Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
48,27 $ +1,13 %
Dollarkurs
0,8359 € -0,45 %
Gasölpreis
393,25 $ +1,09 %
* Stand: 29.11.2020, 21:00 Uhr
27.11.2020, 08:24 Uhr
Die Ölpreise mussten gestern bereits im frühen europäisch geprägten Handel deutliche Verluste hinnehmen, tendierten dann im Laufe des Tages aber seitwärts. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den letzten Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten mussten gestern bereits im frühen europäisch geprägten Handel deutliche Verluste hinnehmen, tendierten dann im Laufe des Tages aber seitwärts bzw. wieder leicht aufwärts gerichtet. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 47,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,1930 US-Dollar gehandelt.

Während es an den Aktienmärkten bereits am Mittwoch Gewinnmitnahmen gab, zeigten sich die Rohölpreise noch etwas länger stabil. Gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel kam es aber auch am Ölmarkt zu stärkeren Verkäufen, nachdem technische Faktoren ein Verkaufssignal generiert hatten.
Aus fundamentaler Sicht gab es gestern kaum neue Markt bewegende Meldungen. Die Händler warten auf das am Montag stattfindenden OPEC-Meeting, bei dem es im Wesentlichen darum geht, ob die aktuellen Förderkürzungen bis über den Jahreswechsel hinaus verlängert werden sollen. Die meisten Marktbeobachter rechnen mit einer Fortführung im ersten Quartal, also um drei Monate. Eine Überraschung ist aber dennoch nicht auszuschließen, zumal es im Vorfeld zu Spannungen gekommen war. Während die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine stärkere Einhaltung der Quoten von allen beteiligten Ländern fordern, will der Irak erreichen, dass es bei der Mengenzuteilung eine differenziertere Betrachtung gibt und verstärkt auch die Leistungsfähigkeit und die Möglichkeiten der Förderländer Berücksichtigung finden.
Die Entscheidung, wie hoch die Produktionsmenge ab Januar sein soll, wird aber wohl erst am Dienstag getroffen werden, wenn auch die beteiligten Nicht-OPEC-Staaten hinzustoßen und sich in der sogenannten OPEC+Gruppe treffen.
Ansonsten fehlt es dem Markt an neuen Impulsen aus Übersee. Hier wurde ja gestern Thanksgiving gefeiert und auch heute am "Black Friday" wird in den Staaten nicht viel los sein.
 
Sehr unspektakulär verlief gestern auch der Handel am Devisenmarkt. Der Euro pendelte im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über eng am Ausgangsniveau und notierte damit weiterhin auf dem höchsten Niveau seit rund drei Monaten. Heute stehen zwar einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, ob die aber Schwung in den Handelsgeschehen bringen, ist eher unwahrscheinlich.

Die Heizölpreise hierzulande befinden sich nach dem doch recht turbulenten Wochenauftakt nun wieder in einem etwas ruhigeren Fahrwasser und die Ausschläge halten sich Grenzen. Heute könnte es, wie bereits gestern, zu weiteren leichten Abschlägen kommen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Gebremst werden eventuell mögliche stärkere Rückgänge durch die derzeit recht robuste Nachfrage. Viele Ölheizer möchten die Tanks verständlicherweise noch vor dem 1. Januar gefüllt haben, denn die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer fordern bei allen Lieferungen im neuen Jahr einen Mehrpreis von rund 9 Cent pro Liter ein. Leider sind die Liefertermine für 2020 nur noch sehr begrenzt verfügbar und nicht überall ist sichergestellt, dass der Tankwagen noch im alten Jahr vor der Tür stehen wird.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.11.2020, 08:37 Uhr
Die Ölpreise sind auch gestern wieder mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen, tendieren heute Morgen aber etwas schwächer. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute weitgehend stabil, nur regional nochmal etwas höher in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind auch gestern wieder mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen, tendieren heute Morgen aber etwas schwächer. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute weitgehend stabil, nur regional nochmal etwas höher in den Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,80 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar nochmals etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1930 US-Dollar gehandelt.

