04.08.2021, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zwischenzeitlich erneut deutlich nachgegeben, konnten sich später aber wieder erholen und starten heute Morgen wenig verändert. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls keine großen Sprünge machen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zwischenzeitlich erneut deutlich nachgegeben, konnten sich wenig später aber wieder erholen und starten heute Morgen nur wenig verändert in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach ebenfalls keine großen Sprünge machen.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1875 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt setzt sich in diesen Tagen immer mehr die Erkenntnis durch, dass die Corona-Pandemie, trotz der mittlerweile oft recht hohen Impfquoten, auch in Zukunft Einschränkungen einfordern und somit die Ölnachfrage nicht automatisch in den Himmel wachsen wird.
Zwar bleibt das Angebot weiterhin begrenzt und die globalen Ölbestände gehen zurück, aber man tut sich eben schwer mit der Einschätzung, wie es am Markt weitergehen wird und Unsicherheit ist bekanntlich kein Preistreiber.
Bange Blicke gehen vor allem in Richtung China. Sollte sich hier die Delta-Variante weiter ausbreiten, muss mit weiteren und immer größeren Lockdowns gerechnet werden, was wiederum großen wirtschaftlichen Schaden verursachen könnte. Aber auch in vielen anderen Ländern des asiatisch-pazifischen Raums gibt es hohe Infektionszahlen und entsprechend starken Einschränkungen.
Einen stärkeren Rückgang der Rohölpreise verhindern derzeit auch immer wieder neue Zwischenfälle im Golf von Oman, für die mutmaßlich der Iran verantwortlich gemacht wird. Dies beeinträchtigt sicherlich auch die derzeit ins Stocken geratenen Verhandlungen zum Atomabkommen und somit sind zusätzlich Ölmengen aus der Islamischen Republik aus heutiger Sicht in nächster Zeit eher nicht zu erwarten.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen gemischt aus. Während es bei Rohöl einen geringer als erwarteten Rückgang von 0,9 Millionen Barrel gab, sorgte der deutliche Abbau von 5,8 Millionen Fass bei den Benzinvorräten durchaus dafür, dass die Zahlen unterm Strich eher preistreibend zu werten sind.
Bislang gab es aber noch keine spürbare Reaktion, zumal in einigen Stunden die wesentlich einfluss- und umfangreicheren Daten des Department of Energy (DOE) erwartet werden.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder eine recht unspektakulären und ereignislosen Handel. Die EU Erzeugerpreise fielen im Rahmen der Erwartungen aus und hatten somit kaum Einfluss auf das Wechselkurs des Euro zum US-Dollar. Am Nachmittag gab es gute Konjunkturdaten aus den USA, die dem Greenback aber nur leicht Auftrieb verleihen konnten. Insgesamt gibt es also auch von dieser Seite weiter recht stabile Vorgaben.

Kein Wunder, dass die Heizölpreise in Deutschland heute nur wenig verändert in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls ein weiteres leichtes Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Auch wenn sich die Zahl der Marktbeobachter in letzter Zeit etwas erhöht hat, so bleibt die Kaufaktivität auf einem recht bescheidenen Niveau. Dies dürfte nun die Ruhe vor dem Sturm sein, der spätestens Anfang September einsetzen sollte.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
03.08.2021, 08:14 Uhr
Die Ölpreise sind gestern am Nachmittag deutlich unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge sind auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande schöne Abschläge zu erwarten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern am Nachmittag deutlich unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge sind auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute zum Start schöne Abschläge zu erwarten.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 71 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1880 US-Dollar gehandelt.

