Die Ölpreise haben nach einer kurzen Verschnaufpause leider schon wieder zum nächsten Höhenflug angesetzt und sind gestern mit deutlichen Aufschlägen auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge ziehen auch die Heizöl-Notierungen weiter an.
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Die Ölpreise haben gestern nach anfänglichen weiteren Gewinnen eine Kehrtwende gemacht und vor allem bei Gasöl ging es in der zweiten Tageshälfte etwas nach unten. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach anfänglichen weiteren Gewinnen eine Kehrtwende gemacht und vor allem bei Gasöl ging es in der zweiten Tageshälfte etwas nach unten. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit Abschlägen.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 674 Dollar. Der Euro bleibt im Vergleich zum Dollar auf Höhenflug und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1875 Dollar gehandelt.
Die extremen Wetterverhältnisse in Nordamerika, die sich langsam leerenden Gasspeicher in Europa, sowie die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten haben am Ölmarkt die zuletzt allgegenwärtige überversorgte Marktlage vergessen lassen und die Rohölpreise auf den höchsten Stand seit Monaten gehievt.
Gestern setzten dann aber leichte Gewinnmitnahmen ein, ohne dass es aber zu größeren Abschlägen oder gar zu einem Stimmungswechsel gekommen ist.
Die Börsianer bleiben in Lauerstellung, denn noch kann aus den USA keine Entwarnung gegeben werden. Die Wetterämter prognostizieren dort weiterhin eisige Temperaturen und schließen auch neue Schneestürme nicht aus. Analysten taxieren die Produktionsausfälle in der Spitze mittlerweile auf rund 2 Millionen Barrel pro Tag, war rund 15 Prozent der gesamten US-Ölproduktion sind. Vor allem die Erdgaspreise sind in Folge der extremen Kältewelle sprunghaft angestiegen, was sich auch auf dem Ölkomplex auswirkt.
Preisdrückend wirkt die Meldung, dass das Ölterminal am Schwarzmeerhafen Noworrossijsk, das im November durch einen ukrainischen Drohnenangriff schwer geschädigt worden war, nach wochenlangen Reparaturarbeiten nun wieder hergestellt ist.
Neue Impulse erwarten sich die Marktteilnehmer in dieser Woche natürlich wieder von den Bestandsdaten aus den USA, die heute Abend nach Börsenschluss und morgen Nachmittag veröffentlicht werde. Außerdem wirft das nächste Treffen der OPEC+, das nächsten Sonntag stattfinden soll, bereits seinen Schatten voraus.
Am Devisenmarkt bleibt der US-Dollar im Vergleich zum Euro auf der Verliererstraße. Händler begründen dies mit dem weiter gesunkenen Vertrauen in die US-Regierung, die mit ihren neuen Drohgebärden und dem Vorgehen gegen die eigene Notenbank einen gefährlichen Stimmungsumschwung herbeiführen und den "Greenback" noch stärker unter Druck bringen könnte.
Gute Vorgaben also heute für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit pendeln die Notierungen weiter um den Durchschnittspreis der letzten drei Monate und deutlich unter den Januar-Ständen der letzten drei Jahre.
Die Ölpreisehaben am Freitag nach dem kurzen Rücksetzer vom Vortag wieder Fahrt aufgenommen und sind auf den höchsten Stand seit knapp vier Monaten gestiegen. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag nach dem kurzen Rücksetzer vom Vortag wieder Fahrt aufgenommen und sind auf den höchsten Stand seit knapp vier Monaten gestiegen. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 684 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar weitere kräftige Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1860 Dollar gehandelt.
Der Ölmarkt hat in diesen Tagen ein neues Thema. Die starke Kältewelle in weiten Teilen der USA und auch das anhaltend kalte Winterwetter in Europa hinterlässt Spuren in der Energieversorgung.
Während die Gasspeicher der Europäischen Union derzeit deutlich unter die Füllstände der letzten Jahre gefallen sind, drohen in den USA massive Ausfälle bei der Gas- und Ölversorgung. Derzeit soll es einen Rückgang der US-Erdgasproduktion von rund zehn Prozent geben und die Ausfälle könnten sich noch ausweiten. Auch erste Rohöl-Raffinerien werden heruntergefahren, während gleichzeitig der Heizbedarf massiv nach oben geht. Zudem waren bereits am gestrigen Sonntag hunderttausende Haushalte ohne Strom.
