Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
68,02 $ -0,82 %
Dollarkurs
0,8294 € -0,43 %
Gasölpreis
547,25 $ -0,95 %
* Stand: 06.05.2021, 20:43 Uhr
06.05.2021, 07:57 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten einen kurzen und kräftigen Rücksetzer gemacht, ziehen heute Morgen in Asien aber schon wieder an. Die Heizöl-Notierungen stehen aktuell auf dem höchsten Stand seit Januar 2020. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten zwar einen kurzen und kräftigen Rücksetzer gemacht, ziehen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber schon wieder an und bleiben ingesamt auf hohem Niveau. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen, die sich aktuell auf dem höchsten Stand seit Januar 2020 befinden.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 65,70 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,2010 US-Dollar gehandelt.

Nach den extrem bullish, also preistreibend ausgefallenen Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API)  vom Vortag, tendierten die Rohölpreise gestern lange Zeit seitwärts. Zum Durchstoßen der psychologisch wichtigen 70-Dollar-Marke (Ölsorte Brent) reicht es aber nicht ganz. Immer wieder prallten die Futures an den Widerständen ab.
Außerdem blieben die Marktteilnehmer vor Bekanntgabe der viel beachteten Zahlen des Department of Energy (DOE) etwas zurückhaltend und vorsichtig.
Diese fielen dann in der Tat nicht ganz so klar aus, wie die API-Daten vom Vortag. Zwar gab es auch hier massive Abbauten bei Rohöl von 8 Millionen Barrel und Destillaten von 2,9 Millionen Fass, bei Benzin aber wurde sogar ein kleines Plus errechnet. Außerdem ging die Gesamtnachfrage überraschend um 0,7 Millionen Barrel pro Tag auf 19,7 Millionen zurück. Die US-Ölförderung fiel dabei nur leicht um 0,1 Millionen Fass zurück.
Alles in allem gab es also ein eher gemischtes Bild, sodass zum Abend hin Gewinnmitnahmen einsetzten und der Ölkomplex schlussendlich sogar mit einem Minus auf Tagestief aus dem Handel ging.
Grundsätzlich bleibt die Stimmung an den Börsen aber durchaus positiv, denn es ist weiter mit einem starken Aufschwung in den USA und China zu rechnen und auch in Europa werden die Beschränkungen immer stärker gelockert. Als nächstes wird mit einem deutlichen Anstieg des Kerosin-Verbrauchs gerechnet.
Heute Morgen geht es mit den Ölpreisen im asiatische geprägten Handel entsprechend auch schon wieder deutlich nach oben.

Am Devisenmarkt tat sich gestern trotz zahlreich vermeldeter Konjunkturdaten weiterhin nicht viel. Der Euro wurde durch einen leicht über den Erwartungen liegenden EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor gestützt, der Dollar konnte sein Niveau aber trotz eher gemischt ausgefallene Wirtschaftsindikationen gut halten. Auch heute gibt es wieder eine ganze Reihe wichtiger Zahlen, die den Händlern neue Impulse liefern könnten.

Insgesamt also weitgehend stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Leider haben die Notierungen mittlerweile den höchsten Stand seit Anfang letzten Jahres erreicht und es ist durchaus zu befürchten, dass es in der Euphorie der Corona-Lockerungen in nächster Zeit noch weiter nach oben gehen könnte.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
05.05.2021, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages weitere kräftige Gewinne erzielen können und heute Morgen wurde bei Brentöl zwischenzeitlich der höchste Stand seit Ende Mai 2019 erreicht. In Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen weiter deutlich an Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages weitere kräftige Gewinne erzielen können und heute Morgen wurde bei Brentöl zwischenzeitlich sogar der höchste Stand seit Ende Mai 2019 erreicht. In Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen weiter deutlich an!

