17.06.2021, 08:09 Uhr
Die Ölpreise sind gestern trotz eigentlich preistreibend ausgefallener Ölbestandsdaten etwas zurückgefallen, können heute Morgen aber schon wieder zulegen. Aufgrund von Währungsverlusten, werden die Heizöl-Notierungen aber auch heute fester starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern, trotz eigentlich preistreibend ausgefallener Ölbestandsdaten, etwas zurückgefallen, können heute Morgen aber schon wieder Boden gutmachen. Da der US-Dollar deutliche Gewinne verbuchen konnte, werden die Heizöl-Notierungen aber auch heute mit Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1980 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölvorräte in den USA laut den neuesten Zahlen des American Petroleum Institute (API) weiter deutlich zurückgegangen sind, zogen die Rohölpreise gestern im frühen Handel zunächst an. Dann gab es aber bereits erste Gewinnmitnahmen, zumal aus China eher schwache Konjunkturdaten kamen. Hier lagen sowohl die Industrieproduktion, als auch die Einzelhandelsumsätze per Mail unter den Erwartungen der Analysten.
Am Nachmittag gab es dann ebenfalls wenig überzeugende Zahlen vom US-Immobilienmarkt, bevor um 16.30 Uhr die mit Spannung erwarteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht wurden.
Auch hier wurde von einem deutlichen Rückgang bei den Rohölvorräten von 7,4 Millionen Barrel berichtet und auch noch von zusätzliche Abbauten bei den Destillaten. Lediglich die Benzinbestände legten um zwei Millionen Barrel zu. Aber vor allem der starke Anstieg der Gesamtnachfrage von 17,7 auf 20,6 Millionen Barrel pro Tag überraschte die Analysten. Somit fielen die Zahlen eindeutig bullish, also preistreibend aus, auch wenn die Ölproduktion um gut 0,2 Millionen Barrel pro Tag zunahm.
Erstaunlicherweise traten die Öl-Futures im späten Handel aber den Rückzug an, was zum einen mit Gewinnmitnahmen, zum anderen mit Verlusten an den US-Aktienmärkten zu begründen war.
Heute Morgen ziehen die Ölpreise auch schon wieder an und es ist zu erwarten, dass sich der Aufwärtstrend auch in den nächsten Tagen fortsetzen wird.

Am Devisenmarkt gab es gestern die Ergebnisse der letzten US-Notenbanksitzung. Auch wenn die Fed die Zinsen wie erwartet unverändert beließ, gab es erste Hinweise, dass es bereits im nächsten Jahr zu einer Zinswende in den Staaten kommen wird. Zuvor hatten die meisten Marktbeobachter damit gerechnet, dass dies erst in 2024 geschehen wird. Entsprechend zog der US-Dollar im Vergleich zum Euro kräftig an.

Aufgrund dieser Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande auch heute wieder mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Leider ist auch weiterhin keine Trendwende in Sicht, sodass der Bevorratungskauf nicht auf die lange Bank geschoben werden sollte. In der zweiten Jahreshälfte könnte eine starke Inlandsnachfrage die Notierungen zusätzlich nach oben treiben.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
16.06.2021, 08:28 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern wieder deutlich erhöht und starten auch heute Morgen wieder mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In logischer Konsequenz geht es mit den Heizöl-Notierungen ebenfalls weiter nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern wieder deutlich erhöht und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel.  In logischer Konsequenz geht es natürlich mit den Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls weiter nach oben und schon bald könnte hier ein neues Langzeithoch erreicht werden.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 74,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,50 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,2130 US-Dollar gehandelt.

