21.02.2019, 09:07 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des späten Nachmittags einen kräftigen Satz nach oben gemacht und gehen auch heute Morgen mit fester Tendenz in den Handel. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des späten Nachmittags einen kräftigen Satz nach oben gemacht und gehen auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 57,40 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar stabil und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1335 US-Dollar gehandelt.

Mit dem monatlichen Produktionsbericht der Energy Information Administration (EIA) zur US-Schieferölindustrie, der erwarten lässt, dass die Förderung hier auch in nächster Zeit weiter steigen wird, starteten die Rohölpreise gestern mit leicht schwacher Tendenz in den europäisch geprägten Handel.
Doch schon am Nachmittag drehte der Markt und es kam zu einer regelrechten Preisrallye. Binnen weniger Minuten schossen die Futures um mehr als einen Dollar pro Barrel nach oben und gingen schließlich auch in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel.
Dies lag wohl überwiegend an technischen Faktoren, denn neue fundamentale Meldungen, die sich für einen derart starken Kursanstieg verantwortlich gezeigt hätten, waren zu dieser Zeit nicht zu vernehmen.
Die Stimmung an den Ölmärkten ist aber angespannt und daran dürfte sich auch in den nächsten Tagen und Wochen wenig ändern, denn die Versorgungslage hat sich mit den Förderkürzungen in Saudi-Arabien und den Sanktionen gegen die venezolanische Ölindustrie zuletzt deutlich verschlechtert. Gestern wurde hier von Angriffen auf Ölanlagen berichtet, wobei jedoch wohl niemand verletzt oder getötet worden ist.
Nach Börsenschluss vermeldetet das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten und auch diese fielen tendenziell busllih, also preistreibend aus.
In Summe gab es hier einen Rückgang von 1,1 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld mit einem leichten Anstieg gerechnet hatten. Entsprechend startet der Ölkomplex auch heute morgen recht stabil in den Handel. Heute am Nachmittag werden die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht.

Am Devisenmarkt gab es gestern einen recht ruhigen Handel mit nur geringen Kursauschlägen. Der Euro bewegte sich in Wellenbewegungen im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über seitwärts. Die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der letzten Fed-Sitzung brachte keine neuen Erkenntnisse. Heute stehen eine ganze Reihe von Konjunkturdaten auf der Agenda, sodass sich der Handel wohl etwas beleben dürfte.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben leider mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis knapp einem Cent pro Liter erwarten. Das trübt die Kauflust der Verbraucher, zumal es mit den vorfrühlingshaften Temperaturen vorerst wohl so weiter geht. Trotzdem betragen die Lieferzeiten vielerorts immer noch vier bis sechs Wochen!
20.02.2019, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern die deutlichen Gewinne aus der Vorwoche verteidigen können, während die Gasölpreise etwas nachgaben. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach mit leichten Verlusten in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern die deutlichen Gewinne aus der Vorwoche verteidigen können, während die Gasölpreise (Vorprodukt von Heizöl und Diesel) etwas nachgaben. In Folge werden aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Verlusten in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,35 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,15 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1335 US-Dollar gehandelt.

Bei dünner Nachrichtenlage, aber sehr hohen Umsätzen, gab es gestern einen meist richtungslosen Handel, der stark von technischen Faktoren geprägt war. Neue fundamentale Einflüsse blieben Mangelware.
Lediglich am späten Abend wurde der monatliche Produktionsbericht der Energy Information Administration (EIA) für die US-Schieferölregionen veröffentlicht. Aus diesem ging hervor, dass die Förderung für diesen Monat um 135.000 Barrel pro Tag auf gut 8,3 Millionen Barrel pro Tag angestiegen ist. Auch für den Monat März wird damit gerechnet, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.
Dass es mit der US-Ölindustrie auch mittel- und langfristig weiter nach oben geht, lässt auch die Zahl der angebohrten, aber noch nicht vollständig erschlossen Ölquellen erwarten. Diese stieg im Januar um 207 auf mittlerweile knapp 8.800 Einheiten an. Vor einem Jahr lag diese Zahl noch bei knapp 7.500 Anlagen.
Ansonsten bleibt das Marktumfeld aber eher von bullishen, also preistreibenden Faktoren bestimmt. Die US-Sanktionen gegen Venezuela, die extremen Exportkürzungen Saudi-Arabiens und die Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China, lassen derzeit wenig Spielraum nach unten.
Eventuell könnte die baldige Wiederaufnahme der libyschen Öllieferungen aus dem Sharara-Ölfeld etwas Entspannung bringen, oder aber deutliche Zuwächse bei den US-Ölbeständen. Die neuesten Daten hierzu werden heute Abend durch das American Petroleum Institute (API) und morgen Nachmittag durch das Department of Energy (DOE) veröffentlicht.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern um die Mittagsstunden einen kleinen Satz nach oben machen, nachdem aus britischen Regierungskreisen vermeldet wurde, dass es heute am Abend zu einem "signifikanten" Treffen zwischen Theresa May und EU-Chef Jean-Claude Juncker kommen soll, was neue Hoffnungen schürt, dass ein harter Brexit doch noch abgewendet werden könnte. Zuvor gab es relativ positive Konjunkturdaten aus der EU, wo der ZEW Konjunkturerwartungsindex mit minus 16,6 Punkten besser ausfiel als im Vormonat und als erwartet.
 