Die Angst, dass sich die Delta-Variante des Coronavirus nun auch in China verstärkt ausbreiten und dort zu immer mehr neuen Lockdowns führen könnte, bereitet den Händlern an den Warenterminbörsen zunehmend Sorge.
Bisher war man im Reich der Mitte, seit dem Ausbruch in Wuhan, eigentlich gut durch die Pandemie gekommen, doch in letzter Zeit häufen sich die Fälle wieder und Millionen Menschen sind von neuen harten Einschränkungen betroffen. Auch Indonesien, dem größten Benzin-Importeur Asiens, kämpft seit Wochen mit hohen Infektionszahlen. Hier ist in letzter Zeit aber ein leicht rückläufiger Trend zu beobachten.
Insgesamt ist die Corona-Pandemie aber wohl noch lange nicht überstanden und an den Börsen führt dies verstärkt zu Unruhe. Die Rohölpreise brachen gestern zum Start in den US-Handel deutlich ein, auch weil gleichzeitig schwache Konjunkturdaten veröffentlicht wurden.
Der ISM-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe konnte in den Staaten per Juli nur 59,5 statt der erwarteten 60,9 Punkte erreichen und die US-Bauausgaben/Investitionen stiegen per Juni nur um 0,1 statt 0,4 Prozent. Am frühen Morgen gab es ja bereits enttäuschende Daten aus China, wo die Industrieaktivität erstmals seit 17 Monaten wieder rückläufig war.
Bessere Zahlen kamen am Vormittag aus der Europäischen Union, wo der Einkaufsmanagerindex aus der Industrie per Juli mit 65,9 Punkten die Erwartung von 65,6 Zählern knapp übertreffen konnte. Gut verliefen die Geschäfte auch im deutschen Einzelhandel. Hier stiegen die Umsätze per Juni im Jahresvergleich um 6,2 Prozent.

Am Devisenmarkt blieben die veröffentlichten Wirtschaftsindikationen ohne größere Wirkung. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar bis in die Mittagsstunden zwar zunächst etwas zulegen, musste seine Gewinne bis Handelsschluss aber wieder vollständig abgeben. Auch heute Morgen tut sich bislang wenig, was sich aber noch ändern dürfte, denn es stehen unter anderem neue Zahlen zu den EU-Erzeugerpreisen auf der Agenda.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute erfreulicherweise mit schönen Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu knapp einen Cent pro Liter erwarten. Bereits gestern gaben die Notierungen ja schon leicht nach. Etwas belebt zeigte sich zu Beginn des neuen Monats dadurch auch die Nachfrage. Sollten die Kurse noch etwas stärker nachgeben, dürfte es bald zu einem noch höheren Bestellaufkommen kommen, denn nach einer monatelangen Flaute ist der Nachholbedarf am Heizöl-Markt mittlerweile sehr hoch.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
02.08.2021, 08:29 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten Handel noch weiter zulegen können, starten heute Morgen aber mit Verlusten in die neue Handelswoche. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen leicht abwärts. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten Handel noch weiter zulegen können, starten heute Morgen aber mit Verlusten in die neue Handelswoche. In Folge geht es zu Wochenbeginn voraussichtlich auch mit den Heizöl-Notierungen leicht abwärts.

Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 73,15 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt bleibt die Versorgungslage weiterhin angespannt, da die in letzter Zeit deutlich gestiegene globale Nachfrage auf Produktionsseite nicht vollständig abgedeckt werden kann und somit die globalen Ölbestände immer weiter zurückgehen.
Doch es gibt auch immer mehr Belastungsfaktoren, die auf die Rohölpreise drücken. Vor allem die Delta-Variante des Corona-Virus bereitet den Anlegern immer mehr Sorgen. Nach Zahlen von Worldometer.info sind die globalen Neuinfektionen per Ende Juli auf den höchsten Stand seit Mitte Mai angestiegen. Auch in China, dem weltweiten Wachstumsmotor der letzten Jahre und Jahrzehnte, steigen die Fallzahlen wieder an und es kommt immer wieder zu neuen regionalen Lockdowns.
Zudem kamen heute Morgen schwache Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte. Das Wachstum der chinesischen Industrieaktivität war im Juli erstmals seit 17 Monaten wieder rückläufig und der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe lag per Juli nur bei 50,3 Punkten. Die Analysten hatten hier im Vorfeld mit 51 nach 51,3 im Vormonat gerechnet.
Leicht stützend wirkte hingegen der wöchentliche Bericht vom Öldienstleister Baker Hughes. Demnach ist die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche um 2 auf 385 Einheiten zurückgegangen. Auch neue Spannungen im Nahen Osten lassen derzeit noch wenig Spielraum für größere Preisrückgänge. Am Donnerstag wurde vor der Küste des Oman ein israelischer Öltanker angegriffen, wofür der Iran verantwortlich gemacht wird. Dies sorgt für neue Spannungen zwischen Washington und Teheran, was sicherlich auch den Verhandlungen über die Wiederaufnahme des Atomabkommens nicht gerade dienlich sein dürfte.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag zunächst weiter zulegen und kurzzeitig die 1,19-Dollar-Marke übersteigen. Am Nachmittag ging unserer Gemeinschaftswährung aber die Puste aus, nachdem aus den USA gute Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. Der Chicagoer Einkaufsmanagerindex stieg per Juli auf 73,4 Punkte und lag somit deutlich über der Erwartung der Analysten, die nur 64,6 Punkte erwartet hatten. Auch das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan konnte die Prognosen übertreffen.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute stabil bis leicht nachgebend in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Auch zum Start in den August bleibt die Nachfrage auf einem sehr niedrigen Niveau, was sich im Verlauf der nächsten Wochen aber sicherlich noch ändern dürfte. Denn der Nachholbedarf ist nach den bisher recht schwachen Umsätzen und dem langen kalten Winter groß und in den ersten Bundesländern enden die Sommerferien, sodass der Heizölkauf wieder stärker in das Bewusstsein der Verbraucher rückt.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