Nach dem kräftigen Anstieg zu Wochenbeginn haben die Börsianer auf Konsolidierungsmodus umgeschaltet. Während es an den Aktienmärkten gestern leichte Gewinnmitnahmen gab, konnten die Rohölpreise nochmals etwas zulegen und stehen somit weiterhin auf dem höchsten Stand seit März diesen Jahres.
Preistreibend bzw. -stabilisierend wirkt weiterhin die Aussicht, dass schon bald ein hochwirksamer Corona-Impfstoff ausgerollt werden kann und es somit hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sich das öffentliche Leben und somit auch die Wirtschaft wieder normalisieren kann.
Doch bis dahin dürften noch einige Monate ins Land gehen und die zweite Welle hat vor allem die westliche Welt immer noch voll im Griff. Zumindest bis Weihnachten muss mit weiteren, teilweise verstärkten Lockdowns gerechnet werden, denn die Zahl der Neu-Infektionen ist weiterhin sehr hoch.
In der nächsten Woche werden die Augen der Marktteilnehmer auf das am Montag stattfindenden virtuelle Treffen der OPEC gerichtet sein. Am Dienstag soll dann gemeinsam in der OPEC+ Gruppe entschieden werden, ob und vor allem wie lang die aktuellen Förderkürzungen beibehalten werden. Im Vorfeld bahnt sich dabei Missstimmung an, den der Irak ist mit den Kriterien für die Quotenvergabe nicht einverstanden und hat diese in letzter Zeit auch nicht zur Gänze eingehalten. Man darf gespannt sein, ob es hier wieder zu einem geschlossenen Handeln kommen wird, was in aktuellen Marktsituation sicherlich alternativlos ist.
Wenig Wirkung auf die Ölpreise entfachten die gestern veröffentlichten DOE-Ölbestandsdaten. Bullish wirkte der leichte Rückgang bei den Rohöl- und Destillatvorräten, bearish hingegen die deutlich zurückgegangen Gesamtnachfrage und die leicht gestiegene Ölproduktion.
Heute wird in den USA Tanksgiving gefeiert, sodass von dieser Seite keine größeren Einflüsse zu erwarten sind.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und auf den höchsten Stand seit knapp drei Monaten klettern. Nach wie vor profitiert unsere Gemeinschaftswährung von der guten Börsenstimmung und der wieder gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert mit leicht steigend in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,4 Cent pro Liter erwarten. Seit gut einer Woche geht es mit den Notierungen nun nur noch bergauf und es ist nicht auszuschließen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird. Entscheidend wird sicherlich der Ausgang des OPEC-Treffens sein. Aber auch der Sondereffekt der CO2-Abgabe ist nicht zu vernachlässigen. Liefertermine für das alte Jahr sind nur noch sehr begrenzt verfügbar und ab dem 1. Januar verteuert der Klimaschutzaufschlag und die wohl wieder höhere Mehrwertsteuer den Liter Heizöl um rund 9 Cent. Hohe Nachfrage und knappes Angebot erhöhen den Preis!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
25.11.2020, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben gestern erneut deutliche Gewinne erzielt und sind auf den höchsten Stand seit März diesen Jahres geklettert. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Weg nach oben fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut deutliche Gewinne erzielt und sind auf den höchsten Stand seit März diesen Jahres geklettert. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Weg nach oben fortsetzen.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,10 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,19 US-Dollar gehandelt.

Es scheint so, als sei das Thema Corona erledigt. Zumindest für die Börsianer, denn diese sind nach den positiven Meldungen zu bald verfügbaren Impfstoffen und der nun endlich bald über die Bühne gehenden Machtübernahme in den USA in nahezu euphorischer Stimmung. Erstmals in seiner Geschichte hat der Dow-Jones-Index die 30.000-Punkte-Marke überschritten und auch die Rohölpreise kennen derzeit nur noch den Weg nach oben.
Zumindest zu einem gewissen Teil rechtfertigen die in letzter Zeit halbwegs gut ausgefallenen Konjunkturdaten diese Entwicklung. Auch gestern überraschte der Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland mit 90,7 Punkten positiv und auch das Bruttoinlandsprodukt ist im dritten Quartal nicht so stark zurückgegangen wie erwartet.
Bullish, also preistreibend wirkt sicherlich auch die recht robuste Nachfrage aus Asien auf die Ölpreise.
Dennoch beherrscht Corona weiterhin unser Alltagsleben und lässt unsere Wirtschaft schrumpfen. Zudem werden die öffentlichen Haushalte massiv belastet, was sich erst in den nächsten Jahren negativ auswirken wird.
Man wird sehen, wie nachhaltig die aktuelle Preisrallye ist und wie stark hier derzeit auch technische Faktoren eine Rolle spielen.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen mit einem Aufbau von in Summe über drei Millionen Barrel eigentlich bearish, also preisdrückend aus, doch auch das wird am Markt derzeit kaum zur Kenntnis genommen. Heute Nachmittag werden die wesentlich einflussreicheren und detaillierteren Zahlen des Department of Energy (DOE) über die Ticher rollen.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern unter anderem vom guten Ifo-Geschäftsklimaindex profitieren und im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen. Unsere Gemeinschaftswährung profitiert auch von der ingesamt wieder deutlich gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande auch heute wieder mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen den höchsten Stand seit mehr als vier Monaten erreicht, liegen im Vergleich zu den Vorjahren aber immer noch auf einem sehr attraktiven Niveau. Die Nachfrage zeigt sich in den letzten Tagen deutlich belebt, denn viele Ölheizer möchten ihren Tank verständlicherweise noch im alten Jahr befallen und so die CO2-Abgabe in Höhe von rund 8 Cent pro Liter vermeiden. Die Zeit drängt, denn die Liefertermin werden immer knapper!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


