Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
41,76 $ +0,60 %
Dollarkurs
0,8569 € -0,10 %
Gasölpreis
324,25 $ +0,86 %
* Stand: 24.09.2020, 22:44 Uhr
24.09.2020, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur vorübergehend Gewinne verbuchen können und starten heute Morgen in etwa auf dem Niveau des Vortages. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den Handel gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur vorübergehend Gewinne verbuchen können und starten heute Morgen in etwa auf dem Niveau des Vortages. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den Handel gehen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei  41,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,70 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar nochmals leicht zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1660 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das American Petroleum Institute (API) am Dienstagabend nach Börsenschluss einen überraschenden Bestandsabbau bei Benzin und Destillaten vermeldet hatte, starteten die Rohölpreise gestern mit leicht steigender Tendenz in den europäisch geprägten Handel.
Unterstützt wurde dieser Trend durch einen recht gut ausgefallenen EU Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe, der per September 53,7 statt wie erwartet 51,9 Punkte erreichen konnte. Dafür enttäuschte aber der Vergleichswert aus dem Dienstleistungssektor, der nur 49,1 statt 53 Punkte auswies. Ein ähnliches Bild zeigte sich dann auch am Nachmittag in den USA. Auch hier fielen die Zahlen aus der Industrie besser aus.
Die wenig später vermeldeten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) konnten eindeutlich bullish, also preistreibend gewertet werden. In Summe gab es nämlich einen Abbau über alle Produktbereiche von neun Millionen Barrel und auch die Gesamtnachfrage legte im Vergleich zur Vorwoche deutlich um 1,4 Millionen Barrel pro Tag zu. Die US-Ölproduktion ging von 10,9 auf 10,7 Millionen Fass pro Tag zurück, was aber sicherlich mit sturmbedingten Produktionsausfällen zu erklären ist.
Nach einem kurzen Anstieg, fielen die Ölpreise im späten Handel aber schon wieder zurück. Nach wie vor lässt die Corona-Pandemie kaum Spielraum nach oben und auch die Wiederaufnahme der libyischen Ölexporte dürfte den Ölmarkt in nächster Zeit weiter belasten.

Am Devisenmarkt gibt es vorerst keine Tendumkehr. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar, der in diesen Tagen von den Anlegern als "sicherer Hafen" gesucht wird, unter Druck. Heute stehen einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die etwas Schwung in den Handel bringen könnten. Um 10 Uhr gibt es den deutschen Ifo-Geschäftsklimanindex, am Nachmittag um 14.30 Uhr die US-Anträge auf Arbeitslosenunterstützung.
 
Ingesamt gibt es heute bislang also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit leicht steigender Tendenz in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Der Handel verzeichnet in den letzten Tagen ein insgesamt recht ruhiges Herbstgeschäft bei durchschnittlicher Nachfrage. Die in den nächsten Tagen stark zurückgehenden Temperaturen dürften hier wieder für etwas Belebung sorgen. Auch die immer näher rückende CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung wirft ihre Schatten voraus. Wer noch rechtzeitig im alten Jahr zu den aktuellen Konditionen beliefert werden will, sollte die Lieferzeiten gut im Auge behalten und rechtzeitig bestellen, denn wenn der Tankwagen erst im Januar vor der Tür steht, will der Staat rund 9 Cent pro Liter mehr haben, auch wenn noch im alten Jahr bestellt wurde!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