30.07.2021, 08:06 Uhr
Die Ölpreise bleiben auf relativ hohem Niveau und haben gestern weitere leichte Gewinne erzielen können. Aufgrund von Währungsgewinnen werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aber weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben auf relativ hohem Niveau und haben gestern weitere leichte Gewinne erzielen können. Aufgrund von Währungsvorteilen werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aber aller Voraussicht nach weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 73,20 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1880 US-Dollar gehandelt.

An den Ölmärkten bleiben die Rohölpreise auf Richtungssuche. Würde es nur nach den harten Fakten gehen, ginge es mit den Notierungen sicherlich weiter nach oben, denn die aktuelle weltweite Öl-Nachfrage übersteigt bei weitem das derzeit zur Verfügung stehende Ölangebot, dass einerseits durch die Förderbeschränkungen der OPEC+ Gruppe künstlich eingeschränkt ist. Andererseits erholt sich die US-Schieferölindustrie nur recht zögerlich vom Ölpreisschock des letzten Jahres, sodass nicht nur die Ölbestände in den USA, sondern auch die globalen Ölvorräte permanent zurückgehen.
Doch an den Börsen spielen bekanntlich auch die Aussichten auf mögliche künftige Entwicklungen eine entscheidende Rolle und hier sind sich die Händler nicht sicher, wie es mit dem Corona-Virus weitergehen wird und vor allem, wie sich dieser bei der aktuell stark zunehmenden Zahl an Neuinfektionen auf die künftige Ölnachfrage auswirken wird.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten zeichneten ebenfalls kein klares Bild. Während sich die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der Europäischen Union per Juli von 117,9 im Vormonat auf 119 Punkte verbesserte und in Deutschland die Arbeitslosenquote von 5,9 auf 5,7 Prozent zurückgegangen ist, enttäushten die Wirtschaftsindikationen aus den USA.
Hier lag die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche bei 400.000, während die Analysten lediglich mit 380.000 gerechnet hatten. Deutlich schlechter als prognostiziert fiel auch das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal aus. Hier gab es nur ein Plus von 6,5, erwartet wurden aber 8,5 Prozent. Und zu guter letzt gingen auch die anstehenden Häuserverkäufe per Juni um 1,9 Prozent zurück.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern den vierten Tag in Folge Gewinne verbuchen und auf den höchsten Stand seit rund vier Wochen klettern. Dabei profitierte unsere Gemeinschaftswährung zweifelsohne von den alles andere als überzeugenden Konjunkturdaten aus den USA, aber auch von dem per Juli deutlich über den Erwartungen liegenden deutschen Verbraucherpreisindex, der Druck auf die EZB ausüben könnte, die Geldpolitik künftig etwas zu straffen.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute wieder weitgehend stabil, wenn höher, dann nur mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu maximal 0,3 Cent pro Liter erwarten. Das Gros der Verbraucher empfinden die aktuellen Notierungen weiterhin als zu hoch und verharrt im Käuferstreik. Es droht ein turbulenter Herbst mit langen Lieferzeiten und weiter steigenden Preisen zu werden!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
29.07.2021, 08:36 Uhr
Die Ölpreise haben gestern keine größeren Kurssprünge vollzogen und sind etwas schwächer aus dem Handel gegangen. Heute Morgen ziehen die Futures bisher leicht an, die Heizöl-Notierungen starten aber weitgehend stabil. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine größeren Kurssprünge vollzogen und sind trotz deutlich gefallener US-Ölbestände sogar etwas schwächer aus dem Handel gegangen. Heute Morgen ziehen die Futures bisher leicht an, die Heizöl-Notierungen starten aber weitgehend stabil.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,70 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar erneut Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1860 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) am Dienstagabend nach Börsenschluss einen überraschend deutlichen Rückgang der Ölvorräte hervorgebracht haben, starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit leichten Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel. Dann rückten aber die wieder steigenden Corona-Neuinfektionen und die damit einhergehenden Diskussionen um neue Reisebeschränkungen wieder in den Fokus der Anleger, sodass dieser Fakt ausgeglichen wurde und die Futures den ganzen Tag über um ihr Ausgangsniveau pendelten.
Die am späten Nachmittag veröffentlichten und mit Spannung erwarteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) bestätigten dann die API-Zahlen vom Vortag. Auch hier gab es einen deutlichen Abbau bei Rohöl von 4,1 Millionen Barrel und bei Heizöl bzw. Diesel von 3,1 Millionen Fass. Die Benzinbestände gingen um 2,3 Millionen Barrel zurück.
Mindestens genau so wichtig ist aber auch die Entwicklung der Nachfrage, die in dieser Woche nochmals um mehr als eine halbe Millionen Barrel pro Tag auf 21,1 Millionen Fass täglich angestiegen ist. Die Ölproduktion ist gleichzeitig leicht auf 11,2 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen.
Insgesamt waren die Zahlen also klar bullish, also preistreibend zu werten. Trotzdem reagierten die Ölpreise kaum, was zum einen damit zu begründen ist, dass die Händler wohl schon im Vorfeld mit diesen gerechnet haben. Zum anderen hat die Verunsicherung über die künftige Entwicklung der Nachfrage zuletzt doch wieder stark zugenommen und viele Marktteilnehmer agieren entsprechend vorsichtig.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar zulegen und dabei von der Entscheidung der US-Notenbank, vorerst bei ihrer extrem lockeren Geldpolitik zu bleiben, profitieren. Zwar gab es auch Hinweise darauf, dass die Zügel in absehbarer Zeit auch etwas angezogen werden könnten, dies war aber sicherlich keine Überraschung und wirkte sich somit kaum auf den Handel aus.