Aufgrund der Tatsache, dass die Gasölpreise etwas nachgegeben haben und auch von Währungsseite leichte Entlastung kommt, werden die Heizölpreise in Deutschland aller Voraussicht nach auch heute erfreulicherweise mit  Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich der nunmehr seit knapp sechs Wochen existente Seitwärtstrend, bei für diese Jahreszeit normaler Nachfrage, aber fort.
19.02.2019, 08:24 Uhr
Die Ölpreise haben sich zum Start in die neue Handelswoche gestern stabilisiert und konnten die Gewinne der Vortage verteidigen. Bei kaum veränderten Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls wenig verändert in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich zum Start in die neue Handelswoche gestern stabilisiert und konnten die Gewinne der Vortage im Großen und Ganzen verteidigen. Bei kaum veränderten Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute ebenfalls wenig verändert, bestenfalls mit leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde weiterhin knapp 56 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen wieder unterhalb der 1,13-Dollar-Marke gehandelt.

Nach dem fulminanten Anstieg der Rohölpreise in der letzten Woche, starteten die Futures gestern mit weiteren leichten Gewinnen in den europäisch geprägten Handel. Schon am Vormittag setzen aber Gewinnmitnahmen ein und den Rest des Tages tendierte der Ölkomplex seitwärts. Es fehlte an neuen Markt beeinflussenden Meldungen.
Die gab es in den letzten Tagen aber zur Genüge. Vor allem der Förderpolitik Saudi Arabiens sorgt am Markt für Erstaunen. Bis März soll dort die Produktion auf nur noch 9,8 Millionen Barrel pro Tag sinken. Zum Vergleich - im November förderten die Saudis noch gut 11 Millionen Fass. Laut Förderabkommen, das Anfang Dezember mit anderen OPEC-Ländern, aber auch mit Nicht-OPEC-Staaten wei Russland geschlossen wurde, müsste das Königreich ihren Ausstoß aber nur 0,32 Millionen Barrel zurückfahren.
Hinzu kommen die Ausfälle aus Venezuela, die aufgrund der voraussichtlichen Verschärfung der US-Sanktionen in naher Zukunft wohl noch größer werden.
Das Zünglein an der Waage könnte in den nächsten Wochen und Monaten Libyen sein. Hier hat der General der Libyen National Army (LNA), Chalifa Haftar gestern bestätigt, dass mittlerweile das gesamte Sharara-Ölfeld kontrolliert wird und gleichzeitig die National Oil Corporation (NOC) aufgefordert, die Förderung im größten Ölfeld des Landes wieder aufzunehmen. Sollte hier alles nach Plan laufen, könnten aus Libyen bereits im März rund 350.000 Barrel pro Tag zusätzlich auf den Markt kommen.
In dieser Woche werden sich die Marktteilnehmer aber wohl erstmal auf die neuen US-Ölbestandsdaten konzentrieren, die in dieser Woche aufgrund des gestrigen Feiertages in den USA mit einem Tag Verspätung veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro gestern im Laufe des Handels lange Zeit gut halten, was angesichts der drohenden Zölle für deutsche Auto-Exporte nach Amerika, keine Selbstverständlichkeit ist. Langsam rückt die Fortführung der Gespräche im Handelsstreit zwischen den USA und China wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Bereits heute soll es schon ein weiteres Treffen geben.
 
Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute wohl keine großen Sprünge machen und weitgehend stabil in den Handel starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen im besten Fall leichte Abschläge in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Obwohl die Notierungen derzeit auf dem höchsten Niveau des bisherigen Jahres stehen und der Winter wohl noch längere Zeit eine Pause macht, bleibt die Nachfrage relativ robust, was wenig Spielraum für eine Verkürzung der Lieferfristen lässt.


18.02.2019, 08:44 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag weitere kräftige Gewinne erzielen können und sind auf Tageshöchststand aus dem Handel gegangen. Obwohl der Euro etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag weitere kräftige Gewinne erzielen können und sind auf Tageshöchststand aus dem Handel gegangen. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen konnte, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 56 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1310 US-Dollar gehandelt.

Die bullishen, also preistreibend zu wertenden Meldungen reißen am Ölmarkt derzeit nicht ab. Nachdem Saudi-Arabien bereits vor Tagen angekündigt hatte, die Ölförderung im März weiter deutlich nach unten zu fahren, wurde am Freitag bekannt, dass das größte Offshore-Ölfeld des Königreiches aufgrund von technischen Problemen voraussichtlich bis Anfang März abgeschaltet werden muss. Dadurch fehlen am globalen Ölmarkt kurzfristig weitere 1,2 bis 1,5 Millionen Barrel pro Tag!
Zudem wollen die USA die Sanktionen gegen die venezolanische Ölindustrie weiter verschärfen. Es ist nicht auszuschließen, dass ein ähnliches Vorgehen wie bei Iran-Sanktionen folgen könnte, was heißt, dass auch andere Länder die weiter Öl aus Venezuela beziehen, von den Vereinigten Staaten sanktioniert werden.
Währenddessen ist die Präsidentschaftswahl in Nigeria um eine Woche verschoben worden, da es noch eine "Reihe von Herausforderungen" gäbe, wie der dortige Wahlleiter Yakubu per Twitter verlauten ließ. Die Rebellengruppe Niger Delta Avengers hatten im Falle eines Wahlsieges des Amtsinhabers Buharie angekündigt, wieder Anschläge auf die Ölindustrie verüben zu wollen.
Die immer knapper werdenden Versorgungslage hat mittlerweile dazu geführt, dass Öl zur sofortigen Lieferung teuerer gehandelt wird, als Öl-Kontrakte für künftige Lieferungen, obwohl hier noch Lagerkosten mit zu berücksichtigen sind. Eine eher seltene, Backwardation genannte Situation.
Insgesamt hat sich die Marktlage in den letzten Tagen deutlich verändert und die Bullen scheinen wieder klar die Oberhand gewonnen zu haben. Solange es auch die Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China gibt, dürften die Rohölpreise wenig Spielraum nach unten haben.

Die Erwartung eines baldigen Kompromisses zwischen Washington und Peking stützt derzeit auch den Euro am Devisenmarkt. US-Präsident Trump sprach am Freitag von einem "großen Schritt" bei den Verhandlungen beider Länder. Im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar konnte unsere Gemeinschaftswährung am Freitag leicht zulegen und die 1,13-Dollar-Marke zurück erobern.
 
