18.09.2020, 08:34 Uhr
Die Ölpreise haben gestern vor allem am späten Nachmittag deutlich angezogen und sind in etwa auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Tag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern vor allem am späten Nachmittag deutlich angezogen und sind in etwa auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Auch heute Morgen stehen in Asien überwiegend Pluszeichen an den Kurstafeln, sodass die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Tag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas an Boden gut machen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1855 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die viel beachteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) unterm Strich eher gemischt ausgefallen sind und Hurrikan "Sally" keine größeren Schäden an den Ölanlagen im Golf von Mexiko angerichtet hatte, starteten die Rohölpreise gestern am Morgen zunächst mit leichten Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Doch schon zum Handelsstart in Europa zogen die Futures wieder an.
Die Händler erwarteten offenbar bullishe, also preistreibende Impulse vom Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC), das ja gestern stattgefunden hat. Dabei beschlossen die Delegierten, den Zeitraum für die Kompensation der bisherigen Überproduktionen einiger Länder bis Jahresende zu verlängern. Außerdem kann im Oktober eine außerordentliche Sitzung einberufen werden, falls die Marktlage dies erfordern würde. Einen Vorschlag, die Fördermengen weiter zu reduzieren, gab es aber nicht.
Am Markt wurde das Ergebnis etwas überraschend mit Käufen quittiert und die Ölpreise zogen am späten Abend deutlich an. Unterstützung kam dabei zusätzlich von den US-Meteorologen, die ein neues tropisches Tiefdruckgebiet beobachten, das sich schon bald zu einem neuen Hurrikan entwickeln könnte.
Die gestern veröffentlichten Wirtschaftsindikationen aus den USA fielen gemischt aus. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen im Vergleich zur Vorwoche leicht an, die weitergeführten Jobgesuche gingen hingegen leicht zurück. Etwas unter den Erwartungen der Analysten lagen die 1,47 Millionen Wohnbaugenehmigungen per August, während der Philadelphia Fed Herstellungsindex die Prognose mit 15 Punkten genau traf.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen, nachdem es ja in den letzten Tagen überwiegend Verluste gegeben hatte. Die zumindest nicht überzeugenden US-Konjunkturdaten halfen dabei wohl ebenso, wie eine technische Reaktion auf die Euro-Verluste der letzten Tage.
 
Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute leider mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von mindestens einem Cent pro Liter erwarten.  In einigen Regionen wurde der Preisanstieg aber schon gestern realisiert. Trotz des jüngsten Anstieges befinden sich die Notierungen immer noch auf einem äußerst günstigem Niveau, dass eine hervorragende Chance zur Bevorratung bietet. Auch eine Aufstockung des Vorrates mit einer kleineren Menge ist durchaus sinnvoll, zumal ja im neuen Jahr eine empfindliche Preiserhöhung aufgrund von CO2-Abgabe und Mehrwertsteuer ansteht.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
17.09.2020, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages deutliche Gewinne erzielt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures aber wieder nach, sodass die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil bis leicht nachgebend starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages deutliche Gewinne erzielt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures aber schon wieder nach, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande weitgehend stabil bis leicht nachgebend in den Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,70 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Mit deutlich gefallenen US-Ölbestandsdaten, vermeldet durch das American Petroleum Institute (API) und Hurrikan "Sally", der seine Fortbewegungsgeschwindigkeit verringerte, gleichzeitig aber wieder von Kategorie eins auf zwei hochgestuft wurde, zogen die Rohölpreise gestern vom Start weg an.
Im weiteren Verlauf des Tages ging es mit den Futures immer weiter nach oben, obwohl der Hurrikan keine größere zerstörerische Wirkung entfacht hatte und zudem vermeldet wurde, dass der Iran seine Ölförderung, trotz der harten US-Sanktionen, deutlich gesteigert hat.
Hinweise auf einer sehr robuste Kraftstoffnachfrage in China stütze die Ölpreise ebenso wie ingesamt recht solide Konjunkturdaten.
Die mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten fielen gemischt aus. Bei Rohöl gab es mit 4,4 Millionen einen deutlich geringeren Abbau als bei den API-Zahlen vom Vortag, dafür gingn die Benzin-Vorräte aber etwas zurück. Die Gesamtnachfrage fiel im Vergleich zur Vorwoche um weitere 1,7 Millionen Barrel pro Tag zurück, die US-Ölproduktion konnte sich nach Hurrikan "Laura" wieder erholen und liegt derzeit bei 10,9 Millionen Barrel pro Tag.
Ingesamt lieferten die Zahlen leicht bearishe, also preisdrückende Impulse, die Futures reagierten aber nur kurz nach Bekanntgabe entsprechend nachgebend. Wenig später ging es schon wieder nach oben.
Heute morgen fallen die Notierungen im Vorfeld des Meetings des JMMC (Joint Ministerial Monitoring Committee) teilweise wieder deutlich zurück. Man darf gespannt sein, welche Impulse von diese Treffen ausgehen werden.

