24.01.2020, 07:58 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern am späten Nachmittag nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten wieder erholt, nachdem es zuvor einen deutlichen Preisverfall gegeben hatte. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern am späten Nachmittag nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten wieder erholt, nachdem es zuvor einen deutlichen Preisverfall gegeben hatte. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,75 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1050 Dollar gehandelt.

Mit den überraschend bearish, also preisdrückend ausgefallenen Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) und der Sorge vor einer Ausbreitung des Coronavirus und einer in Folge zurückgehenden globalen Ölnachfrage, starteten die Rohölpreise gestern mit Abschlägen in den europäisch geprägten Handel. Mit Eröffnung des US-Handels beschleunigte sich dann der Abwärtstrend, der auch an den Aktienbörsen zu beobachten war.
Erst kurz vor Bekanntgabe der wichtigen US-Ölvorratsdaten durch das Department of Energy (DOE) konnten sich die Futures stabilisieren, was sicherlich auch damit zusammenhing, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Krankheit bzw. dem Virus noch keinen "gesundheitlichen Notstand von internationaler Tragweite" sieht.
Die DOE-Daten fielen dann überraschend bullish, also preistreibend aus. In Summe blieben die US-Ölvorräte im Vergleich zur Vorwoche weitgehend unverändert, was nach den API-Zahlen vom Vortag natürlich so nicht erwartet wurde. Spontan ging es mit den Futures wieder nach oben, zumal die Gesamtnachfrage um 2,5 Millionen Barrel pro Tag anstieg und somit sogar leicht über dem Vorjahresmonat lag.
Weitere preistreibende Faktoren sind nach wie vor die Lieferausfälle in Libyen, sowie die Produktionskürzungen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens, die laut OPEC-Generalsekretär Barkindo nun auch von Nigeria und vor allem dem Irak besser eingehalten werden.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar am frühen Nachmittag an Wert, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) weiterhin bei ihrer ultralockeren Geldpolitik bleiben will und aus den USA gute Arbeitsmarktdaten vermeldet wurden. Hier lagen sowohl die Erstanträge, also auch die weitergeführten Anträge auf Arbeitslosenunterstützung unter den Erwartungen der Analysten. Währenddessen konnte sich das Verbrauchervertrauen in der EU nicht wie erwartet erholen und verharrt per Januar weiterhin bei minus 8,1 Punkten.

Heute also ausnahmsweise mal keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen zur Folge sollte sich das Plus aber in einem engen Rahmen von maximal einen halben Cent pro Liter bewegen. Nach wie vor liegen die Notierungen auf einem äußerst attraktiven Niveau, das gerade sicherheitsorientierte Verbraucher zur Bestandsaufstockung nutzen sollten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
23.01.2020, 07:20 Uhr
Die Ölpreise sind auch gestern wieder unter Druck geraten und auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember zurückgefallen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind auch gestern wieder unter Druck geraten und auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember zurückgefallen. Es besteht die Befürchtung, dass sich die Ausbreitung des Coronavirus auch spürbar auf die Ölnachfrage auswirken könnte. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,60 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1080 Dollar gehandelt.