Die Heizölpreise in Deutschland kennen seit knapp einer Woche nur noch den Weg nach oben und auch heute ziehen die Notierungen weiter deutlich an. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass im Laufe des Tages ein neuer Jahreshöchststand markiert werden wird. Die Nachfrage hat aufgrund der vorfrühlingshaften Temperaturen, aber sicherlich auch wegen des Preisanstieges der letzten Tage, deutlich nachgelassen. Trotzdem bleiben die Lieferzeiten bis auf weiteres noch auf einem sehr hohen Niveau.
15.02.2019, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weiter zugelegt und die Brent-Futures sind auf den höchsten Stand seit Mitte November geklettert. Die Heizöl-Notierungen stehen auf dem höchsten Stand seit ca. vier Wochen und werden heute weitgehend stabil starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weiter zugelegt und die für Europa maßgebende Brent-Futures sind auf den höchsten Stand seit Mitte November geklettert. Die Heizöl-Notierungen hierzulande haben das höchste Niveau der letzten vier Wochen erreicht und werden heute aber weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 54,55 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1290 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die am Ölmarkt relativ einflussreichen Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) am Mittwoch nachmittag eindeutig preisdrückend ausgefallen waren, starteten die Rohölpreise auch gestern wieder mit Aufschlägen in den Tag. Die Brentöl-Futures nahmen die 64-Dollar-Marke im Sturm und kletterten bis knapp an die 65-Dollar-Marke.
Neben der Ankündigung Saudi-Arabiens, die Fördermengen in nächster Zeit weiter deutlich reduzieren zu wollen, und der Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen China und den USA, unterstütze gestern zusätzlich eine Meldung aus Nigeria die Ölpreise. Die Rebellengruppe Niger Delta Avengers haben anlässlich der am kommenden Samstag stattfinden Präsidentschaftswahl angekündigt, im Falle eines Sieges des Amtsinhabers Muhammad Buharie, wieder Anschläge auf die Ölindustrie verüben zu wollen. Vor gut zwei Jahren fiel die Fördermenge in Nigeria, eben aufgrund von Angriffen dieser Melizengruppe, von rund zwei Millionen Barrel pro Tag auf eine Million zurück.
Sollte sich dies wiederholen, könnte der Ölmarkt langsam in eine Unterversorgung hineinschlittern, denn neben der OPEC-Kürzung gibt es ja auch noch die fehlenden Mengen aus Venezuela zu kompensieren.
Relativ schwache Konjunkturdaten aus den USA und Gewinnmitnahmen sorgen dann am Nachmittag für einen kurzzeitigen Rücksetzer, bevor es zum Abend hin mit dem Ölkomplex wieder bis an die Tageshöchststände nach oben ging.
Auch heute Morgen zeigt sich der Ölmarkt weiterhin recht fest und die Brent-Futures haben kurzzeitig sogar die 65-Dollar-Marke überschritten. Derzeit stehen die Ölpreise auf dem höchsten Niveau seit knapp drei Monaten.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern vom Start weg stabilisieren und am Nachmittag sogar leichte Gewinne erzielen. Dabei profitierte unsere Gemeinschaftswährung von einem unerwarteten Rückgang der US-Einzelhandelsumsätze per Dezember und einem Anstieg der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung. Während die Analysten lediglich mit 225.000 neuen Jobsuchenden gerechnet hatten, wurden von den Ämtern tatsächlich 239.000 Neuanträge registriert.
 
Die Heizölpreise in Deutschland stiegen gestern aufgrund der Entwicklung der Rohölpreise stärker an, als dies noch am Morgen absehbar war. Deshalb werden die Notierungen heute in der Eröffnung weitgehend stabil bis nur noch leicht höher erwartet. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen lediglich ein Miniplus von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Dennoch war es keine gute Woche am Heizöl-Markt, denn die Preise stiegen auf den höchsten Stand der letzten vier Wochen. Der seit gut einem Monat existente Seitwärtstrend ist aber immer noch intakt. Sollten es künftig aber auch in Nigeria wieder zu Förderausfällen kommen, könnte es in nächster Zeit aber durchaus weiter nach oben gehen.
14.02.2019, 08:33 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder deutliche Gewinne verbuchen können und die Brentöl-Futures sind auf den höchsten Stand seit Ende November geklettert. In Folge werden die Heizöl-Notierungen auch heute wieder mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder deutliche Gewinne verbuchen können und die für Europa maßgebenden Brentöl-Futures sind auf den höchsten Stand seit Ende November geklettert. Da auch der US-Dollar im Vergleich zum Euro kräftig zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute erneut mit Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 54,45 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1275 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) am Dienstagabend bullish, also preistreibend ausgefallen sind und es neue Hoffnung gibt, dass der Handelsstreit zwischen den USA und China doch noch beigelegt werden könnte, starteten die Rohölpreise gestern mit fester Tendenz in den europäisch geprägten Handel. Zudem stützte die Meldung, dass Saudi-Arabien kurzfristig weitere 400.000 Barrel vom Markt nehmen will.
Der am Vormittag veröffentlichte Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) hatte bearishe und bullishe Komponenten. Die Prognose zur globalen Ölnachfrage wurde im Vergleich zum Januar-Bericht unverändert belassen. Allerdings ging die weltweite Ölproduktion im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Millionen Barrel zurück. Für dieses Jahr rechnet man in Paris aber damit, dass die Ölproduktion der Nicht-OPEC-Länder um 1,8 Mio. Barrel pro Tag zulegen wird, was im Vergleich zur letzzen Schätzung ein Plus von 200.000 Barrel wäre.
Am Nachmittag wurden dann die viel beachteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) bekanntgegeben. Hier gab es über alle Produktbereiche in Summe einen Zuwachs von 5,2 Millionen Barrel. Obwohl die Erwartung nur bei einem Plus von 1,2 Millionen Fass lag und die API-Zahlen vom Vortag ja sogar einen deutlichen Rückgang hervorbrachten, konnten sich die Futures in etwa auf Tageshöchststand halten.
Heute Morgen startet der Ölkomplex mit weiteren deutlichen Gewinnen, nachdem aus China sehr gute Außenhandelszahlen veröffentlicht wurden.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter deutlich an Wert, nachdem die Industrieproduktion in der EU per Dezember um 4,2 Prozent zurückgegangen ist. Erwartet wurde lediglich ein Rückgang von 3,2 Prozent, nachdem es bereits im November ein Minus von 3 Prozent gegeben hatte. Dies deutet darauf hin, dass wirtschaftlich gesehen keine guten Zeiten zu erwarten sind, zumal auch das Thema Brexit hier noch als Sondereffekt zu verkraften ist.
 
