26.09.2018, 08:34 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst weiter angezogen, sich in der zweiten Tageshälfte aber stabilisiert. Bei nur wenig veränderten Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute in Folge nur mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zunächst weiter angezogen, sich in der zweiten Tageshälfte aber stabilisiert. Bei relativ stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute in Folge nur mit leichten Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,15 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1760 US-Dollar gehandelt.

Dass nach dem Durchbrechen der psychologisch und technisch sehr wichtigen 80-Dollar-Marke die Reise am Ölmarkt zunächst weiter nach oben gehen wird, war abzusehen. Gestern ging den Bullen dann aber jenseits von 82 Dollar je Fass doch die Luft aus, zumal es keine neuen fundamental preistreibenden Meldungen gegeben hat.
Die Gewinnmitnahmen hielten sich aber in Grenzen, da die Analysten für die nach US-Börsenschluss zur Veröffentlichung anstehenden Ölvorratsdaten des American Petroleum Institute (API) weitere Bestandsrückgänge in einer Größenordnung von 0,6 Millionen Barrel erwarteten.
US-Präsident Donald Trump forderte die OPEC in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung einmal mehr auf, den Preisanstieg zu stoppen. Eine spürbare Auswirkung auf die Kursentwicklung hatte dies aber nicht.
Die wöchentlichen API-Zahlen brachten am späten Abend überraschenderweise einen Aufbau von in Summe 2,9 Millionen Fass, sodass es heue Morgen eigentlich keinen Grund gegeben hätte, die Rohölpreise weiter nach oben zu handeln. Tatsächlich aber waren bislang im asiatisch geprägten Handel wieder Aufschläge zu beobachten, die allerdings im Rahmen blieben. Aktuell sind die Kurspfeile wieder leicht nach unten gerichtet.
Insgesamt ist für heute, im Vorfeld der am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden DOE-Ölbestandsdaten, eher mit einem ruhigen Handel zu rechnen.

Diesen gab es gestern auch am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar in einer engen Spanne seitwärts tendierte. Die Händler warten derzeit auf das heute Abend stattfindende Treffen der US-Notenbank, bei dem aller Voraussicht nach eine weitere Zinserhöhung beschlossen werden wird. Alles andere wäre sicherlich eine große Überraschung und würde sehr wahrscheinlich unsere Gemeinschaftswährung weiter stützen.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute relativ stabil bis leicht steigend in den Tag starten werden. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Mit verantwortlich für den weiteren Anstieg ist sicherlich auch der aktuelle Bestellboom, der ein Ordervolumen mit sich bringt, wie in der Handel seit mindestens zwei Jahren nicht mehr erlebt hat. Bislang deutet sich auch noch keine Abschwächung der Nachfrage an, sodass die Lieferzeiten weiter steigen und auch in den nächsten Wochen sehr hoch bleiben werden. Es ist also vorausschauendes Handeln gefragt!
25.09.2018, 08:24 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weiter angezogen und die Brent-Ölfutures kletterten auf den höchsten Stand seit knapp vier Jahren. In Folge werden die Heizöl-Notierungen auch heute wieder mit Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weiter angezogen und die Brent-Ölfutures kletterten auf den höchsten Stand seit November 2014. In Folge werden die Heizöl-Notierungen auch heute wieder mit Aufschlägen in den Tag starten. Die Nachfrage ist dabei aussergewöhnlich hoch.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 72,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1740 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die 80-Dollar-Marke bei den Brentöl-Kontrakten gestern deutlich überschritten wurde, gab es kein Halten mehr und die Rohölpreise kletterten, auch durch technische Faktoren getrieben, immer weiter nach oben.
Auffallend war dabei, dass der Anstieg bei der US-Ölsorte "West Texas Intermediate" wieder einmal deutlich geringer ausfiel und die Schere zwischen den beiden Produkten immer weiter auseinandergeht. Erklärt kann dies mit den Iran-Sanktionen werden, die den europäischen Raum deutlich stärker treffen, als den amerikanischen Ölmarkt. Zudem wirkt sich auch der Handelsstreit zwischen China und den USA aus, denn die chinesischen Ölimporte sollen nicht, wie ursprünglich eigentlich geplant, von derzeit 300.000 auf 500.000 gesteigert werden.
Derweil melden sich immer mehr Investmenthäuser und Marktexperten zu Wort und heben angesichts der knappen Versorgungslage ihre Ölpreis-Prognose an. Vor allem im vierten Quartal steigt die Nachfrage in der Regel weiter an, während dem Markt genau in dieser Zeit die gewaltigen Mengen aus dem Iran entzogen werden.
Da hilft es wenig, dass Libyen seine Ölförderung weiter auf derzeit 1,278 Millionen Barrel pro Tag steigern konnte, was der höchste Wert seit gut fünf Jahren ist. Zu unstabil ist die politische Lage im Land mit den größten Ölreserven Afrikas und zu hoch dafür die Risikoprämie. Außerdem geht die Produktion in Venezuela weiterhin permanent zurück. Derzeit liegt diese nur noch bei rund 1,24 Millionen Barrel pro Tag. Vor gut eineinhalb Jahren wurden hier noch rund zwei Millionen Fass gefördert.
Eigentlich müsste und könnte die OPEC, und sicherlich auch Russland, die Quoten und die Fördermengen weiter anheben. Aber angesichts der Tatsache, dass derzeit nicht einmal die aktuellen Quoten erfüllt werden, stellt sich natürlich die Frage, ob hier schlicht und ergreifend einfach der Wille fehlt.
Fakt ist, dass der globale Ölmarkt nach wie vor knapp versorgt ist und sich dies vor allem auf Europa auswirkt. Von daher ist leider auch weiterhin nicht mit einem signifikanten Rückgang der Rohölpreise zu rechnen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern zunächst von einem besser als erwartet ausgefallenen Ifo-Geschäftsklimaindex profitieren, der per September einen Wert von 103,7 erreicht hat. Am Nachmittag ging es weiter nach oben, da EZB-Chef Draghi vor dem EU-Parlament von einer "relativ kräftigen" Verbraucherpreisentwicklung besprochen hat und dies die Erwartung eines baldigen Endes der lockeren Geldpolitik steigen lässt. Am Abend musste die Gemeinschaftswährung die im Vergleich zum US-Dollar erzielten Gewinne aber nahezu wieder vollständig abgeben.

Die Heizölpreise hierzulande werden, aufgrund der weiter gestiegenen Rohölpreise, leider auch heute mit Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Hinzu kommt, dass nun der erwartete und an dieser Stelle bereits des öfteren prognostizierte Bestellboom eingesetzt hat und auch von dieser Seite die Notierungen getrieben werden. Die Lieferzeiten werden in den nächsten Tagen sicherlich weiter deutlich nach oben gehen.
24.09.2018, 08:11 Uhr
Die Ölpreise starten mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche und die Brent-Futures haben heute Morgen die 80-Dollar-Marke überschritten. In Folge verteuern sich leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande. Die Nachfrage zieht deutlich an! Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche und die Brent-Futures haben heute Morgen sogar die 80-Dollar-Marke überschritten. In Folge verteuern sich leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande. Die Nachfrage zieht dabei deutlich an!

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 80,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 72 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1730 US-Dollar gehandelt.

Am Freitag starteten die Rohölpreise mit Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel und dieser Trend verstärkte sich im Laufe des Tages noch. Kurz vor 17 Uhr erreichten die Kontrakte der Nordsee-Rohölsorte "Brent" die psychologich sehr wichtige 80-Dollar-Marke, bevor sie binnen weniger Minuten dann wieder um rund eineinhalb Dollar pro Fass absackten.
Auslöser für den plötzlichen Rückgang war eine Meldung, wonach das Gremium, das die Einhaltung des von OPEC und Co. beschlossenen Förderabkommens überwachen soll und sich am Wochenende in Algerien traf, angeblich eine Produktionssteigerung um 0,5 Millionen Barrel pro Tag diskutieren soll.
Wie sich dann später herausstellen sollte, war dies nur ein Gerücht, denn tatsächlich wird derzeit nicht einmal die Menge gefördert, die offiziell vereinbart ist. Im August lag die Übererfüllung noch immer bei 126 Prozent, sodass hier noch deutlich mehr Luft nach oben ist, ohne dass es einer offiziellen Anhebung der Förderquote bedarf.
Entsprechend wurde der deutliche Preisabschlag vom Freitag heute Morgen im asiatischen Handel sofort wieder korrigiert, zumal derzeit durchaus auch noch weitere preistreibende Meldungen im Markt sind.
So gab es am Wochenende einen Anschlag auf eine iranische Militärparade, zu dem sich eine arabische Separatistenbewegung bekannt hat. Dies erhöht natürlich nicht unbedingt die Stabilität in der Region.
Des Weiteren nahm die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangen Wochen um eine auf nunmehr 866 Anlagen ab. Nicht dramatisch, aber psychologisch durchaus von Bedeutung.
Und schließlich rechnen die Experten des Investmenthauses JP Morgen mit weiter steigenden Ölpreisen und erachten einen Anstieg auf 90 Dollar pro Fass als durchaus wahrscheinlich.