Obwohl die Lieferungen aus Libyen weiter stark eingeschränkt sind und dem Markt dadurch aktuell rund 0,8 Millionen Barrel pro Tag fehlen, bleiben die Rohölpreise weiter unter Druck.
Hauptverantwortlich hierfür ist der Coronavirus, der stark auf die globale Ölnachfrage drücken könnte. Ähnlich wie beim SARS-Ausbruch im Jahr 2003 sind starke Einschränkung im Reise- und hier vor allem des Luftverkehrs zu erwarten. Entsprechend gingen auch die Aktien von Fluglinien und Reiseveranstalter zuletzt in die Knie.
Die Experten von Goldman Sachs rechnen damit, dass der weltweite Ölbedarf um bis zu 260.000 Barrel pro Tag zurückgehen könnte. Dies in einer Phase, in der sich die Nachfrage saisonbedingt ohnehin auf einem sehr geringen Niveau befindet.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) bestätigten die mehr als gute Versorgungslage, denn die gemeldeten Vorräte stiegen im Vergleich zur Vorwoche um in Summe 9,6 Millionen Barrel an. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Plus von gut drei Millionen Fass gerechnet. Sollte der Aufbau heute Nachmittag durch die DOE-Zahlen bestätigt werden, könnte sich die Druck auf die Öl-Futures nochmals erhöhen. Mittlerweile dürfte der Markt aber auch anfällig für eine technische Gegenreaktion geworden sein.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder einen sehr ruhigen Handel mit kaum größeren Kursausschlägen. Der Euro hangelt sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin knapp unterhalb der 1,11-Dollar-Marke entlang. Heute tagt der Rat der Europäischen Zentralbank und am Nachmittag gibt es neue Arbeitsmarktdaten aus den USA, die eventuell wieder etwas Schwung in den Handel bringen könnten.

Die Heizölpreise in Deutschland kennen in diesen Tagen erfreulicherweise nur den Weg nach unten. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, werden die Notierungen auch heute wieder mit Abschlägen in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter in den Handel starten. Der Januar bestätigt sich also anscheinend auch in diesem Jahr als sehr günstiger Kaufmonat, was derzeit von den Verbrauchern auch rege genutzt wird. Lediglich die milde Witterung bremst die Nachfrage etwas aus.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
22.01.2020, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern wieder eher von der schwachen Seite gezeigt, starten heute Morgen aber weitgehend stabil in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Abschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern wieder eher von der schwachen Seite gezeigt, starten heute Morgen aber weitgehend stabil in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren leichten Abschlägen erwartet.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 58 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht an Wert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1080 Dollar gehandelt.

Die Lieferausfälle in Libyen, die es derzeit aufgrund einer stillgelegten Exportpipeline gibt, haben den Ölmarkt anscheinend nur kurzzeitig beschäftigt. Wie bereits gestern an dieser Stelle ausgeführt, wird die Aktion als Politikum von General Haftar gewertet, um bei der Friedenskonferenz in Berlin Macht und Stärke zu demonstrieren. Wann die Pipeline aber wieder geöffnet wird, ist nach wie vor ungewiss.
Unklar ist auch, inwieweit der in China ausgebrochene Corona-Virus Auswirkungen auf das Geschehen am Ölmarkt hat bzw. noch haben wird. Marktexperten rechnen damit, dass die Reisetätigkeit der Chinesen gerade jetzt um den Jahreswechsel dadurch deutlich eingeschränkt werden könnte, was sich natürlich auch auf den Ölverbrauch auswirken würde.
Ob das für den gestrigen Rückgang, vor allem der Gasölpreise, verantwortlich gemacht werden kann ist aber wohl fraglich.
Eher schon der monatliche Produktionsbericht der Energy Information Administration (EIA), wonach der Ausstoß der US-Schieferölindustrie im Januar auf 9,178 Millionen Barrel pro Tag zulegen soll, womit die Schätzung aus dem Vormonat um 43.000 Barrel noch oben korrigiert wurde.
Ansonsten gab es am Vormittag überraschend gut ausgefallene Konjunkturdaten aus der EU. Hier wurde der ZEW Konjunkturerwartungsindex für den Monat Januar mit einem Plus von 25,6 Punkten veröffentlicht, während die Erwartung lediglich bei 5,5 Zählern lag. Auf die Preisfindung am Ölmarkt wirkte sich das aber nicht aus.

Dafür aber auf den Devisenmarkt, wo der Euro nach Bekanntgabe der Zahlen im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen konnte. Diese musste unsere Gemeinschaftswährung dann aber im Laufe des Nachmittags wieder vollständig abgeben und schlussendlich stand sogar ein Minuszeichen an der Kurstafel.

