Heizölpreis-Prognose 10/2016 bis 11/2016

Gepostet am 18. Okt. 2016 in News

Vor rund vier Wochen hatten wir an dieser Stelle auf die Risiken hingewiesen, die der Ölmarkt und hier im Speziellen das bevorstehende OPEC-Treffen in sich birgt.
Wer dieses vermieden und rechtzeitig bestellt hat, konnte viel Geld sparen, denn seit Ende September sind die Heizölpreise um rund 12 Prozent angestiegen.

Tatsächlich löste der anstehende OPEC-Deal einen wahren Kaufrausch bei den Verbrauchern aus und es waren Rekord-Bestelleingänge zu verzeichnen.

Derzeit stehen die Notierungen in etwa auf Vorjahresniveau und bald wird wohl, erstmals seit vielen Monaten, im Jahresvergleich wieder ein leichter Anstieg „zu beklagen“ sein.
Die Anführungszeichen deshalb, weil es beim Heizölpreis in der längerfristigen Betrachtung wirklich keinen Grund zum Jammern gibt.

Wir gehen davon aus, dass dies auch in absehbarer Zukunft so bleiben wird, denn wie oben bereits thematisiert, dürfte die Wettbewerbsintensität am Ölmarkt auch in Zukunft hoch und der Markt, trotz des OPEC-Absichten, weiterhin gut versorgt bleiben.

Etwas schlechter als erwartet hat sich der Devisenmarkt für die deutschen Heizölverbraucher entwickelt.
Der US-Dollar hat im Vergleich zum Euro in den letzten Tagen deutlich zugelegt und so die Ölimporte, die ja in Dollar abgewickelt werden, zusätzlich verteuert.

Schuld für die schwache Entwicklung des Euro war der angekündigte „harte“ Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union und die zunehmende Erwartung einer US-Zinsanhebung im Dezember.
Derzeit notiert die Gemeinschaftswährung knapp unterhalb der psychologisch wichtigen 1,10-Dollar-Marke, wobei Devisenexperten nicht mit einem weiteren Abrutschen rechnen.

In Beantwortung der eingangs gestellten Frage, rechnen wir damit, dass die Heizölpreise auch in den nächsten Monaten und eventuell auch Jahren auf einem relativ günstigem Niveau bleiben werden.

Aktuell sehen wir derzeit aber nur wenig Aussichten auf deutlich fallende Heizölpreise und so gilt nach wie vor unsere Empfehlung, auf dem aktuell immer noch günstigen Niveau die Tanks vor dem bevorstehenden Winter zu befüllen.

Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *