24.05.2024, 09:27 Uhr
Die Ölpreise haben sich zum Ende der Woche nahe den gestern markierten Tiefstständen stabilisiert. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich zum Ende der Woche nahe den gestern markierten Tiefstständen stabilisiert. Die anhaltenden Aussichten auf eine längere Hochzinsphase in den USA sowie die damit verbundenen allgemeinen Nachfragesorgen wirken sich weiterhin preissenkend aus.

Aktuell notieren die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,43 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Mai kostet derzeit 738,00 Dollar. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar leicht nachgegeben und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0816 US-Dollar gehandelt.

Die negative Stimmung aufgrund der Zinsprognose der Fed und die Aussicht auf "möglicherweise höhere und längere Zinsen" haben die Ölpreise diese Woche stark belastet. Entsprechend steuern die Rohölfutures auf beiden Seiten des Atlantiks auf deutliche Wochenverluste zu.
Etwas Stabilität kommt von der robusten Benzinnachfrage, die im DOE-Bericht am Mittwoch gemeldet wurde. Zum Beginn der Fahrsaison in den USA am Memorial Day zeigt sich Optimismus, da die Benzinnachfrage saisonal ansteigt. Laut DOE erreichte die Benzinnachfrage in der vergangenen Woche den höchsten Stand seit November, was den Markt unterstützt, da US-Autofahrer rund ein Zehntel der weltweiten Ölnachfrage ausmachen.
Während heute ein ruhiger Handelstag erwartet wird, bleibt die Aufmerksamkeit auf die OPEC+ und deren Förderpolitik gerichtet. Die meisten Marktteilnehmer erwarten, dass die OPEC+ ihre bestehenden Förderkürzungen bei der Vollversammlung am 1. Juni verlängern wird, wobei eine gewisse Zurückhaltung auf Händlerseite zu spüren ist.
Insgesamt bleibt die fundamentale Lage bearish, da die US-Zinspolitik weiterhin Unsicherheit erzeugt. Solange unklar ist, wann und wie oft die Fed die Zinsen senken wird, bleiben die Nachfragesorgen bestehen. Auch eine saisonal robuste Benzinnachfrage wird diese grundsätzlichen Bedenken nicht dauerhaft mildern.

Der Eurokurs fiel am Donnerstag im US-Handel auf 1,0805 US-Dollar, nachdem er im frühen europäischen Geschäft höher notiert hatte, was durch starke Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und den USA verursacht wurde. Während die Unternehmensstimmung in der Eurozone im Mai den höchsten Wert seit einem Jahr erreichte, zeigte die US-Wirtschaft trotz hoher Zinsen ein überraschendes Wachstum, was dem Dollar Auftrieb verlieh und Erwartungen einer schnellen Zinssenkung der Fed dämpfte. Zum Wochenausklang stehen wichtige Wachstumsdaten aus Deutschland und das Geschäftsklima aus Frankreich im Fokus, während in den USA Industrieauftragsdaten sowie Konsumstimmung und Inflationserwartungen der Verbraucher veröffentlicht werden, was die Märkte weiter beeinflussen könnte.

Insgesamt recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute wenig verändert in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein kleines Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Das Interesse am Heizölkauf ist für diese Jahreszeit weiterhin recht groß, was angesichts des attraktiven Preisniveaus am Ölmarkt durchaus nachvollziehbar ist.
23.05.2024, 09:50 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weiter nachgegeben. Da unverändert mit einer schwächelnden Nachfrage zu rechnen ist, steht der Ölpreis leicht unter Druck. Mehr

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weiter nachgegeben. Da unverändert mit einer schwächelnden Nachfrage zu rechnen ist, steht der Ölpreis leicht unter Druck.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,72 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Juni kostet zur Stunde 742,25 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar stabil und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,0826 US-Dollar gehandelt.