24.11.2020, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Handelsverlauf weiter leicht zugelegt und starten heute Morgen mit deutlichen Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen weiter auf den höchsten Stand seit gut vier Mona Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Handelsverlauf weiter leicht zugelegt und starten heute Morgen mit deutlichen Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter auf den höchsten Stand seit gut vier Monaten an.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 46,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 43,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1855 US-Dollar gehandelt.

Die Börsianer blicken wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Gestern legten die Aktienkurse, aber auch die Rohölpreise weiter zu. Getragen wird die gute Stimmung derzeit von der Aussicht auf einen in der Breite wohl bald verfügbaren Corona-Impfstoff und somit einem absehbaren Ende der Corona-Pandemie. Dass hier aber noch Monate oder gar Jahre ins Land gehen werden, bis das öffentliche Leben wieder weitgehend ohne größere Einschränkungen funktionieren bzw. möglich sein wird, ist derzeit eher nicht das große Thema.
Unterstützt wurde der feste Trend an den Börsen gestern auch von guten Konjunkturdaten. In der EU ist der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per November mit 53,6 Punkten veröffentlicht worden. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 53,1 Punkten gerechnet. Nicht ganz so gut ist die Stimmung allerdings im Dienstleistungssektor. Hier wurde die Prognose von 43,6 mit nur 41,3 Punkten deutlich verfehlt. Durchweg positiv fielen am Nachmittag die Vergleichszahlen aus den USA aus. Heute Morgen wurde aus Deutschland das Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal mit einem Minus von 3,9 Prozent vermeldet. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem Rückgang von 4,1 nach 11,3 Prozent im Vorquartal gerechnet.
Den größten Schwung verleiht den Börsen heute Morgen aber wohl das Einlenken des scheidenden US-Präsident Donald Trump, sodass die Amtsübergabe an den neuen Amtsinhaber Joe Biden eingeleitet werden kann.
Die Ölpreise haben mittlerweile den höchsten Stand seit März diesen Jahres erreicht.
 
Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar deutlich sichtbar von den guten Konjunkturdaten aus den Staaten profitieren und im Vergleich zum Euro am späten Nachmittag kräftig zulegen. Heute Morgen kann sich unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas erholen. Weiter richtungsweisend könnte der heute Vormittag zur Veröffentlichung anstehende Ifo-Geschäftsklimaindex sein.

Insgesamt also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen den höchsten Stand seit rund vier Monaten erreicht und es sieht ganz danach aus, also könnte es in den nächsten Wochen und Monaten noch weiter nach oben gehen. Wer noch etwas Platz im Tank hat sollte daher schnellstmöglich nachbestellen und sich, wenn möglich noch einen Zustelltermin im alten Jahr sichern. Für alle Lieferungen ab dem 1. Januar 2021 fällt nämlich die neue CO2-Abgabe und wohl auch die wieder höhere Mehrwertsteuer an. Dies verteuert den Liter Heizöl in Summe zusätzlich um rund 9 Cent pro Liter.  

