Heizölpreis-Prognose 09/2013 bis 10/2013

Gepostet am 24. Sep. 2013 in News

Die Heizölpreise sind zuletzt deutlich gefallen, was eindeutig mit der überraschenden Wende im Syrien-Konflikt und den dadurch gefallenen internationalen Ölpreisen zu tun hat.

Aber auch vom Devisenmarkt kam Unterstützung, denn hier konnte der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich zulegen und auf den höchsten Stand seit Anfang Februar diesen Jahres klettern.

Der Grund hierfür liegt in der kürzlich getroffenen Entscheidung der US-Notenbank, die ihre lockere Geldpolitik bis auf weiteres fortführen will.
Am Markt rechnete man hingegen fest mit einem Anziehen der Zügel und so verlor der US-Dollar binnen weniger Stunden deutlich an Wert, was den Öleinkauf außerhalb des Dollar-Raumes entsprechend verbilligt.

Derzeit stehen die Heizölpreise im Schnitt wieder knapp 10 Prozent unter Vorjahr und in etwa auf dem Niveau von 2011.
Allerdings sollte man sich nicht allzu große Hoffnungen machen, dass es weiter so deutlich nach unten geht.
Die Rohölpreise sind – so zeigten es uns die vergangenen Monate – nach unten bei 105 bis 100 US-Dollar pro Barrel „gut abgesichert“ und auch vom Euro sollte man nicht allzu viel erwarten, denn nach der politischen Sommerpause und der Bundestagswahl in Deutschland ist durchaus zu befürchten, dass die Negativschlagzeilen zur EU-Finanzkrise wieder zunehmen werden.

So rechnen wir auf Sicht von vier Wochen mit wieder leicht steigenden, bestenfalls aber mit stabilen Heizölpreisen, was angesichts des derzeitigen Niveaus durchaus positiv zu sehen wäre.