Richtig Lüften, Teil 2 – Handlungen, die eine hohe Luftfeuchtigkeit produzieren

Gepostet am 12. Feb. 2013 in Ratgeber, Richtig Lüften, Richtiges Heizen

Richtig Lüften, Teil 2 – Handlungen, die eine hohe Luftfeuchtigkeit produzieren

Abseits der normalen Lüftungen am Tag gibt es auch andere Gegebenheiten, die das Lüften erforderlich machen. Dazu zählen das Duschen, Kochen und Wäschetrocknen sowie das Wischen der Böden. Alle diese Handlungen gehen mit einem großen Anstieg an Luftfeuchtigkeit einher, die unmittelbares Lüften zwingend erforderlich machen. So wird beim Kochen in manchen Fällen doppelt so viel Feuchtigkeit abgegeben wie bei einem Bad in der Wanne.

Sollte Ihr Bad innen liegend positioniert sein und über kein Fenster verfügen, dann lüften Sie idealerweise auf dem kürzesten Weg. Dafür öffnen Sie das nächstgelegene Fenster und schließen alle Türen der sonstigen Räume.

Auf diese Weise zieht der Wasserdampf am Schnellsten aus Ihrer Wohnung raus und verteilt sich nicht in den anderen Räumen. Genauso gehen Sie auch bei den anderen Handlungen vor.

Kontrollieren Sie während des Lüftens mit dem Thermo-Hygrometer die Luftfeuchtigkeit. Warten Sie ab, bis eine relative Luftfeuchtigkeit abhängig von Ihren raumklimatischen Vorlieben zwischen 35% und 60% erreicht ist und die entsprechenden Lüftungszeiten eingehalten worden sind. Danach können Sie die Fenster wieder schließen. Luftbefeuchter sind für gewöhnlich nicht vonnöten, vor allem wenn Sie richtig lüften.

Idealerweise haben sie immer ein Auge auf die relative Luftfeuchtigkeit im Raum, da diese eine Quelle für Schimmelpilzbildung sein kann. Sollte es in Ihrer Wohnung Befall gekommen sein, so müssen Sie ohne Umschweife die Ursache dafür herausfinden. Haben sie ihn selbst verschuldet oder liegt gar ein Bauschaden vor? Wie Sie Schimmelpilz verhindern können, erfahren Sie im folgenden Kapitel.