Wie viele andere Rohstoffe wird auch Öl in diesen Tagen und Wochen immer teuerer und ein Ende der Aufwärtsspirale ist bislang nicht absehbar. Ein stark steigender Bedarf steht einem weiterhin nur begrenzten Angebot gegenüber, sodass die globalen Ölbestände immer weiter zurückgehen.
Viele Analysten rechnen schon bald mit Rohölpreisen von 80 Dollar und mehr und auch die 100-Dollar-Marke scheint kein Tabu mehr zu sein und wird durchaus für erreichbar gehalten.
Abhängig wird dies in erster Linie natürlich von der OPEC+ Gruppe sein, die immer noch enorme Reservekapazitäten hat, auf diese aber bislang nur im begrenzten Maß zurückgreift. Anfang Juli findet das nächste Treffen statt und der Druck dabei die Fördermengen weiter zu erhöhen, wird immer größer.
Natürlich will das Kartell mit Bedacht handeln, denn es steht ja weiterhin die Aufhebung der Sanktionen gegenüber dem Iran im Raum, was dem Markt eine zusätzliche Menge von bis zu 1,5 Millionen Barrel pro Tag bescheren würde. Dies könnte als "Ausrede" herhalten, um weiterhin auf der Bremse zu stehen, denn die aktuellen Ölpreise dürften in Riad und Moskau sicherlich mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen werden.
Weiter nach unten geht es auch mit den Ölbeständen in den USA. Wie das American Petroleum Institute (API) gestern nach Börsenschluss vermeldet hat, sind die Vorräte an Rohöl im Vergleich zur Vorwoche um sage und schreibe 8,5 Millionen Barrel zurückgegangen. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich ein Minus von 2,9 Millionen Fass erwartet. Dafür stiegen aber die Vorräte an Diesel bzw. Heizöl und Benzin. Man darf gespannt sein, welche Zahlen heute das Department of Energy (DOE), auch zur Nachfrageentwicklung und zur Ölproduktion liefert.

Am Devisenmarkt steigt die Spannung vor Bekanntgabe der Ergebnisse der Sitzung der US-Notenbank. Zwar wird allgemein nicht mit einer Lockerung der Geldpolitik gerechnet, aufgrund der zuletzt aber deutlich gestiegenen Inflationszahlen wächst der Druck auf die Währungshüter. Gestern gab es keine größeren Veränderungen im Wechselkurs zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar.

Somit schlagen die gestiegenen Rohölpreise heute wieder voll auf die Heizöl-Notierungen durch, so dass schon bald der höchste Stand seit mehr als zwei Jahren erreicht werden könnte. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. An der Inlandsnachfrage liegt dies definitiv nicht, denn diese befindet sich im absoluten Sommerloch. Die Verbraucher zeigen sich angesichts der Preisentwicklung der letzten Wochen und Monate enttäuscht und sind in einen Käuferstreik getreten, der aber wohl leider nicht zielführend sein wird.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
15.06.2021, 08:14 Uhr
Die Ölpreise bleiben im Aufwärtstrend, auch wenn es gestern im späten Handel zu Gewinnmitnahmen gekommen ist. So werden die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben im Aufwärtstrend, auch wenn es gestern im späten Handel zu Gewinnmitnahmen gekommen ist. So werden die Heizöl-Notierungen, die gestern einen neuen Höchststand seit Anfang des letzten Jahres erreicht haben, heute nur wenig verändert in den Tag starten.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei gut 73 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,05 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2130 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt wird derzeit die Karte der starken Nachfrage gespielt, nachdem in immer mehr Ländern und Regionen die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden können und nicht nur die Wirtschaft wieder an Fahrt auf-, sondern auch die Reisetätigkeit massiv zunimmt. Dies wird sich wohl solange nicht ändern, bis es auf der Angebotsseite eine entsprechende Reaktion der OPEC+ Gruppe gibt.
Mit einer solchen wird wohl frühestens Anfang Juli zu rechnen sein, wenn das nächste turnusmäßige Treffen in Wien auf der Agenda steht. Bislang sah man innerhalb der organisierten Ölförderländer noch keine Veranlassung, das Tempo bei der Ölförderung zu erhöhen.
Grund war und ist wohl auch, weil immer noch offen ist, ob und wann der Iran wieder vollständig an den Markt zurückkehren kann bzw. wird. Dies hängt maßgeblich von den Gesprächen zur Wiederaufnahme des Atom-Abkommens von 2015 ab, die derzeit etwas ins Stocken geraten sind. Marktbeobachter rechnen nicht damit, dass es hier vor den iranischen Präsidentschaftswahlen am 18. Juni noch zu einem Durchbruch kommen wird. Danach muss aber erstmal abgewartet werden, wie sich die neue Regierung in Teheran verhalten wird.
Mit ein Grund für das verknappte Angebot ist auch der deutliche Rückgang der US-Schieferölproduktion. Hier sind die privaten Betreiber der Bohranlagen stark abhängig von Investitionen, die zuletzt eher nur verhalten getätigt wurden. Nach einem starken Rückgang zu Beginn der Pandemie und einer relativ schnellen Erholung im zweiten Quartal 2020 stagnieren die Mengen hier seit rund einem Jahr bei 7,7 bis 7,9 Millionen Barrel pro Tag. Zuvor lagen die Mengen teilweise deutlich über 9 Millionen Fass.

Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel, bei dem der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen konnte, nachdem es ja am Freitag stärkere Verluste gegeben hat. Unterstützt wurde unsere Gemeinschaftswährung dabei von starken Zahlen aus der europäischen Industrie. Hier stieg die Produktion per April auf Jahressicht um 39,3 Prozent. Der Fokus der Anleger richtet sich nun zunehmend auf die Sitzung der US-Notenbank, die heute Abend beginnt und von der man sich am Mittwoch dann neue Erkenntnisse erhofft.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute zur Eröffnung keine großen Sprünge machen. Wenn es Anpassungen gibt, dann sollten diese leicht nach unten erfolgen. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Tendenzen ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Weiterhin gilt, dass keine Trendwende in Sicht ist und daher mit der Bevorratung nicht mehr gewartet werden sollte. In der zweiten Jahreshälfte wird die Inlandsnachfrage deutlich anziehen, was nicht nur die Notierungen weiter nach oben treiben dürfte, sondern auch die Lieferzeiten!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.



14.06.2021, 08:07 Uhr
Die Ölpreise haben auch am Freitag wieder leichte Gewinne erzielen können und heute geht es bislang im asiatisch geprägten Handel weiter nach oben. In Folge bleiben leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande im Aufwärtstrend. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch am Freitag wieder leichte Gewinne erzielen können und heute geht es bislang im asiatisch geprägten Handel weiter nach oben. In Folge bleiben leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande im Aufwärtstrend.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 73 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,25 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,21 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt geht es mit der Nachfrage und damit leider auch mit den Preisen weiter nach oben. Das in Rohstoffangelegenheiten sehr renommierte Investmenthaus Goldman Sachs sieht schon für August einen globalen Ölbedarf von 99 Millionen Barrel pro Tag und hält bereits im Laufe des Sommers einen Ölpreis von 80 Dollar pro Barrel für die Sorte "Brent" für durchaus realistisch.
Auch die Internationalen Energieagentur (IEA) sieht in ihrem Monatsbericht die Nachfrage weiter kräftig ansteigen und erwartet schon im nächsten Jahr eine Nachfrage von 100,6 Millionen Barrel pro Tag, was sogar mehr wäre als im Vorkrisenjahr 2019.
Somit richten sich die Blicke zunehmend auf die OPEC+ Gruppe, die ihre Fördermengen im Juni und Juli zwar weiter anheben will, dies aber eben nicht in dem Ausmaß, wie die Nachfrage anzieht. Die Folge sind fallende globale Ölbestände und eben steigende Rohölpreise.
Unsicherheiten gibt es weiterhin im Blick auf die Atomverhandlungen mit dem Iran, die sich weiter in die Länge ziehen. Erst wenn die Sanktionen der USA gegen Teheran aufgehoben werden, könnten dem Ölmarkt mittelfristig zusätzlich rund 1,4 Millionen Barrel pro Tag zufließen.
Außerhalb der organisierten Ölförderländer geht die Produktion nur recht zaghaft nach oben und wird seitens der IEA im nächsten Jahr auf ein Plus von 1,6 Millionen Barrel pro Tag geschätzt. 
Eine wesentliche Rolle kommt hier der US-Schieferölindustrie zu, die immer noch unter einer mangelnden Investitionsbereitschaft leidet. Die Zahl der aktiven Bohranlagen ist in der vergangenen Woche zwar weiter um 6 auf 365 Einheiten angestiegen, liegt aber immer noch weiter unter dem Niveau von 2019.

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag kräftige Verluste hinnehmen müssen. Die kräftige Erholung der US-Wirtschaft und die zuletzt deutlich gestiegene Inflation nähren Spekulationen darüber, dass die US-Notenbank schon bald einen Kurswechsel vollziehen und die Geldpolitik straffen könnte. Zur Wochenmitte erwarten die Börsianer hierzu eventuell Hinweise im Rahmen der nächsten Fed-Sitzung.

Schlechte Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise zum Wochenstart weiter nach oben streben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Da in nächster Zeit keine Trendwende in Sicht bzw. wahrscheinlich ist, sollten vor allem sicherheitsorientierte Ölheizer mit der Bestellung nicht mehr warten und sich noch in der ersten Jahreshälfte bevorraten. Spätestens ab Ende August ist mit dem Anrollen einer großen Bestellwelle zu rechnen, denn der letzte Winter hat zu einem Mehrverbrauch von rund zehn Prozent geführt und die Nachfrage in den ersten sechs Monaten war ungewöhnlich schwach.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
11.06.2021, 08:44 Uhr
Die Ölpreise haben gestern wieder zugelegt und zwischenzeitlich den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren erreicht. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder zugelegt und zwischenzeitlich den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren erreicht. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2190 US-Dollar gehandelt.

