Ratgeber

Wir geben Ihnen Tipps zur Energie. Wie Sie richtig heizen. Was jede Familie beachten kann. Wie Sie Kindern das Energiesparen vermitteln.

Alle Tipps können Sie auch jeweils gesammelt zu einem Thema als PDF downloaden.

 

Energiesparen mit Kindern
Richtiges Heizen

 

Richtiges Heizen – Was jede Familie beachten kann

Gepostet von am 24. Feb. 2013 in Ratgeber, Richtiges Heizen | Keine Kommentare

Richtiges Heizen – Was jede Familie beachten kann

Behaglich und gesund, so sollten Räume im Idealfall sein. Aber mit dem Einbau einer neuen Heizung ist dies alleine noch nicht erreicht. Ebenso wichtig für ein gutes Raumklima sind das richtige Heizen und Lüften des Heims. Hierdurch regulieren Sie sowohl die Raumtemperatur als auch die Luftfeuchtigkeit, welche in einem gewissen Bereich liegen muss, damit Sie sich rundum wohl fühlen.

Doch gerade beim Heizen und Lüften kann so einiges falsch gemacht werden. In dieser Broschüre erhalten Sie zahlreiche Ratschläge zum richtigen Umgang mit Ihrer Heizung und zum Luftaustausch in der Wohnung. Ein angenhemer Nebeneffekt: Durch die richtige Vorgehensweise sowohl beim Heizen als auch Lüften verbessern Sie nicht nur das Raumklima, sondern können auch einen Teil Ihrer Heizkosten reduzieren.

 

Ratgeber Richtiges Heizen

Kostenloser Ratgeber

mit wertvollen Tipps und interessanten Hinweisen:

  • Gebäudeheizungen und deren Einbau
  • Richtig Heizen
  • Richtig Lüften
  • Dies gilt bei der Einrichtung zu beachten
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Wie Sie Kindern das Energiesparen vermitteln

Gepostet von am 24. Feb. 2013 in Energiesparen, Ratgeber | Keine Kommentare

Wie Sie Kindern das Energiesparen vermitteln

Energiesparen ist ein komplexes Thema. Bereits Erwachsene stehen oftmals ratlos vor den Fragen, welche Modernisierungsarbeiten sich rechnen könnten, ob sie neue, energiesparendere Geräte anschaffen sollen und welche Verhaltensalternativen es im alltäglichen Leben gibt, die zu einer Energieersparnis beitragen können.

Selbstverständlich können Kinder in diesem Bereich nicht die Verantwortung ihrer Eltern übernehmen: Die Erwachsenen sind es, die sich zuerst mehr Wissen über das Thema Energiesparen aneignen müssen. Dennoch ist es für Familien enorm wichtig, auch die Kinder mit dem Energiesparen zu konfrontieren, sie an Entscheidungen und Verhaltensänderungen teilhaben zu lassen und ihnen somit auch die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen näherzubringen.

Dafür sprechen gleich mehrere Gründe. Insbesondere in dem Leben unserer Kinder werden die Themen Nachhaltigkeit, Ökologie, alternative Energiegewinnung und ressourcenschonendes Leben eine noch wichtigere Rolle spielen als heutzutage. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll, die Sensibilität für diese Themen schon in frühen Kindertagen zu fördern. Eltern geben ihren Kindern dabei die Chance, ihre Zukunft zu einem nicht unwesentlichen Teil selbst zu beeinflussen.

Hinzu kommt, dass Kinder durch die Wissensaneignung im Bereich Energiesparmaßnahmen zugleich etwas über diverse andere Themengebiete lernen können – sei es über Naturwissenschaft, wenn es zum Beispiel darum geht, wie Strom erzeugt wird, oder über Gesellschaft und Politik, etwa wenn man in der Familie die Energiewende thematisiert und diskutiert, welche zusätzlichen Maßnahmen politisch und gesellschaftlich wünschenswert wären. Energiesparen in der Familie kann somit sehr viel mehr sein als die bloße Umsetzung von Verhaltensregeln:

Die Auseinandersetzung mit diesem Thema fördert auch das Verständnis unserer Kinder von unserer Welt und hilft ihnen, im späteren Leben verantwortungsvoll zu handeln.