23.09.2020, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben gestern erneut leichte Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen in Asien weiter mit schwacher Tendenz. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit weiteren Abschlägen in den Handel gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut leichte Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen in Asien weiter mit schwacher Tendenz. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit weiteren Abschlägen in den Handel gehen und so ihren Abwärtstrend fortsetzen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 41,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1680 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die libysche Ölproduktion in diesen Tagen wieder hochgefahren wird, die Welt gleichzeitig aber weiter unter der sich ausbreitenden Corona-Pandemie leidet, starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit Gewinnen in den europäisch geprägten Handel.
Doch mit Start der US-Börsen gaben die Notierungen dann wieder nach und bis Handelsschluss standen überall Minuszeichen an den Kurstafeln. An den am Nachmittag vermeldeten Konjunkturdaten konnte dies allerdings nicht gelegen haben, denn diese fielen überwiegend positiv aus. Sowohl die Einzelhandelsumsätze, als auch der US Richmond Fed Herstellungsindex konnten positiv überraschend. Das EU Verbrauchervertrauen lag per September mit minus 13,9 Punkten ebenfalls über der Prognose von minus 14,6 Zählern. Zudem hat das Flugaufkommen zuletzt wieder etwas zugenommen.
Preisdrückend wirkt aber natürlich hauptsächlich die hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen. Vor allem in Europa scheint die zweite Welle nicht mehr aufzuhalten zu sein und es gibt immer mehr, derzeit noch regionale, Einschränkungen. Man muss kein Prophet sein um vorherzusehen, dass dies in den nächsten Wochen und Monaten wieder auf den Konsum und somit auch auf die Ölnachfrage drücken wird.
Gestern nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es einen unerwarteten leichten Zuwachs bei Rohöl, dafür aber deutlich gefallene Benzin-Vorräte. Alles in allem sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen, denn durch die Hurrikans der letzten Tage und Wochen dürften hier auch Verzerrungen enthalten sein.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar unter Druck und ist auf den niedrigsten Stand seit Juli zurückgefallen. Die steigende Corona-Zahlen in Europa, sowie die nach wie vor großen Unsicherheiten bezüglich des Austritts Großbritanniens aus der EU, belasten unsere Gemeinschaftswährung in diesen Tagen.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden auch heute wohl wieder mit Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Pünktlich zum Herbstbeginn gibt es nun wohl auch einen tiefgreifenden Wetterumschwung, der auch noch die letzten Heizungen wieder in Betrieb gehen lassen wird. Wer noch Platz im Tank hat, sollte zu den aktuellen Konditionen, die in den letzten 16 Jahren kaum günstiger waren, bestellen, zumal Heizöl ab dem ersten Januar deutlich teuerer werden wird. Die neue CO2-Abgabe und die dann wieder höhere Mehrwertsteuer sorgen für einen Aufschlag von 8 bis 9 Cent pro Liter. Nur wer im alten Jahr noch beliefert werden kann, muss diesen Mehrpreis nicht bezahlen. Es lohnt sich also, nicht nur die Preise, sondern auch die Lieferzeiten im Auge zu behalten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

22.09.2020, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages deutsche Verluste eingefahren, nachdem Corona-Sorgen auch die Aktienmärkten unter Druck gebracht haben. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den Handel gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages deutliche Verluste eingefahren, nachdem sich zunehmend verstärkende Corona-Sorgen zuvor entsprechend negativ auf die Stimmung an den Aktienmärkten auswirkten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den Handel gehen, nachdem bereits gestern deutliche Minuszeichen die Verbraucher erfreut haben.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,25 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1750 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die internationalen Rohölpreise bereits am Freitag im späten Handel unter Druck geraten waren, setzten die Futures auch gestern diesen Trend fort und es gab bis Handelsschluss deutliche Verluste.
Ein Hauptgrund hierfür war sicherlich die schlechte Stimmung an den europäischen Aktienmärkten, wo der Deutsche Aktienindex (DAX) gestern gut vier Prozent eingebüsst hat. Hier machen sich wieder zunehmend Corona-Sorgen breit, nachdem die Zahl der Neuinfektionen in Europa zuletzt weiter stark angestiegen ist und neue regionale Einschränkungen wohl schon bald auf die Konsumlaune der Bürger drücken werden.
Auch die Wiederaufnahme der libyschen Ölexporte brachte gestern Druck auf die Ölpreise. Die National Oil Corporation (NOC) hob am Wochenende das Force Majeure an einigen Ölanlagen auf und erste Tanker sind bereits unterwegs um Ware abzuholen. Die Experten von Goldman Sachs rechnen damit, dass die Fördermengen in den nächsten Wochen und Monaten auf bis zu 550.000 Barrel pro Tag steigen könnten. Derzeit werden täglich lediglich rund 90.000 Barrel produziert. Bereits in den nächsten Tagen sollen die Mengen auf gut 300.000 Fass pro Tag ansteigen.
Der Tropensturm Beta, der wieder für einige Evakuierungen und Ausfällen in der Ölförderregion an der texanischen Küste gesorgt, erreicht in diesen Stunden Festland und dürfte dabei aller Voraussicht nach keine größeren Schäden anrichten.