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 66,20 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere leichte Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2010 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise drohen nach einigen Wochen Seitwärtsbewegung nun nach oben auszubrechen und das Erreichen der 70-Dollar-Marke scheint bei der für Europa maßgebenden Sorte "Brent" nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Angetrieben werden die Futures weiter von guten Nachfrageprognosen und fallenden Ölbeständen. Gestern Abend nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) einen im Vergleich zur Vorwoche gewaltigen und unerwarteten Rückgang der US-Ölvorräte von in Summe 16,5 Millionen Fass, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit einem Minus von gut 4 Millionen Barrel gerechnet hatten.
Die hohe Nachfrage kommt nicht von ungefähr, denn in China und den USA läuft die Wirtschaft mittlerweile wieder auf Hochtouren und die Aufhebungen der Corona-Beschränkungen erhöhen den Reiseverkehr gleichzeitig massiv. Auch in Europa entwickelt sich die Lage mittlerweile recht positiv, sodass auch hier in wenigen Wochen mit einer schrittweisen Lockerung zu rechnen ist, die den globalen Ölbedarf zusätzlich erhöhen wird.
Auch wenn die OPEC+ Länder die Förderung in den nächsten Wochen schrittweise erhöhen, so könnte der Nachfrageboom die globalen Ölbestände zumindest kurzfristig weiter deutlich reduzieren.
Einzig und allein die katastrophale und besorgniserregende Lage in Indien trübt derzeit etwas die Partylaune an den Ölmärkten.
Heute erwarten die Börsianer mit Spannung die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die auch wichtige Hinweise zur Nachfrageentwicklung und Ölproduktion in den USA enthalten.

Am Devisenmarkt verlor der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und auch heute Morgen geht es aktuell weiter nach unten, sodass die 1,20-Dollar-Marke in Gefahr ist. Marktbeobachter machen dafür die gestern zeitweise stark gefallenen Aktienkurse verantwortlich. Heute im Laufe des Tages stehen wieder einige wichtige Wirtschaftsindikationen auf der Agenda, die der Gemeinschaftswährung neue Impulse geben könnten.

Denkbar schlechte Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach den höchsten Stand seit Januar 2020 erreichen werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis sogar einem Cent pro Liter erwarten. Es ist durchaus zu befürchten, dass es in den nächsten Tagen und Wochen noch weiter nach oben gehen könnte, vor allem wenn es keine gravierenden Überraschungen bei der weltweiten Corona-Situation geben wird. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte daher möglichst schnell bestellen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
04.05.2021, 08:24 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern nach anfänglichen Verlusten stabilisieren können und am Nachmittag deutlich ins Plus gedreht. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute mit weiteren Aufschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach anfänglichen Verlusten wieder stabilisieren können und am Nachmittag dann sogar deutlich ins Plus gedreht. Bei weiterhin wenig veränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute erneut mit Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 64,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar leicht verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2035 US-Dollar gehandelt.

Der Optimismus an den Finanzmärkten nimmt wieder zu, da auch in Europa immer mehr Ländern die Corona-Beschränkungen bald lockern wollen.
Somit ist auch in dieser Region bald wieder mit einer steigenden Ölnachfrage zu rechnen, nachdem in den USA und weiten Teilen Asiens und hier vor allem in China, das Niveau vor der Pandemie erreicht bzw. sogar überschritten wurde. Lediglich in Indien, dem drittgrößten Ölverbrauchsland der Welt, bleibt die Lage weiterhin angespannt.
Die Umsätze lagen gestern allerdings weit unter normal, weil einige wichtige Handelsplätze feiertagsbedingt geschlossen waren. Trotzdem gab es an den wichtigsten Aktienmärkten wieder ein dickes Kursplus und neue Rekordwerte scheinen nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Dabei fielen die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten überwiegend enttäuschend aus.
Der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe konnte per April nur 62,9 statt der erwarteten 63,3 Punkte erreichen. Ein ähnliches Bild zeigt sich am Nachmittag in den USA, wo beim ISM-Index die Prognose von 65 Punkten mit nur 60,7 Zählern noch deutlicher verfehlt wurde. Auch die Bauausgaben konnten per März mit einem Miniplus von nur 0,2 Prozent nicht überzeugen.
Ab sofort rücken aber wieder die US-Ölbestandsdaten in den Fokus der Marktteilnehmer. Heute Abend nach Börsenschluss kommen die Zahlen vom American Petroleum Institute (API), morgen Nachmittag folgen dann die wesentlich einflussreicheren Daten vom Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und dabei sicherlich von den enttäuschenden US-Konjunkturdaten profitieren. Heute Morgen geht es im asiatisch geprägten Handel mit unserer Gemeinschaftswährung aber schon wieder nach unten, sodass es von dieser Seite keine Verbilligung der Ölimporte gibt.

