Heizöl-Newsletter vom 17.01.2012


Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

der um diese Jahreszeit in der Vergangenheit so oft zu beobachtende und von vielen Verbrauchern erhoffte Preisrückgang bleibt am deutschen Heizöl-Markt bislang weiter aus.
Die Gründe sind schnell gefunden. Geopolitische Spannungen und eine gute Konjunkturentwicklung in den USA und China halten die Rohölpreise hoch, während der Euro gleichzeitig auf den tiefsten Stand seit Oktober 2010 gefallen ist.
Lesen Sie heute, ob Hoffnung auf eine baldige Trendwende besteht.


Unsere Themen in dieser Ausgabe:

Ölmarkt-Analyse


An den internationalen Finanzmärkten ist wieder Zuversicht eingekehrt - zumindest was die weltweite Konjunkturentwicklung betrifft.
Hatte man vor wenigen Wochen noch die Befürchtung, dass es unweigerlich zu einer globalen Rezession kommen wird, haben sich die Vorzeichen zumindest in den USA und in Asien deutlich verbessert.
Lediglich für Europa rechnen die meisten Analysten mit eine negativen Wachstum, was natürlich nicht zuletzt auf die Schuldenkrise zurückzuführen ist.

So dürften sich auch die meisten Rohstoffe im Kurs behaupten, was auch das renommierte Investmenthaus Goldman und Sachs ähnlich sieht.
Hier geht man sogar teilweise von weiter steigenden Notierungen aus!

Auch die nach wie vor ungelösten geopolitischen Spannungen bleiben ein Problem.
Vor allem die Lage im Iran könnte jeden Augenblick eskalieren und bei einer Blockade der Meerenge von Hormus, wären die Auswirkungen auf den Ölpreis wohl fatal.

+ preistreibende Faktoren
  • weltweite Öl-Nachfrage bleibt bis auf weiteres auf hohem Niveau
  • Iran-Konflikt droht zu eskalieren
  • Unruhen in Nigeria und Kasachstan
  • hohe Liquidität an den Kapitalmärkten, niedrige Zinsen
  • "Inflationsschutz Öl"
- preisdrückende Faktoren
  • Schuldenkrise und Rezessionsängste in  Europa
  • unsichere weltweite Konjunkturentwicklung
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz
  • Senkung der weltweiten Nachfrageprognosen



Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen


Die Lage an den internationalen Ölmärkten dürfte also auch in den nächsten Wochen sehr angespannt bleiben und die Aussichten auf einen Einbruch der Rohölpreise bleiben entsprechend düster.
Gleichzeitig verteuert der in letzter Zeit deutlich gefallende Euro die in Dollar gehandelten Rohöl-Kontrakte zusätzlich, sodass wir auf Sicht der nächsten Wochen kaum einen nennenswerte Rückgang der Heizölpreise erwarten.

Der von vielen Verbrauchern oft gesehen Zusammenhang zwischen Witterung und Heizölpreise besteht schlichtweg nicht und so verbessern sich die Aussichten auch dann nicht, wenn der bisher deutlich zu milde Winter seinen Fortgang findet.

An den Preisnotierungen der letzten Jahre zeigt sich, dass die Preise zu Beginn des Jahres meist die günstigsten waren.

Wir hoffen gemeinsam mit Ihnen, dass dies im Jahr 2012 nicht der Fall sein wird, rechnen aber nur im Falle eines weltweiten wirtschaftlichen Abschwungs mit einem deutlichen Rückgang der Heizöl-Notierungen!

Lassen Sie sich hier den aktuellen Heizölpreis für Ihren Ort berechnen!



Steigenden Energiepreisen Einhalt gebieten


Egal um welche Form von Energie es sich handelt - die Preise werden wohl kurz- und mittelfristig weiter steigen!
Wieviel Energie Sie aber letztendlich verbrauchen, hängt in erster Linie von Ihnen selbst ab.
Folgende Fragen sollten Sie sich daher selbst stellen und beantworten:

1. Ist mein Haus bzw. meine Wohnung ausreichend gedämmt? Nach wie vor gibt es durchaus interessante Förderungen wenn es um die energetische Sanierung von Häusern bzw. Wohnungen geht!

2. Ist meine alte Ölheizung noch effizient oder sollte ich diese besser durch eine neue und umweltschonende Öl-Brennwertanlage austauschen. Die Kosten dafür sind oft gar nicht so hoch und darüber hinaus gibt es auch hier Fördermöglichkeiten, wie z. B. die Aktion "Deutschland macht Plus", die erst kürzlich verlängert worden ist.

3. Kann ich durch mein persönliches Verhalten meinen Wärmebedarf verringern? Es gibt hier viele Möglichkeiten, die Sie nichts kosten und deren Erfolg sie überraschen wird. Hier geht`s nochmal zu unseren an dieser Stelle schon öfters publizierten "Tipps zum Heizkosten sparen"!