Schlechte Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise auch heute wieder mit Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit gut einem Monat existente Seitwärtstrend fort. Dank der etwas nachlassenden Nachfrage und der in den nächsten Tagen zu erwartenden vorfrühlingshaften Temperaturen, dürften auch die Lieferzeiten langsam etwas zurückgehen. Derzeit liegen diese vielerorts immer noch bei vier bis sechs Wochen!
13.02.2019, 08:25 Uhr
Die Ölpreise haben gestern vormittag technisch bedingt deutlich angezogen und sind mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Da sich gleichzeitig aber auch der Euro erholen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute relativ stabil in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern vormittag technisch bedingt deutlich angezogen und sind mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Da sich gleichzeitig aber auch der Euro im  Vergleich zum US-Dollar etwas erholen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach relativ stabil in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 53,60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1330 US-Dollar gehandelt.

Die gestrige Kursbewegung am Ölmarkt kam durchaus überraschend und war auch von hohen Umsätzen begleitet. Auslöser für den deutlichen Anstieg am frühen Vormittag war wohl die Aussicht auf eine Einigung im US-Haushaltsstreit, die sich auch an den Aktienmärkten positiv bemerkbar machte. Offenbar gibt es zudem auch die Hoffnung, dass US-Präsident Trump die Deadline für weitere Zollanhebungen für chinesische Importe verschieben könnte, sollten die Gespräche im Handelsstreit Aussicht auf Erfolg haben.
Technische Widerstände wurde durchbrochen und plötzlich stand ein Plus von rund 1,5 US-Dollar pro Barrel an den Kurstafeln.
Als dann am frühen Nachmittag der Monatsreport der OPEC veröffentlicht wurde, drehte der Markt und die Rohölpreise fielen wieder ein Stück weit zurück. Das Kartell hat die globale Nachfrageprognose im Vergleich zum letzten Report um 200.000 Barrel pro Tag zurückgenommen und die Schätzung zur Ölproduktion der Nicht-OPEC-Länder gleichzeitig um 110.000 Barrel pro Tag nach oben korrigiert. Die OPEC-Förderung ging im Januar dafür aber um 800.000 Barrel pro Tag zurück, sodass der Bericht eigentlich eher neutral zu werten war.
Leicht preisdrückend fiel der hingegen der Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) aus. Hier sieht man insgesamt eine sehr gute Versorgungslage, sodass die Preisprognosen ab der zweiten Jahreshälfte und für nächstes Jahr etwas nach unten korrigiert wurden.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) brachten einen etwas überraschenden Abbau von in Summe 2,7 Millionen Barrel. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem leichten Aufbau gerechnet.
Entsprechend geht es auch heute Morgen mit den Öl-Futures wieder leicht nach oben.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen, nachdem unsere Gemeinschaftswährung zuvor auf den tiefsten Stand seit Ende November gefallen war. Marktbeobachter erklärten den Anstieg mit einer wachsenden Risikobereitschaft der Anleger, die vor allem auf der Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China beruht.
 
