30.03.2020, 08:19 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag nachgegeben und starten heute Morgen mit weiteren Abschlägen in die neue Handelswoche. Da sich die Gasölpreise gleichzeitig aber stabil entwickeln, werden auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag nachgegeben und starten heute Morgen in Asien mit weiteren Abschlägen in die neue Handelswoche. Da sich die Gasölpreise gleichzeitig aber stabil entwickeln, werden auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den Tag gehen.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 23,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 20,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar nochmals zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,11 US-Dollar gehandelt.

Aufgrund der Corona-Pandemie dürfte es nach Schätzung von Analysten und Marktexperten zu einem Nachfragerückgang von bis zu 20 Millionen Barrel pro Tag kommen. Das ist rund ein Fünftel der normalerweise benötigten Menge. Gleichzeitig will Saudi-Arabien die Förderung ausweiten, nachdem mit Russland beim letzten OPEC-Treffen keine Einigung über weitere Förderkürzungen erreicht werden konnte.
Die unausweichliche Folge ist nun, dass es kaum mehr Lagerkapazitäten für Rohöl gibt und das Öl bald nicht mehr an den Mann gebracht werden kann. So fallen die Rohölpreis-Futures zwar immer weiter, die Produktpreise koppeln sich hierbei aber zumindest vorübergehend immer mehr ab, so wie das bereits am heimischen Heizöl-Markt in den letzten Wochen zu beobachten war. So ist Gasöl, das technische Vorprodukt von Heizöl und Diesel am Freitag stabil geblieben, da die Raffinerien einfach kein frisches Rohöl mehr aufnehmen und somit von den gefallenen Preisen profitieren können. Sicherlich wird sich dieser Stau auch hier langsam wieder auflösen, aber vorerst ist der Rohölpreis von den anderen Notierungen schlichtweg abgekoppelt.
Es könnte also durchaus sein, dass die Ölförderländer langsam einsehen müssen, dass es keinen Sinn macht, die Produktion im vollen Umfang aufrecht zu erhalten oder sogar noch auszubauen, wenn gleichzeitig die Nachfrage einbricht. Das dürfte eigentlich nicht schwer zu verstehen sein und betrifft derzeit sehr viele, ja nahezu fast alle Betriebe und Unternehmen rund um den Globus. Man darf gespannt sein, wie Saudi-Arabien, Russland und Co. auf diese neue Situation reagieren werden. Die Hoffnung auf ein Sondermeeting hat sich zumindest vorerst zerschlagen. Weder Russland noch Saudi-Arabien sind derzeit wohl bereit, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch am Freitag weiter zulegen und zeitweise deutlich über die 1,11-Dollar-Marke klettern. Die durch die extrem hohen Hilfszusagen wieder gestiegene Risikobereitschaft der Anleger führt dazu, dass wieder verstärkt Aktien, aber auch andere Währungen gekauft werden. Auch die Tatsache, dass die USA wohl sehr stark von der Corona-Epidemie getroffen werden, bringt den Greenback unter Druck.

Trotz der Währungsgewinne und der weiter gefallenen Rohölpreise starten die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in die neue Handelswoche. Wie eingangs bereits beschrieben, müssen erst wieder neue Lagerkapazitäten frei werden, damit frisches Öl zu günstigeren Kursen aufgenommen bzw. nachgekauft werden kann. Über kurz oder lang werden die Heizölpreise aber auch hierzulande weiter nachgeben, es sei den, die Ölpreise ziehen bald wieder deutlich an. Davon ist derzeit aber definitiv nicht auszugehen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
27.03.2020, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern nicht erholen können und sind leicht zurückgegangen, obwohl die Aktienmärkten weitere Gewinne erzielen konnten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern nicht erholen können und sind leicht zurückgegangen, obwohl die Aktienmärkten weitere Gewinne erzielen konnten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 26,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 22,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar seinen jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1050 US-Dollar gehandelt.

Die Welt steht weiter still und droht gleichzeitig im Öl zu ertrinken. Die globale Überversorgung ist aufgrund des Nachfrageschwunds, der durch die Folgen der Corona-Pandemie verursacht ist, enorm und derzeit wird nach Expertenschätzungen rund 15 bis 20 Millionen Barrel pro Tag zu viel produziert. Saudi-Arabien hat mittlerweile wohl schon Probleme, das preislich enorm reduzierte Öl an den Mann zu bringen. Die Lagerkapazitäten werden immer geringer und niemand weiß, wie lange der globale Corona-Schock noch anhalten wird.
Währenddessen hat sich das Epizentrum der Pandemie in die USA, dem mit Abstand größten Ölverbraucher der Welt, verlagert, aber auch in Europa kann noch nicht von einer Stabilisierung gesprochen werden. Einzig und allein in Teilen Asiens scheint die Lage derzeit unter Kontrolle zu ein und die chinesische Wirtschaft läuft in diesen Tagen langsam wieder an.
Mittlerweile kommt die Krise auch immer mehr in der Realwirtschaft an. Die Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung ist innerhalb einer Woche von 282.000 auf knapp 3,3 Millionen explodiert und der deutsche Gfk-Konsumklimaindex ist von 8,3 auf 2,7 Punkte zurückgegangen. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn ein völliger Zusammenbruch der globalen Wirtschaft kann nur verhindert werden, wenn die Epidemie bald in den Griff gebracht wird.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder zulegen und sogar über die 1,10-Dollar-Marke klettern. Die Tatsache, dass die Corona-Pandemie nun mit voller Wucht in den USA gelandet ist, bringt den "Greenback" unter Druck. Außerdem scheint das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank zu wirken, denn die Rendite bei Anleihen südländischer Länder sind stark gefallen.