Am Devisenmarkt konnte der Euro seinen jüngsten Aufwärtstrend nicht fortsetzen und verlor im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert. Nach einem kurzzeitigen Überschreiten der 1,18-Dollar-Marke ging es mit der Gemeinschaftswährung stetig nach unten. Belastend wirkte dabei, dass es erneut keinen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien gab und ein ungeordneter Austritt nun wieder wahrscheinlicher geworden ist.

Schlechter könnten die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt zum Wochenstart kaum sein und so starten die Heizölpreise leider mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Handel. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen lassen aber befürchten, dass dieses regional deutlich höher ausfallen könnte. Die Nachfrage hat, nach dem deutlichen Rückgang der Temperaturen, wie erwartet kräftig angezogen und die Lieferzeiten werden sich in Folge weiter erhöhen. Die Lage bleibt angespannt!


21.09.2018, 08:24 Uhr
Die Ölpreise haben gestern am Nachmittag ins Minus gedreht und sind mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Gleichzeitig konnte der Euro schöne Gewinne einfahren, sodass die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen in den Tag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern am Nachmittag ins Minus gedreht und sind mit deutlichen Verlusten aus dem Handel gegangen. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne einfahren, sodass die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise mit weiteren Abschlägen in den letzten Tag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,32 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich auf Werte um 1,1780 US-Dollar hinzugewinnen und steht derzeit auf dem höchsten Stand seit Mitte Juni.

Gestern am Morgen sah es noch so aus, als würde es am Öl- und somit auch am Heizöl-Markt weiter nach oben gehen. Die Kontrakte der Nordsee-Ölmarke "Brent" nahmen die 80-Dollar-Marke in Angriff, scheiterten dann ab zweimal an einem technischen Widerstand.
Als dann US-Präsident Donald Trump die OPEC zudem per Twitter ein weiteres Mal aufforderte, für niedrigere Rohölpreise zu sorgen, drehten die Futures und es ging rasant bergab.
Zwischenzeitlich gab es eine kurze Erholung, als die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden, die ebenso überzeugen konnten wie der Philadelphia Fed Herstellungsindex, der von 11,9 Punkte im Vormonat, per September auf 22,9 Zähler zulegen konnte. Doch schon wenig später setzte der Ölkomplex seine Talfahrt fort und ging auf Tagestiefstand aus dem Handel.
Im bisherigen Wochenverlauf blieben größere Überraschungen weitgehend aus und auch die US-Ölbestandsdaten lieferten keine klaren Impulse. So fehlte aus fundamentaler Sicht die Unterstützung, um die technischen Widerstände zu überwinden, die derzeit den Weg für weitere Kurssteigerungen nicht freigeben.
Ob dies in der nächsten Woche gelingen wird, dürfte maßgeblich auch vom Ergebnis des Treffens des Joint Monitoring Committee (JMMC), also dem Kontrollgremium der am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder, abhängen, das am Wochenende in Algerien stattfinden wird. Auch wenn hier keine offiziellen Entscheidungen getroffen werden, könnte es doch erste Signale bzw. Tendenzen geben, wie die Förderpolitik von OPEC und Co. aussehen soll bzw. welche Optionen möglich sind. Das nächste reguläre Treffen findet am 3. Dezember statt.

Auch am Devisenmarkt gab es gestern eine überraschende Entwicklung, die positiv für den Euro ausfiel, der gegenüber der Ölwährung US-Dollar deutlich an Wert gewinnen konnte. Aber auch im Vergleich zu anderen Währungen musste der "Greenback" kräftige Verluste hinnehmen, obwohl die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA überwiegend positiv ausgefallen sind. Die Gewinnmitnahmen beim US-Dollar hievten unsere Gemeinschaftswährung auf den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten, bis knapp an die 1,18-Dollar-Marke nach oben.

Beste Vorgaben also für den heimischen Heizöl-Markt, der aber zum Teil bereits gestern von dieser Entwicklung profitieren konnte. So ist der prognostizierte Preisanstieg erfreulicherweise ausgefallen ist und stattdessen gab es bis zu Handelsschluss ein leichtes Minus von knapp einem halben Cent pro Liter. Auch heute dürfte es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen in einer ähnlichen Größenordnung weiter nach unten gehen. Vor dem prognostizierten Temperatursturz bietet sich derzeit also eine gute Kaufgelegenheit, vor allem für Ölheizer mit geringem Vorrat. Diese sollten unbedingt die aktuellen Lieferzeiten von teilweise vier bis sechs Wochen einkalkulieren. Eillieferungen sind zwar vielerorts möglich, aber mit unnötig hohen Kosten verbunden.
20.09.2018, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben gestern am Nachmittag wieder deutliche Gewinne verbuchen können und die Brent-Futures steuern heute morgen auf die 80-Dollar-Marke zu. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern am Nachmittag wieder deutliche Gewinne verbuchen können und die Brent-Futures steuern nun wieder auf die 80-Dollar-Marke zu. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,70 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird derzeit zu Kursen um 1,1690 US-Dollar gehandelt.

