03.03.2021, 08:33 Uhr
Die Ölpreise tendierten gestern in einer relativ breiten Spanne seitwärts und gingen nur leicht schwächer aus dem Handel. Heute Morgen ziehen die Futures aber leicht an, sodass es bei den Heizöl-Notierungen zu keinen größeren Veränderungen kommen sollte. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendierten gestern in einer relativ breiten Spanne seitwärts und gingen nur leicht schwächer aus dem Handel. Heute Morgen ziehen die Futures aber etwas an, sodass es bei den Heizöl-Notierungen zumindest anfänglich zu keinen größeren Veränderungen kommen sollte.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde genau 60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2080 US-Dollar gehandelt.

Nach dem Schwächeanfall vom Montag konnten sich die Rohölpreise gestern stabilisieren, wobei die Schwankungsbreite doch recht hoch war. Am Vormittag zogen die Futures zunächst deutlich an, als das russischen Energieministerium Daten zur Ölproduktion im Februar bekannt gab. Demnach ging die Förderung um 30.000 Barrel pro Tag zurück, was mit der extremen Kälte in Teilen der Fördergebiete zu begründen ist.
Am Nachmittag tendierte der Ölkomplex dann auf hohem Niveau seitwärts. Der OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo zeigte sich zu Beginn des Treffens des technischen Komitees (JTC) zufrieden mit der aktuellen Situation und sieht für dieses Jahr eine gesunde Balance zwischen Angebot und Nachfrage. Vor allem der hohe Bedarf in Asien sei ermutigend.
Währenddessen forderte Indien eine Erhöhung der Produktionsmengen und kritisierte erneut "künstliche Kürzungen" um den Preis in die Höhe zu treiben.
Vor Veröffentlichung der API-Ölbestandsdaten sackten die Ölpreise wieder ab und die Futures gingen auf Tagestief aus dem Handel.
Die Bestandszahlen selbst dürften in dieser Woche nicht sehr aussagekräftig sein, da es hier zu deutliche Verschiebungen aufgrund der kältebedingten Produktions- und Förderausfälle gekommen ist. Folgerichtig gab es ein deutliches Plus bei Rohöl, während die Vorräte bei den Destillaten und bei Benzin massiv zurückgingen.

Am Devisenmarkt startete der Euro im frühen Handel im Vergleich zum US-Dollar schwach und fiel kurzzeitig sogar unter die 1,20-Dollar-Marke. Belastet wurde unsere Gemeinschaftswährung dabei von schwachen Konjunkturdaten aus Deutschland. Hier gingen die Einzelhandelsumsätze per Januar unerwartet um 8,7 Prozent zurück und die Zahl der Arbeitslosen stieg per Februar um 9.000. Im Laufe des Handels setzte dann aber eine Erholung ein und am Schluss standen sogar deutliche Pluszeichen an den Kurstafeln.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute wohl zumindest nicht ansteigen, bestenfalls sogar mit weiteren leichten Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleibt es bei einer recht schwachen Nachfrage, auch wenn die Zahl der Bestelleingängen zum Wochenstart im Vergleich zu den letzten Tagen etwas nach oben ging.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
02.03.2021, 07:28 Uhr
Die internationalen Ölpreise haben zum Start in den neuen Handelsmonat März deutlich nachgegeben. Obwohl gleichzeitig auch der Euro an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit schönen Abschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zum Start in den neuen Handelsmonat März überraschend deutlich nachgegeben. Obwohl gleichzeitig auch der Euro an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach mit schönen Abschlägen in den Tag gehen.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei rund 63 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,75 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar nochmals ein Stück zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2020 US-Dollar gehandelt.

