05.08.2020, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern weitere Gewinne verbuchen können und stehen mittlerweile auf dem höchsten Stand seit März diesen Jahres (Brent). In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern im Zuge steigender Aktienkurse weitere Gewinne verbuchen können und stehen mittlerweile auf dem höchsten Stand seit März diesen Jahres (Brent). In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 44,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder schöne Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1815 US-Dollar gehandelt.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA geht weiter zurück. Auch gestern lag der Wert laut worldometer.info mit gut 54.000 deutlich unter dem Wert der Vorwoche und es breitet sich weiter Optimismus aus, dass der Scheitelpunkt zumindest in den meisten Teilen der US-Staaten überschritten sein könnte.
Zudem gab es gestern auch noch gute Konjunkturdaten aus der US-Wirtschaft. Die Werksaufträge per Juni sind überraschend deutlich um 6,2 Prozent gestiegen, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit einem Plus von 5 Prozent gerechnet hatten. Auch die geplante Wiederaufnahme der Gespräche bzw. Verhandlungen zwischen den USA und China am 15. August stützte die Märkte.
Ansonsten gab es gestern einen recht ruhigen Handel, bei dem die Rohölpreise lange Zeit seitwärts gehandelt wurden. Mit Eröffnung der US-Märkten und steigenden Aktienkursen zogen allerdings auch die Öl-Futures wieder an und gingen in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es einen überraschend deutschen Rückgang von 8,6 Millionen Barrel bei den Rohölvorräten und auch bei Benzin fiel das Minus stärker aus als erwartet. Lediglich die um diese Jahreszeit eher wenig beachteten Destillat-Bestände verzeichneten ein deutliches Plus. In Summe können die Zahlen aber durchaus bullish, also preistreibend gewertet werden. Die deutlich höher gewichteten DOE-Zahlen werden heute Nachmittag erwartet.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder zulegen und dabei wohl von der wieder gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger profitieren. Außerdem belastet den "Greenback" die Uneinigkeit im US-Kongress im Bezug auf die geplanten Corona-Hilfen.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit weiteren leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Langsam scheint sich hier ein Boden auszubilden und es stellt sich die Frage, ob wir den Tiefstand mittlerweile erreicht haben. Dies ist natürlich schwer vorhersehbar. Fakt scheint aber zu sein, dass das Potenzial nach unten nur noch sehr gering ist. Wer auf der sicheren Seite stehen will, bestellt also jetzt!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

04.08.2020, 08:35 Uhr
Die Ölpreise haben zum Wochenstart unterm Strich leichte Gewinne verbuchen können, nachdem die Zahl der Neuinfektionen in den USA deutlich zurückgegangen ist. In Folge werden heute die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zum Wochenstart unterm Strich leichte Gewinne verbuchen können, nachdem die Zahl der Neuinfektionen in den USA deutlich zurückgegangen ist. In Folge werden heute die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag gehen.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,65 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1765 US-Dollar gehandelt.

Die Zahl der Corona-Neuinfizierten in den USA, aber auch weltweit, ist nach den Zahlen von worldometer.info zurückgegangen, was gestern an den internationalen Finanzmärkten Optimismus versprüht hat. Zum Wochenstart wurde in den Staaten "nur" gut 48.000 neue Fälle gemeldet, nachdem die Zahl vor einer Woche noch bei über 60.000 gelegen hat.
Hinzu kamen relativ guten Konjunkturdaten aus China und der EU, wo die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe mit 52,8 bzw. 51,8 Punkten Wachstum signalisiert haben. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 51,3 bzw. 51,1 Zählern gerechnet. Aber auch in den USA gab es insgesamt solide Zahlen aus der Industrie, während die Bauausgaben im Juni leicht zurückgegangen sind.
An den Börsen wurden die Aktienkurse teilweise deutlich nach oben gehandelt und auch Rohstoffe profitierten natürlich von der sich langsam aufhellenden Stimmung.
Gestern gab es zudem neue Zahlen zur OPEC-Ölproduktion, die im Juli nach Schätzungen von Bloomberg um 900.000 Barrel pro Tag gestiegen sein soll. In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Plus im Gros von Saudi-Arabien verursacht wurde, das die freiwilligen Kürzungen erwartungsgemäß zurückgefahren hat, kann weiterhin von einer relativ hohen Förderdisziplin innerhalb der Organisation ausgegangen werden. Ob die seit Monatsbeginn nun auch offiziell wieder höheren Förderquoten vom Markt auch tatsächlich aufgenommen werden können, muss sich in den nächsten Wochen und Monaten aber erst noch zeigen. Voraussetzung hierfür wäre sicherlich eine weitere positive Entwicklung bei den Corona-Zahlen.

