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Marktbericht vom 14.07.2006
Die Eskalation im Nahen Osten zwischen Israel und dem Libanon haben die Rohölpreise auf neue Rekordmarken getrieben und ein Erreichen der 80-Dollar-Marke scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
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Aktuell notieren die Kontrakte auf WTI-Rohöl bei knapp über 78 US-Dollar pro Barrel, während in London Nordseeöl der Marke "Brent" für 76,50 US-Dollar gehandelt wird. Die US-Währung notiert knapp unter 79 Euro-Cent.
Obwohl die jüngsten Eskalation im Gazastreifen unmittelbar nichts mit der Ölversorgung zu tun hat, belastet sie die politische Situation im "Pulverfass" Nahen Osten zusätzlich.
Zudem zeigt auch der Iran im Atom-Streit weiterhin wenig Kompromissbereitschaft, so dass eine diplomatische Lösung auch hier wieder weiter entrückt ist.
Viele Marktteilnehmer fürchten eine Ausweitung der politischen Konflikte und decken sich entsprechend ein.
Zudem werden in den nächsten Wochen die ersten Hurrikans im Golf von Mexiko erwartet, die - wie im letzten Jahr - unvorhersehbare Schäden an der Ölinfrastruktur der USA anrichten und die Versorgung des Landes gefährden könnten.
Zu allem Überfluss wurden auch die jüngsten Öl-Lagerbestandsdaten negativ aufgenommen, so dass auch dieser Faktor die Märkte zusätzlich belastet.
So gibt es derzeit kaum einen Marktexperten, der nicht mit einem baldigen Erreichen der 80-Dollar-Marke bei den Rohöl-Futures rechnet.
Auch der Devisenmarkt kann den europäischen Ölverbrauchern nicht die nötige Entlastung bringen. Schwache Arbeitsmarktdaten aus den USA konnten den Euro nicht unterstützen, so dass er weiter um die Marke 1,27 US-Dollar pendelt.
Die Heizölpreise nehmen Kurs auf neue Jahreshöchststände und auch das Erreichen der Rekordwerte vom Herbst letzten Jahres kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die Fülle an schlechten Nachrichten und Unsicherheitsfaktoren lassen ein kurzfristiges Nachgeben der Preise aussichtslos erscheinen.
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Die durch den Nahost-Konflikt ausgelöste Rekordrallye an den internationalen Ölmärkten hat dazu geführt, dass auch bei Heizöl und Benzin neue Jahreshöchststände erreicht wurden.
Gegen Wochenmitte erreichten die Rohöl-Futures mit 75,78 US-Dollar pro Barrel im New Yorker Handel zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch, bröckelten aber am Freitag nach Gewinnmitnahmen wieder etwas ab.