Heizöl-News vom 08.12.2008


Ölpreis dreht knapp vor 40-Dollar-Marke - Heizöl gibt weiter nach

 
Der Rückgang der Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten setzt sich weiter fort. Am Freitagabend drehte der Markt kurz vor Erreichen der 40-Dollar-Marke zwar wieder nach oben, die Heizöl-Notierungen werden heute trotzdem erneut etwas schwächer erwartet.

Aktuell stehen die führenden WTI-Rohöl-Futures bei 43,30 US-Dollar pro Barrel, Nordseeöl "Brent" kostet 42,20 Dollar. Der Euro kann weiter leicht zulegen und wird zur Stunde mit 1,2840 US-Dollar bewertet.

Mit einem Tagestief von 40,50 US-Dollar pro Barrel erreichten die Ölpreise im späten New Yorker Handel ein neues Vierjahrestief. Zwar steigen seit diesem Zeitpunkt die Notierungen wieder deutlich an, dies dürfte aber eine rein technisch bedingte Reaktion auf die starken Verluste der letzten Tage sein.
Auch wenn die OPEC nicht müde wird, dem Markt ein geschlossenes Handeln am 17. Dezember in Algier anzukündigen, scheint dies bereits in den Kursen enthalten zu sein.
Allgemein wird nämlich bereits mit einer Förderreduzierung um mindestens eine Million Barrel pro Tag gerechnet. Lediglich eine deutlich über den Erwartungen liegende Ausstoßkürzung könnte hier eine Reaktion nach oben hervorrufen.
Schon längst bestimmt die Nachfrageseite den Preis und auf dieser warten die Marktteilnehmer nach wie vor auf erste positive Signale aus der Realwirtschaft.

Am Devisenmarkt startet der Euro auch in dieser Woche innerhalb des seit mehreren Wochen existenten seitwärtsgerichteten Trendkanals zwischen 1,25 und 1,30 US-Dollar. Der währungsbedingte Einfluss auf die Heizölpreise bleibt in letzter Zeit also relativ gering.

Diese werden heute, trotz des wieder leicht anziehenden Rohölpreises, erneut etwas schwächer eröffnen, da dessen Rückgang vom Freitag noch nicht vollständig in den Notierungen enthalten war. Obwohl die Nachfrage weiterhin recht rege ist, beginnen sich die Lieferzeiten allmählich etwas zu verringern.

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vom Dezember 2008