Auch am Devisenmarkt wurden die relativ guten Werte zur Kenntnis genommen und der Euro verlor im Vergleich zum US-Dollar zwischenzeitlich etwas deutlicher an Wert. Bis Handelsschluss konnte sich unsere Gemeinschaftswährung, die in den letzten Tagen ja stark von den schlechten Corona-Zahlen in den USA profitiert hatte, aber wieder weitgehend erholen.
 
Insgesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis leicht steigend in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten, was natürlich nichts an der derzeitigen generellen Attraktivität des Preisniveaus ändert. Die Nachfrage hat zum Wochenstart wie üblich etwas angezogen und lag dabei höher als in den letzten Wochen. Wer jetzt bestellt, kann wohl kaum etwas falsch machen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

03.08.2020, 08:07 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch am Freitag weiter kaum verändert und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Da der Euro etwas an Wert verloren hat, könnten die Heizöl-Notierungen heute eventuell mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch am Freitag weiter kaum verändert und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Da der Euro etwas an Wert verloren hat, könnten die Heizöl-Notierungen heute eventuell mit leichten Aufschlägen in die neue Woche starten.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Angesichts der weltweit stark steigenden Corona-Infektionszahlen und der damit verbundenen Einschränkungen zeigen sich die Rohölpreise weiterhin erstaunlich stabil. Für den Ölmarkt sind vor allem die großen Märkte wie die USA, aber auch Indien von enormer Bedeutung und gerade hier zeichnet sich immer noch keine Entspannung ab. Neue Lockdown gibt es auch in Australien und den Philippinen.
Zudem werden die Fördermengen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens in diesen Tagen wieder nach oben gefahren. Zu diesem Thema passen die Meldungen, dass der Irak auch im Juli wieder mehr gefördert hat, als dies vereinbart war und auch Russland bereits die Produktion schon eher angehoben hat.
In den USA ist eine Stabilisierung bei der Ölproduktion, aber auch bei der Zahl der aktiven Bohranlagen zu beobachten. In der vergangenen Woche gab es laut Baker Hughes 180 Einheiten und somit nur einen minimalen Rückgang, nachdem in der Vorwoche erstmals seit langem sogar ein leichter Anstieg zu verzeichnen war.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen überwiegend schlecht aus. Das Bruttoinlandsprodukt innerhalb der EU ging im zweiten Quartal um 12,1 Prozent zurück und somit etwas stärker als erwartet. Vor allem in Spanien sieht es derzeit düster aus. In den USA leidet das Verbrauchervertrauen, das von der Universität Michigan ermittelt wird, unter den Folgen der Corona-Pandemie und fiel von 78,1 auf aktuell nur noch 72,5 Punkte zurück. Positiv überraschen konnte allerdings der Chicagoer Einkaufsmanagerindex, der per Juli mit 51,9 Punkten veröffentlicht wurde. Nach dem extrem schlechten Vormonatswert von 36,6 Zählern, erwarteten die Analysten lediglich 43,9 Punkte.

Dies gab dem US-Dollar am Devisenmarkt Aufwind, wobei dessen Erholung im Vergleich zum Euro schon im frühen europäischen Handel begann. Nach den extrem starken Gewinnen unserer Gemeinschaftswährung nahmen viele Händler nun wohl Gewinne mit. Außerdem belasteten natürlich auch hier die schwachen Konjunkturzahlen aus der EU.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute kaum verändert bis leicht höher in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von maximal 0,3 Cent pro Liter erwarten. Derzeit stehen die Notierungen auf dem niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren und es bietet sich somit weiterhin eine exzellente Gelegenheit, den Vorrat aufzustocken. Dies sollte sich auch schon bei Kleinmengen lohnen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.