In der zweiten Wochenhälfte stehen die Ölmärkte unter Druck, da eine schnelle Zinssenkung in den USA immer unwahrscheinlicher wird. Das gestern veröffentlichte Protokoll der letzten Fed-Zinssitzung zeigte große Vorbehalte der Notenbanker gegenüber Zinssenkungen; einige befürworteten sogar weitere Erhöhungen. Höhere Zinssätze erhöhen die Kreditkosten und belasten somit das Wirtschaftswachstum und die Ölnachfrage.

Ein weiterer negativer Faktor ist der Anstieg der US-Rohölvorräte um 1,8 Millionen Barrel in der vergangenen Woche, obwohl ein Abbau von 2,0 Millionen Barrel erwartet wurde. Weltweit setzen eine schwache Raffinerienachfrage und ein reichliches Angebot die physischen Rohölmärkte unter Druck.

Der Ölpreis bleibt in einem Abwärtstrend, und der Fokus liegt auf den freiwilligen Produktionskürzungen beim OPEC+-Treffen. Die OPEC+ Vollversammlung am 1. Juni wird voraussichtlich die bestehenden Förderkürzungen verlängern, wobei die Dauer noch unklar ist.

Die normalerweise höhere Sommernachfrage könnte kurzfristig für positive Impulse sorgen, aber der Markt bleibt skeptisch aufgrund der vorübergehenden Natur dieses Anstiegs und der schleppenden Nachfrage in den USA.

Der Euro notierte am Donnerstagmorgen stabil über 1,08 US-Dollar bei 1,0825 Dollar, ähnlich wie am Vorabend. Der Dollar profitierte von Hinweisen auf eine anhaltend straffe US-Geldpolitik, während heute wichtige Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und den USA erwartet werden, die den Kurs weiter beeinflussen könnten.

Die Heizölpreise im Inland sind im Vergleich zu gestern unverändert stabil gestartet. Das Preisniveau befindet sich somit weiter auf dem tiefsten Stand seit Juli letzten Jahres. Daher ist das aktuelle Niveau als durchaus attraktiv zu bewerten, und es wird sicherheitsorientierten Verbrauchern empfohlen, bereits jetzt für den nächsten Winter einzulagern oder zumindest den Bestand aufzustocken.

22.05.2024, 09:20 Uhr
Zur Wochenmitte haben sich die Ölpreise weiter leicht nach unten entwickelt. Die Futures, die zu Beginn des Tages leicht gefallen sind, geben Grund zur Annahme, dass sich die stabile Entwicklung der letzten Tage fortsetzen wird. Mehr

Zur Wochenmitte haben sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten weiter leicht nach unten entwickelt. Die Futures, die zu Beginn des Tages leicht gefallen sind, geben Grund zur Annahme, dass sich die stabile Entwicklung der letzten Tage fortsetzen wird.

Aktuell notieren die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,19 US-Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Juni kostet 751,00 US-Dollar. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar stabil und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,0859 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die geopolitische Lage weiterhin unberechenbar bleibt, gab es in den letzten Stunden keine Ereignisse, die zu einem Anstieg der Ölpreise geführt hätten. Somit bleibt die unsichere Ölnachfrage das Hauptthema an den Börsen.
Das American Petroleum Institute (API) veröffentlichte gestern Abend seine Bestandsschätzungen und gab damit einen ersten Hinweis auf die offiziellen Daten des US-Energieministeriums DOE, die heute folgen werden. Der Anstieg der Rohöl- und Benzinbestände deutet auf eine gute Versorgungslage hin und könnte auf eine sinkende Nachfrage hindeuten. Dies ist besonders vor der bald beginnenden Fahrsaison in den USA ein bearisher Faktor.
Die am Nachmittag erwarteten DOE-Daten, die umfassende Informationen zur Nachfrageentwicklung, zum Außenhandel, zur Raffinerieverarbeitung und zur Ölförderung in den USA enthalten, werden eine genauere Einschätzung ermöglichen und könnten bei Bestätigung der API-Daten zu weiterem Abwärtsdruck auf die Ölpreise führen.

