Heizölpreis-Prognose 12/2017 bis 01/2018

Gepostet am 12. Dez. 2017 in News

Die Heizölpreise in Deutschland haben im Laufe des Jahres ein wenig vom anziehenden Eurokurs profitieren können, denn dadurch verbilligte sich der Import des in Dollar gehandelten Rohöls.

Dennoch korrelieren die Heizöl-Notierungen natürlich eng mit den internationalen Öl-Futures und so ging es in der zweiten Jahreshälfte auch im Inland leider permanent nach oben.
Am günstigsten konnte man im Jahr 2017 also im Sommer tanken, was aber absolut nichts mit der Inlandsnachfrage zu tun hat und in den letzten Jahren auch nur sehr selten der Fall war.
Heizöl-Käufer sollten sich gedanklich vorerst von Preisen unter 50 Cent pro Liter lösen, denn diese wird es aus unserer Sicht im nächsten Jahr kaum geben!
Aber wir sehen derzeit auch nicht die Gefahr, dass die Notierungen weiter deutlich steigen werden – Frieden im Nahen Osten vorausgesetzt!
Insgesamt blieben die Preisausschläge in diesem Jahr relativ gering und der Handel war von einer kontinuierlichen Nachfrage geprägt. Extreme Flauten oder Boomphasen blieben aus und so kann insgesamt von einer recht ruhigen Marktlage berichtet werden.
Die Ölheizung wurde in den letzten Jahren, dank neuer umweltschonender Brennwerttechnik, wieder beliebter und die Zahl der mit Öl beheizten Wohnungen blieb somit nahezu konstant.
Natürlich geht aufgrund von Effizienzsteigerungen und Wärmedämmung der Verbrauch an Heizöl in Deutschland permanent zurück und das ist, nicht nur im Hinblick auf eine dringend erforderliche CO2-Reduzierung, auch gut so!
Heizöl ist und bleibt aber auch in Zukunft ein wichtiger und vor allem auch günstiger Energieträger im Wärmemarkt und bietet vor allem wegen der guten Lagerbarkeit hohe Versorgungssicherheit!
Apropos! Wir sind der Meinung, dass das aktuelle Niveau, gerade für sicherheitsorientierte Verbraucher, durchaus eine Chance zum vorzeitigen Nachtanken bietet.