31.07.2020, 08:03 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur kurzzeitig auf negative Konjunkturdaten reagiert, konnten sich bis Handelsschluss aber wieder erholen. Da der Euro weiter ansteigt, werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur kurzzeitig auf schwache Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland und den USA reagiert, konnten sich bis Handelsschluss aber wieder weitgehend erholen. Da sich aber der Euro weiter auf Höhenflug befindet, werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,19 US-Dollar gehandelt.

Der Weg nach oben scheint für die internationalen Rohölpreise weiter versperrt zu sein. Doch auch nach unten hin zeigen sich die Öl-Futures erstaunlich resistent.
Zwar lieferten die US-Ölbestandsdaten von API und DOE in dieser Woche eher bullishe, also preistreibende Impulse, aber die Sorge um die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie hat die Händler weiter fest im Griff. Wie sich das Virus und die Folgen auf die Wirtschaftsentwicklung ausgewirkt haben, verdeutlichten die gestrigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal. In Deutschland ist dieses im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Prozent zurückgegangen, in den USA sogar um knapp 33 Prozent. Dies wirkt sich hier auch extrem auf den Arbeitsmarkt aus. Die weitergeführten Anträge auf US-Arbeitslosenunterstützung stiegen im Vergleich zur Vorwoche um gut 800.000 an, die Erstanträge blieben weitgehend konstant. Besser sieht es hier dank Kurzarbeiterregelung in Deutschland aus. Hier ging die Zahl der Erwerbslosen per Juli um 18.000 zurück, während die Analysten mit einem Plus von 43.000 gerechnet hatten. Auch die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der EU konnte mit 82,3 statt 81 Punkten positiv überraschen.
Die Ölpreise gingen mit zeitweise stark fallenden Aktienkursen zunächst deutlich zurück, im Laufe des Abend konnten die Verluste aber wieder weitgehend ausgeglichen werden. Ein möglicher Grund hierfür könnte die Angst vor Tropensturm Isaias sein, der sich wohl bis morgen zu einem Hurrikan entwickeln wird. Heute morgen stützen zudem guten Konjunkturdaten aus China, wo der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per Juli mit 51,1 Punkten etwas besser ausfiel, als es die Prognosen erwarten ließen.

Am Devisenmarkt kennt der Euro kein Halten mehr und eilt von einem Langzeithoch zum nächsten. Die im Verhältnis zu den USA bessere Wirtschaftsentwicklung in der EU und auch die schlechten Coronazahlen drücken auf den Kurs des Greenback bzw. lassen Anleger in den Euro umschichten. Hinzu kommen die innenpolitischen Probleme in den USA, sowie das schlechte Verhältnis zu China und anderen wichtigen Handelspartnern.
 
Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute wieder mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Besser kann es also für die Besitzer einer Ölheizung kaum laufen. Bleibt zu hoffen, dass die Notierungen auch dann noch so attraktiv sind, wenn die Nachfrage wieder anspringt. Die Aussichten hierfür sind derzeit aber nicht schlecht. Allerdings könnten die Liefertermine in den letzten Monaten des Jahres schnell knapp werden, denn zum 1. Januar verteuern die CO2-Abgabe und die wieder höhere Mehrwertsteuer Heizöl um rund 10 Cent pro Liter! Wir empfehlen daher spätestens nach den Ferien rechtzeitig zu bestellen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

30.07.2020, 09:07 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern keine großen Sprünge gemacht und treten weiter auf der Stelle. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls ohne große Veränderung in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern keine großen Sprünge gemacht und treten weiter auf der Stelle. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls ohne große Veränderung in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht verbessern und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1755 US-Dollar gehandelt.