Die preisdrückend ausgefallenen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) hatten am Mittwochabend nur einen kurzzeitigen Effekt auf die Rohölpreise. Diese zogen gestern bereits zum Start in den europäisch geprägte Handel wieder deutlich an.
Der Aufwärtstrend verstärkte sich dann am frühen Nachmittag, als der Monatsreport der OPEC über die Ticker rollte. Diesen werteten die Börsianer bullish, alsp preistreibend, da die Prognose zur globalen Ölnachfrage für dieses Jahr um 120.000 Barrel pro Tag nach oben korrigiert wurde. Generell sieht das Kartell eine Beschleunigung des Bedarfs im zweiten Halbjahr und steht damit sicher nicht alleine da.
Auch die in etwa gleichzeitig veröffentlichten Arbeitsmarktdaten aus den USA fielen in Summe positiv aus. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist im Vergleich zur Vorwoche von 405.000 auf 376.000 zurückgegangen, die Zahl der weitergeführten Anträge ging von 3,76 auf 3,50 Millionen zurück.
Für kurzzeitige Turbulenzen sorgte die Nachricht, dass die US-Regierung erste einzelne Sanktionen gegen den Iran aufgehoben hat. Die Futures gaben darauf hin kräftig nach, konnten sich wenig später aber wieder erholen, als klar wurde, dass diese Aktion nichts unmittelbar mit den Ölexporten zu tun hat.
Es zeigte aber, dass der Markt doch sehr anfällig aus Nachrichten zu diesem Thema ist, was auch nicht verwunderlich ist, denn sollte die iranische Ölindustrie wieder auf Hochtouren laufen, würden den Markt schätzungsweise 1 bis 1,5 Millionen Barrel pro Tag zusätzlich zur Verfügung stehen.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern keine größeren Kursbewegungen zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Die Europäische Zentralbank macht weiterhin keine Anstalten ihre Geldpolitik zu straffen und will den Markt weiter beobachten. Dies obwohl die Inflationsdaten zuletzt deutlich gestiegen sind. Auch in den USA geht es mit den Preisen deutlich nach oben. Der gestern veröffentlichte Verbraucherpreisindex legte per Mai auf Jahressicht um 5 Prozent zu. Erwartet wurde lediglich ein Anstieg um 4,7 nach 4,2 Prozent im Vormonat.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Es bleibt bei der Einschätzung, dass die Notierungen auch in den nächsten Wochen und Monaten nur wenig Potenzial nach unten haben dürften. Daher ist vor allem sicherheitsorientierten Verbrauchern ein rechtzeitiger Bevorratungskauf auf dem aktuellen Durchschnittsniveau der letzten 10 Jahre zu empfehlen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

10.06.2021, 08:26 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe der Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) nachgegeben. Auch heute Morgen sind bislang weitere leichte Verluste zu beobachten, sodass die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) nachgegeben. Auch heute Morgen sind in Asien bislang weitere leichte Verluste zu beobachten, sodass die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit Abschlägen in den Handel starten werden.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 69,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2160 US-Dollar gehandelt.

Die Unsicherheiten, die es nach wie vor bei den Verhandlungen zum Atom-Abkommen mit dem Iran zu geben scheint, haben die Rohölpreise zum Wochenstart weiter anziehen lassen, obwohl es ansonsten eher preisdrückenden Meldungen gab.
So sieht die Energy Informationen Administration (EIA) in ihrem jüngsten Monatsbericht eine deutliche Verbesserung der Versorgungslage und auch die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) brachten überraschend deutliche Aufbauten bei den Produkten.
Entsprechend war die Spannung gestern vor der Veröffentlichung der DOE-Zahlen groß.
Die Rohölbestände gingen zwar auch hier im Vergleich zur Vorwoche unerwartet deutlich um 5,2 Millionen Barrel zurück, aber dafür gab es einen noch stärkeren Zuwachs bei den Produkten. Die Vorräte an Heizöl bzw. Diesel stiegen um 4,4 Millionen Fass, bei Benzin gab es sogar ein Plus von 7 Millionen Barrel.
Kein Wunder, denn die Gesamtnachfrage fiel völlig überraschend um 1,4 auf 17,7 Millionen Barrel zurück und lag damit nur geringfügig über der des letzten Jahres. Im Jahr 2019 wurde im gleichen Zeitraum gut 21 Millionen Barrel pro Tag verbraucht. Eine um 0,2 Million Barrel pro Tag gestiegene Ölproduktion vervollständigte dann die eindeutig bearishe, also preisdrückende Wirkung der Zahlen und der Ölkomplex gab entsprechend nach.
Zudem zeigten sich auch die US-Aktienmärkte von der schwachen Seite, was den Druck auf die Ölpreise noch etwas erhöhte. Größeren Verkaufsdruck gab es aber nicht.
Heute warten die Marktteilnehmer auf den Monatsbericht der OPEC.

