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Marktbericht vom 28.08.2006
Nach den teilweise heftigen Preisausschlägen an den internationalen Ölmärkten, vorrangig ausgelöst durch den Krieg im Libanon und den Atom-Konflikt mit dem Iran, scheinen sich die Preise nun wieder zu stabilisieren.
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Die Rohöl-Futures der Sorten "WTI" und "Brent" notieren beide bei Kursen von knapp 72 US-Dollar pro Barrel, während sich die US-Währung bei Kursen um 78,2 Euro-Cent ebenfalls nur wenig verändert zeigt.
Trotz der in gewissem Maße wieder einkehrenden Kontinuität, sind die Probleme auf internationaler politischen Bühne weiterhin ungelöst. Vor allem im Iran-Konflikt wird noch viel diplomatisches Geschick von Nöten sein, um für die internationale Staatengemeinschaft ein halbwegs akzeptables Ergebnis zu erreichen. Fraglich ist hier nach wie vor, ob der Iran überhaupt ernsthaft kooperieren, oder nur zusätzlich Zeit für die Weiterentwicklung des Atom-Programms gewinnen will. Fest steht jedoch, dass das Thema an den Ölmärkten nach wie vor große Beachtung finden wird und auch entscheidenden Einfluss auf die Preisentwicklung haben dürfte.
Von meteorologischer Seite muss von einem ersten Hurrikan berichtet werden. "Ernesto" hat sich zwar zwischenzeitlich zu einem Tropfensturm abgeschwächt, Wetterexperten schließen aber nicht aus, dass er erneut an Fahrt aufnehmen könnte.
In ruhigerem Fahrwasser befindet sich der Devisenmarkt, wo der Euro nun bereits seit rund vier Monaten in einer Preisspanne zwischen 1,25 und 1,30 US-Dollar pendelt.
Hierzulande hat sich die Nachfrage nach Heizöl wieder normalisiert. Jedoch ist das Abwärtspotenzial beim Heizölpreis nach wie vor äußerst gering, so dass im Hinblick auf das im Markt befindliche Risikopotenzial weiterhin nicht zum Abwarten geraten werden kann.
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Nach dem Preisrückgang zu Wochenbeginn, haben die Heizölpreise aufgrund der sehr hohen Nachfrage wieder den "Seitwärtsgang" eingelegt und folgen somit nur bedingt den guten Vorgaben der Ölbörsen.
Die gestern veröffentlichten Daten zu den Öllagerbeständen in den USA und die Antwort des Iran auf das Kompromissangebot der internationalen Staatengemeinde, haben die Ölmärkte nach einem zwischenzeitlichen Anstieg wieder etwas entlastet und den Ölpreis l