Die Heizölpreise hierzulande werden daher die gestiegenen Rohölpreise aufnehmen und heute leider mit weiteren Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Aus dem wochenlangen Seitwärtstrend scheint sich nun langsam ein Aufwärtstrend zu entwickeln und die Aussichten auf eine Trendwende sind weiterhin trübe. Es ist daher anzuraten, lieber eher als später zu bestellen, zumal in der zweiten Jahreshälfte mit einer sehr großen Nachfragewelle zu rechnen ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


03.05.2021, 08:23 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen müssen. Da der Euro aber ebenfalls unter Druck geraten ist, werden die Heizöl-Notierungen heute nur mit moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen eher schwach in den asiatisch geprägten Handel. Da der Euro aber ebenfalls unter Druck geraten ist, werden die Heizöl-Notierungen heute nur mit moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche gehen.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 63,20 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2020 US-Dollar gehandelt.

Ein robuste Nachfrageentwicklung in den USA und China, untermauert von zuletzt sehr guten Konjunkturdaten, haben die Rohölpreise in den letzten Tagen deutlich nach oben auf den höchsten Stand seit sechs Wochen getrieben. Am Freitag war dann aber erstmal Kasse machen angesagt, zumal auch der US-Dollar kräftig anzog, was die Ölkäufe ausserhalb des Dollarraumes entsprechend verteuerte.
Dies, obwohl es wiederholt gute Wirtschaftsindikationen diesseits und jenseits des Atlantiks gab.
Das Bruttoinlandsprodukt in der EU ist im ersten Quartal nur um 1,8 Prozent zurückgegangen, während die Analysten im Vorfeld mit einem Minus von 2 Prozent gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote fiel per März auf 8,1 Prozent.
Am Nachmittag wurde dann der Chicagoer Einkaufsmanagerindex per April mit 72,1 statt wie prognostiziert 65,3 Punkte veröffentlicht und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan mit 88,3 statt 87,4 Zählern.
Große Sorgen bereitet den Anlegern aber weiterhin die verheerende Corona-Lage in Indien. Unabhängig von der menschlichen Katastrophe geht dort natürlich auch die Ölnachfrage deutlich zurück.
Auch die im April etwas gestiegen Ölproduktion der OPEC drückte auf die Futures, während die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche erneut um eine auf 342 Einheiten zurückgegangen ist und somit keine Impulse liefert.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar von den sehr guten Konjunkturdaten in Amerika profitieren und im Vergleich zum Euro deutlich zulegen. Auch Gewinnmitnahmen könnten ein Grund für den Rückgang unserer Gemeinschaftswährung sein, denn noch am Mittwoch vergangener Woche konnte der höchste Stand seit Ende Februar erreicht werden und dies, obwohl die Aussichten in der US-Wirtschaft aktuell deutlich besser sind als in Europa.

Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande mit schönen Abschläge in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der mittlerweile seit Mitte Februar existente Seitwärtstrend weiter fort. Das Preisniveau ist dabei durchaus attraktiv vor allem wenn man bedenkt, dass seit Jahresbeginn die CO2-Abgabe in Höhe von rund 8 Cent in den Notierungen enthalten ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
30.04.2021, 08:26 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages den höchsten Stand seit eineinhalb Monaten erreicht. Da heute Morgen aber leichte Gewinnmitnahmen einsetzen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit kaum verändert in den letzten Tag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages den höchsten Stand seit rund eineinhalb Monaten erreicht. Da heute Morgen im asiatischen Handel aber leichte Gewinnmitnahmen einsetzen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 64,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2115 US-Dollar gehandelt.