Gestern gab es an den internationalen Ölmärkten eine durchaus überraschende Entwicklung. Trotz guter Konjunkturdaten und steigender Aktienmärkte fielen die Rohölpreise deutlich zurück.
Der Grund ist wohl in technischen Faktoren zu suchen, denn nach den kräftigen Gewinnen in den vergangenen Wochen war ein Gegenbewegung überfällig.
Aber auch Spekulationen im Bezug auf das am Donnerstag beginnende Treffen der OPEC+ Gruppe könnten für die gestrigen Abschläge verantwortlich sein. Im Vorfeld soll es Forderungen von gewichtigen Mitgliedern geben, die eine stärker Anhebung als nur eine halbe Million Fass pro Tag fordern.
Ansonsten gab es eigentlich durchgehend bullishe, also preistreibend zu wertenden Nachrichten. In immer mehr Ländern stehen Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen an und die vermeldeten Konjunkturdaten fielen durchweg positiv aus.
So stieg der EU Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per Februar von 54,8 auf 57,9 Punkte an, die Analysten hatten 57,7 Zähler erwartet. In den USA gibt es bei den Einkäufern der Industrie eine noch positivere Erwartung, denn hier stieg der ISM-Index auf 60,8 Punkte an.
Außerdem gibt es immer wieder Spannungen und Zwischenfällen im Nahen Osten, die immer mit dem Iran in Verbindung gebracht werden. Dies macht es eher unwahrscheinlich, dass der Verhandlungsprozess zwischen Teheran und Washington im Bezug auf das Atomabkommen schon bald in Schwung kommen könnte und bedeutsame iranische Ölexporte zu erwarten sind.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro in diesen Tagen auf der Verliererstrasse. Unsere Gemeinschaftswährung fiel gestern im Vergleich zum US-Dollar trotz des soliden EU-Einkaufsmanagerindex weiter auf den tiefsten Stand sei Anfang Februar zurück. Allgemein beurteilen die meisten Händler die Wirtschaftsaussichten in den USA positiver, was auch der Hauptgrund für die aktuelle Dollarstärke ist.

Trotz der erneuten Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute wohl endlich wieder einmal mit schönen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis rund einem Cent pro Liter erwarten. Bereits gestern drehte der Markt nach anfänglichen Aufschlägen noch ins Minus, sodass in dieser Woche bisher eine sehr erfreuliche Tendenz zu beobachten ist. Angesichts der Tatsache, dass ein stärkerer Preisrückgang eher unwahrscheinlich ist, sollten sich Schnäppchenjäger bereits jetzt langsam auf die Lauer legen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
01.03.2021, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben im Laufe des Freitags weitere Verluste hinnehmen müssen, die heute Morgen aber schon wieder ausgeglichen wurden. Aufgrund von Währungsverlusten werden die Heizöl-Notierungen leider mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im Laufe des Freitags weitere Verluste hinnehmen müssen, die heute Morgen im asiatischen Handel aber schon wieder ausgeglichen wurden. Aufgrund von Währungsverlusten werden die Heizöl-Notierungen daher leider sogar mit leichten Aufschlägen in die neue Woche und den neuen Monat starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 65,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,45 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2085 US-Dollar gehandelt.

Im Vorfeld des am Donnerstag beginnenden Treffens der OPEC+ Gruppe bleibt der Ölmarkt anfällig für Gewinnmitnahmen. Zudem gab es am Freitag eher schwache Konjunkturdaten.
Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex ging per Februar von 63,8 auf 59,5 Punkten zurück, während die Analysten im Vorfeld mit 61,1 Zählern gerechnet hatten. Ebenfalls schwächer als erwartet fiel der heute morgen veröffentlichte chinesische HSBC Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe aus. Dieser erreichte nur einen Wert von 50,9 statt 51,5.
In dieser Woche dürfte die volle Aufmerksamkeit der Händler aber natürlich auf das OPEC-Meeting gerichtet sein. Die meisten Händler erwarten hier eine Anhebung der Fördermenge ab dem zweiten Quartal um 0,5 Millionen Barrel pro Tag, sodass dem Markt mit dem Auslaufen der saudischen Förderreduzierung dann insgesamt 1,5 Millionen Fass pro Tag mehr zur Verfügung stehen würde. Eine hiervon abweichende Vereinbarung wäre zwar eine Überraschung, kann aber natürlich trotzdem nicht ausgeschlossen werden.
Ansonsten wird nach den kältebedingten Ausfällen auch die Entwicklung der US-Ölproduktion genau beobachtet werden. An zahlreichen Anlagen sind Schäden festgestellt worden, die erst nach und nach behoben werden können. Die US-Ölbeständen werden daher auch in dieser Woche noch stark von diesen Auswirkungen betroffen sein.
Weiter nach oben geht es derweil mit der Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Das Dienstleistungsunternehmen Baker Hughes hat in der vergangenen Woche ein Plus von 4 auf nun 309 Einheiten ermittelt.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar zuletzt deutlich zurückgefallen. Der "Greenback" profitierte dabei von einer weiterhin eher getrübten Stimmung an den Aktienmärkten und war als "sicherer Hafen" gesucht. Heute stehen einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die hier neue Impulse liefern könnten.

Auch aufgrund der Währungsverluste und der heute morgen wieder festeren Ölpreise werden die Heizölpreise hierzulande mit leichten Aufschlägen in den meteorologischen Frühling starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. So ruhig wie es aktuell am Markt zugeht, so hektisch war es vor rund einem Jahr. Damals sorgte ein rasanter Verfall der Rohölpreise für einen regelrechten Kaufrausch, der dann wiederum verhinderte, dass die Heizöl-Notierungen dieser Entwicklung folgen konnten. Davon sind wir in diesen Tagen meilenweit entfernt. Der Handel reisst sich förmlich um die derzeit von den Kunden äusserst spärlich vergebenen Aufträge.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


26.02.2021, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben gestern keine größeren Kursbewegungen vollzogen und sind nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures aber doch etwas deutlicher nach, sodass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine größeren Kursbewegungen vollzogen und sind nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures im asiatisch geprägten Handel aber doch etwas deutlicher nach, sodass erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen ins Wochenende starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei "nur noch" gut 66 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,75 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2145 US-Dollar gehandelt.

In dieser Woche gab es von zahlreichen namhaften und einflussreichen Analysten eine Art Neubewertung des Marktes. Dabei wurden die Preisprognosen meist nach oben korrigiert, da mit einer sich schnell erholenden globalen Nachfrage und somit mit einer weiteren Unterversorgung gerechnet wird. Entsprechend tendierten die Rohölpreise zeitweise weiter deutlich nach oben.
Gestern war dann aber wohl erstmal Luftholen angesagt, obwohl ein US-Luftangriff auf iranische Milizen im Norden Syriens vermeldet wurde und die veröffentlichten Konjunkturdaten wieder recht positiv ausgefallen sind.
So stieg der deutsche GfK-Konsumklimaindex per März auf minus 12,9 Punkten, erwartet wurde ein negativer Wert von 14,3. Die EU Geschäfts- und Verbraucherstimmung erholte sich per Februar von 91,5 auf 93,4 Punkte und in den USA gab es ein deutliches Plus von 3,4 Prozent bei den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter.  Zu guter Letzt gingen hier in dieser Woche auch die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung von 841.000 auf 730.000 zurück, die weitergeführten Jobgesuche reduzierten sich um knapp 100.000.
Die Händler agierten trotzdem recht vorsichtig, steht doch in der nächsten Woche das wichtige Treffen der OPEC+ Gruppe an. Aufgrund der in letzter Zeit deutlich gestiegenen Ölpreise dürften nicht wenige Mitglieder eine deutliche Erhöhung der Förderquote fordern. Vor allem Saudi-Arabien steht aber wohl weiter auf der Bremse und wird eventuell lediglich eine Ausweitung der Ölproduktion um 0,5 Millionen Barrel pro Tag befürworten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach den guten Konjunkturdaten aus der EU zunächst deutlich zulegen, musste dann aber im späten Handel die Gewinne wieder vollständig abgeben und auch heute Morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung weiter gen Süden. Verantwortlich hierfür dürften die gestrigen späten Verluste an den US-Aktienmärkten sein.

Trotzdem werden die Heizölpreise hierzulande heute endlich wieder einmal nachgeben! Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von mindestens einen halben Cent pro Liter erwarten. Der Februar entwickelte sich nicht so, wie dies die meisten Marktexperten erhofft und erwartet hatten und brachte für die Ölheizer leider deutliche Aufschläge. Bleibt zu hoffen, dass diese im März wieder etwas korrigiert werden. Viel dürfte dabei vom Ausgang des Treffens der OPEC+ Gruppe in der nächsten Woche abhängen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
25.02.2021, 08:32 Uhr
Die Ölpreise sind im gestrigen Handel weiter kräftig angestiegen und haben auf Tageshöchststand geschlossen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind im gestrigen Handel weiter kräftig angestiegen und haben auf Tageshöchststand geschlossen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,40 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar leicht zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2180 US-Dollar gehandelt.

