| 27.07.: |
62,03 €
|
|
| 26.07.: | 62,43 € |
| 27.07.: | 638,75 $ | |
| 26.07.: | 633,50 $ |
| 27.07.: |
75,02 $
|
|
| 26.07.: | 74,05 $ |
| 27.07.: |
0,7876 €
|
|
| 26.07.: | 0,7865 € |
Marktbericht vom 27.07.2006
Nach den Turbulenzen der vergangenen Tage und Wochen ist nun wieder Kontinuität in die Ölmärkte zurückgekehrt, so dass die Rohöl- und somit auch die Heizölpreise derzeit nur wenig Bewegung zeigen.
Wöchentliche Updates zur Heizölpreis-Entwicklung von FastEnergy auf WhatsApp!
Aktuell notieren die Futures der Sorten "WTI" (West Texas Intermediate) und "Brent" bei rund 74 US-Dollar pro Barrel. Die US-Währung zeigt sich etwas schwächer bei Werten um 78,5 Euro-Cent.
Die gestern veröffentlichten US-Lagerbestandsdaten enttäuschten die Analysten und sorgten zunächst für steigende Notierungen, zumal auch die Nachfrage nach Benzin in den USA nach wie vor sehr hoch ist.
Als dann jedoch der monatliche Konjunkturbericht der amerikanischen Notenbank eine Abkühlung der US-Konjunktur, mit wohl einhergehenden sinkendem Ölbedarf hervorbrachte, gaben die Preise wieder nach.
An der politischen Situation hat sich wenig geändert, bis auf die Tatsache, dass in Nigeria, aufgrund erneuter Rebellenangriffe, die Ölförderung erheblich eingeschränkt werden musste.
Die Friedensbemühungen im Nahen Osten werden sicher schwer und langwierig sein, so dass der Einfluss auf die Ölmärkte - wie auch der des Iran-Konfliktes - sicher noch von längerer Dauer sein wird.
Die bereits erwähnte Abkühlung der US-Konjunktur hinterlässt ihre Spuren auch am Devisenmarkt. Der US-Dollar verlor gegenüber dem Euro deutlich an Boden, da die Chancen auf weitere Zinsanhebungen und Kapitalzuflüsse nach dem Beige-Book-Bericht deutlich geringer eingestuft werden müssen.
Die Heizölpreise haben nach den doch recht großen Kurssprüngen in der jüngsten Vergangenheit wieder den Seitwärtsgang eingelegt. Überraschende politische oder meteorologische Einflüsse - neben der Hurrikangefahr werden auch die niedrigen Wasserstände für die Binnenschifffahrt immer mehr zum Problem - können jedoch schnell wieder für größere Ausschläge nach oben sorgen. Weiterhin überwiegen die Risiken deutlich gegenüber den sehr begrenzten Aussichten auf fallende Preise.
| 27.07.: |
62,03 €
|
|
| 26.07.: | 62,43 € |
| 27.07.: | 638,75 $ | |
| 26.07.: | 633,50 $ |
| 27.07.: |
75,02 $
|
|
| 26.07.: | 74,05 $ |
| 27.07.: |
0,7876 €
|
|
| 26.07.: | 0,7865 € |
Trotz der jüngsten Eskalation im Kriegsgebiet des Nahen Ostens, bleiben die Rohölpreise vorerst stabil und auch die Notierungen für Heizöl werden vorerst weiterhin seitwärts erwartet.
Eine sich über den hohen Ölpreis besorgt zeigende OPEC, sowie die Hoffnung auf eine baldige Entsendung internationalen Friedenstruppen in das Kriegsgebiet im Südlibanon, bringen an den internationalen Ölmärkten Entspannung und leicht fallende Ölpreise.