Obwohl das Statement des russischen Präsidenten Wladimir Putin, zum Abschuss eines russischen Militärflugzeuges in Syrien, die Spannungen zwischen Russland und Israel deutlich reduziert hat, wollten die Marktteilnehmer die tags zuvor augrund des Ereignisses aufgeschlagene Risikoprämie gestern nicht wieder aus den Markt nehmen.
Nachdem in OPEC-Kreisen künftig wohl auch Rohölpreise jenseits der 80-Dollar-Marke kein Tabu mehr sind und sich ein technischer Widerstand bei den Brentöl-Futures als stabil erwies, zogen die Notierungen am Nachmittag dann sogar weiter an.
Gestützt wurden diese dabei von den US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die im Vergleich zur Vorwoche einen unerwartet deutlichen Rückgang von in Summe drei Millionen Barrel auswiesen, während das American Petroleum Institute (API) am Vorabend noch ein leichtes Plus veröffentlicht hatte.
Preisdrückende Meldungen werden weiterhin nur am Rande zur Kenntnis genommen. So plant Venezuela die Ölförderung künftig um eine Million Barrel pro Tag zu steigern und hat dazu von China einen neuen Kredit in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar erhalten. Auch der Handelsstreit zwischen den USA und China wird zwar immer wieder diskutiert, wirkt sich aber kaum auf die Preisentwicklung aus.
Dies ist auch nicht verwunderlich, denn beide Themen haben eher eine mittelfristige Wirkung, während das knappe Angebot, verursacht durch die mittlerweile voll in der Umsetzung befindlichen Iran-Sanktionen, in diesen Tagen und Wochen Realität ist und aufgrund der geringen Reservekapazitäten eine entsprechende Risikoprämie eingefordert wird.
So schlossen die Öl-Futures gestern in unmittelbarer Nähe der Tageshöchststände und auch heute morgen geht es im asiatisch geprägten Handel bislang weiter nach oben. Das Überschreiten der 80-Dollar-Marke bei den Brentöl-Kontrakten scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Einen sehr ruhigen Handel gab es gestern wieder am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über in einer engen Handelsspanne seitwärts tendierte. Derzeit warten die Marktteilnehmer auf neue Ergebnisse zum Thema Brexit, das heute bei einem informellen EU-Gipfel in Salzburg das große Thema sein wird.

Aufgrund der wieder anziehenden internationalen Ölpreise werden sich heute leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach wieder etwas verteuern. Zumindest lassen erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von rund einen halben Cent pro Liter erwarten. Am Wochenende werden wohl die meisten Heizungen nach längerer Zeit wieder in Betrieb genommen werden müssen und dann ist mit einem weiteren Nachfrageschub zu rechnen. Wer "knapp bei Tank" ist, sollte unbedingt die aktuellen Lieferzeiten berücksichtigen, die in manchen Regionen bei fünf bis sechs Wochen liegen!
19.09.2018, 08:12 Uhr
Die Ölpreise haben am Vormittag kräftige Aufschläge verbucht, nachdem über Syrien ein russisches Militärflugzeug abgeschossen wurde. Da der Euro gleichzeit leicht an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls im Plus starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Vormittag kräftige Aufschläge verbucht, nachdem über Syrien ein russisches Militärflugzeug abgeschossen wurde. Da der Euro seinen Aufwärtstrend gleichzeitig nicht fortsetzen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute wohl ebenfalls mit Pluszeichen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 79 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 70 Dollar. Der Euro kann die gestern tagsüber erzielten Gewinne nicht halten und wird derzeit zu Kursen um 1,1680 US-Dollar gehandelt.