In Zusammenhang mit dem weiterhin ungewissen Ausgang der Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg und einem möglichen Angriff der USA auf den Iran, hat sich auch die Grundstimmung am Ölmarkt zuletzt gewandelt und die lange Zeit thematisierte Überversorgung ist in den Hintergrund gerückt.
Auch von wirtschaftlicher Seite gab es zuletzt eher bullishe, also preistreibende Signale. So hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine globale Wachstumsprognose für dieses Jahr leicht erhöht und die Gefahr neuer US-Zölle für die EU scheint zumindest vorerst gebannt zu sein.
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar am weitere deutliche Gewinne erzielen und erstmals seit Mitte September wieder über die 1,18-Dollar-Marke klettern. Auch hier wirkte sich die Kehrtwende von US-Präsident Trump zum Thema Grönland sicherlich positiv auf unsere Gemeinschaftswährung aus. Zudem scheint das Vertrauen in die US-Währung immer weiter zu schwinden.
Die Heizölpreise hierzulande starten heute, trotz der Währungsgewinne, mit weiteren Aufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich auch hier der Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen fort. Trotzdem bewegen sich die Notierungen in der langfristigen Betrachtung immer noch auf einem sehr günstigen Niveau, deutlich unter den Januar-Ständen der letzten drei Jahre.
23.01.2026, 08:53 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel deutlich nachgegeben und starten heute Morgen stabil, aber spürbar unter dem Niveau von gestern Vormittag, in den asiatisch geprägten Handel. In der Folge geben auch die Heizölnotierungen hierzulande nach.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel deutlich nachgegeben und starten heute Morgen stabil, aber spürbar unter dem Niveau von gestern Vormittag, in den asiatisch geprägten Handel. In der Folge geben auch die Heizölnotierungen hierzulande nach.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei etwa 64 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar kostet zur Stunde etwa 668 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1737 Dollar gehandelt.
Zum Ende der Handelswoche haben sich die Ölmärkte heute Morgen stabilisiert, befinden sich jedoch weiterhin auf Richtungssuche. Nach den kräftigen Abschlägen vom Donnerstag sorgen ein schwächerer US-Dollar sowie neue Drohgebärden aus Washington gegenüber dem Iran für eine leichte Stabilisierung.
Am Vortag hatten die Preise für Brent und WTI um etwa zwei Prozent nachgegeben. Preissenkend wirkten dabei vor allem die anhaltenden Einschätzungen über ein wachsendes Ölangebot sowie aktuelle US-Lagerdaten, die deutliche Bestandsaufbauten bei Rohöl und Ölprodukten auswiesen. Zusätzlich hatte die Internationale Energieagentur zuletzt erneut auf ein mögliches Überangebot hingewiesen.
Neue Aussagen von US-Präsident Trump zum Iran haben die geopolitischen Risiken nun wieder etwas in den Fokus gerückt. Der Iran gehört zu den größten Förderländern der OPEC und spielt insbesondere für den chinesischen Markt eine wichtige Rolle.
Trotz der jüngsten Rückgänge steuern die Ölpreise in der Wochenbilanz auf ein leichtes Plus zu. Insgesamt bleibt die Markteinschätzung jedoch neutral, da sich preisstützende und belastende Faktoren weiterhin gegenseitig ausgleichen.
Die Heizölpreise im Inland dürften am Morgen noch von dem starken Preisrückgang vom Donnerstag profitieren und spürbar niedriger ausfallen.
Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten.
22.01.2026, 08:59 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weiter deutlich zugelegt. Heute Morgen zeigen sich die Notierungen bislang stabil. Infolge dieser Vorgaben sind auch die Heizölpreise spürbar gestiegen.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weiter deutlich zugelegt. Heute Morgen zeigen sich die Notierungen bislang stabil. Infolge dieser Vorgaben sind auch die Heizölpreise spürbar gestiegen.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei etwa 65 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar kostet zur Stunde etwa 682 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1693 Dollar gehandelt.
Die Entspannung rund um den Grönlandkonflikt sowie Donald Trumps vorläufiger Verzicht auf Strafzölle gegenüber Europa sorgen in der zweiten Wochenhälfte für einen Anstieg an den Ölbörsen. Zusätzlich wirken die anhaltenden Produktionsausfälle in Kasachstan preisstabilisierend.
Nach seinem Auftritt in Davos kündigte Trump an, vorerst keine Zölle gegen Europa zu erheben, da Gespräche über ein mögliches Abkommen laufen. Marktteilnehmer werten dies als Zeichen für ein geringeres Risiko eines Handelskonflikts zwischen den USA und der EU, was sowohl der Weltwirtschaft als auch der Ölnachfrage zugutekommt.