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert verloren und startet auch heute Morgen mit deutlichen Verlusten in den asiatischen Handel. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte nach der gestrigen Zinssitzung gesagt, dass die aktuelle Ausrichtung der Fed angemessen sei. Einige Marktteilnehmer hatten hier wohl Hinweise auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik erwartet.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert, in einigen Regionen möglicherweise auch mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht im Durchschnitt ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Das Preisniveau bleibt also äußerst attraktiv und das Bestellaufkommen entsprechend hoch. In den kommenden Tagen und Wochen dürften die Lieferzeiten daher wieder ansteigen. Es ist dringend anzuraten, diese gut zu beobachten und rechtzeitig zu bestellen, damit die Lieferung noch zuverlässig im alten Jahr erfolgen kann. Ab dem ersten Januar wird Heizöl dann aufgrund von CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung um rund 9 Cent pro Liter teuerer.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
16.09.2020, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe guter Konjunkturdaten zulegen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatischen Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit moderaten Aufschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe recht guter Konjunkturdaten zulegen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit moderaten Aufschlägen erwartet.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 38,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1840 US-Dollar gehandelt.

Das Abwärtspotenzial am Ölmarkt scheint vorerst ausgeschöpft zu sein. Die Händler reagieren kaum noch auf neue preisdrückende Neuigkeiten, wie den gestrigen Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA), in dem die Prognose zur globalen Ölnachfrage für dieses Jahr um 0,3 Millionen Barrel pro Tag zurückgenommen wurde. Da dies auch schon in den Reports von EIA und OPEC so gesehen wurde, erwarteten die Marktteilnehmern hier wohl auch nichts anderes.
Überrascht hat hingegen der ZEW-Konjunkturerwartungsindex aus der EU, der per September von 64 im Vormonat auf nun 73,9 Punkte angestiegen ist. Daraufhin zogen die Rohölpreise spontan an und nach einer Konsolidierungsphase am Nachmittag ging es mit den Futures auch am Abend weiter nach oben.
Ein Grund hierfür könnte die Tatsache sein, dass Hurrikan "Sally" wohl langsamer auf die Golfküste treffen wird, als dies von den Wetterämtern ursprünglich erwartet wurde und dadurch auch mehr Schaden an den Ölanlagen anrichten könnte.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die eindeutig bullish, also preistreibend ausfielen. In Summe gab es nämlich einen Rückgang von 6,5 Millionen Barrel, wobei vor allem das deutliche Minus bei Rohöl von 9,5 Millionen Fass überraschte. Die Analysten hatten hier im Vorfeld sogar mit einem leichten Plus gerechnet.
Entsprechend geht es mit den Öl-Kontrakten auch heute Morgen an den asiatischen Börsen weiter nach oben.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nach den guten ZEW-Zahlen zunächst zulegen, fiel dann im Vergleich zum US-Dollar am Nachmittag aber deutlich zurück. Begründet wurde dies mit der Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO), dass die US-Zölle gegen China gegen das Regelwerk verstoßen. In Folge könnten sich die Beziehungen beider Länder weiter verschlechtern, was sich wiederum auch sehr negativ auf die Eurozone auswirken würde.

Heute gibt es also leider keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies tut dem aktuell äußerst attraktiven Preisniveau aber kaum einen Abbruch. Das Bestellaufkommen ist in diesen Tagen auch entsprechend hoch, sodass die Lieferzeiten langsam wieder ansteigen. Wer sicher gehen will, noch in diesem Jahr beliefert werden zu können, sollte daher auch die Lieferzeiten im Auge behalten und rechtzeitig bestellen. Wenn der Tankwagen erst nach dem 1. Januar vor der Tür steht, muss die neue CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer bezahlt werden. In Summe sind dies rund 9 Cent pro Liter!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


15.09.2020, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern eine Seitwärtsbewegung vollzogen und sind nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Da der Euro heute morgen etwas anzieht, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern eine Seitwärtsbewegung vollzogen und sind nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Da der Euro heute morgen etwas anzieht, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach aber mit leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 39,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,20 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar leichte Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1895 US-Dollar gehandelt.

