Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
67,94 $ -2,51 %
Dollarkurs
0,8430 € +0,41 %
Gasölpreis
540,00 $ -2,61 %
* Stand: 08.03.2021, 19:16 Uhr
08.03.2021, 08:24 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten kennen in diesen Tagen kein Halten mehr und steigen immer weiter an. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren kräftigen Aufschlägen in die neue Handelswoche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten kennen nach der Entscheidung der OPEC+ Gruppe die Fördermengen bis auf weiteres unverändert zu lassen und einem neuen Dronenangriff auf saudische Ölanlagen kein Halten mehr und steigen immer weiter an. In Folge starten leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren kräftigen Aufschlägen in die neue Handelswoche.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 70,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 67,30 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen knapp unterhalb der 1,19-Dollar-Marke gehandelt.

Die Rallye an den Ölmärkten setzt sich leider weiter fort. Nachdem die Brent-Futures vor rund fünf Monaten noch bei deutlich unter 40 Dollar pro Barrel notierten, stehen nun deutlich mehr als 70 Dollar pro Fass angeschrieben.
Neue Dynamik erhielten die Rohölpreise natürlich durch die völlig unerwartete Entscheidung der OPEC+ Gruppe, die Fördermengen auch in den nächsten Wochen unverändert zu belassen und somit das Angebot weiter knapp zu halten. Zusätzlich will auch Saudi-Arabien seine freiwillige Kürzung von einer Million Barrel pro Tag zunächst bis Ende April weiter fortführen.
Auftrieb erhalten die Futures zuletzt auch immer wieder von neuen Unruhen im Nahen Osten. Am Wochenende gab es nach Medienberichten erneut einen Drohnen-Angriff auf saudische Ölanlagen durch Houthi-Rebellen aus dem Jemen, der aber wohl abgewehrt werden konnte.
Auch die am Freitag veröffentlichten Konjuntkurdaten fielen wieder überwiegend gut aus. So wurden per Februar in den USA außerhalb der Landwirtschaft 379.000 neue Jobs gemeldet. Erwartet wurden nur 182.000 neue Stellen, nach 166.000 im Januar . Die Arbeitslosenquote sank dabei von 6,3 auf 6,2 Prozent. Auch in der deutschen Industrie ging es im Januar etwas aufwärts. Hier stiegen die Arbeitsaufträge um 1,4 Prozent, nachdem es im Vormonat noch ein Minus von 2,3 Prozent gegen hatte.

Dem Euro nützte dies allerdings nichts, denn dieser verlor im Vergleich zum US-Dollar auch am Freitag weiter an Wert und heute morgen fällt unsere Gemeinschaftswährung erstmals seit November sogar unter die 1,19-Dollar-Marke. Haupttreiber für die Dollarkäufe sind zunehmende Wachstums- und Inflationserwartungen in den USA, sowie die leider wieder deutlich steigenden Corona-Neuinfektionen in Europa.

Erneut also äußerst schlechte Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise zum Wochenstart mit weiteren kräftigen Aufschlägen in den Handel gehen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem bis eineinhalb Cent pro Liter erwarten. Dass die Ölheizer aufgrund der Preisentwicklung der letzten Monate enttäuscht und zurückhaltend sind, ist absolut verständlich und nachvollziehbar. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Trend bald wieder umkehrt. Die Aussichten dafür sind aus heutiger Sicht aber alles andere als gut.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
05.03.2021, 08:15 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntwerden der Entscheidung der OPEC+ Gruppe deutlich angezogen. Zusätzlich werden die Heizöl-Notierungen von Währungsverlusten getrieben, sodass heute leider massive Aufschläge zu erwarten sind. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntwerden der Entscheidung der OPEC+ Gruppe deutlich angezogen und tendieren auch heute Morgen weiter nach oben. Zusätzlich werden die Heizöl-Notierungen von Währungsverlusten getrieben, sodass heute zum Start in den letzten Handelstag der Woche leider massive Aufschläge zu erwarten sind.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 64,60 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1960 US-Dollar gehandelt.

