Heizöl-Weblog Archiv Dezember 2007
FastEnergy Geschäftsführer Josef Weichslberger mit 20 Jahren Erfahrung in der Mineralölbranche macht sich seine persönliche Gedanken zum Heizöl-Markt.
Dienstag, 18. Dezember 2007
Puuhh, fast geschafft!
Das Jahr 2007 hatte es wirklich in sich. Den Gegenwind, der unserer Branche das ganze Jahr ins Gesicht blies, als Orkan zu bezeichnen, ist schon fast untertrieben. Doch alles was uns nicht umbringt, macht uns bekanntlich nur noch älter.
Es ist nicht so, als dass ich mich nicht auch freuen würde, wenn es im Winter nicht ganz so a....kalt ist.
Aber was sich da Petrus im vergangenen Winter geleistet hat, gleicht am ehesten dem Arbeitsverhalten der deutschen Lokführer in den letzten Wochen.
Oder er hat einfach irgendwas verwechselt? So wie Georg W. Bush seine - für mich einfach nicht enden wollende - Amtszeit mit der Hauptrolle in Terminator II. (Ganz nebenbei, der Arnie hätte es sicher besser gekonnt). Doch dann hätte es im Frühling, Sommer oder Herbst kalt werden müssen. Diese Theorie scheidet also wohl aus.
Aber egal ob nun Klimaerwärmung, Zufall oder klägliches Versagen von oben - schlussendlich tankten die deutschen Verbraucher als Ergebnis knapp 40 Prozent weniger Heizöl als im Vorjahr.
Gut für Papa und seinen Geldbeutel, schlecht für den Heizölhändler, der seinen Gürtel gleich um zwei Löcher enger schnallen musste, falls dies noch möglich war.
Auch sonst war es kein leichtes Jahr, ganz ohne Welt- und Europameisterschaft (die Frauen mögen es mir gleich in zweierlei Hinsicht verzeihen).
Das wird sich ja zum Glück bald wieder ändern.
Und auch Petrus scheint sich seinen Aufgaben Gott sei Dank wieder bewusst geworden zu sein. Bislang jedenfalls. Auch wenn zum Feste ein kleines Stäubchen Schnee auch nicht schlecht gewesen wäre.
Aber doch gut, dass keiner das Wetter programmieren kann. Nicht mal Google!
Freitag, 07. Dezember 2007
Ein guter Scherz
Die Meldung, dass der US-Geheimdienst nun "völlig überraschend" festgestellt hat, dass der Iran seine Atom-Experimente seit 2003 auf Eis gelegt hat, kommt mir vor wie ein schlechter Scherz. Doch da es ja eigentlich eine gute Nachricht ist eben wie ein guter Scherz.
Da wird die Welt jahrelang in Angst und Schrecken versetzt, werden Kriegsszenarien beschrieben und die Diplomatie aufs äußerste belastet, um fast nebenbei zu erwähnen, dass alles gar nicht so ist, wie es der texanische Cowboy seit Jahren von der Kanzel predigt und wohl auch gerne hätte.
Was soll man da noch glauben? Wen soll man noch ernst nehmen, wenn schon der wohl mächtigste Mann der Welt einer Witzfigur gleicht?
Aber bald ist es ja vorbei mit dem Bush-Desaster. Die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen und Saddam Hussein beseitigt, genauso wie den riesigen Haushaltsüberschuss der Regierung Clinton. Für den Iran hat wohl die Zeit nicht mehr gereicht.
Gott sei Dank!
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