Am Devisenmarkt war gestern wieder ein recht ruhiger Handel zu beobachten, bei dem es zu keinen größeren Schwankungen im Wechselkurs zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar gekommen ist. Heute fokusieren sich die Händler sicherlich auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank und auf neue Inflationsdaten aus den USA.

Die Heizölpreise hierzulande werden erfreulicherweise mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Auch wenn der globale Ölmarkt gestern leicht zur Schwäche neigte, ist eine Trendwende weiterhin nicht in Sicht und kleine Kursrücksetzer sollten daher konsequent zur Bevorratung genutzt werden. Im zweiten Jahr ist mit einem deutlichen Anstieg der Inlandsnachfrage zu rechnen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
09.06.2021, 08:43 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel kräftig zugelegt und auch heute Morgen geht es im asiatisch geprägten Handel bislang nach oben. In Folge werden sich leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande deutlich verteuern. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel kräftig zugelegt und auch heute Morgen geht es im asiatisch geprägten Handel bislang weiter nach oben. In Folge werden sich leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande deutlich verteuern.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,40 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,2180 US-Dollar gehandelt.

Im Vorfeld neuer US-Ölbestandsdaten und des Monatsberichtes der Energy Information Administration (EIA) starteten die Rohölpreise gestern verhalten in den europäisch geprägten Handel. Die Futures gerieten zeitweise sogar weiter etwas unter Druck, was mit eher schlechten Konjunkturdaten zu erklären war.
So ist die deutsche Industrieproduktion per April um ein Prozent zurückgegangen, während die Analysten im Vorfeld mit einem leichten Plus gerechnet haben. Auch der ZEW Konjunkturerwartungsindex der EU konnte mit 81,3 Punkten die Prognose von 84 Zählern bei weitem nicht erreichen. Positiv überraschte hingegen das EU-Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal, dass im Vergleich zum Vorjahr nur um 1,3 satt wie erwartet 1,8 Prozent zurückgegangen ist.
Am Nachmittag waren dann aber wieder die Bullen am Zug und diese handelten die Futures bis Handelsschluss deutlich nach oben. Auslöser waren Berichte, wonach laut US-Außenminister Blinken zahlreiche Sanktionen gegen den Iran auch bei einer Rückkehr zum Atomabkommen nicht zurückgenommen werden sollen. Dies schürte Unsicherheiten über die künftig zu erwarteten Ölmengen aus dem Iran. Außerdem hat die OPEC+ Gruppe per Mai weniger Öl auf dem Markt gebracht als geplant.
Die nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen eigentlich eher bearish, also preisdrückend aus, was am Markt aber bislang kaum zur Kenntnis genommen wurde. Zwar gab es bei Rohöl einen erwarteten Rückgang von 2,1 Millionen Barrrel, dafür aber deutliche Aufbauten bei den Destillaten und bei Benzin.
Auch der EIA-Monatsreport fiel nicht so aus, als dass man unbedingt auf der Käuferseite hätte stehen müssen. Der globale Ölverbrauch wurde für dieses und nächstes Jahr leicht nach unten korrigiert, die weltweite Ölproduktion sieht man hingegen nicht unerheblich höher.
Trotzdem zieht der Ölkomplex weiter an und die WTI-Futures haben nun endgültig die 70-Dollar-Marke geknackt.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder keine größeren Kurssprünge im Verhältnis zwischen Euro und US-Dollar. Unsere Gemeinschaftswährung fiel nach den schlechten Zahlen zur deutschen Industrieproduktion zunächst etwas zurück, konnte sich im weiteren Verlauf aber wieder erholen.

