Heizöl-News vom 18.12.2015


Heizöl-Markt aktuell: Preise stabilisieren sich

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern kaum verändert aus dem Handel gegangen. Leider musste der Euro gegenüber dem US-Dollar weitere leichte Verluste hinnehmen, sodass die Heizöl-Notierungen mit etwas höheren Kursen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 37,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 35 Dollar. Der Euro wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,0815 US-Dollar gehandelt.

Belastet von den extrem bearish zu wertenden DOE-Ölbestandsdaten starteten die Rohölpreise auch gestern wieder recht schwach in einen allerdings wieder recht umsatzstarken Handel.
Neue Fundamentaldaten kamen dabei lediglich aus Deutschland, wo der Ifo-Geschäftsklimaindex für den Monat Dezember mit 108,7 Zählern unter der Analysenschätzung von 109 Punkten blieb.
In den Mittagsstunden dreht dann der Markt und die Futures kletterten mit guten Arbeitsmarktdaten aus den USA, hier gab im Vergleich zur Vorwoche 4000 weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe als erwartet, nach oben.
Allerdings enttäuschte der Philadelphia Fed Herstellungsindex für Dezember mit minus 5,9 statt plus 1,5 und auch die US-Leistungsbilanz für das dritte Quartal mit minus 141 statt minus 118 Milliarden US-Dollar, sodass in den frühen Abendstunden die Gewinne wieder dahinschmolzen und die Ölpreise schlussendlich wieder auf Ausgangsniveau aus dem Handel gingen.

Am Devisenmarkt hatte es der Euro gegenüber der Ölwährung US-Dollar auch gestern schwer. Die künftig straffere Ausrichtung der Geldpolitik der US-Notenbank und der schwache Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland setzten der Gemeinschaftswährung weiter zu.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben stabil bis leicht steigend in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen gehen derzeit von einem Plus von 0,2 Cent pro Liter aus. Ingesamt scheint sich der Markt derzeit etwas zu stabilisieren und auch die Nachfrage beruhigt sich langsam wieder.

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vom Dezember 2015