Konkrete Energiespartipps für Kinder und ihre Eltern, Teil 3

Gepostet am 3. Feb. 2013 in Energiesparen, Energiespartipps, Ratgeber

Konkrete Energiespartipps für Kinder und ihre Eltern, Teil 3

Bereich Kochen und Lebensmittel

Helfen Ihre Kinder ab und an beim Kochen mit, tut sich an dieser Stelle ein weiteres Feld auf, das Ihnen dienlich sein kann, Ihre Kinder für das Thema Energiesparen zu begeistern. Gemeinsames Kochen macht Spaß – in einer solchen Atmosphäre können Sie Ihren Kindern schnell beibringen, zum Beispiel mit geschlossenen und möglichst kleinen Töpfen zu kochen, um zu verhindern, dass zu viel Energie einfach sinnlos verpufft. Erklären Sie die Vorgänge beim Kochen ruhig ein wenig ausführlicher, wenn es in der Küche gerade eine kleine Wartepause gibt, damit Ihre Kinder verstehen, warum Ihre Tipps wirklich sinnvoll sind.

Sogar mit der richtigen Auswahl der Lebensmittel lässt sich Energie sparen – dies klingt zunächst seltsam, wird aber verständlich, wenn man sich vor Augen führt, dass weit gereiste Lebensmittel durch den Transport eine schlechte Energiebilanz aufweisen. Hier geht das Thema Energiesparen lückenlos in das Thema Saisonalität und Regionalität von Lebensmitteln sowie ethischen Konsum über.

Familien, die sich umfassend und über die eigenen Energiekostenabrechnungen hinausgehend für das Energiesparen engagieren möchten, finden hier ein interessantes Handlungsfeld, das auch Kindern viele Möglichkeiten zur Mitwirkung einräumt. So können zum Beispiel Projekte wie das eigenständige Heranziehen von Gemüse oder die Wissensaneignung über Saisons diverser Gemüse- und Obstsorten auf dem Plan stehen. In diesem Bereich sensibilisieren Sie Ihre Kinder nicht nur für das Thema Energiesparen, sondern vermitteln ihnen auch noch wichtiges Wissen und mitunter sogar wertvolle Praxiserfahrungen.

 

Bereich Wasser

Wasserspiele machen Spaß, sind aber nicht immer im Sinne eines verantwortlichen Umgangs mit Ressourcen und Energie. Auch in Sachen Wasserverbrauch können Kinder frühzeitig Umweltbewusstsein entwickeln. Bringen Sie Ihren Kindern beispielsweise schon in jungen Jahren bei, dass man Spartasten beim Abspülen betätigen kann, dass man einen Wasserhahn bei Leerlauf verschließen und anstatt zu baden auch duschen kann.

Je eher Sie Ihren Kindern – gerne auch auf spielerische Art und Weise – wassersparende Verhaltensweisen näherbringen können, desto eher werden diese Verhaltensweisen zur Routine. Um zu veranschaulichen, wie viel Wasser zum Beispiel ungenutzt den Abfluss hinunterläuft, wenn man das Wasser beim Zähneputzen nicht abstellt, können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind das ungenutzte Wasser während des Zähneputzens mit geöffnetem Hahn einmal in einem Eimer auffangen. Sie und Ihr Kind werden erstaunt sein, wie viel ungenutztes Wasser hierbei zusammenkommen wird. Zeigen Sie Ihrem Kind, was man ansonsten noch mit dem Wasser hätte anstellen können – etwa indem Sie hiermit die Blumen in Ihrer Wohnung versorgen.