Die wieder deutlich gestiegenen Corona-Zahlen in Europa belasteten auch den Euro am Devisenmarkt. Gestern verlor unsere Gemeinschaftswährung im Vergleich zur "Öl- und Krisenwährung" US-Dollar deutlich an Wert und fiel auf den niedrigsten Stand seit Mitte August zurück. Auch die nach wie vor große Unsicherheit beim anstehenden EU-Austritt Großbritanniens bringt Druck auf den Euro.
 
Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande mit leichten bis moderaten Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Entsprechend gehen viele potenzielle Käufe wieder in Warteposition, sodass sich die Nachfrage zuletzt etwas abgeschwächt hat. In den kommenden Tagen wird der Herbst aber mit aller Gewalt Einzug halten und auch die letzten noch auf Sommerbetrieb laufenden Heizungen dürften dann wieder auf Heizbetrieb umgeschaltet werden. Dies erhöht erfahrungsgemäß das Bestellaufkommen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.



21.09.2020, 08:24 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag in einer recht engen Spanne seitwärts bewegt und starten heute Morgen ebenfalls kaum verändert in die neue Handelswoche. In Folge wird es auch bei den Heizöl-Notierungen wohl zu keinen größeren Kursbewegungen kommen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag in einer recht engen Spanne seitwärts bewegt und starten heute Morgen ebenfalls kaum verändert in die neue Handelswoche. In Folge wird es auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande wohl zu keinen größeren Kursbewegungen kommen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 43 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1865 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise bewegen sich in diesen Tagen weiterhin in etwa im Mittel der letzten drei Monate und bleiben somit auf Richtungssuche. Auf der einen Seite gibt es die Bedenken, dass sich die Nachfrage aufgrund der nach wie vor steigenden Corona-Neuinfektionen nicht so schnell erholen wird, wie dies ursprünglich erwartet wurde, auf der anderen Seite sorgen OPEC und Co. dafür, dass das Angebot nicht zu groß ist und der Markt halbwegs ausgeglichen bleibt.
Am Freitag prognostizierte das in Rohstoffangelegenheiten sehr renommierte Investmenthaus Goldman Sachs bis Jahresende sogar ein Angebotsdefizit von drei Millionen Barrel pro Tag und erwartet bis dahin einen Brentöl-Preis von knapp 50 Dollar pro Fass. Allerdings dürfte bei dieser Erwartung nicht berücksichtigt sein, dass Libyen seine Ölexporte schon bald wieder aufnehmen wird. Hierzu kam am Freitag die Meldung, dass es eine Einigung mit General Haftar gegeben und dieser nun die Blockade der Ölhäfen aufgehoben hat.
Stützend wirkte auch noch das JMMC-Treffen und die dazu getroffenen Einschätzungen. Marktbeobachter rechnen durchaus damit, dass das OPEC-Förderabkommen beim nächsten Treffen im Dezember eventuell nicht wie ursprünglich beabsichtigt weiter gelockert wird.
Auch von Seiten der US-Schieferölindustrie ist so schnell nicht mit zusätzlichen Ölmengen zu rechnen. Die Zahl der aktiven Bohranlagen ist auch in der vergangenen Woche mit 179 Einheiten auf sehr niedrigem Niveau stabil geblieben.
Im Golf von Mexiko sorgt währenddessen ein neuer Tropensturm für Evakuierungen und Produktionsunterbrechungen von Ölanlagen an der texanischen Küste.

Am Devisenmarkt gab es am Freitag einen recht ruhigen Handel und so blieben auch die Kursausschläge zwischen dem Euro und dem US-Dollar recht gering. Auch heute stehen kaum neue Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, sodass von dieser Seite ebenfalls weiter stabile Vorgaben zu erwarten sind.