Das, was gestern am späten Nachmittag von den Delegierten der OPEC+ Gruppe zu Protokoll gegeben wurde, hatte wohl kaum jemand erwartet. Die Fördermengen sollen völlig überraschend nicht angehoben werden und zusätzlich will Saudi-Arabien seine freiwillige Kürzung von einer Million Barrel pro Tag auch noch im April fortführen.
Im Vorfeld ist man eigentlich davon ausgegangen, dass die Produktion um mindestens 0,5 Millionen Fass pro Tag angehoben wird und das Königreich die Sonderaktion, wie vor einiger Zeit angekündigt, Ende März auslaufen lassen will. Anscheinend konnten die Saudis Russland, das sich im Vorfeld für eine deutliche Anhebung der Fördermengen ausgesprochen hatte, davon überzeugen, dass es für eine deutliche Lockerung noch zu früh ist.
Die Reaktion der Händler fiel dann auch entsprechend aus. Binnen weniger Minuten schossen die Rohölpreise um rund drei Dollar pro Barrel nach oben und markierten den höchsten Stand seit Anfang Januar letzten Jahres. Zahlreiche Analysten haben in Folge ihre Preisprognosen deutlich angehoben. Goldman Sachs erwartet für das dritte Quartal nun einen Brent-Ölpreis von 80 Dollar.
Zudem wurden gestern recht positive Konjunkturdaten veröffentlicht, die bereits am frühen Nachmittag preistreibend gewirkt haben. So lag die EU-Arbeitslosenquote per Januar mit 8,1 Prozent unter der Erwartung von 8,3 Prozent, die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung mit 745.000 ebenfalls leicht unterhalb der Prognosen. Die US-Werksaufträge legten per Januar kräftig um 2,6 Prozent zu.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar fast zeitgleich zum Ölpreisanstieg deutlich an Wert. Auslöser für den Kursrutsch waren Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell, der entgegen der Erwartungen der Marktteilnehmer nicht auf den jüngsten Anstieg der Renditen reagieren will. Man sieht bei der Fed keine Anzeichen für einen nachhaltigen Preisauftrieb und somit keine Veranlassung, die Geldpolitik zu ändern, was an den Aktienmärkten gar nicht gut angekommen ist. Der Dow-Jones-Index gab um über ein Prozent nach.

Schlechter könnten die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt heute leider kaum sein, sodass die Heizölpreise mit massiven Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem Cent pro Liter erwarten. In Regionen, wo gestern noch nicht auf die stark steigenden Ölpreise reagiert wurde, könnte es durchaus auch eine Verteuerung von knapp zwei Cent pro Liter geben. Die Aussichten auf fallende Notierungen haben sich mit dem gestrigen Ereignis leider deutlich verschlechtert!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
04.03.2021, 08:04 Uhr
Die Ölpreise haben im Vorfeld des heutigen Treffens der OPEC+ Gruppe wieder etwas angezogen und auch heute Morgen zeigen die Kurspfeile nach oben. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im Vorfeld des heute beginnenden Treffens der OPEC+ Gruppe wieder etwas angezogen und auch heute Morgen zeigen die Kurspfeile schon wieder nach oben. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,50 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar leicht an Wert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2060 US-Dollar gehandelt.

