Heizöl-News vom 24.03.2016


Heizöl-Markt aktuell: Preise geben zum Osterfest deutlich nach!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gingen gestern, nach bearish zu wertenden US-Ölbestandsdaten, mit Verlusten aus den Handel. Der Euro konnte sich im Vergleich zum US-Dollar im Großen und Ganzen behaupten, sodass die Heizöl-Notierungen den Ölpreisrückgang heute aufnehmen können.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 40,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,55 Dollar. Der Euro wird derzeit zu Kursen um 1,1175 US-Dollar gehandelt.

Der gestrigen Handelstag war insgesamt recht arm an neuen Markt bewegenden Meldungen.
Nach dem vermeldeten Zuwachs bei den US-Ölbeständen durch das American Petroleum Institute (API), konnten sich die Rohölpreise am Vormittag noch recht wacker schlagen, was mit den insgesamt guten Konjunkturdaten des Vortages in Verbindung gebracht werden könnte.
Aus den USA wurden am Nachmittag die Verkäufe neuer Häuser per Februar vermeldet, die mit 512.000 Einheiten im Rahmen der Erwartungen lagen, bevor dann die viel beachteten DOE-Ölbestandsdaten über die Ticker rollten. Diese bestätigten von der Tendenz her die bearishen API-Zahlen vom Vortag, brachten aber einen noch größeren Aufbau hervor.
In Summe stiegen die Vorräte um 5,7 Mio. Barrel an, das American Petroleum Institute hatte nur 4,1 Mio. Fass vermeldet. Die Analysenschätzung lag hingegen bei weitgehend unveränderten Beständen.
Entsprechend ging es mit dem Ölkomplex nach unten und die Futures schlossen auf Tagestiefstand.

Am Devisenmarkt war gestern ein ruhiger Handel ohne größere Kursbewegungen zu beobachten. Der leichte Druck auf den Euro hielt aber an, nachdem aus US-Notenbankkreisen wieder verstärkt Kommentar pro Zinsanhebung und somit pro US-Dollar zu vernehmen waren. Insgesamt konnte die Gemeinschaftswährung ihr Niveau im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar aber im Großen und Ganzen verteidigen.

So schlagen die gefallenden Rohölpreise heute voll auf den heimischen Heizöl-Markt durch. Aktuelle Berechnungen lassen Abschläge in einer Größenordnung von bis zu 0,9 Cent pro Liter erwarten, was den kurzfristigen Seitwärtstrend bestätigt und wohl auch für eine ausgeglichene Wochenbilanz sorgen dürfte.

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vom März 2016