Fast sah es gestern am Morgen so aus, als könnten die Rohölpreise im ruhigen Fahrwasser den leichten Abwärtstrend der letzten Tage fortsetzen. Doch dann kam plötzlich die Meldung in den Markt, dass ein mit fünfzehn Mann besetztes russisches Aufklärungsflugzeug durch die syrische Luftabwehr abgeschossen wurde. Russland machte dafür sofort Israel verantwortlich, das Angriffe auf Syrien flog und Russland zu spät über diese informiert hatte. Daher konnte sich das Flugzeug nicht rechtzeitig aus der Gefahrenzone zurückziehen.
In erster Reaktion gab es einen deutlichen Anstieg am Ölmarkt, da Israel ja ein enger Verbündeter der USA ist und die Börsianer eine Konfrontation der beiden Supermächte USA und Russland befürchteten. Später relativierte der russische Präsident Putin die Angelegenheit und sprach von einer "Kette tragischer Fehler". Trotzdem hielten die Futures das hohe Niveau bis zum Handelsschluss.
Dabei hat es durchaus Meldungen gegeben, die Druck auf die Öl-Futures hätten bringen können. So hat die chinesische Regierung auf die nächste Woche in Kraft tretenden US-Strafzölle reagiert und ihrerseits nun insgesamt 5.207 US-Produkte mit neuen Zöllen belegt. Der Handelsstreit nimmt also vorerst kein Ende!
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Mit einem leichten Aufbau von in Summe 1,2 Millionen Barrel wurde die Erwartung der Analysten übertroffen, die mit einem Rückgang von knapp zwei Millionen Fass gerechnet hatten. Da aber die Bestände im Zentrallager Cushing gleichzeitig gefallen sind, wurde der Bericht unterm Strich eher neutral interpretiert.
Nun warten die Marktteilnehmer auf die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE), die heute gegen 16.30 Uhr über die Ticker rollen werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern am Morgen die 1,17-Dollar-Marke überschreiten, diese aber nicht lange halten. Als China dann die neuen Zölle auf US-Produkte ankündigte, ging es zwischenzeitlich mit der Gemeinschaftswährung nochmals bergauf, bevor am Abend Gewinnmitnahmen einsetzten. Im Vergleich zu gestern Morgen gibt es unterm Strich keine große Veränderung.

Die Heizölpreise in Deutschland werden aufgrund der gestiegenen Rohölpreise heute leider wieder mit Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. In den nächsten Tagen soll ein Wetterumschwung kommen, der die Nachfrage sicherlich deutlich beleben dürfte, da wohl viele Heizungen erstmals seit Monaten wieder in Betrieb genommen werden müssen. Entsprechend werden die Lieferzeiten weiter ansteigen!
18.09.2018, 09:03 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel weiter nachgegeben, nachdem US-Präsident Trump weitere Strafzölle für Importe aus China angekündigt hat. Der Euro konnte gleichzeitig zulegen und so werden die Heizöl-Notierungen heute etwas schwächer starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel weiter nachgegeben, nachdem US-Präsident Trump weitere Strafzölle für Importe aus China angekündigt hat. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig zulegen und so werden die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise mit weiteren Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 77,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,55 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne verbuchen und wird derzeit zu Kursen um 1,1690 US-Dollar gehandelt.

Zum Start in die neue Handelswoche tendierten die Rohölpreise im europäisch geprägten Handel zunächst etwas nach oben, obwohl es dazu keine Meldungen gegeben hat. Die zuletzt veröffentlichten Nachrichten waren eher preisdrückend zu werten, wie die weiter angestiegene Zahl der US-Bohranlagen oder das Ergebnis eines Treffens zwischen den Energieministern der USA, Saudi-Arabien und Russland. Hier ging es um die Versorgungslage am Ölmarkt nach Inkrafttreten der Iran-Sanktionen. Der US-Minister Rick Perry erklärte, dass die drei wichtigsten Ölproduzenten der Welt die Förderung in den nächsten 18 Monaten steigern können und er deshalb nicht mit einem starken Anstieg der Ölpreise rechne.
Keine Entspannung zeichnet sich im Handelsstreit zwischen den USA und China ab. Bereits zum 24. September treten für weitere chinesische Importe mit einem Jahresvolumen von ca. 200 Mrd. US-Dollar 10 Prozent Strafzölle in Kraft, die zum Jahresende nochmals auf 25 Prozent ansteigen sollen. Dies dürfte sicherlich das globale Wirtschaftswachstum weiter schwächen und birgt für die USA gleichzeitig das Risiko, dass sich China nicht der Iran-Sanktionspolitik von US-Präsident Trump unterwerfen könnte. Das Thema hat für den Ölmarkt als in den nächsten Wochen eine sehr hohe Wichtigkeit.
Wichtig ist aber sicherlich auch das Treffen zwischen Vertretern der OPEC und der am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Länder gegen Ende dieser Woche in Algerien. Hier könnte eine Weichenstellung erfolgen, wie die Förderpolitik in den nächsten Wochen und Monaten aussehen soll.
Am späten Abend wurde im Rahmen des monatlichen Produktionsberichtes der EIA (Energie Informationen Administration) bekanntgegeben, dass die Anzahl der angebohrten, aber noch nicht fertig erschlossen Ölquellen per August ein neues Rekordniveau von 8.269 erreicht hat. Per Januar 2017 lag die Zahl noch bei 5.352 Reservequellen. Auch das dürfte heute morgen weiter leicht auf die Rohölpreise drücken.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern vom Start weg zulegen und mit zu Handelsschluss in New York im Vergleich zum US-Dollar bis knapp an die 1,17-Dollar-Marke anziehen. Heute Morgen geht es mit der Gemeinschaftswährung weiter nach oben, was sicherlich auch ein Stück weit mit dem Handelsstreit zwischen China und den USA zusammenhängt. Europa könnte der Nutznießer sein.

