Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
107,57 $ +1,75 %
Dollarkurs
0,8533 € -0,02 %
Gasölpreis
1.290,25 $ +3,66 %
* Stand: 27.04.2026, 08:39 Uhr
27.04.2026, 07:58 Uhr
Die Ölpreise starten leider mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche, nachdem sich weiterhin keine neuen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran abzeichnen. In Folge steigen die Heizöl-Notierungen ebenfalls an. Mehr

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten leider mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche, nachdem sich weiterhin keine neuen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran abzeichnen. In Folge steigen die Heizöl-Notierungen ebenfalls an.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 107,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.290 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar wieder etwas an Boden gut machen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1730 Dollar gehandelt. 

Das noch am Freitag von vielen Seiten erhoffte neue Treffen zwischen Vertretern der USA und des Iran fand leider nicht statt. 
Der iranische Außenminister Araghtschi war nach Medienberichten zwar am Freitag in Pakistan zu bilateralen Gesprächen und am Sonntag erneut in Islamabad, um einen neuen Vorschlag mit neuen Bedingungen zur Beendigung des Krieges zu übermitteln, die US-Delegation um Kutscher und Wittkof wurde von Präsident Trump aber zurückbeordert.
Heute wird Abbas Araghtschi in Moskau zu Gesprächen mit Wladimir Putin erwartet.
Währenddessen ist die Meerenge von Hormus für die Schifffahrt weiterhin gesperrt und in Folge erwartet das Investmenthaus Goldmann Sachs wenig überraschend weiter steigende Ölpreise. Für das vierte Quartal gehen die Analysten nun von durchschnittlich 90 Dollar pro Barrel für die Nordseemarke Brent aus und somit 10 Dollar mehr als bei der letzten Prognose. Allerdings wird dabei eine Normalisierung der Exporte aus dem Persischen Golf bis Ende Juni vorausgesetzt.
Ob und wann die Straße von Hormus allerdings wieder frei passierbar sein wird, steht derweil leider noch in den Sternen und Fakt ist, dass sich die globale Versorgungslage Tag für Tag verschlechtert. Entsprechend dürften die Rohölpreise und Gasöl-Notierungen weiter anziehen, zumindest solange keine neuen Friedenslösungen im Raum stehen. 

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar am Freitag etwas von den Verlusten der Vortage erholen und auch heute morgen kann unsere Gemeinschaftswährung weiter leicht zulegen und dabei wohl auch von der neuen Hoffnung auf eine Annäherung im Nahost-Konflikt profitieren.

Die Heizölpreise hierzulande starten in Folge ebenfalls mit Aufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Dies, obwohl die Nachfrage nahe dem Nullpunkt angekommen ist. Die frühlingshaften Temperaturen und die hohen Preise sorgen dafür, dass das Themas Bevorratung von den meisten Ölheizern erstmal beiseite geschoben wird. Sollte das Bestellaufkommen allerdings nicht bald deutlich anziehen, muss wohl auch noch mit logistischen Engpässen im Spätsommer/Herbst gerechnet werden.

24.04.2026, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben, nach dem Überschreiten der 100-Dollar-Marke am Vortag, gestern vor im späten Handel weiter deutlich zugelegt. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben, nach dem Überschreiten der 100-Dollar-Marke am Vortag, gestern vor im späten Handel weiter deutlich zugelegt. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit neuen Aufschlägen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 105 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.242 Dollar. Der Euro fällt sich im Vergleich zum Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1680 Dollar gehandelt. 

Während sich Pakistan weiter um eine Vermittlung im Iran-Krieg bemüht, ist mittlerweile ein dritter US-Flugzeugträger in der Region angekommen. 
Washington hält den Druck auf den Iran weiter hoch und will den Gegner mit aller Macht zu neuen Gesprächen und natürlich zur Wiederfreigabe der Straße von Hormus zwingen. Diese soll teilweise vermint sein und laut Aussagen aus dem Pentagon könnte die Räumung der Minen rund ein halbes Jahr in Anspruch nehmen.
Noch ist man allerdings nicht soweit, damit zumindest beginnen zu können und die Gefahr einer weiteren Eskalation sehr real, auch wenn der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon um weitere drei Wochen verlängert wurde, womit zumindest eine Forderung des Iran weiter erfüllt wäre. Zudem fordern die Mullahs aber auch ein Ende der Blockade der iranischen Häfen, um wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Somit befindet sich die Diplomatie weiterhin in einer Sackgasse und die gegenseitigen Drohungen nehmen wieder zu. Die USA haben dabei die Infrastruktur des Iran ins Visier, der Iran zieht die Störung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Betracht.
Aber auch der Krieg in der Ukraine bleibt ein wichtiges Thema am Ölmarkt. Während über die Druschba-Pipeline wohl wieder russisches Öl in Ungarn und der Slowakei ankommt, wurde der Durchfluss kasachischer Lieferungen nach Nordostdeutschland durch Moskau bis auf Weiteres gestoppt. 