Neues Unwetter im Golf von Mexiko! Sturm "Sally" hat sich zu einem Hurrikan der Kategorie 2 entwickelt und mittlerweile gut 20 Prozent der Ölförderung im Golf von Mexiko stillgelegt.
Dies stützte gestern die Rohölpreise, die ansonsten wohl eher nach unten tendiert hätten. Zumindest gab es die entsprechenden Nachrichten dazu.
So hat die OPEC in ihrem Monatsreport die Prognose zu globalen Ölnachfrage für dieses und nächstes Jahr deutlich nach unten korrigiert und erwartet gleichzeitig eine höhere Ölproduktion der Nicht-OPEC-Länder. Im August ist das Ölangebot nach Erhebungen des Kartells im Vergleich zum Vormonat um 1,13 Millionen Barrel pro Tag angestiegen, was aber nach der Lockerung des Förderabkommens auch zu erwarten war.
Die Öl-Futures gerieten nach Bekanntgabe nur kurzzeitig und Druck und setzen später ihren breit angelegten Seitwärtstrend fort.
Unklar ist unterdessen, wie es mit der Ölförderung in Libyen weitergeht. General Haftar, der Anführer der Libyan National Armee (LNA) hatte nach Medienberichten am Wochenende einer Wiederinbetriebnahme der Exporthäfen zugestimmt, doch bislang wird wohl immer noch über die Gegenleistung verhandelt. Fakt ist, dass zusätzliche Mengen aus Libyen den Ölmarkt sicherlich belasten und den Druck auf die OPEC erhöhen würden.
Gute Konjunkturdaten kamen heute Morgen wieder einmal aus China. Hier stieg die Industrieproduktion per August auf Jahressicht um 5,6 Prozent, während die Erwartung lediglich bei 5,1 Prozent lag. Auch die Einzelhandelsumsätze legten etwas stärker zu als prognostiziert.

Am Devisenmarkt kann der Euro von diesen Zahlen profitieren und heute morgen im Vergleich zum US-Dollar Gewinne verbuchen. Vor dem Ende des Treffens des Offenmarktausschusses der US-Notenbank am morgigen Mittwoch dürften sich die Händler aber eher zurückhalten. Sollte Fed-Chef Powell weitere expansive Signale geben, könnte es für die Gemeinschaftswährung durchaus noch weiter nach oben gehen.
 
Dank der Währungsgewinne starten die Heizölpreise hierzulande mit leichten Abschlägen in den heutigen Tag und markieren somit automatisch wieder einmal ein neues Langzeittief. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, dürften das Minus mit maximal 0,2 bis 0,3 Cent aber eher gering ausfallen. Dass die Notierungen günstig wie lange nicht sind, hat sich mittlerweile bei den Verbrauchern gut herumgesprochen und es wird fleißig aufgefüllt bzw. nachgetankt. Dies macht bei dem aktuellen Preisniveau auf jeden Fall Sinn, zumal ja für alle Lieferungen ab Januar ein Aufschlag von rund 9 Cent pro Liter zu erwarten ist. Wer nicht rechtzeitig bestellt und nicht mehr bis spätestens 31.12. beliefert werden kann, muss den Mehrpreis bezahlen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
14.09.2020, 08:44 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag den ganzen Tag über sehr stabil bewegt und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen sind aber leichte Aufschläge zu beobachten, sodass die Heizöl-Notierungen aller Wahrscheinlichkeit leicht zulegen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag den ganzen Tag über sehr stabil seitwärts bewegt und sind schlussendlich kaum verändert aus dem Handel gegangen. Heute Morgen gehen die Kurse im asiatisch geprägten Handel aber leicht nach oben, sodass die Heizöl-Notierungen aller Wahrscheinlichkeit zum Auftakt in die neue Woche ebenfalls etwas anziehen werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Nach dem deutlichen Kursrückgang zu Monatsbeginn, konnten sich die Rohölpreise zuletzt wieder stabilisieren. Dies lag zum einen sicherlich an technischen Faktoren, aber auch an der Tatsache, dass es innerhalb des OPEC-Förderabkommens weiterhin große Einigkeit zu geben scheint und es hier im Bedarfsfall relativ schnell zu einer Anpassung der Produktionsmengen kommen könnte, auch wenn es natürlich auch immer wieder einige Abweichler gibt.
Die Einhaltung der zugewiesenen Quoten wird vom JMMC (Joint Ministerial Monitoring Committee) überwacht, das in dieser Woche am Donnerstag tagen und dabei sicherlich auch die Nachfrageentwicklung analysieren wird. Man darf gespannt sein, ob es hier entsprechende Signale geben wird.
Heute Morgen stützt vor allem die Nachricht, dass sich im Golf von Mexiko ein neuer Hurrikan zusammenbraut, der die US-Ölproduktion massiv beeinträchtigen könnte.
Preisdrückend wirken natürlich nach wie vor die sehr hohen täglich neu hinzukommenden Corona-Neuinfektionen, die am Wochenende mit weit über 300.000 weltweit auf ein neues Rekordhoch gestiegen sind. Vor allem in Indien gehen die Zahlen weiter nach oben, aber auch Europa hat mit der zweiten Welle zu kämpfen.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist laut Baker Hughes in der letzten Woche weitgehend stabil geblieben. Es gab lediglich einen Rückgang um eine Einheit auf nun wieder 180 Anlagen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag bis zu den Mittagsstunden Gewinne verbuchen, die er am Nachmittag dann aber wieder vollständig abgeben musste. Die Händler rechnen in den nächsten Tagen mit einem recht ruhigen Handel, denn erst am Mittwochabend werden neue Erkenntnisse aus der zweittägigen Sitzung des Offenmarkt-Ausschußes in den USA erwartet.
 
