Heizöl-News vom 01.03.2016


Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise weiter im Aufwind!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut Gewinne verbuchen und diese auch bis zum Handelsschluss in New York halten können. Bei einem schwachen Euro werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 36,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 34,10 Dollar. Der Euro fällt weiter zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,0890 US-Dollar gehandelt.

Der permanente Rückgang der aktiven US-Bohranlagen und die damit verbundenen sinkenden Ölproduktion scheint an den Ölmärkten allmählich Wirkung zu zeigen.
Zumindest war dies, neben der Meldung dass die Förderung Nigerias bis Anfang April etwa 250.000 Barrel pro Tag unter normal liegen soll, der einzig auszumachende Grund für die erneute Rallye am gestrigen Nachmittag.
Bis in die Mittagsstunden tendierten die Rohölpreise noch seitwärts, wobei es kaum neue Markt bewegende Meldungen gab.
Aus Deutschland wurden, mit einem Minus von 0,8 Prozent, per Januar recht schwache Einzelhandelsumsätze gemeldet und auch aus den USA kamen am Nachmittag keine guten Konjunkturdaten.
So enttäuschte der Chicagoer Einkaufsmanagerindex per Februar mit einem Wert von nur 47,6 Punkten, während die Erwartungen bei 53 Zählern lag. Im Vormonat lag der Index noch bei 55,6 Punkten. Auch die anstehenden Häuserverkäufe per Januar verfehlten per Januar mit minus 2,5 Prozent die Analysenprognose von plus 0,5 Prozent deutlich.
Trotzdem kann der Ölkomplex seine Gewinne bislang gut halten, obwohl auch aus China heute Morgen schwache Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie und aus dem Dienstleistungssektor vermeldet wurden.

Am Devisenmarkt brach der Euro mit der Veröffentlichung der enttäuschenden deutschen Einzelhandelsumsätze am Vormittag deutlich ein und konnte sich leider auch nicht mehr erholen, obwohl auch die US-Konjunkturdaten alles andere als gut ausgefallen sind. Der kurzfristige Abwärtstrend hält also weiter an.

Keine guten Vorgaben also für den deutschen Heizöl-Markt, wo die Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus von bis zu knapp einen Cent pro Liter erwarten. Somit dürfte der höchste Stand seit rund acht Wochen erreicht werden und aus dem Seitwärtstrend droht langsam ein Aufwärtstrend zu werden.

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vom März 2016