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zur Ölwährung unter leichtem Druck und ist dabei wieder unter die 1,17-Dollar-Marke gefallen. Dies obwohl der EU-Einkaufsmanagerindex im verarbeiteten Gewerbe per April entgegen der Erwartung auf 52,2 Punkte gestiegen ist. Allerdings hat sich die Stimmung im Dienstleistungsbereich verschlechtert. Zudem bleiben die Konjunkturaussichten aufgrund der hohen Energiepreise gedrückt.

Die Heizölpreise hierzulande starten heute den dritten Tag in Folge mit Aufschlägen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. In Anbetracht der geringen Chancen auf einen baldigen deutlichen Preisrückgang und der Tatsache, dass aufgrund der wochenlangen Kaufzurückhaltung spätestens im Spätsommer Lieferengpässe drohen, raten wir zur rechtzeitigen Bestellung auf einem Niveau, dass derzeit deutlich unter den Höchständen zu Monatsbeginn liegt.
23.04.2026, 08:17 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern weiter zugelegt und die Brent-Futures sind wieder deutlich über die 100-Dollar-Marke angestiegen. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit Aufschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern weiter zugelegt und die Brent-Futures sind wieder deutlich über die 100-Dollar-Marke angestiegen. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit Aufschlägen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 103 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.207 Dollar. Der Euro fällt sich im Vergleich zum Dollar erneut zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,17 Dollar gehandelt. 

Im Krieg zwischen den USA und dem Iran hat sich eine Art Patt-Situation eingestellt. Die aktuelle fortgeführte Waffenruhe ist nach aktueller Lage zwar keine Lösung für die verfahrene Situation, bietet aber immerhin wohl noch die Möglichkeit, die Gespräche fortzusetzen.
Ob es aber dazu kommen wird, ist nach wie vor unklar, auch wenn US-Präsident Trump immer wieder neue Termine und Fristen ins Spiel bringt. Das iranische Regime lehnt bislang kategorisch neue Verhandlungen und Lösungsvorschläge ab, solange die US-Marine die iranischen Häfen blockiert. Gestern wurden von beiden Seiten die Beschlagnahmung von Tankern und Handelsschiffen vermeldet.
Fast schon unnötig ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass auch die Straße von Hormus weiter nicht passierbar ist und somit nach wie vor nur sehr wenig Öl aus der Golfregion in Abnehmer aus aller Welt gelangt. 
Die gestern vom Department of Energy (DOE) vermeldeten Ölbestandsdaten aus den USA fielen im Großen und Ganzen neutral aus. Während bei Rohöl ein leichter Anstieg von 1,9 Millionen Barrel ermittelt wurde, gingen die Produktbestände deutlich um 8 Millionen Fass zurück. Gleichzeitig ging die Gesamtnachfrage aber deutlich um rund 1 auf 19,7 Millionen Barrel pro Tag zurück

Am Devisenmarkt drückt die verfahrene Situation im Iran-Krieg auf den Euro, da der US-Dollar als Krisenwährung wieder verstärkt gesucht ist. Außerdem ist das gestern veröffentlichte EU Verbrauchervertrauen per April von minus 16,3 auf minus 20,6 Punkte zurückgefallen.

Die Heizölpreise hierzulande starten in Folge leider auch heute wieder mit Aufschlägen in den Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Die Ölheizer bleiben größtenteils weiter in Wartestellung, woraus mit zunehmender Dauer durchaus eine problematische Lage werden könnte. Mit jedem Monat der Kaufzurückhaltung steigt die Wahrscheinlichkeit einer Überlastung der Logistik des Handels im Spätsommer bzw. Herbst, zumal der lange und kalte Winter stark an den Vorräten der Ölheizer gezehrt hat.
22.04.2026, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel deutlich angezogen. Heute Morgen gibt es aber die Meldung, dass der Waffenstillstand im Iran-Krieg auf unbestimmte Zeit verlängert wurde. In Folge geht es heute Morgen bislang wieder etwas nach unten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel deutlich angezogen und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Heute Morgen gibt es aber die Meldung, dass der Waffenstillstand im Iran-Krieg auf unbestimmte Zeit verlängert wurde. In Folge geht es heute Morgen bislang wieder etwas nach unten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 98 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.150 Dollar. Der Euro fällt sich im Vergleich zum Dollar wieder etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1750 Dollar gehandelt. 