Die Heizölpreise hierzulande werden mit diesen Vorgaben heute in der Eröffnung ebenfalls keine großen Sprünge vollziehen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein kleines Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen auf ihrem nun schon seit über einem Monat bestehenden Niveau, das von den meisten Verbrauchern als zu hoch empfunden wird. Vor einem Jahr kostete Heizöl in einer Sondersituation um knapp 30 Cent pro Liter weniger als heute. Da wird schnell übersehen, dass wir uns derzeit genau auf dem Durchschnittsniveau der letzten zehn Jahre befinden, trotz der seit Jahresbeginn erhobenen CO2-Abgabe von 8 Cent pro Liter. In welchen anderen Bereichen hat es eine derartige Preisstabilität gegeben?

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
28.07.2021, 08:16 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Handels zunächst nachgegeben, konnten sich aber wieder erholen und starten auch heute Morgen mit Aufschlägen. Da es aber leichte Währungsgewinne gibt, werden die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Handels zunächst nachgegeben, konnten sich dann aber wieder erholen und starten heute Morgen mit weiteren leichten Aufschlägen. Da es gleichzeitig aber leichte Währungsgewinne gibt, werden die Heizöl-Notierungen in der Eröffnung nur wenig verändert erwartet.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 72 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1820 US-Dollar gehandelt.