Dank der Währungsgewinne werden die Aufschläge am heimischen Ölmarkt heute wohl nur sehr gering ausfallen. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lediglich ein Miniplus von maximal 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Somit verlaufen die Notierungen weiterhin wie an der Schnur gezogen seitwärts und eine nachhaltige Richtungsänderung könnte aus jetziger Sicht wohl nur eine Beilegung des Handelsstreits der beiden Wirtschaftssupermächte USA und China bringen. Diese ist aber derzeit noch nicht greifbar. Heute stehen am Nachmittag erstmal die wichtigen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) zur Veröffentlichung an.
12.02.2019, 08:14 Uhr
Die Ölpreise sind auch gestern wieder ohne große Veränderungen aus dem Handel gegangen. Obwohl der Euro weiter an Wert verloren hat, werden auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach weitgehend stabil in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind auch gestern wieder ohne große Veränderungen aus dem Handel gegangen. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert verloren hat, werden auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach weitgehend stabil in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,50 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar weiter von der schwachen Seite und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1285 US-Dollar gehandelt.

Neue Impulse am Ölmarkt sind derzeit weiterhin recht dünn gesät. Bei schwachen Umsätzen dümpelten die Rohölpreise auch gestern unter relativ geringen Schwankungen seitwärts.
Den Weg nach unten versperren derzeit hauptsächlich die US-Sanktionen gegen Venezuela, die dem Ölmarkt einige hunderttausend Barrel pro Tag entziehen. Außerdem wird erwartet, dass die OPEC und hier allen voran Saudi-Arabien die Fördermengen auch in den nächsten Wochen und Monaten weier zurückfahren wird.
Aber auch die Luft nach oben ist derzeit recht dünn, zumindest solange es keinen Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen den USA und China im Handelsstreit und auch keine Klarheit zum Thema Brexit gibt. Außerdem eilt die US-Ölindustrie von einem Rekordhoch zum nächsten, was die Fördermengen anbetrifft und auch aus Kanada dürfte in nächster Zeit wieder mehr Öl auf dem Markt kommen, da hier die Produktionskürzungen langsam zurückgefahren werden.
Das Zünglein an der Waage könnte derzeit Libyen sein. Hier kam gestern die Meldung, dass die Libyan National Army (LNA) nun die vollstände Kontrolle über das größte Ölfeld des Landes (Sharara) erlangt hat und dieses nun der libyschen National Oil Company (NOC) übergeben werden soll. Läuft hier alles nach Plan, könnten schon im März wieder rund 300.000 Barrel pro Tag mehr aus Libyen an den Markt strömen.
Zumindest kurzfristig etwas Bewegung könnten in dieser Woche auch wieder die neuen US-Ölbestandsdaten in den Handel bringen, die heute Abend nach Börsenschluss (API) und morgen Nachmittag (DOE) veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt ist der Euro erstmals seit Ende November wieder unter die 1,13-Dollar-Marke gefallen, was sicherlich hauptsächlich an den Unsicherheiten zum Thema Brexit liegt. Generell stützen derzeit aber auch die eher trüben Wirtschaftsaussichten den US-Dollar, der immer noch als "sicherer Hafen" in eher turbulenten Zeiten angesehen wird. Diese sind zwar derzeit noch nicht in Sicht, was sich aber relativ schnell ändern könnte, vor allem wenn der Handelsstreit zwischen den Wirtschaftssupermächten USA und China nicht in den nächsten Wochen beigelegt werden kann.
 