Die gestern noch von den meisten Marktteilnehmern erhoffen neuen Friedensverhandlungen finden vorerst wohl nicht statt. Der Iran hat eine Teilnahme abgesagt.
Heute Morgen wurde nun von US-Präsident Trump eine Waffenruhe auf unbestimmte Zeit verkündet, wobei die Blockade der iranischen Häfen weiter Bestand haben soll. 
Dies wurde angeblich auf Anfrage des Vermittlers Pakistan gewährt und soll solange gelten, bis von den iranischen Machthabern ein Vorschlag zu einem Friedensabkommen vorliegt.
Aus dem Iran kam bislang keine offizielle Reaktion, ein Nachrichtensender vermeldet nur, dass Teheran nicht um eine Verlängerung der Waffenruhe gebeten hätte.
Somit bleibt auch die Straße von Hormus weiter auf unbestimmte Zeit gesperrt, was sich durchaus auch bald wieder entsprechend auf die Rohölpreise auswirken dürfte. Bislang tun sich die Händler aber wohl noch schwer, die neue Situation zu bewerten und warten auf ein Statement aus Teheran.
Die gestern nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen zudem eindeutig preistreibend aus. Über alle Produktbereiche wurde Abbauten in einer Größenordnung von fünf Millionen Barrel vermeldet. Heute Nachmittag werden die wesentlich umfang- und auch einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) veröffentlicht.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern Verluste hinnehmen. Zum einen drückte die schwindende Hoffnung auf weitere Verhandlungen im Iran-Krieg auf unsere Gemeinschaftswährung, zum anderen ein sehr schwacher ZEW-Konjunkturerwartungsindex, der eu-weit von minus 8,5 auf minus 20,4 Punkte gefallen ist. Erwartet wurde ein Wert von minus 10,3 Punkten.

Die Heizölpreise hierzulande starten heute mit Aufschlägen in den Handel, was noch dem kräftigen Anstieg der internationalen Ölpreise im gestrigen späten US-Handel geschuldet ist. Die Prognose zum weiteren Verlauf gleicht nach wie vor einem Lotteriespiel. Sollte es aber nicht bald zu neuen Gesprächen kommen und es keine Aussicht auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus geben, kann die Richtung wohl nur nach oben sein.
21.04.2026, 08:08 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach der ersten Reaktion auf die erneute Sperrung der Straße von Hormus schnell wieder ins Minus gedreht und auch heute morgen geht es bislang nach unten. In Folge könnte es bei den Heizöl-Notierungen weitere Abschläge geben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach der ersten Reaktion auf die erneute Sperrung der Straße von Hormus schnell wieder ins Minus gedreht und auch heute morgen geht es bislang weiter nach unten. In Folge könnte es bei den Heizöl-Notierungen hierzulande zusätzliche Abschläge geben.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 94,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.069 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 Dollar gehandelt. 

Der Verlauf der Ölpreise in den letzten 24 Stunden ist angesichts der Nachrichtenlage zum Iran-Krieg durchaus überraschend. 
Denn nach aktuellem Stand ist zwar die USA bereit, neue Verhandlungen mit dem Iran unter der Vermittlung von Pakistan in Islamabad zu führen, bislang steht aber eine Zusage seitens des Iran noch aus. Aus Teheran war zuletzt eher eine ablehnende Haltung zu vernehmen, da die USA die Sperrung der Straße von Hormus und iranischer Häfen erst aufgeben will, wenn der Iran einem "Deal" zugestimmt hat. 
Der Druck auf die Parteien wird dabei immer größer, denn bereits morgen früh läuft die vor 14 Tagen vereinbarte Waffenruhe ab und sollte es nicht bald zu einer Übereinstimmung kommen, dürften die Kampfhandlungen wohl fortgesetzt werden.
Für den Ölmarkt bleibt die Meerenge von Hormus nun bereits die siebte Woche gesperrt und entsprechend wird die Versorgungslage global gesehen immer prekärer. 
Umso überraschender ist, dass die Rohölpreise immer noch deutlich unter 100 Dollar pro Fass liegen und auch bei Gasöl, dem unversteuerten Vorprodukt von Diesel und Heizöl, aktuell wieder ein eher moderates Niveau erreicht ist. Anscheinend rechnen die Marktteilnehmer doch noch mit einer diplomatischen Lösung in letzter Minute.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar fast parallel zum Rückgang der Ölpreise gestern leichte Gewinne erzielen. Auch hier überwiegt anscheinend der Optimismus im Bezug auf weitere Gespräche zwischen den USA und dem Iran.

Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben heute mit weiteren leichten Abschlägen in den Handel, nachdem die Richtung bereits gestern erfreulicherweise gedreht hat und die Notierungen auf das niedrigste Niveau seit rund sieben Wochen, also seit Kriegsbeginn, gefallen sind. Heute könnte es aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu zwei Cent pro Liter geben, wobei diese Prognose natürlich auf sehr wackeligen Beinen steht. Schon in den nächsten Stunden dürfte sich entscheiden, in welche Richtung es weitergehen wird.
20.04.2026, 08:38 Uhr
Die Ölpreise sind nach dem zwischenzeitlichen Kursrutsch vom Freitag heute mit deutlichen Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel gestartet. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen wieder nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach dem zwischenzeitlichen Kursrutsch vom Freitag heute mit deutlichen Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel gestartet, nachdem die Zeichen im Iran-Krieg leider wieder auf Konfrontation stehen. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen deutlich nach oben.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 95 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.092 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar erneut etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1750 Dollar gehandelt. 

Mit der überraschenden Ankündigung des iranischen Regimes, die Meerenge von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr wieder freizugeben, ist die Hoffnung auf einen baldigen Frieden am Freitag deutlich gestiegen und die Rohölpreise sind in Folge binnen weniger Stunden um über zehn Prozent zurückgefallen.
Die Ernüchterung kam dann aber bereits am Samstag, als aus Teheran die Wiederschließung vermeldet wurde, nachdem die USA ihrerseits die Blockade auch der iranischen Häfen nicht aufgegeben hatte, dies aber wohl von den iranischen Machthabern erwartet worden war.
Mit iranischen Angriffen auf Schiffe, die die Meerenge durchqueren wollten und dem Entern eines iranischen Frachtschiffes durch die US-Marine, hat sich die Lage nun leider wieder grundlegend verändert und es ist zu befürchten, dass die Kämpfe schon bald weitergehen werden.
Zwar hat US-Präsident Trump trotz der Zwischenfälle schon für heute neue Gespräche in Islamabad angekündigt, aus Teheran wurde diesem Vorhaben aber laut Medienberichten bislang eine Absage erteilt. 
Am Mittwoch läuft die zweiwöchige Waffenruhe aus. Sollten bis dahin keine neuen Verhandlungen starten, wird wohl auch die Ölversorgung aus der Region bis auf Weiteres stillstehen.

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum Dollar aufgrund der Wendung im Iran-Krieg wieder etwas an Wert verloren, nachdem unsere Gemeinschaftswährung noch am Freitag vorübergehend deutlich über die 1,18-Dollar-Marke gestiegen war. In dieser Woche stehen zahlreiche neue wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die den Fokus etwas vom Nahen Osten ablenken könnten.

Die Heizölpreise sind noch am Freitagnachmittag deutlich zurückgefallen in der Hoffnung, dass sich die Versorgungslage bald wieder normalisieren könnte. Mit den neuerlichen Vorfällen und den wieder gestiegenen internationalen Ölpreisen geht es aber heute leider schon wieder nach oben. Erste Preistendenzen lassen im Aufschläge in einer Größenordnung von drei bis fünf Cent pro Liter erwarten. Der weitere Verlauf hängt natürlich eng an neuen Meldungen aus Nahost.
17.04.2026, 08:29 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt. Bei Rohöl gab es leichte bis moderate Aufschläge, bei Gasöl keine neue Richtung. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt. Bei Rohöl gab es leichte bis moderate Aufschläge, bei Gasöl keine neue Richtung. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 98 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.170 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 Dollar gehandelt. 