Obwohl das American Petroleum Institute (API) einen unerwartet deutlichen Rückgang der US-Rohölvorräte vermeldet hatte, starteten die Ölpreise gestern mit leichten Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Erst als die Meldung kam, dass sich vor der Karibik ein neuer Tropensturm zusammenbraut, zogen die Futures an. Dabei hatte die Marktteilnehmer sicherlich auch schon die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) im Hinterkopf, die um 16.30 Uhr veröffentlicht wurden.
Auch hier gab es einen deutlichen Abbau bei den Rohölbeständen von über zehn Millionen Barrel und nur leichten Zuwächse bei den Produkten. Bullish, also preistreibend war dabei auch der deutliche Anstieg der Gesamtnachfrage um 1,4 auf 19,1 Millionen Barrel pro Tag zu werten. Die US-Ölproduktion lag unverändert bei 11,1 Millionen Barrel pro Tag.
Die Rohölpreise reagierten aber kaum auf die doch recht deutlichen Veränderungen und gingen in etwa auf Mittagsniveau aus dem Handel.
Die Sorge, dass die Corona-Pandemie der globale Nachfrage wieder einen Dämpfer verleihen könnte, ist derzeit einfach zu groß, zumal die weltweite Angebotsmenge in den nächsten Wochen wieder zunehmen sollte. Außerdem belastet das schlechte Verhältnis zwischen den USA und China die Konjunkturentwicklung.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern weitere Gewinne verbuchen und kurzzeitig sogar die 1,18-Dollar-Marke überqueren. US-Notenbank-Chef Jerome Powell hatte gestern mit seiner Aussage zu einer möglichen Zinsanhebung die Verluste beim Greenback ausgelöst. Wörtlich sagte der Fed-Chef: "Wir denken noch nicht einmal darüber nach, über das Nachdenken über eine Zinshebung nachzudenken."
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben auch heute weitgehend unverändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein ganz leichtes Plus von bis zu 0,2 Cent erwarten, das aber kaum der Rede wert ist. Insgesamt bleiben die Notierungen auf einem äußerst attraktiven Preisniveau, dass derzeit aber leider nur von wenigen Ölheizern genutzt wird bzw. genutzt werden kann. Viele Verbraucher sind bei diesen Temperaturen derzeti sicherlich im Urlaubsmodus und denken schlichtweg nicht an den Heizölvorrat für den nächsten Winter, der Großteil dürfte die Tanks aber bereits in den letzten Wochen und Monaten zu ebenfalls sehr guten Konditionen gefüllt haben.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

29.07.2020, 08:35 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben weiter auf Richtungssuche. Auch gestern blieben die Futures in einer engen Spanne, tendierten dabei aber leicht nach unten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben weiter auf Richtungssuche. Auch gestern blieben die Futures in einer engen Spanne, tendierten dabei aber leicht nach unten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar auf hohem Niveau behaupten und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1740 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt steckt weiter im Sommerloch und die Marktteilnehmer suchen nach einer neuen Richtung. Das Potenzial nach oben dürfte dabei weiterhin sehr gering sein, denn die bearishen, also preistreibenden Faktoren überwiegen nach wie vor.
Vor allem die Sorge vor neuen Lockdown`s und der damit einhergehende Rückgang der Ölnachfrage drückt auf die Notierungen. Auch die mittlerweile sehr schlechten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und China ist einer positiven Entwicklung der globalen Wirtschaft nicht unbedingt zuträglich. Hinzu kommt, dass die Ölproduktion in nächster Zeit wieder ansteigen wird, sodass es eventuell zu einer neuen Überversorgung kommen könnte.
Auf der anderen Seite werden von Notenbanken und Regierungen immer wieder neue Hilfspakete geschnürt, die Hoffnung wecken, dass sich die Wirtschaft bald wieder erholen wird. Außerdem ist sehr viel Liquidität in den Finanzmärkten, was die Preise der Aktien, aber auch der Rohstoffe nach oben treibt.
Gestern gab es kaum neue Markt bewegende Meldungen. Die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA fielen gemischt aus und wurden von den Händlern kaum zur Kenntnis genommen.
Die nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten waren eher bullish, also preistreibend zu werten. Hier gab es in Summe einen Rückgang von 5,5 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld nur mit einem Minus von 1,5 Millionen Fass gerechnet hatten.

Am Devisenmarkt warten die Marktteilnehmer auf die Ergebnisse der Sitzung der US-Notenbank, die heute Abend erwartet werden. Vor allem dürfte die Einschätzung der konjunkturellen Lage in den USA durch Fed-Chef Jerome Powell von Interesse sein. Gestern gab es kaum größere Veränderungen im Umtauschverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar.
 