Wenn auch nur langsam, so geben die Heizölpreise aber auch heute aller Voraussicht weiter nach. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die langsam zurückgehende Nachfrage lässt hoffen, dass es bald Spielraum für weitere Preisreduzierungen geben wird. Dies dürfte aber noch einige Wochen dauern, denn die Kapazitäten sind nach wie vor voll ausgelastet und die Lieferzeiten liegen nach wie vor bei bis zu 12 Wochen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.03.2020, 08:54 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern im Großen und Ganzen wieder recht stabil gezeigt und sind etwas leichter aus dem Handel gegangen. Da der Euro gleichzeitig zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern im Großen und Ganzen wieder recht stabil gezeigt und sind schlussendlich dann etwas leichter aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar gleichzeitig zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit schönen Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 26,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 23,75 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0915 US-Dollar gehandelt.

Auch gestern gab es am Ölmarkt nur zwei Themen: Die Corona-Pandemie und die derzeit extrem hohe Überversorgung.
Diese wird von verschiedenen Seiten mittlerweile auf rund 15 Millionen Barrel pro Tag geschätzt, was rund 15 Prozent der globalen Ölförderung ausmacht. Es müssten also dringend die Fördermengen reduziert werden, weil die Welt das Öl in diesen Tagen schlichtweg nicht braucht.
Dazu scheint derzeit aber (noch) niemand freiwillig bereit zu sein. Im Gegenteil - Saudi-Arabien hat ja erst kürzlich angekündigt, die Ölhähne weit aufdrehen zu wollen, nachdem Russland keine weiteren Förderkürzungen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens akzeptieren wollte. Somit muss nach jetziger Sachlage der Markt die Mengen selber regulieren, was auch sicherlich passieren wird, denn bei den aktuellen Rohölpreisen kann vor allem die US-Schieferölindustrie größtenteils nicht kostendeckend fördern. Dies wird aber einige Zeit in Anspruch nehmen und so ist davon auszugehen, dass die Notierungen auch im zweiten Quartal auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben werden.
Wie schon die API-Daten vom Vortag, wurden die gestrigen DOE-Zahlen zu den US-Ölbestandsdaten von den Börsianern nur am Rande zur Kenntnis genommen. Auch hier gab es in Summe einen Rückgang der Vorräte, der aber mit 0,6 Millionen Barrel relativ moderat ausfiel. Bereits jetzt wurde gleichzeitig ein deutlicher Rückgang der Gesamtnachfrage von 2,1 Millionen Barrel pro Tag ermittelt, die durch einen leichten Rückgang der US-Ölproduktion von 0,1 Millionen Fass natürlich nicht kompensiert werden kann.
Vorerst zurückgestellt wurden die geplanten Ölkäufe der US-Regierung. Die Verabschiedung des billionenschweren Hilfspakets hatte im Senat verständlicherweise Vorrang.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern und auch heute Morgen weiter zulegen und die 1,09-Dollar-Marke wieder nach oben durchbrechen. Wie gestern an dieser Stelle prognostiziert, hat das nun vom US-Senat verabschiedete Hilfspaket in Höhe von bis zu zwei Billionen US-Dollar den "Greenback" leicht unter Druck gebracht.

Die Heizölpreise hierzulande geben heute erfreulicherweise weiter nach, was nur zum Teil an den Währungsgewinnen liegt. Die Tatsache, dass sich die in den letzten Tagen und Wochen extrem hohe Nachfrage langsam etwas abschwächt sorgt dafür, dass sich die Schere zwischen den internationalen Ölpreisen und den Heizöl-Notierungen langsam wieder zu schließen beginnt. Dieser Prozess ist aber noch lange nicht vorbei und so gibt es durchaus künftig noch deutliches Potenzial nach unten. Heute sieht es aus morgendlicher Sicht danach aus, als könnte es Abschläge in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter geben.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.