Die Hoffnung auf neue Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran, sowie zwischen Israel und dem Libanon halten die Rohölpreise weiter deutlich unter der 100-Dollar-Marke, obwohl die Straße von Hormus weiterhin gesperrt ist und sich somit die Versorgungslage am globalen Ölmarkt weiter Tag für Tag verschlechtert.
Die Tatsache, dass sich Israel und der Libanon nun aber auf einen Waffenstillstand geeinigt und wohl schon bald über ein Friedensabkommen weiterverhandeln werden ist auf jeden Fall ein großer Fortschritt und wurde vom iranischen Regime auch immer wieder als Bedingung für weitere Verhandlungen genannt. 
Somit dürfte auch der baldigen Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Vertretern der USA und des Iran wenig entgegenstehen, es sei den, es kommt zu einem vorzeitigen stärkeren Bruch der Waffenruhe. Diese Gefahr besteht zweifelsohne, doch scheint auch ein Frieden in greifbarer Nähe zu sein, was die internationalen Ölpreise weiter drücken könnte. Allerdings dürften die Händler vor dem Wochenende weiter Vorsicht walten lassen und eher eine abwartende Haltung einnehmen.
Fakt ist, dass die Meerenge von Hormus nun bereits seit fast sieben Wochen gesperrt ist und es bereits in vielen Ländern zu Versorgungsproblemen kommt, vor allem in Teilen Asiens und Afrikas. Selbst bei einer hoffentlich baldigen Friedenslösung dürften die physischen angebotenen Ölmengen vorerst auf einem relativ hohen Niveau bleiben.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern leichte Verluste hinnehmen, obwohl die Inflation im Euroraum per März etwas stärker als erwartet angestiegen ist, was die Erwartung einer baldigen Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht. Weiterhin bestimmendes Thema bleibt aber auch hier die Entwicklung im Nahen Osten.

Die Heizölpreise hierzulande sind erfreulicherweise auf das niedrigste Niveau seit mehreren Wochen zurückgefallen, bewegen sich aber natürlich immer noch in einer Region, in der ein Kauf bzw. eine Bestellung ein Akt der Überwindung darstellt. Sollten die Zeichen in Nahost weiter auf Frieden stehen, besteht aber durchaus berechtigte Hoffnung, dass die Notierungen auch in nächster Zeit langsam nachgeben werden. Ein Scheitern wäre im Gegensatz dazu eine Katastrophe - auch für die weitere Preisentwicklung am Heizöl-Markt.
16.04.2026, 09:18 Uhr
Die Ölpreise haben sich im Verhältnis zu den Turbulenzen der letzten Wochen gestern relativ stabil gezeigt. Während es bei Rohöl kaum Veränderungen gab, zogen die Gasölpreise wieder an und ziehen so auch die Heizöl-Notierungen mit nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im Verhältnis zu den Turbulenzen der letzten Wochen gestern relativ stabil gezeigt. Während es bei Rohöl kaum Veränderungen gab, zogen die Gasölpreise wieder an und ziehen so auch die Heizöl-Notierungen mit nach oben.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei rund 95 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.160 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1795 Dollar gehandelt. 

Alle Augen sind auf die hoffentlich baldige Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran, aber auch zwischen Israel und dem Libanon gerichtet. Die ganze Welt hofft auf eine Einigung und auf eine baldige Öffnung der Meerenge von Hormus.
Derzeit ist diese doppelt abgeriegelt und seit der zusätzlichen Blockade durch die USA fehlen dem globalen Ölmarkt nochmals zusätzlich knapp vier Millionen Barrel pro Tag, die der Iran vor allem Richtung Asien auch nach Kriegsausbruch immer noch exportieren konnte. 
Die nun fehlenden Einnahmen dürften das iranische Regime hart treffen und so hat der Generalmajor Ali Abdollahi gestern mit einer Ausweitung der Blockade auf das Osmanische Meer und das Rote Meer gedroht. Gerade die Transporte über bzw. durch das Rote Meer sind für die Exporte Saudi Arabiens extrem wichtig und wurdenn zuletzt stark ausgeweitet.
Nach aktuellen Informationen sollen neue Gespräche zwischen den USA und dem Iran eventuell noch in dieser Woche stattfinden. Bereits heute sind neue Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon geplant.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen eindeutig preistreibend aus. Über alle Produktbereiche wurden teils unerwartete und auch deutliche Rückgänge vermeldet, während die Gesamtnachfrage leicht auf 20,7 Millionen Barrel pro Tag angestiegen ist, was rund 1,5 Millioen über dem Vergleichswert der beiden Vorjahre liegt.

