03.07.2020, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben gestern wieder Gewinne erzielen können und wurde dabei von positiven Arbeitsmarktdaten getrieben. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder Gewinne erzielen können und wurde dabei von positiven Arbeitsmarktdaten getrieben. In Folge werden aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1240 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Ölvorräte in den USA in dieser Woche deutlich gefallen waren und die OPEC weiter konsequent daran arbeitet, dass die vereinbarten Förderkürzungen ausnahmslos eingehalten werden und somit die Angebotsmenge reduziert wird, gab es für die Börsianer zuletzt nur wenig Grund auf die Verkäuferseite zu wechseln.
Gestützt wurde der leicht bullishe Grundton gestern dann von guten Arbeitsmarktdaten. Am Vormittag wurde die Erwerbslosenquote für die EU mit nur 7,4 statt wie erwartet 7,7 Prozent veröffentlicht, am Nachmittag gab es dann ausführliche Zahlen aus den USA. Hier gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche von 1,48 auf 1,43 Millionen zurück, während die weitergeführten Anträge weitgehend stabil blieben. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft stieg aber deutlich um 4,8 Millionen, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit 3 Mio. neuen Jobs gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote per Juni liegt bei 11,1 Prozent und somit deutlich unterhalb der Prognose von 12,3 Prozent.
An den Finanzmärkten kamen diese Daten gut an und sowohl Aktien, als auch Rohstoffe wurde entsprechend nach oben gehandelt. Die Rohölpreise der Sorte "Brent" klettern kurzzeitig sogar über die 43-Dollar-Marke.
Doch es gab durchaus auch bearishe, also preisdrückende Nachrichten. So will Angola, dass die Förderquote im Juni nur zu 83 Prozent eingehalten hat, nicht einlenken und auch im Juli und August nicht weniger fördern. Viel schwerer wiegen aber sicherlich die stark angestiegenen Covid-19-Infektionszahlen. In den USA wurden laut worldometer.info am Donnerstag über 57.000 neue Fälle gemeldet und weltweit erstmals mehr als 200.000 Ansteckungen pro Tag gemeldet. Die Coronakrise ist also bei weitem noch nicht ausgestanden und es ist derzeit kaum absehbar, wann global gesehen der Höhepunkt erreicht wird.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nicht von den insgesamt recht guten Konjunkturdaten profitieren und verlor im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar leicht an Wert. Auch hier macht sich immer mehr die Sorge breit, dass es wieder zu neuen Einschränkungen der Wirtschaftstätigkeit aufgrund der steigenden Corona-Zahlen kommen könnte.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben weitgehend stabil, eventuell auch mit weiteren leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Weiterhin liegen die Notierungen rund ein Drittel unter dem Niveau der letzten beiden Jahre und auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang 2016. Wer also noch etwas Platz im Tank hat, sollte schon jetzt nachbestellen, denn die Lieferzeiten liegen regional immer noch bei mehreren Wochen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

02.07.2020, 09:32 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt und befinden sich weiterhin auf Richtungssuche. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute folglich stabil bis leicht nachgebend in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt und befinden sich weiterhin auf Richtungssuche. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute folglich stabil bis leicht nachgebend in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 40 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1265 US-Dollar gehandelt.

Der deutliche Rückgang der US-Ölbestände, vermeldet durch das American Petroleum Institute (API), sowie eine auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gefallene OPEC-Ölproduktion sorgten gestern bis in die Mittagsstunden für steigende Rohölpreise. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch einen besser als erwartet ausgefallenen EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe, sowie guten Arbeitsmarktzahlen aus Deutschland.
Zu Beginn der zweiten Tageshälfte kam es dann aber zu massiven Verkäufen, ohne dass es hierfür eine entsprechende Meldung gegeben hätte. Händler nehmen in diesen Tagen, angesichts der großen Unsicherheit bezüglich der Corona-Pandemie, gerne schnell wieder Gewinne mit, vor allem wenn wichtige Daten zur Veröffentlichung anstehen, wie gestern am Nachmittag die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE).
Hier gab es in Summe ebenfalls einen Rückgang von knapp acht Millionen Barrel, der vom API vermeldete Abbau fiel aber deutlich höher aus. Außerdem ging die Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche um eine Millionen Barrel zurück, während die Ölproduktion unverändert blieb. Insgesamt wurden die Zahlen eher neutral gewertet, sodass von diesem Zeitpunkt aus eine eng angelegte Seitwärtsbewegung erfolgte.
Interessant ist eine Meldung, wonach der saudische Ölminister Prince Abdulaziz bin Salman bei einer Videokonferenz der OPEC mit einem neuen Preiskrieg gegen Nigeria und Angola gedroht haben soll, falls diese ihre Quoten weiterhin nicht einhalten würden. Der Deal steht also eventuell auf wackeligen Beinen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den insgesamt doch recht guten Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks profitieren und im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen. Heute warten die Börsianer mit Spannung auf neue Arbeitsmarktdaten aus den USA.
 
Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben ohne eine einheitliche Richtung in den Tag. Aktuelle Berechnungen lassen im weiteren Handelsverlauf leichte Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent erwarten. Insgesamt haben sich die Notierungen in den letzten drei Wochen auf einem sehr attraktiven Niveau stabilisiert. Nur bei einem erneuten Schwächeanfall der internationalen Ölpreise könnte es noch weiter nach unten gehen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

01.07.2020, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern im Laufe des Tages im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und starten heute Morgen mit fester Tendenz. In Folge werden die Abschläge bei den Heizöl-Notierungen nicht ganz so stark ausfallen, wie es zu erwarten wäre. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Laufe des Tages im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und starten heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. In Folge werden die Abschläge bei den Heizöl-Notierungen nicht ganz so stark ausfallen, wie das durch die Mehrwertsteuersenkung zu erwarten wäre.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1225 US-Dollar gehandelt.

Die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle, vor allem in den USA, ist weiterhin das bestimmende Thema am Ölmarkt und begrenzt derzeit zweifelsohne das Aufwärtspotenzial der Rohöl- und somit auch Heizölpreise.
Gestern gab es nach den Zahlen vom Worldometer wieder knapp 45.000 Covid-19-Neuansteckungen und der das Weiße Haus beratende Experte für Infektionskrankheiten, Dr. Anthony Fauci warnte eindringlich vor einer weiteren Verschlechterung der Lage. Es sei durchaus möglich, dass die Zahl auf Neuinfizierten in den Staaten auf 100.000 pro Tag ansteigen könnte, so Fauci.
Trotzdem konnten sich die Öl-Futures auch gestern wieder halbwegs stabil entwickeln, was sicherlich auch an der Meldung lag, dass die Öl-Produktion der OPEC per Juni auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000 gefallen sein soll. Auch in den USA ist die Förderung nach den offiziellen Produktionsdaten der Energy Information Administration (EIA) per April deutlich zurückgegangen.
Außerdem gab es durchaus gute Konjunkturdaten aus China und gemischte Zahlen aus den USA, wo zwar der Chicagoer Einkaufsmanagerindex per Juni mit nur 36,6 Punkten enttäuschte, dafür aber das US-Verbrauchervertrauen Conference Board die Erwartung von 91,8 mit 98,1 Punkten deutlich übertreffen konnte.
Nach Börsenschluss vermeldete dann auch noch das American Petroleum Institute (API) einen völlig unerwarteten und deutlichen Rückgang der US-Ölbestände. In Summe fielen diese im Vergleich zur Vorwoche um mehr als 13 Millionen Barrel, während die Analysten lediglich mit einem leichten Abbau von 1,4 Millionen Fass gerechnet hatten.
Man darf sehr gespannt sein, wie die wesentlich einflussreicheren und detaillierteren Zahlen des Department of Energy (DOE) heute Nachmittag ausfallen werden.

Auch am Devisenmarkt gab es gestern keine größeren Kursbewegungen im Umtauschverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Auch hier belastet auf der einen Seite die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle, die relativ guten Konjunkturdaten stützen unserer Gemeinschaftswährung hingegen, sodass sich die Einflüsse unterm Strich neutralisieren.
 