Trotz der leichten Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande auch heute ihren Abwärtstrend der letzten Tage weiter fortsetzen können. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen den  niedrigsten Stand seit April 2018 erreicht und stehen auch deutlich unter den recht günstigen Januarpreisen des letzten Jahres. Es kann uneingeschränkt zum Kauf geraten werden!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


21.01.2020, 08:49 Uhr
Die Ölpreise haben nach den Aufschlägen zu Handelsbeginn gestern im weiteren Verlauf wieder nachgegeben und auch heute Morgen starten die Futures mit schwacher Tendenz. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach den Aufschlägen zum gestrigen Handelsbeginn im weiteren Verlauf wieder nachgegeben und auch heute Morgen starten die Futures mit schwacher Tendenz. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise mit leichten Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,15 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird auch heute Morgen knapp unterhalb der 1,11-Dollar-Marke gehandelt.

Auch wenn ein Großteil der libyschen Ölproduktion aufgrund einer Pipeline-Blockade derzeit nicht an die Exporthäfen gelangen kann und es im Irak zu weiteren Unruhen und kleineren Förderausfällen gekommen ist, gerieten die Rohölpreise gestern im Laufe  des Tages schon wieder leicht unter Druck.
Generell rechnen die Marktteilnehmer wohl damit, dass die Aktion in Libyen nur ein vorübergehendes Druckmittel von General Haftar im Rahmen der Friedensverhandlungen war und die Lieferungen aus dem Sharara-Ölfeld bald wieder aufgenommen werden können.
Ein anderes preisdrückendes Thema ist sicherlich die mittlerweile sehr hohe Reservekapazität der am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder. Durch die permanente Drosselung der letzten Jahre ist diese laut den Analysten von ING Economics mittlerweile auf mehr als drei Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Das heißt, dass die Ölversorgung gesichert ist, auch wenn es zu vorübergehenden unvorhersehbaren Ereignissen kommen sollte.
Da gestern in den USA die Börsen aufgrund eines Feiertages geschlossen blieben, kamen aus Übersee kaum neue Impulse. Die US-Ölbestandsdaten werden in dieser Woche erst am Mittwochabend bzw. Donnerstagnachmittag bekanntgegeben.

Auch am Devisenmarkt gab es gestern einen recht ruhigen Handel und keine größere Ausschläge im Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Heute stehen aber zahlreiche wichtige Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks zur Veröffentlichung an, sodass etwas Bewegung in den Devisenhandel kommen könnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Allgemein ist das Preisniveau derzeit so attraktiv wie lange nicht mehr. Egal welchen Betrachtungszeitraum man auswählt, die Notierungen liegen deutlich unter Durchschnitt und auch unter Vorjahr!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung:
Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
20.01.2020, 07:33 Uhr
Die Ölpreise haben zum Start in die neue Handelswoche deutlich zugelegt, nachdem aus Libyen ein gravierender Lieferausfall zu vermelden ist. In Folge werden heute leider auch die Heizöl-Notierungen mit entsprechenden Aufschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zum Start in die neue Handelswoche deutlich zugelegt, nachdem aus Libyen ein gravierender Lieferausfall zu vermelden ist. In Folge werden heute leider auch die Heizöl-Notierungen mit entsprechenden Aufschlägen erwartet.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,15 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird heute Morgen nur noch knapp unterhalb der 1,11-Dollar-Marke gehandelt.