Weiterhin also sehr stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten Abschlägen erwartet werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage ist dabei weiterhin im Sommerloch gefangen. Mittlerweile sind überall Ferien und zudem die Tanks meist gut gefüllt. Wer denkt da ans Heizöl und den nächsten Winter?

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

28.07.2020, 08:40 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur kurzzeitig etwas stärker nachgegeben, sich bis Handelsschluss dann aber wieder deutlich erholt. Da sich der Euro weiterhin sehr robust präsentiert, werden die Heizöl-Notierungen stabil bis weiter leicht nachgebend starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur kurzzeitig etwas stärker nachgegeben, sich bis Handelsschluss aber wieder deutlich erholt. Da sich der Euro weiterhin sehr robust präsentiert, werden die Heizöl-Notierungen heute, bei weiterhin recht geringem Bestellaufkommen, stabil bis weiter leicht nachgebend in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1740 US-Dollar gehandelt.

Eigentlich spricht derzeit recht wenig für steigende Rohölpreise. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt vor allem in Nord- und Lateinamerika, sowie Indien sehr hoch und dämpft die Reiseaktivitäten rund um den Globus und somit natürlich auch die weltweite Ölnachfrage.
Zudem belasten die Spannungen zwischen den USA und China, sowie die in nächster Zeit höher erwartete Öl-Produktion aus den USA, aber auch aus der OPEC+ Gruppe.
Trotzdem können sich die Öl-Futures, auch nach teils recht deutlichen Verlusten, immer wieder erholen und sich solide oberhalb der 40-Dollar-Marke (Brent) seitwärts entwickeln.
Gestern stützten relativ guten Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks. Der viel beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland konnte per Juli die Erwartung von 89,3 mit 90,5 Punkten deutlich übertreffen und auch die am Nachmittag veröffentlichten US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter fielen per Juni besser aus als prognostiziert. Hier gab es ein Plus von 7,3 Prozent, die Analysten hatten im Vorfeld lediglich 7,2 Prozent erwartet.
Trotzdem ging es mit den Ölpreisen, bei insgesamt recht schwachen Umsätzen, am Nachmittag zunächst weiter  nach unten, bevor gegen 16 Uhr eine starke Erholung einsetzte, hinter der aber wohl eher technische, als fundamentale Faktoren steckten. Heute Morgen geben die Kurse im asiatisch geprägten Handel bislang wieder leicht nach.

Am Devisenmarkt konnte der Euro vom guten Ifo-Geschäftsklimaindex profitieren und im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen. Mittlerweile steht unsere Gemeinschaftswährung auf dem höchsten Niveau seit gut zwei Jahren, was sicherlich auch eng mit den Virussorgen in den USA zusammenhängt.
 
Die Heizölpreise in Deutschland gehen nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert bis leicht nachgebend in den heutigen Handelstag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen haben gestern wieder ein neues Langzeittief erreicht und somit bietet sich wieder eine exzellente Kaufgelegenheit, die leider derzeit nur von wenigen Ölheizern genutzt wird bzw. werden kann. Die meisten Tanks sind bereits gut gefüllt und zudem lässt das heiße Sommerwetter derzeit kaum Gedanken an den nächsten Winter zu.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

27.07.2020, 08:31 Uhr
Die Ölpreise sind ohne große Veränderung aus der letzten Handelswoche gegangen und auch heute Morgen starten die Futures eher richtungslos in den asiatisch geprägten Handel. Die Heizöl-Notierungen gehen erfreulicherweise mit leichten Abschlägen in den Tag Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind ohne große Veränderung aus der letzten Handelswoche gegangen und auch heute Morgen starten die Futures eher richtungslos in den asiatisch geprägten Handel. Da der Euro weiter im Wert gestiegen ist, werden die Heizöl-Notierungen aber erfreulicherweise mit leichten Abschlägen in den Tag gehen.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,20 Dollar. Der Euro kennt kein Halten mehr und klettert im Vergleich zum US-Dollar immer weiter nach oben und wird heute Morgen zu Kursen knapp oberhalb der 1,17-Dollar-Marke gehandelt.