Die Heizölpreise hierzulande starten trotz der festen Tendenz bei den Rohölpreisen mit schönen Abschlägen in den heutigen Tag. Dies liegt natürlich am reduzierten Mehrwertsteuersatz, der eins zu eins an die Kunden weitergegeben wird. Gäbe es diesen Sondereffekt nicht, würden die Notierungen nach aktuellen Berechnungen um rund einen halben Cent pro Liter anziehen. Derzeit stehen die Kurse auf dem niedrigsten Stand seit über vier Jahren und sollten die internationalen Ölpreise wieder stärker unter Druck geraten, könnte es sogar nochmals etwas Luft nach unten geben.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.



30.06.2020, 08:22 Uhr
Die Ölpreise haben sich nach den Kursverlusten vom Freitag gestern wieder erholen können und setzen somit ihren seit rund vier Wochen existenten Seitwärtstrend fort. Nach dem gestrigen leichten Rückgang ziehen die Heizöl-Notierungen wieder etwas an. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich nach den Kursverlusten vom Freitag gestern wieder erholen können und setzen somit ihren seit rund vier Wochen existenten Seitwärtstrend fort. Nach dem gestrigen leichten Rückgang ziehen die Heizöl-Notierungen hierzulande in Folge wieder etwas an.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,50 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1230 US-Dollar gehandelt.

Die Zahlen der Neuinfektionen, vor allem in den USA, ist weiterhin eines der bestimmenden Themen am Ölmarkt. Auch gestern gab es hier nach den Zahlen von Worldometer wieder knapp 45.000 neue Corona-Fälle, wobei vor allem die drei bevölkerungsreichsten Staaten Kalifornien, Texas und Florida betroffen sind. Es gibt also weiterhin große Unsicherheiten, was die künftige Ölnachfrage betrifft, denn sollte es hier wieder stärkere Einschränkungen geben, wird sich das natürlich entsprechend auf den Konsum und den Kraftstoffverbrauch auswirken.
Das Gegengewicht hierzu ist auf der Angebotsseite nach wie vor das OPEC-Förderabkommen, das bislang sehr konsequent umgesetzt worden ist und das vorerst bis Ende Juli Bestand haben soll. Allerdings gibt es erste Hinweise aus Kreisen des Kartells, dass es bereits wieder Gespräche über eine erneute Verlängerung gegeben haben soll. Auch wenn dies nicht wirklich überraschen sollte, so stützte dies die Ölmärkte im gestrigen Handel.
Auch die Insolvenz der Chesapeakt Energy Corp, eines der bekanntesten Schieferölunternehmen der USA, hat verdeutlicht, dass die Ölproduktion in Nordamerika wohl nicht so schnell wieder auf die Beine kommen dürfte, vor allem weil hier die nötigen Investments in naher Zukunft wohl eher ausbleiben werden.
Die Meldung, dass der Iran wegen der Tötung des Generals Soleimani Haftbefehl gegen US-Präsident Trump und weiteren 35 Personen erlassen hat, wurde am Ölmarkt hingegen kaum zur Kenntnis genommen.
Gemischt ausgefallene Konjunkturdaten brachten ebenso keine neuen Impulse. Während die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der EU per Juni nur bei 75,7 statt der erwarteten 80 Punkten lag, stieg die Zahl der US-Häuserverkäufe per Mai um satte 44,3 Prozent. Die heute Morgen veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes aus China lagen sowohl in der Industrie, als auch im Dienstleistungssektor leicht über den Erwartungen der Analysten.

Trotzdem geht es heute Morgen am Devisenmarkt mit dem Euro weiter nach unten, nachdem unsere Gemeinschaftswährung bereits gestern am Nachmittag unter Druck geraten war. Zuvor gab es noch einen Anstieg bis knapp 1,13 US-Dollar.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute leider mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Weiterhin bleibt die Nachfrage auf einem sehr niedrigem Niveau, obwohl sich die Notierungen weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit gut vier Jahren bewegen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

29.06.2020, 08:59 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag in der zweiten Tageshälfte wieder unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz in den Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in die neue Woche gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag in der zweiten Tageshälfte wieder unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in die neue Handelswoche gehen.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 40,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,70 Dollar. Auch der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar heute morgen deutlich verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1260 US-Dollar gehandelt.

