Heizöl-News vom 23.12.2015


Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise ohne Veränderung

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern kaum von der Stelle gerührt. Auch am Devisenmarkt blieben die Preisausschläge gering, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls stabil in den letzten Handelstag vor Weihnachten starten werden.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der Nordsee Ölmarke "Brent" nach wie vor bei 36,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde ebenfalls 36,50 Dollar. Der Euro kann sich weiter leicht auf Werte um 1,0930 US-Dollar verbessern.

Trotz guter Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA, sowie unerwartet bullish ausgefallener API-Ölbestandsdaten, konnten sich die Rohölpreise auch gestern nicht erholen und markierten zwischenzeitlich sogar ein neues 11-Jahrestief bei knapp unter 36 Dollar pro Barrel.
Der GfK-Konsumklimaindex konnte per Januar die Erwartung und den Vormonatswert von 9,3 Punkten mit 9,4 Zählern knapp übertreffen.
Das US-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal wurde mit plus zwei Prozent ebenfalls leicht oberhalb der Erwartung von 1,9 Prozent veröffentlicht, wie auch die Einzelhandelsumsätze mit plus 2,1 Prozent.
Schwächer als prognostiziert fielen hingegen die Verkäufe bestehender Häuser per November mit 4,76 Mio. Einheiten aus. Die Schätzung lag hier bei 5,35 Mio. Häuser.
Nach Börsenschluss dann wie üblich am Dienstagabend die wöchentlichen Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die in Summe nur ein leichtes Plus von 0,3 Mio. Fass zu Tage brachten. Die Analysten erwarteten hier einen Aufbau von knapp vier Mio. Barrel.
Die Ölpreise reagierten auf diesen bullishen Aspekt bislang aber kaum.

Am Devisenmarkt konnte der Euro zunächst noch vom guten GfK-Konsumklimaindex profitieren und bis knapp an die 1,10-Dollar-Marke ansteigen. Dann ging der Gemeinschaftswährung aber die Luft aus und auch heute Morgen geht es in Asien leicht bergab.

Die Heizölpreise hierzulande setzen wohl auch heute ihre Konsolidierungsphase der letzten Tage fort. Aktuelle Berechnungen lassen stabile, bestenfalls leicht nachgebende Notierungen erwarten. Im Vergleich zu Weihnachten 2014 ergibt sich derzeit bei einer durchschnittlichen Abnahmemenge von 3.000 Liter ein Preisvorteil von 450 Euro, zieht man die Preise von 2013 heran, beträgt die Ersparnis gar über 1.000 Euro. Wohl dem der eine Ölheizung hat! Ein schönes Weihnachtsfest!

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vom Dezember 2015