Bei derart stabilen Vorgaben ist es natürlich kein Wunder, dass auch die Heizölpreise in Folge nur mit geringen Veränderungen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Dies kann sich im Laufe des Tages aber natürlich auch wieder ändern. Fest steht, dass die Notierungen derzeit auf dem tiefsten Niveau seit 16 Jahren stehen und dies von den Verbrauchern auch recht rege zur Bevorratung genutzt wird. Auch wenn der Tank noch gut gefüllt sein sollte, dürfte sich ein Aufstocken des Vorrates, im Hinblick auf die zu Jahresbeginn anstehende Verteuerung durch CO2-Abgabe und Mehrwertsteuer, durchaus lohnen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
11.09.2020, 08:23 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern lange Zeit seitwärts entwickelt, sind dann im späten Handel aber erneut unter Druck geraten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern lange Zeit seitwärts entwickelt, sind dann im späten Handel aber erneut unter Druck geraten und starten auch heute Morgen auf niedrigem Niveau. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1840 US-Dollar gehandelt.

Nachfragesorgen, weiter stark steigende Covid-19-Neuinfektionen, sowie ein bearish zu wertender EIA-Monatsbericht lieferten zum gestrigen Handelsstart eigentlich überwiegend preisdrückende Impulse, doch die Rohölpreise konnten sich bei ungewöhnlich hohen Umsätzen gut behaupten und zeitweise sogar leicht anziehen.
Auch als um 17 Uhr die mit Spannung erwarteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) über die Ticker liefen, gab es zunächst keine spürbare Reaktion. Die Vorräte als solche fielen dabei sogar leicht preistreibend aus, denn bei Rohöl gab es ein geringeres Plus als bei den API-Zahlen vom Vortag und bei den Destillaten sogar einen Abbau. Dafür viel der Rückgang bei Benzin nicht ganz so stark aus. Der Grund, warum die Ölpreise dann aber doch noch unter Druck gerieten ist in den detaillierten Zahlen zur Nachfrae zu finden. Diese ging bei Benzin und Diesel weiter zurück und bestätigt somit die Sorgen der Händler, dass die wirtschaftliche Erholung weiter sehr schleppend vorangeht.
Dies drückt sich auch in den US-Arbeitsmarktdaten aus. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist im Vergleich zur Vorwoche mit 884.000 zwar konstant geblieben, die Erwartung der Analysten lag aber bei nur 846.000 neuen Jobgesuchen. In etwa ähnlich stellte sich die Situation bei den weitergeführten Anträgen dar.
Eine Meldung, wonach Huthi-Rebellen aus dem Jemen einen Raketen- und Drohnenangriff auf die saudi-arabische Hauptstadt Riad verübt haben sollen, blieb bislang ohne Wirkung, zumal auch eine Bestätigung aus Saudi-Arabien bislang noch aussteht.