Mit steigenden Aktienkursen nahmen auch die Rohölpreise mit Start in den europäisch geprägten Handel gestern  sofort Fahrt auf und bereits in den Mittagsstunden wurde der erste technische Widerstand erreicht und auch durchbrochen, sodass der Weg für weitere Gewinne frei war.
Begünstigt wurde der Anstieg durch die jüngste Anhebung der Preisprognosen zahlreicher Analysten, das global gesehen eher weiter rückläufige Infektionsgeschehen, sowie die ingesamt sehr knappe Versorgungslage.
Anscheinend gehen die Händler auch davon aus, dass es in gut einer Woche zu keiner deutlichen Förderanhebung durch die OPEC+ Gruppe kommen wird. Ein Steigerung um 0,5 Millionen Barrel pro Tag ist derzeit wohl eingepreist und wäre keine Überraschung. Angesichts der in letzter Zeit deutlich gestiegenen Ölpreise könnten aber innerhalb der Organisation sicherlich auch Stimmen laut werden, die eine stärkere Lockerung fordern. Man darf gespannt sein.
Etwas mit Vorsicht zu genießen sind aufgrund der Wetterkapriolen in dieser Woche die US-Ölbestandsdaten. Das Department of Energy (DOE) vermeldete gestern zwar einen Aufbau der Rohöl- und Benzinvorräte, sowie einen deutlichen Rückgang der Gesamtnachfrage, insgesamt ging es nach Bekanntgabe der Zahlen aber trotzdem weiter nach oben. Dies wurde vor allem mit einer stark zurückgegangenen Ölproduktion begründet. Händler befürchten, dass die Zahlen hier auch in nächster Zeit schwach bleiben könnten.

Weiterhin wenig Bewegung gibt es derzeit am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zulegen konnte. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ging auf Jahressicht im vierten Quartal um 2,7 Prozent zurück, die Analysten hatten im Vorfeld mit 2,9 Prozent gerechnet. Heute stehen weitere wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda, die eventuell etwas mehr Schwung in den Handel bringen könnten.

Die Heizölpreise hierzulande werden trotz der leichten Währungsgewinne heute aber mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu knapp einen Cent pro Liter erwarten. Somit sind die Notierungen seit Anfang des Monats um knapp 20 Prozent angestiegen. Auch wenn wir derzeit immer noch in etwa auf dem Februar-Niveau der Vorjahre liegen, hat dies die Kauflaune der Verbraucher kräftig vermiest, sodass derzeit die Auftragslage am Heizöl-Markt schlecht wie lange nicht ist. Die frühlingshaften Temperaturen und die relativ gut gefüllten Tanks tun ihr Übriges.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
24.02.2021, 08:36 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur zum Start deutliche Gewinne verbuchen können, die im Laufe des Tages aber wieder abgegeben wurden. Heute starten die Futures ohne klare Richtung, ebenso wie die Heizöl-Notierungen hierzulande. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur zum Start deutliche Gewinne verbuchen können, die im Laufe des Tages aber wieder nahezu vollständig abgegeben wurden. Heute starten die Futures ohne klare Richtung, ebenso wie die Heizöl-Notierungen hierzulande.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,25 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2150 US-Dollar gehandelt.

Der Aufwärtstrend am Ölmarkt ist gestern ins Stocken geraten. Nachdem im asiatisch geprägten Handel noch deutliche Gewinne an den Kurstafeln angeschrieben waren, ging es mit einer schwachen Eröffnung der europäischen Aktienmärkten deutlich nach unten.
Im Vorfeld des in der nächsten Woche stattfindenden Treffens der OPEC+ Gruppe werden die Händler auch wohl zunehmend vorsichtiger, zumal der Ausgang nach aktuellem Kenntnisstand völlig offen ist. Während Saudi-Arabien eher auf der Bremse steht und die Fördermengen knapp halten will, drängt Russland auf eine Lockerung.
Außerdem nehmen zahlreiche US-Raffinerien nach der extremen Kältewelle ihren Betrieb wieder auf, wenngleich bei einigen Schäden entdeckt wurden, deren Behebung noch einige Zeit in Anspruch nehmen könnte.
Auf die Rohölvorräte gab es bislang keinen größeren Einfluss. Das American Petroleum Institute (API) vermeldete gestern Abend nach Börsenschluss einen leichten Anstieg um eine Million Barrel, was natürlich auch damit zu tun hat, dass die Weiterverarbeitung entsprechend behindert war. Somit sollten die Bestandsdaten in dieser Woche generell mit Vorsicht betrachtet werden.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen ingesamt wieder recht solide aus. Hervorzuheben wäre hier vielleicht das in den USA sehr wichtige Verbrauchervertrauen, das per Februar von 88,9 auf 91,3 Punkte stieg und die Erwartung von 90 Zählern damit ebenfalls übertreffen konnte.

