Heizölpreis-Prognose 04/2015 bis 05/2015

Gepostet am 21. Apr. 2015 in News

Obwohl die Notierungen im bundesweiten Durchschnitt wieder rund 10 Cent pro Liter oberhalb den Tiefständen von Mitte Janurar liegen, können die Heizölpreise weiterhin als sehr attraktiv bezeichnet werden.

Im Vergleich zum letzten Jahr gilt es derzeit einen Preisvorteil von etwa 20 Prozent zu konstatieren, was in Euro ausgedrückt immerhin ca. 450 Euro bei Abnahme von 3.000 Litern sind.

Trotzdem zeigte sich die Nachfrage in den letzten Tagen und Wochen von sehr schwach, was nicht verwunderlich ist, wurde doch im Dezember und Januar bestellt, was in den Tank passte und auch der Februar war im Langzeitvergleich ein guter Monat für den Heizölhandel.

Nun sind die Läger gefüllt und das milde Frühlingswetter lässt derzeit nur weniger Verbraucher an eine rechzeitige Aufstockung des Heizölvorrats denken.

Dies wäre aus unserer Sicht aber durchaus angebracht, denn auch wenn es derzeit noch nicht nach einem neuen Höhenflug der Rohölpreise aussieht, so sehen wir diese im besten Falle stagnieren bzw. leicht ansteigen.

Zusätzlich ist die Gefahr, dass der Euro gegenüber der Ölwährung US-Dollar noch weiter an Boden verlieren wird, durchaus gegeben.
Und zwar ganz konkret in dem Fall, dass Griechenland doch aus der Währungsunion ausscheiden würde.

Wir sind der Meinung, der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach und so sollten gerade konservativ denkende Ölverbaucher prüfen, ob nach dem Ende der Heizperiode der Tank nicht schon jetzt für die nächste Saison gefüllt werden sollte.