In Erwartung, dass die Ölnachfrage bald auch in Europa wieder deutlich anziehen wird, starteten die Rohölpreise gestern mit kräftigen Aufschlägen in den Handel hierzulande.
Betätigt wurde dies von guten Konjunkturdaten aus der EU, wo die Geschäfts- und Verbraucherstimmung per April von 100,9 auf 110,3 Punkte zulegen konnte. Erwartet wurde lediglich ein Wert von 102,2 Zählern.
Auch in den USA geht es weiter bergauf. Das Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal legte hier um 6,3 Prozent zu und lag ebenfalls über der Analystenprognose. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ging im Vergleich zur Vorwoche aber nur leicht auf 553.000 zurück.
Solide Zahlen kommen heute Morgen auch aus China, wo die Einkaufsmangerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor per April deutlich über 50 Punkte liegen was signalisiert, dass die Wirtschaft auf Wachstumskurs ist.
Sorge bereitet den Anlegern aber weiterhin die Corona-Lage in Indien. Die Zahl der Neuinfektionen lag gestern bei knapp 390.000 wobei Experten davon ausgehen, dass die Dunkelziffer noch weitaus höher ist.
Insgesamt kann die Lage am Ölmarkt aber als vorsichtig optimistisch beschrieben werden, was sich in nächster Zeit durchaus in weiter steigenden Notierungen niederschlagen könnte. Gestern wurde zwischenzeitlich der höchste Stand seit Mitte März erreicht.

Am Devisenmarkt blieben die Kursausschläge auch gestern wieder recht gering. Der Euro hangelte sich den ganzen Tag über knapp über der 1,21-Dollar-Marke entlang. Heute könnte etwas mehr Bewegung in den Handel kommen, denn es stehen zahlreiche wichtige Konjunkturdaten aus Ländern der EU und auch aus Übersee zur Veröffentlichung an.

Die Heizölpreise hierzulande werden weitgehend unverändert in den letzten Handelstag der Woche und auch des Monats gehen. Der April war, klammert man das Ausnahmejahr 2020 aus, ein durchaus normaler Monat mit wenig Kursbewegung und durchschnittlicher Nachfrage. Diese könnte auch noch in den nächsten zwei bis drei Monaten verhalten ausfallen, falls es keine größeren Preiskapriolen gibt. Im zweiten Halbjahr dürfte es dann einen starken Nachholeffekt geben, was auch die Preise weiter nach oben treiben könnte. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte daher schon in nächster Zeit bestellen. Das Preisniveau ist durchaus attraktiv!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
29.04.2021, 09:15 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages wieder Gewinne verbuchen können, die sich heute bislang auch halten. Trotz leichter Währungsgewinne werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages wieder Gewinne verbuchen können, die sich heute bislang auch halten. Trotz leichter Währungsverbesserungen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach mit Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 64 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2120 US-Dollar gehandelt.

Nach den leicht preisdrückend zu wertenden API-Ölbestandsdaten vom Vortag, starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel, die aber wenig später schon wieder egalisiert wurden. Ab den Mittagsstunden war dann ein deutlicher Aufwärtstrend zu beobachten, nachdem technische Widerstände durchbrochen wurden.
Generell scheint es so, als würden die Bullen langsam wieder etwas die Oberhand gewinnen, obwohl die Corona-Lage in Indien weiter besorgniserregend ist und hier das Schlimmste wohl noch bevor steht.
Auf der anderen Seite normalisiert sich die Leben und die Wirtschaft in anderen Regionen immer mehr und in den USA zieht die Ölnachfrage weiter deutlich an und und liegt schon wieder auf oder sogar über Vorkrisenniveau.
Das belegen auch die gestrigen Zahlen des Department of Energy (DOE). Hier gab es in Summe einen leichten Rückgang der Ölbestände und gleichzeitig einen Anstieg der Gesamtnachfrage auf knapp 20,4 Millionen Barrel pro Tag. Zum Vergleich: In der gleichen Woche 2019 lag die Nachfrage bei 20,1 Millionen Fass pro Tag. Die Ölproduktion ging minimal zurück. Insgesamt ist der Bericht somit eindeutig preistreibend zu werten.
Zusätzlich bullish wirkt auch ein drohender Streik auf den Shetland Inseln, der die Verladungen von Brent-Öl im Mai beeinträchtigen könnte. Hier dürfte aber das letzte Wort sicherlich noch nicht gesprochen sein.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder zulegen und über die 1,21-Dollar-Marke klettern. Dabei profitierte unsere Gemeinschaftswährung von den gestrigen Signalen der US-Notenbank, die derzeit keine Änderung der Geldpolitik ins Auge fasst.