Der Euro hat sich am Dienstag kaum gegenüber dem US-Dollar bewegt und notierte bei 1,0852 Dollar. Trotz rückläufiger Erzeugerpreise aus Deutschland und vorsichtigen Äußerungen von US-Notenbankdirektor Christopher Waller zu Zinssenkungen blieb der Euro stabil.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute ebenfalls stabil bis leicht rückläufig starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen deuten aus morgendlicher Sicht auf mögliche Abschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter hin. Auch der heimische Handel zeigt sich derzeit recht ruhig. Aufgrund des niedrigen Preisniveaus bleibt jedoch das Interesse an Preisanfragen und das Bestellaufkommen weiterhin relativ hoch.

21.05.2024, 08:51 Uhr
Die Ölpreise haben sich zum Wochenstart im Großen und Ganzen weiter stabil gezeigt. Heute Morgen neigen die Futures zwar eher zur Schwäche, größere Abschläge bei den Heizöl-Notierungen sind bislang aber nicht zu erwarten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten, wo gestern unter anderem in den USA normal gehandelt wurde, haben sich zum Wochenstart im Großen und Ganzen weiter stabil gezeigt. Heute Morgen neigen die Futures zwar eher zur Schwäche, größere Abschläge bei den Heizöl-Notierungen sind bislang aber nicht zu erwarten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde weiterhin 759 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar ebenfalls stabil und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,0860 US-Dollar gehandelt.

Die Lage am Ölmarkt bleibt weiterhin relativ ruhig, nachdem sich auch die politische Situation im Nahen Osten in den letzten Tagen und Wochen etwas entspannt hat. Inwieweit der Tod des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi dies verändern wird, ist derzeit noch nicht absehbar, allerdings rechnen die meisten Beobachter bzw. Experten nicht damit, dass es zu gravierenden Veränderungen in Hinblick auf die den Iran unterstützenden Gruppen Hisbollah und Houthi und somit dem Verhältnis zu Israel kommen wird. Die Gefahr, dass sich die Lage durch einen neuen Präsidenten aber wieder verschlechtern könnte, ist natürlich gegeben.
Ein weiterer wichtiger Faktor in den nächsten Wochen ist natürlich das Anfang Juni anberaumte Treffen der OPEC+ Länder. Hier rechnen die Händler zwar fest mit einer Fortführung der aktuellen Förderkürzungen, vor Überraschungen kann man hier jedoch nie sicher sein.
Kurzfristig blickt der Markt natürlich auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die heute Abend nach Börsenschluss durch das American Petroleum Institute (API) und morgen am Nachmittag durch das Department of Energy (DOE) veröffentlicht werden.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen hat sich nach dem neuesten Bericht von Baker Hughes im Vergleich zur Vorwoche um eine auf nun 497 Einheiten erhöht. Somit setzt sich hier der Seitwärtstrend weiter fort.

