„Heizöl entlastet Haushaltskassen!“

Gepostet am 28. Nov. 2012 in Blog

Stopp! Bevor das irgendjemand aufgreift und in der Frankfurter Allgemeinen abdruckt: Diese Meldung ist (noch) eine Fiktion, die aber durchaus schon bald Realität werden kann.

Denn wenn wir noch ein paar Tagen Preisrückgänge sehen, wonach es derzeit durchaus aussieht, stehen wir deutlich unter den Vorjahreswerten und meine Prognose für das nächste Jahr, hab ich ja schon im letzten Blog kundgetan.

Und jetzt mal die erschrechenden Teuerungsraten der Wettbewerbsenergien zum Vergleich:

Holzpellets aktuell plus 11 Prozent gegenüber Vorjahr was nicht heißt, dass wir Pellets nicht gut finden!
Brennholz dürfte ebenfalls in dieser Größenordnung liegen!

Strom, der nun mal zum Betrieb von Wärmepumpen im großen Ausmaß benötigte wird, dürfte 6 bis 10 Prozent teurer sein bzw. noch werden.

Und wie die Süddeutsche Zeitung soeben meldet, müssen sich Gaskunden im Schnitt auf knapp 7 Prozent Preiserhöhung einstellen.

Nur die Sonne schreibt nach wie vor keine Rechnung und wird dies wohl auch künftig nicht tun, es sei den die Politiker erfinden auch hier noch ne Steuer!
(Vorher fördern, dann bestrafen, das kennen wir doch schon aus dem Biodieselsektor…)

Also liebe Heizölverbraucher, manchmal scheint es – trotz der zugegebenermaßen langen Leidenszeit – ganz gut zu sein, einen längeren Atem zu haben und bei seiner Energieform zu bleiben.
Was natürlich nicht heißt, sich nicht permanent über Einsparungen und Energieeffizienz Gedanken zu machen.

Aber wenn alle in die gleiche Richtung laufen, ist das selten gut und manchmal muss man etwas auch über einen längeren Zeitraum betrachten um sich ein Bild machen zu können.

Ich weiß natürlich, dass – sollte es im nächsten Jahr wieder nach oben gehen – ich der Depp bin. Aber das riskiere ich in meiner Euphorie gern!