25.03.2020, 08:00 Uhr
Die Ölpreise haben gestern eine erstaunlich geringe Volatilität gezeigt, obwohl die Aktienkurse gleichzeitig explosionsartig nach oben schossen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur mit geringen Veränderungen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern eine erstaunlich geringe Volatilität gezeigt, obwohl die Aktienkurse gleichzeitig explosionsartig nach oben schossen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur mit geringen Veränderungen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 28 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 24,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0815 US-Dollar gehandelt.

Nach den kräftigen Kursschwankungen der letzten Tage und Wochen zeigten sich die Rohölpreise gestern erstaunlich stabil. Die Schwankungsbreite bei den Brentöl-Futures lag den ganzen Tag über bei nur gut einem Dollar pro Barrel. Dies spiegelt aber sehr gut die aktuelle Marktlage wider, denn am Ölmarkt hat sich grundlegend nichts geändert.
Nach wie vor breitet sich das Coronavirus schnell aus und vor allem den USA scheint das Schlimmste noch bevorzustehen. Trotzdem will US-Präsident Trump bereits nach Ostern die Einschränkungen lockern und die Wirtschaft wieder anwerfen.
Ob dies, oder die Annäherung im US-Kongress bezüglich des geplanten Hilfspakets in Höhe von knapp zwei Billionen US-Dollar die Rallye am Aktienmarkt ausgelöst hat, ist schwer zu sagen. Fakt ist, dass der Dow-Jones-Index in New York gestern den prozentual größten Tagesgewinn seit 1933 verzeichnen konnte, wovon sich der Ölmarkt - wie eingangs bereits erwähnt - erstaunlicherweise nicht anstecken ließ.
Vielleicht bremste hier die Aussage von Chef des American Petroleum Institute (API) Mike Sommers, der nicht daran glaubt, dass es ein neues Ölkartell mit einer Beteiligung der USA geben wird.
Die nach Börsenschluss vom API vermeldeten wöchentlichen US-Ölbestandsdaten waren hingegen wieder nur eine Randnotiz. In Summe gab es hier einen überraschenden Rückgang von 5,7 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld mit einem leichten Plus gerechnet hatten.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern erneut gut behaupten und dabei wohl auch von der guten Stimmung am Aktienmarkt profitieren. Allgemein wird der US-Dollar aber wohl auch in nächster Zeit als Krisenwährung gefragt bleiben, sodass das Aufwärtspotenzial unserer Gemeinschaftswährung begrenzt bleiben sollte.

Hierzulande werden die Heizölpreise nach diesen Vorgaben weitgehend stabil in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur ein leichtes Plus von 0,2 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Auch wenn der größte Bestellboom vorüber ist, so bleibt das Interesse und das Auftragsaufkommen nach wie vor auf sehr hohem Niveau. Daher dürfte es auch in den nächsten Tagen und Wochen nur eine langsame Annäherung der Notierungen auf das Rohölpreis-Niveau geben.Wer also kann, sollte den Markt gut beobachten und mit der Bestellung noch einige Zeit warten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

24.03.2020, 08:25 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern weiter stabilisieren können und gingen schlussendlich mit deutlichen Gewinnen aus den Handel. Da die Futures diese heute Morgen sogar noch ausbauen können, werden die Heizöl-Notierugen hierzulande mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern weiter stabilisieren können und gingen schlussendlich mit deutlichen Gewinnen aus den Handel. Da die Futures diese heute Morgen in Asien sogar noch ausbauen können, werden die Heizöl-Notierugen hierzulande im Schnitt mit Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 28 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 24,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar endlich mal wieder zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,0830 US-Dollar gehandelt.

Während die Corona-Pandemie weiter voranschreitet und mittlerweile auch die USA fest im Griff hat, scheint am Ölmarkt vorübergehend langsam wieder Stabilität einzukehren. Zumindest entwickelten sich die Rohölpreise gestern im Laufe des Tages konstant mit leicht aufwärtsgerichteter Tendenz, was mit den geplanten Konjunkturhilfen seitens Regierungen und Notenbanken rund um den Globus zu erklären ist. Auch erste Bemühungen, die großen Ölproduzenten einschließlich der USA wieder an einen Tisch zu bringen, stützten die Futures, die schließlich auf Tageshoch aus dem Handel gingen. Ob es aber tatsächlich bald zu Gesprächen kommen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen.
Fundamental bleibt der Markt aber weiterhin hoffnungslos überversorgt und mittlerweile werden bereits einige Raffinerien heruntergefahren, da die Läger für Benzin und Gasöl voll sind. Auch Nigeria hat nun Preisermäßigungen für seine besonders hochwertigen Ölsorten angekündigt, was durchaus nochmals Druck, vor allem auf die konkurrierenden Brent-Futures bringen könnte.
Ob wir daher jetzt schon in einer Bodenbildung am Ölmarkt sind, darf bezweifelt werden, denn die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Epidemie werden noch eine Weile aufrecht erhalten werden müssen und in den USA, dem größten Ölverbraucher der Welt, beginnt ja erst jetzt so richtig der Kampf gegen das Virus.
Hingegen sind bislang keine größeren Produktionsausfälle bekannt, die durch Covid19 verursacht wären.   