Die Heizölpreise hierzulande werden in Folge heute also kaum verändert in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht im besten Fall Abschläge in einer Größenordnung von 0,3 Cent pro Liter erwarten. Auch wenn die Notierungen in der letzten Woche etwas angezogen haben, ist das Preisniveau immer noch äußerst attraktiv und ein Bevorratungskauf ist wärmstens zu empfehlen. Auch das Nachtanken einer Kleinmenge sollte sich durchaus lohnen, denn im nächsten Jahr werden CO2-Abgabe und die wieder höhere Mehrwertsteuer den Heizölkauf deutlich verteuern.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
18.09.2020, 08:34 Uhr
Die Ölpreise haben gestern vor allem am späten Nachmittag deutlich angezogen und sind in etwa auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Tag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern vor allem am späten Nachmittag deutlich angezogen und sind in etwa auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Auch heute Morgen stehen in Asien überwiegend Pluszeichen an den Kurstafeln, sodass die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Tag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas an Boden gut machen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1855 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die viel beachteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) unterm Strich eher gemischt ausgefallen sind und Hurrikan "Sally" keine größeren Schäden an den Ölanlagen im Golf von Mexiko angerichtet hatte, starteten die Rohölpreise gestern am Morgen zunächst mit leichten Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Doch schon zum Handelsstart in Europa zogen die Futures wieder an.
Die Händler erwarteten offenbar bullishe, also preistreibende Impulse vom Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC), das ja gestern stattgefunden hat. Dabei beschlossen die Delegierten, den Zeitraum für die Kompensation der bisherigen Überproduktionen einiger Länder bis Jahresende zu verlängern. Außerdem kann im Oktober eine außerordentliche Sitzung einberufen werden, falls die Marktlage dies erfordern würde. Einen Vorschlag, die Fördermengen weiter zu reduzieren, gab es aber nicht.
Am Markt wurde das Ergebnis etwas überraschend mit Käufen quittiert und die Ölpreise zogen am späten Abend deutlich an. Unterstützung kam dabei zusätzlich von den US-Meteorologen, die ein neues tropisches Tiefdruckgebiet beobachten, das sich schon bald zu einem neuen Hurrikan entwickeln könnte.
Die gestern veröffentlichten Wirtschaftsindikationen aus den USA fielen gemischt aus. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen im Vergleich zur Vorwoche leicht an, die weitergeführten Jobgesuche gingen hingegen leicht zurück. Etwas unter den Erwartungen der Analysten lagen die 1,47 Millionen Wohnbaugenehmigungen per August, während der Philadelphia Fed Herstellungsindex die Prognose mit 15 Punkten genau traf.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen, nachdem es ja in den letzten Tagen überwiegend Verluste gegeben hatte. Die zumindest nicht überzeugenden US-Konjunkturdaten halfen dabei wohl ebenso, wie eine technische Reaktion auf die Euro-Verluste der letzten Tage.
 
Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute leider mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von mindestens einem Cent pro Liter erwarten.  In einigen Regionen wurde der Preisanstieg aber schon gestern realisiert. Trotz des jüngsten Anstieges befinden sich die Notierungen immer noch auf einem äußerst günstigem Niveau, dass eine hervorragende Chance zur Bevorratung bietet. Auch eine Aufstockung des Vorrates mit einer kleineren Menge ist durchaus sinnvoll, zumal ja im neuen Jahr eine empfindliche Preiserhöhung aufgrund von CO2-Abgabe und Mehrwertsteuer ansteht.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
17.09.2020, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages deutliche Gewinne erzielt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures aber wieder nach, sodass die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil bis leicht nachgebend starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages deutliche Gewinne erzielt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures aber schon wieder nach, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande weitgehend stabil bis leicht nachgebend in den Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,70 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Mit deutlich gefallenen US-Ölbestandsdaten, vermeldet durch das American Petroleum Institute (API) und Hurrikan "Sally", der seine Fortbewegungsgeschwindigkeit verringerte, gleichzeitig aber wieder von Kategorie eins auf zwei hochgestuft wurde, zogen die Rohölpreise gestern vom Start weg an.
Im weiteren Verlauf des Tages ging es mit den Futures immer weiter nach oben, obwohl der Hurrikan keine größere zerstörerische Wirkung entfacht hatte und zudem vermeldet wurde, dass der Iran seine Ölförderung, trotz der harten US-Sanktionen, deutlich gesteigert hat.
Hinweise auf einer sehr robuste Kraftstoffnachfrage in China stütze die Ölpreise ebenso wie ingesamt recht solide Konjunkturdaten.
Die mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten fielen gemischt aus. Bei Rohöl gab es mit 4,4 Millionen einen deutlich geringeren Abbau als bei den API-Zahlen vom Vortag, dafür gingn die Benzin-Vorräte aber etwas zurück. Die Gesamtnachfrage fiel im Vergleich zur Vorwoche um weitere 1,7 Millionen Barrel pro Tag zurück, die US-Ölproduktion konnte sich nach Hurrikan "Laura" wieder erholen und liegt derzeit bei 10,9 Millionen Barrel pro Tag.
Ingesamt lieferten die Zahlen leicht bearishe, also preisdrückende Impulse, die Futures reagierten aber nur kurz nach Bekanntgabe entsprechend nachgebend. Wenig später ging es schon wieder nach oben.
Heute morgen fallen die Notierungen im Vorfeld des Meetings des JMMC (Joint Ministerial Monitoring Committee) teilweise wieder deutlich zurück. Man darf gespannt sein, welche Impulse von diese Treffen ausgehen werden.