Auch gestern blieben die Rohölpreise im Spannungsfeld zwischen den weiter steigenden Corona-Neuinfektionen einerseits und der weiterhin knappen Versorgungslage auf der anderen Seite. Zusätzlich lassen die ins Stocken geratenen Atomgespräche mit dem Iran die Hoffnung auf eine Entlastung schwinden.
Mit einem schwachen Start der europäischen Aktienmärkten gingen auch die Öl-Futures etwas in die Knie, was am frühen Nachmittag durch einen schwachen US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter noch einmal verstärkt wurde. Hier gab es per Juni lediglich ein Plus von 0,8 Prozent, während die Analysten im Vorfeld mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent gerechnet hatten. Der Richmond Fed Herstellungsindex und vor allem das Verbrauchervertrauen Conference Board konnten aber überzeugen, sodass es mit dem Ölkomplex und auch mit den Aktienkursen zu Handelsschluss wieder etwas nach oben ging.
Die wenig später veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen dann eindeutig bullish, also preistreibend aus, sodass es nach Börsenschluss weiter nach oben ging.
In Summe gab es einen Rückgang von knapp 13 Millionen Fass, querbeet über alle Produktbereiche. Die Analysten hatte im Vorfeld lediglich mit einem Minus von 3,6 Millionen Fass gerechnet.
Das erhöht natürlich die Spannung auf die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Zahlen des Department of Energy (DOE), die generell stärkere Beachtung finden und aufgrund von Zahlen zur Nachfrageentwicklung und Produktion auch aussagekräftiger sind.
Heute Morgen wurde der deutsche GfK-Konsumklimaindex per August mit einem Wert von minus 0,3 bekanntgegeben, die Erwartung lag hier bei einem Plus von 1,0.

Am Devisenmarkt fiel der Euro im frühen Handel im Vergleich zum US-Dollar zunächst etwas zurück, konnte dann aber den jüngsten leichten Aufwärtstrend wieder aufnehmen und mit leichten Gewinnen aus dem Handel gehen. Heute blicken die Händler mit Spannung auf die Ergebnisse der letzten Sitzung der US-Notenbank, die heute Abend gegen 20 Uhr erwartet werden.

Dank der leichten Währungsgewinne starten die Heizölpreise hierzulande heute aller Voraussicht nach stabil, eventuell sogar mit leichten Abschlägen in den Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich somit der seit gut einem Monat existente Seitwärtstrend fort.  Die Aussichten auf einen deutlichen Preisrückgang, so wie sich dies die meisten Verbraucher derzeit natürlich erhoffen, bleiben trübe.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
27.07.2021, 08:39 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zum Start in die neue Handelswoche nur einen recht kurzen Schwächeanfall erlitten und in der zweiten Tageshälfte leider schon wieder kräftig angezogen. Entsprechend starten die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Tag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Start in die neue Woche nur einen recht kurzen Schwächeanfall erlitten und in der zweiten Tageshälfte leider schon wieder kräftig angezogen. Entsprechend starten die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit Aufschlägen in den heutigen Handelstag.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 72,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht verbessern und wird heute Morgen knapp unterhalb der 1,18-Dollar-Marke gehandelt.