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern etwas zulegen und startet auch heute Morgen mit Gewinnen. Die Gemeinschaftswährung kann dabei von einer Ankündigung der US-Notenbank profitieren, die vorerst unbegrenzt Staatsanleihen aufkaufen will. Außerdem dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis das billionenschwere Konjunkturpaket durch den US-Senat kommt. Auch das wird sehr wahrscheinlich auf den Dollarkurs drücken.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute mit Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Es ist aber regional durchaus möglich, dass die Notierungen konstant bleiben oder sogar leicht nachgeben könnten, denn die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen merklich beruhigt, sodass die Preisabschläge vom Rohölmarkt langsam auch auf den Handel durchschlagen können.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

23.03.2020, 09:10 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen und starten heute Morgen mit weiteren Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Minuszeichen in die neue Woche. Mehr
Die Ölpreise an den Internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen und gehen heute Morgen mit weiteren Abschlägen aus dem asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Minuszeichen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 26 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 22,65 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar zwar etwas stabilisieren, fällt aber aktuell weiter leicht auf Werte um 1,0730 US-Dollar zurück.

Die Coronakrise hat den Ölmarkt weiterhin fest im Griff. Wie es zu erwarten war, bleiben die Rohölpreise unter Druck, auch wenn es Mitte letzter Wochen vorübergehend eine technisch bedingte Zwischenerholung gab. Fundamental zieht die Lage weiterhin katastrophal aus.
Während der globale Ölbedarf, aufgrund der Beschränkungen die zur Eindämmung der Epidemie zwingend notwendig sind, weiter stark zurückgeht, gibt es unter den größten Ölproduzenten der Welt weiterhin keine Annäherung, auch wenn mittlerweile Gespräche geführt werden, die vor einigen Wochen noch undenkbar gewesen wären. So gibt es wohl Bestrebungen, die USA zum nächsten OPEC-Treffen einzuladen, um gemeinsam über Produktionskürzungen zu diskutieren. Bislang hat aber nicht einmal Saudi-Arabien seine Teilnahme am nächsten Meeting im Juni zugesagt, da dieses ohne eine Beteiligung Russlands sinnlos sei, heißt es aus Riad.
Tatsächlich könnten aber eine Beteiligung der USA die Lösung des Problems am Ölmarkt sein. Durch die extrem niedrigen Rohölpreise geraten die vielen kleinen US-Schieferölunternehmen zunehmend in Bedrängnis und der Ruf nach Hilfe wird immer lauter. US-Präsident Trump steht hier zweifelsohne unter Druck, denn er fürchtet natürlich um seine Wiederwahl im November.
Mittlerweile wirkt sich die katastrophale Marktlage auch auf den wöchentlichen Baker-Hughes-Bericht aus. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der aktiven US-Bohranlagen stark um 19 auf nur noch 664 Einheiten. Dies dürfte aber nur der Anfang eines Trendes gewesen sein.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar  etwas stabilisieren, steht derzeit aber immer noch auf dem tiefsten Stand seit fast drei Jahren. Die Tatsache, dass das US-Hilfspaket zumindest vorerst im US-Kongress gescheitert ist, hat den "Greenback" einen leichten Dämpfer versetzt.

Obwohl die Inlandsnachfrage in den letzten Tagen leicht zurückgegangen ist, bleibt der Heizöl-Markt weiter angespannt. Die Händler tun alles was in ihrer Macht steht, um die Auftragsflut der letzten Tage und Wochen zu bewältigen. Lieferzeiten von 10 bis 12 Wochen sind gang und gäbe. Die Heizölpreise starten heute mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche und folgen somit den Vorgaben der internationalen Ölpreise. Das Abwärtspotenzial ist aber immer noch sehr groß und wird erst dann völlig ausgeschöpft werden können, wenn wieder genügend Lager- und Lieferkapazitäten zur Verfügung stehen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

