Heizölpreis-Prognose 07/2013 – 08/2013

Gepostet am 16. Jul. 2013 in News

Der von allen erhoffte Rücksetzer zum Ende des Juni blieb leider aus und etwas früher als in den beiden Jahren zuvor, machten sich die Heizölpreise zuletzt wieder auf den Weg nach oben.

Sicherlich waren dafür hauptsächlich die Rohölpreise verantwortlich, die binnen zwei Wochen von rund 100 US-Dollar auf über 107 Dollar pro Barrel (Brent) angestiegen sind.
Aber auch von der Währungsseite kam Gegenwind, denn in der gleichen Zeit fiel der Euro von knapp 1,34 Dollar, auf deutlich unter 1,30 US-Dollar zurück.

Auf die durchaus nachvollziehbaren Gründe für die Ölpreis-Rallye sind wir ja weiter oben schon eingegangen.

Die Hektik am Devisenmarkt ist dagegen nur schwer nachvollziehbar, zumal sie vorwiegend mit Spekulationen über die künftige Geldpolitik der US-Notenbank in Verbindung gebracht werden muss.
Dass sich die Markteilnehmer über die weitere Entwicklung der Finanzkrise in Europa Sorgen machen, wäre da schon einleuchtender und diese stecken sicherlich auch zu einem gewissen Teil in dem deutlichen Rückgang der Gemeinschaftswährung seit Mitte Juni.

Mittlerweile hat sich das Ganze aber wieder etwas beruhigt und in den nächsten Wochen dürfte sich dank politischer Sommerpause am Devisenmarkt nur wenig tun, bevor es dann im Herbst mit den Wahlen in Deutschland wieder spannend wird.

Den Ölmarkt schätzen wir derzeit als leicht überkauft ein, sodass wir auch von dieser Seite keine große Gefahr sehen – natürlich immer vorausgesetzt, die politische Lage im Nahen Osten bleibt stabil!

Insgesamt sollten sich also auch die Heizölpreise in den nächsten Wochen weiter relativ stabil entwickeln.