Wir möchten Ihnen als Familie bzw. Pädagoge Anregungen liefern, wie Sie Ihren Kindern bzw. Schülern das Thema Energiesparen näherbringen können. Hierbei werden wir Tipps geben, wie man Kinder zum Energiesparen motivieren kann, welche Energiesparmaßnahmen bereits Kinder zu Hause und in der Schule umsetzen können und wie man das Energiesparen mit anderen Themengebieten verknüpfen kann, um dessen Bedeutung auch Kindern wirkungsvoll vor Augen zu führen.

 

Ratgeber Energiesparen

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mit wertvollen Tipps und interessanten Hinweisen:

  • Energiesparen ein Thema für Kinder?
  • Energiesparen als Thema mit vielen Anknüpfungspunkten
  • Motivationstipps für das Energiesparen zu Hause
  • Energiespartipps für Kinder und ihre Eltern
  • Energiesparen in der Schule lernen

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Richtig Heizen, Teil 5 – Zugluft: Was tun, wenn es zieht?

Gepostet von am 22. Feb. 2013 in Ratgeber, Richtig Heizen, Richtiges Heizen | Keine Kommentare

Richtig Heizen, Teil 5 – Zugluft: Was tun, wenn es zieht?

Selbst bei einem gut gedämmten Haus kann es zu Zugluft innerhalb der Wohnungen kommen. Die zwei häufigsten Ursachen dafür sind zum einen nicht optimal abschließende oder abgedichtete Haustüren, zum anderen vergessene Kippfenster. Sollte Letzteres der Übeltäter sein, dann lässt sich das Problem ganz einfach aus der Welt schaffen: Schließen Sie das Fenster und geben Sie in Zukunft darauf Acht. Wenn jedoch die Haustür die Ursache der Zugluft ist, hat dies meist zwei Gründe: Zum einen ist es möglich, dass die Tür nicht nahe genug am Boden ist, sodass ein Spalt zwischen Boden und Tür das Resultat ist.

In diesem Fall schaffen Sie schnell mittels eines Zugluftstoppers oder Kissenrolle Abhilfe. Zugluftstopper erhalten Sie in allen Möbel- oder Einrichtungshäusern, aber auch im Versand- und Onlinehandel. Je nach Anfertigung, ob neutral oder zum Beispiel in Form eines Dackels, kostet solch ein Stopper zwischen 8 EUR und 50 EUR. Um das Verrutschen des Stoppers beim Öffnen und Schließen der Türen zu vermeiden, lohnt es sich, ihn an der Tür mit starkem Klebeband zu befestigen.

Ist ein Spalt zwischen Tür und Rahmen die Quelle von Luftzug, muss die Tür abgedichtet werden. Hierzu erhalten Sie in jedem Baumarkt oder Fachgeschäft Abdichtstreifen, die sich leicht im Türrahmen anbringen lassen.

Heizungen, Teil 6 – Die richtige Heizung einbauen: Heizkörper oder Flächenheizung?

Gepostet von am 21. Feb. 2013 in Heizungen, Ratgeber, Richtiges Heizen | Keine Kommentare

Heizungen, Teil 6 – Die richtige Heizung einbauen: Heizkörper oder Flächenheizung?

Für welchen Heizungstyp Sie sich auch entscheiden mögen, legen Sie bei dem Kauf Wert auf neue Technik. Diese ist deutlich umweltfreundlicher und effizienter, sodass Sie an dieser Stelle Heizkosten sparen.