Auch am Devisenmarkt ist Warten auf neue Nachrichten zur Nahost-Krise angesagt. Der Euro konnte gestern die in dieser Woche bisher erzielten Gewinne gut verteidigen und dabei weiter von der Hoffnung auf eine baldigen Frieden profitieren.

Die Heizölpreise hierzulande starten heute stabil bis etwas fester in den Handel, nachdem es in den letzten Tagen deutlich spürbar nach unten gegangen war und dabei der niedrigste Stand seit rund drei Wochen erreicht wurde. Nach wie vor halten sich Ölheizer mit Bestellungen stark zurück und hoffen auf einen baldigen, stärkeren Preisrückgang. Ob und wann dieser kommt, ist derzeit aber leider kaum abzusehen. 
15.04.2026, 08:35 Uhr
Die Ölpreise haben gestern in Erwartung baldiger neuer Friedensverhandlungen im Iran-Krieg weiter nachgegeben. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach unten, wenn auch sehr zaghaft. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern in Erwartung baldiger neuer Friedensverhandlungen im Iran-Krieg weiter nachgegeben. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande erneut nach unten, wenn auch nur sehr zaghaft.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 95 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1.130 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1790 Dollar gehandelt. 

Die USA erhöhen weiter den Druck auf das iranische Regime, das wohl zur Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen bereit ist. 
US-Präsident Trump vermeldet gestern, dass es noch in dieser Woche zu einer Fortführung der Gespräche kommen könnte und auch Vize-Präsident Vance, der das erste Treffen in Islamabad von US-Seite angeführt hat, äußerte sich diesbezüglich optimistisch.
Dies könnte an der Blockade der Straße von Hormus und anderen iranischen Häfen liegen, die laut den USA erfolgreich umgesetzt worden ist. Zudem soll die vorübergehende Aussetzung der Sanktion auf iranische Ölexporte nicht weiter verlängert werden, was zusätzlich auch finanziellen Druck auf Teheran bringen dürfte.
Währenddessen gab es gestern das erste Treffen seit Jahren zwischen Vertretern Israels und des Libanon in Washington. Zwar gab es hier keine greifbaren Ergebnisse, die Gespräche sollen aber wohl fortgeführt werden.
Etwas Entlastung brachten gestern auch der IEA-Monatsreport, indem die Prognose zur globalen Ölnachfrage erwartungsgemäß deutlich gesenkt wurde und die API-Bestandsdaten, die einen stärker als erwarteten Aufbau bei Rohöl hervorbrachten.

Am Devisenmarkt hat der Euro die 1,18-Dollar-Marke ins Visier genommen, die zuletzt Ende Februar erreicht worden ist. Auch hier spielt natürlich die Hoffnung auf einen baldigen Frieden im Nahen Osten die entscheidende Rolle und somit steht der Aufschwung unserer Gemeinschaftswährung aber auch auf sehr wackeligen Beinen.

Erneut also gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise auch heute den dritten Tag in Folge mit Abschlägen in den Handel starten . Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu zwei Cent pro Liter erwarten. Die Sorge bzw. fast schon Erwartung, dass es schon in wenigen Wochen zu Versorgungsproblemen kommen könnte, hält das Preisniveau leider relativ hoch.
14.04.2026, 08:49 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach einem festen Start im Tagesverlauf deutlich ins Minus gedreht, was auf neue Hinweise zur Wiederaufnahme der Verhandlungen im Iran-Krieg zurückzuführen ist. So könnte es auch bei den Heizöl-Notierungen zu Abschlägen kommen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach einem festen Start im Tagesverlauf deutlich ins Minus gedreht, was auf neue Hinweise zu einer möglichen Wiederaufnahme der Verhandlungen im Iran-Krieg zurückzuführen ist. So könnte es auch bei den Heizöl-Notierungen heute zu Abschlägen kommen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 98,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1170 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1760 Dollar gehandelt. 