Nach dem deutlichen Rückgang der Rohölpreise ab der zweiten Januarwoche, der auf die Beruhigung der Lage im Nahen Osten, den weiter gestiegenen US-Ölbeständen und den preisdrückend zu wertenden Monatsberichten von EIA, der OPEC und der IEA zurückzuführen war, haben sich die Notierungen in den letzten Tagen merklich stabilisiert.
Nun rückt immer mehr das Thema Libyen in den Mittelpunkt des Interesses. Während in Berlin unter Beisein von General Haftar, der mit seinen Streitkräften weite Teile des Landes kontrolliert, über Friedenslösungen und ein Waffenembargo diskutiert wurde, ließ dieser vor Ort eine Pipeline abschalteten, womit das größte libysche Ölfeld "Sharara" praktisch abgeschnitten ist. Derzeit spricht man von einem Exportausfall von rund 0,8 Millionen Barrel pro Tag. Insgesamt lag die Förderung Libyens zuletzt bei rund 1,1 Millionen Fass pro Tag.
Auch im Irak gibt es weiter Problem. Ein Streik von Sicherheitskräften sorgt für einen Förderausfall von gut 0,1 Millionen Barrel.
Doch es gibt auch wieder bearish, also preisdrückende Meldungen, die dafür sorgen, dass sich der Anstieg der Ölpreise bislang zumindet in Grenzen hält. So ist die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche überraschend und deutlich um 14 Einheiten auf nun 673 angestiegen. Außerdem fielen die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten, vor allem aus den USA, eher schwach aus. Die Industrieproduktion ist per Dezember um 0,3 Prozent zurückgegangen und der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan wurde per Januar nur mit 88,3 statt der erwarteten 89 Punkten veröffentlicht.

Trotzdem konnte der US-Dollar im Vergleich zum Euro am Freitag den ganzen Tag über leicht zulegen. Händler begründeten dies vor allem mit technischen Faktoren. Dem Devisenmarkt fehlt es derzeit an neuen Impulsen, die wohl auch heute nicht kommen werden, denn in den USA bleiben die Börsen heute aufgrund eines Feiertages geschlossen.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit durchaus spürbaren Aufschlägen in die neue Handelswoche starten, nachdem es in den vergangenen zwei Wochen nur nach unten gegangen war. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einen halben Cent pro Liter erwarten, was dem derzeit allgemein sehr günstigem Niveau aber kaum Abbruch tut. Nach wie vor kann zur Aufstockung der Vorräte geraten werden.
17.01.2020, 08:40 Uhr
Die Ölpreise scheinen sich nach einem turbulenten Jahresstart weiter einzupendeln, denn die Preisaufschläge waren auch gestern eher gering. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls wenig verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten scheinen sich nach einem turbulenten Jahresstart weiter einzupendeln, denn die Preisaufschläge waren auch gestern eher gering. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1140 Dollar gehandelt.

Die in letzter Zeit überwiegend bearish, also preisdrückend zu wertenden Meldungen scheinen nun ausreichend in die Rohölpreise eingearbeitet zu sein. Dies zeigt sich daran, dass auch der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (EIA), in dem explizit erwähnt wurde, dass es aufgrund der sehr hohen Lagerbestände und der steigenden Produktion außerhalb der OPEC eine "solide Basis" gäbe, die eine Reaktion auf eventuelle Eskalationen aufgrund politischer Spannungen möglich mache.
Die Händler reagierten nur kurzzeitig auf den Report und bereits am frühen Nachmittag waren die anfänglichen Verluste wieder ausgeglichen.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA konnten ingesamt überzeugen und sorgten dann für weiteren Auftrieb. Vor allem der Philadelphia Fed Herstellungsindex konnte per Januar mit 17 statt wie erwartet 3,8 Punkten überzeugen, aber auch die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ging in dieser Woche um 10.000 auf 204.000 zurück.
Auch aus China kamen heute Morgen überraschend gute Wirtschaftsindikationen. Die Industrieproduktion ist per Dezember auf Jahressicht um 6,9 Prozent gestiegen, während die Prognose bei 5,9 Prozent lag. Die Einzelhandelsumsätze verzeichneten ein Plus von 8 Prozent. Erwartet wurde lediglich ein Zuwachs von 7,8 Prozent.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar ebenfalls von den guten Konjunkturdaten profitieren und im Vergleich zum Euro etwas zulegen. Insgesamt bleiben die Ausschläge aber auch hier weiterhin in einer recht engen Spanne, sodass die Auswirkungen auf die europäischen Importpreise von dieser Seite eher gering bleiben.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Heizölpreise in Deutschland heute ebenfalls recht stabil in den heutigen Handelstag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein weiteres leichtes Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile stehen die Notierungen auf dem günstigsten Niveau seit April 2018 und können daher als äußerst attraktiv bezeichnet werden. Wer noch ein wenig Platz in Heizöl-Tank findet, sollte auf jeden Fall eine Aufstockung des Vorrates in Erwägung ziehen, denn allgemein bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten unsicher und die weitere Entwicklung ungewiss.
16.01.2020, 08:05 Uhr
Die Ölpreise bleiben in diesen Tagen auf einem sehr günstigen Niveau und auch heute Morgen geht es bislang nur leicht nach oben. Die Heizöl-Notierungen können als sehr attraktiv beschrieben werden und starten heute ebenfalls ohne große Veränderung. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben in diesen Tagen auf einem sehr günstigen und verbraucherfreundlichen Niveau und auch heute Morgen geht es bislang nur geringfügig nach oben. Die Heizöl-Notierungen können derzeit als sehr attraktiv beschrieben werden und starten heute ebenfalls ohne große Veränderung in den Handel.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,25 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder einmal etwa verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1150 Dollar gehandelt.