Trotz der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande leider mit Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit Wochen existente Seitwärtstrend noch fort, allerdings liegen die Notierungen mittlerweile am oberen Ende der Bandbreite und es droht hier ein Ausbruch. Generell sieht es nach wie vor nicht danach aus, dass es größeres Potenzial nach unten geben könnte. Die Nachfrage bleibt gering, sodass im zweiten Halbjahr mit einem überdurchschnittlich hohen Bestellaufkommen zu rechnen ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
28.04.2021, 08:15 Uhr
Die Ölpreise haben am späten Abend kurz vor Bekanntgabe der API-Ölbestandsdaten etwas angezogen. Auch heute Morgen geht es weiter leicht nach oben, sodass in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern am späten Abend, kurz vor Bekanntgabe der API-Ölbestandsdaten, etwas angezogen. Auch heute Morgen geht es im asiatisch geprägten Handel bislang weiter tendenziell nach oben, sodass in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2075 US-Dollar gehandelt.

In Erwartung, dass die OPEC+ Länder beim anstehenden virtuellen Meeting des JMMC-Gremiums keine Änderung der Anfang April vereinbarten Förderung vorbereiten bzw. empfehlen werden, starteten die Rohölpreise gestern mehr oder weniger richtungslos in den Tag.
Der Markt bleibt weiterhin im Spannungsfeld zwischen der deutlichen Erholung der Ölnachfrage in den USA und China einerseits und der katastrophalen Corona-Lage in Indien, dem drittgrößten Verbrauchsland der Welt. Auch in Brasilien, in der Türkei und in Südamerika gibt es weiterhin eine hohe Zahl an Covid-Neuinfektionen.
Einmal mehr wurde der Aufschwung in der US-Wirtschaft gestern durch gute Konjunkturdaten bestätigt. Das Verbrauchervertrauen Conference Board ist per April von 109 auf 121,7 Punkte gestiegen und auch die Einzelhandelsumsätze (Redbook) legten in dieser Woche um 13,9 Prozent zu und bleiben somit auf hohem Niveau.
Am Nachmittag kam dann auch die offizielle Bestätigung, dass die OPEC+ keine Planänderung vornehmen und die Fördermengen ab Mai um 350.000 und Saudi-Arabien um 250.000 Barrel pro Tag anheben wird. Die für morgen geplante Vollversammlung wurde kurzerhand abgesagt.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die leicht preisdrückend zu werten sind. Die Rohölbestände erhöhten sich um 4,3 Millionen Fass, während die Vorräte an Diesel bzw. Heizöl und Benzin etwas weniger stark zulegten.
Man darf gespannt sein, wie die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden DOE-Zahlen ausfallen werden, die am Markt in der Regel etwas stärkere Beachtung finden.