Als Unsicherheitsfaktor bleibt weiterhin der Iran bestehen. Zwar setzt Trump auf eine diplomatische Lösung, schließt militärische Maßnahmen jedoch nicht aus, falls Teheran sein Atomprogramm wieder aufnimmt. Insgesamt hat der Iran für den Ölmarkt derzeit jedoch deutlich an Bedeutung verloren.
Vor diesem Hintergrund rechnen Experten mit einer Seitwärtsbewegung der Ölpreise. Größere Aufwärtsbewegungen gelten aktuell als unwahrscheinlich, da das hohe Angebot weiterhin preissenkend wirkt.
Auch die Internationale Energieagentur bestätigte zuletzt erneut ein deutliches Überangebot, trotz leicht nach oben korrigierter Nachfrageprognosen. Die jüngsten US-Lagerdaten zeigen zudem kräftige Bestandsaufbauten. Heute Abend richtet sich der Blick nun auf die offiziellen DOE-Daten.
Die Heizölpreise im Inland verteuern sich nach diesen Vorgaben erneut deutlich. Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein weiteres Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten.
21.01.2026, 09:03 Uhr
Die Ölpreise sind gestern Nachmittag zunächst gestiegen. Heute Morgen geben die Notierungen etwas nach, liegen aber weiterhin höher als gestern Vormittag, sodass auch die Heizölpreise heute zulegen.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern Nachmittag zunächst gestiegen. Heute Morgen geben die Notierungen etwas nach, liegen aber weiterhin höher als gestern Vormittag, sodass auch die Heizölpreise heute zulegen.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei etwa 64 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar kostet zur Stunde etwa 663 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1717 Dollar gehandelt.
Zum Tagesstart haben die Heizölpreise nach dem gestrigen Anstieg leicht nachgegeben. Marktteilnehmer halten sich zurück und warten sowohl auf neue Entwicklungen im Grönland-Konflikt als auch auf den heute veröffentlichten Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA). Dieser sorgt erfahrungsgemäß eher für Druck auf die Preise, da er meist die Angebotsseite in den Vordergrund stellt.
Zusätzlich stehen heute und morgen die aktuellen US-Ölbestandsdaten an. Aufgrund eines Feiertags in den USA werden diese mit eintägiger Verzögerung veröffentlicht. Laut einer Reuters-Umfrage ist mit einem Anstieg der Rohölvorräte um etwa 1,7 Mio. Barrel zu rechnen, was die Notierungen weiter vergünstigen könnte.
Die zuletzt gemeldeten Produktionsausfälle in Kasachstan verlieren hingegen an Bedeutung, da sie nur kurzfristiger Natur sind. Analysten betonen, dass der erwartete Lageraufbau in den USA sowie die geopolitischen Risiken derzeit stärker ins Gewicht fallen.
Im Fokus steht zudem weiterhin der Streit um Grönland. US-Präsident Trump wird am Nachmittag beim Weltwirtschaftsforum in Davos sprechen. Im Vorfeld hatte die US-Regierung Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten angekündigt. Die wachsende Sorge vor neuen Handelskonflikten belastet die Konjunkturaussichten und damit auch die Ölnachfrage.
Der mittelfristige Ausblick bleibt insgesamt verhalten. Die IEA rechnet weiterhin mit einem deutlichen Überangebot am Ölmarkt, das sich bei einer schwächeren Wirtschaftslage noch ausweiten könnte. Bereits im letzten Bericht war von einer Überversorgung von rund 4 Mio. Barrel pro Tag die Rede.
Fundamental überwiegen damit derzeit die preisdämpfenden Faktoren. Zwar sorgt die hohe Unsicherheit für stärkere Schwankungen, eine klare Richtung ist sowohl an den Ölbörsen als auch bei den Inlandspreisen aktuell jedoch nicht zu erkennen.
Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben heute mit Aufschlägen in den Tag. Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten.
20.01.2026, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern nach anfänglicher Richtungssuche verteuert. Heute Morgen notieren die Öl-Futures weiterhin auf dem Niveau des Vortages, sodass auch die Heizöl-Notierungen anziehen.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach anfänglicher Richtungssuche verteuert. Heute Morgen notieren die Öl-Futures weiterhin auf dem Niveau des Vortages, sodass auch die Heizöl-Notierungen anziehen.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei etwa 64 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar kostet zur Stunde etwa 654 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1679 Dollar gehandelt.