Nachdem die Marktteilnehmer die preisdrückend zu wertenden US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) am Dienstagabend quasi schon vorweggenommen hatten, blieben weitere größere Reaktion auf den deutlichen Aufbau der Ölvorräte gestern aus. Nur zu Beginn des europäisch geprägten Handels gingen die Futures nochmals leicht in die Knie, was sicherlich auch durch den Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) begünstigt wurde.
Vor der Veröffentlichung des OPEC-Monatsberichtes und der DOE-Bestandszahlen blieben die Händler aber eher vorsichtig und so blieben größere Kursbewegungen aus.
Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sieht für das aktuelle Jahr im Vergleich zum letzten Bericht zwar eine um 100.000 Barrel pro Tag höhere globale Nachfrage, gleichzeitig aber auch eine um 220.000 Fass steigende Ölproduktion aus Nicht-OPEC-Ländern. Unterm Strich gab es jedoch keine spürbare Reaktion des Marktes.
Dafür aber auf die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die knapp zwei Stunden später veröffentlicht wurden. In erster Reaktion gab es heftige Verkäufe und die Rohölpreise rutschen um gut einen halben Dollar pro Barrel ab. Unterm Strich gab es hier nämlich einen Aufbau von gut zwölf Millionen Barrel, womit die API-Zahlen vom Vortag in etwa bestätigt wurden. Zwar vermeldete das DOE einen Rückgang bei den Rohölvorräten von 2,5 Millionen Barrel, dafür aber einen umso kräftigeren Anstieg bei den Produktbeständen. Auch die auf ein neues Rekordniveau von 13 Million Barrel pro Tag gestiegene US-Ölproduktion, sowie die weiter zurückgegangene Gesamtnachfrage drücken auch die Notierungen.
Diese konnten sich zum Abend hin aber wieder erholen, was wohl mit der Unterzeichnung des ersten Teilabkommens zwischen den USA und China in Verbindung zubringen ist.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar wieder etwas zulegen, obwohl die EU Industrieproduktion per November um 1,5 Prozent rückläufig war. Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Minus von 1,1 Prozent gerechnet.

Insgesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise derzeit auf dem günstigsten Niveau seit April 2018 stehen! Erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht einen leichten Anstieg in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten, insgesamt dürften die Ausschläge bzw. Veränderungen aber sehr gering bleiben. Die Nachfrage hat in den letzten Tagen spürbar angezogen, was angesichts des sehr attraktiven Preisniveaus auch nicht verwunderlich ist. Viele Verbraucher stocken Ihre Bestände auf und gehen angesichts der nach wie vor sehr unsicheren Lage im Nahen Osten auf Nummer sicher.
15.01.2020, 08:44 Uhr
Die Ölpreise sind im gestrigen Handelsverlauf zunächst angestiegen, nach Bekanntgabe der API-Ölbestandsdaten wurden die Gewinne aber wieder abgegeben. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind im gestrigen Handelsverlauf zunächst angestiegen, nach Bekanntgabe der API-Ölbestandsdaten wurden die Gewinne aber wieder nahezu vollständig abgegeben. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den Tag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,35 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1135 Dollar gehandelt.