Die Heizölpreise hierzulande befinden sich erfreulicherweise weiter in einem leichten Abwärtstrend. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen für heute aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von 0,7 bis 0,9 Cent pro Liter erwarten. Die Preisunterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland werden dabei immer geringer, wobei eine vollständige Normalisierung noch in weiter Ferne liegt.
Wer noch zum Start in die bald beginnende Heizperiode nachtanken will, sollte dies nicht auf die lange Bank schieben, denn die Lieferzeiten werden wohl auch in nächster Zeit eher länger werden.
17.09.2018, 08:15 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag im Großen und Ganzen stabil gezeigt und sind schlussendlich nur mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Da der Euro etwas an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute kaum verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag im Großen und Ganzen stabil gezeigt und sind schlussendlich nur mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute kaum verändert in die neue Woche starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 78 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,90 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar leichte Verluste hinnehmen und wird derzeit zu Kursen um 1,1630 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die letzte Woche ein wahres Feuerwerk an neuen Markteinflüssen gebracht hatte, schwenken die Märkte nun wohl wieder in ruhigeres Fahrwasser über. Große Kursveränderungen brachten die Monatsreports von EIA, OPEC und IEA, sowie die neuen US-Ölbestandsdaten zwar nicht, aber sie hätten zweifelsohne das Potenzial dazu gehabt. Ebenso Hurrikan "Florence", der sich über dem Festland nun immer weiter abschwächt und daher keine Bedrohung für die Ölversorgung mehr darstellen sollte.
Am Freitag gab es dann zum Abschluss dieser doch recht turbulenten Woche einen eher ruhigen Handel mit nur geringen Kursausschlägen. Kurzzeitig reagieren die Rohölpreise auf den sehr gut ausgefallenen Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan, doch bereits wenig später wurde schon wieder in den leicht abwärts gerichteten Kursverlauf eingeschwenkt.
Derzeit warten die Marktteilnehmer auf neue Impulse, nachdem die in den nächsten Wochen wohl recht knappe Versorgungslage ausreichend thematisiert und auch eingepreist ist.
Am Freitag wurde nach Börsenschluss der wöchentliche Baker-Hughes-Report veröffentlicht, der Aufschluss über die Zahl der aktiven US-Bohranlagen gibt. Hier ist die Zahl im Vergleich zur Vorwoche um 7, auf nunmehr 867 Anlagen gestiegen. Ingesamt zeigt sich hier seit Mai eine recht stabile Entwicklung auf hohem Niveau.
Dass die US-Schieferölindustrie daher ihren Ausstoß in den nächsten Wochen und Monaten weiter erhöhen kann, ist aber in den Kursen bereits ausreichend berücksichtigt.
Derzeit scheint es eher mehr Fragezeichen auf der Nachfrageseite zu geben. Der Währungsverfall in einigen Wachstumsländern bereitet ebenso Sorge, wie der Handelsstreit zwischen den USA und China, bei dem sich bislang keine Lösung abzeichnet.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar von insgesamt recht gut ausgefallen amerikanischen Konjunkturdaten profitieren und im Vergleich zum Euro etwas zulegen. Zudem korrigierten die Händler die wohl etwas überzogenen Reaktion auf das Sitzungsergebnis der Europäischen Zentralbank am Donnerstag, das eigentlich keine große Überraschung brachte, der Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich aber trotzdem einen Schub nach oben brachte.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben stabil bis etwas leichter in die neue Handelswoche starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht maximale Abschläge in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. In einigen Gebieten geht es auch leicht nach oben. Ingesamt kann von einem ruhigen Handel berichtet werden, der aber nach wie vor regional stark von der schwierigen Versorgungslage geprägt ist. Da preisliche Nord-Süd-Gefälle hat nach wie vor Bestand und wird sich wohl erst langsam auflösen, wenn die Pegelstände spürbar ansteigen. Aktuelle Wetterprognosen lassen dies aber so schnell nicht erwarten.
14.09.2018, 07:55 Uhr
Die Ölpreise haben gestern Nachmittag plötzlich kräftig nachgegeben. Da zugleich auch der Euro zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise ebenfalls mit deutlichen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern Nachmittag plötzlich kräftig nachgegeben. Da zugleich auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise ebenfalls mit deutlichen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 78,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der US-Ölsorte "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,80 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar sehr schöne Gewinne einfahren und wird derzeit zu Kursen knapp unterhalb der 1,17-Dollar-Marke gehandelt.