Ob Sie beim Einbau einer Raumheizung einen Heizkörper oder eine Flächenheizung installieren, hängt natürlich stark von Ihren persönlichen Vorstellungen ab. Beide Formen haben ihre Vor- wie Nachteile. Heizkörper sind leicht in der Anwendung und wärmen die Raumluft schnell auf. Allerdings ist die Wärmeabgabe auf die relativ kleine Wärmequelle beschränkt. Flächenheizungen wärmen eine größere Fläche auf als ein Heizkörper. Durch den Einbau einer Wandheizung wird die Raumtemperatur subjektiv als wärmer empfunden, als sie tatsächlich ist. Dadurch lassen sich zwar Heizkosten einsparen, durch den Einbau in die Wand geht aber auch mehr Energie verloren.

Ein Punkt, der den Einbau einer Flächenheizung attraktiv macht, ist die niedrige Vorlauftemperatur dieser Geräte. Das bedeutet, dass der Wärmeträger der Heizung bei geringer Temperatur bereits effizient arbeitet. Dadurch lassen sich Flächenheizungen hervorragend mit Solarkollektoren kombinieren, welche die Erwärmung des Trägers unterstützen und folglich den Bedarf an extern bezogener Wärme senken. Allerdings missfällt einigen Leuten das Fehlen eines Heizkörpers. Sei es durch den Wegfall zentraler Wärmepunkte, bei denen man es sich gemütlich machen kann oder dadurch, dass ihnen der Halter zum Trocknen der Handtücher fehlt.

Eine Variante der Flächenheizung ist die Fußbodenheizung. Sie bietet dieselben Vorteile wie jede Flächenheizung, sorgt darüber hinaus aber auch für warme Füße. Dies mag profan klingen, aber kalte
Füße werden oftmals als extrem unbehaglich empfunden. Da schafft eine Fußbodenheizung Abhilfe. Menschen mit Venenleiden ist eine Fußbodenheizung allerdings nur bedingt zu empfehlen. Sie klagen oft über Schmerzen bei längerem Kontakt mit Fußbodenheizungen.

Sie können aber auch eine Kombination aus Heizkörper und Flächenheizung in Ihren Neubau installieren. Auf diese Weise geben Sie jedem Raum je nach Funktion seine individuelle Wärme. Im Badezimmer beispielsweise eignet sich eine Kombination aus Fußbodenheizung und einem Heizkörper in Form eines Handtuchhalters.

In der Regel werden die Heizkörper heutzutage immer noch unterhalb des Fensters platziert. Dies bringt, vor allem bei Altbauten, zwei Vorteile mit sich. Zum einen wird die eindringende kalte Luft aufgewärmt, zum anderen wird die restliche Kaltluft zur Decke gedrückt. Dadurch erwärmt sich die Raumtemperatur. Allerdings bringt die Positionierung der Heizung unter dem Fenster zwangläufig ein Entweichen von warmer Luft mit sich. Dies gilt insbesondere bei unsachgemäßen Lüften. In gut isolierten Neubauten haben Sie deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Richtig Heizen, Teil 4 – Auf einen Blick

Gepostet von am 20. Feb. 2013 in Ratgeber, Richtig Heizen, Richtiges Heizen | Keine Kommentare

Richtig Heizen, Teil 4 – Auf einen Blick

 

 

 

 

 

 

 

Die idealen Raumtemperaturen auf einem Blick

Raumtemperaturen zwischen 19° und 22° werden als behaglich empfunden.

Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 35% und 60% liegen.

Wohnzimmer: 19° bis 21°

Bad: 21° bis 23°

Küche: 19° bis 21°

Schlafzimmer: 15° bis 18°

Kinderzimmer: 19° bis 21° (tagsüber), 16° bis 18° (nachts)

Bei Kleinkindern die Raumtemperatur nachts nicht unter 16° senken.

Installieren und nutzen Sie ein Thermo-Hygrometer zur Kontrolle der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit.

