Ölmarkt-Analyse Februar 2014

Gepostet am 18. Feb. 2014 in News

Vor rund vier Wochen hatten wir an dieser Stelle steigende Rohöl-Notierungen prognostiziert und damit auch Recht behalten.
Der Preis pro Barrel (Brent) kletterte in dieser Zeit von rund 106 auf 109 US-Dollar.

Die in letzter Zeit veröffentlichten Konjunkturdaten fielen zwar nicht zur Gänze positiv aus, doch gerade aus China, das für die globale Wirtschaftsentwicklung mittlerweile von extremer Wichtigkeit ist, kamen zuletzt wieder positive Signale.
Auch in Europa scheint es wieder leicht aufwärts zu gehen, während die US-Wirtschaft laut Prognose des IWF, in diesem Jahr sogar um knapp drei Prozent zulegen soll.

Dazu passen dann auch die in der letzten Woche veröffentlichten Monatsberichte vom US-Energieministerium (EIA), von der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA), die in diesen unisono ihre Prognose für den globalen Ölverbrauch leicht nach oben korrigiert hatten.

Preisdrückend wirkt hingegen nach wie vor die politische Entspannung in wichtigen Ölförderländern, allen voran im Atom-Konflikt mit dem Iran.

Dass sich das aber auch wieder sehr schnell ändern kann, zeigt uns die jüngste Geschichte und gerade aktuell auch die wieder aufkommenden Unruhen in Libyen.

+ preistreibende Faktoren

  • Globale Konjunktur auf Erholungskurs
  • Nachfrage-Prognosen werden tendenziell wieder erhöht
  • latente politische Unsicherheiten im Nahen Osten (Libyen, Syrien)
  • extrem niedrige Zinsen, Kapital sucht Anlagemöglichkeiten

– preisdrückende Faktoren

  • Beilegung des Atom-Konflikt mit dem Iran auf gutem Weg
  • allgemein komfortable Versorgungslage
  • permanente Steigerung der Energieeffizienz
  • Erschließung neuer Fördertechnologien und -möglichkeiten