Am Devisenmarkt fiel der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück, ohne dass es hier größeren Abgabedruck gab. Die Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem Finanzausschuss des Senats brachte keine neuen Impulse, da dieser hier im Wesentlichen seine jüngsten Aussagen bekräftigte. Die an den Märkten grassierenden Inflationsängste sieht Powell aufgrund des schwachen Arbeitsmarktes nicht.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute stabil bis etwas leichter in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Allerdings wurde der gestrige Rückgang in einigen Region bereits gestern mit vollzogen, sodass es hier ein differenziertes Bild geben könnte. Einheitlich schwach präsentiert sich hingegen weiterhin die Nachfrage. Größtenteils noch gut gefüllte Tanks, nach dem Anstieg der letzten Wochen und Monate gefühlt zu hohe Preise und vorfrühlingshaftes Wetter liefern derzeit wenig Motivation für einen Heizölkauf.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
23.02.2021, 08:17 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zum Wochenstart deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit über einem Jahr. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Wochenstart deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit über einem Jahr. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,45 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2170 US-Dollar gehandelt.

Immer mehr Analysten sehen in den kommenden Monaten ein Angebotsdefizit am Ölmarkt und in Folge weiter steigende Rohölpreise. Nachdem gestern die Experten von Goldman Sachs ihre Preisprognose für Brentöl bereits auf 75 Dollar pro Barrel angehoben haben, gab es gestern neue Schätzungen von weniger bekannten Investmenthäusern, die die Futures bald sogar bei rund 80 Dollar pro Fass sehen.
Grundlage dieser Neueinschätzungen ist ein Abflauen des weltweiten Infektionsgeschehens bei immer weiter fortschreitenden Impfungen, sodass sich die Nachfrage im Laufe des Jahres eventuell schneller erholen könnte, als dies nor vor einiger Zeit erwartet worden war. Gleichzeitig bleibt das Angebot durch die Förderkürzungen der OPEC+ Gruppe und Saudi-Arabiens zumindest vorerst deutlich reduziert. Bei Morgan Stanley hat man errechnet, dass der Ölmarkt in diesem Jahr bisher um 2,8 Millionen Barrel pro Tag unterversorgt war.
Ende nächster Woche findet das nächste Treffen der organisierten Ölförderländer statt und man darf schon jetzt gespannt sein, ob hier auf die doch etwas überraschende Entwicklung der Ölpreise reagiert wird und die Fördermengen entsprechend angehoben werden. Im Vorfeld scheint es so zu sein, als das sich Russland und Saudi-Arabien hier wieder einmal nicht einig sind. Während Moskau angeblich lockern will, möchte das Königreich die Kürzungen eher konstant halten.
Die wenigen gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen durchweg positiv aus. Der Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland konnte im Vergleich zum Vormonat von 90,1 auf 92,4 Punkte zulegen und somit auch die Erwartungen übertreffen. In den USA stieg der Chicago Fed Activity Index per Januar von 0,41 auf einen Wert von 0,66.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach Veröffentlichung des Ifo-Index spontan zulegen und so den Aufwärtstrend der letzten Tage fortsetzen. Heute richtet sich die Aufmerksamkeit der Händler auf die US-Notenbank. Fed-Chef Jerome Powell berichtet vor dem Senatsausschuss und Analysten erhoffen sich dabei neue Erkenntnisse über die künftige Geldpolitik in den USA.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit stehen die Notierungen auf dem höchsten Stand seit mehr als einem Jahr, obwohl die Inlandsnachfrage in diesen Tagen extrem schwach ausfällt. Die derzeit ungewöhnlich milden Temperaturen lassen derzeit kaum Gedanken an den nächsten Winter und an den Heizölvorrat aufkommen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
22.02.2021, 08:36 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen, starten heute Morgen aber leider mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit fester Tendenz eröffnen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen, starten heute Morgen aber leider mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit fester Tendenz eröffnen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2120 US-Dollar gehandelt.