 

  • Regelmäßig die Heizung entlüften und überprüfen
  • Regelmäßiges und kontinuierliches Heizen
    • Heizung richtig einstellen
  • Vor allem Räume beheizen, die benutzt werden
    • Jeden Raum individuell beheizen und Türen schließen
    • Nachts die Heizung runterdrehen
    • Auch tagsüber variieren
    • Raum NIE komplett auskühlen lassen=> Das Wiederaufheizen ist teuer, Wände kühlen aus und es kann sich Kondenswasser bilden=> Gefahr von Schimmelbildung
    • Räume nicht Überheizen
  • Kleidung der Jahreszeit anpassen
  • Vermeiden Sie Zugluft
    • Gefahrenstelle: Haustür
  • Rollläden, Jalousien oder Vorhänge schließen
    • halten über Nacht Wärme; im Sommer Hitze draußen
  • Nutzen Sie Thermostate und Thermo-Hygrometer
  • Nutzen die Sonnenwärme mit, dadurch können Sie die Temperatur Heizung senken

Heizungen, Teil 5 – Nachtspeicherheizung

Gepostet von am 19. Feb. 2013 in Heizungen, Ratgeber, Richtiges Heizen | Keine Kommentare

Heizungen, Teil 5 – Nachtspeicherheizung

Eine Variante der Elektrogebäudeheizung ist die Nachtspeicherheizung. Das grundlegende Merkmal dieser Art von Elektrogebäudeheizung ist die Speicherung von Wärme zu Uhrzeiten, in denen der Strom zum Sondertarif angeboten wird. Dies ist vor allem in den Nachtstunden und am Nachmittag der Fall. In dieser Zeit wird der Wärmespeicher der Nachtsparheizung aufgeheizt, sodass die Wärme im Anschluss über mehrere Stunden hinweg genutzt werden kann.

Da der Bedarf an Wärme zwangsläufig aufgrund der Außentemperaturen schwankt, ermittelt eine Aufladesteuerung mit einem Außentemperatursensor diesen Bedarf. Trotzdem sind Nachtspeicherheizungen aufgrund ihrer doppelten Nutzung von Strom vergleichsweise unwirtschaftlich.

Als Mieter haben Sie kaum Einfluss auf die Wahl der Gebäudeheizung. Als Hausbesitzer sind Sie allerdings deutlich freier in Ihrer Entscheidung. Alle Heizungstypen haben ihre Vor- wie Nachteile. Sie sollten sich daher im Klaren sein, was die baulichen Gegebenheiten Ihrer Immobilie zulassen, wie Sie die Räume insgesamt nutzen und mit welcher Art von Heizkörper Sie heizen wollen. Auch eignen sich nicht alle Systeme gleichermaßen für jedes Gebäude. Dementsprechend orientiert sich die Auswahl immer an den jeweils individuellen Voraussetzungen.

Richtig Lüften, Teil 4 – So vermeiden Sie die Bildung von Schimmelpilz

Gepostet von am 18. Feb. 2013 in Ratgeber, Richtig Lüften, Richtiges Heizen | Keine Kommentare

Richtig Lüften, Teil 4 – So vermeiden Sie die Bildung von Schimmelpilz

Schimmelpilz ist in mehrerlei Hinsicht ein Ärgernis. An erster Stelle steht dabei die potenzielle Gesundheitsgefährdung, die von Schimmelpilz ausgehen kann. Kleine Bereiche mit Pilzbefall stellen noch kein Risiko dar, aber dieser kann sich schnell ausbreiten und dann kann es gefährlich für Ihre Gesundheit werden. Des Weiteren erzeugt Schimmelpilz einen unangenehmen muffigen Geruch, der einem behaglichen Wohnen alles andere als zuträglich ist.