Aus technischer Sicht war der Ölmarkt nach den massiven Verlusten der Vortage deutlich überverkauft und somit anfällig für eine Gegenbewegung. Nach anfänglichen leichten Verlusten, legten die Rohölpreise dann am Vormittag auch tatsächlich etwas zu und die Gewinne konnten bis zum späten Abend auch noch etwas ausgebaut werden. Doch bereits vor Bekanntgabe der neuen US-Ölbestandsdaten durch das American Petroleum Institute (API) gab es wieder einen kleinen Rücksetzer, als wenn die Marktteilnehmer es geahnt hätten, dass diese erneut bearish, also preisdrückend ausfallen würden.
Tatsächlich stiegen die Vorräten im Vergleich zur Vorwoche überraschend deutlich um in Summe über elf Millionen Barrel an, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit einem Aufbau von gut drei Millionen Barrel gerechnet hatten.
Auch der Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) wurde zumindest in der kurzfristigen Sicht drückend gewertet, denn für das laufende Jahr rechnet man hier mit einer noch stärkeren Überversorgung als zuletzt. Die Prognose zur globalen Ölnachfrage wurde leicht nach unten korrigiert, während man mit einem etwas stärkeren Angebot rechnet. Erst im nächsten Jahr soll der Markt wieder knapper versorgt sein. Die gleichzeitige Anhebung der Preisprognosen für die ersten drei Quartal 2020 ist mit den aktuellen Spannungen im Nahen Osten zu begründen.
Diese werden sicherlich den Ölmarkt auch noch eine Weile beschäftigen, denn sowohl im Konflikt der westlichen Welt mit Teheran, noch beim sich anbahnenden Streit zwischen den USA und dem Irak deutet sich eine Lösung an.
Heute warten die Marktbeobachter mit Spannung auf die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die gegen 16.30 Uhr über die Ticker rollen werden.

Am Devisenmarkt geriet der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern nur kurzzeitig etwas unter Druck. Die Klarstellung von US-Finanzminister Steven Mnuchin, dass die USA die bisher verhängten Strafzölle gegen China im Rahmen des Phase-1-Abkommens nicht aufheben werde, belastete am Nachmittag den Greenback. Insgesamt bleiben die Wechselkurse hier aber weiterhin recht stabil.

Die Heizölpreise in Deutschland stehen derzeit auf dem tiefsten Stand seit Anfang August letzten Jahres. Wer hätte dies noch vor gut zwei Wochen für möglich gehalten? Heute wird es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen keine größeren Veränderungen geben. Hauptverantwortlich für den starken Rückgang der letzten Tage sind natürlich die deutlich gefallenen Rohölpreise, aber auch die relativ schwache Inlandsnachfrage trägt ihren Teil dazu bei. Die Tanks der Verbraucher sind aufgrund des bisher recht milden Winters noch recht gut gefüllt. Es kann aber, angesichts der nach wie vor politisch sehr instabilen Lage im Nahen Osten, durchaus zu einer Aufstockung der Vorrats geraten werden. Derzeit kann man mit einem Kauf auch einer Teilmenge kaum etwas falsch machen!
14.01.2020, 08:57 Uhr
Die Ölpreise haben gestern am Nachmittag erneut deutlich nachgegeben und stehen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit gut einem Monat. In Folge setzen heute auch die Heizöl-Notierungen ihren Abwärtstrend der letzten Tage fort. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern am Nachmittag erneut deutlich nachgegeben und stehen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit gut einem Monat. In Folge setzen heute aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen ihren Abwärtstrend der letzten Tage fort.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut leicht verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1145 Dollar gehandelt.