Nach den eher preisdrückend zu wertenden Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) und den darauffolgenden Gewinnmitnahmen, nahmen den Bullen am Ölmarkt gestern am Morgen erstmal die Luft aus den Segeln und die Rohölpreise starteten seitwärts gerichtet in den europäisch geprägten Handel.
Am späten Vormittag wurde dann der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlicht, der ebenfalls bearish gewertet wurde. Die Prognose zur globalen Ölnachfrage wurde für dieses und nächstes Jahr unverändert belassen, während die höhere Ölproduktion der OPEC die zurückgehenden Exporte des Iran bislang mehr als ausgleichen konnte. Zudem sieht man in Paris nicht nur Risiken, was die Angebotsseite betrifft, sondern aufgrund der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China auch auf der Nachfrageseite.
Passend dazu hat US-Präsident Trump in einem Tweet gestern nochmals klargestellt, dass er bei diesem Thema nicht von seinem harten Kurs abweichen wird.
Hurrikan "Florence" wurde zwischenzeitlich herabgestuft und wird wohl zu keiner Bedrohung für die Ölanlagen an der US-Ostküste werden. 
Am Nachmittag wurden einige technische Widerstände durchbrochen und die Futures gingen in Nähe der Tagestiefstände aus dem Handel.

Am Devisenmarkt gab es gestern das Ergebnis der EZB-Sitzung zu verarbeiten, das zwar keine große Überraschung brachte, aber doch Klarheit, was die künftige Geldpolitik der Zentralbänker betrifft. Es wurde beschlossen, die Anleihekäufe bis Ende Dezember abzuschließen, so wie dies bereits angekündigt wurde. Da der US-Verbraucherpreisindex per August gleichzeitig unter den Erwartungen ausfiel, ging es mit dem Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich nach oben.

Endlich geben die Heizölpreise hierzulande nach Wochen des Preisanstieges aller Voraussicht nach heute wieder einmal deutlich nach. Die gefallenen Rohölpreise und der gestiegene Eurokurs liefern hierzu optimale Vorgaben. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem Cent pro Liter erwarten, wobei berücksichtigt werden sollte, dass ein Teil des Preisrückganges vielerorts bereits gestern vollzogen wurde. 
13.09.2018, 08:08 Uhr
Die Ölpreise sind gestern ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen, nachdem zwischenzeitlich wieder ein starker Anstieg zu beobachten war. Da der Euro etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen, nachdem zwischenzeitlich wieder ein deutlicher Anstieg zu beobachten war. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 79,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 70 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne verbuchen und wird derzeit zu Kursen um 1,1620 US-Dollar gehandelt.

Nach dem preistreibenden Monatsreport der Statistikabteilung des US-Energieministerims (EIA) und dem vom American Petroleum Institute (API) vermeldeten leichten Rückgang der US-Ölbestände, starteten die Rohölpreise gestern relativ stabil in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.
Im Vorfeld des OPEC-Monatsberichtes setzten dann am späten Vormittag leichte Gewinnmitnahmen ein, nachdem es ja tags zuvor technisch bedingt kräftig an oben gegangen war.
Der Monats-Report aus Wien brachte dann keine neuen Impulse. Zwar wurde die Prognose zum globalen Ölnachfragewachstum für dieses und nächstes Jahr leicht nach unten korrigiert, gleichzeitig sieht man aber auch das Angebot seitens der Nicht-OPEC-Länder etwas geringer als noch vor vier Wochen. In Summe wurde der Bericht als neutral eingestuft.
Trotzdem ging es mit den Öl-Futures am Nachmittag wieder deutlich spürbar nach oben, was wohl auch von einem etwas schwächeren Dollar unterstützt wurde.
Die mit Spannung erwarteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) brachten in Summe einen leichten Aufbau von gut zwei Millionen Barrel. Die Rohöl-Vorräte gingen zwar um gut fünf Millionen Fass zurück, die Produktbestände stiegen aber kräftig an. Da auch die Nachfragemengen zurückgingen, konnte der Bericht insgesamt leicht preisdrückend gewertet werden.
Die Marktteilnehmer reagierten aber erst heute früh im asiatich geprägten Handel mit stärkeren Verkäufen, sodass die Aufschläge von gestern mittlerweile wieder vollständig egalisiert sind.