Auch wenn die Temperaturen in den Ölindustriegebieten der USA langsam wieder ansteigen, fehlen dort vorerst weiterhin rund 40 Prozent der Ölproduktion. Die Anlagen müssen in den nächsten Tagen erst auf Schäden überprüft werden, bevor sie dann wohl wieder in Betrieb gehen können.
Dies ist sicherlich ein Faktor, warum die Rohölpreise auch zum Start in die neue Handelswoche auf hohem Niveau bleiben bzw. sogar wieder zulegen.
Ein weiterer Punkt ist die Anhebung der Preisprognose durch das Investmenthaus Goldman Sachs, das gerade in Rohstoffangelegenheiten hohes Ansehen genießt. Für die Nordseemarke "Brent" erwarten die Analysten in den nächsten drei Monaten Preise von 75 US-Dollar pro Barrel. Dabei gehen sie davon aus, dass der globale Ölverbrauch bis Ende Juli wieder das Niveau vor der Corona-Krise erreichen wird.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen zudem recht positiv aus. Der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe kletterte per Februar von 54,8 auf 57,7 Punkte, während der Vergleichswert aus dem Dienstleistungssektor etwas zurückging. In den USA stieg dieser sogar leicht an, während die Zahlen aus der Industrie im Rahmen der Erwartungen veröffentlicht wurden. Gute Zahlen kamen dort auch vom Immobilienmarkt, wo die Verkäufe bestehender Häuser per Januar stärker als prognostiziert anstiegen.
Erstmals seit November gefallen ist hingegen die Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Das Dienstleistungsunternehmen Baker Hughes meldete für die vergangenen Wochen einen minimalen Rückgang von einer auf nun 305 Einheiten. Von einer Trendwende kann hier also sicherlich noch nicht gesprochen werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag im frühen Handel deutlich zulegen und dabei von den relativ guten EU-Konjunkturdaten profitieren. Im Laufe des Tages schmolzen die Gewinn aber wieder etwas zusammen, wohl auch, weil sich die frühen US-Aktienkursgewinne wieder in Luft auflösten und der US-Dollar als sicherer Hafen wieder stärker gesucht wurde.

Die Heizölpreise werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten, nachdem es zum Ende der letzten Woche ja Kursrückgängen gekommen war. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Dies dürfte sich nicht gerade stimmulierend auf die Kauflaune der Verbraucher auswirken, die in diesen Tagen ohnehin schon auf einem extrem niedrigen Stand ist. Da der Frühling mittlerweile überall in Deutschland Einzug gehalten hat und sich scheinbar etablieren wird, geht auch der Heizölverbrauch spürbar zurück. Somit bleiben auch die Aussichten auf eine Belebung der Nachfrage eher trübe, die Lieferzeiten dafür kurz.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
19.02.2021, 08:29 Uhr
Die Ölpreise haben gestern in der zweiten Tageshälfte den Rückzug angetreten und sind auf Tagestief aus dem Handel gegangen. In Folge starten heute auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern in der zweiten Tageshälfte den Rückzug angetreten und sind auf Tagestief aus dem Handel gegangen, obwohl auch das Department of Energy (DOE) deutlich gefallene US-Ölbestände vermeldet hat. In Folge starten heute auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den letzten Tag der Woche.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,80 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Boden gewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2095 US-Dollar gehandelt.