Aufgrund der deutlich gestiegenen Öl-Futures werden die Heizölpreise hierzulande leider mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen Cent pro Liter erwarten. Wie an dieser Stelle in letzter Zeit bereits des Öfteren erwähnt, ist weiterhin keine Trendwende in Sicht und es ist zu befürchten, dass sich die Notierungen im Laufe des Jahres noch weiter verteuern werden. Daher sollte lieber früher als später bestellt werden!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
08.06.2021, 07:59 Uhr
Die Ölpreise haben gestern Halt gemacht und sind ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen. Heute Morgen sind in Asien Gewinnmitnahmen zu beobachten, sodass die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in den heutigen Tag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern auf ihrem Weg nach oben Halt gemacht und sind ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen. Heute Morgen gibt es in Asien leichte Gewinnmitnahmen zu beobachten, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den heutigen Tag starten werden.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 68,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2180 US-Dollar gehandelt.

Gestern war am Ölmarkt erstmal Durchatmen angesagt, nachdem die Rohölpreise in den letzten Tagen und Wochen immer weiter angestiegen sind und die US-Sorte "WTI" vorübergehend den höchsten Stand seit Oktober 2018 erreicht hatte.
Fundamental deutet aber so gut wie nichts auf eine Veränderung der bullishen Marktlage hin, auch wenn die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten nicht unbedingt überzeugend ausgefallen sind. Die chinesischen Exporte erreichen per Mai im Vergleich zum Vorjahr lediglich ein Plus von 27,9 Prozent, erwartet wurde hingegen ein Zuwachs von über 32 Prozent. In Deutschland sind die Arbeitsaufträge der Industrie per April um 0,2 Prozent zurückgegangen, hier lag die Prognose bei einem Plus von einem Prozent.
Ansonsten gab es gestern einen recht impulslosen Handel. Die Marktteilnehmer warten mit Spannung auf die neuen Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA und natürlich auch auf die wöchentlichten US-Ölbestandsdaten.
In Indien, das ja in den vergangenen Wochen stark von der Corona-Pandemie betroffen war, gibt es nach Medienberichten wieder erste Lockerungen, sodass davon auszugehen ist, dass auch hier die Ölnachfrage in Bälde wieder nach oben gehen wird. Der OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo rechnet daher mit einem weiteren Abbau der globalen Ölvorräte und damit, dass der weltweite Ölbedarf im vierten Quartal 99 Millionen Barrel pro Tag übersteigen und somit das Niveau vor der Corona-Pandemie erreichten wird.

Am Devisenmarkt kann der Euro in diesen Tagen von den guten globalen Wachstumsaussichten profitieren und im Vergleich zur Öl- und Krisenwährung US-Dollar etwas zulegen. Insgesamt bleiben die Kursausschläge aber recht gering. Heute stehen einige wichtige Wirtschaftsindikationen, unter anderem der ZEW-Konjunkturerwartungsindex zur Veröffentlichung an, die neue Impulse geben könnten.

Die Heizölpreise werden nach den gestrigen leichten Abschlägen wohl auch heute wieder mit Minuszeichen starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht einen Rückgang in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Ölheizer, die ihren Tankvorrat vor der nächsten Heizperiode auffüllen wollen bzw. müssen, sollten solche Rücksetzer zum Kauf nutzen, denn eine generelle Trendwende ist weiterhin leider nicht zu erwarten. Vor allem ab August/September muss mit einer großen Bestellwelle gerechnet werden, die nicht nur die Lieferzeiten, sondern auch die Preise weiter nach oben ziehen dürfte.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
07.06.2021, 08:17 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag weiter zugelegt, fallen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber wieder etwas zurück. Insgesamt bleiben die Kursausschläge aber gering, was zum Wochenauftakt auch für die Heizöl-Notierungen hierzulande gilt. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag weiter zugelegt, fallen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber wieder etwas zurück. Insgesamt bleiben die Kursausschläge aber gering, was zum Wochenauftakt auch für die Heizöl-Notierungen hierzulande gilt.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 69 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2160 US-Dollar gehandelt.