Am Devisenmarkt gab es gestern keine größeren Veränderungen im Verhältnis zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Nach dem deutlichen Anstieg der letzten Wochen legt unsere Gemeinschaftswährung nun eine Verschnaufpause ein. Spannend wird es heute Abend, wenn die Ergebnisse der US-Notenbanksitzung vermeldet werden. Einige Markteilnehmer schließen nicht aus, dass ein Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik angekündigt oder zumindest angedeutet werden könnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen doch recht stabilen Vorgaben aller Voraussicht nach auch heute wieder keine größeren Sprünge machen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur ein leichtes Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage bleibt weiterhin auf einem recht niedrigen Niveau, obwohl das Preisniveau durchaus attraktiv ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
27.04.2021, 08:01 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zum Start in die neue Handelswoche zunächst deutlich nachgegeben, konnten sich in der zweiten Tageshälfte aber wieder erholen und die anfänglichen Verluste nahezu vollständig ausgleichen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Start in die neue Handelswoche zunächst deutlich nachgegeben, konnten sich in der zweiten Tageshälfte aber wieder erholen und die anfänglichen Verluste nahezu vollständig ausgleichen. In Folge setzen auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Seitwärtstrend weiter fort.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 66 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2070 US-Dollar gehandelt.

Die Richtungssuche am Ölmarkt geht weiter. Seit Mitte Februar bewegen sich die Rohölpreise seitwärts, in etwa auf dem Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Und Vieles spricht dafür, dass es in nächster Zeit so weiter gehen könnte.
Vor allem die organisierten Ölförderländer (OPEC+) haben es zuletzt sehr gut geschafft, die Fördermengen auf die Nachfrage auszurichten. Diese zieht seit Monaten wieder an und gleichzeitig werden in nächster Zeit auch die Quoten angehoben. Der Markt scheint wieder im Gleichschritt zu laufen.
Zudem blieben in diesen Wochen größere Störfeuer aus, auch wenn die Lage im Nahen Osten weiter recht fragil ist. Hier wird immer wieder von Drohnenangriffen auf Ziele in Saudi-Arabien, zuletzt aber auch auf einen iranischen Öltanker vor der Küste Syriens berichtet.
Währenddessen wird in Wien über die Zukunft des Atomabkommens von 2015 verhandelt. Hier soll es erste Fortschritte geben, gerade was die Öleinnahmen des Iran betrifft. Dennoch dürften die Gespräche schwierig und langwierig bleiben.
Gestern gab es kaum neue Markt bewegende Meldungen. Am Vormittag wurde der Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland mit 96,8 Punkte veröffentlicht, die Analysten hatten allerdings mit 97,8 Zählern gerechnet. Auch die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA fielen enttäuschend aus. Hier gab es per März nur ein Plus von 0,5 statt wie erwartet 2,5 Prozent.
Auch heute ist mit einem ruhigen Handel zu rechnen. Die Marktteilnehmer warten auf die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten und auf neue Erkenntnisse vom Treffen der OPEC+, das heute (JMMC) und morgen virtuell stattfinden soll.

Am Devisenmarkt konnte der Euro die 1,21-Dollar-Marke nicht lange halten und fiel nach Bekanntgabe des enttäuschenden Ifo-Index im Laufe des Tages weiter zurück. Am Nachmittag ging es mit unserer Gemeinschaftswährung zwar wieder etwas nach oben, heute morgen überwiegen aber schon wieder die Verkäufe.

Insgesamt also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Auch hier ist seit fast sechs Wochen ein sehr enger Seitwärtstrend zu beobachten, der den Verbrauchern nur wenig Anreiz gibt, schon jetzt für die kommende Heizperiode einzulagern. Dabei liegen die Notierungen auf einem durchaus attraktiven Niveau und in der zweiten Jahreshälfte könnte es am Heizölmarkt wieder sehr hektisch werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.04.2021, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag leicht aufwärts gerichtet entwickelt und sind mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Heute Morgen fallen die Futures aber bislang deutlich zurück, sodass auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen erwartet werden Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag leicht aufwärts gerichtet entwickelt und sind mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Heute Morgen fallen die Futures aber bislang deutlich zurück, sodass in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen erwartet werden.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder schön zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2110 US-Dollar gehandelt.