In den USA hat die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen ein neues Rekordhoch erreicht und hier ist die zweite Ansteckungswelle nun nicht mehr nur Befürchtung, sondern mittlerweile leider bereits harte Realität. Die Sorge vor neuen Beschränkungen drückte am Freitag entsprechend auf die Aktienkurse und auch die Rohölpreise gerieten wieder unter Druck.
Im Bundesstaat Texas wurden die Lockerungen bereits wieder zum Teil zurückgenommen und es ist zu erwarten, dass dies bald auch in Kalifornien und Florida der Fall sein wird. Somit wären die drei bevölkerungsreichsten Staaten der USA betroffen, was sich natürlich auch auf den Konsum und den Ölverbrauch auswirken wird.
Dazu passend fiel auch der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan per Juni mit 78,1 statt wie erwartet 79 Punkten entsprechend negativ aus.
Ein weiterer Belastungsfaktor sind sicherlich auch die in letzter Zeit wieder deutlich zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China, was sich nicht nur negativ auf die Handelsbeziehungen beider Länder, sondern auch auf die globale Wirtschaftstätigkeit auswirken könnte.
Die in letzter Zeit wieder höheren Ölpreise haben mittlerweile zu einer Stabilisierung bei den aktiven US-Bohranlagen geführt. Hier ist die Zahl im Vergleich zur Vorwoche laut dem Öldienstleister Baker Hughes nur um eine auf nun 188 Einheiten zurückgegangen. In der Boomphase der US-Schieferölindustrie gab es Ende des Jahres 2014 noch deutlich über 1.500 aktive Bohranlagen, zu Beginn des Jahres immerhin noch rund 670 Einheiten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas an Boden zurückgewinnen. Auf der einen Seite belastet den Greenback die zweite Infektionswelle in den USA, auf der anderen Seite ist eben der Dollar in Krisenzeiten wieder verstärkt gefragt. So könnte es gut sein, dass sich beide Faktoren in nächster Zeit eher neutralisieren.
 
Gute Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einen Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile stehen die Heizölpreise auf dem niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren und die Absenkung der Mehrwertsteuer wird sich natürlich ebenfalls positiv die Endpreise auswirken. Auch in den nächsten Tagen und Wochen sollte das äußerst günstige Niveau Bestand haben, bevor im Herbst ein neuer Bestellboom zu erwarten ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

26.06.2020, 08:17 Uhr
Die Ölpreise sind gestern zunächst weiter zurückgefallen, konnten sich nach Bekanntgabe relativ guter Konjunkturdaten aber wieder erholen und gingen schlussendlich mit schönen Gewinnen aus dem Handel. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern zunächst weiter zurückgefallen, konnten sich nach Bekanntgabe relativ guter US-Konjunkturdaten aber wieder erholen und gingen schlussendlich mit schönen Gewinnen aus dem Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,30 Dollar. Der Euro konnte sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1230 US-Dollar gehandelt.

Trotz der Befürchtungen, dass es in den USA zu einem zweiten Lockdown kommen könnte, ging es gestern mit den Aktienkursen, aber auch mit den Rohöl-Notierungen wieder deutlich nach oben.
Angefacht wurden die Käufe durch einen überraschend starken Anstieg der Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA, die per Mai um 15,8 Prozent zugelegt haben. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Anstieg um 10,9 Prozent gerechnet. Auch die weitergeführten Anträge auf Arbeitslosenunterstützung lagen mit 19,5 Millionen unter der Prognose von knapp 20 Mio. Anträgen. Die Zahl der Erstanträge fiel mit 1,48 Mio. schlechter aus als erwartet. Das US-Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal traf exakt die Schätzung von minus 5 Prozent.
Hoffnung auf eine weiter steigende Ölnachfrage machen auch Verkehrsdaten, die gestern vom Navigationsgerätehersteller TomTom veröffentlicht wurden. Demnach war die Staurate in Shanghai in den letzten Wochen höher als im Vorjahr, was auf eine starke Zunahme des Straßenverkehrs schließen lässt.
Wie es hier allerdings in den US-Staaten weitergeht ist eher ungewiß. Der Gouverneur von Texas sprach gestern von einem "massiven Ausbruch" bei den Corona-Neuinfektionen und setzte weitere Phasen der Lockerungen vorerst aus. Dies wird die Reisetätigkeit sicherlich einschränken und auch in weiteren US-Bundesstaaten ist damit zu rechnen, dass die Zügel wieder angezogen werden müssen.
Preistreibend ist sicherlich eine Meldung aus Libyen zu werten. Hier beklagte der Vorsitzende der National Oil Corporation (NOC) den maroden Zustand der Ölanlagen nach dem jahrelangen Bürgerkrieg. Dies lässt erwarten, dass es hier künftig zu längeren Ausfallzeiten und einer Beeinträchtigung der Öllieferungen kommen wird.