Nach den jüngsten Zollandrohungen aus den USA sowie möglichen Gegenmaßnahmen der EU gaben die Ölpreise am Montag zunächst nach, konnten sich im weiteren Tagesverlauf jedoch wieder stabilisieren. Da der Handel in den USA feiertagsbedingt ruhte, sind mit der Rückkehr vieler Marktteilnehmer heute erneut stärkere Ausschläge möglich.
Der Internationale Währungsfonds geht inzwischen von einer kräftigeren Entwicklung der Weltwirtschaft im laufenden Jahr aus, wovon auch die Ölnachfrage profitieren dürfte. Für die USA und China erhöhte der IWF seine Wachstumsprognosen jeweils um 0,3 Prozentpunkte.
Stützend wirken zudem Berichte über eine vorübergehende Produktionspause am bedeutenden Tengiz-Ölfeld in Kasachstan. Gleichzeitig hat sich das zuletzt erhöhte geopolitische Risiko im Zusammenhang mit dem Iran wieder deutlich entspannt.
Damit rückt erneut eine potenzielle Überversorgung des Ölmarktes in den Vordergrund. Analysten sehen in einem möglichen Angebotsüberschuss ein senkendes Element für die Preise. Die US-Energiebehörde EIA erwartet für 2026 einen klaren Angebotsüberhang, während die Internationale Energieagentur zuletzt sogar von noch höheren Überschüssen ausging. Die OPEC hingegen hält weiterhin an ihrer Einschätzung eines weitgehend ausgeglichenen Marktes fest. Zusätzliche Impulse könnten in den kommenden Tagen vom Weltwirtschaftsforum in Davos ausgehen.
Für die Inlandspreise ergibt sich rechnerisch noch Spielraum nach oben, der durch den festeren Euro jedoch teilweise gedämpft wird.
Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben heute mit Aufschlägen in den Tag. Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten.
19.01.2026, 09:27 Uhr
Die Ölpreise sind heute zunächst mit Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet, drehten dann jedoch schnell wieder, sodass sie nun sogar leicht unter dem Niveau vom Freitagnachmittag liegen. Auch die Heizölpreise befinden sich aufgrund dieser Vorzeic
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind heute zunächst mit Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet, drehten dann jedoch schnell wieder, sodass sie nun sogar leicht unter dem Niveau vom Freitagnachmittag liegen. Auch die Heizölpreise befinden sich aufgrund dieser Vorzeichen auf Richtungssuche.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei etwa 64 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Februar kostet zur Stunde etwa 649 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1623 Dollar gehandelt.
Die Ölpreise für Brent und WTI sind in der vergangenen Woche weiter gestiegen und erreichten zeitweise neue Mehrmonatshochs. Ausschlaggebend waren vor allem die zunehmenden geopolitischen Spannungen rund um einen möglichen US-Militärschlag gegen den Iran. Nachdem Washington jedoch neue Sanktionen ankündigte und vorerst auf militärische Schritte verzichtete, gaben die Preise einen Teil der Gewinne wieder ab.
Zu Beginn der neuen Handelswoche stehen politische Entwicklungen erneut im Fokus. Die Ankündigung des US-Präsidenten, Strafzölle gegen mehrere europäische Länder in Betracht zu ziehen, rückt die Handelspolitik wieder stärker in den Vordergrund. Dies könnte sich dämpfend auf Konjunktur und Ölnachfrage auswirken.
Zusätzliche Impulse könnten vom Weltwirtschaftsforum in Davos ausgehen, an dem auch Donald Trump teilnimmt. Seine Aussagen zu Zöllen, zur Grönland-Thematik oder zur Nachfolge von Fed-Chef Jerome Powell könnten die Ölbörsen bewegen.
Aus China kamen unterdessen durchwachsene Konjunkturdaten. Das Wirtschaftswachstum lag im vierten Quartal bei 4,5 Prozent und damit unter dem Wert des Vorquartals. Während die Einzelhandelsumsätze enttäuschten, entwickelte sich die Industrieproduktion besser als erwartet. Klare Signale für die Märkte ergeben sich daraus jedoch nicht. Unterstützend wirkt hingegen der in 2025 verzeichnete Anstieg der chinesischen Rohölverarbeitung auf ein neues Rekordniveau.
Am Mittwoch steht zudem der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) an. Da die IEA den Markt häufig eher vorsichtig bewertet, sind von dieser Seite tendenziell weitere belastende Impulse möglich.