Im Vorfeld des heute beginnenden Treffens der OPEC+ Gruppe steigt die Spannung und Spekulationen haben wie üblich Hochkonjunktur.
Ersten Gerüchten zufolge sollen die aktuellen Förderquoten beibehalten werden, da die Märkte und die wirtschaftliche Erholung noch zu unsicher sind. Ob es tatsächlich zu dieser Entscheidung kommt, ist aber alles andere als sicher. Beim letzten Treffen sorgte ja Saudi-Arabien mit der Ankündigung einer eigenmächtigen Förderreduzierung für eine große Überraschung. Die Vielzahl der Marktteilnehmer erwartet eigentlich eine Anhebung um mindestens 0,5 Millionen Fass pro Tag.
Gestern tagte bereits das Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC), das entsprechende Entscheidungsvorlagen ausarbeiten und vorlegen soll. Bislang sind von diesem Treffen aber noch keine Informationen durchgesickert.
Preistreibend wirkte auch die Ankündigungen in einigen US-Bundesstaaten, die Coronabeschränkungen zu lockern bzw. weitgehend aufzuheben. So soll es beispielsweise in Texas, das ja einen sehr hohen Ölbedarf hat, schon bald keine Maskenpflicht mehr geben. US-Präsident Biden hat zudem in Aussicht gestellt, dass bis Ende Mai alle Erwachsenen geimpft werden können. Ursprünglich war man hier von Ende Juli ausgegangen.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus und hatten keinen größeren Einfluss auf das Handelsgeschehen am Ölmarkt. Ebensowenig die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE). Hier gab es zwar einen enormen Aufbau von über 20 Millionen Barrel bei den Rohölvorräten, dafür aber auch einen noch größeren Rückgang bei den Produkten. Aufgrund der kältebedingten Ausfälle und Verschiebungen sind die Zahlen aber nicht sehr aussagekräftig.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern zunächst etwas zulegen und dabei von einem besser als erwartet ausgefallenen EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor profitieren. Danach fiel unsere Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar zunächst deutlich zurück, konnte sich dann aber wieder etwas erholen und dabei von schwachen US-Arbeitsmarktdaten profitieren.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute leider wieder etwas anziehen. Dies lassen zumindest aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht so erwarten. Die Aufschläge sollten dabei in etwa bei rund einem halben Cent pro Liter liegen. Dies kann sich aber im Laufe des Tages natürlich schlagartig ändern, wenn erste Ergebnisse vom OPEC-Treffen bekannt werden. Wann dies der Fall sein wird, ist aber nicht absehbar. Verbraucher sollten den Markt jetzt gut verfolgen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


03.03.2021, 08:33 Uhr
Die Ölpreise tendierten gestern in einer relativ breiten Spanne seitwärts und gingen nur leicht schwächer aus dem Handel. Heute Morgen ziehen die Futures aber leicht an, sodass es bei den Heizöl-Notierungen zu keinen größeren Veränderungen kommen sollte. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendierten gestern in einer relativ breiten Spanne seitwärts und gingen nur leicht schwächer aus dem Handel. Heute Morgen ziehen die Futures aber etwas an, sodass es bei den Heizöl-Notierungen zumindest anfänglich zu keinen größeren Veränderungen kommen sollte.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde genau 60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2080 US-Dollar gehandelt.

Nach dem Schwächeanfall vom Montag konnten sich die Rohölpreise gestern stabilisieren, wobei die Schwankungsbreite doch recht hoch war. Am Vormittag zogen die Futures zunächst deutlich an, als das russischen Energieministerium Daten zur Ölproduktion im Februar bekannt gab. Demnach ging die Förderung um 30.000 Barrel pro Tag zurück, was mit der extremen Kälte in Teilen der Fördergebiete zu begründen ist.
Am Nachmittag tendierte der Ölkomplex dann auf hohem Niveau seitwärts. Der OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo zeigte sich zu Beginn des Treffens des technischen Komitees (JTC) zufrieden mit der aktuellen Situation und sieht für dieses Jahr eine gesunde Balance zwischen Angebot und Nachfrage. Vor allem der hohe Bedarf in Asien sei ermutigend.
Währenddessen forderte Indien eine Erhöhung der Produktionsmengen und kritisierte erneut "künstliche Kürzungen" um den Preis in die Höhe zu treiben.
Vor Veröffentlichung der API-Ölbestandsdaten sackten die Ölpreise wieder ab und die Futures gingen auf Tagestief aus dem Handel.
Die Bestandszahlen selbst dürften in dieser Woche nicht sehr aussagekräftig sein, da es hier zu deutliche Verschiebungen aufgrund der kältebedingten Produktions- und Förderausfälle gekommen ist. Folgerichtig gab es ein deutliches Plus bei Rohöl, während die Vorräte bei den Destillaten und bei Benzin massiv zurückgingen.

Am Devisenmarkt startete der Euro im frühen Handel im Vergleich zum US-Dollar schwach und fiel kurzzeitig sogar unter die 1,20-Dollar-Marke. Belastet wurde unsere Gemeinschaftswährung dabei von schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland. Hier gingen die Einzelhandelsumsätze per Januar unerwartet um 8,7 Prozent zurück und die Zahl der Arbeitslosen stieg per Februar um 9.000. Im Laufe des Handels setzte dann aber eine Erholung ein und am Schluss standen sogar deutliche Pluszeichen an den Kurstafeln.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute wohl zumindest nicht ansteigen, bestenfalls sogar mit weiteren leichten Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleibt es bei einer recht schwachen Nachfrage, auch wenn die Zahl der Bestelleingängen zum Wochenstart im Vergleich zu den letzten Tagen etwas nach oben ging.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
02.03.2021, 07:28 Uhr
Die internationalen Ölpreise haben zum Start in den neuen Handelsmonat März deutlich nachgegeben. Obwohl gleichzeitig auch der Euro an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit schönen Abschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zum Start in den neuen Handelsmonat März überraschend deutlich nachgegeben. Obwohl gleichzeitig auch der Euro an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach mit schönen Abschlägen in den Tag gehen.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei rund 63 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,75 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar nochmals ein Stück zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2020 US-Dollar gehandelt.