Der Ölmarkt war im bisherigen Verlauf des Julis von relativ hoher Konstanz geprägt. Die Rohölpreise bewegten sich in einer recht engen Spanne seitwärts und es sieht danach aus, als dass sich hieran auch in den nächsten Tagen wenig ändern wird. Wenn es Veränderungen gibt, dann tendenziell aber eher nach unten.
Auf die Preise drückt nach wie vor die weitere rasante Ausbreitung der Corona-Pandemie, vor allem in Nord- und Lateinamerika, aber auch in Indien. Außerdem wird sich das Ölangebot ab August wieder deutlich erhöhen, wenn die OPEC+ Gruppe ihre zu Ostern beschlossenen Förderkürzungen etwas zurückfahren wird. Gleichzeitig nimmt die Bohraktivität in der US-Schieferölindustrie wieder zu. Erstmals seit März ist laut dem neuesten Baker-Hughes-Bericht in der vergangenen Woche auch die Zahl der aktiven US-Bohranlagen nicht mehr zurückgegangen, sondern um eine Einheit auf nun 181 angestiegen.
Ob die höheren Mengen auch an den Mann bzw. die Frau gebracht werden können, ist sicherlich davon abhängig, ob die Corona-Pandemie in den nächsten Monaten in den Griff zu bekommen ist, aber sicherlich auch, wie es mit den Beziehungen zwischen den USA und China künftig weitergeht. Die globale Wirtschaft braucht nun Wachstumsimpulse und keine neuen Handelsbeschränkungen.
Preistreibend wirkt in diesen Tagen die steigende Gefahr von Hurrikans im Golf von Mexiko. Nachdem Sturm "Hanna" einen günstigen Verlauf genommen hat, braut sich nun schon wieder ein neues Tief zusammen.

Am Devisenmarkt kann der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar heute Morgen erstmals seit September 2018 wieder über die 1,17-Dollar-Marke klettern. Dies verbilligt natürlich die europäischen Ölimporte und somit auch die Inlandspreise. Die Tatsache, dass die Corona-Pandemie in den USA einen weitaus schlechteren Verlauf nimmt als in Europa und die sich weiter verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und China spiegeln sich im Kursverlauf wider.
 
Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande mit weiteren leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit wird wohl auch heute wieder ein neues Langzeittief erreicht, was aber die Nachfrage wohl auch nicht spürbar stimulieren kann. Die Verbraucher befinden sich derzeit im "Urlaubsmodus" und denken kaum an den Heizölkauf, zumal die Tanks meist noch gut gefüllt sind.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

24.07.2020, 08:49 Uhr
Die Ölpreisesind gestern deutlich unter Druck geraten, nachdem noch kurz zuvor die Höchststände vom Dienstag in Angriff genommen wurden. In Folge starten die Heizöl-Notierungen heute mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern ab dem Mittagsstunden deutlich unter Druck geraten, nachdem noch kurz zuvor die Höchststände vom Dienstag in Angriff genommen wurden. In Folge starten die Heizöl-Notierungen heute mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 41 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und erstmals seit September 2018 sogar die 1,16-Dollar-Marke überschreiten

In den letzten Tagen nahmen die bearish, also preisdrückend zu wertenden Nachrichten wieder zu, doch die Aktien- und auch die Ölmärkte reagierten kaum .
Gestern war dann aber erstmal Schluss mit der Feierlaune. Auf die Gemüter der Börsianer drückte nicht nur die weiter stark steigende Zahl bei den Corona-Neuinfektionen. sondern auch die sich immer weiter verschlechternden Beziehungen zwischen den USA und China. Nach der Schließung der chinesischen Botschaft in Houston, kommt nun die Retourkutsche aus China, das ebenfalls eine US-Botschaft zumachen will.
Am Ölmarkt gibt es in diesen Tagen noch zusätzlich die deutlich gestiegenen US-Ölbestände und die gleichzeititg zurückgehende Nachfrage zu verarbeiten. Außerdem nehmen nach Schätzungen von Rystad Energy die Fracking-Aktivitäten in Nordamerika seit kurzem wieder zu. Da auch bekanntlich auch die OPEC+ Gruppe ihre Fördermengen ab Anfang August deutlich erhöhen wird, könnte das Ölangebot bald schon wieder zu groß sein.
Vor allem wenn die Corona-Pandemie nicht in den Griff zu bekommen ist, so wie es derzeit leider aussieht. In den letzten zwei Tagen gab es weltweit rund 280.000 Neuansteckungen und somit geht die Infektionskurve weiter stark nach oben.
Die gestern veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten fielen gemischt aus. Während die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung mit gut 1,4 Millionen im Vergleich zur Vorwoche um 109.000 zunahmen, gingen die weitergeführten Gesuche um rund 1,1 Millionen zurück.