Auch am Devisenmarkt gab es zuletzt einen recht ruhigen Handel und es ist davon auszugehen, dass sich daran in den nächsten Tagen wenig ändern wird. In dieser Woche stehen vor allem am Donnerstag zahlreiche wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. Morgen Abend um 20 Uhr wird das Sitzungsprotokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank veröffentlicht, das neuen Aufschluss über die mittlerweile heiß diskutierte Zinswende geben könnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute stabil bis leicht nachgebend in die neue verkürzte Handelswoche gehen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht maximale Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Auch der heimische Handel präsentiert sich derzeit recht ruhig, das Interesse gemessen an den Preisanfragen ist für diese Jahreszeit aber durchaus groß und das Bestellaufkommen relativ hoch. Kein Wunder, bewegen sich doch die Notierungen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Juli letzten Jahres.
17.05.2024, 09:02 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach anfänglichen Verlusten im Laufe des Tages zugelegt und starten auch heute Morgen fest in den asiatisch geprägten Handel. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach etwas an. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach anfänglichen Verlusten im Laufe des Tages zugelegt und starten auch heute Morgen fest in den asiatisch geprägten Handel. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach etwas an.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 758 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0860 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt wurde zum Start in die neue Handelswoche das Abwärtspotenzial der Rohölpreise getestet. Hintergrund waren Spekulationen über Uneinigkeiten unter den OPEC-Ländern, was die künftigen Förderquoten anbetrifft. Klarheit wird es hier Anfang Juni geben, wenn die nächste Hauptversammlung auf der Agenda steht. Zudem belastete die Annahme, dass es so schnell nicht zu einer Zinswende in den USA kommen könnte.
Waldbrände in Kanada und höhere Ölimporte in China sorgten in Kombination mit eher leicht preistreibend zu wertenden US-Ölbestandsdaten zur Wochenmitte für die Preiswende.
Der gestrige Anstieg wurde dann durch schwache US-Konjunkturdaten gebremst, heute Morgen wurde aus China aber überwiegend gute Wirtschaftsindikationen veröffentlicht. Vor allem die für den Ölverbrauch wichtige Industrieproduktion ist per April überraschend stark um 6,7 Prozent angestiegen, erwartet wurde lediglich ein Plus von 5,5 nach 4,5 Prozent im Vormonat. Etwas schwächer als erwartet fielen die Einzelhandelsumsätze aus. Wir gab es lediglich ein kleines Plus von 2,3 Prozent, hier lag die Prognose bei einem Zuwachs von 3,7 Prozent.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar nach den schönen Gewinnen der Vortage gestern etwas zurückgefallen. Die Importpreise in den Staaten sind per April um 0,9 Prozent gestiegen, was natürlich gegen eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank spricht. Die neu veröffentlichten Konjunkturdaten fielen eher schlecht aus, was den Anstieg des Greenback etwas bremste.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben aller Voraussicht nach mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preisberechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Trotzdem war es bislang aus Verbrauchersicht eine gute Woche, die einen neuen Tiefstand seit Sommer letzten Jahres gebracht hat. Nach wie vor empfehlen wir sicherheitsorientierten Ölheizern aktuell zum Kauf.
16.05.2024, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben gestern das Kursszenario vom Dienstag wiederholt. Nach einer Talfahrt folgte ein Anstieg und schlussendlich schlossen die Futures in etwa auf Ausgangsniveau. So werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute nur wenig verändert starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern das Kursszenario vom Dienstag wiederholt. Nach einer rasanten Talfahrt folgte ein steiler Anstieg und schlussendlich schlossen die Futures in etwa auf Ausgangsniveau. So werden in Folge die Heizöl-Notierungen hierzulande heute nur wenig verändert in den Handel starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 83 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 748 Dollar. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar im Aufwärtstrend und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0880 US-Dollar gehandelt.