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
23.11.2020, 08:32 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten am Freitag im späten Handel Gewinne erzielen und starten auch heute Morgen fest in den asiatischen Handel. In Folge sind auch bei den Heizöl-Notierungen weitere Aufschläge zu erwarten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten am Freitag im späten Handel Gewinne erzielen und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge sind hierzulande leider auch bei den Heizöl-Notierungen weitere Aufschläge zu erwarten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 45,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 42,90 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

An den Börsen wird bekanntlich die Zukunft gehandelt und so ist es nicht unbedingt verwunderlich, dass die Rohölpreise in letzter Zeit zulegen konnten, obwohl der Ölbedarf sich eher rückläufig entwickelt. Seit der Fahrplan für eine mögliche Impfung gegen Covid-19 immer konkreter wird, hellt sich auch die Stimmung immer mehr auf.
Am Freitag beflügelte die Meldung, dass BionTech und Pfizer in den USA eine Notfallzulassung für ihren Impfstoff beantragt haben. Experten halten es nun für möglich, dass hier nun bereits Mitte Dezember die ersten Personen gegen Corona geimpft werden können.
Gerade in den Staaten ist die Zahl der Neuinfektionen und auch der Todesfälle in letzter Zeit wieder stark gestiegen und das bevorstehende Thanksgiving-Wochenende wird diesen Trend sicherlich noch beschleunigen.
Ansonsten gab es am Freitag nur wenige neue Markt bewegende Meldungen. Bemerkenswert ist sicherlich der erste Rückgang bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen seit mehr als zwei Monaten. Wie das Dienstleistungsunternehmen Baker Hughes am Freitag Abend vermeldete, gibt es derzeit 231 produktive Einheiten und somit 5 weniger als noch vor einer Woche.
Dies unterstreicht den Trend, dass die Schieferölproduktion in Nordamerika wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten auf relativ niedrigem Niveau bleiben wird.
 
Am Devisenmarkt tat sich auch am Freitag nicht viel und der Euro pendelte im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über auf Ausgangsniveau. Heute könnte allerdings etwas mehr Bewegung in den Handel kommen, denn es stehen bereits am Vormittag einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Das Thema CO2-Abgabe wird in den Medien immer präsenter und dadurch auch die Nachfrage wieder stärker belebt. Viele Verbraucher nutzen die derzeit immer noch sehr attraktiven Notierungen, um den Vorräte im alten Jahr noch aufzustocken. Die Zeit wird dabei knapp, denn die verfügbaren Liefertermin sind begrenzt. Kann der Tank erst im neuen Jahr gefüllt werden, verteuert sich der Liter um rund 9 Cent, wenn gleichzeitig auch die Mehrwertsteuer wieder um 3 Prozentpunkte steigt.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
20.11.2020, 08:55 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendierten auch gestern den ganzen Tag über seitwärts. Entsprechend wird es auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach auch heute keine größeren Ausschläge geben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendierten auch gestern den ganzen Tag über seitwärts. Entsprechend wird es auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach auch heute keine größeren Ausschläge geben. Der Seitwärtstrend der letzten Tage setzt sich fort!

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 44,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,70 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt befindet sich weiterhin im Spannungsfeld zwischen der Hoffnung auf bald verfügbare Corona-Impfstoffe und der kurzfristig weiter steigenden Covid19-Neuinfektionen.
Das Ergebnis ist, dass die Rohölpreise derzeit nur sehr geringen Schwankungen unterliegen und seit mehr als zehn Tagen wie an der Schnur gezogen seitwärts tendieren.
Spekulation über einen möglichen Austritt der Vereinten Arabischen Emirate (VAE) aus der OPEC, die zuletzt durchaus etwas überrachend die Runde machten, wurden gestern durch deren Ölminister Al-Mazruei zumindest etwas abgeschwächt da er verlauten ließ, dass sein Land ein "verlässliches" Mitglied des Kartells sei.
Trotzdem darf man gespannt sein, wie es mit den Fördermengen künftig weitergehen wird. Das entscheidende Treffen findet am 30 November und 1. Dezember statt und der Focus der Marktteilnehmer verschiebt sich schon jetzt immer mehr hin zu diesem Datum.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen wieder einmal gemischt aus. Die EU-Leistungsbilanz weitete sich per September von 19,9 auf 25,2 Milliarden Euro aus und in den USA konnte der Philadelphia Fed Herstellungsindex per November die Erwartung von 22 Punkten mit 26,3 Zählern übertreffen. Keine klaren Hinweise liefert nach wie vor der US-Arbeitsmarkt. Hier ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche um 31.000 auf 742.000 angestiegen, die weitergeführten Jobgesuche gingen allerdings deutlich um mehr als 400.000 auf 6,37 Millionen zurück.
 
Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder einen recht ruhigen Handel, bei dem der Euro im Vergleich zum US-Dollar leichte Gewinne erzielen konnte. Da auch heute keine wichtigen Wirtschaftsindikationen auf der Agenda stehen, sind die Blicke auf angekündigte Kommentare aus der Führungsriege der Europäischen Zentralbank gerichtet.

Dank der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute eher Richtung Süden tendieren. Dies lassen zumindest aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht so erwarten. In Folge der in letzter Zeit recht geringen Preisschwankungen bleibt auch das Marktgeschehen eher ruhig und die Nachfrage auf einem überschaubaren Niveau. In Folge sind die Lieferzeiten in den letzten Tagen weiter zurückgegangen, sodass es regional immer noch Möglichkeiten gibt, Heizöl im alten Jahr geliefert zu bekommen. Dies ist insoweit wichtig, weil ja die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer ab dem ersten Januar einen Mehrpreis von rund 9 Cent pro Liter erfordern werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
19.11.2020, 08:40 Uhr
Die Ölpreise konnten sich auch gestern nicht für eine klare Richtung entscheiden und gingen schlussendlich in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel. Kein Wunder, dass die Ausschläge auch bei den Heizöl-Notierungen weiterhin gering bleiben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich auch gestern nicht für eine klare Richtung entscheiden und gingen schlussendlich in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel. Kein Wunder, dass die Ausschläge auch bei den Heizöl-Notierungen weiterhin recht gering bleiben.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 44,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,60 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) mit einem deutlichen Aufbau bei den Rohölvorräten überraschten, zogen die Rohölpreise gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel zunächst an. Auch sonst gab es eigentlich keine bullishe, also preistreibend zu wertenden Neuigkeiten.
Im Gegenteil. Das mit Spannung erwartete Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) der OPECplus-Gruppe brachte keine Hinweise, wie es mit den Förderquoten ab Anfang nächsten Jahres weitergehen wird, dafür aber Unstimmigkeit innerhalb der Organisation zu Tage. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) beklagten die teilweise Nichteinhaltung der zugeteilten Produktionsmengen und soll sogar über einen Austritt aus der OPEC nachdenken.
Auch die weiterhin sehr hohen Covid-19-Neuinfektionen belasten den Ölmarkt. Neue Daten zum US-Straßenverkehr belegen deutlich weniger gefahrene Meilen und in Folge auch einen entsprechenden Rückgang bei der Benzinnachfrage.
Lediglich die Meldung, dass der von BionTech/Pfizer entwickelte Corona-Impfstoff nach den letzten Tests sogar eine Wirksamkeit von 95 Prozent haben soll, rechtfertige die bis in den Nachmittag hinein steigenden Ölpreise.
Die um 16.30 Uhr veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) wurden unterm Strich leicht preisdrückend gewertet, obwohl es in Summe einen deutlichen Abbau gab. Allerdings ging die Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche um 0,5 Millionen Barrel pro Tag zurück und gleichzeitig stieg die US-Ölproduktion um 0,4 auf 10,9 Millionen Fass pro Tag an.
 
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder ein recht ruhiges Geschehen, dem es an neuen Impulsen mangelte. Der Euro konnte seine anfänglichen Gewinne im Vergleich zum US-Dollar nicht verteidigen und ging schlussendlich kaum verändert aus dem Handel. Heute könnte etwas Bewegung in den Markt kommen, da vor allem in den USA einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung anstehen.

Ingesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis etwas fester in den Tag starten werden. Dies lassen zumindest aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht so erwarten. Insgesamt setzt sich aber der Seitwärtstrend der letzten Tage fort. Das weiterhin sehr attraktive Preisniveau wird von den Verbrauchern derzeit aber nur recht verhalten genutzt, da die Tanks in diesem Jahr bereits sehr gut gefüllt sind. Lediglich die neue CO2-Abgabe, die den Liter Heizöl zusammen mit der dann wohl wieder höheren Mehrwertsteuer für alle Lieferungen ab dem 1. Januar 2021 um rund 9 Cent verteuern wird, motiviert derzeit zum Kauf. Zu Recht, denn bei durchschnittlichen Bestellmengen geht es hier um 200 bis 270 Euro pro Lieferung.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
18.11.2020, 08:39 Uhr
Die Ölpreise haben gestern keine größeren Kurssprünge vollzogen und sind schlussendlich in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen heute ohne große Veränderung in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine größeren Kurssprünge vollzogen und sind schlussendlich in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Das gestrige JMMC-Meeting liefert dabei keine Impulse. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen heute ohne große Veränderung in den Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,40 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1880 US-Dollar gehandelt.