20.03.2020, 08:44 Uhr
Die Ölpreise haben sich nach den extremen Verlusten des Vortages gestern deutlich erholen können. Gleichzeitig verlor der Euro weiter an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen auch heute wieder mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den Internationalen Warenterminmärkten haben sich nach den extremen Verlusten des Vortages gestern deutlich erholen können. Gleichzeitig verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen leider auch heute wieder mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 29,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 26,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter stark zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Die Ankündigung von Finanzhilfen in Billionenhöhe seitens Regierungen und Notenbanken rund um den Globus hat gestern Wirkung an den Finanzmärkten gezeigt. Die Aktienmärkte konnten sich etwas erholen und die Rohölpreise schossen zweitweise um rund zehn Prozent ins Plus, nachdem tags zuvor der tiefsten Stand seit 18 Jahren erreicht worden war. Dies kann als normale technische Reaktion gewertet werden, eine Trendwende ist derzeit noch nicht absehbar.
Dazu fehlt es einfach an den entsprechenden Meldungen. Zwar wird der Ölpreis-Verfall mittlerweile auf höchsten politischen Ebenen diskutiert, einen konkreten Ausweg aus der massiven Überversorgung gibt es aber noch nicht. US-Präsident Trump ist besorgt um die eigene US-Ölindustrie und will zu gegebener Zeit eine Lösung mit anderen Ölproduzenten erreichen. Die Zeiten ändern sich also schnell. In der Vergangenheit waren Trump die Ölpreise ja stets zu hoch. Sollte es keine Einigung auf internationaler Ebene geben, dürft der US-Regierung nur der Weg bleiben, die eigene Förderung zu drosseln und eine Art Kontingentierung einzuführen. Damit hätte sicherlich vor allem Russland sein Ziel erreicht, aber auch andere OPEC-Staaten würden dies sicherlich begrüßen.
Natürlich wird es für den Ölmarkt unabhängig davon von extremer Bedeutung sein, wann und wie ein Restart der Wirtschaft funktionieren wird. Die USA steht ja erst am Anfang der Krise, während es in China wohl langsam wieder aufwärts geht.

Am Devisenmarkt ist der Euro gestern im späten Handel im Vergleich zum US-Dollar auf den tiefsten Stand seit knapp drei Jahren gefallen. Der "Greenback" wird seinem Ruf als Krisenwährung Nummer eins also wieder gerecht, zumal die Coronakrise derzeit in Europa wesentlich stärker ausgeprägt ist als (noch) in den Vereinigten Staaten.

Derzeit scheint alles gegen den Heizöl-Markt hierzulande zu laufen und nicht nur wir, sondern der gesamte Handel bedauert es sehr, derzeit keine besseren Preise anbieten zu können. Dies verhindert vor allem die weiterhin extrem hohe Nachfrage und die dadurch völlig ausgeschöpften Lager- und Lieferkapazitäten. Die Lieferzeiten liegen vielerorts bei 10 bis 12 Wochen! Aber auch die jüngste Entwicklung am Devisenmarkt wirkt sich negativ auf die Inlandspreise aus.
Anfang Februar lagen die Heizölpreise nur unwesentlich über den aktuellen Notierungen, die Rohölpreise aber bei gut 55 Dollar pro Barrel. Heute liegt der Barrelpreis deutlich unter 30 Dollar. Sobald der Sondereffekt der extrem hohen Nachfrage weg ist, müsste sich Rohöl also wieder in etwa verdoppeln, damit der Heizölpreis auf dem aktuellen Niveau bleiben kann. Das dürfte aufgrund der enormen wirtschaftlichen Problemen, die auf uns zukommen werden, aber sehr unwahrscheinlich sein. Es sollte sich also auf jeden Fall lohnen, mit der Bestellung noch zu warten, falls das der Tankvorrat natürlich auch zulässt.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
19.03.2020, 08:47 Uhr
Die Ölpreise haben erneut Verluste hinnehmen müssen und stehen derzeit auf den tiefsten Stand seit mehr als 15 Jahren. Leider ist die Versorgungslage im Inland weiter sehr angespannt, sodass die Heizöl-Notierungen sogar mit steigender Tendenz starten. Mehr
Die Ölpreise an den Internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut massive Verluste hinnehmen müssen und stehen derzeit auf den tiefsten Stand seit mehr als 15 Jahren. Leider ist die Versorgungslage im Inland aufgrund der extrem hohen Nachfrage der letzten Tage nach wie vor sehr angespannt, sodass die Heizöl-Notierungen sogar mit steigender Tendenz in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch 25,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 22 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,09 US-Dollar gehandelt.

