Heizöl-News vom 11.12.2008


Ölpreise sehr volatil - Heizöl kaum verändert

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen waren gestern bei sehr nervösem Handel heftigen Schwankungen unterworfen, schlossen aber letztlich nur mit leichten Aufschlägen, sodass die Heizöl-Notierungen auch dank des weiter steigenden Euros kaum verändert eröffnen.

Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei gut 44 US-Dollar pro Barrel, Kontrakte der Nordseemarke "Brent" werden für 42,70 Dollar pro Fass gehandelt. Der Euro kann erneut deutlich zulegen und wird zur Stunde mit 1,3140 US-Dollar bewertet.

Die Marktteilnehmer waren hin- und hergerissen zwischen erneut deutlich gestiegenen Ölbeständen und den neuerlich sehr robusten Aktienmärkten.
Der wöchentliche Bericht des Department of Energy (DOE) zeigte zwar nur einen geringen Anstieg der Rohölvorräte, jedoch einen deutlichen Zuwachs bei Mitteldestillaten und Benzin, sodass in Summe ein Aufbau von fast 10 Millionen Barrel zu verzeichnen war.
Als dann die Kurspfeile am Aktienmarkt wieder deutlich nach oben zeigten, erholten sich auch die Ölpreise von diesem starken Dämpfer und schlossen letztendlich leicht im Plus.
Auch der viel diskutierte mögliche Eintritt Russlands in die OPEC zeigt sich derzeit als stabilisierender Faktor.

Stabil nach oben geht es derzeit mit dem Euro, der nicht nur die Marke von 1,30, sondern auch gleich noch die 1,31-Dollar-Marke überspringen konnte. Begründet wurde dies wieder einmal mit der guten Laune an den Aktienmärkten, also eher mit der Schwäche des Dollar als mit der Stärke des Euros.

Der Grund für den anziehenden Euro dürfte den Heizöl- und Benzinverbrauchern hierzulande egal sein, solange dadurch die Ölimporte billiger werden und so die Heizöl- und Kraftstoffpreise trotz leicht gestiegener Rohölpreise auf äußerst attraktivem Niveau bleiben.

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vom Dezember 2008