Am Devisenmarkt gibt es für den Euro weiter kein Halten mehr. Im Vergleich zum US-Dollar wurde gestern der höchste Stand seit knapp zwei Jahren erreicht. Nach wie vor leidet die US-Währung unter den hohen Covid-19-Zahlen und der damit verbundenen Schwächung der Wirtschaft. Außerdem ist in der EU das Thema Finanzpaket nun endlich geschafft, was unsere Gemeinschaftswährung entsprechend stützt.
 
Beste Vorgaben also heute für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise gerade auf den tiefsten Stand seit April 2016 fallen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nämlich ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem Cent pro Liter erwarten. Auch die schwache Inlandsnachfrage trägt zweifelsohne zu dieser sehr schönen Entwicklung bei. Die meisten Tanks sind gefüllt und die Ferien- bzw. Urlaubszeit lässt kaum Gedanken an den nächsten Winter aufkommen. Wer kann, sollte bei diesen Konditionen aber durchaus nachtanken, auch wenn es nur eine Kleinmenge ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
23.07.2020, 08:25 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zum Abend hin wieder zulegen können und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Da auch der Euro an Wert gewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aber heute wohl nur wenig verändert in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Abend hin wieder zulegen können und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Da gleichzeitig auch der Euro an Wert gewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aber heute wohl nur wenig verändert in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 44,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,90 Dollar. Der Euro befindet sich weiter im Höhenflug und kann im Vergleich zum US-Dollar erneut deutlich auf Kurse um 1,1590 US-Dollar zulegen.

Nachdem die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) am Vorabend eindeutig bearish, also preisdrückend ausgefallen waren, starteten die Rohölpreise am Morgen folgerichtig mit Abschlägen in den europäisch geprägten Handel. Die Verluste hielten sich dabei aber in engen Grenzen und in den Mittagsstunden stabilisierten sich die Futures schon wieder. Die Händler warteten auf die etwas höher gewichteten Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE), die gegen 16.30 Uhr veröffentlicht wurden.
Auch hier gab es zwar einen Zuwachs über alle Produktbereiche, dieser fiel aber nicht ganz so stark aus, wie bei den API-Zahlen. Die US-Ölproduktion ist im Vergleich zur Vorwoche um 0,1 auf 11,1 Millionen Barrel pro Tag leicht angestiegen, während die Gesamtnachfrage um 0,8 auf 17,7 Millionen Fass pro Tag gefallen ist. Insgesamt war der DOE-Bericht also eigentlich ebenfalls preisdrückend zu werten.
Trotzdem legten die Ölpreise im späten Handel zu, was mit der Aussicht auf weitere kurzfristige US-Finanzhilfen zur Bewältigung der Corona-Pandemie begründet wurde.
Gestern hab es weltweit wieder einen neuen Rekordwert an Neuinfektionen. Laut den Zahlen von Worldometers.info übertrug sich der Virus auf über 280.000 Menschen neu. Während in den USA ein leichter Rückgang festzustellen ist, gehen die Zahlen vor allem in Indien weiter kräftig nach oben. Es muss sicherlich mit weiteren Einschränkungen in vielen Ländern gerechnet werden.
Angesichts dieser Tatsache ist es schon etwas verwunderlich, dass die Börsen in diesen Tagen scheinbar nur die Richtung nach oben kennen.