Unabhängig davon bleiben geopolitische Risiken bestehen, da ein US-Militärschlag gegen den Iran weiterhin nicht ausgeschlossen ist. Aufgrund eines Feiertags in den USA wird heute mit geringeren Handelsumsätzen gerechnet. Die Ölpreise geben aktuell leicht nach, während sich bei den Inlandspreisen noch kein klarer Trend abzeichnet.
Auch bei den Heizölpreisen ist derzeit nach diesen Vorgaben noch offen, in welche Richtung sich die weitere Entwicklung bewegen wird. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht eine Preisbewegung in einer Spanne von bis zu ± einem halben Cent pro Liter erwarten.
16.01.2026, 08:49 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf weitere Verluste eingefahren und somit den deutlichen Anstieg zu Wochenbeginn nahezu wieder ausgeglichen. Die Heizöl-Notierungen reagierten bereits gestern auf diese Entwicklung und starten heute stabil.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf weitere Verluste eingefahren und somit den deutlichen Anstieg zu Wochenbeginn nahezu wieder ausgeglichen. Die Heizöl-Notierungen reagierten bereits gestern auf diese Entwicklung und starten heute nur wenig verändert.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 64 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 643 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar erneut etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1610 Dollar gehandelt.
Dem deutlichen Anstieg der Rohölpreise zu Wochenbeginn, folgten in den letzten zwei Tagen moderate Rückgänge.
Verantwortlich für diese Berg- und Talfahrt war und ist im Wesentlichen die brisante Lage im Iran, wo es noch vor wenigen Tagen nach einem militärischen Eingreifen der USA ausgesehen hatte. Nun soll das Töten dort aber aufgehört haben und die US-Regierung will statt mit Gewalt mit neuen Sanktionen gegen die Verantwortlichen des brutalen Niederschlags der Demonstrationen vorgehen.
Durch die neuen Ereignisse im Nahen Osten sind die Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg in den letzten Tagen in den Hintergrund gerückt. Gestern gab es hierzu aber wieder mal ein Statement von US-Präsident Trump, der den ukrainischen Präsidenten Selenskyj für die bisherige Erfolglosigkeit der Gespräche verantwortlich macht und dabei prompt Beifall vom Kreml erhielt.
Auf der preisdrückenden Seite gibt es wenig Neues. Die US-Ölbestände sind in dieser Woche weiter angestiegen und damit auch Ausdruck der allgemein sehr guten Versorgungslage am globalen Ölmarkt. Diese wurde auch in den Wochenberichten der Energy Information Administration (EIA) und der OPEC bestätigt.
Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auf gedrücktem Niveau. Wohl auch weil es gestern aus Übersee wieder recht robuste Konjunktur- und vor allem Arbeitsmarktdaten gegeben hat, die eine weitere Zinssenkung durch die US-Notenbank eher unwahrscheinlicher machen.
Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls minimale Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat in den letzten Tagen, wohl aufgrund des leichten Preisanstiegs, deutlich nachgelassen. Insgesamt bewegen sich die Notierungen weiter auf einem sehr günstigen Niveau, das durchaus auch für eine rechtzeitige Bestandsaufstockung genutzt werden sollte.
15.01.2026, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel erfreulicherweise wieder nachgegeben, was sich heute auch auf die Heizöl-Notierungen auswirken sollte. Diese starten mit einem leichten bis moderaten Minus und bleiben so auf einem sehr günstigen Niveau.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach den Preisaufschlägen der letzten Tage gestern im späten Handel erfreulicherweise wieder nachgegeben, was sich heute auch auf die Heizöl-Notierungen hierzulande auswirkt. Diese starten mit einem leichten bis moderaten Minus und bleiben so weiterhin auf einem sehr günstigen Niveau.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,20 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 640 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar weiter etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1635 Dollar gehandelt.
Die Sorge vor eine Eskalation der Lage im Iran hat die Rohölpreise in den letzten Tagen deutlich auf den höchsten Stand seit über zwei Monaten nach oben getrieben.
Auch gestern starteten die Futures zunächst mit Aufschlägen, im späten Handel sorgte US-Präsident Trump mit einem neuen Statement zur Lage am Persischen Golf aber für Entspannung. Es hörte sich beinahe nach einem völligen Richtungswechsel an, als er davon berichtete, dass die Tötungen im Iran wohl aufhören sollen und auch keine Hinrichtungen geplant sind. Zuvor war noch ein baldiges Eingreifen der USA befürchtet worden.