Gestern gab es an den internationalen Ölmärkten eine durchaus überraschende Entwicklung. Trotz guter Konjunkturdaten und steigender Aktienmärkte fielen die Rohölpreise deutlich zurück.
Der Grund ist wohl in technischen Faktoren zu suchen, denn nach den kräftigen Gewinnen in den vergangenen Wochen war ein Gegenbewegung überfällig.
Aber auch Spekulationen im Bezug auf das am Donnerstag beginnende Treffen der OPEC+ Gruppe könnten für die gestrigen Abschläge verantwortlich sein. Im Vorfeld soll es Forderungen von gewichtigen Mitgliedern geben, die eine stärker Anhebung als nur eine halbe Million Fass pro Tag fordern.
Ansonsten gab es eigentlich durchgehend bullishe, also preistreibend zu wertenden Nachrichten. In immer mehr Ländern stehen Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen an und die vermeldeten Konjunkturdaten fielen durchweg positiv aus.
So stieg der EU Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per Februar von 54,8 auf 57,9 Punkte an, die Analysten hatten 57,7 Zähler erwartet. In den USA gibt es bei den Einkäufern der Industrie eine noch positivere Erwartung, denn hier stieg der ISM-Index auf 60,8 Punkte an.
Außerdem gibt es immer wieder Spannungen und Zwischenfällen im Nahen Osten, die immer mit dem Iran in Verbindung gebracht werden. Dies macht es eher unwahrscheinlich, dass der Verhandlungsprozess zwischen Teheran und Washington im Bezug auf das Atomabkommen schon bald in Schwung kommen könnte und bedeutsame iranische Ölexporte zu erwarten sind.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro in diesen Tagen auf der Verliererstrasse. Unsere Gemeinschaftswährung fiel gestern im Vergleich zum US-Dollar trotz des soliden EU-Einkaufsmanagerindex weiter auf den tiefsten Stand sei Anfang Februar zurück. Allgemein beurteilen die meisten Händler die Wirtschaftsaussichten in den USA positiver, was auch der Hauptgrund für die aktuelle Dollarstärke ist.

Trotz der erneuten Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute wohl endlich wieder einmal mit schönen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis rund einem Cent pro Liter erwarten. Bereits gestern drehte der Markt nach anfänglichen Aufschlägen noch ins Minus, sodass in dieser Woche bisher eine sehr erfreuliche Tendenz zu beobachten ist. Angesichts der Tatsache, dass ein stärkerer Preisrückgang eher unwahrscheinlich ist, sollten sich Schnäppchenjäger bereits jetzt langsam auf die Lauer legen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
01.03.2021, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben im Laufe des Freitags weitere Verluste hinnehmen müssen, die heute Morgen aber schon wieder ausgeglichen wurden. Aufgrund von Währungsverlusten werden die Heizöl-Notierungen leider mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im Laufe des Freitags weitere Verluste hinnehmen müssen, die heute Morgen im asiatischen Handel aber schon wieder ausgeglichen wurden. Aufgrund von Währungsverlusten werden die Heizöl-Notierungen daher leider sogar mit leichten Aufschlägen in die neue Woche und den neuen Monat starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 65,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,45 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2085 US-Dollar gehandelt.

