Heizöl-Newsletter vom 21.08.2008Sehr geehrter Heizöl-Interessent, Wieder hat sich gezeigt, wie wichtig ein richtiges Timing bei der Heizöl-Bestellung ist. Wer noch vor vier Wochen 3.000 Liter bestellt hatte, hat im Vergleich zu heute rund 300 Euro mehr bezahlt. Ärgerlich! Vor allem auch für Teilnehmer einer Sammelbestellung, die eigentlich noch warten wollten, sich aber dem Druck der Gemeinschaft gebeugt haben. Oft auch noch schlimmer für Diejenigen, die weder Zeit noch Mühe gescheut haben, um eine Sammelbestellung zu organisieren und jetzt den ein oder anderen Kommentar des Mitbestellers ertragen müssen. Viele über Jahre hinweg währende Freundschaften sind dabei schon zerbrochen. Dabei ist eine Sammelbestellung in einem vernünftigen Ausmaß - eine normale Tankwagenladung fast ca. 12 – 18.000 Liter und ist bereits mit 4 bis 5 Teilnehmern zu erreichen - nicht grundsätzlich zu verurteilen, solange man hier Entscheidungen relativ schnell treffen kann. Viele sind bereits in den 80er- und 90er-Jahren entstanden, wo die Jahresschwankungen beim Rohölpreis meist nur 2 bis 3 Dollar betrugen und die Preise im Sommer fast immer am Günstigsten waren. Hier konnte man durch die größere Menge schnell mal ein bis zwei Pfennig pro Liter sparen, was bei den damaligen Preisen schnell mal 5 Prozent waren! Heute sieht es aber doch ein wenig anders aus: Die Rohölpreise sind zu einem Spekulationsobjekt an den Warenterminbörsen geworden und schwanken oft um bis zu 8 Dollar – innerhalb eines Tages! Die Einsparungsmöglichkeiten, gemessen an den heutigen Heizölpreisen liegen meistens nur bei rund einem Prozent, was Sie sich auch jederzeit mit unserem Tool für Sammelbestellungen berechnen lassen können. Natürlich wissen auch wir nicht, wohin die Preise in Zukunft steuern werden, auch wenn wir in unserem letzten Blog in etwas amüsanter, aber hoffentlich doch überzeugender Weise bereits auf das Ende des Preisanstieges hingewiesen haben - siehe Heizöl-Blog - was im Rückblick fast optimal war. Auch die Gefahr von im Jahresverlauf weiter steigenden Preisen, wurde im letzten Newsletter vom April ausgiebig thematisiert. Nach einem Rückgang um über 12 Cent pro Liter in den letzten vier bis sechs Wochen, sehen wir allerdings wiederdie Gefahr einer plötzlichen Wende wachsen. Zwar sprechen die schwachen globalen Konjunkturaussichten für einen Rückgang der Nachfrage, doch dürfte dieses Szenario zum großen Teil bereits in den Kursen enthalten sein. Die Spekulationen, die den Ölpreis seit Anfang April zweifelsohne mit hoher Dynamik nach oben getrieben haben, scheinen zumindest weitgehend abgebaut zu sein und die meisten Analysten gehen auch in Zukunft von weiter hohen Ölpreisen aus. Überdies tickt im Nahen Osten nach wie vor eine Zeitbombe und seit Hurrikan Katrina sind die Ölmärkte im Spätsommer besonders sensibel. Es sollte sich also lohnen, den Ölmarkt in den nächsten Tagen und Wochen genau zu beobachten, um den richtigen Moment nicht zu verpassen! Beachten Sie dabei bitte den sehr engen zeitlichen Zusammenhang zwischen den Rohölpreisen und den Heizölpreisen, die oft binnen weniger Stunden reagieren. PS: Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass sich die Lieferzeiten vielerorts stark verlängert haben und daher rechtzeitig disponiert werden sollte! |

