Heizöl-News vom 21.01.2016


Heizöl-Markt aktuell: Druck auf Ölpreise hält an!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten mussten auch im gestrigen Handelsverlauf wieder Verluste hinnehmen. Somit werden heute auch die Heizöl-Notierungen, trotz eines etwas schwächeren Euro, ein weiteres Mal mit Abschlägen in den Handel gehen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 27,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 28,15 Dollar. Der Euro kann sich bei Werten um 1,0910 US-Dollar nur knapp behaupten.

Nach den zahlreichen Preis drückenden Meldungen der letzten Tage, gab es auch gestern keinen Grund, spekulativ auf höhere Preise zu setzen und so gerieten die Rohölpreise vom Start weg unter Druck.
Neue Konjunkturdaten blieben dabei Mangelware. Lediglich aus den USA kamen am Nachmittag neue Einzelhandelsumsätze (Redbook), die mit einem Plus von 1,4 Prozent im Vergleich zur Vorwoche etwas zurückfielen.
Da am Montag in den USA der Martin-Luther-King-Day gefeiert wurde, gibt es die US-Ölbestandsdaten in dieser Woche mit einem Tag Verspätung.
Gestern nach Börsenschluss veröffentlichte das American Petroleum Institute (API) dann also ihre Version und diese fiel wieder klar bearish aus. In Summe gab es erneut einen kräftigen Aufbau von über 10 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld nur mit einem Plus von knapp drei Millionen Fass gerechnet hatten.
Somit bleiben die internationalen Ölpreise auch heute Morgen unter Druck!

Auch am Devisenmarkt fehlten gestern die Impulse und so blieben die Ausschläge gering. Heute berät die Europäische Zentralbank (EZB) über die weitere Geldpolitik und die Händler warten mit Spannung auf die Ergebnisse aus Frankfurt.

Hierzulande werden die Heizölpreise auch heute wieder mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen lassen ein weiteres Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich im gestrigen Handelsverlauf etwas beruhigt.

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vom Januar 2016