Heizölpreis-Prognose 06/2017 bis 07/2017

Gepostet am 20. Jun. 2017 in News

Die Heizölpreise haben sich in den letzten Tagen und Wochen sehr freundlich entwickelt und dank der gefallenen Rohölpreise und des starken Euro, kann derzeit so günstig bestellt werden wie seit Ende September nicht mehr.

Entsprechend robust zeigt sich derzeit auch die Nachfrage und nach einem Mai, der im Onlinehandel Rekordumsätze gebracht hat, wird auch der Juni für den Heizölhandel ungewöhnlich gute Absatzzahlen bringen.
Ob es sich lohnt, auf weiter fallende Heizöl-Notierungen zu setzen, ist derzeit schwer einschätzbar, zumal nicht nur der Rohölpreis, sondern auch der Dollarkurs auf diese einwirkt.
Dieser konnte sich in den letzten Tagen im Vergleich zum Euro zwar etwas erholen. Der klare pro-europäische Wahlausgang in Frankreich, sowie die Unsicherheiten in den USA, sollten die Gemeinschaftswährung aber in nächster Zeit wieder stützen.
Denn aus fundamentaler Sicht ist der US-Dollar nach wie vor klar im Vorteil . Erst in der letzten Wochen hat die US-Notenbank die Zinsen ein weiteres Mal angehoben und die EZB macht ihrerseits keine Anstalten, die ultralockere Geldpolitik zu beenden.
Fakt ist, dass sich die Heizölpreise derzeit auf dem tiefsten Stand des Jahres präsentieren und in den letzten 10 Jahren im Juni nie günstiger bestellt werden konnte.
Natürlich kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Rohölpreise weiter fallen und es somit auch bei den Heizölpreisen noch ein paar Cent nach unten gehen könnte.
Somit muss unsere Empfehlung auch für die nächsten vier Wochen zweigeteilt bleiben:
Sicherheitsorientierten Verbrauchern ist ein Kauf auf aktuellem Niveau zu raten . Sie kaufen auf dem tiefsten Stand seit mehr als acht Monaten und minimieren das Risiko eines plötzlichen Ölpreisantieges , ausgelöst beispielsweise durch eine Eskalation der Katar-Krise.
Risikobewußte Ölheizer zocken noch ein wenig , haben den Finger aber am Abzug, oder bgesser gesagt auf der Maus, um bei einem eventuellen Richtungswechsel schnell online zu bestellen.
Egal wie Sie sich entscheiden, Sie sollten den Markt derzeit weiterhin gut beobachten.