Weiterhin ist der Ölmarkt von der in den letzten Wochen stark steigenden Nachfrage geprägt und ein Richtungswechsel nach wie vor nicht in Sicht. Die Rohölpreise stehen derzeit auf dem höchsten Niveau der letzten zwei Jahre.
Vor allem in den USA, China und Europa hat der Bedarf an Öl und Ölprodukten zuletzt deutlich zugenommen und auch in Indien zeichnet sich langsam eine Entspannung der Corona-Lage ab. Erste Lockerungen werden in den nächsten Tagen erwartet.
Währenddessen bleibt die OPEC+ Gruppe vorerst auf der Bremse und sieht offenbar keine Notwendigkeit, der Fördermengen stärker oder schneller als geplant zu erhöhen.
Auch aus dem Iran werden wohl frühestens im vierten Quartal bedeutende zusätzliche Mengen auf den Markt kommen. Die Atomverhandlungen ziehen sich hin und selbst wenn die Sanktionen bald aufgehoben werden sollten, dürfte es einige Monate dauern, bis das Öl tatsächlich physisch angeboten werden kann.
Zudem hat die US-Ölindustrie hat noch lange nicht die Leistungsstärke vor Ausbruch der Pandemie erreicht. Derzeit werden lediglich knapp 11 Millionen Barrel pro Tag gefördert, in Spitzenzeiten lag die Produktion bei deutlich über 12,5 Millionen Fass. Auch die Zahl der aktiven US-Bohranlagen erholt sich nur sehr zögerlich. Laut Baker Hughes waren in der vergangenen Woche 359 Anlagen aktiv. In Spitzenzeiten lag die Zahl bei knapp 900, vor Corona bzw. dem Ölpreis-Crash bei knapp 700 Einheiten.
Am Freirag gab es außer enttäuschend ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten kaum neue Impulse. Diese erhoffen sich die Marktteilnehmer in dieser Woche unter anderem von den Monatsreports von EIA, OPEC und IEA.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar einen deutlichen Satz nach oben machen, als aus den USA die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft vermeldet wurden. Diese lag nur bei 559.000, während die Analysten im Vorfeld mit 675.000 neuen Jobs gerechnet hatten. Dies nimmt zweifelsohne etwas Druck von der US-Notenbank, die Geldpolitik zu straffen.

Dank der Währungsgewinne und des leichten Rückganges bei den Öl-Futures werden die Heizölpreise hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen im Bereich der Jahreshöchststände und daran wird sich wohl auch in nächster Zeit wenig ändern. Im Gegenteil, es muss eher mit weiteren Preissteigerungen gerechnet werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
04.06.2021, 08:27 Uhr
Die Ölpreise tendieren weiter nach oben und stehen auf dem höchsten Niveau seit zwei Jahren. Zusätzlich hat sich der Wechselkurs Euro/Dollar verschlechtert, sodass die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendieren weiter nach oben und stehen auf dem höchsten Niveau seit mehr als zwei Jahren. Zusätzlich hat sich der Wechselkurs Euro/Dollar verschlechtert, sodass auch die Heizöl-Notierungen leider mit weiteren Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2110 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt ist weiterhin kein nachhaltiger Richtungswechsel in Sichtweite! Nachdem in vielen Ländern bzw. Regionen die Corona-Beschränkungen wieder gelockert bzw. ganz aufgehoben wurden und es wirtschaftlich vor allem in China und den USA, die ja weltweit die mit Abstand größten Ölverbrauchsländer sind, deutlich nach oben geht, ist der Ölverbrauch in den letzten Wochen deutlich angestiegen. Gleichzeitig bleibt das Angebot aufgrund der Förderbeschränkungen der OPEC+ Gruppe begrenzt, auch wenn in den Monaten Juni und Juli die Produktionsmengen schrittweise angehoben werden.
Die bei einem erfolgreichen Abschluss der Atomverhandlungen erwarteten zusätzlichen Mengen aus dem Iran werden wohl frühestens im dritten Quartal auf den Markt kommen und somit etwas Entlastung bringen können.
In den USA sind die Bestände an Rohöl im Vergleich zur Vorwoche deutlich gefallen. Das American Petroleum Institute (API) meldete einen Rückgang um 5,4 Millionen Barrel, das Department of Energy (DOE) einen Abbau von 5,1 Millionen Fass. Zulegen konnten dafür aber die Produktbestände, sodass die Zahlen unterm Strich neutral, eventuell sogar leicht preisdrückend gewertet werden können, denn die Gesamtnachfrage ging bei einer leicht niedrigeren Ölförderung deutlich um 0,8 Millionen Barrel pro Tag zurück. Trotzdem wurde vom Kraftstoffportal GasBuddy der höchste Benzinverbrauch seit zwei Jahren vermeldet.
Preistreibend wirkte auch eine teilweise deutliche Preisanhebung für Juli-Lieferungen durch den saudischen Ölkonzern Saudi Aramco, sowie erneute sehr gute Konjunkturdaten. Vor allem der ADP-Arbeitsmarktbericht konnte die Erwartungen der Analysten deutlich übertreffen. Demnach wurden in den USA im Mai 978.000 neue Jobs geschaffen, während die Prognose bei 680.000 lag.

