Heizöl-News vom 10.03.2016


Heizöl-Markt aktuell: Preise weiter im Aufwind!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach nach einer kurzen Verschnaufpause gestern ihren Weg nach oben weiter fortgesetzt. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge aller Voraussicht nach mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 40,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 38,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und kostet derzeit 1,0970 US-Dollar.

Gestern kannten die Rohölpreise nur eine Richtung. Vom Start weg zogen die Futures nach den Gewinnmitnahmen vom Vortag wieder an, obwohl es dazu keine neuen Meldungen gab.
Im Gegenteil, der Monatsreport des US-Energieministeriums war klar bearish zu interpretieren, denn für dieses und nächstes Jahr wurde in diesem die Überversorgung nach oben korrigiert und die Preisprognosen entsprechend gesenkt. Auch die API-Ölberstandsdaten vom Dienstagabernd brachen einen größeren Aufbau als von den Analysten erwartet.
Somit war der gestrigen Anstieg rein technischer Natur, bis gegen 16.30 Uhr die DOE-Ölbestandsdaten über die Ticker rollten.
Diese brachten in Summe einen Rückgang von 1,6 Mio. Barrel, was deutlich unter dem erwarteten Aufbau von gut einer Million Fass lag. Dies gab den Futures nochmals einen kräftigen Schub.
Nach der für den ein oder anderen doch überraschenden Preiswende am Ölmarkt, wird nun wieder von verschiedenen Seiten wild über möglich Kursziele für Rohöl spekuliert, wobei die Bandbreite von 30 bis 80 Dollar je Fass liegt.

Im Vorfeld des heute stattfindenden Treffens der Europäischen Zentralbank gab es am Devisenmarkt unterm Strich keine große Veränderung im Kursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar. Allerdings gab es durchaus größere Ausschläge, was sich heute je nach Nachrichtenlage fortsetzen könnte.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach ebenfalls ihren Weg nach oben weitergehen. Aktuelle Berechnungen lassen derzeit Aufschläge in einer Größenordnung von bis zu knapp einem halben Cent pro Liter erwarten, was sich im Laufe des Tages aber durchaus noch ändern könnte.

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vom März 2016