Die Luft am Ölmarkt wird etwas dünner! Bei erneut recht hohen Umsätzen gingen die Rohölpreise gestern mit Verlusten aus dem Handel, was angesichts des kräftigen Anstieges der letzten Tage auch nicht unbedingt überraschte. Der Markt war und ist technisch überkauft und anfällig für Gewinnmitnahmen.
Aber auch fundamental hat sich die Lage etwas gedreht. Nach dem Kälteschock in den USA nehmen dort erste Raffinerien ihren Betrieb wieder auf und es ist davon auszugehen, dass sich die Versorgung bald wieder normalisieren wird, wenngleich sicherlich einige Reparaturarbeiten das Ganze auch etwas verzögern könnten.
Zudem scheint Bewegung in das Thema Atomabkommen zu kommen. Das US-Außenministerium gab gestern Abend bekannt, dass man bereit sei, die Gespräche mit Teheran wieder aufzunehmen. Man darf gespannt sein, ob die iranische Regierung die Vorlage aufnimmt und ebenfalls an den Verhandlungstisch zurückkehren will. Am Ölmarkt wirkte die Meldung auf jeden Fall eher preisdrückend, denn sollte die vereinbarten Regeln von 2015 wieder eingehalten werden, könnte der Iran auch wieder bedeutende Mengen an Öl exportieren.
Eindeutig bullish, also preistreibend waren und sind die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) zu werten. Nicht nur, dass der Rückgang bei den Rohöl- und Produktvorräte hier noch stärker ausfiel als vom API vermeldet und von den Analysten erwartet, auch die Gesamtnachfrage legte im Vergleich zur Vorwoche weiter auf rund 20,7 Millionen Barrel pro Tag zu. Gleichzeitig ging die Ölproduktion um gut 200.000 Fass zurück.
Die Ölpreise, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Rückzug befanden, zeigten sich von den Zahlen aber kaum beeindruckt, was doch ein Zeichen dafür ist, dass es in nächster Zeit zumindest zu einer Konsolidierung kommen könnte.

Am Devisenmarkt legte der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas zu, was zu einem gewissen Teil ebenfalls mit technischen Faktor zu begründen ist. Außerdem fielen die gestrigen US-Konjunkturdaten nicht in Gänze überzeugend aus. Während der Philadelphia Fed Herstellungsindex per Februar mit 23,1 Punkten positiv überraschen konnten, enttäuschten die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung mit einem Anstieg auf 861.000.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach mit leichten bis moderaten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Das Interesse der Verbraucher am Heizölkauf bleibt unterdessen weiter sehr gering, was durch den Wetterumschwung in den nächsten Tagen wohl auch so bleiben wird. Lediglich ein deutlicher Preisrückgang könnte etwas Leben in den Markt bringen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
18.02.2021, 08:20 Uhr
Die Ölpreise streben weiter unbeirrt nach oben und bauen somit die Langzeithochs immer weiter aus. Gleichzeitig verliert der Euro an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen leider auch heute wieder mit empfindlichen Aufschlägen in den Tag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten streben weiter unbeirrt nach oben und bauen die Langzeithochs immer weiter aus. Gleichzeitig verliert der Euro an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen leider auch heute wieder mit empfindlichen Aufschlägen in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,95 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,60 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2045 US-Dollar gehandelt.

Seit Anfang November haben sich die Rohölpreise der Sorte "Brent" um sage und schreibe 75 Prozent verteuert und in den letzten Tagen hat sich dabei der Preisauftrieb sogar noch beschleunigt.
Neben der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Corona-Pandemie, der in Folge ingesamt optimistischen Stimmung an den internationalen Finanzmärkten und der Förderkürzungen durch die organisierten Ölförderländer, treibt die extreme Kältewelle in den USA die Futures zuletzt immer weiter nach oben. Mittlerweile geht man davon aus, dass hier am Markt rund 4 Millionen Barrel pro Tag fehlen, also knapp 40 Prozent der US-Ölförderung. Eine Entspannung der Lage ist zumindest vor dem Wochenende nicht in Sicht.
Auch die US-Ölbestandsdaten, die in dieser Woche noch nicht von den Wetterkapriolen beeinflusst sind, fielen erneut bullish, also preistreibend aus. Das American Petroleum Institute (API) vermeldete gestern nach Börsenschluss einen Rückgang von in Summe 6,2 Millionen Barrel, während hier vor allem der starke Rückgang bei Rohöl von 5,8 Millionen Fass ins Auge stach. Heute Nachmittag werden die wesentlich einflussreicheren und detaillierteren Zahlen des Department of Energy (DOE) veröffentlicht.
Einzig und allein die Ankündigung Saudi-Arabiens, die freiwillige Zusatzkürzung von einer Million Barrel pro Tag nicht über den März hinaus beibehalten zu wollen, hatte gestern für einen kurzen Rücksetzer an den Warenterminmärkten geführt, bevor die Ölpreise im Zuge weiter steigender US-Aktienkurse auf Tageshoch aus dem Handel gegangen sind.
MIttlerweile ist der Markt aber stark überkauft und wohl reif für Gewinnmitnahmen.