Zu guter Letzt hinterlässt der Schimmelpilz nach der Beseitigung der lebenden Sporen schwarze Flecken auf den Wänden. Durch Putzen lassen sich diese Spuren nicht beseitigen. Sie müssen entweder zum Farbeimer oder Bleichmittel greifen oder gegebenenfalls die Stelle neu tapezieren. Vorher töten sie den Pilz ab. Dies kann mit Essigessenz oder speziellen Fungiziden erledigt werden. Manchmal reicht auch ein Fön, da die Myzelen bei einer Temperatur von über 50° ebenfalls absterben. Danach tragen sie die Schimmelstelle mit einem Spachtel ab und entsorgen diese. Denn die toten Sporen sondern immer noch Allergene oder Giftstoffe ab.

Allerdings müssen drei Bedingungen erfüllt sein, damit der Schimmelpilz sich bilden kann. Neben einem Nährboden und fünf Tagen ungestörter Entfaltung ist die Luftfeuchtigkeit der Aspekt, auf welchen es sich schnell regulierend einwirken lässt. Sie können somit der Schimmelpilzbildung aktiv entgegentreten, indem Sie regelmäßig Lüften und die relative Luftfeuchtigkeit anhand des Thermo-Hygrometers im Auge behalten.

Damit ist es allein aber noch nicht getan. Sie müssen ebenfalls die Temperatur der Wandflächen kontrollieren. Auch wenn die Luftfeuchtigkeit im Raum nur 50% beträgt, kann eine ausgekühlte Oberfläche den Nährboden für Schimmelpilz bilden. Denn durch die ausgekühlte Wand steigt die Luftfeuchtigkeit an der Wandoberfläche schnell auf 75%. Achten Sie also insbesondere im Winter beim Lüften darauf, dass die Oberflächen nicht auskühlen. Vermeiden sie das Dauerlüften mit gekippten Fenstern!

Durch sachgemäßes Heizen sowie Lüften entziehen Sie dem Schimmelpilz seinen Nährboden. Sollte Ihre Wohnung dennoch weiterhin unter Schimmelpilzbefall leiden, dann kontaktieren Sie umgehend einen Fachmann, da ein Gebäudeschaden vorliegen könnte.

 

Die optimalen Bedingungen für Schimmelpilzbildung

Zur Schimmelpilzbildung müssen drei Voraussetzungen gegeben sein:

  • Eine relative Luftfeuchtigkeit von mehr als 75%
  • Fünf Tage ungestörte Entwicklung
  • Einen Nährboden aus organischen Kohlenstoffen wie unter anderem Staub oder Tapeten

Sie sollten also beispielsweise vor Aufbruch einer Reise gründlich Lüften, besonders dann, wenn Sie vorher noch geduscht haben. Ansonsten ist das Risiko von Schimmelpilzbildung äußerst hoch.

Richtig Heizen, Teil 3 – Heizen und Raumtemperatur

Gepostet von am 17. Feb. 2013 in Ratgeber, Richtig Heizen, Richtiges Heizen | 4 Kommentare

Richtig Heizen, Teil 3 – Heizen und Raumtemperatur

Grundsätzlich sollten Sie die Räume beheizen, die von Ihnen auch regelmäßig genutzt werden. Dazu zählen vor allem Bad, Küche, Wohn- und Schlafzimmer. Aber auch selten frequentierte Räume dürfen aus dreierlei Gründen nicht komplett abkühlen:

 

  • Das Wiederaufheizen des kalten Raumes ist teuer, da sehr viel Wärme erzeugt werden muss, um die kalte Raumluft und vor allem die Oberflächen zu erwärmen. Eine Grundwärme beschleunigt zum einen den Aufwärmprozess, spart zum anderen aber auch Kosten ein, da insgesamt weniger Wärme erzeugt werden muss als bei einem kalten Raum.
  • Das Auskühlen der Oberflächen kann sich auf angrenzende Räume auswirken, die wiederum regulär beheizt werden. So müssen Sie mehr Energie als nötig aufwenden, um das Raumklima behaglich zu gestalten.
  • Kalte Räume begünstigen die Kondensation von Luftfeuchtigkeit. Dies kann im schlimmsten Fall Schimmelbildung zur Folge haben.