Das gestrige Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC), das unter anderem vorbereitende Maßnahmen für die nächste Entscheidung der OPEC+ Gruppe erarbeiten soll, ist gestern mehr oder weniger ergebnislos zu Ende gegangen.
Der saudische Ölminister bin Salman sagte nach dem Meeting, dass sich die Dinge in der aktuellen Lage jederzeit ändern können, womit er sicherlich recht hat. Umso verständlicher ist es, dass man den Markt wohl noch zwei Wochen beobachten will, bevor die Vollversammlung am 30. November/1. Dezember eine Entscheidung trifft.
Die wahrscheinlichste Option ist dabei wohl weiterhin die Aussetzung der für Januar vorgesehenen Lockerung der Fördermengen. Voraussetzung hierfür dürfte aber eine absolute Quotentreue sein, so wie dies gestern der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit Blick auf den Irak, der hier hier wohl weiterhin kein Musterschüler ist, eingefordert hat.
Ansonsten gab es gestern eine ganze Reihe neuer Konjunkturdaten, die aber allesamt relativ unspektakulär ausgefallen sind.
Etwas Druck auf die Rohölpreise brachten dann aber die nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API). Hier gab es einen überraschend deutlichen Aufbau bei den Rohöl-Vorräten von 4,2 Millionen Barrel, dafür aber auch einen starken Rückgang bei den Destillaten. Trotzdem wurden die Zahlen unterm Strich leicht bearish, also preisdrückend gewertet. Man darf gespannt sein, wie die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) ausfallen werden.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zulegen und dabei von neuen Hoffnungen auf einen doch noch erfolgreichen Abschluss der Brexit-Verhandlungen profitieren. Zumindest zeigte sich der irische Premierminister Martin zuletzt sehr zuversichtlich.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute stabil, eventuell sogar mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Miniminus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Ingesamt setzt sich also der Seitwärtstrend auf einem weiterhin sehr attraktiven Niveau fort und es ist durchaus vorstellbar, dass dies auch in nächster Zeit so bleiben wird. Im Bezug auf die Aufstockung des Heizöl-Vorrates wäre also grundsätzlich keine Eile geboten, wenn nicht zum Jahreswechsel die CO2-Abgabe kommen würde. Addiert mit der dann wohl wieder höheren Mehrwertsteuer wird sich der Liter Heizöl für alle Lieferungen im neuen Jahr um rund 9 Cent verteuern. Wer diesen Aufschlag vermeiden will, sollte schnellstmöglich bestellen, um sich die noch wenigen verbleibenden Zustelltermine für das alte Jahr zu sichern.  

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
17.11.2020, 09:09 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weitere Gewinne verbuchen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Bei den Heizöl-Notierungen hierzulande ergibt sich in Folge ein ähnliches Bild. Die Preise ziehen weiter an! Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weitere Gewinne verbuchen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Bei den Heizöl-Notierungen hierzulande ergibt sich in Folge ein ähnliches Bild. Die Preise ziehen weiter an!

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 44 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,40 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird weiterhin zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Auch zum Wochenstart gab es an den internationalen Finanzmärkten und auch am Ölmarkt einen bullishen Unterton. Trotz der hohen Corona-Zahlen und des weiteren Anstieges der aktiven US-Bohranlagen zogen die Rohölpreise gestern vom Start weg leicht an und erreichten am Nachmittag ihren Höchststand als vermeldet wurde, dass nun auch dass US-Unternehmen Moderna bald einen Impfstoff mit einer Wirksamkeit von über 94 Prozent bereitstellen kann. Auch die hohe Ölnachfrage aus China trug dabei sicherlich zu der allgemein recht guten Stimmung bei.
Am Nachmittag setzten dann aber Gewinnmitnahmen ein, zumal das Joint Technical Committee (JTC) der OPEC+ Gruppe gestern eine geringe Einhaltung der Förderquoten ermittelte. Diese Tatsache wirkte aber nur auf dem ersten Blick preisdrückend, denn es wurde dem Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC), das heute tagt, in Folge die Empfehlung gegeben, die geplante Lockerung der Förderbegrenzungen über den Januar hinaus um drei bis vier Monate zu verschieben. Somit wird es immer wahrscheinlicher, dass die OPEC+ Vollversammlung Anfang Dezember die Produktionsmengen unverändert belassen wird.
Während die Hoffnung auf bald verfügbare Impfstoffe die Börsen derzeit weiter antreiben, steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen immer weiter an. Auch gestern gab es nach den Zahlen von worldometers.info weltweit über eine halbe Million neue Fälle, sodass derzeit nicht über Lockerungen der Beschränkungen, vielmehr über weitere Verschärfungen diskutiert wird. Entsprechend negativ wird sich dies auf die globale Konjunkturentwicklung und somit auf die Ölnachfrage auswirken.
 
