Heizöl-News vom 02.03.2016


Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise stabilisieren sich auf erhöhtem Niveau!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern die kürzlich erzielten Gewinne verteidigen können und zeigen sich derzeit relativ stabil. Bei ebenfalls weitgehend unveränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen somit in etwa auf Vortagesniveau in den Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 36,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 34,10 Dollar. Der Euro kann sich bei Werten um 1,0860 US-Dollar nur knapp behaupten.

Nach den schwachen Konjunkturdaten aus China am frühen Morgen, gab es gestern etwas bessere Zahlen aus Europa.
Hier konnte der Einkaufsmanagerindex aus der Industrie per Februar mit 51,2 Punkten die Erwartung von 51 übertreffen und auch die Arbeitslosenquote lag mit 10,3 Prozent leicht unterhalb der Prognose von 10,4 Prozent.
Auch aus den USA kamen am Nachmittag gut ausgefallene Indikationen, denn die Bauausgaben legten per Januar um 1,5 Prozent zu und der ISM-Einkaufsmanagerindex stieg von 48,2 im Vormonat, auf 49,5 Punkte an.
Aus Russland wurde vermeldet, dass die Ölproduktion auch ohne dem Iran auf Januar-Niveau eingefroren werden könne und mittlerweile 15 Länder dazu auch bereit wären.
Doch es gab auch bearishe Nachrichten. Vor allem die nach Börsenschluss veröffentlichten API-Ölbestandsdaten.
Hier gab es einen kräftigen Zuwachs von in Summe über 10 Mio. Barrel, während die Analysten im Vorfeld ein leichtes Minus erwartet hatten.
Unterm Strich neutralisierten sich die Meldungen und der Ölkomplex startet auch heute Morgen kaum verändert in den Handel.

Wenig Bewegung gab es auch am Devisenmarkt, wo der Euro leider nicht von den guten Konjunkturdaten aus Europa profitieren konnten. Eine spürbare Reaktion nach unten war zwar nach den guten Wirtschaftsdaten aus den USA zu beobachten, doch fiel diese relativ moderat aus.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den deutschen Heizöl-Markt, wo es heute - wie eingangs bereist erwähnt - zu keinen großen Veränderungen kommen sollte. Die derzeit recht kühle Witterung und die schwindende Hoffnung auf neue Tiefstände, hat die Nachfrage spürbar belebt.

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vom März 2016