Am Devisenmarkt waren die Blicke gestern auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) gerichtet. Wie erwartet gab es keine Änderung bei Zinsen und Geldpolitik. Der Euro stieg aber trotzdem kurzzeitig deutlich an, was mit Statements aus EZB-Kreisen begründet wurde, die keine Reaktion auf die jüngste Euro-Stärke erwarten lassen. Als EZB-Chefin Lagarde wenig später aber verlauten ließ, dass die Kursbewegungen beobachtet werden müssten, fiel die Gemeinschaftswährung wieder zurück.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute weitgehend stabil, tendenziell aber mit weiter leicht nachgebender Tendenz in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor befinden sich die Notierungen in diesen Tagen auf dem niedrigsten Niveau der letzten 17 Jahre und bieten eine hervorragende Möglichkeit, sich günstig für den Winter einzudecken bzw. nachzutanken. Da zum Jahreswechsel die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer einen Aufschlag von rund 9 Cent pro Liter bringen werden, sollte man derzeit auch die Lieferzeiten gut beobachten. In einigen Regionen gehen diese bereits bis in den Dezember hinein!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


10.09.2020, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern von den Verlusten der Vortage erholen und dabei von einem starken Anstieg der Aktienkurse profitierten können. Da auch der Euro Gewinne verbuchen konnte, werden die Heizöl-Notierungen nur mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern von den deutlichen Verlusten der Vortage erholen und dabei von einem starken Anstieg der Aktienkurse profitieren können. Da auch der Euro Gewinne verbuchen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aber wohl nur mit leichten Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 40,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 38 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nach einigen Tagen mit Verlusten mal wieder zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1830 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise in den letzten Tagen massiv unter Druck geraten waren, was die Marktteilnehmer im Wesentlichen mit der Sorge vor einer schwachen Nachfrageentwicklung und den Problemen bei der Impfstoff-Forschung begründet hatten, konnten die Futures gestern vom Start weg in den europäisch geprägten Handel Gewinne verbuchen. Diese bröckelten dann im Laufe des Tages wieder ab, bis die US-Märkte eröffneten und hier die Aktienkurse gleich nach oben schossen. Auch hier startete eine kräftige Erholung als Reaktion auf die Verluste der Vortage.
Neue Markt bewegende Meldungen waren gestern Mangelware und so dominierten hauptsächlich technische Faktoren.
Erst am Abend wurde der Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) veröffentlicht. Dieser fiel preisdrückend aus, denn die Prognose zur globalen Ölnachfrage wurde für dieses und nächstes Jahr zurückgenommen, während man gleichzeitig einer höhere Versorgung erwartet. Die Händler reagierten aber kaum auf den Bericht, erst kurz vor Handelsschluss gab es leichte Gewinnmitnahmen.
Nach der Schlussglocke in NewYork wurden dann die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) veröffentlicht. Diese fielen gemischt aus, den während die Rohölvorräte erstmals seit sechs Wochen wieder um 3 Millionen Barrel zulegten, fielen die Benzinbestände unerwartet deutlich um knapp 7 Millionen Fass zurück. In Summe konnten die Zahlen somit eher neutral gewertet werden.
Heute am Nachmittag rollen dann die etwas einflussreicheren und auch ausführlicheren Daten des Department of Energy (DOE) über die Ticker.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von der wieder höheren Risikobereitschaft der Anleger profitieren und im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen. Heute trifft sich die Europäische Zentralbank um über die weitere Zins- und Geldpolitik zu beraten und zu entscheiden. Größere Kursänderungen werden dabei aber nicht erwartet.
 
Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute nur mit geringen Aufschlägen in den Tag starten, obwohl ja die Rohölpreise doch deutlichere Gewinne erzielen konnten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen stehen weiterhin auf einem äußerst attraktiven Niveau und bieten eine ganz hervorragende Gelegenheit, sich günstig für den Winter zu bevorraten. Auch wenn nur wenig Platz im Tank ist, sollte sich auch das Nachtanken einer kleineren Menge derzeit durchaus lohnen, zumal ja zum Jahreswechsel eine empfindliche Preissteigerung in Form von CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung droht.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
09.09.2020, 08:02 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages einen heftigen Einbruch erlitten, sich dann am Abend aber wieder stabilisieren können. Die Heizöl-Notierungen fielen bereits gestern auf ein neues Langzeittief und werden auch heute schwächer starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages einen heftigen Einbruch erlitten, sich dann am Abend aber wieder etwas stabilisieren können. Die Heizöl-Notierungen fielen bereits gestern auf ein neues Langzeittief und werden aller Voraussicht nach auch heute wieder mit schönen Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 39,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 36,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Nachfragesorgen bestimmen derzeit den Handel an den internationalen Ölmärkten. Vor allem die Tatsache, dass China in den vergangenen Monaten seine Lagerbestände permanent aufgestockt hat und folglich in Zukunft deutlich weniger Öl kaufen dürfte, sorgt dafür, dass die Rohölpreise in letzter Zeit massiv unter Druck geraten. Hinzu kommt, dass die Produktionsmengen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens seit August wieder angehoben wurden und es somit wieder zu einem Überangebot kommen dürfte.
Währenddessen hat die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft weiterhin im Würgegriff. Das Bruttoinlandsprodukt in der EU ist im zweiten Quartal um knapp 12 Prozent zurückgegangen und auch in den USA sieht es nicht viel besser aus. Der Handelsstreit und die generell schlechten Beziehungen zwischen den USA und China erschweren die Lage zusätzlich.
Gestern wurde dann zu allem Überfluss auch noch der Hoffnung auf eine schnelle Bereitstellung eines Impfstoffes ein Dämpfer verliehen, denn der Pharmakonzern AstraZeneca musste die Impfungen an Probanden nach einer ungeklärten Erkrankung eines Geimpften vorerst einstellen.
Die von den Marktteilnehmern mit Spannung erwarteten US-Ölbestanddaten werden feiertagsbedingt in dieser Woche mit einem Tag Verspätung veröffentlicht.

Am Devisenmarkt fiel der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück, wenngleich sich die Verluste in Grenzen hielten. Die in letzter Zeit eher wieder schlechtere bzw. nervösere Börsenstimmung stützt den "Greenback", der ja schlechthin als Krisenwährung bekannt und gesucht ist. Auch die schwindenden Aussichten auf ein geregeltes Ausscheiden Großbritanniens aus der EU drückt in diesen Tagen auf unsere Gemeinschaftswährung.
 
Die Heizölpreise fielen bereits gestern deutlich zurück und auch heute dürfte es wieder schöne Abschläge geben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile stehen die Notierungen in etwa auf dem tiefsten Niveau seit mehr als 16 Jahren. Es fehlt nur noch ein Cent zum absoluten Tiefpunkt, der im Winter 2016 markiert wurde. Entsprechend robust zeigt sich in diesen Tagen die Nachfrage und die Lieferzeiten steigen schon wieder an. Wer noch im alten Jahr beliefert werden möchten, sollte sich sputen, denn die Zustelltermine dürften in einigen Regionen schnell knapp werden. Für alle Lieferungen ab dem 1. Januar verteuert sich ein Liter Heizöl aufgrund der CO2-Abgabe und höheren Mehrwertsteuer um rund 9 Cent pro Liter!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

08.09.2020, 08:10 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder etwas an Wert verloren, wenngleich sich die Abschläge in engen Grenzen gehalten haben. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzuland heute aller Voraussicht nach mit weiteren Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder etwas an Wert verloren, wenngleich sich die Abschläge in doch recht engen Grenzen gehalten haben. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach mit weiteren leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,95 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde genau 39 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar nochmals leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um knapp 1,18 US-Dollar gehandelt.

Da in den USA der Labor-Day gefeiert wurde und die US-Börsen somit geschlossen blieben, gab es gestern einen ingesamt recht umsatzschwachen Tag an den Ölmärkten. Die Rohölpreise bewegten sich dabei lange Zeit seitwärts, gaben zum Handelsschluss hin aber tendenziell weiter nach und auch heute Morgen zeigen die Kurspfeile eher nach unten.
Hauptthema unter den Marktteilnehmern ist derzeit die erwartet schwache Nachfrageerholung. Vor allem Indien leidet nach wie vor schwer unter der Corona-Pandemie und ist nach den USA mittlerweile das Land mit den zweithöchsten Infektionszahlen. Auch in Europa geht die Angst vor einer zweiten Welle weiterhin um und die Wirtschaft  kann sich in Folge nicht so stark erholen, wie dies allgemein erhofft und wohl auch erwartet wurde.
Lediglich in China scheint es schon wieder kräftig aufwärts zu gehen, was die gestrigen Außenhandelszahlen belegten. Die Exporte stiegen per August um 9,5 Prozent und die Handelsbilanz wies einen wesentlich deutlicheren Überschuss aus als erwartet.
Trotz der Nachfragesorgen gehen die meisten Analysten aber davon aus, dass sich die Ölpreise stabil weiterentwickeln werden. Dafür spricht auch die Tatsache, dass Russland und Saudi-Arabien hinsichtlich des OPEC-Förderabkommens wohl weiter an einem Strang ziehen werden. Gestern haben sich dazu Präsident Putin und König Salman ausgetauscht und sich sehr zufrieden über das bisher Erreichte gezeigt. Am 17. September findet das nächste Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) statt, bei dem es sicherlich hauptsächlich wieder um die Einhaltung der zugeteilten Quoten gehen wird. Laut dem russischen Energieminister Nowak hat Moskau seine Vorgaben akutell zu fast 100 Prozent erfüllt.