Während in einigen Regionen die Corona-Pandemie langsam überwunden zu sein scheint und die Konjunktur und somit auch die Ölnachfrage wieder deutlich anzieht, bereitet die Entwicklung vor allem in Indien weiter große Sorgen. Hier werden in diesen Tagen täglich 300 bis 350 Tausend Neuinfektionen gemeldet und das Gesundheitssystem ist mehr oder weniger zusammengebrochen. Die Regierung versucht mit einem harten Lockdown gegenzusteuern, was sich natürlich auch entsprechend am Ölmarkt auswirken wird. Indien ist mittlerweile der drittgrösste Ölverbraucher der Welt.
Ansonsten gab es am Freitag ingesamt recht gute Konjunkturdaten aus Europa und den USA, wo es eine starke wirtschaftliche Erholung gibt. Die Verkäufe neuer Häuser lagen hier per März bei deutlich über einer Million, erwartet wurden lediglich 886.000 verkaufte Einheiten. Auch die Einkaufsmanagerindizes aus Industrie und dem Diensleistungssektor konnten per April die Erwartung der Analysten deutlich übertreffen, wie auch die Vergleichszahlen in der Europäischen Union. Auch hier scheint sich die Lage langsam zu verbessern und mit weiter gut voranschreitenden Impfungen sind Lockerungen bereits in Sichtweite.
Währenddessen wird in Wien weiter über das Atom-Abkommen mit dem Iran verhandelt und auch die OPEC will sich in dieser Woche wieder beraten, ohne dass hier eine Veränderung der Anfang April vereinbarten Fördermengen zu erwarten ist.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist laut der Öldienstleistungsunternehmen Baker Hughes in der vergangenen Woche um eine auf nun 343 Einheiten zurückgegangen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag im Tagesverlauf schöne Gewinne erzielen und auch heute Morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung weiter nach oben. Die Anleger honorieren offenbar die weiter gut vorankommenden Impfungen und haben sicherlich auch zur Kenntnis genommen, dass die US-Notenbank weiter an ihrer sehr lockeren Geldpolitik festhalten will. Mittlerweile hat der Euro den höchsten Stand seit rund zwei Monaten erreicht.

Dank der Währungsgewinne, aber natürlich auch der heute morgen unter Druck stehendenden Ölfutures, werden die Heizölpreise hierzulande mit schönen Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit Mitte März existente Seitwärtstrend weiter fort. Obwohl die Notierungen auf einem durchaus attraktiven Niveau liegen, bleibt die Nachfrage eher schwach, was aber in dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
23.04.2021, 08:01 Uhr
Die Ölpreise sind gestern im Laufe des Tages angestiegen, nachdem es die Tage zuvor meist gen Süden gegangen ist. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit leichten Aufschlägen in das Wochenende gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Laufe des Tages etwas angestiegen, nachdem es die Tage zuvor meist meist nur Verluste gegeben hatte. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit leichten Aufschlägen in das Wochenende gehen, bleiben dabei aber auf einem durchaus attraktiven Niveau.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,90 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar weiter kaum verändert und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,2030 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise bleiben weiter im Seitwärtstrend. Gestern trotzten die Futures den in den USA nachgebenden Aktienkursen und stiegen gegen den allgemeinen Trend leicht an.
Während die Corona-Pandemie vor allem Indien, aber auch Japan und einigen europäischen Ländern weiter schwer zu schaffen macht und die Beschränkungen hier weiter auf den Ölverbrauch drücken, zieht die Nachfrage in den USA und auch in Großbritannien weiter an und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis hier das Vorkrisenniveau erreicht ist. Kurzfristig könnte hier der Ölverbrauch sogar darüber hinaus ansteigen, denn es gibt gerade was Urlaub und Reisen anbetrifft einen großen Nachholbedarf.
Auch die Konjunkturdaten in den Staaten deuten weiter auf eine kräftige Erholung hin. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung gehen seit Wochen zurück und lagen gestern nur noch bei 547.000 statt wie erwartet 617.000. Auch in Europa könnte sich die Lage mit den nun doch langsam an Fahrt aufnehmenden Impfungen hoffentlich bald drehen. Das EU Verbrauchervertrauen per April verbesserte sich von minus 10,8 im Vormonat auf minus 8,1 Punkte.
In der nächsten Woche steht bereits wieder das nächste Treffen der OPEC+ Staaten an, wobei hier noch nicht ganz klar ist, welche Gremien sich hier beraten sollen. Allgemein dürfte es aber wohl in nächster Zeit zu keinen größeren Veränderungen kommen, hat man sich doch schon auf einen Fahrplan bis Juli geeinigt, der zumindest bislang gut zu funktionieren scheint.

