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Marktbericht vom 12.06.2006
Trotz einer möglichen Einigung im Atomstreit mit dem Iran zeichnet sich an den Ölmärkten keine Entspannung an. Im Gegenteil, erste Warnungen über die mögliche Entstehung eines Hurrikans sorgen für steigende Preise.
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Die Rohöl-Futures auf die Sorte "WTI" (West Texas Intermediate) notieren aktuell bei rund 71,50 US-Dollar pro Barrel, Nordseeöl "Brent" kostet in London gut 69 Dollar. Die US-Währung konnte stark zulegen und wird für gut 79 Euro-Cent gehandelt.
Wie erwartet ist das Thema Iran-Konflikt noch lange nicht vom Tisch und wird die Märkte wohl auch in den nächsten Wochen beschäftigen.
Ebenso wie Hurrikan-Warnungen aus der Karibik, mit denen von nun an verstärkt gerechnet werden muss. Bereits am Freitag hat eine erste Meldung über das mögliche Entstehen eines tropischen Sturmes für Nervosität an den Börsen gesorgt.
Auch aus dem Irak werden nach der Tötung des Al-Kaida-Chefs al-Sarkaui und neuen Gewaltmeldungen wieder neue Negativimpulse geliefert.
In Erwartung weiter steigender Zinsen in den Vereinigten Staaten, konnte der US-Dollar seinen jüngsten Höhenflug fortsetzen. Aufschluss über die weitere Zinsentwicklung wird von einer Rede des US-Notenbank Chefs Ben Bernanke am heutigen Montag erwartet.
Mit den hohen Temperaturen und dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft ist die Nachfrage am Heizölmarkt stark zurückgegangen. Viele Heizölkäufer hoffen sicher auf fallende Preise bei einer eventuellen Beilegung des Iran-Konfliktes. Allerdings nahmen in den letzten beiden Jahren gerade erst im Juni die Preise richtig Fahrt auf. Das Warten ist also sicher auch mit Risiken verbunden.
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Trotz den wiederum sehr gut ausgefallenen Lagerbestandsdaten aus den USA und ruhiger "politischer Front", kleben die Öl-Kontrakte förmlich schon seit Wochen an der 70-Dollar-Marke.
"Vorsichtig optimistisch" wird die derzeitige Lage im Iran-Konflikt von den wichtigsten politischen Vertretern der internationalen Staatengemeinschaft bezeichnet.