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert verloren und startet auch heute Morgen mit deutlichen Verlusten in den asiatischen Handel. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte nach der gestrigen Zinssitzung gesagt, dass die aktuelle Ausrichtung der Fed angemessen sei. Einige Marktteilnehmer hatten hier wohl Hinweise auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik erwartet.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert, in einigen Regionen möglicherweise auch mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht im Durchschnitt ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Das Preisniveau bleibt also äußerst attraktiv und das Bestellaufkommen entsprechend hoch. In den kommenden Tagen und Wochen dürften die Lieferzeiten daher wieder ansteigen. Es ist dringend anzuraten, diese gut zu beobachten und rechtzeitig zu bestellen, damit die Lieferung noch zuverlässig im alten Jahr erfolgen kann. Ab dem ersten Januar wird Heizöl dann aufgrund von CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung um rund 9 Cent pro Liter teuerer.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
16.09.2020, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe guter Konjunkturdaten zulegen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatischen Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit moderaten Aufschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe recht guter Konjunkturdaten zulegen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit moderaten Aufschlägen erwartet.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 38,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1840 US-Dollar gehandelt.

Das Abwärtspotenzial am Ölmarkt scheint vorerst ausgeschöpft zu sein. Die Händler reagieren kaum noch auf neue preisdrückende Neuigkeiten, wie den gestrigen Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA), in dem die Prognose zur globalen Ölnachfrage für dieses Jahr um 0,3 Millionen Barrel pro Tag zurückgenommen wurde. Da dies auch schon in den Reports von EIA und OPEC so gesehen wurde, erwarteten die Marktteilnehmern hier wohl auch nichts anderes.
Überrascht hat hingegen der ZEW-Konjunkturerwartungsindex aus der EU, der per September von 64 im Vormonat auf nun 73,9 Punkte angestiegen ist. Daraufhin zogen die Rohölpreise spontan an und nach einer Konsolidierungsphase am Nachmittag ging es mit den Futures auch am Abend weiter nach oben.
Ein Grund hierfür könnte die Tatsache sein, dass Hurrikan "Sally" wohl langsamer auf die Golfküste treffen wird, als dies von den Wetterämtern ursprünglich erwartet wurde und dadurch auch mehr Schaden an den Ölanlagen anrichten könnte.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die eindeutig bullish, also preistreibend ausfielen. In Summe gab es nämlich einen Rückgang von 6,5 Millionen Barrel, wobei vor allem das deutliche Minus bei Rohöl von 9,5 Millionen Fass überraschte. Die Analysten hatten hier im Vorfeld sogar mit einem leichten Plus gerechnet.
Entsprechend geht es mit den Öl-Kontrakten auch heute Morgen an den asiatischen Börsen weiter nach oben.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nach den guten ZEW-Zahlen zunächst zulegen, fiel dann im Vergleich zum US-Dollar am Nachmittag aber deutlich zurück. Begründet wurde dies mit der Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO), dass die US-Zölle gegen China gegen das Regelwerk verstoßen. In Folge könnten sich die Beziehungen beider Länder weiter verschlechtern, was sich wiederum auch sehr negativ auf die Eurozone auswirken würde.

Heute gibt es also leider keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies tut dem aktuell äußerst attraktiven Preisniveau aber kaum einen Abbruch. Das Bestellaufkommen ist in diesen Tagen auch entsprechend hoch, sodass die Lieferzeiten langsam wieder ansteigen. Wer sicher gehen will, noch in diesem Jahr beliefert werden zu können, sollte daher auch die Lieferzeiten im Auge behalten und rechtzeitig bestellen. Wenn der Tankwagen erst nach dem 1. Januar vor der Tür steht, muss die neue CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer bezahlt werden. In Summe sind dies rund 9 Cent pro Liter!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
15.09.2020, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern eine Seitwärtsbewegung vollzogen und sind nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Da der Euro heute morgen etwas anzieht, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern eine Seitwärtsbewegung vollzogen und sind nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Da der Euro heute morgen etwas anzieht, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach aber mit leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 39,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,20 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar leichte Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1895 US-Dollar gehandelt.

