Heizöl-News vom 15.01.2016


Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise zeigen sich stabil!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern leichte Gewinne verbuchen können, die heute Morgen im asiatischen Handel aber schon wieder korrigiert wurden. So starten auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den letzten Handelstag der zweiten Jahreswoche.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 30,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 30,35 Dollar. Der Euro kann sich bei Kursen um 1,0880 US-Dollar gut behaupten.

Lange Zeit dümpelten die Rohölpreise im gestrigen Handelsverlauf vor sich hin, nachdem die 30-Dollar-Marke nicht nachhaltig durchbrochen werden konnte.
Die am Nachmittag veröffentlichten US-Arbeitsmarktzahlen fielen dabei leicht bearish aus, denn hier wurden in dieser Woche 284.000 Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung registriert, während die Analysten im Vorfeld 275.000 erwartet hatten.
Ansonsten gab es keine neuen Markt bewegenden Meldungen, so dass wieder Vieles der Markttechnik überlassen war.
Mit dem Auslaufen des Frontmonats Februar gab es am Abend nochmal verstärkt sogenannte Short-Eindeckungen, die die Notierungen kurzzeitig nach oben über die 31-Dollar-Marke trieben.
Da es fundamental aber weiterhin wenig Kaufgründe gibt und die Stimmung nach wie vor bearish einzustufen ist, ging es mit dem Ölkomplex heut morgen in Asien schon wieder bergab, sodass im Tagesvergleich kaum eine Veränderung festzustellen ist.

Am Devisenmarkt konnte der Euro überraschenderweise nicht von den schwachen US-Arbeitsmarktzahlen profitieren und geriet in der zweiten Tageshälfte immer mehr unter Druck. Verantwortlich hierfür waren Kommentare aus EZB-Kreisen, die darauf schließen lassen, dass die Geldmenge in der EU stärker erhöht werden könnte, als dies ursprünglich angenommen wurde. Heute Morgen kann sich die Gemeinschaftswährung aber wieder stabilisieren.

Die Heizölpreise werden nach diesen Vorgaben aller Voraussicht nach ohne große Veränderung in den heutigen Handelstag starten. Allein in dieser Woche rutschten die Notierungen um weitere 6 bis 8 Prozent ab und stehen auf dem tiefsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Somit lohnt es sich durchaus, auch geringe Mengen nachzutanken!

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vom Januar 2016