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern gut behaupten, obwohl Polen und Ungarn überraschend ein Veto gegen den EU-Finanzplan für 2021 einlegten und so für Verunsicherung unter den Anlegern sorgten. Man darf gespannt sein, ob und wie es hier zu einer Einigung kommen wird.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage zeigt sich dabei herbstlich ruhig, was angesichts der Corona-Beeinträchtigungen sicherlich positiv zu werten ist. Eine sehr hohes Bestellaufkommen würde zu extrem langen Lieferzeiten führen, was gerade in den Wintermonaten weder für den Handel, noch für die Verbraucher von Vorteil wäre. Trotzdem sind in einigen Regionen Lieferungen im alten Jahr nur noch stark eingeschränkt möglich. Wer sich keinen Termin mehr sichern kann, zahlt aufgrund der CO2-Abgabe und der Mehrwertsteuererhöhung ab Januar rund 9 Cent pro Liter mehr.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

16.11.2020, 08:46 Uhr
Die Ölpreise fielen am Freitag in der zweiten Tageshälfte zurück, starten heute Morgen aber deutlich erholt in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzuland nur wenig verändert in die neue Handelswoche gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten fielen am Freitag in der zweiten Tageshälfte zurück, starten heute Morgen aber deutlich erholt in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzuland nur wenig verändert in die neue Handelswoche gehen.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,80 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar erneut etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Die Aufregung über die wohl bald mögliche Zulassung eines Corona-Impfstoffes hat sich wieder gelegt und es rücken nun wieder andere Themen in den Mittelpunkt des Interesses.
Vor allem das morgen stattfindende Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC), das die Einhaltung der vereinbarten Förderkürzungen der OPEC+ Gruppe überwachen soll und eventuell auch eine Empfehlung zur weiteren künftigen Förderpolitik abgeben könnte, wird mit Spannung erwartet. Nach aktuell Stand ist es wahrscheinlich, dass die für Januar geplante Lockerung der Produktionsmengen, angesichts der stark steigenden Mengen aus Libyen, nochmals nach hinten verschoben wird. Alles andere wäre sicherlich ein Überraschung.
Ansonsten bestimmen die weiterhin besorgniserregend hohen Corona-Zahlen das Marktgeschehen und es ist zu erwarten, dass die Luft nach oben durch diese stark begrenzt sein wird.
Leicht preisdrückend wirkt sicherlich auch die Entwicklung der aktiven US-Bohranlagen. Im Vergleich zur Vorwoche ermittelte Baker Hughes ein weiteres Plus von 10 auf nun 236 Einheiten. Damit wurde der höchste Stand sei Mai erreicht.
Bullishe, also preistreibende Signale kommen weiterhin aus China. Im Oktober ist hier der Raffineriedurchsatz auf ein neues Rekordhoch gestiegen und auch im bisherigen Gesamtjahr liegt dieser um knapp drei Prozent über dem Vorjahr. Passend dazu wurde heute Morgen eine im Oktober um 6,9 Prozent gestiegene Industrieproduktion vermeldet. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Plus von 6,5 Prozent gerechnet. Auch in Indien stieg die Ölnachfrage per Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat erstmals seit Februar wieder an.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch am Freitag nochmals zulegen, was mit einem unerwartet schwachen US-Verbrauchervertrauen begründbar ist. Dieses wird monatlich von der Universität Michigan ermittelt und erreichte per November nur einen Wert von 77 Punkten. Die Analysten hatten mit 82 Zählern und somit im Vergleich zum Oktober mit einer leichten Steigerung gerechnet.

