Heizöl-News vom 29.01.2016


Heizöl-Markt aktuell: Preisanstieg setzt sich fort!

 
Auch gestern konnten die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten wieder deutliche Gewinne verbuchen, sodass heute die Heizöl-Notierungen, trotz eines etwas festeren Euro, heute aller Voraussicht nach ihren kurzfristigen und sehr kräftigen Aufwärtstrend fortsetzen werden.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 34,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 33,85 Dollar. Der Euro kann sich gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,09 US-Dollar gehandelt.

Die Gerüchte über mögliche Förderkürzungen, die zwischen der OPEC und Russland im Februar angeblich diskutiert und vereinbart werden sollen, haben die Rohölpreise auch gestern wieder angetrieben. Zwar wurde dies seitens der OPEC dementiert, doch allein die Tatsache, dass Russland nun bereit über Produktionseinschränkungen zu verhandeln, reichte den Börsianern um weiter fleißig einzukaufen.
Ansonsten gab es eigentlich wieder sehr viele bearish zu wertenden Konjunkturdaten.
So fiel die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der EU per Januar von 106,7 auf 105 Punkte zurück, während das Verbrauchervertrauen stabil blieb.
In den USA gab es einen kräftigen und unerwarteten Einbruch bei den Auftragseingängen der langlebigen Wirtschaftsgüter von minus 5,1 Prozent . Auch die Zahlen zu den anstehenden Häuserverkäufen enttäuschten mit einem Plus von 0,1 Prozent, während die Analysten im Vorfeld einen Zuwachs von 0,8 Prozent erwartet hatten. Dafür gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 294.000 auf 278.000 zurück.
Am Schluss setzte sich aber die Markttechnik und die psychologischen Faktoren durch und die Ölpreise schlossen wieder mit einem deutlichen Aufschlag.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern zeitweise schöne Gewinne verbuchen. Diese musste die Gemeinschaftswährung heute Morgen aber zum Großteil wieder abgeben, als die japanische Notenbank mit überraschend starken expansiven geldpolitischen Maßnahmen die Märkte überraschte.

Die Heizölpreise in Deutschland haben keine gute Woche hinter sich, denn es gibt bisher einen Preisanstieg von weit mehr als zehn Prozent zu vermelden. Auch heute werden die Notierungen aktuellen Berechnungen zufolge mit einem Plus von gut einem halben bis knapp einem Cent pro Liter in den Handel starten. Trotzdem ist und bleibt das Preisniveau auch weiterhin sehr attraktiv!

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vom Januar 2016