Am Devisenmarkt konnte der Euro, trotz einer per Juli um 0,1 Prozent gefallenen EU-Industrieproduktion, im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wieder über die 1,16-Dollar-Marke klettern. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem Anstieg von einem Prozent gerechnet, nachdem Im Vormonat ein Plus von 2,3 Prozent zu verzeichnen war. Heute warten die Händler auf die Ergebnisse der um 14 Uhr beginnenden Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB).

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland heute mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Zumindest lassen erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Aufgrund der in den letzten Tagen etwas zurückgegangenen Nachfrage entspannt sich die Mengenverfügbarkeit allmählich wieder, wobei das Preisgefälle zwischen Süd- und Norddeutschland nach wie vor sehr groß ist. Daran wird sich wohl auch in den nächsten Tagen und Wochen wenig ändern.
12.09.2018, 08:12 Uhr
Die Ölpreise haben gestern am Nachmittag bzw. zum Abend hin wieder an Fahrt aufgenommen und sind mit deutlichen Gewinnen aus dem Handel gegangen. Bei relativ stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen weiter zulegen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern am Nachmittag bzw. zum Abend hin wieder an Fahrt aufgenommen und sind mit kräftigen Gewinnen aus dem Handel gegangen. Bei insgesamt relativ stabilen Wechselkursen, werden in Folge leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Pluszeichen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 69,85 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,1590 US-Dollar gehandelt.

Lange Zeit sah es gestern danach aus, als würden die Rohölpreise, im Vorfeld der nach Börsenschluss erwarteten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), ohne große Veränderung aus dem Handel gehen. Als dann um ca. 16 Uhr sehr zügig zwei technische Widerstände durchbrochen wurden, war der Weg nach oben frei und die Futures schossen am Abend um knapp zwei US-Dollar pro Fass nach oben.
Auch von fundamentaler Seite her spricht derzeit wieder einiges für weiter steigende Kurse. Neben der Problematik rund um die Iran-Sanktionen und der immer weiter sinkenden Ölproduktion in Venezuela, bringt der Überfall auf das staatliche libyische Ölunternehmen NOC und der Anschlag auf eine irakische Pipeline zusätzliche Verunsicherung in den Markt.
Die gestern Abend nach Börsenschluss veröffentlichten API-Ölbestandsdaten wurden unterm Strich ebenfalls bullish, also preistreibend interpretiert, da die Rohölvorräte im Vergleich zur Vorwoche um 8,6 Millionen zurückgegangen sind. Zwar gab es gleichzeitig auch deutliche Aufbauten bei Heizöl bzw. Diesel und Benzin von insgesamt 7,9 Millionen Fass, jedoch bleibt in Summe ein Minus von 0,7 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld mit weitgehend unverminderten Beständen gerechnet hatten.
Auch der Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) kann keine Entspannung bringen. Im Gegenteil, denn in diesem wurde die Prognose zur US-Ölförderung für dieses und nächstes Jahr nach unten korrigiert und somit die Marktlage noch enger als zuletzt eingeschätzt. Entsprechend startet der Ölkomplex auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.
Sorge bereitet zudem der Hurrikan "Florence", der eine ernsthafte Bedrohung für die Ostküste der USA werden könnte. Zwar werden wohl bedeutende Ölanlagen nicht betroffen sein, eine Beeinträchtigung der Versorgungswege wird es aber auf jeden Fall geben.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nicht vom ZEW Konjunkturerwartungsindex profitieren, der eu-weit per September mit minus 7,2 bei weitem nicht so schlecht ausgefallen ist, wie dies von den Analyten erwartet wurde. Unsere Gemeinschaftswährung verlor im Vergleich zum US-Dollar am Vormittag trotzdem deutlich an Wert, machte einen Teil des Rückganges im weiteren Verlauf aber wieder wett.

Die Heizölpreise in Deutschland werden aller Voraussicht nach auch heute ihren Weg nach oben fortsetzten und mit deutlichen Aufschlägen in den Handel starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einen halbem bis einem Cent pro Liter erwarten. Seit gut drei Wochen kennen die Notierungen nur noch den Weg nach oben und es steht leider zu befürchten, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.