Trotz der Sorgen über die wieder steigenden Zahlen bei den Corona-Infektionen und in Folge neue Reisebeschränkungen bzw. -auflagen, gibt es in diesen Tagen weiterhin kaum Luft nach unten und die Rohölpreise bleiben auf hohem Niveau.
Gestern drückten nachgebende Aktienmärkten in Asien zwar kurzzeitig etwas auf die Stimmung der Börsianer, am Nachmittag ging es mit den Öl-Futures dann aber schon wieder deutlich nach oben.
Hauptgrund ist und bleibt die knappe Versorgungslage, die durch die nur geringfügige Anhebung der Fördermengen durch die OPEC+ Gruppe wohl auch in nächster Zeit die Notierungen hochhalten dürfte.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen enttäuschend aus, was die Händler aber kaum zur Kenntnis nahmen. Der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex fiel per Juli von 101,7 auf 100,8 Punkte zurück, erwartet wurden 102,1 Zähler. In den USA lag die Zahl der Häuserverkäufe per Juni mit 676.000 ebenfalls deutlich unter der Prognose von 800.000 Einheiten.
Trotzdem konnten sich die Aktienmärkte im Laufe des Tages immer stärker erholen und in New York standen beim Dow-Jones-Index am Schluss sogar Pluszeichen an den Kurstafeln.
Stützende auf die Ölpreise wirkt sicherlich auch die Meldung, wonach es durchaus möglich sein könnte, dass die Atomgespräche mit dem Iran nach der dortigen Regierungsübergabe von Neuem gestartet werden müssen und somit vorerst eventuell keine weiteren Exportmengen zu erwarten sind.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder leichte Gewinne erzielen und zeigte sich dabei nur kurz vom schwachen Ifo-Geschäftsklimaindex beeindruckt. Die schwachen Zahlen vom US-Immobilienmarkt schwächten am Nachmittag dann den Greenback, sodass unsere Gemeinschaftswährung ihren jüngsten leichten Erholungskurs fortsetzen konnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden, wie eingangs bereits erwähnt, heute mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Zum Wochenstart bleibt die Nachfrage auf einem ungewöhnlich niedrigem Niveau, sodass sich die Bestellungen weiter in den Spätsommer bzw. Herbst hinein verlagern werden Es ist daher davon auszugehen, dass es spätestens zum Ende der Urlaubssaison zu einem ersten Bestellboom mit deutlich verlängerten Lieferzeiten und eventuell weiter steigenden Preisen kommen wird. Wer dem aus dem Weg gehen will, sollte jetzt bestellen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.07.2021, 08:43 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im späten Handel nochmals zugelegt und sind nicht nur auf Tageshoch, sondern auch auf dem höchsten Stand der Woche gestiegen. Heute Morgen starten die Futures allerdings schwach. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten Handel nochmals zugelegt und sind nicht nur auf Tageshoch, sondern auch auf dem höchsten Stand der Woche angestiegen. Heute Morgen starten die Futures im asiatischen Handel allerdings schwach, sodass die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach mit Abschlägen eröffnen werden.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 71,15 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Nach dem sich am Ölmarkt die Meinung durchgesetzt hat, dass die beschlossene Erhöhung der Ölfördermenge durch die OPEC+ Gruppe entschieden zu wenig sein dürfte, um die deutlich gestiegene Nachfrage bedienen zu können, stiegen die Rohölpreise ab Mitte letzter Woche wieder deutlich an.
Die zuletzt wieder nach oben gegangenen Corona-Neuinfektionen werden am Markt zwar mit Sorge beobachtet, generell geht man aber davon aus, dass sich der Einfluss auf den Ölverbrauch aufgrund der Impfmöglichkeiten in Grenzen halten wird.
In logischer Konsequenz bleibt der Markt wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten unterversorgt, da die Ölproduktion auch außerhalb der organisierten Länder nur moderat nach oben geht. Vor allem die USA ist noch weit von den Produktionsrekorden von knapp 13 Millionen Barrel pro Tag entfernt. Derzeit liegt die Förderung lediglich bei 11,3 Millionen Fass. Die Zahl der aktiven Bohranlagen ist in der vergangenen Woche um 7 auf nun 387 Einheiten angestiegen. Vor genau zwei Jahren wurden mehr als doppelt so viele Förderstellen gezählt.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten lassen weiteres Wachstum in der EU und in den USA erwarten. Die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe lagen mit 62,6 bzw. 63,1 Punkten per Juni über den Erwartungen der Analysten. Lediglich im US-Dienstleistungsbereich zeichnet sich hier eventuell eine Schwäche ab. Hier lag der Wert nur bei 59,8 statt wie erwartet 64,8 Punkten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nur kurzzeitig von der guten Stimmung der europäischen Einkaufsmanager profitieren und musste seine vorübergehenden Gewinne im Vergleich zum US-Dollar im Laufe des Tages wieder abgeben. Insgesamt blieben die Kursausschläge aber weiterhin in einem sehr engen Rahmen. Heute warten die Marktteilnehmer auf den wichtigen Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzten die Notierungen ihren seit nunmehr gut vier Wochen existenten Seitwärtstrend fort. Die Nachfrage bleibt dabei weiterhin auf einem recht niedrigen Niveau, was erwarten lässt, dass es spätestens Anfang September zu einem ersten Bestellboom kommen wird, der nicht nur die Lieferzeiten sondern auch die Preise nach oben treiben dürfte.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
23.07.2021, 08:47 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder kräftige Gewinne verbuchen können. Zudem gibt es auch noch leichte Währungsverluste, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach dem starken Anstieg vom Mittwoch auch gestern wieder kräftige Gewinne verbuchen können. Zudem gibt es auch noch leichte Währungsverluste, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 71,55 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Waren sich die Analysten nach der Korrektur zu Wochenbeginn oftmals noch uneins, wie es am Ölmarkt weitergehen wird, so scheint sich nun langsam einhellig die Meinung durchzusetzen, dass die Rohölpreise weiter ansteigen werden.
Die von der OPEC+ Gruppe beabsichtige Erhöhung der Ölfördermengen um 0,4 Millionen Barrel pro Tag ab August wird nicht ausreichen, um die mittlerweile wieder fast auf Vorkrisenniveau gestiegene Ölnachfrage zu decken. In Folge schmelzen die globalen Ölbestände entsprechend weiter ab.
Zwar geht es nach neuen Äußerungen aus der Bohrdienstleistungsbranche auch mit der US-Förderung weiter bergauf, dies aber in einem sehr gemäßigten Tempo.
Die derzeit wieder stark steigendende Corona-Neuinfektionen werden von den Marktteilnehmern zwar mit Sorge beobachtet, allerdings gehen die meisten Experten davon aus, dass die Ölnachfrage dadurch nur in einem wesentlich geringen Maß beeinträchtigt werden wird, als dies noch in den ersten Monaten des Jahres der Fall war.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen durchweg schlecht aus, doch dies schien am Öl- und auch an den Aktienmärkten niemanden zu interessieren. Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stieg von 368.000 auf 419.000 an, auch die weitergeführten Anträge enttäuschten mit einer Erhöhung von . Das EU-Verbrauchervertrauen lag per Juli bei minus 4,4, erwartet wurde ein Wert von minus 2,5 Punkten.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert und steht derzeit auf dem tiefsten Stand seit knapp vier Monaten. Die gestrige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) brachte keine Überraschung. Die Geldpolitik bleibt weiterhin stark expansiv und es ist auch in Zukunft nicht mit einer Straffung zu rechnen.