Im Vorfeld des am Donnerstag beginnenden Treffens der OPEC+ Gruppe bleibt der Ölmarkt anfällig für Gewinnmitnahmen. Zudem gab es am Freitag eher schwache Konjunkturdaten.
Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex ging per Februar von 63,8 auf 59,5 Punkten zurück, während die Analysten im Vorfeld mit 61,1 Zählern gerechnet hatten. Ebenfalls schwächer als erwartet fiel der heute morgen veröffentlichte chinesische HSBC Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe aus. Dieser erreichte nur einen Wert von 50,9 statt 51,5.
In dieser Woche dürfte die volle Aufmerksamkeit der Händler aber natürlich auf das OPEC-Meeting gerichtet sein. Die meisten Händler erwarten hier eine Anhebung der Fördermenge ab dem zweiten Quartal um 0,5 Millionen Barrel pro Tag, sodass dem Markt mit dem Auslaufen der saudischen Förderreduzierung dann insgesamt 1,5 Millionen Fass pro Tag mehr zur Verfügung stehen würde. Eine hiervon abweichende Vereinbarung wäre zwar eine Überraschung, kann aber natürlich trotzdem nicht ausgeschlossen werden.
Ansonsten wird nach den kältebedingten Ausfällen auch die Entwicklung der US-Ölproduktion genau beobachtet werden. An zahlreichen Anlagen sind Schäden festgestellt worden, die erst nach und nach behoben werden können. Die US-Ölbeständen werden daher auch in dieser Woche noch stark von diesen Auswirkungen betroffen sein.
Weiter nach oben geht es derweil mit der Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Das Dienstleistungsunternehmen Baker Hughes hat in der vergangenen Woche ein Plus von 4 auf nun 309 Einheiten ermittelt.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar zuletzt deutlich zurückgefallen. Der "Greenback" profitierte dabei von einer weiterhin eher getrübten Stimmung an den Aktienmärkten und war als "sicherer Hafen" gesucht. Heute stehen einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die hier neue Impulse liefern könnten.

Auch aufgrund der Währungsverluste und der heute morgen wieder festeren Ölpreise werden die Heizölpreise hierzulande mit leichten Aufschlägen in den meteorologischen Frühling starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. So ruhig wie es aktuell am Markt zugeht, so hektisch war es vor rund einem Jahr. Damals sorgte ein rasanter Verfall der Rohölpreise für einen regelrechten Kaufrausch, der dann wiederum verhinderte, dass die Heizöl-Notierungen dieser Entwicklung folgen konnten. Davon sind wir in diesen Tagen meilenweit entfernt. Der Handel reisst sich förmlich um die derzeit von den Kunden äusserst spärlich vergebenen Aufträge.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.02.2021, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben gestern keine größeren Kursbewegungen vollzogen und sind nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures aber doch etwas deutlicher nach, sodass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine größeren Kursbewegungen vollzogen und sind nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures im asiatisch geprägten Handel aber doch etwas deutlicher nach, sodass erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen ins Wochenende starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei "nur noch" gut 66 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,75 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2145 US-Dollar gehandelt.

In dieser Woche gab es von zahlreichen namhaften und einflussreichen Analysten eine Art Neubewertung des Marktes. Dabei wurden die Preisprognosen meist nach oben korrigiert, da mit einer sich schnell erholenden globalen Nachfrage und somit mit einer weiteren Unterversorgung gerechnet wird. Entsprechend tendierten die Rohölpreise zeitweise weiter deutlich nach oben.
Gestern war dann aber wohl erstmal Luftholen angesagt, obwohl ein US-Luftangriff auf iranische Milizen im Norden Syriens vermeldet wurde und die veröffentlichten Konjunkturdaten wieder recht positiv ausgefallen sind.
So stieg der deutsche GfK-Konsumklimaindex per März auf minus 12,9 Punkten, erwartet wurde ein negativer Wert von 14,3. Die EU Geschäfts- und Verbraucherstimmung erholte sich per Februar von 91,5 auf 93,4 Punkte und in den USA gab es ein deutliches Plus von 3,4 Prozent bei den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter.  Zu guter Letzt gingen hier in dieser Woche auch die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung von 841.000 auf 730.000 zurück, die weitergeführten Jobgesuche reduzierten sich um knapp 100.000.
Die Händler agierten trotzdem recht vorsichtig, steht doch in der nächsten Woche das wichtige Treffen der OPEC+ Gruppe an. Aufgrund der in letzter Zeit deutlich gestiegenen Ölpreise dürften nicht wenige Mitglieder eine deutliche Erhöhung der Förderquote fordern. Vor allem Saudi-Arabien steht aber wohl weiter auf der Bremse und wird eventuell lediglich eine Ausweitung der Ölproduktion um 0,5 Millionen Barrel pro Tag befürworten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach den guten Konjunkturdaten aus der EU zunächst deutlich zulegen, musste dann aber im späten Handel die Gewinne wieder vollständig abgeben und auch heute Morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung weiter gen Süden. Verantwortlich hierfür dürften die gestrigen späten Verluste an den US-Aktienmärkten sein.