Wenig spektakulär ausgefallene API-Ölbestandsdaten haben die Rohölpreise gestern zunächst in eine Seitwärtsbewegung geschickt. Mit dem Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) setzten dann aber erste Verkäufe ein. In diesem wurde die die Prognose zur globalen Ölnachfrage zum zweiten Mal in Folge nach unten korrigiert und dafür die schwache Konjunktur und der milde Winter verantwortlich gemacht. Als wenig später auch noch schwache Konjunkturdaten aus den USA über die Ticker rollten, ging es mit dem Ölkomplex weiter deutlich nach unten.
Mit Veröffentlichung der Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) dreht dann aber die Richtung abrupt und binnen kürzester Zeit waren die Verluste wieder wettgemacht. Dabei ist der Bericht nach unserer Interpretation eher neutral ausgefallen. Zwar gab es bei Rohöl einen Rückgang um 2,5 und bei Benzin um 0,2 Millionen Barrel, beide Werte lagen aber unterhalb der API-Werte. Zudem ging die Gesamtnachfrage leicht um 0,2 auf gut 20 Millionen Fass pro Tag zurück, bei einer weiter stagnierenden Ölförderung.
Bullish, also preistreibend wirkte aber sicherlich dann auch noch die Meldung, dass es in Kanada nun einen zweiten Brandherd gibt und es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis hier die Ölförderung massiv beeinträchtigt sein wird.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern nach Bekanntgabe neuer Inflationsdaten aus den USA massiv zulegen und auf den höchsten Stand seit knapp zwei Monaten klettern. Die US-Verbraucherpreise sind per April nur noch um 3,4 Prozent gestiegen, im Vormonat lag die Teuerungsrate noch bei 3,5 Prozent. Der Kern-Verbraucherpreisindex ist noch etwas stärker zurückgegangen, sodass die Marktteilnehmer nun doch wieder auf eine baldige Zinswende in den Staaten hoffen können.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute weitgehend stabil in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur leichte Veränderungen von bis zu einem halben Cent pro Liter in die eine oder andere Richtung erwarten. Das Börsengeschehen der letzten Tage hat gezeigt, dass bei den internationalen Ölpreisen die Luft der nach unten mittlerweile recht dünn geworden ist und von daher gerade sicherheitsorientierte Ölheizer mit einer rechtzeitigen Einlagerung wohl kaum etwas falsch machen können.
15.05.2024, 08:19 Uhr
Die Ölpreise haben gestern am frühen Nachmittag einen plötzlichen Einbruch erlitten, von dem sie sich dann am Abend zumindest teilweise wieder erholen konnten. Auch dank Währungsgewinnen werden die Heizöl-Notierunge heute wohl weiter leicht nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern am frühen Nachmittag einen plötzlichen Einbruch erlitten, von dem sie sich dann am Abend zumindest aber teilweise wieder erholen konnten. Auch dank von Währungsgewinnen werden die Heizöl-Notierunge hierzulande heute wohl weiter leicht nachgeben.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 83 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 749 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nochmals verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0820 US-Dollar gehandelt.

Waldbrände in Kanada und die Erwartung, dass die OPEC+ Anfang Juni die Fortführung ihrer bisherigen Förderkürzungen beschließen wird, haben gestern die Rohölpreise im frühen Handel stabilisiert.
Die Marktteilnehmer warteten auf den neuen Monatsbericht der OPEC, der dann am frühen Nachmittag veröffentlicht wurde, aber kaum Neues in sich hatte. Nach wie vor hält die Organisation an ihrer Nachfrageprognose für dieses und nächstes Jahr fest und auch auf der Angebotsseite wurden keine Änderungen vorgenommen.
Trotzdem sackten die Ölpreise nach Bekanntgabe plötzlich ab, wofür aber wohl hauptsächlich technische Faktoren verantwortlich waren. Zum Abend hin konnten sich die Futures dann mit festen Aktienmärkten wieder erholen, bevor nach Börsenschluss die neuen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) veröffentlicht wurden. Hier gab es bei Rohöl einen etwas stärker als erwarteten Rückgang, auch bei Benzin gingen die Vorräte überraschend zurück. Nur bei den Destillaten, die um diese Jahreszeit keine so große Rolle spielen, wurde ein leichter Zuwachs vermeldet.
Heute warten die Händler auf die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE), die wesentlich umfang- und auch einflussreicher sind.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern weitere Gewinne verbuchen. Auslöser waren gute Konjunkturdaten aus der Europäischen Union, wo der ZEW Konjunkturerwartungsindex per Mai von 43,9 im Vormonat auf 47 Punkte angestiegen ist. Im Vorfeld rechneten die Analysten lediglich mit eine Verbesserung auf 46,1 Punkte.

Weiter gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise sich weiter auf dem tiefsten Stand seit Sommer letzten Jahres bewegen. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen wird es heute weitere leichte Abschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter geben. Die Nachfrage zeigt sich dabei gut belebt, was absolut nachvollziehbar ist. Denn trotz des Rückganges der letzten Tage und Wochen sind derzeit keine weiteren größeren Reduzierungen zu erwarten.
14.05.2024, 08:59 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern von den Vortagsverlusten erholt und den Handel mit leichten Gewinnen beendet. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach stabil bis leicht fester in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern von den Vortagsverlusten erholt und den Handel mit leichten Gewinnen beendet. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach stabil bis leicht fester in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,40 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 751 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0790 US-Dollar gehandelt.