Am Devisenmarkt verlor der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas an Wert, obwohl der deutsche Gfk-Konsumklimaindex per Juli besser als erwartet ausgefallen ist. Es überwogen dann aber doch die einigermaßen gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten, sodass der "Greenback" seine Gewinne einigermaßen halten konnte. Insgesamt blieben die Kursausschläge aber in Grenzen.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies ändert natürlich nichts an dem nach wie vor äußerst attraktiven Preisniveau, das aber wohl auch noch in den nächsten Wochen Bestand haben sollte. Die Inlandsnachfrage wird die Preise auf jeden Fall zumindest vorerst nicht nach oben treiben, denn diese präsentiert sich in den letzten Tagen außerordentlich schwach.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

25.06.2020, 08:18 Uhr
Die Ölpreise sind gestern nach Veröffentlichung der US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) wieder unter Druck geraten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande auch heute wieder mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern nach Veröffentlichung der US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) wieder unter Druck geraten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach auch heute wieder mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch knapp 40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,75 Dollar. Auch der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1250 US-Dollar gehandelt.

Wie gestern an dieser Stelle schon ausgeführt, scheint das Potenzial der Rohölpreise derzeit nach oben hin stark begrenzt zu sein, was hauptsächlich mit der Angst vor einer zweiten Corona-Infektionswelle zu begründen ist. Außerdem gibt es nach wie vor große Sorgen, was die wirtschaftliche Entwicklung in vielen wichtigen Volkswirtschaften angeht.
Etwas besser als erwartet fiel allerdings gestern am Morgen der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex aus, der per Juni mit 86,2 statt wie erwartet 85 Punkten veröffentlicht wurde. Trotzdem gerieten die Öl-Futures bereits zu diesem Zeitpunkt im Vorfeld der mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten leicht unter Druck.
Als die Zahlen dann um 16.30 Uhr über die Ticker rollten, gab es einen kräftigen Rücksetzer von rund zwei US-Dollar pro Barrel, was wohl mit der deutlich gestiegenen US-Ölproduktion zusammenhing. Diese legte im Vergleich zur Vorwoche um 0,5 auf 11 Millionen Barrel pro Tag zu.
Die Bestände selbst brachten keine großen Überraschungen bzw. Verwerfungen. In Summe gab es im Vergleich zur Vorwoche nur sehr geringe Veränderungen. Bei Rohöl lag der Aufbau etwas über den Erwartungen der Analysten, bei Benzin gab es sogar einen leicht höheren Rückgang. Die Gesamtnachfrage legte um 1,1 Millionen Barrel auf 18,4 Mio. zu.
Unterm Strich fielen die Zahlen also gar nicht mal so bearish, also preisdrückend aus, vor allem wenn man bedenkt, dass die Rohölproduktion zu einem gewissen Teil sicherlich auch durch den Sondereinfluss von Tropensturm Christobal so stark angestiegen ist. Doch der Markt hat in den letzten Tagen und Wochen wohl schon sehr viel Optimismus eingepreist und viele Händler machten jetzt einfach mal Kasse, zumal die Zahl der Neuinfektionen in den USA neue Höchstwerte erreicht haben.

Der Euro konnte gestern nicht vom positiv ausgefallenen Ifo-Geschäftsklimaindex profitieren und fiel im Vergleich zum US-Dollar wieder deutlich zurück. Die wieder größer werdenden Spannungen im Handelskonflikt zwischen den USA und China drücken nach Meinung von Marktexperten auf den Kurs unserer Gemeinschaftswährung.
 
Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute mit schönen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit dürfte im Laufe des Tages wieder ein neues Langzeittief erreicht werden und es ist nicht auszuschließen, dass es auch in den nächsten Tagen nochmals ein Stück weit nach unten gehen könnte. Die Nachfrage zeigt sich weiterhin extrem schwach, was sich eventuell nächste Woche schon ändern könnte, wenn statt 19 nur noch 16 Prozent Mehrwertsteuer im Endpreis enthalten sind.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
24.06.2020, 09:07 Uhr
Die Ölpreise haben gestern in der zweiten Tageshälfte deutlich nachgegeben, nachdem die Futures zuvor den höchsten Stand seit dreieinhalb Monaten erreicht hatten. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern in der zweiten Tageshälfte deutlich nachgegeben, nachdem die Futures kurz zuvor noch den höchsten Stand seit dreieinhalb Monaten markiert haben. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit  schönen Abschlägen in den heutigen Handelstag.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,30 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar erneut zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1325 US-Dollar gehandelt.

Das Aufwärtspotenzial am Ölmarkt scheint vorerst ausgeschöpft zu sein. Gestern zogen die Rohölpreise nochmals an, nachdem es überraschend gute Konjunkturdaten aus der EU und den USA gab und die Disziplin der am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder nach wie vor sehr hoch zu sein scheint.
Zumindest lässt dies eine Meldung aus dem OPEC-Sekretariat in Wien vermuten, wonach die Mitgliedstaaten Nigeria, Angola, Gabun und das Sultanat Brunei wohl Pläne übermittelt haben, wie deren bisherige Überproduktion in den nächsten Wochen ausgeglichen werden soll. Auf der Angebotsseite scheint also alles weiter nach Plan zu laufen.
Unsicher ist nach wie vor, wie sich künftig die globale Nachfrage entwickeln wird und hier machen sich immer mehr Sorgen bezüglich einer zweiten Infektionswelle breit. Vor allem in den USA, aber auch in anderen Ländern nehmen die Coronafälle wieder deutlich zu und lassen befürchten, dass es zumindest regional neue Einschränkungen geben wird.
Noch ist die Stimmung an den Börsen und auch bei den Einkaufsmanagern aber relativ gut, was die gestrigen Zahlen zeigen. Sowohl in Europa, also auch in den USA fielen die entsprechenden Indizes aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor besser aus als erwartet und auch die Aktienindizes konnten weiter zulegen.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten und diese fielen weitgehend neutral aus. Zwar gab es bei Rohöl ein Plus von 1,7 Millionen Barrel, dafür fielen die Vorräte bei den Destillaten (Heizöl bzw. Diesel) und Benzin um insgesamt gut 4 Millionen Barrel zurück. Heute warten die Börsianer auf die deutlich einfluss- und umfangreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) die gegen 17 Uhr über die Ticker rollen sollten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den insgesamt doch sehr guten Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks profitieren und im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen. Vor allem die sehr gut ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes aus der EU lassen hoffen, dass es mit der Wirtschaft bald wieder aufwärts gehen könnte.
 
Gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit weiteren Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Der Heizöl-Markt befindet sich weiter voll im Sommerloch und das Bestellaufkommen hat mittlerweile ein sehr niedriges Niveau erreicht. Dadurch werden die Lieferzeiten weiter langsam zurückgehen, was auch äußerst wichtig ist, denn schon im Herbst steht die nächste Bestellwelle an, wenn zum Jahreswechsel die Mehrwertsteuer wieder steigt und vor allem die CO2-Abgabe den Heizölpreis um rund 7 Cent pro Liter verteuern wird.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
23.06.2020, 08:30 Uhr
Die Ölpreise zeigten sich gestern weiter recht robust, ohne dass es dabei gravierende neue Markteinflüsse gegeben hätte. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heut ohne große Veränderung starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigten sich gestern weiter recht robust, ohne dass es gravierende neue Markteinflüsse gegeben hätte. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber deutlich zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach ohne große Veränderung in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1265 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt geht man weiterhin davon aus, dass die derzeit immer noch sehr hohen globalen Ölbestände spätestens im dritten Quartal langsam verringert werden können.
Dies mit gutem Grund, denn zum einen ist nach dem aktuellen Stand der Dinge die Förderdisziplin der am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder nach wie vor sehr hoch, zum anderen geht auch in Nordamerika die Ölproduktion immer weiter zurück. Gestern wurde ein weiterer deutlicher Rückgang bei den aktiven US-Bohranlagen vermeldet, was sich mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung von drei bis sechs Monaten auch auf die Fördermengen auswirken wird.
Au der Nachfrageseite geht der Bedarf durch die schrittweise Aufhebung der Corona-Beschränkungen wieder nach oben, wenn auch nicht überall und überall gleich schnell. Die Angst vor einer zweiten Infektionswelle hält sich an den Börsen aber scheinbar in Grenzen.
Gestern gab es nur wenige Konjunkturdaten, die den Börsianern Orientierung hätten geben können und so warten die Marktteilnehmer auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die heute Abend vom American Petroleum Institute (API) und Morgen Nachmittag vom Department of Energy (DOE) veröffentlicht werden. Bereits heute Vormittag werden wichtige Wirtschaftsindikationen für die EU in Form der Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor erwartet. Am Nachmittag folgen dann die Vergleichszahlen für die USA.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern wieder einmal deutlich zulegen, nachdem die Reise in letzter Zeit eher gen Süden gegangen war. Ein etwas besser als erwartet ausgefallenes EU-Verbrauchervertrauen und eher schwache Zahlen vom US-Immobilienmarkt gaben unserer Gemeinschaftswährung den nötigen Rückenwind.
 
Dank der Währungsgewinne schlagen die etwas gestiegenen Rohöl-Notierungen heute kaum auf die Heizölpreise durch. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht sogar ein leichtes Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Unterstützt wird diese Tendenz von einer äußerst schwachen Nachfrage. Die mittlerweile deutliche gestiegenen Temperaturen lassen derzeit kaum Gedanken an einen Heizölkauf zu. Außerdem warten sicherlich einige Verbraucher auf die Absenkung der Mehrwertsteuer in gut einer Woche.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

22.06.2020, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag nur kurzzeitig einen Schwächeanfall erlitten, konnten sich später wieder erholen und starten stabil in die neue Woche. In Folge sind auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute nur geringe Preisveränderungen zu erwarten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag kurzzeitig einen Schwächeanfall erlitten, konnten sich wenig später aber wieder erholen und starten stabil in die neue Handelswoche. In Folge sind auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute nur geringe Preisveränderungen zu erwarten.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,12 US-Dollar gehandelt.

Wie schon in den letzten Tagen gingen die Rohölpreise am Freitag mit einer recht festen Tendenz in den europäisch geprägten Handel. Bis in die Mittagsstunden konnten sich die Brentöl-Futures bis an die 43-Dollar-Marke heranarbeiten und dieses Niveau auch bis in den Abend hinein halten.
Stützend wirkten hierbei weiterhin die gute Disziplin der am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder und die Ankündigung von US-Präsident Trump, dass es in den USA keinen zweiten Lockdown geben wird.
Als dann am Abend die Weltgesundheitsorganisation (WHO) angesichts eines neuen Rekordes bei den Corona-Neuinfektionen vor einer "neuen und gefährlichen" Phase der Pandemie warnte, brachen die Aktienkurse und die Ölpreise plötzlich ein. Während die Wertpapiere im Minus blieben, konnten sich die Öl-Futures aber wieder relativ schnell erholen und zu Handelsschluss blieb sogar ein leichter Tagesgewinn.
Tatsächlich ist natürlich die Entwicklung der CoVid-19-Pandemie weiterhin der große Unsicherheitsfaktor auf der Nachfrageseite und vor allem in Süd-, Mittel und auch Nordamerika ist der Höhepunkt wohl noch nicht erreicht. Außerdem geht die Angst vor einer zweiten Infektionswelle um. Ob die Rohölpreise, angesichts der nach wie vor eher trüben Wirtschaftsaussichten, ihr mittlerweile wieder recht hohes Preisniveau halten können, ist daher fraglich.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist im Vergleich zur Vorwoche weiter um 10 auf mittlerweile nur noch 189 Einheiten zurückgegangen. Dies ist sicherlich ein Faktor, der weiterhin stützend wirkt.