Trotzdem werden die Heizölpreise hierzulande heute endlich wieder einmal nachgeben! Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von mindestens einen halben Cent pro Liter erwarten. Der Februar entwickelte sich nicht so, wie dies die meisten Marktexperten erhofft und erwartet hatten und brachte für die Ölheizer leider deutliche Aufschläge. Bleibt zu hoffen, dass diese im März wieder etwas korrigiert werden. Viel dürfte dabei vom Ausgang des Treffens der OPEC+ Gruppe in der nächsten Woche abhängen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
25.02.2021, 08:32 Uhr
Die Ölpreise sind im gestrigen Handel weiter kräftig angestiegen und haben auf Tageshöchststand geschlossen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind im gestrigen Handel weiter kräftig angestiegen und haben auf Tageshöchststand geschlossen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,40 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar leicht zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2180 US-Dollar gehandelt.

Mit steigenden Aktienkursen nahmen auch die Rohölpreise mit Start in den europäisch geprägten Handel gestern  sofort Fahrt auf und bereits in den Mittagsstunden wurde der erste technische Widerstand erreicht und auch durchbrochen, sodass der Weg für weitere Gewinne frei war.
Begünstigt wurde der Anstieg durch die jüngste Anhebung der Preisprognosen zahlreicher Analysten, das global gesehen eher weiter rückläufige Infektionsgeschehen, sowie die ingesamt sehr knappe Versorgungslage.
Anscheinend gehen die Händler auch davon aus, dass es in gut einer Woche zu keiner deutlichen Förderanhebung durch die OPEC+ Gruppe kommen wird. Ein Steigerung um 0,5 Millionen Barrel pro Tag ist derzeit wohl eingepreist und wäre keine Überraschung. Angesichts der in letzter Zeit deutlich gestiegenen Ölpreise könnten aber innerhalb der Organisation sicherlich auch Stimmen laut werden, die eine stärkere Lockerung fordern. Man darf gespannt sein.
Etwas mit Vorsicht zu genießen sind aufgrund der Wetterkapriolen in dieser Woche die US-Ölbestandsdaten. Das Department of Energy (DOE) vermeldete gestern zwar einen Aufbau der Rohöl- und Benzinvorräte, sowie einen deutlichen Rückgang der Gesamtnachfrage, insgesamt ging es nach Bekanntgabe der Zahlen aber trotzdem weiter nach oben. Dies wurde vor allem mit einer stark zurückgegangenen Ölproduktion begründet. Händler befürchten, dass die Zahlen hier auch in nächster Zeit schwach bleiben könnten.

Weiterhin wenig Bewegung gibt es derzeit am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zulegen konnte. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ging auf Jahressicht im vierten Quartal um 2,7 Prozent zurück, die Analysten hatten im Vorfeld mit 2,9 Prozent gerechnet. Heute stehen weitere wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda, die eventuell etwas mehr Schwung in den Handel bringen könnten.

Die Heizölpreise hierzulande werden trotz der leichten Währungsgewinne heute aber mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu knapp einen Cent pro Liter erwarten. Somit sind die Notierungen seit Anfang des Monats um knapp 20 Prozent angestiegen. Auch wenn wir derzeit immer noch in etwa auf dem Februar-Niveau der Vorjahre liegen, hat dies die Kauflaune der Verbraucher kräftig vermiest, sodass derzeit die Auftragslage am Heizöl-Markt schlecht wie lange nicht ist. Die frühlingshaften Temperaturen und die relativ gut gefüllten Tanks tun ihr Übriges.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
24.02.2021, 08:36 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur zum Start deutliche Gewinne verbuchen können, die im Laufe des Tages aber wieder abgegeben wurden. Heute starten die Futures ohne klare Richtung, ebenso wie die Heizöl-Notierungen hierzulande. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur zum Start deutliche Gewinne verbuchen können, die im Laufe des Tages aber wieder nahezu vollständig abgegeben wurden. Heute starten die Futures ohne klare Richtung, ebenso wie die Heizöl-Notierungen hierzulande.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,25 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2150 US-Dollar gehandelt.