Obwohl die Lage im Nahen Osten weiterhin sehr angespannt und die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche weiter deutlich zurückgegangen ist, gerieten die Rohölpreise auch gestern wieder unter Druck. Die Tatsache, dass es bislang noch zu keinen größeren Produktionsausfällen gekommen ist sorgt dafür, dass immer mehr Marktteilnehmer mit einer deutlichen Überversorgung im ersten Quartal rechnen. Nur so ist die aktuelle Entwicklung am Ölmarkt zu erklären, denn die Risiken sind nach wie vor allgegenwärtig und sicherlich nicht zu verachten.
Nicht nur, dass das Verhältnis zwischen den USA und dem Iran nach wie vor sehr schlecht ist, auch im Irak, dem zweitgrößten Ölproduzenten innerhalb der OPEC, brodelt es gewaltig.
Wer vor rund zehn Tagen prognostiziert hätte, dass die Ölpreise nach den Ereignissen in Bagdad auf das aktuelle Niveau fallen würde, wäre wohl eher als unglaubwürdig eingestuft worden.
Aber es gibt natürlich noch weitere Themen, die auf die Notierungen drücken. So sind die US-Ölbestände zuletzt deutlich angestiegen und die Nachfrage in den Staaten zeigte sich bei einer Rekord-Ölproduktion eher verhalten.
Ob diese Tendenz auch in dieser Woche bestätigt wird, wird sich heute Abend bzw. morgen am Nachmittag zeigen, wenn die Ölbestandsdaten von API und DOE veröffentlicht werden.
Gestern gab es so gut wie keine neuen Markt beeinflussenden Neuigkeiten. Trotzdem waren die Umsätze aber sehr hoch.

Am Devisenmarkt konnte der Euro seinen jüngsten leichten Aufwärtstrend im Vergleich zum US-Dollar fortsetzen. Unsere Gemeinschaftswährung profitierte dabei von Äußerungen von Fed-Mitglied Eric Rosengreen, der es als möglich erachtet, dass die US-Notenbank aufgrund der Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr weiter eher eine expansive Geldpolitik verfolgen könnte.

Die Heizölpreise kennen in diesen Tagen weiterhin nur eine Richtung und die geht erfreulicherweise gen Süden. Auch heute sollte es nochmals zur deutlichen Rückgängen in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter kommen, je nachdem ob der Rückgang der Rohölpreise gestern schon Berücksichtigung fand oder eben nicht. Mittlerweile stehen die Notierungen auf dem niedrigsten Niveau seit August und ziemlich genau auf dem Durchschnittspreis der letzten drei Jahre. Wer jetzt Heizöl bestellt, kauft auf jeden Fall günstig!
13.01.2020, 09:21 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und starten heute Morgen mit schwacher Tendenz in die neue Handelswoche. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und starten heute Morgen mit eher schwacher Tendenz in die neue Handelswoche. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen erwartet.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1125 Dollar gehandelt.

Auch wenn es am gestrigen Sonntag einen erneute Angriff auf eine irakische Militärbasis gegeben hat, bei dem wohl vier Soldaten verletzt worden sind, hat sich die generelle Lage im Nahen Osten übers Wochenende weiter entspannt. Nicht allerdings im Iran selbst, wo es nach dem versehentlichen Abschuss des ukrainischen Passagierflugzeuges zu massiven Protesten und Massendemonstrationen gegen den geistigen Führer Ali Khamenei und die Regierung gibt.
Immer mehr zum Brennpunkt der Region wird der Irak, der als zweitgrößter Ölproduzent der OPEC extrem wichtig für die globale Energieversorgung ist. Die Regierung in Bagdad hat die USA zum Truppenrückzug aufgefordert und das Parlament die Freigabe zum Kauf eines Luftabwehrsystems genehmigt, das eventuell auch von Russland bezogen werden könnte. Washington droht mit Sanktionen und dem Einfrieren von Konten, über die unter anderem Ölgeschäfte abgewickelt werden.  
Bullish, also preistreibend ist weiterhin die Entwicklung der aktiven US-Bohranlagen zu werten. In der vergangenen Woche ist deren Zahl um weitere 11 auf nunmehr nur noch 659 Einheiten zurückgegangen. Bereits im letzten Jahr gab es hier eine Schwund von deutlich über 20 Prozent und dieser Tend scheint sich im neuen Jahr fortzusetzen.
Eher preisdrückend fielen die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten aus. Vor allem die Zahl der neu geschaffenen Stellen ausserhalb der Landwirtschaft lag in den USA per Dezember nur bei 145.000. Erwartet wurden hingegen 164.000 neue Jobs.