Trotzdem bleiben die Unruhen im Iran sicherlich auch in den nächsten Tagen ein wichtiges und bestimmendes Thema am Ölmarkt.
Ebenfalls preisdrückend wirkten die gestern veröffentlichten DOE-Ölbestandsdaten. Wie schon tags zuvor bei den API-Zahlen gab es auch hier deutliche Aufbauten bei Rohöl und Benzin, sodass die Gesamtbestände auf den höchsten Stand seit knapp fünf Jahren angestiegen sind. Es gab aber auch preistreibende Aspekte in dem Bericht. So ist die Gesamtnachfrage kräftig um knapp 1,8 auf gut 21 Millionen Barrel pro Tag angestiegen und die Ölproduktion leicht auf unter 13,8 Millionen Fass täglich zurückgegangen.
Auch der Monatsbericht der OPEC ist zumindest stabilisierend zu werten. Hier wurde die Einschätzung im Vergleich zum Vormonat für dieses Jahr nicht verändert. Für nächstes Jahr wird mit einem weiteren Anstieg des globalen Ölbedarfs um täglich 1,3 Millionen Barrel gerechnet.
Am Devisenmarkt war auch gestern wieder ein recht ruhiger Handel zu beobachten. Der Euro musste anfängliche Gewinne bis Handelsschluss wieder abgeben und auch heute Morgen stehen im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar wieder eher Minuszeichen an den Kurstafeln.
Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben etwas leichter in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit bewegen sich die Notierungen wieder unter dem Durchschnittswert der letzten 12 Monate und auch deutlich unter den Januar-Werten der Jahre 2025, 2024 und vor allem 2023. Selbst im Januar 2022 lagen die Kurse nur minimal unter den aktuellen Werten.
14.01.2026, 09:08 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern weiter deutlich verteuert, heute Morgen ist bislang aber eine Stabilisierung zu beobachten, sodass auch die Heizöl-Notierungen, die bereits gestern angestiegen sind, heute nur wenig verändert in den Tag starten.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern weiter deutlich verteuert, heute Morgen ist bislang aber eine Stabilisierung zu beobachten, sodass auch die Heizöl-Notierungen, die bereits gestern angestiegen sind, heute nur wenig verändert in den Tag starten.
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 649 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1650 Dollar gehandelt.
Die Rohölpreise sind gestern aufgrund der politischen Krisenherde und der damit verbundenen Erhöhung der Risikoprämie auf den höchsten Stand seit über zwei Monaten angestiegen.
Hauptthema dabei ist und bleibt die Lage im Iran, aber auch weitere Angriffe auf russische Öltanker und Ölanlagen in und am Schwarzen Meer sorgen dafür, dass die Käufe derzeit überwiegen.
Auch der Konflikt zwischen den USA und Venezuela ist nach wie vor ein wichtiger Faktor, auch wenn der Ölmarkt hiervon zumindest kurzfristig nicht ganz so stark betroffen ist.
Preisdrückend bzw. -stabilisierend wirkte gestern im späten Handel der Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA), in dem Einschätzung zur globalen Überversorgung nochmals erhöht wurde. Aktuell rechnet man hier mit einem Überangebot von 2,83 Mio. Barrel pro Tag, vor rund vier Wochen lag die Prognose noch bei 2,26 Millionen Fass täglich.
Auch die nach Börsenschluss vermeldeten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute fielen bearish aus. Bei Rohöl gab es ein völlig unerwartetes deutliches Plus von 5,3 Millionen Barrel, bei Destillaten einen Zuwachs von 4,3 und bei Benzin sogar von 8,2 Millionen Fass. Man darf gespannt sein, ob diese Zahlen heute Nachmittag vom Department of Energy (DOE) bestätigt werden.
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit wenig Kursbewegung zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Letzterer konnte im Laufe des Nachmittags etwas zulegen, obwohl der gestern veröffentlichte US-Verbraucherpreisindex für den Monat Dezember mit plus 2,7 Prozent im Rahmen der Erwartungen ausgefallen ist. Der ebenfalls viel beachtete Kern-Verbraucherindex ist mit 2,6 Prozent aber etwas weniger stark angestiegen als erwartet.
Die Heizölpreise hierzulande kennen in diesen Tagen leider nur den Weg nach oben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute aber nur geringe Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bewegen sich die Notierungen weiterhin auf einem sehr attraktiven Niveau, deutlich unter den Januar-Ständen der letzten drei Jahre!