Am Devisenmarkt befindet sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter auf der Verliererstrasse. Gestern gab es erneut gute Konjunkturdaten aus Übersee, vor allem die Einzelhandelsumsätze überraschten per Januar mit einem Plus von 5,3 Prozent. Volkswirte rechnen mit einer schnellen Erholung der US-Wirtschaft, nicht zuletzt wegen des billionenschweren Konjunkturpaketes und der schnell voranschreitenden Impfungen.

Erneut also leider keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise auch heute wieder mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Verbraucher zeigen sich angesichts der Preisentwicklung der letzten Wochen und Monate enttäuscht und treten wieder in den Käuferstreik. Hinzu kommen in den nächsten Tagen frühlingshafte Temperaturen, sodass die Kapazitäten im Heizölhandel auch in nächster Zeit nur sehr schwach ausgelastet bleiben.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
17.02.2021, 08:32 Uhr
Die Ölpreise zeigen sich im Tagesvergleich kaum verändert, während der Euro am Devisenmarkt Verluste hinnehmen muss. In logischer Konsequenz werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschläten in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigen sich im Tagesvergleich kaum verändert, während der Euro am Devisenmarkt Verluste hinnehmen muss. In logischer Konsequenz werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren leichten Aufschläten in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde weiterhin 60,20 Dollar. Wie eingangs bereits angedeutet, fällt der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2085 US-Dollar gehandelt.

Während hierzulande in den nächsten Tagen der Frühling wohl ein erstes Gastspiel geben wird, kämpft man in weiten Teilen der USA mit einer extremen Kältewelle. Hiervon stark betroffen sind auch große Bereiche der Ölbranche. Es gibt teils erhebliche Ausfälle bei der Produktion, vor allem aber auch bei der Verarbeitung, wodurch dem Markt aktuell wohl mehr als drei Millionen Barrel pro Tag fehlen. Setzt man dies ins Verhältnis zum täglichen US-Verbrauchs in Höhe von ca. 20 Millionen Barrel, ist die Dimension dieser Krise schnell erkennbar.
Auch Russlands Ölindustrie leidet derzeit unter extrem tiefen Temperaturen, die im Osten Sibiriens Anfang Februar bei Werten zwischen minus 50 bis 60 Grad lagen.
Diese Wetterkapriolen wirken sich auch auf den globalen Ölmarkt aus, denn derzeit ist hier das Angebot, hervorgerufen durch die Förderkürzungen der OPEC+ Gruppe und Saudi-Arabiens, ohnehin schon eher knapp bemessen, sodass die globalen Ölbestände immer weiter zurückgehen.
Hinzu kommt die Unsicherheit im Nahen Osten, wo es in letzter Zeit immer wieder zu Drohnenangriffen auf Ziele in Saudi-Arabien durch vom Iran unterstützte Houthi-Rebellen aus dem Jemen gekommen ist.
Etwas stützend wirkt zweifelsohne auch die globale Entwicklung in der Corona-Pandemie. Hier sind die Neuinfektionen mittlerweile auf den tiefsten Stand seit Ende September/Anfang Oktober gefallen und in immer mehr Ländern starten die Impfkamagnen.
Auch die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten geben Grund für Optimismus. Der ZEW-Konjunkturerwartungsindex in der EU kletterte per Februar von 58,3 auf 69,6 Punkte, während das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal mit minus 0,6 Prozent nicht ganz so stark gefallen ist, wie dies im Vorfeld von den Analysten erwartet worden war. In den USA stieg der Empire State Index per Februar von 3,5 auf 12,1 Punkte an.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nur kurzzeitig von den guten Wirtschaftsindikationen aus der EU profitieren, fiel in den Mittagsstunden dann deutlich zurück und auch heute Morgen bleibt unsere Gemeinschaftswährung im asiatisch geprägten Handel unter Druck. Händler sprechen von einer aktuellen Dollar-Stärke, die vorrangig mit den gestiegenen Renditen amerikanischer Staatsanleihen begründet wird.

Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande wohl leider auch heute wieder mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Kauflaune der Ölheizer bleibt getrübt, denn nach dem Anstieg der letzten Wochen und Monate wird das aktuelle Kursniveau als hoch empfunden, obwohl es in etwa auf den Februar-Niveaus der letzten Jahre liegt. Die vorhergesagten extrem milden Temperaturen werden das Dilemma am Heizöl-Markt in den nächsten Tagen eher noch verstärken.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.