Heizöl-News vom 18.03.2016


Heizöl-Markt aktuell: Preise dank starkem Euro halbwegs stabil!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und die Brent-Futures sind über die 41-Dollar-Marke geklettert. Nur dem sehr starken Euro ist es zu verdanken, dass die Heizöl-Notierungen nach jetzigem Stand relativ stabil in den letzten Handelstag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 41,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 40 Dollar. Der Euro klettert auf das höchste Niveau der letzten Monate und kostet derzeit knapp 1,13 US-Dollar.

Beherrschendes Thema am Ölmarkt ist und bleibt derzeit das für den 17. April angesetzte Treffen wichtiger Ölförderländer in Doha, wo vereinbart werden soll, die Produktionsmenge auf das Niveau vom Januar einzufrieren.
Mittlerweile soll es bereits die ersten Zusagen geben und selbst der Iran, der seine Förderung nach bisherigen Aussagen nicht drosseln wird, will angeblich teilnehmen.
Aber auch die leicht bullishen Ölbestandsdaten, sowie die künftig wohl wieder eher lockere Geldpolitik der US-Notenbank gaben Auftrieb und so konnten die Rohölpreise erneut deutliche Gewinne erzielen.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus.
Während die EU-Handelsbilanz per Januar mit plus 6,5 Milliarden Euro hinter der Analysenschätzung von 20,2 Mrd. weit zurückblieb, lag die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA in dieser Woche mit 265.000 leicht unter den Erwartungen. Auch der Philadelphia Fed Herstellungsindex konnte per März die Prognose mit plus 12,4 deutlich übertreffen.

Am Devisenmarkt ging es für den Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auch gestern weiter bergauf. Dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik so schnell wieder lockern würde, haben wohl die wenigsten Marktbeobachter so erwartet und in Folge geriet der "Greenback" in den letzten beiden Handelstagen stark unter Druck.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland heute weitgehend stabil in den heutigen Tag starten. Wenn es zu Veränderungen kommt, dürften diese aber leicht ins Plus tendieren. Somit bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend in Takt und die Tiefstände vom Januar leider in weiter Ferne.

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vom März 2016