Heizöl-Newsletter vom 20.07.2010Sehr geehrter Heizöl-Interessent, dass Heizöl im Sommer immer am günstigsten ist, ist eigentlich ein weit verbreiteter Irrglaube. Denn die Preisfindung an den interantionalen Ölmärkten lässt sich nicht von der verhältnismäßig geringen Heizöl-Nachfrage in Deutschland beeinflussen. Hier spielen ganz andere Dinge, wie zB. die konjunkturelle Entwicklung, OPEC-Politik, etc. ein Rolle. Und so haben wir das günstigte Preisniveau wohl auch in diesem Jahr bereits in den ersten drei Monaten gesehen. Trotzdem kann man derzeit am Heizöl-Markt, aufgrund der deutlichen Kursrückgänge zum Monatswechsel, durchaus von "Sommerpreisen" im positiven Sinne sprechen, die gerade sicherheitsorientierten Verbrauchern nochmals eine gute Kaufchance bieten. Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Ölmarkt-AnalyseEtwas überraschend sind die Heizölpreise in den letzten zwei Wochen noch einmal deutlich zurückgekommen, woran der wiedererstarkte Euro einen nicht unerheblichen Anteil hat. Aber auch die Rohölpreise zeigten noch einmal Schwäche und liegen aktuell in etwa auf dem Durchschnittsniveau des laufenden Jahres. Derzeit ist man sich uneins über die weitere Entwicklung der US-Wirtschaft und die daraus abzuleitende Entwicklung der Öl-Nachfrage aus dem nach wie vor größten Verbrauchsland der Welt. Nicht wenige Marktteilnehmer sehen den Aufschwung hier ins Stocken geraten. Andererseits geht es in Asien weiter kräftig bergauf und auch in Europa laufen zumindest die Exportgeschäfte prächtig. + preistreibende Faktoren
- preisdrückende Faktoren
Heizölpreis-Prognose für die nächten vier WochenSeit Jahresbeginn pendeln die Rohölpreise zwischen 70 und 85 Dollar pro Barrel und es müsste schon etwas Außergewöhnliches passieren, wenn sich daran etwas ändern sollte. Nach unten könnte der Auslöser aus heutiger Sicht nur eine neuerliche weltweite Rezession sein. Kräftig steigende Preise wären hingegen bei Aufzug eines heftigen Hurrikan im Golf von Mexiko oder aber im Falle neuer Kriegsgefahren im Nahen Osten denkbar. Derzeit rechnen wir also im Normalfall mit einem Fortgang der Seitwärtsbewegung am Ölmarkt und auch am Devisenmarkt scheint wieder Normalität eingekehrt zu sein. Folglich werden sich wohl auch die Heizölpreise weiter in einer Bandbreite zwischen 65 und 70 Cent pro Liter seitwärts bewegen, wobei die aktuellen Kurse sicherlich Kaufkurse sind, liegen sie doch eher an der unteren Begrenzungslinie des Trendkanals. Klicken Sie hier, um die aktuellen Tagespreise zu erhalten! Studie: Ölheizung mit sehr geringen FeinstaubemissionenEine Studie des Institutes für Feuerung- und Kraftwerkstechnik (IFK) kam zu dem Ergebnis, dass die Staubemissionen der modernen Ölheizung auf einem sehr niedrigen Niveau liegen. Ähnlich gut schneidet hier auch die Gasheizung ab, wobei die Ölheizung zusätzlich beim CO-Ausstoß punktet. Bei Festbrennstoffheizungsanlagen hingegen lag der Feinstaub-Ausstoß bis zu 1200-mal so hoch, wie bei einer modernen Ölheizung. Eine Zusammenfassung dieser Studie erhalten Sie hier! |

