Heizölpreis-Prognose 08/2015 bis 09/2015

Gepostet am 18. Aug. 2015 in News

Dass beim Heizölpreis die alten Tiefstände vom Januar diesen Jahres wieder ins Spiel kommen, hatten wir zugegebenermaßen nicht als sehr wahrscheinlich erachtet.

Doch die gefallenen Rohölpreise und ein in letzter Zeit im Vergleich zur „Ölwährung“ US-Dollar wieder etwas erholter Euro haben dafür gesorgt, dass diese derzeit nur noch rund 3 Cent pro Liter entfernt und somit durchaus in erreichbarer Nähe liegen.

Aus unserer Sicht ist es aber nicht entscheidend, ob dieser jetzt nochmals kurzfritig geknackt werden kann oder nicht, sondern vielmehr, dass sich die Notierungen nun seit mehr als acht Monaten auf einem äußerst attraktiven Niveau bewegen.

Wer vielleicht noch vor einem Jahr mit einem Wechsel des Energieträgers geliebäugelt hatte, kann heute froh sein, diesen nicht vollzogen zu haben, denn derzeit deutet einiges darauf hin, dass die Heizölpreise noch längere Zeit in diesen Preisregionen verharren werden.

Der Besitzer einer Ölheizung kann sich also freuen, nicht nur ein äußerst zuverlässiges und effizientes System im Haus zu haben, sondern auch ein in Summe derzeit unangefochten wirtschaftliches, was der Brennstoffvergleich weiter unten deutlich macht.

Warum sollen die Heizölpreise aber günstig bleiben?

Ganz einfach – weil derzeit auch die Rohölpreise kaum nachhaltiges Potenzial nach oben haben und der Euro ebenfalls recht stabil aussieht.
Die wohl im September kommende Zinswende in den USA scheint bereits eingepreist zu sein und das Thema Griechenland ist zumindest vorübergehend aus den Schlagzeitlen verschwunden.

Wir empfehlen trotzdem, den Ölbestand in ihrem Tank – soweit möglich und logistisch sinnvoll – so hoch wie möglich zu halten, denn auf aktuellem Niveau ist wohl kaum etwas falsch zu machen und es ist doch beruhigend, den Tank stets mit günstiger Ware voll zu haben?

Zwei oder drei Cent hin oder her spielen hier nicht die entscheidende Rolle, wenngleich man diese mit etwas Glück natürlich auch „mitnehmen“ kann und sollte.
Und um das Thema dieses Newsletters nochmal aufzugreifen: Ja, wir glauben, dass wir vielleicht in Bälde nochmals kurzzeitig ein neues Langzeittief erreichen können, aber dauerhaft sehen wir die Notierungen eher auf aktuellem Niveau.