 

Um unnötige Mehrkosten und Schimmelpilz zu vermeiden, sollten Sie also auch selten genutzte Räume heizen. Dabei genügt es voll und ganz, wenn Sie die Temperatur zwischen 14° und 16° belassen. Liegt der Wert darunter, besteht das Risiko von Kondensation.

Neben der Gefahr des Auskühlens von Räumen sollten Sie aber auch darauf achten, die Räume nicht zu überheizen. Denn dadurch kann einerseits bei nicht ausreichendem Lüften das Raumklima kippen. Die Raumluft hat dann eine zu hohe Luftfeuchtigkeit und wird als unangenehm empfunden. Hinzu kommt, dass eine überhitzte Wohnung sich negativ auf Ihr Immunsystem auswirkt. Andererseits verschwenden Sie durch das Überheizen Energie, was im Umkehrschluss Ihre Heizkosten steigen lässt. Wenn Sie trotzdem leicht zum Frösteln neigen, können Sie mit wärmerer Kleidung besser Abhilfe schaffen. Auf diese Weise frieren Sie nicht, das Raumklima bleibt behaglich und Sie sparen Geld.

 

Tageszeiten beachten

Bei der Beheizung Ihrer Räume sollten Sie nicht dem Irrglauben erliegen, dass Sie durch „Mitheizen“ Kosten sparen können, denn das Gegenteil ist der Fall. Von der Wärme gelangt nur ein Bruchteil in den Raum, welcher mitgeheizt werden soll. Dies hat zur Folge, dass der eine Raum zu warm ist, während der andere sich nur gering erwärmt. Statt Wärme gelangt allerdings Luftfeuchtigkeit in die mitbeheizten Räume. Dementsprechend empfiehlt es sich, jeden Raum individuell zu beheizen. Schließen Sie darüber hinaus auch stets die Türen zwischen den Räumen, da ansonsten die Feuchtigkeit ebenfalls in Bewegung gerät.

Des Nachts sollten Sie die Temperatur in allen Räumen insgesamt senken. Im Schlafzimmer reichen 18° für einen erholsamen Schlaf aus. Sie können das Schlafzimmer jedoch auch ruhig noch etwas kälter regulieren, da niedrige Temperaturen einem tieferen Schlaf zuträglich sind. Wenn Sie Kleinkinder haben sollten, dann achten Sie allerdings darauf, dass deren Zimmer nachts nicht unter 16° abkühlen.

Das Gleiche gilt übrigens auch für die Tagzeit, wenn Sie außer Haus sind. In diesem Fall können Sie alle Räume auf dieselbe Temperatur senken wie nachts. Allerdings sollten Sie davon absehen, die Heizung komplett herunterzufahren. Ähnlich wie bei selten genutzten Räumen geht durch das Abkühlen und Aufwärmen der Räume viel Wärme, ergo Geld verloren. Sie sollten daher bei Abwesenheit idealerweise eine niedrige Durchschnittstemperatur einhalten, da sich dies günstiger auf den Verbrauch auswirkt.

 

Heizkosten sparen

Grundsätzlich sollten Sie immer kontinuierlich heizen, da dies sowohl die gesündeste, als auch kostengünstigste Art ist. Ein mittlerer Wert des Thermostatventils entspricht dabei ungefähr 20°. Kontrollieren Sie die Raumtemperatur zusätzlich mit einem Thermometer. Unter Umständen kann sich die Anschaffung eines elektronischen Thermostatventils lohnen. Diese Thermostatventile können auf den Grad genau eingestellt werden und erleichtern dadurch das geregelte Heizen.