Der Aufwärtstrend am Ölmarkt ist gestern ins Stocken geraten. Nachdem im asiatisch geprägten Handel noch deutliche Gewinne an den Kurstafeln angeschrieben waren, ging es mit einer schwachen Eröffnung der europäischen Aktienmärkten deutlich nach unten.
Im Vorfeld des in der nächsten Woche stattfindenden Treffens der OPEC+ Gruppe werden die Händler auch wohl zunehmend vorsichtiger, zumal der Ausgang nach aktuellem Kenntnisstand völlig offen ist. Während Saudi-Arabien eher auf der Bremse steht und die Fördermengen knapp halten will, drängt Russland auf eine Lockerung.
Außerdem nehmen zahlreiche US-Raffinerien nach der extremen Kältewelle ihren Betrieb wieder auf, wenngleich bei einigen Schäden entdeckt wurden, deren Behebung noch einige Zeit in Anspruch nehmen könnte.
Auf die Rohölvorräte gab es bislang keinen größeren Einfluss. Das American Petroleum Institute (API) vermeldete gestern Abend nach Börsenschluss einen leichten Anstieg um eine Million Barrel, was natürlich auch damit zu tun hat, dass die Weiterverarbeitung entsprechend behindert war. Somit sollten die Bestandsdaten in dieser Woche generell mit Vorsicht betrachtet werden.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen ingesamt wieder recht solide aus. Hervorzuheben wäre hier vielleicht das in den USA sehr wichtige Verbrauchervertrauen, das per Februar von 88,9 auf 91,3 Punkte stieg und die Erwartung von 90 Zählern damit ebenfalls übertreffen konnte.

Am Devisenmarkt fiel der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück, ohne dass es hier größeren Abgabedruck gab. Die Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem Finanzausschuss des Senats brachte keine neuen Impulse, da dieser hier im Wesentlichen seine jüngsten Aussagen bekräftigte. Die an den Märkten grassierenden Inflationsängste sieht Powell aufgrund des schwachen Arbeitsmarktes nicht.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute stabil bis etwas leichter in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Allerdings wurde der gestrige Rückgang in einigen Region bereits gestern mit vollzogen, sodass es hier ein differenziertes Bild geben könnte. Einheitlich schwach präsentiert sich hingegen weiterhin die Nachfrage. Größtenteils noch gut gefüllte Tanks, nach dem Anstieg der letzten Wochen und Monate gefühlt zu hohe Preise und vorfrühlingshaftes Wetter liefern derzeit wenig Motivation für einen Heizölkauf.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
23.02.2021, 08:17 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zum Wochenstart deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit über einem Jahr. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Wochenstart deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit über einem Jahr. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,45 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2170 US-Dollar gehandelt.