Trotz der leichten Währungsverluste werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute wieder einmal weitgehend stabil in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht lediglich ein Miniplus von rund 0,2 Cent pro Liter erwarten. Ob sich die Aufschläge im Laufe des Tages dann tatsächlich halten können muss abgewartet werden, denn die Nachfrage hat sich zuletzt doch etwas gelegt, so dass von dieser Seite etwas Entlastung zu erwarten ist. Nichtsdestotrotz bleiben die Lieferzeiten aber vorerst weiterhin auf einem sehr hohen Niveau!
11.02.2019, 09:10 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag kaum verändert aus dem Handel gegangen und setzen auch zum Start in die neue Handelswoche ihren seit Wochen existenten Seitwärtstrend fort. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen stabil in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag kaum verändert aus dem Handel gegangen und setzen auch zum Start in die neue Handelswoche ihren seit Wochen existenten Seitwärtstrend fort. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den heutigen Tag gehen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,15 Dollar. Der Euro verliert gegenüber dem US-Dollar weiter an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1325 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt befindet sich weiterhin in einer Patt-Situation. Während die zuletzt gefallenen US-Ölbestände und die Sanktionen gegen die venezolanische Ölindustrie eher für steigende Rohölpreise sprechen, gibt es auch entsprechende preisdrückende Faktoren. Vor allem die ins stockend geratenen Gespräche im Handelsstreit zwischen den USA und China, sowie der immer näher rückende ungeordnete Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, drücken auf die Stimmung in der Wirtschaft und somit auch auf die Ölpreise.
Zum Ende der letzten Handelswoche gab es nur wenige neue Markt relevante Meldungen, die insgesamt in Summe eher neutral zu werten waren.
So ist die Zahl der aktiven US-Bohranlagen im Vergleich zur Vorwoche laut dem Marktforschungsunternehmen Baker Hughes wieder um 7 auf nunmehr 854 Einheiten angestiegen, womit ein Teil des relativ starken Rückgangs der Vorwoche wieder ausgeglichen wurde.
Zudem kam aus Kanada die Meldung, dass die für das erste Quartal angekündigten Produktionskürzungen mit einem Umfang von rund 325.000 Barrel pro Tag, nun wieder eher zurückgefahren werden, als dies ursprünglich angekündigt wurde.
Dafür ist weiter ungewiss, wie es in Libyen mit dem Sharara-Ölfeld weitergeht. Nachdem die Libyan National Army (LNA) in der vergangenen Woche noch vermeldet hatte, die Kontrolle über das größte und wichtigste libysche Ölfeld erlangt zu haben, gab es nun wohl wieder Angriffe von Rebellen-Gruppen, sodass eine Wiederinbetriebnahme derzeit noch nicht absehbar ist.

Wenig Neues gibt es nach wie vor vom Devisenmarkt zu berichten, wo der Euro seinen leichten Abwärtstrend im Vergleich zum US-Dollar auch am Freitag fortgesetzt hat. Während überraschend gute Außenhandelszahlen aus Deutschland die Gemeinschaftswährung stützten, brachte der nun vierte Rückgang in Folge in der italienischen Produktion wieder Verkaufsdruck. Außerdem belastet nach wie vor der immer näher rückende ungeordnete Brexit.
 
Nach diesen Vorgaben werden die Heizölpreise in Deutschland stabil bis leicht steigend in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Seit nunmehr gut einem Monat tendieren die Notierungen in einer sehr engen Spanne seitwärts und nach wie vor ist keine gravierende Änderung in Sicht. Auch nicht bei den Lieferzeiten, die immer noch bei mehreren Wochen liegen. Bitte also weiterhin den Tankvorrat gut im Auge behalten und unbedingt rechtzeitig bestellen!
08.02.2019, 08:46 Uhr
Die Ölpreise sind gestern Nachmittag vor allem technisch bedingt unter Druck geraten und starten heute Morgen erneut mit schwacher Tendenz in den Handel. In Folge gehen die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen in den letzten Tag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern Nachmittag vor allem technisch bedingt unter Druck geraten, konnten sich zwischenzeitlich wieder etwas erholen, starten heute Morgen aber erneut mit schwacher Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen in den letzten Tag der Woche starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,25 Dollar. Der Euro setzt seinen leichten Abwärtstrend im Vergleich zum US-Dollar fort und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1340 US-Dollar gehandelt.

Der überraschende Rückgang der US-Ölbestände hatte gestern keinen nachhaltigen Einfluss mehr auf die Entwicklung der Rohölpreise. Dem deutlichen Anstieg vom Mittwochnachmittag folgte eine Seitwärtsbewegung, die gestern allerdings nur bis zum frühen Abend Bestand hatte. Dann wurden reihenweise gleich mehrere technische Widerstände durchbrochen und die Futures verloren innerhalb kürzester Zeit rund 1,5 US-Dollar pro Barrel an Wert. Zwar konnten sich der Ölkomplex später fast ebenso schnell wieder erholen, doch auch heute Morgen stehen wieder Minuszeichen an den Kurstafeln in Asien.
Preisdrückend wirkte sicherlich die Aussicht, dass aus Libyen bald wieder deutlich mehr Öl zu erwarten ist, nachdem das größte Starara-Ölfeld wieder von staatlicher Seite kontrolliert wird. Dahinter stehen derzeit aber noch einige Fragezeichen.
Ein anderes großes bearish zu sehendes Thema ist nach wie vor der Handelsstreit zwischen den USA und China. Gestern wurde bekannt, dass das ursprünglich "sehr bald" geplante Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem chinesischen Amtskollegen Xi nicht vor dem ersten März stattfinden wird. Sollte aber bis zu diesem Zeitpunkt keine Einigung erzielt werden, treten am nächsten Tag weitere Strafzölle auf Waren mit einem Volumen von 200 Milliarden US-Dollar in Kraft. Ein Wirtschaftsberater des Weißen Hauses zieht allerdings noch einen "langen Weg, bis ein Handelsabkommen geschlossen werden könne".
Somit dürften in nächster Zeit durchaus wieder Sorgen über die weitere globale wirtschaftliche Entwicklung den Handel an den Rohstoff- und Aktienmärkten bestimmen, zumal sich ja auch beim Brexit nach wie vor keine gute Lösung abzeichnet.