Darüber hinaus lassen sich Heizkosten sparen, indem Sie die Temperatur niedrig halten, auch wenn Sie zu Hause sind. Denn alleine schon eine Verringerung der Temperatur um 1° entspricht in etwa einer Heizkostenersparnis von 6%. Folglich können Sie alleine schon mit einer Senkung von 4° annähernd ein Viertel Ihrer Heizkosten einsparen.

Wenn die Sonne über mehrere Stunden hinweg in ein Zimmer scheint, so können Sie in diesem Raum die Temperatur der Heizung senken. Durch die Wärme der Sonnenstrahlen erwärmt sich das Zimmer sowieso, sodass eine hoch eingestellte Heizung dieses nur unnötig zusätzlich aufheizt.

Heizungen, Teil 4 – Elektrogebäudeheizung

Gepostet von am 16. Feb. 2013 in Heizungen, Ratgeber, Richtiges Heizen | Keine Kommentare

Heizungen, Teil 4 – Elektrogebäudeheizung

Im Gegensatz zu allen anderen Zentralheizungsformen findet bei einer Elektrogebäudeheizung keine Verbrennung statt. Stattdessen wird die Wärme durch elektrische Energie hergestellt. Der Strom fließt durch ein leitendes Material mit hohem elektrischem Widerstand. Das Material erwärmt sich innerhalb dieses Vorgangs und liefert somit die gewünschte Heizwärme.

Allerdings sollten Sie bei einer Elektrogebäudeheizung zwei Dinge beachten: Zum einen fällt der Wirkungsgrad bei der elektrischen Wärmeerzeugung, in Relation gesetzt zur Verbrennung, geringer aus. Zum anderen sind die anfallenden Energiekosten aufgrund des Strompreises im Vergleich zu anderen Brennstoffpreisen relativ hoch.

Eine Elektrogebäudeheizung eignet sich dementsprechend vor allem bei Räumen, die nur unregelmäßig genutzt und deshalb beheizt werden müssen, wie z.B. eine Gartenlaube. Darüber hinaus sind Elektrogebäudeheizungen verhältnismäßig günstig, sowohl in der Anschaffung als auch Wartung. Denn bei einer Elektrogebäudeheizung ist der Verschleiß gering.

Richtig Lüften, Teil 3 – Richtig Lüften auf einen Blick

Gepostet von am 15. Feb. 2013 in Ratgeber, Richtig Lüften, Richtiges Heizen | Keine Kommentare

Richtig Lüften, Teil 3 – Richtig Lüften auf einen Blick

Feuchtigkeitsabgabe 

Quelle Aktivität Feuchtigkeitsabgabe in Gramm pro Stunde
Mensch Schlafen 40 – 50
Leichte Aktivität 30 – 120
Mittelschwere Aktivität 120 – 200
Schwere Aktivität 200 – 300
Pflanzen Topfpflanzen 5 – 15
Mittelgroßer Gummibaum 10 – 20
Bad Wannenbad ca. 700
Duschen ca. 2600
Küche Kochen 600 – 1500
Geschirrspülmaschine ca. 100
Wäsche 4,5 kg geschleudert 50 – 200
4,5 kg tropfnass 100 – 500

 

  • Immer Quer- oder Stoßlüften
    • dabei die Heizung ausmachen und beim Stoßlüften Türen schließen
  • Lüftungsdauer
    • 2-4 mal am Tag je nach Lüfttechnik 2-5 Minuten (Querlüften) oder 5-10 Minuten (Stoßlüften) lüften
    • vor allem morgens für Luftaustausch sorgen
  • Nicht per Kippfenster Dauerlüften
    • verursachen hohe Mehrkosten
  • Feuchtigkeit im Raum beachten – Schimmelgefahr
    • vor allem in der Küche ist häufiges Lüften wichtig
    • Immer nach dem Duschen lüften
    • Auch nach dem Bodenwischen, Kochen oder Wäschetrocknen lüften
    • Die Luftfeuchtigkeit sollte nie mehr als 60% betragen