Immer mehr Analysten sehen in den kommenden Monaten ein Angebotsdefizit am Ölmarkt und in Folge weiter steigende Rohölpreise. Nachdem gestern die Experten von Goldman Sachs ihre Preisprognose für Brentöl bereits auf 75 Dollar pro Barrel angehoben haben, gab es gestern neue Schätzungen von weniger bekannten Investmenthäusern, die die Futures bald sogar bei rund 80 Dollar pro Fass sehen.
Grundlage dieser Neueinschätzungen ist ein Abflauen des weltweiten Infektionsgeschehens bei immer weiter fortschreitenden Impfungen, sodass sich die Nachfrage im Laufe des Jahres eventuell schneller erholen könnte, als dies nor vor einiger Zeit erwartet worden war. Gleichzeitig bleibt das Angebot durch die Förderkürzungen der OPEC+ Gruppe und Saudi-Arabiens zumindest vorerst deutlich reduziert. Bei Morgan Stanley hat man errechnet, dass der Ölmarkt in diesem Jahr bisher um 2,8 Millionen Barrel pro Tag unterversorgt war.
Ende nächster Woche findet das nächste Treffen der organisierten Ölförderländer statt und man darf schon jetzt gespannt sein, ob hier auf die doch etwas überraschende Entwicklung der Ölpreise reagiert wird und die Fördermengen entsprechend angehoben werden. Im Vorfeld scheint es so zu sein, als das sich Russland und Saudi-Arabien hier wieder einmal nicht einig sind. Während Moskau angeblich lockern will, möchte das Königreich die Kürzungen eher konstant halten.
Die wenigen gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen durchweg positiv aus. Der Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland konnte im Vergleich zum Vormonat von 90,1 auf 92,4 Punkte zulegen und somit auch die Erwartungen übertreffen. In den USA stieg der Chicago Fed Activity Index per Januar von 0,41 auf einen Wert von 0,66.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach Veröffentlichung des Ifo-Index spontan zulegen und so den Aufwärtstrend der letzten Tage fortsetzen. Heute richtet sich die Aufmerksamkeit der Händler auf die US-Notenbank. Fed-Chef Jerome Powell berichtet vor dem Senatsausschuss und Analysten erhoffen sich dabei neue Erkenntnisse über die künftige Geldpolitik in den USA.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit stehen die Notierungen auf dem höchsten Stand seit mehr als einem Jahr, obwohl die Inlandsnachfrage in diesen Tagen extrem schwach ausfällt. Die derzeit ungewöhnlich milden Temperaturen lassen derzeit kaum Gedanken an den nächsten Winter und an den Heizölvorrat aufkommen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
22.02.2021, 08:36 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen, starten heute Morgen aber leider mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit fester Tendenz eröffnen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen, starten heute Morgen aber leider mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit fester Tendenz eröffnen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2120 US-Dollar gehandelt.

Auch wenn die Temperaturen in den Ölindustriegebieten der USA langsam wieder ansteigen, fehlen dort vorerst weiterhin rund 40 Prozent der Ölproduktion. Die Anlagen müssen in den nächsten Tagen erst auf Schäden überprüft werden, bevor sie dann wohl wieder in Betrieb gehen können.
Dies ist sicherlich ein Faktor, warum die Rohölpreise auch zum Start in die neue Handelswoche auf hohem Niveau bleiben bzw. sogar wieder zulegen.
Ein weiterer Punkt ist die Anhebung der Preisprognose durch das Investmenthaus Goldman Sachs, das gerade in Rohstoffangelegenheiten hohes Ansehen genießt. Für die Nordseemarke "Brent" erwarten die Analysten in den nächsten drei Monaten Preise von 75 US-Dollar pro Barrel. Dabei gehen sie davon aus, dass der globale Ölverbrauch bis Ende Juli wieder das Niveau vor der Corona-Krise erreichen wird.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen zudem recht positiv aus. Der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe kletterte per Februar von 54,8 auf 57,7 Punkte, während der Vergleichswert aus dem Dienstleistungssektor etwas zurückging. In den USA stieg dieser sogar leicht an, während die Zahlen aus der Industrie im Rahmen der Erwartungen veröffentlicht wurden. Gute Zahlen kamen dort auch vom Immobilienmarkt, wo die Verkäufe bestehender Häuser per Januar stärker als prognostiziert anstiegen.
Erstmals seit November gefallen ist hingegen die Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Das Dienstleistungsunternehmen Baker Hughes meldete für die vergangenen Wochen einen minimalen Rückgang von einer auf nun 305 Einheiten. Von einer Trendwende kann hier also sicherlich noch nicht gesprochen werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag im frühen Handel deutlich zulegen und dabei von den relativ guten EU-Konjunkturdaten profitieren. Im Laufe des Tages schmolzen die Gewinn aber wieder etwas zusammen, wohl auch, weil sich die frühen US-Aktienkursgewinne wieder in Luft auflösten und der US-Dollar als sicherer Hafen wieder stärker gesucht wurde.

Die Heizölpreise werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten, nachdem es zum Ende der letzten Woche ja Kursrückgängen gekommen war. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Dies dürfte sich nicht gerade stimmulierend auf die Kauflaune der Verbraucher auswirken, die in diesen Tagen ohnehin schon auf einem extrem niedrigen Stand ist. Da der Frühling mittlerweile überall in Deutschland Einzug gehalten hat und sich scheinbar etablieren wird, geht auch der Heizölverbrauch spürbar zurück. Somit bleiben auch die Aussichten auf eine Belebung der Nachfrage eher trübe, die Lieferzeiten dafür kurz.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.