Der Verfall der internationalen Rohölpreise hat sich auch gestern weiter fortgesetzt und die Futures der US-Sorte "WTI" sind auf den tiefsten Stand seit 18 Jahren gefallen.
Der durch den Coronavirus verursachte Stillstand des öffentlichen Lebens rund um den Globus sorgt an den Börsen weiterhin für Weltuntergangsstimmung, obwohl sich die Lage in China anscheinend weiter stabilisiert. Zumindest was die Neuinfizierungen anbetrifft.
Regierungen und Notenbanken übertreffen sich derweil mit Hilfszusagen für Wirtschaft und Bedürftige, was die Märkte zumindest gestern Abend etwas stabilisieren konnte. Nach anfänglichen weiteren riesigen Verlusten, konnte der Dow-Jones-Index in New York einen Teil des Rückganges wieder wettmachen und auch am Ölmarkt geht es heute Morgen wieder leicht nach oben.
Die Europäische Zentralbank will Anleihekäufe im Wert von 750 Milliarden Euro vornehmen und der US-Senat hat unter anderem stützende Maßnahmen in einem Umfang von 100 Milliarden US-Dollar verabschiedet. Außerdem arbeitet die US-Regierung an einem Konjunkturpaket in Höhe von bis zu einer Billion Dollar!
Währenddessen hat Russland mittlerweile gemerkt, dass die Ölpreise nun doch etwas zu niedrig sind und will den Markt nun genau analysieren und dann entscheiden, ob die Gespräche mit der OPEC wieder aufgenommen werden. Vielleicht gibt es hier in den nächsten Tagen ja doch wieder eine Annäherung.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die in normalen Zeiten am Markt sehr stark gewichtet werden, wurde gestern weitgehend ignoriert. Hier gab es einen Rückgang von rund sieben Millionen Barrel. Dafür stieg aber die Ölproduktion wieder auf Rekordniveau von 13,1 Millionen Barrel pro Tag. Die Gesamtnachfrage fiel um 0,4 Mio. Fass pro Tag zurück.

Am Devisenmarkt geht es mit dem Euro im Vergleich zum US-Dollar seit mehr als zehn Tagen deutlich nach unten. Der "Greenback" ist derzeit als Krisenwährung wieder sehr gefragt, obwohl die US-Zinsen erst kürzlich auf ein historisches Tief gesenkt wurden. Allgemein ist das Vertrauen der Anleger in die US-Wirtschaft wohl auch größer als in die vom Coronavirus stark gebeutelten Volkswirtschaften in Europa.

Trotz des erneuten Rückgangs der internationalen Ölpreis ziehen die Heizölpreise in Deutschland wohl auch heute weiter an. Zumindest lassen dies erste Preistendenzen erwarten. Dies kann sich aber im Laufe des Tages auch wieder ändern, je nachdem wie sich die Versorgungslage in den einzelnen Regionen entwickelt. Nach wie vor ist die Nachfrage recht hoch, sodass sich die Kapazitätsengpässe kaum oder nur sehr langsam abbauen lassen. In Anbetracht der stark gefallenen Rohölpreise ist das Niveau der Heizölpreise definitiv zu hoch. Ein Rückgang wird sich aber erst bei einem Abflauen der Nachfrage herausbilden können. Wer mit der Bestellung noch wartet, hat sicherlich sehr gute Chancen in den nächsten Wochen oder Monaten ein Schnäppchen zu machen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

18.03.2020, 08:34 Uhr
Die Ölpreise konnten sich zum Wochenschluss zwar etwas stabilisieren, erlitten gestern im Laufe des Tages aber erneut einen starken Einbruch. Leider kann der Preisrückgang aufgrund der hohen Nachfrage weiter nicht bei den Heizöl-Notierungen ankommen. Mehr
Die Ölpreise an den Internationalen Warenterminmärkten konnten sich zum Wochenschluss zwar etwas stabilisieren, erlitten gestern im Laufe des Tages aber erneut einen starken Einbruch. Leider kann der Preisrückgang weiterhin nicht bei den Heizöl-Notierungen ankommen, da es aufgrund der hohen Nachfrage kaum mehr freie Kapazitäten gibt.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch 28,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 26,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,10 US-Dollar gehandelt.

Die Corona-Krise hat nicht nur unser Leben, sondern auch den Ölmarkt weiter fest im Griff. Nachdem es zuletzt so ausgesehen hatte, als könnten sich die Rohölpreise etwas stabilisieren, ging es in den letzte beiden Handelstagen wieder deutlich nach unten. Mittlerweile haben sich die Öl-Futures inerhalb nur eines Monats mehr als halbiert.
Es besteht nach wie vor wenig Hoffnung, dass sich die Nachfrage nach Öl- und Ölprodukten schnell wieder erholen könnte und auch das Ölangebot bleibt bis auf Weiteres sehr groß. Es dürfte aber nicht mehr lange dauern, bis die ersten kleineren Ölgesellschaften in Nordamerika finanzielle Probleme bekommen, aber auch ganze Länder sind betroffen. So hat der Irak um ein Sondermeeting der OPEC gebeten. Der Golfstaat ist zu über 90 Prozent auf die Einnahmen aus dem Ölgeschäft angewiesen.
Dass es zu einem baldigen Treffen kommen wird, ist aber eher unwahrscheinlich, denn nach wie vor sind die Fronten zwischen Saudi-Arabien und Russland verhärtet. Es ist nach heutigem Stand nicht davon auszugehen, dass Moskau seinen Kurs ändern wird.
Mittlerweile halten immer mehr Analysten auch Ölpreise um oder sogar unter 20 Dollar pro Barrel für möglich. Vor allem natürlich in dem Fall, dass es eine weltweite Rezession oder gar Depression geben wird.
Dass die US-Ölbestände nach neuesten Informationen des American Petroleum Institute (API) im Wochenvergleich überraschend deutlich um knapp 12 Millionen Barrel gefallen sind, wurde an den Ölmärkten bislang kaum zur Kenntnis genommen, ebensowenig wie die um 0,6 Prozent gestiegene US-Industrieproduktion per Februar. Zu diesem Zeitpunkt war das Coronavirus freilich aber noch kein großes Thema.