Denkbar schlechte Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise leider auch heute wieder mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem dreiviertel Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile sind die Preisabschläge der Korrektur schon wieder fast vollständig ausgeglichen und es muss wohl schon bald weder mit neuen Langzeithochs gerechnet werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
22.07.2021, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben gestern einen kräftigen Satz nach oben gemacht und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern einen kräftigen Satz nach oben gemacht und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 70,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas an Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1795 US-Dollar gehandelt.

Die Korrektur am Ölmarkt scheint leider schon wieder vorbei zu sein. Gestern zogen die Rohölpreise vom Start weg kräftig an, obwohl die am Vorabend veröffentlichten API-Ölbestandsdaten eher preisdrückend ausgefallen sind.
Getrieben wurden die Öl-Futures sicherlich von den sich ebenfalls kräftig erholenden Aktienmärkten, aber auch das fundamentale Umfeld lässt derzeit einfach keinen Spielraum für weitere Preisrückgänge.
Besonders deutlich wird dies anhand einer aktuellen Einschätzung von JP Morgan. Hier sieht man die globale Ölnachfrage im August bei 99,6 Millionen Barrel pro Tag und somit um 5,4 Millionen Fass höher als noch vor vier Monaten. Die weltweite Ölproduktion dürfte aber, trotz der beabsichtigen Fördererhöhung der OPEC+ Gruppe, deutlich unter 96 Millionen Fass liegen. Somit wird es wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten zu einem weiteren deutlichen Rückgang der globalen Ölbestände kommen, was sich auch entsprechend auf die Ölpreise auswirken dürfte.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) konnten den Aufwärtstrend nicht stoppen, obwohl die Zahlen auf den ersten Blick ebenfalls eher bearish ausgefallen sind. So erhöhten sich die Rohölvorräte im Vergleich zur Vorwoche um 2,1 Millionen Barrel, während die Produktbestände nur leicht zurückgegangen sind. Allerdings gab es einen kräftigen Anstieg der Gesamtnachfrage um über 1,2 Millionen Barrel pro Tag bei einer gleichzeitig leicht rückläufigen Ölproduktion.
Entsprechend ging es mit dem Ölkomplex nach Bekanntgabe der Zahlen weiter nach oben, sodass bis Handelsschluss ein Plus von gut drei Dollar pro Barrel an den Kurstafeln stand.