Am Devisenmarkt fiel der Euro am Freitag im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas zurück, kann sich heute Morgen aber wieder erholen und die 1,12-Dollar-Marke zurückerobern. Die Analysten von Goldman Sachs schließen eine zweite Ansteckungswelle aus und rechnen mit einer schnellen Erholung der Wirtschaftstätigkeit und daher in nächster Zeit auch mit einem weiteren Anstieg unserer Gemeinschaftswährung.
 
Insgesamt bleiben die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt also recht stabil, sodass die Heizölpreise weitgehend unverändert in die neue Handelswoche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus in einer Größenordnung von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Das am Heizöl-Markt angesichts der extrem hohen Nachfrage im Frühjahr lange schon erwartete Sommerloch ist nun da und die Zahl der Bestellungen ist auf ein sehr überschaubares Maß zurückgegangen. Somit sollten sich auch die Lieferzeiten allmählich etwas verkürzen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

19.06.2020, 08:57 Uhr
Die Ölpreise haben sich im gestrigen Handelsverlauf deutlich verteuert und auf Tageshöchststand geschlossen. Auch heute Morgen geht es mit den Futures weiter nach oben, sodass auch die Heizöl-Notierungen leider mit Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handelsverlauf deutlich verteuert und haben auf Tageshöchststand geschlossen. Auch heute Morgen geht es mit den Futures weiter nach oben, sodass auch die Heizöl-Notierungen leider mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 42 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1210 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die US-Ölbestandsdaten in dieser Woche kein einheitliches Bild abgaben und die Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC unterm Strich eher bullish, also preistreibend zu werten waren, gab es gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel zumindest keinen größeren Abgabedruck. Im Gegenteil, die Rohölpreise zogen bis in die Mittagsstunden um rund einen US-Dollar pro Barrel an und nach einem kurzen Rücksetzer ging es dann weiter nach oben.
Offensichtliche Gründe für den bis Handelsschluss doch recht deutlichen Anstieg gab es dabei eher nicht. Zwar meldete das technische Komitee (JMMC), das die Einhaltung der Produktionsmengen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens überwacht, dass die Vereinbarungen im Mai zu 87 Prozent eingehalten worden sind, aber auch wenn dies eventuell ein höher Wert ist als die meisten Analysten erwartet hatten, wirklich überraschend war dies eher nicht.
Auch die neuesten Zahlen zu den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenunterstützung können es nicht gewesen sein, denn diese lagen mit 1,5 Millionen deutlich über der Prognose von 1,3 Mio. Auch die weitergeführten Anträge fielen schlechter aus als erwartet. Positiv überraschen konnte hingegen der Philadelphia Fed Herstellungsindex, der per Juni mit 27,5 statt wie erwartet minus 23 Punkte veröffentlicht wurde und auch die Frühindikatoren konnten per Mai mit einem Plus von 2,8 Prozent die Analystenschätzung übertreffen.
Auch von US-Präsident Trump kamen gestern neue Impulse für den Ölmarkt. Die neuen Drohungen gegen China wirkten hier sicherlich eher preisdrückend, positiv wurde hingegen aufgenommen, dass Trump einen zweiten Lockdown im Falle wieder steigender Infektionszahlen kategorisch ausgeschlossen hat. Allerdings liegen die Zuständigkeiten hier größtenteils in den Bundesstaaten.

Am Devisenmarkt befindet sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter auf dem Rückzug. Der Greenback profitiert in letzter Zeit wieder verstärkt von der zunehmenden Verunsicherung der Händler, die durch die steigenden Infektionszahlen in Teilen der USA und Chinas verursacht wird. Auch die neuen Spannungen zwischen den beiden Wirtschaftssupermächten sorgen nicht unbedingt für Zuversicht.
 
Keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute folglich mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Plus von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die letzten noch im Markt befindlichen Schnäppchenjäger zeigen sich davon enttäuscht und treten in den Käuferstreik, sodass die Nachfrage den niedrigsten Stand seit Mitte Februar erreicht hat. Viele Ölheizer warten mit der Bestellung aufgrund der Mehrwertsteuersenkung sicherlich auch auf den Juli, wobei zu Bedenken ist, dass hier ausschließlich der Leistungszeitpunkt, also das Datum der Lieferung entscheidend ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.