Heizöl-News vom 01.12.2008


OPEC lässt Fördermengen vorerst unverändert - Rohöl und Heizöl stabil

 
Die OPEC-Entscheidung, die Fördermengen vorerst unverändert zu belassen, hat sich bislang an den internationalen Ölmärkten nicht ausgewirkt. Sowohl die Rohöl- als auch die Heizöl-Notierungen zeigen sich zum Wochenauftakt stabil.

Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 53,32 US-Dollar pro Barrel, Nordseeöl Brent wird für rund einen Dollar weniger gehandelt. Der Euro muss deutliche Abschläge hinnehmen und kostet nur noch 1,2680 US-Dollar.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nach diesem Motto handelte die OPEC am vergangenen Wochenende in Kairo auf ihrer Sondersitzung. Denn bereits beim nächsten Treffen am 17. Dezember im algerischen Oran soll offiziellen Meldungen zufolge, die Fördermenge zum dritten Mal in diesem Jahr gedrosselt werden.
Eine Stabilisierung bzw. einen Anstieg der Ölpreise erwarten die Kartellmitglieder nicht vor Mitte nächsten Jahres, da es im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zunächst bei einer schrumpfenden Nachfrage bleiben wird.
Den fairen Preis sieht die OPEC bei 70 bis 75 US-Dollar, da auf diesem Niveau neue Investitionen möglich seien, was wiederum den Ölpreis nachhaltig auf einem mäßigen Niveau halten dürfte. Denn generell gehe die Zeit allmählich vorbei, in der Öl günstig und leicht zu fördern ist.

Am Devisenmarkt musste der Euro am Freitag, nach dem kräftigen Anstieg zu Beginn der Woche, wieder einen deutlichen Abschlag hinnehmen. Dies jedoch bei sehr geringen Umsätzen, da viele US-Börsianer bereits am Mittwoch nach Börsenschluss in ein langes Wochenende gestartet waren.

Unsere Heizölpreise starten mit stabiler bis leicht steigender Tendenz in die neue Woche. Dafür sorgt der wieder schwächere Euro, der die Rohölimporte bei stabilen Preisen etwas verteuert. Im Großen und Ganzen dürfte die Seitwärtsbewegung der letzten Woche aber ihren Fortgang finden.

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vom Dezember 2008