Am Devisenmarkt konnte der Euro ebenfalls von der guten Stimmung an den Aktienmärkten profitieren und nach den zuletzt herben Verlusten im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen. Heute ist die Aufmerksamkeit der Händler auf die Bekanntgabe der Ergebnisse der EZB-Sitzung gerichtet, die gegen 14 Uhr erwartet werden.

Die Heizölpreise hierzulande haben nach den schönen Abschlägen zu Wochenbeginn nun leider schon wieder gedreht und starten auch heute wieder mit teilweise deutlichen Aufschlägen in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit schwinden auch die Hoffnungen auf weitere Preisrückgänge, die sicherlich viele Ölheizer vor kurzem noch gehegt haben. Angesichts der weiterhin recht deutlichen Unterversorgung an den internationalen Ölmärkten muss in den nächsten Tagen und Wochen leider wohl eher mit einem weiteren Anstieg der Notierungen gerechnet werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
21.07.2021, 08:33 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern seitwärts bewegt und starten heute Morgen ohne klare Richtung. Auch wenn es bei den Heizöl-Notierungen heute wohl leichte Aufschläge geben wird, bewegen sich diese auf dem niedrigsten Niveau der letzten Wochen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern auf deutlich gedrücktem Niveau seitwärts bewegt und starten heute Morgen ebenfalls ohne klare Richtung in den asiatisch geprägten Handel. Auch wenn es bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute wohl leichte Aufschläge geben wird, bewegen sich diese derzeit auf dem niedrigsten Niveau der letzten Wochen.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 66,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1760 US-Dollar gehandelt.

Nachdem sich die OPEC+ Gruppe nun doch noch geeinigt hat und es somit wohl klar ist, wie es auf der Angebotsseite in den nächsten Wochen und Monaten aussehen wird, sind die Augen der Marktteilnehmer nun wieder verstärkt auf die Nachfrageseite gerichtet. Und hier brauchen sich leider neue dunkle Corona-Wolken zusammen.
Die Zahl der Neuinfektionen steigt in einigen Ländern derart stark, dass schon wieder über neue Beschränkungen diskutiert wird, die sich natürlich auch negativ auf die Entwicklung der Ölnachfrage auswirken könnten.
Entsprechend haben die Investmentbänker von Goldman Sachs ihre Prognosen für den Ölpreis gestern korrigiert. Für das laufende dritte Quartal wird nun mit einem Durchschnittspreis von 75 US-Dollar pro Barrel statt 80 Dollar gerechnet, im vierten Quartal soll die Unterversorgung aber nochmals steigen und somit auch der Preis, der dann wieder bei 80 US-Dollar pro Fass gesehen wird. Insgesamt geht man bei Goldman Sachs davon aus, dass die Delta-Variante die Ölnachfrage um rund eine Million Barrel pro Tag drücken wird.
Neue Konjunkturdaten gab es gestern vom US-Immobilienmarkt, wo die Zahl der Neubaubeginne per Juni mit 1,64 Millionen etwas höher ausfiel als erwartet, dafür lagen die Genehmigungen um gut eine Million unterhalb der Prognose.
Nach Börsenschluss gab es dann noch die mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die unterm Strich bearish, also preisdrückend ausgefallen sind. Während es bei Heizöl bzw. Diesel einen Rückgang von 1,2 Millionen Barrel gab, legten die Rohöl- und Benzinbestände überraschend um 0,8 bzw. 3,3 Millionen Fass zu. Sollte dies heute Nachmittag durch das Department of Energy (DOE) Bestätigung finden, könnten die Rohölpreise nochmals unter Druck geraten.

Am Devisenmarkt bleibt der US-Dollar in diesen Tagen als "sicherer Hafen" gefragt, sodass der Euro im Vergleich zum Ölwährung weiter leicht an Wert verloren hat. Insgesamt bleiben die Kursausschläge aber weiterhin recht gering, woran sich auch heute wenig ändern dürfte.

Die Heizölpreise hierzulande stehen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit fast sechs Wochen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen heute aber leichte Aufschläge in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Durch die Korrektur der letzten Tage hat sich eine gute Kaufgelegenheit ergeben, die gerade von sicherheitsorientierten Ölheizern genutzt werden sollte. In den nächsten Wochen ist mit einer starken Bestellwelle zu rechnen, die den Notierungen kaum Spielraum nach unten geben wird, selbst wenn die internationalen Ölpreise weiter nachgeben sollten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.