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Marktbericht vom 19.06.2006
Fehlende neue Impulse sorgen an den internationalen Ölmärkten dafür, dass die seit Wochen anhaltende Seitwärtsbewegung seinen Fortgang findet.
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Aktuell notieren die Kontrakte der Sorte "WTI" wieder knapp unter der 70-Dollar-Marke, während das Barrel (159 Liter) der Nordseemarke "Brent" in London für knapp 67 Dollar gehandelt wird. Der US-Dollar verteuerte sich leicht auf Werte um 79,5 Euro-Cent.
Ein wenig Entspannung brachten sicher Meldungen über eine mögliche Annäherung zwischen der internationalen Staatengemeinde und dem Iran im Atom-Konflikt. Mittlerweile scheint eine diplomatische Lösung wohl durchaus realistisch zu sein.
Die Börsianer - wohl wissend, dass die nächste Meldung wieder gegenteilig lauten kann - betrachten dies noch mit Skepsis, denn größerer Abgabedruck war bisher nicht zu verspüren.
Außerdem sind den Marktteilnehmern wohl noch die zerstörerischen Hurrikans der letzten Saison in Erinnerung, die an den Ölmärkten für große Turbulenzen gesorgt hatten. Da ist man mitten in der Saison lieber auf der richtigen bzw. sicheren Seite und verkauft nur ungern seine Kontrakte, die aufgrund der permanent steigenden Nachfrage auch stets reißenden Absatz finden.
Überraschend gute US-Konjunkturdaten haben am Devisenmarkt den Euro gegenüber dem US-Dollar weiter unter Druck gebracht. Mittlerweile ist ein Euro sogar unter 1,25 US-Dollar gefallen, was natürlich die europäischen Ölimporte leicht verteuert.
So ist am Heizölmarkt aufgrund der leicht gesunkenen Rohölpreise und des etwas stärkeren US-Dollars auch weiterhin mit wenig Veränderungen zu rechnen. Die derzeit sehr hohen Temperaturen lassen nur wenige Ölverbraucher an den Heizölvorrat im Keller denken. Da aber kaum mit nennenswerten Preisrückgängen zu rechnen ist, wäre eine Bevorratung zum gegenwärtigen Zeitpunkt sicher eine Risikominimierung. Denn mit der nächsten Hurrikan-Warnung ist wieder mit anziehenden Notierungen zu rechnen.
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Sehr stabil zeigen sich derzeit sowohl die internationalen Rohöl-, als auch die hiesigen Heizölpreise. Der seit Monaten anhaltende Seitwärtstrend scheint voll im Takt zu sein.
Trotz den wiederum sehr gut ausgefallenen Lagerbestandsdaten aus den USA und ruhiger "politischer Front", kleben die Öl-Kontrakte förmlich schon seit Wochen an der 70-Dollar-Marke.