Neues Unwetter im Golf von Mexiko! Sturm "Sally" hat sich zu einem Hurrikan der Kategorie 2 entwickelt und mittlerweile gut 20 Prozent der Ölförderung im Golf von Mexiko stillgelegt.
Dies stützte gestern die Rohölpreise, die ansonsten wohl eher nach unten tendiert hätten. Zumindest gab es die entsprechenden Nachrichten dazu.
So hat die OPEC in ihrem Monatsreport die Prognose zu globalen Ölnachfrage für dieses und nächstes Jahr deutlich nach unten korrigiert und erwartet gleichzeitig eine höhere Ölproduktion der Nicht-OPEC-Länder. Im August ist das Ölangebot nach Erhebungen des Kartells im Vergleich zum Vormonat um 1,13 Millionen Barrel pro Tag angestiegen, was aber nach der Lockerung des Förderabkommens auch zu erwarten war.
Die Öl-Futures gerieten nach Bekanntgabe nur kurzzeitig und Druck und setzen später ihren breit angelegten Seitwärtstrend fort.
Unklar ist unterdessen, wie es mit der Ölförderung in Libyen weitergeht. General Haftar, der Anführer der Libyan National Armee (LNA) hatte nach Medienberichten am Wochenende einer Wiederinbetriebnahme der Exporthäfen zugestimmt, doch bislang wird wohl immer noch über die Gegenleistung verhandelt. Fakt ist, dass zusätzliche Mengen aus Libyen den Ölmarkt sicherlich belasten und den Druck auf die OPEC erhöhen würden.
Gute Konjunkturdaten kamen heute Morgen wieder einmal aus China. Hier stieg die Industrieproduktion per August auf Jahressicht um 5,6 Prozent, während die Erwartung lediglich bei 5,1 Prozent lag. Auch die Einzelhandelsumsätze legten etwas stärker zu als prognostiziert.

Am Devisenmarkt kann der Euro von diesen Zahlen profitieren und heute morgen im Vergleich zum US-Dollar Gewinne verbuchen. Vor dem Ende des Treffens des Offenmarktausschusses der US-Notenbank am morgigen Mittwoch dürften sich die Händler aber eher zurückhalten. Sollte Fed-Chef Powell weitere expansive Signale geben, könnte es für die Gemeinschaftswährung durchaus noch weiter nach oben gehen.
 