Spekulationen über mögliche Uneinigkeiten innerhalb der OPEC, schwindende Hoffnungen auf baldige US-Zinssenkungen und mögliche Produktionssteigerungen in Kanada hatten die Rohölpreise am Freitag unter Druck gebracht und auch gestern gab es einen eher schwachen Start in die neue Handelswoche.
Kanada war dann auch gestern wieder Thema, da hier in der Region Alberta, der Hochburg der Ölsandindustrie, Waldbrände ausgebrochen sind. Zwar ist die Ölförderung bisher noch nicht im großen Ausmaß betroffen, im letzten Jahr fehlten dem Markt wegen anhaltender Brände aber über Wochen rund 300.000 Barrel pro Tag, so dass dieses Thema bei den Händlern für hohe Sensibilität sorgt und gestern wohl auch zur Preiswende geführt hat.
Heute steht vor allem der Monatsbericht der OPEC im Fokus. Nicht nur der Ausblick zum globalen Verbrauch und zum Angebot ist hier interessant, im Vorfeld des Treffens der OPEC+ sind natürlich auch die aktuellen Förderquoten wichtig, da diese Aufschluss über die Einhaltung der Vorgaben und somit über die Geschlossenheit des Produzentenbündnisses geben.
Am Abend veröffentlicht dann das American Petroleum Institute (API) neue Bestandsdaten aus den US-Lagerstätten.

Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel, dem es an neuen Impulsen mangelte. Diese werden aber im Laufe der Woche sicherlich noch kommen. Heute Morgen wurde bereits der Verbraucherpreisindex aus Deutschland per April mit einem Plus von 2,2 Prozent veröffentlicht, was im Vorfeld auch so erwartet worden war. Morgen folgt das Pendant aus den USA, am Freitag die Zahlen für die EU. Außerdem stehen in den nächsten Tagen noch viele wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda.

Die Heizölpreise hierzulande gehen heute kaum verändert in den Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen maximale Veränderungen von nur 0,3 Cent pro Liter in beide Richtungen erwarten. Die Notierungen bewegen sich dabei weiterhin auf dem niedrigsten Stand seit Juli letzten Jahres und auch deutlich unter dem Durchschnittswert der letzten drei Jahre. Daher ist das aktuelle Niveau als durchaus attraktiv zu bewerten und es ist gerade sicherheitsorientierten Verbrauchern zu raten, bereits jetzt für den nächsten Winter einzulagern oder zumindest den Bestand aufzustocken.
13.05.2024, 08:56 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag nach einem robusten Start schon im Laufe des Vormittags unter Druck geraten und auf Tagestief aus dem Handel gegangen. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen in die Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag nach einem robusten Start schon im Laufe des Vormittags unter Druck geraten und nach deutlichen Verlusten auf Tagestief aus dem Handel gegangen. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen in die neue Handelswoche.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 747 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Zum Wochenstart überwiegen am Ölmarkt eher wieder die bearish, sprich preisdrückend zu wertenden Faktoren. Zum einen geht es um das Anfang Juni anstehende, extrem wichtige Treffen der OPEC mit ihren verbündeten Nicht-Mitgliedsländer. Zwar wird allgemein erwartet, dass es hier zu einer Verlängerung der aktuellen Förderkürzungen kommen wird, im Vorfeld gibt es aber nun schon wieder Unruhe durch Äußerungen des irakischen Ölministers Haydn Abdul Ghani, der zunächst weitere Kürzungen abgelehnt, dies später aber wieder revidiert hat.
Ein weiterer Faktor war die Einschätzung zur Ölförderung Kanadas. Geht es nach Standard & Poors soll hier die Gewinnung aus Ölsanden bis 2030 um 15 Prozent ansteigen, was einer Verfünffachen der bisherigen Prognose entspricht.
Für wenig Kauflaune sorgten am Freitag dann auch noch weitere Kommentare von Mitgliedern der US-Notenbank, die möglicherweise eine längere Hochzinsphase erwarten lassen, zumindest aber erste Zinssenkungen vor Herbst sehr unwahrscheinlich machen.
Das Abwärtspotenzial der Rohölpreise bleibt aber weiterhin durch die Lage im Nahen Osten begrenzt und auch der zuletzt vermeldete Anstieg der chinesischen Ölimporte deuten darauf hin, dass die globale Ölnachfrage weiter wie erwartet ansteigen wird.