Dies wirkte sich auch am Devisenmarkt aus, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Boden gut machen konnte. Auch die leichte Entspannung der politischen Lage im Nahen Osten hilft unserer Gemeinschaftswährung, die sich in Krisenzeiten in der Regel im Vergleich zum "Greenback" schlechter entwickelt.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben auch heute wieder mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile kann das Preisniveau durchaus wieder als attraktiv bezeichnet werden, denn die Notierungen stehen aktuell deutlich unter dem Durchschnittswert der letzten 12 Monate und auch unter dem Wert der letzten drei Monate. Auch im Vergleich zum Vorjahr kann derzeit deutlich günstiger bestellt werden!
10.01.2020, 08:02 Uhr
Die Ölpreise haben gestern erneut leicht nachgegeben, nachdem die Angst vor einem Krieg zwischen den USA und dem Iran weiter abgenommen hat. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren leichten Verlusten in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut leicht nachgegeben, nachdem die Angst vor einem Krieg zwischen den USA und dem Iran weiter abgenommen hat. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit weiteren leichten Verlusten in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1105 Dollar gehandelt.

Es scheint wieder etwas Ruhe in den Konflikt zwischen den USA und dem Iran einzukehren, nachdem dem iranischen Vergeltungsschlag wohl nicht mit weiterer Gewalt begegnet werden soll. Obwohl die Angst vor einem Krieg in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen ist, bleibt die Situation aber angespannt und es muss nach wie vor jederzeit mit einem weiteren Ereignis gerechnet werden, das die Lage im Nahen Osten eskalieren lassen könnte.
Um so erstaunlicher ist es, dass am Markt die Risikoprämie nun wieder vollständig ausgepreist ist und die Rohölpreise auf dem niedrigsten Stand seit rund vier Wochen stehen.
Entscheidend mit dazu beigetragen haben sicherlich die US-Ölbestände, die in dieser Woche enorme Zuwächse verzeichnet haben und so Druck auf die Notierungen gebracht haben. Außerdem ist der Ölmarkt zu Beginn des neuen Jahres weiterhin sehr gut versorgt, da es bislang keine größeren Förderausfälle gegeben hat und die Nachfrage gerade im ersten Quartal traditionell eher schwach ausfällt.
Sollte die Lage in der Golf-Region auch in nächster Zeit ruhig bleiben, werden die Händler sicherlich die Entwicklung der Nachfrage verstärkt im Auge behalten müssen. Die Frage wird nämlich sein, ob die im Rahmen des OPEC-Förderabkommens beschlossen Produktionskürzungen ausreichen werden, um eine Überversorgung zu verhindern. Mit entscheidend dabei ist sicherlich auch, ob sich die einzelnen Länder auch tatsächlich an die Vorgaben halten.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus und hatten keinen größeren Einfluss auf den Ölhandel.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit nur sehr geringen Kursschwankungen im Verhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Dies könnte sich eventuell heute ändern, denn im Laufe des Tages stehen wichtige Konjunkturdaten aus den USA zur Veröffentlichung an.

Auch die Heizölpreise haben in den letzten Tagen erfreulicherweise einen deutlichen Rückgang verzeichnet und stehen mittlerweile nicht nur auf dem niedrigsten Stand seit knapp vier Wochen, sondern auch wieder deutlich unter dem Durchschnittspreis der letzten zwölf Monate. Auch im Vergleich zum Vorjahr stehen die Notierungen derzeit günstiger! Geht es nach morgendlichen Berechnungen und ersten Preistendenzen wird es wohl auch heute wieder zu leichten Abschlägen kommen. Diese dürften in etwa bei knapp einen halben Cent pro Liter liegen. Zweifelsohne bietet sich derzeit eine gute Kaufgelegenheit.