Heizölpreis-Prognose 07/2015 bis 08/2015

Gepostet am 22. Jul. 2015 in News

Wie die internationalen Rohölpreise sind auch die Heizölpreise hierzulande in den letzten Wochen wieder deutlich zurückgekommen und liegen mittlerweile auf dem tiefsten Stand seit knapp sechs Monaten .

Verantwortlich hierfür war einzig und allein der gefallene Ölpreis, während der US-Dollar gegenüber dem Euro zulegen konnte und somit unsere Ölimporte verteuerte.

Natürlich war am Devisenmarkt das Thema Griechenland der große Belastungsfaktor für den Euro.
Auch hier hat man wohl jetzt eine Einigung erzielt und es ist – zumindest noch zum gegenwärtigen Zeitpunkt – der politische Wille, Griechenland im Euro-Raum zu halten.
Dies kostet aber weitere Milliarden, die das Vertrauen in eine Währung nicht unbedingt erhöht.

Auch das Thema ZInsawende in den USA hat eine völlig neue Brisanz erhalten.
Kürzlich hatte Notenbank-Chefin Yellen vor dem US-Kongress verlauten lassen, dass die Federal Reserve die Zinsen in einer ihrer nächsten Sitzung jederzeit anheben könnte.
Dies kam zu einer Zeit, wo die Zweifel an einer baldigen geldpolitischen Kehrtwende in den USA, aufgrund der zuletzt eher schwach ausgefallenen Konjunkturdaten, immer größer wurden.

Egal aus welchem Grund, der Euro ist schwach und bleibt wohl weiterhin ein Belastungsfaktor für die heimischen Heizölpreise.

Daher sind wir der Meinung, dass gerade sicherheitsorientierte Verbraucher das aktuelle Preisniveau nutzen sollten, um rechzeitig vor dem Winter einzulagern.
Schon in wenigen Wochen beginnt wieder die nächste Heizsaison und dann erhöhen sich Nachfrage und Lieferzeiten.