Am Devisenmarkt ging der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern deutlich in die Knie. Der heftige Einbruch des ZEW-Konjunkturerwartungsindex von plus 10,4 auf minus 49,5 Punkte hat den Anlegern die Sorgen bezüglich der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung nochmals drastisch verdeutlicht. Zeitweise fiel die Gemeinschaftswährung erstmals seit rund drei Wochen wieder unter die 1,10-Dollar-Marke.

Am heimischen Heizöl-Markt zeigt sich leider auch heute wieder das fast schon gewohnte Bild. Während die Rohölpreise fallen, sind hierzulande sogar Preissteigerungen zu beobachten. Der Grund hierfür sind schlichtweg fehlende Lager- und Transportkapazitäten. Die Lieferzeiten liegen mittlerweile im Schnitt bei acht bis zehn Wochen! Allein in der ersten März-Hälfte wurde mehr bestellt, als im absatzstärksten Monat der letzten Jahre. Wir raten derzeit vor einer Bestellung zu den aktuellen Konditionen ab und erwarten spätestens in den Sommermonaten deutlich fallende Notierungen.  

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
17.03.2020, 08:12 Uhr
Die Ölpreise scheinen langsam einen Boden zu finden. Obwohl die Aktienmärkte gestern erneute massivst eingebrochen sind, zeigen sich die Öl-Futures weitgehend stabil. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den Internationalen Warenterminmärkten scheinen langsam einen Boden zu finden. Obwohl die Aktienmärkte gestern erneute massivst eingebrochen sind, zeigen sich die Öl-Futures weitgehend stabil. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 30,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 29,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1170 US-Dollar gehandelt.

Das öffentliche Leben in weiten Teilen der Welt wird in diesen Tagen auf ein Minimum heruntergefahren, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Folgen für die Wirtschaft sind derzeit noch kaum absehbar, dürften aber verheerend sein. Entsprechend rauschten die Aktienmärkten gestern erneut in die Tiefe. Der Dow-Jones-Index in NewYork verlor nochmals sage und schreibe knapp 13 Prozent und schloss auf Tagestiefstand. Die überraschende Zinssenkung der US-Notenbank hat also nicht zu einer Stabilisierung, sondern eher zu Panikverkäufen geführt.
Umso erstaunlicher, dass die Rohölpreise deutlich weniger an Wert verloren haben und heute morgen im asiatisch geprägten Handel sogar leicht zulegen können.
Dies, obwohl es auf der Angebotsseite nach wie vor nicht danach aussieht, als dass das Angebot in nächster Zeit merklich eingeschränkt werden wird. Russland und Saudi-Arabien machen keinerlei Anstanden ihre Haltung zu ändern und so wird es wohl dazu kommen, dass die Fördermengen gerade in der Golf-Region in nächster Zeit eher noch erhöht, statt zurückgefahren werden. Allerdings ist auch zu erwarten, dass die US-Schieferölindustrie bald deutlich weniger Öl auf den Markt bringen wird, denn bei den aktuellen Preisen ist ein (wirtschaftlicher) Betrieb hier nicht mehr lange möglich. Auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten droht hier sogar eine Pleitewelle, die sich nachhaltig auf den Ölmarkt auswirken könnte.
Dies würde die Strategie Russlands aufgehen lassen, denn dadurch dürften wieder bedeutende Marktanteile zurückgewonnen werden. Auch der Chef des saudischen Ölkonzerns Saudi-Aramco ließ verlauten, dass man mit einem Ölpreis von 30 Dollar gut leben könne. Wenn dem tatsächlich so ist, dürfte es auch von dieser Seite keinen Grund zu einem Strategiewechsel geben.

Am Devisenmarkt gab es gestern einen erstaunlich stabilen Handel, angesichts der doch sehr überraschenden Zinssenkung der US-Notenbank am vergangenen Wochenende. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen. Nicht nur dass die Zinsdifferenz zwischen den beiden Währungen deutlich zurückgegangen  ist, auch das von der Fed angekündigte 700 Milliarden Dollar schwere Anleihekaufprogramm dürfte den Greenback belasten.