Auch am Devisenmarkt blieben die Umsätze gestern dünn und der Euro verlor dabei im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht an Wert. Überhaupt war der "Greenback" gestern eher wieder als "sicherer Hafen" gesucht, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, die Wirtschaftsbeziehungen zu China weiter zurückfahren und die Abhängigkeit verringern zu wollen.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden heute aller Voraussicht nach mit weiteren leichten Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt scheint aber auch hier die Luft nach unten vorerst raus zu sein. Bei Notierungen, die auf dem niedrigsten Niveau der letzten 15 Jahre liegen, decken sich derzeit viele Ölheizer für den nächsten Winter ein, was sicherlich eine sehr gute Idee ist. Vor allem im Hinblick auf die zum Jahresanfang hinzukommende CO2-Abgabe und dann auch wieder höhere Mehrwertsteuer macht es Sinn, schon jetzt zu bestellen, denn die Lieferzeiten liegen in vielen Regionen bei mehreren Wochen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

07.09.2020, 08:25 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag in der zweiten Tageshälfte erneut deutlich an Wert verloren und sind auf Tagestief an dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren schönen Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag in der zweiten Tageshälfte erneut deutlich an Wert verloren und sind auf Tagestief an dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren schönen Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 39 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1830 US-Dollar gehandelt.

Die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten hat sich in den letzten Tagen deutlich verschlechtert. Der Dow-Jones-Index und auch der Deutsche Aktienindex mussten empfindliche Verluste hinnehmen, was zum einen sicherlich mit Gewinnmitnahmen zu begründen ist, zum anderen aber auch mit der nur sehr schleppenden Erholung der Wirtschaftstätigkeit. Dies bekommt zunehmend auch der Ölmarkt zu spüren, wo der Anstieg der Nachfrage deutlich langsamer von statten geht, als dies allgemein erwartet bzw. erhofft worden ist.
Ein Indiz hierfür dürfte die teilweise deutliche Preissenkung des saudischen Ölkonzerns Saudi-Aramco für Öllieferungen im Oktober sein und auch der russische Energieminister Alexander Nowak erwartet, dass die künftige Erholung der Ölnachfrage wesentlich langsamer verlaufen wird als noch in den ersten Monaten nach dem Corona-Einbruch.
Kein Wunder, dass die Rohölpreise auch am Freitag weiter unter Druck geraten sind, zumal in den USA aufgrund des Labor-Day ein verlängertes Wochenende begangen wird. Die am Nachmittag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten fielen dabei gemischt aus und konnten den Rückgang der Ölpreise nicht aufhalten. Die Zahl der neugeschaffenen Jobs außerhalb der Landwirtschaft lag mit 1,37 Millionen etwas unter der Erwartung von 1,4 Millionen, dafür ging die Arbeitslosenquote von 10,2 Prozent im Vormonat auf 8,4 Prozent zurück.
Weiterhin auf Stabilsierungskurs sind die aktiven US-Ölanlagen. Hier gab es laut Baker Hughes in der vergangenen Woche einen Anstieg um eine auf nun 181 Einheiten.
Recht gute Konjunkturdaten kamen heute Morgen aus China, wo die Exporte per August um 9,5 Prozent angestiegen sind, während die Prognose lediglich bei 7,1 Prozent lag.

Am Devisenmarkt fiel der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und auch heute Morgen geht es weiter leicht abwärts. Auslöser ist wohl die schwache deutsche Industrieproduktion, die per Juli nur um 1,2 Prozent gestiegen ist. Die Analysten hatten mit 4,7 Prozent, nach 9,3 Prozent im Vormonat, gerechnet.
 