Dank der Währungsgewinne starten die Heizölpreise hierzulande mit leichten Abschlägen in den heutigen Tag und markieren somit automatisch wieder einmal ein neues Langzeittief. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, dürften das Minus mit maximal 0,2 bis 0,3 Cent aber eher gering ausfallen. Dass die Notierungen günstig wie lange nicht sind, hat sich mittlerweile bei den Verbrauchern gut herumgesprochen und es wird fleißig aufgefüllt bzw. nachgetankt. Dies macht bei dem aktuellen Preisniveau auf jeden Fall Sinn, zumal ja für alle Lieferungen ab Januar ein Aufschlag von rund 9 Cent pro Liter zu erwarten ist. Wer nicht rechtzeitig bestellt und nicht mehr bis spätestens 31.12. beliefert werden kann, muss den Mehrpreis bezahlen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
14.09.2020, 08:44 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag den ganzen Tag über sehr stabil bewegt und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen sind aber leichte Aufschläge zu beobachten, sodass die Heizöl-Notierungen aller Wahrscheinlichkeit leicht zulegen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag den ganzen Tag über sehr stabil seitwärts bewegt und sind schlussendlich kaum verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen gehen die Kurse im asiatisch geprägten Handel aber leicht nach oben, sodass die Heizöl-Notierungen aller Wahrscheinlichkeit zum Auftakt in die neue Woche ebenfalls etwas anziehen werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Nach dem deutlichen Kursrückgang zu Monatsbeginn, konnten sich die Rohölpreise zuletzt wieder stabilisieren. Dies lag zum einen sicherlich an technischen Faktoren, aber auch an der Tatsache, dass es innerhalb des OPEC-Förderabkommens weiterhin große Einigkeit zu geben scheint und es hier im Bedarfsfall relativ schnell zu einer Anpassung der Produktionsmengen kommen könnte, auch wenn es natürlich auch immer wieder einige Abweichler gibt.
Die Einhaltung der zugewiesenen Quoten wird vom JMMC (Joint Ministerial Monitoring Committee) überwacht, das in dieser Woche am Donnerstag tagen und dabei sicherlich auch die Nachfrageentwicklung analysieren wird. Man darf gespannt sein, ob es hier entsprechende Signale geben wird.
Heute Morgen stützt vor allem die Nachricht, dass sich im Golf von Mexiko ein neuer Hurrikan zusammenbraut, der die US-Ölproduktion massiv beeinträchtigen könnte.
Preisdrückend wirken natürlich nach wie vor die sehr hohen täglich neu hinzukommenden Corona-Neuinfektionen, die am Wochenende mit weit über 300.000 weltweit auf ein neues Rekordhoch gestiegen sind. Vor allem in Indien gehen die Zahlen weiter nach oben, aber auch Europa hat mit der zweiten Welle zu kämpfen.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist laut Baker Hughes in der letzten Woche weitgehend stabil geblieben. Es gab lediglich einen Rückgang um eine Einheit auf nun wieder 180 Anlagen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag bis zu den Mittagsstunden Gewinne verbuchen, die er am Nachmittag dann aber wieder vollständig abgeben musste. Die Händler rechnen in den nächsten Tagen mit einem recht ruhigen Handel, denn erst am Mittwochabend werden neue Erkenntnisse aus der zweittägigen Sitzung des Offenmarkt-Ausschußes in den USA erwartet.
 
Bei derart stabilen Vorgaben ist es natürlich kein Wunder, dass auch die Heizölpreise in Folge nur mit geringen Veränderungen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Dies kann sich im Laufe des Tages aber natürlich auch wieder ändern. Fest steht, dass die Notierungen derzeit auf dem tiefsten Niveau seit 16 Jahren stehen und dies von den Verbrauchern auch recht rege zur Bevorratung genutzt wird. Auch wenn der Tank noch gut gefüllt sein sollte, dürfte sich ein Aufstocken des Vorrates, im Hinblick auf die zu Jahresbeginn anstehende Verteuerung durch CO2-Abgabe und Mehrwertsteuer, durchaus lohnen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
11.09.2020, 08:23 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern lange Zeit seitwärts entwickelt, sind dann im späten Handel aber erneut unter Druck geraten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern lange Zeit seitwärts entwickelt, sind dann im späten Handel aber erneut unter Druck geraten und starten auch heute Morgen auf niedrigem Niveau. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1840 US-Dollar gehandelt.

Nachfragesorgen, weiter stark steigende Covid-19-Neuinfektionen, sowie ein bearish zu wertender EIA-Monatsbericht lieferten zum gestrigen Handelsstart eigentlich überwiegend preisdrückende Impulse, doch die Rohölpreise konnten sich bei ungewöhnlich hohen Umsätzen gut behaupten und zeitweise sogar leicht anziehen.
Auch als um 17 Uhr die mit Spannung erwarteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) über die Ticker liefen, gab es zunächst keine spürbare Reaktion. Die Vorräte als solche fielen dabei sogar leicht preistreibend aus, denn bei Rohöl gab es ein geringeres Plus als bei den API-Zahlen vom Vortag und bei den Destillaten sogar einen Abbau. Dafür viel der Rückgang bei Benzin nicht ganz so stark aus. Der Grund, warum die Ölpreise dann aber doch noch unter Druck gerieten ist in den detaillierten Zahlen zur Nachfrae zu finden. Diese ging bei Benzin und Diesel weiter zurück und bestätigt somit die Sorgen der Händler, dass die wirtschaftliche Erholung weiter sehr schleppend vorangeht.
Dies drückt sich auch in den US-Arbeitsmarktdaten aus. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist im Vergleich zur Vorwoche mit 884.000 zwar konstant geblieben, die Erwartung der Analysten lag aber bei nur 846.000 neuen Jobgesuchen. In etwa ähnlich stellte sich die Situation bei den weitergeführten Anträgen dar.
Eine Meldung, wonach Huthi-Rebellen aus dem Jemen einen Raketen- und Drohnenangriff auf die saudi-arabische Hauptstadt Riad verübt haben sollen, blieb bislang ohne Wirkung, zumal auch eine Bestätigung aus Saudi-Arabien bislang noch aussteht.