Dies wirkte sich auch am Devisenmarkt aus, wo der US-Dollar nach Bekanntgabe der Zahlen im Vergleich zum Euro einen deutlichen Satz nach oben machte. Außerdem gab es auch wieder positive Signale aus dem Dienstleistungssektor. Der per Mai ermittelte ISM-Index konnte die Erwartung von 63 Punkten mit 64 Zählern deutlich übertreffen.

Insgesamt also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Auch wenn der Trend in den letzten Monaten deutlich nach oben gegangen ist, bewegen sich die Notierungen derzeit fast exakt auf dem Durchschnittspreis der letzten zehn Jahre, trotz der zu Jahresbeginn aufgeschlagenen CO2-Abgabe.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
02.06.2021, 08:55 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern weiter verteuert. Bei weitgehend unveränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute etwas schwächer in den Tag starten, nachdem gestern wieder ein neues Langzeithoch erreicht wurde. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern weiter verteuert. Bei weitgehend unveränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute aber etwas schwächer in den Tag starten, nachdem gestern wieder ein neues Langzeithoch erreicht wurde.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 70,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2220 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt zeigen die Kurspfeile in diesen Tagen leider weiter nach oben. Gestern überstiegen die Futures der für Europa maßgebenden Ölsorte "Brent" erstmals seit zwei Jahren wieder die 70-Dollar-Marke und wie es aussieht, kann diese gut gehalten werden.
Angetrieben wurden die Rohölpreise dabei von der Prognose der OPEC+ Gruppe die erwartet, dass es vor allem im zweiten Halbjahr zu einer deutlichen Unterversorgung von bis zu zwei Millionen Barrel pro Tag kommen wird.
Dazu passt gestern auch die Einschätzung des Chefs der Internationalen Energieagentur (IEA) Fatih Birol, der bereits für nächstes Jahr mit einer globalen Ölnachfrage auf Vorkrisenniveau rechnet. Ursprünglich rechnete man in Paris erst im übernächsten Jahr mit einer vollständigen Erholung des Marktes.
Trotzdem will die OPEC+ Gruppe vorerst bei ihrem Plan bleiben und die Fördermengen im Juni zunächst nur um 0,7 Millionen Barrel pro Tag anheben und im Juli um weitere 0,8 Millionen Fass. Dies könnte dazu führen, dass die Ölpreise auch in den nächsten Wochen steigen werden, vor allem wenn sich die Verhandlungen mit dem Iran bezüglich des Atomabkommens noch länger als geplant hinziehen werden und somit von dieser Seite keine bedeutenden zusätzlichen Mengen auf den Markt kommen sollten.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen wieder überwiegend positiv aus und bestätigten, dass sich die Wirtschaft weiter auf Erholungskurs befindet.
In der EU konnte der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe die Erwartung von 62,8 mit 63,1 Punkten ebenso übertreffen wie in den USA. Außerdem ging die Arbeitslosenquote in der Europäischen Unsion per April von 8,1 auf 8 Prozent zurück.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder keine größeren Veränderungen im Verhältnis zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Die guten Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks egalisierten sich mehr oder weniger. Heute warten die Marktteilnehmer unter anderem auf Äußerungen der EZB-Präsidentin Christine Lagarde und erhoffen sich dabei sicherlich Hinweise auf die weitere Geldpolitik in Anbetracht der in letzter Zeit recht hohen Teuerungsraten.

Die Heizölpreise hierzulande haben gestern leider wieder ein neues Langzeithoch erreicht und heute wird es aller Voraussicht nach nur leicht nach unten gehen. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht lediglich ein Miniminus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Vorzeichen, dass es in nächster Zeit zu einer Trendwende kommen kann, sind angesichts der relativ knappen globalen Ölversorgung denkbar schlecht, Daher sollte es ratsam sein, möglichst noch in der ersten Jahreshälfte die Tanks zu füllen, zumal ab dem Spätsommer mit einer großen Bestellwelle zu rechnen ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.