Die angekündigte und sich wohl in der Umsetzung befindlicher zusätzliche Blockade der Straße von Hormus und Sperrung sämtlicher iranischer Häfen durch US-Truppen zeigt anscheinend Wirkung. 
Gestern verkündete US-Präsident Trump, dass der Iran wohl wieder Gesprächsbereitschaft zeige, was nach Medienberichten mittlerweile auch aus Teheran bestätigt wurde. Einen konkreten Termin gibt es wohl noch nicht, nach Insiderinformationen sollen aber bereits Vertreter aus Ägypten und der Türkei Vermittlungsbemühungen gestartet haben. Auch Pakistan ist weiterhin aktiv um eine diplomatische Lösung bemüht. 
Zudem beginnen heute in Washington direkte Gespräche bzw. Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon, wobei auch hier die Erfolgsaussichten auf einen baldigen Frieden eher gering sind. 
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so haben die Rohölpreise in Folge nachgegeben und sind wieder deutlich unter die 100-Dollar-Marke gefallen. 
Der gestern veröffentlichte Monatsreport der OPEC brachte erstmals konkrete und offizielle Zahlen zu den Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Ölproduktion im Nahen Osten. Im Vergleich zum Vormonat wurde ein  Rückgang von knapp 8 Millionen Barrel pro Tag vermeldet. Schon im nächsten Bericht könnte diese Zahl aber durchaus noch deutlich höher ausfallen.

Am Devisenmarkt gibt es weiter das altbekannte Lied. Der Dollar ist gefragt, wenn die Zeichen auf Eskalation stehen, der Euro kann im Gegensatz dazu gewinnen, sobald es Hoffnung auf Entspannung gibt. So konnte unsere Gemeinschaftswährung parallel zu den fallendenden Rohölpreisen zulegen. 

Gute Vorgaben also heute für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit Abschlägen starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von zwei bis vier Cent pro Liter erwarten. Somit gibt es gerade für sicherheitsorientierte Ölheizer eine neue Möglichkeit, den Tankbestand zumindest mit einer Teilmenge aufzustocken. Angesichts der allgemeinen Erwartung, dass die Ölpreise über Monate hinweg hoch bleiben werden, könnte dies eine gute, wenn auch teuere Strategie sein.
13.04.2026, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben sich heute Morgen wieder verteuert, nachdem die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gescheitert sind. Der Frontmonatswechsel bei Gasöl sorgt heute aber dafür, dass die Heizöl-Notierungen nur leicht höher in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich heute Morgen wieder verteuert, nachdem die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gescheitert sind. Der Frontmonatswechsel bei Gasöl sorgt heute aber dafür, dass die Heizöl-Notierungen nur leicht höher in den Handel starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 102 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 1250 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum Dollar auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1690 Dollar gehandelt. 

Wie es zu befürchten war, waren die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nicht erfolgreich und wurden gestern abgebrochen. Eine Wiederaufnahme ist vorerst nicht geplant und so ist auch zu befürchten, dass die eigentlich noch geltende Waffenruhe bald gebrochen und der Krieg fortgesetzt wird. 
In Reaktion auf das Scheitern der Gespräche hat US-Präsident Trump angekündigt, die Straße von Hormus nun selbst blockieren und alle iranischen Häfen sperren zu wollen, um so die Mautpläne des Mullah-Regimes zu durchkreuzen und zudem keine iranischen Ölexporte über diesen Weg mehr zuzulassen. Was das für den Ölmarkt bedeutet, kann sich jedermann vorstellen. Selbst Trump rechnet mittlerweile damit, dass die Ölpreise über Monate hinweg hoch bleiben werden.
Außerdem steht zu befürchten, dass sich die Beziehungen zwischen den USA und China dadurch wieder verschlechtern könnte, da die iranischen Schiffe zuletzt vor allem chinesische Häfen angesteuert haben.
Fakt ist, dass mit jedem weiteren Tag der Blockade der Meerenge von Hormus unter anderem die Öl- und Gasknappheit zunimmt und in immer mehr Region der Welt nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung davon betroffen sein wird, sondern sich dies auch auf das tägliche Leben der Menschen und deren Mobilität auswirkt. Sollte es weiterhin keine Lösung für dieses Problem geben, dürften sicherlich auch in Europa bald erste Sparmaßnahmen eingeführt bzw. verordnet werden.

Am Devisenmarkt muss der Euro heute Morgen die noch am Freitag im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar erzielten Gewinne wieder abgeben. Wie auch schon in der Vergangenheit ist die US-Währung in sich verschärfenden Krisen als "sicherer Hafen" weiterhin gesucht.

Die Heizölpreise starten heute trotzdem nur mit relativ moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche, weil ein Wechsel des aktuellen Börsenkontrakts hier vorübergehend etwas Entlastung bringt. Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Es ist leider zu befürchten, dass sich die Notierungen auch in den nächsten Tagen weiter verteuern werden.