Heizölpreis-Prognose 02/2014 bis 03/2014

Gepostet am 18. Feb. 2014 in News

Dass die Heizölpreise zuletzt nur bedingt den gestiegenen Rohölpreisen gefolgt sind, hat im wesentlichen zwei Gründe:

Zum einen konnte der Euro im Vergleich zur „Ölwährung“ US-Dollar leicht zulegen, zum anderen bereitet der bisher extrem milde Winter in Mitteleuropa den Raffineriegesellschaften und dem Handel deutliche Absatzrückgängen, die sich zwangsläufig auch negativ auf die Gewinnmargen auswirken.

Das Interesse an Heizöl bzw. an einem Heizölkauf ist derzeit so gering wie seit langem nicht!
Da hilft es wenig, dass die Notierungen in Deutschland derzeit knapp 10 Prozent unter Vorjahr und rund 13 Prozent unter dem Preisniveau vom Februar 2012 liegen, denn viele Verbraucher bestellen traditionell erst im Sommer oder zumindest nach Ende der Heizperiode und auch das Nachtanken entfällt aufgrund es geringen Verbrauchs, oder verschiebt sich zumindest zeitlich nach hinten.

Aufgrund der Tatsache, dass die Nachfrage wohl auch in nächster Zeit eher schwach bleiben dürfte und sich bislang auch keine neuen Tendenzen beim Rohölpreis und beim Euro/Dollar-Wechselkurs andeuten, rechnen wir auch in den nächsten vier Wochen mit einer Fortführung des Seitwärtstrendes.

Sicherheitsorientierte Verbraucher können oder sollten sogar das aktuell sehr günstige Niveau aber bereits jetzt zur Bevorratung nutzen, um das latente Risiko eines plötzliche Preisanstieges, beispielsweise verursacht durch politische Turbulenzen in einem wichtigen Ölförderland, zu vermeiden.