Entsprechend schwach präsentiert sich in diesen Tagen auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar. Je näher ein ungeordneter Brexit rückt, desto stärker wird der Druck auf die Gemeinschaftswährung. Gestern verlor der US-Dollar nach eher schwachen Arbeitsmarktdaten kurzzeitig etwas an Wert, konnte sich bis zum Handelsschluss in New York aber wieder deutlich erholen.
 
Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben auch heute wieder deutlich schwächer in den Handel starten, nachdem es bereits gestern im Laufe des Tages eine positive Wendung nach unten gegeben hat. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach dem Motto "einen Schritt rauf, zwei runter" bildet sich am Heizöl-Markt erfreulicherweise derzeit ein leicht nach unten gerichteter Trend heraus.
07.02.2019, 08:38 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten ngezogen und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Bei einem weiterhin recht schwachen Eurokurs werden heute auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten deutlich angezogen und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Bei einem weiterhin recht schwachen Eurokurs werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit spürbaren Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 53,70 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1360 US-Dollar gehandelt.

Mit den am Dienstagabend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die einen überraschend deutlichen Aufbau zum Inhalt hatten, starteten die Rohölpreise gestern recht schwach in den europäisch geprägten Handel. Die Marktteilnehmer hielten sich aber mit größeren Engagements zurück, da ja am Nachmittag die etwas höher gewichteten DOE-Zahlen erwartet wurden.
So konnten sich die Future bereits in den Mittagsstunden wieder erholen und bis zum Nachmittag die Verluste wieder weitgehend ausgleichen.
Als dann das Department of Energy (DOE) um 16.30 Uhr ihre Bestandsveränderungen im Vergleich zur Vorwoche bekanntgab, machten der Ölkomplex einen deutlichen Satz nach oben. Zwar wurde auch hier ein Anstieg der Rohölvorräte berechnet, doch dieser fiel deutlich geringer aus als, als es die API-Zahlen hätten erwarten lassen können. Gleiches gilt für die Benzinbestände, während bei Heizöl bzw. Diesel sogar ein deutliches Minus ausgewiesen wurde.
In Summe gab es einen Rückgang von 0,5 Millionen Barrel, was deutlich unterhalb der API-Zahlen (plus 4,3 Mio. Barrel) und auch unter der Analystenschätzung (plus 0,7 Mio. Barrel) lag.
Ansonsten gab es noch eine wichtige Meldung aus Libyen, wo das größte und wichtigste Ölfeld (Sharara) von der Libyan National Army (LNA) wieder eingenommen werden konnte. Anfang Dezember erlangten hier Rebellen die Kontrolle. Sollte es zu einer friedlichen Übergabe an die Regierung in Tripolis kommen, könnten bis zu 400.000 Barrel pro Tag ihren Weg zurück an den Ölmarkt finden.

Am Devisenmarkt verliert der Euro im Vergleich zum US-Dollar immer mehr an Wert, je näher ein ungeordneter Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union heran rückt. Heute reist die britische Premierministerin Theresa May erneut nach Brüssel um Änderungen im Austrittsvertrag zu erreichen. Im Vorfeld wurde seitens der EU aber bereits mehrmals betont, dass es keine weiteren Verhandlungen mehr geben wird.
 
Somit sind die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt heute alles andere als gut und die Heizölpreise werden mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,5 bis 0,8 Cent pro Liter erwarten. Der Zick-Zack-Kurs der letzten Wochen setzt sich somit weiter fort und könnte durchaus auch in nächster Zeit noch Bestand haben. Ebenso die extrem langen Lieferzeiten, die in den meisten Gebieten bei vier bis sechs Wochen liegen. Es ist daher weiterhin dringend anzuraten, den Tankvorrat gut im Auge zu behalten und rechtzeitig zu bestellen!