Auch der Euro ist in diesen Tagen kaum zu stoppen. Im Vergleich zum US-Dollar erreichte unsere Gemeinschaftswährung gestern kurzzeitig sogar die 1,16-Dollar-Marke und auch heute Morgen zeigen die Kurspfeile wieder nach oben. Die Einigung innerhalb der EU auf das billionenschwere Finanzpaket, sowie die weiter sehr hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen in den USA zeigen sich für diese Entwicklung verantwortlich.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute kaum verändert in den Tag starten, nachdem es ja gestern überraschenderweise weitere Aufschläge gegeben hat. Insgesamt bleibt das Preisniveau aber weiterhin sehr attraktiv. Trotzdem befindet sich die Nachfrage nach wie vor im Sommerloch, was sich wohl auch in den nächsten Tagen kaum ändern dürfte. Es sei aber schon jetzt darauf hingewiesen, dass spätestens im September eine zweite Bestellwelle anrollen dürfte, denn die CO2-Abgabe und die Erhöhung der Mehrwertsteuer wird Heizöl ab dem 1. Januar 2021 um rund 10 Cent pro Liter verteuern. Bei Lieferzeiten die regional immer noch bei zwei bis drei Monaten liegen, ist es wichtig, rechtzeitig zu bestellen, um auch sicher noch im alten Jahr beliefert werden zu können.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
22.07.2020, 08:49 Uhr
Die Ölpreise haben gestern den höchsten Stand seit Anfang März erreicht, nachdem es teilweise massive Aufschläge an den Aktienmärkten gegeben hat. So zogen auch die Heizölpreise gestern deutlich an, heute Morgen geht es aber schon wieder leicht nach unten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern den höchsten Stand seit Anfang März erreicht, nachdem es teilweise massive Aufschläge an den Aktienmärkten gegeben hat. In Folge zogen auch die Heizölpreise gestern deutlich an, heute Morgen geht es mit den Notierungen aber schon wieder leicht nach unten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 44,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,70 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1520 US-Dollar gehandelt.

Die Einigung auf ein billionenschweres Finanzpaket beim EU-Sondergipfel, sowie die Hoffnung auf einen eventuell noch in diesem Jahr verfügbaren Corona-Impfstoff haben gestern für Kauflaune an den internationalen Finanzmärkten gesorgt. Nicht nur die Aktienkurse, auch der Euro und die Rohölpreise konnten teilweise kräftige Gewinne verbuchen. So stiegen die Brent-Futures bis auf knapp 45 US-Dollar pro Barrel und somit auf den höchsten Stand seit viereinhalb Monaten.
Zum Abend hin setzten dann aber schon wieder Gewinnmitnahmen ein und als nach Börsenschluss die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) über die Ticker rollten, ging es nochmals leicht nach unten.
Hier gab es nämlich einen völlig überraschenden Aufbau von in Summe gut vier Millionen, während die Analysten im Vorfeld mit einem Rückgang von knapp drei Millionen Fass gerechnet hatten. Vor allem das deutliche Plus von 7,5 Millionen Barrel bei Rohöl erhöht die Spannung auf die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden, wesentlich einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE). Sollten die API-Zahlen hier in etwa bestätigt werden, könnten durchaus weitere Verkäufe folgen.
Auf die Feierlaune am Ölmarkt drückten auch Tanker-Trackingdaten die vermuten lassen, dass der Irak im Juli seine Exportmengen nicht wie versprochen verringert hat. Dies könnte für neuen Ärger innerhalb der OPEC+ Gruppe sorgen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern im späten Handel wieder an Fahrt aufnehmen und erstmals seit Januar letzten Jahres wieder über die 1,15-Dollar-Marke klettern. Die Verabschiedung des EU-Hilfspakets, sowie die wieder zunehmende Zahl an Corona-Neuinfektionen in den USA sorgten für die entsprechenden Käufe, während der Greenback eher gemieden wurde.
 
Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute wohl einen Teil des gestrigen Anstieges wieder ausgleichen können. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht einen Rückgang in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen bleiben also vorerst auf dem niedrigsten Niveau der letzten Jahre und bieten nach wie vor eine exzellente Kaufgelegenheit. Auch die Bestellung einer Teilmenge kann derzeit durchaus Sinn machen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.