Am Devisenmarkt waren die Blicke gestern auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) gerichtet. Wie erwartet gab es keine Änderung bei Zinsen und Geldpolitik. Der Euro stieg aber trotzdem kurzzeitig deutlich an, was mit Statements aus EZB-Kreisen begründet wurde, die keine Reaktion auf die jüngste Euro-Stärke erwarten lassen. Als EZB-Chefin Lagarde wenig später aber verlauten ließ, dass die Kursbewegungen beobachtet werden müssten, fiel die Gemeinschaftswährung wieder zurück.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute weitgehend stabil, tendenziell aber mit weiter leicht nachgebender Tendenz in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor befinden sich die Notierungen in diesen Tagen auf dem niedrigsten Niveau der letzten 17 Jahre und bieten eine hervorragende Möglichkeit, sich günstig für den Winter einzudecken bzw. nachzutanken. Da zum Jahreswechsel die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer einen Aufschlag von rund 9 Cent pro Liter bringen werden, sollte man derzeit auch die Lieferzeiten gut beobachten. In einigen Regionen gehen diese bereits bis in den Dezember hinein!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


10.09.2020, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern von den Verlusten der Vortage erholen und dabei von einem starken Anstieg der Aktienkurse profitierten können. Da auch der Euro Gewinne verbuchen konnte, werden die Heizöl-Notierungen nur mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern von den deutlichen Verlusten der Vortage erholen und dabei von einem starken Anstieg der Aktienkurse profitieren können. Da auch der Euro Gewinne verbuchen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aber wohl nur mit leichten Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 40,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 38 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nach einigen Tagen mit Verlusten mal wieder zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1830 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise in den letzten Tagen massiv unter Druck geraten waren, was die Marktteilnehmer im Wesentlichen mit der Sorge vor einer schwachen Nachfrageentwicklung und den Problemen bei der Impfstoff-Forschung begründet hatten, konnten die Futures gestern vom Start weg in den europäisch geprägten Handel Gewinne verbuchen. Diese bröckelten dann im Laufe des Tages wieder ab, bis die US-Märkte eröffneten und hier die Aktienkurse gleich nach oben schossen. Auch hier startete eine kräftige Erholung als Reaktion auf die Verluste der Vortage.
Neue Markt bewegende Meldungen waren gestern Mangelware und so dominierten hauptsächlich technische Faktoren.
Erst am Abend wurde der Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) veröffentlicht. Dieser fiel preisdrückend aus, denn die Prognose zur globalen Ölnachfrage wurde für dieses und nächstes Jahr zurückgenommen, während man gleichzeitig einer höhere Versorgung erwartet. Die Händler reagierten aber kaum auf den Bericht, erst kurz vor Handelsschluss gab es leichte Gewinnmitnahmen.
Nach der Schlussglocke in NewYork wurden dann die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) veröffentlicht. Diese fielen gemischt aus, den während die Rohölvorräte erstmals seit sechs Wochen wieder um 3 Millionen Barrel zulegten, fielen die Benzinbestände unerwartet deutlich um knapp 7 Millionen Fass zurück. In Summe konnten die Zahlen somit eher neutral gewertet werden.
Heute am Nachmittag rollen dann die etwas einflussreicheren und auch ausführlicheren Daten des Department of Energy (DOE) über die Ticker.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von der wieder höheren Risikobereitschaft der Anleger profitieren und im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen. Heute trifft sich die Europäische Zentralbank um über die weitere Zins- und Geldpolitik zu beraten und zu entscheiden. Größere Kursänderungen werden dabei aber nicht erwartet.
 
Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute nur mit geringen Aufschlägen in den Tag starten, obwohl ja die Rohölpreise doch deutlichere Gewinne erzielen konnten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen stehen weiterhin auf einem äußerst attraktiven Niveau und bieten eine ganz hervorragende Gelegenheit, sich günstig für den Winter zu bevorraten. Auch wenn nur wenig Platz im Tank ist, sollte sich auch das Nachtanken einer kleineren Menge derzeit durchaus lohnen, zumal ja zum Jahreswechsel eine empfindliche Preissteigerung in Form von CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung droht.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.