Kaum Veränderungen gibt es in diesen Tagen auch am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar stabil über der 1,20-Dollar-Marke gehandelt wird. Wie erwartet blieb der Einfluss der gestrigen EZB-Sitzung auf das Marktgeschehen sehr gering. Notenbankpräsidentin Christine Lagarde ließ verlauten, dass die extrem lockere Geldpolitik bis auf Weiteres fortgeführt werden soll. Die zuletzt gestiegene Inflation wird dabei als nur vorübergehende Erscheinung eingeschätzt.

Hierzulande werden die Heizölpreise nach diesen Vorgaben heute aller Wahrscheinlichkeit leicht bis moderat anziehen, nachdem es in dieser Wochen bislang nur nach unten gegangen ist. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen bewegen sich derzeit ziemlich genau am Mittelwert der letzten drei Jahre und knapp unterhalb der Durchschnittspreis der letzten zehn Jahre. Wer jetzt bestellt, kauft also durchaus zu einem guten Preis, zumal in diesem ja mittlerweile rund 8 Cent CO2-Abgabe enthalten ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
22.04.2021, 08:54 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder an Wert verloren und sind auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen. Somit können die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren kurzfristigen Abwärtstrend erfreulicherweise weiter fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder an Wert verloren und sind schlussendlich auch auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen. Somit können die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren kurzfristigen Abwärtstrend erfreulicherweise weiter fortsetzen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 60,90 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar mehr oder weniger auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,2030 US-Dollar gehandelt.

Nachdem sich die Rohölpreise gestern am Morgen noch relativ stabil präsentiert haben, setzten bereits am Vormittag verstärkt Verkäufe ein, ohne dass es hierfür einen offensichtlichen Grund gegeben hätte.
Am Nachmittag konnten sich die Futures aber mit einem positiven Start an der Wall Street wieder erholen, bevor gegen 16.30 Uhr die mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht wurden.
Wie schon tags zuvor bei den API-Zahlen gab es auch hier einen leichten und unerwarteten Aufbau bei den Rohöl-Vorräten, dafür aber auch einen Rückgang bei den Destillaten, also Heizöl bzw. Diesel. Da die Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche aber völlig unerwartet deutlich um über 1,5 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen ist, wurden die Daten unterm Strich bearish, also preisdrückend gewertet.
Entsprechend geriet der Ölkomplex am Abend erneut unter Druck und bis Handelsschluss wurden die Tiefstände vom Nachmittag wieder erreicht.
Heute Morgen tendieren die Futures im asiatisch geprägten Handel bislang seitwärts. Die Marktteilnehmer warten auf wichtige Konjunkturdaten, die heute im Laufe des Tages auf der Agenda stehen.

Am Devisenmarkt gab es gestern erneut einen recht ruhigen und unspektakulären Handel ohne größere Kursveränderungen im Verhältnis zwischen dem Euro und der "Ölwährung" US-Dollar. Neue Impulse könnten heute Nachmittag von der Europäische Zentralbank (EZB) kommen, die das Ergebnis ihrer Zinssitzung bekannt geben wird, auch wenn die Marktbeobachter hier sicherlich keine generell neue Weichenstellung erwarten.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute erfreulicherweise den vierten Tag in Folge mit Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen bewegen sich aber immer noch in dem seit Mitte Februar existenten Seitwärtstrend und es ist nicht damit zu rechnen, dass es auch in nächster Zeit größere Veränderungen geben wird.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.