Heizöl-Newsletter vom 19.01.2010


Sehr geehrter Heizöl-Interessent,

der Heizöl-Markt zeigt sich zu Beginn des neuen Jahres sehr schwankungsanfällig, oder wie die Börsianer sagen: sehr volatil.
Von Mitte Dezember bis 12. Januar stiegen die Notierungen durchschnittlich um über 10 Prozent.
In den letzten Tagen kamen die Heizölpreise aber wieder deutlich zurück!.
Es ist durchaus möglich, dass die Entwicklung in den nächsten Wochen die Richtung für das ganze Jahr vorgeben könnte.
Es bleibt also spannend!


Unsere Themen in dieser Ausgabe:

Ölmarkt-Analyse


Die Ölpreise kannten in den letzten Wochen kein Halten mehr. Sehr kalte Temperaturen in den wichtigsten Heizöl-Märkten, optimistische Wirtschaftsprognosen und weiterhin jede Menge billiges Geld, das nach Anlagemöglichkeiten sucht, waren die Impulsgeber für die Rallye. Zudem gingen die US-Ölbestände in den letzten Wochen stetig zurück.
Jetzt aber hat sich der Markt wieder gedreht. Die Wetterämter sagen mildere Temperaturen vorher, die US-Ölbestände sind in der vergangenen Woche stark gestiegen und auch einige Konjunkturdaten fielen nicht nach dem Geschmack der "Bullen" aus.

Zusammengefasst stellt sich der Ölmarkt aktuell wie folgt dar:

+ preistreibende Faktoren
  • hohe Nachfrage aus Asien
  • Ende der Wirtschaftskrise deutet sich an
  • mittelfristig weiter ansteigender Energieverbrauch
  • hohe Liquidität an den Kapitalmärkten

- preisdrückende Faktoren
  • hohe Lagerbestände
  • schwache Nachfrage in etablierten Industrieländern
  • nachlassende Disziplin der Ölförderländer
  • mildere Witterung in wichtigen Heizöl-Absatzmärkten




Heizölpreis-Prognose für die nächsten vier Wochen!


In den nächsten Wochen gehen wir von stabilen, bestenfalls leicht fallenden Heizöl-Notierungen aus, wobei größere Einbrüche kaum zu erwarten sind.
Die sehr hohe Liquidität an den Kapitalmärkten führt immer wieder dazu, dass Kursrückschläge von Spekulanten zum Einstieg genutzt werden und so der Preis hoch gehalten wird.
Wer also nur noch wenig Vorrat im Tank hat, sollte rechtzeitig auf dem aktuell doch wieder recht günstigem Niveau bestellen.



Aktueller Tipp: Heizöl zu Jahresbeginn meist am günstigsten!


Die Bestellmonate Januar und Februar waren - entgegen der weit verbreiteten Meinung, das Heizöl im Sonner am billigsten ist - im Schnitt der letzten 10 Jahre stets die besten Kaufmonate! Auch in den letzten beiden Jahren lag man nicht verkehrt, wenn man den Tank im ersten Quartal gefüllt hat.
Klicken Sie hier, um sich selbst ein Bild zu machen!



Spartipp: Heizkosten senken - fünf einfache aber wertvolle Tipps!


  • Schließen Sie möglichst immer alle Zimmertüren im Haus! Das Treppenhaus oder so mancher Wirtschaft- und Hobbyraum müssen nicht die gleich hohen Temperaturen haben, wie der allgemeine  Wohnbereich.

  • Ziehen Sie sich dicke Wollsocken oder zumindest zwei paar normale Socken an! Hört sich zwar etwas altbacken an, ist aber sehr hilfreich. Denn wer warme Füße hat, fühlt sich auch bei niedrigeren Raumtemperaturen noch wohl, womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären:

  • Raumtemperatur absenken - ein Grad bringt unterm Strich einen Heizkostenersparnis von ca. 6 Prozent!

  • Rollläden - falls vorhanden- möglichst schließen. Durch das Luftpolster zwischen Fenster und Rollladen entsteht eine zusätzliche Isolierschicht.

  • Heizkessel reinigen! Mindestens einmal pro Jahr sollte der Heizkessel von Ruß und Verbrennungsrückständen befreit werden, damit die Übertragung der Verbrennungswärme auf die Kesselwände und den Wärmetauscher nicht vermindert wird.