Auch dank der leichten Währungsgewinne werden die Heizöl-Notierungen hierzulande weitgehend stabil in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Miniminus in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich über das Wochenende deutlich abgeschwächt was sicherlich auch daran liegt, dass die Notierungen in der vergangenen Woche deutlich zugelegt haben. Auch die Einführung der CO2-Abgabe wirft seine Schatten voraus. Einige Händler sind mittlerweile gezwungen, den Aufschlag von rund 8 Cent pro Liter in den Verkaufspreis einzukalkulieren, wenn eine Lieferung noch vor Jahreswechsel nicht mehr sichergestellt ist. Wir empfehlen in den Regionen, wo noch im Dezember ausgeliefert werden kann, nach wie vor zum Kauf. In Gebieten wo erst im Januar geliefert werden kann, kann es durchaus sinnvoll sein, noch ein paar Wochen zu warten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
13.11.2020, 08:25 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern bis zum Abend hin seitwärts bewegt, sind dann aber auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen und zeigen sich auch heute Morgen von der schwachen Seite. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern bis zum Abend hin seitwärts bewegt, sind dann aber auf Tagestiefstand aus dem US-Handel gegangen und zeigen sich auch heute Morgen eher wieder von der schwachen Seite. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei rund 43 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1810 US-Dollar gehandelt.

Die Euphorie über die wohl in naher Zukunft mögliche Zulassung eines Corona-Impfstoffes, die am Montag an den internationalen Finanzmärkten noch für stark steigende Aktien-, Rohstoff- und auch Ölpreise gesorgt hat, ist mittlerweile wieder verflogen und die Börsianer sind wieder mit den harten Corona-Fakten der Gegenwart konfrontiert.
Gestern gab es nach Zahlen von worldometers.info mit über 643.000 Neuinfektionen wieder einen neuen Rekord zu beklagen und es muss weltweit mit weitere Beschränkungen gerechnet werden. Vor allem in den USA sieht es derzeit stark danach aus, dass in vielen Bundesstaaten bald neue Lockdown verhängt werden müssen, was sich natürlich entsprechend auf die Ölnachfrage auswirken wird.
Diese ist nach den gestern veröffentlichten Zahlen vom Department of Energy (DOE) erstmals seit längerer Zeit wieder über 20 Millionen Barrel pro Tag gestiegen, was im Vergleich zur Vorwoche ein deutliches Plus von 1,8 Millionen Fass pro Tag ergibt. Trotzdem reagierten die Händler eher mit Verkäufen auf die Bestandszahlen, denn bei Rohöl gab es ein unerwartetes Plus von 4,3 Millionen Barrel und das Minus bei Destillaten und Benzin fiel etwas geringer aus, als bei den API-Daten vom Dienstagabend. Die Rohölförderung blieb bei 10,5 Millionen Barrel pro Tag stabil.
Auch der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) brachte keine stützenden Impulse. Die Prognose zur globalen Ölnachfrage wurde für dieses Jahr leicht nach unten, für 2021 etwas nach oben korrigiert. Insgesamt wirken die alle drei Berichte in dieser Woche unterm Strich eher preisdrückend.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern bereits am Vormittag zulegen, obwohl die Industrieproduktion in der EU per September um 6,8 Prozent und somit stärker als erwartet zurück ging. Am Nachmittag gab es dann positive Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, wo die Zahl der Erst- und Folgeanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche zurückging.

Gute Vorgaben also wieder für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit weiteren Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit wird der deutliche Anstieg, der sich in dieser Woche bislang vollzogen hat, zumindest etwas abgemildert und in der längerfristigen Betrachtung befinden sich die Notierungen selbstverständlich immer noch auf einem sehr attraktiven Niveau. Wer sich aktuell mit dem Heizölkauf beschäftigt sollte gut abwägen, ob eine Lieferung noch im alten Jahr sinnvoll ist, oder diese trotz CO2-Abgabe und wieder höherer Mehrwertsteuer ins neue Jahr verschoben werden sollte. Für letzteres würde sicherlich eine höhere Bestellmenge und ein wohl wieder stärkerer Druck auf die Handelsmargen sprechen. Dagegen natürlich der durch den Staat verursachte Mehrpreis von rund 9 Cent pro Liter.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.