Heizöl-Newsletter vom 14.11.2011Sehr geehrter Heizöl-Interessent, es gibt leider weiterhin keine guten Nachrichten vom deutschen Heizöl-Markt! Die Notierungen sind in den letzten vier Wochen weiter angestiegen und haben mittlerweile den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren erreicht. Warum dies so ist und ob es Hoffnung auf fallende Preise im Winter gibt, erfahren Sie u. a. in der heutigen Ausgabe unseres Newsletters. Unsere Themen in dieser Ausgabe:
Ölmarkt-AnalyseDie Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten befinden sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und das, obwohl immer mehr Volkswirte eine baldige Abkühlung der weltweiten Wirtschaftstätigkeit, mit den entsprechenden Folgen für die Entwicklung der Ölnachfrage, prognostizieren. Allerdings fließt gleichzeitig auch immer mehr Kapital in Anlageformen, die einen Inflationsschutz bieten sollen und deshalb meist in Rohstoffe, also auch Öl- und Ölprodukte investieren und so den Preis der Produkte nach oben treiben. Dies dürfte sich solange fortsetzen, bis die Finanzkrise überwunden ist. Ob und wann dies eintreten wird, liegt derzeit wohl in den Sternen und kann jeder für sich einschätzen. + preistreibende Faktoren
Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier WochenEs ist also kaum damit zu rechnen, dass die Rohölpreise in nächster Zeit signifikant fallen werden und auch das Aufwärtspotenzial des Euro wird wohl weiterhin begrenzt bleiben. Hinzu kommt, dass seit Wochen kaum nennenswerte Niederschläge zu verzeichnen und deshalb die Pegelstände der Flüsse stark gefallen sind. Dies beeinträchtigt natürlich die Binnenschifffahrt, was sich in höhere Frachtkosten niederschlägt. Ob dies allerdings der einzige Grund für die in letzter Zeit zu beobachtende Auseinanderentwicklung von Rohölpreis/Euro auf der einen, und den Heizöl- und Kraftstoffpreisen auf der anderen Seite ist, darf bezweifelt werden. Vielmehr nutzen die großen Mineralölgesellschaften wohl eher die in letzter Zeit extrem hohe Nachfrage, mit den damit verbundenen logistischen Engpässen aus, um ihre Gewinne zu steigern. Der Handel, der dem Verbraucher am nächsten ist und den Ärger über die hohen Preise daher hautnah zu spüren bekommt, kämpft derzeit mit allen Möglichkeiten um die Lieferzeiten zu verkürzen und hat leider keine Möglichkeit, der Preistreiberei der Konzerne Einhalt zu gebieten. Eine Prognose über den weiteren Verlauf der Heizölpreise bleibt also äußerst schwierig und die Hoffnung auf deutliche fallende Notierungen vorerst leider weiterhin sehr gering. Wenn Sie also noch zum Winter Heizöl brauchen, zögern Sie nicht und bestellen Sie jetzt! IWO verlängert Aktion Energie-Gewinner Die Aktion „Energie-Gewinner“ wird fortgesetzt. Hausbesitzer, die eine energetische Sanierung planen, können sich auch in den kommenden drei Jahren für die einfache und transparente IWO-Förderung bewerben: Pro jährlich eingesparter Kilowattstunde Primärenergie gibt es einmalig 25 Cent. Bisher hat IWO bereits fast 60 Energie-Gewinner gefördert. Die umgesetzten Maßnahmen reichen von der einfachen Heizungserneuerung mit Einbindung von Solarthermie bis hin zur kompletten wärmetechnischen Sanierung. Im Schnitt hat jeder Modernisierer knapp 13.000 Euro Förderung von IWO bekommen. Zu den Bewerbungsunterlagen |