Trotz der leichten Währungsverluste, werden die Heizölpreise hierzulande zum Start in die neue Handelswoche erfreulicherweise weiter nachgeben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit rückt der tiefste Stand seit mehr als 15 Jahren immer näher. Die Verbraucher honorieren das mit einer regen Nachfrage, sodass sich die Auftragsbücher der Händler langsam wieder zu füllen beginnen. Die Folge werden bald wieder längere Lieferzeiten sein, sodass die Zustelltermine für das aktuelle Jahr in einigen Regionen schon knapp werden. Deswegen sollte unbedingt rechtzeitig bestellt werden, denn wenn der Tankwagen erst im neuen Jahr vor der Tür steht, muss die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer bezahlt werden. Das verteuert Heizöl dann um rund 9 Cent pro Liter!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

04.09.2020, 08:38 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weitere deutliche Verluste erlitten und konnten sich erst zu Handelsschluss wieder etwas erholen. Bei einem stärkeren Eurokurs werden die Heizöl-Notierungen nochmals mit leichten Abschlägen in den letzten Tag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern weitere deutliche Verluste erlitten und konnten sich erst zu Handelsschluss wieder etwas erholen. Bei einem etwas erholten Eurokurs werden die Heizöl-Notierungen in Folge nochmals mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,05 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Boden zurückgewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die US-Ölbestände auch in dieser Woche wieder deutlich gefallen sind, bleibt die Grundstimmung an den internationalen Ölmärkten weiter gedrückt. Die Sorge vor einer künftig eher schwachen Nachfrageentwicklung bei gleichzeitig steigendem Ölangebot, brachte die Rohölpreise zuletzt unter Druck.
Während die Corona-Pandemie und die damit einhergehende schwache Wirtschaftsentwicklung den Ölverbrauch in den meisten Regionen der Welt deutlich nach unten drückt, wollen einige Mitglieder des OPEC-Förderabkommens offenbar die Produktion erhöhen bzw. nicht im vereinbarten Ausmaß kürzen. Vor allem der Irak tut sich schwer, die Zusagen einzuhalten und möchte für nächstes Jahr eine Ausnahme erreichen. Die Ölexporte sind mehr oder weniger die einzige Einnahmequelle des Landes. Und auch Russland macht sich Gedanken, dass die Fördermengen bald weiter erhöht werden sollen. Man erwartet in Moskau, dass die Ölnachfrage in rund einem Jahr wieder auf das Niveau vor der Corona-Pandemie ansteigen wird und will entsprechend in den nächsten OPEC-Treffen darauf reagieren.
Dies sorgt dafür, dass der Druck auf die Ölpreise in diesen Tagen wohl aufrecht erhalten bleibt, obwohl die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten ingesamt sehr gut ausgefallen sind. Der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor wurde per August mit 50,5 Punkten veröffentlicht, die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 50,1 Zählern gerechnet. Auch in den USA lag der Wert leicht über den Prognosen. Hier gab es dann auch noch gute Zahlen vom Arbeitsmarkt, denn die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist in dieser Woche von 1,01 Millionen auf nur noch 0,88 Mio. zurückgegangen. Auch die weitergeführten Jobgesuche lagen mit 13,3 Millionen deutlich unter der Analystenschätzung und der Vorwoche.

Am Devisenmarkt konnte der gute Einkaufsmanagerindex aus der EU die Talfahrt des Euro stoppen und unsere Gemeinschaftswährung legte im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zu. Seit Monatsbeginn  gab es für den Euro deutliche Verluste, nachdem zuvor, erstmals seit Anfang 2018, die 1,20-Dollar-Marke überschritten werden konnte.
 
Dank der leichten Währungsgewinne und der weiterhin eher schwachen Rohölpreise werden die Heizöl-Notierungen hierzulande nochmals mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Nicht nur, dass die Notierungen damit wieder den tiefsten Stand seit mehr als viereinhalb Jahren erreichen, auch das niedrigste Niveau seit mehr als 15 Jahren rückt immer näher. Pünktlich zu Beginn der Heizperiode gibt es also neue Schnäppchenpreise, die von den Verbrauchern auch rege angenommen werden. Das Bestellaufkommen ist in dieser Woche deutlich gestiegen. Da in einigen Regionen die Liefertermin im alten Jahr langsam knapp werden, raten wir zur rechtzeitigen Auftragseingabe. Sollte die Lieferung erst im neuen Jahr erfolgen können, muss die CO2-Abgabe und die wieder höhere Mehrwertsteuer aufgerechnet werden. Es droht ein Mehrpreis von 8 bis 10 Cent pro Liter.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.