Heizölpreis-Prognose 03/2016 bis 04/2016

Gepostet am 21. Mrz. 2016 in News

Eine ähnliche Entwicklung wie die internationalen Rohölpreise nahmen logischerweise auch die Heizöl-Notierungen , wenngleich der stärkere Eurokurs den Preisanstieg etwas abfedern konnte.

Somit beträgt der Aufschlag hier nur etwa 20 Prozent , was aber hauptsächlich daran liegt, dass sich der Heizölpreis aus mehreren fixden Bestandteilen wie z. B.  Steuern, Lager- und Transportkosten, usw. zusammensetzt und sich somit der Ölpreis-Anstieg hier nur anteilmäßig niederschlägt.
Trotzdem wird der ein oder andere Schnäppchenjäger, der im Januar oder Februar nicht bestellt hat, etwas ärgerlich zurückblicken und darauf hoffen, dass die Notierungen wieder auf dieses Niveau zurückkommen.
Selbst wenn dies aber nicht eintreten sollte, ist und bleibt das aktuelle Preisnivau in der langfristigen Betrachtung äußerst attraktiv und könnte von sicherheitsorienteierten Verbrauchern durchaus zum Kauf genutzt werden.
Wie oben bereist thematisiert, rechnen wir in den nächsten Wochen aber eher mit wieder fallenden Rohöl- und somit auch Heizölpreisen.
Ein Fragezeichen stellt für uns aber der Euro dar , denn dieser konnte in den letzten Wochen deutlich zulegen, obwohl sich die Marktbedingungen für die Gemeinschaftswährung eher verschlechtert haben.
Denn bekanntlich hat die EZB den Zinssatz überraschend weiter gesenkt und will ihre ohnehin schon extrem expansive Politik noch weiter ausbauen .
Doch auch die US-Notenbank wird wohl die Zügel wieder etwas lockerer lassen , nachdem die Konjunkturdaten der letzten Zeit dies eingefordert haben.
Ob dies aber den jüngsten Anstieg des Euros im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar rechtfertigt, kann durchaus bezweifelt werden und so gehen wir davon aus, dass es von dieser Seite in nächster Zeit eher Gegenwind geben wird.
In Summe dürften die Heizölpreise trotzdem leicht nachgeben, zumindest aber auf aktuellem Niveau stabil bleiben.