Der Heizöl-Markt hierzulande ist weiterhin stark überlastet und so haben sich die Lieferzeiten durchschnittlich auf acht bis zehn Wochen erhöht. Die Händler haben alle Hände voll zu tun, die extrem hohe Nachfrage der letzten Tage und Wochen abzuarbeiten. Da es für die Branche vom Gesetzgeber aber bislang keine Einschränkungen gibt und hier vielleicht zusätzlich das Sonntagsfahrverbot aufgehoben wird, dürfte es zu keinen nachhaltigen Versorgungsengpässen kommen, zumal die meisten Haushalt ihren Vorrat schon aufgefüllt haben sollten. Vereinzelt kann es regional aber aufgrund von Krankheitsfällen oder Quarantänemaßnahmen zu vorübergehenden Störungen kommen. Die Heizölpreise bleiben aufgrund der Sondersituation weiterhin vom globalen Ölmarkt abgekoppelt und werden heute weitgehend stabil bis leicht höher in den Tag starten. Eklatant ist nach wie vor das Preisgefälle zwischen dem Norden und dem Süden, wo die Warenverfügbarkeit aufgrund von Wartungsarbeiten bei Raffinerien und Tanklägern deutlich eingeschränkt ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
16.03.2020, 08:36 Uhr
Die Ölpreise konnten sich am Freitag noch halbwegs stabil halten, starten heute Morgen aber wieder mit deutlichen Abschlägen in den Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen in nächster Zeit wohl immer billiger werden. Mehr
Die Ölpreise an den Internationalen Warenterminmärkten konnten sich am Freitag noch halbwegs stabil halten, starten heute Morgen aber wieder mit deutlichen Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande in nächster Zeit wohl immer billiger werden. Es besteht derzeit also kein akuter Handelsbedarf voreilig zu bestellen!

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch 31,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 30,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1150 US-Dollar gehandelt.

Die ganze Welt scheint stillzustehen und dies bleibt nicht ohne Folgen. Nicht für jeden einzelnen Verbraucher, nicht für die Wirtschaft und natürlich in Folge auch nicht für den Ölmarkt, wo die Nachfrage immer stärker einbricht. Mittlerweile rechnen einige Analysten damit, dass der globale Ölbedarf zumindest vorübergehend um rund 10 Millionen Barrel pro Tag zurückgehen könnte. Das sind rund 10 Prozent vom ursprünglichen Bedarf!
Kein Wunder, dass die Rohölpreise immer weiter einbrechen, auch wenn es wie bei den Aktien zwischendurch immer wieder eine Erholungsphase gibt.
Die US-Notenbank hat am Wochenende völlig überraschend den Leitzins nochmals um einen Prozentpunkt auf ein neues Rekordtief gesenkt, nachdem man bereits Anfang des Monats ein halbes Prozent zurückgenommen hatte. Dies zeigt, wie dramatisch die Situation mittlerweile ist. Ob dies allerdings die Lage stabilisieren wird, darf bezweifelt werden. Wohl ebensowenig wie die Ankündigung der US-Regierung, die strategischen Ölreserven "bis oben hin zu füllen". Die globale Wirtschaft steuert ungebremst in ein Rezession!
Daher ist auch nicht zu erwarten, dass sich der Ölmarkt bald wieder erholen und die Ölpreise in absehbarer Zeit wieder nachhaltig steigen werden. Erst wenn die Pandemie überstanden ist und die Nachfrage wieder langsam zurückkehrt, könnte sich die Wirtschaft stabilisieren und die Überbestände dürften dann allmählich wieder abgebaut werden. Davon sind wir wohl aber leider noch weit entfernt.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nicht von der überraschenden Senkung der US-Zinsen profitieren und gab im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas nach. Es kann nur darüber spekuliert werden, welcher Währungsraum besser durch die Krise kommt. Die Möglichkeiten weiterer Zinssenkungen sind nun kaum mehr gegeben und so werden die Notenbanken wohl über eine zusätzliche Erhöhung der Geldmenge versuchen gegenzusteuern.

Die Heizölpreise hierzulande geben heute zum Wochenstart weiter nach und wir appellieren an alle Verbraucher, die derzeit nicht dringend Heizöl brauchen, mit der Bestellung noch zu warten. Erstens braucht der Markt in einer Phase überquellender Auftragsbücher Zeit, auf die gefallenen Rohölpreise reagieren zu können, zweitens sollte auch auf den Handel Rücksicht genommen werden. Auch hier dürfte es in nächster Zeit vermehrt Krankheitsfälle geben und die Tankwagenfahrer sind ohnehin bereits seit Wochen überlastet. In den Sommermonaten ist genug Zeit die Tanks zu sehr wahrscheinlich äußerst attraktiven Konditionen zu befüllen. Bleiben Sie also bitte ruhig und beobachten Sie den Markt über den Preisservice, der auf dieser Seite angeboten wird.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.