Am Devisenmarkt gibt es in diesen Tagen weiterhin wenig Bewegung im Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Die Händler haben sich darauf eingestellt, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen wohl bald senken wird, hingegen die US-Notenbank die Zinswende wohl bis in den Herbst hinein verschieben muss. Am Freitag vermeldete die Uni Michigan den neuen Index zum US-Verbrauchervertrauen, der per Mai von 77,2 im Vormonat auf 67,4 Punkte gefallen ist.

Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben mit Abschlägen in die neue Handelswoche. Diese dürften allerdings eher gering ausfallen, da die Preiswende der internationalen Ölpreise bereits am Freitag teilweise nachvollzogen worden ist. Geht es nach ersten Preistendenzen werden die Notierungen heute einen halben bis einen Cent pro Liter nachgeben. Damit bleibt das Preisniveau weiterhin äußerst attraktiv und es bietet sich eine gute Gelegenheit zur rechtzeitigen Bevorratung.
10.05.2024, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben am Mittwoch nach Bekanntgabe neuer Ölbestandsdaten aus den USA ins Plus gedreht und auch gestern konnten die Futures weiter zulegen. In Folge geht es heute leider auch mit den Heizöl-Notierungen deutlich nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Mittwoch nach Bekanntgabe neuer Ölbestandsdaten aus den USA ins Plus gedreht und auch gestern konnten die Futures weiter zulegen. In Folge geht es heute leider auch mit den Heizöl-Notierungen deutlich nach oben.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 762 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Nachdem zum Wochenstart die preisdrückenden Meldungen noch überwogen haben, hat die Lage am Ölmarkt nun schon wieder gedreht. Zum einen gibt es immer noch keinen Durchbruch bei den Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas gegeben, was die Riskioprämie auf die Rohölpreise wieder ansteigen lässt, zum anderen nahmen neue Zahlen zu den Rohölimporten Chinas, die im April im Vergleich zum Vorjahr um über 5 Prozent angestiegen sind, etwas die Sorge vor einer schwachen Nachfrageentwicklung.
Ebenfalls bullish wurden die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) gewertet, obwohl diese in Summe eher unspektakulär ausgefallen sind. Zwar gab es bei Benzin und Destillaten einen leichten Zuwachs, dieser fiel aber etwas geringer aus als bei den API-Zahlen tags zuvor. Bei Rohöl wurde sogar ein Rückgang von 1,4 Millionen Barrel errechnet. Die Inlandsnachfrage lag bei 20,2 Millionen Barrel und somit etwas höher als in den Vergleichswochen der letzten zwei Jahre.
Gestern gab es dann auch noch neue Zahlen zu Chinas Aussenhandel. Hier stiegen die Exporte per April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent, die Importe sogar um 8,4 Prozent an.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern deutlich zulegen. Grund hierfür war ein überraschender Anstieg der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung, der die Chancen auf eine baldige Leitzinssenkung durch die US-Notenbank etwas erhöhen und die Zinsdifferenz zwischen Dollar und Euro etwas verringern könnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden aller Voraussicht nach leider mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleibt das Preisniveau aber weiterhin sehr attraktiv. Gerade sicherheitsorientierte Verbraucher sollten dieses zur vorzeitigen Einlagerung nutzen, denn das Abwärtspotenzial am Ölmarkt ist und bleibt, zumindest aus heutiger Sicht, gering.
08.05.2024, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern unter teils größeren Schwankungen seitwärts entwickelt, neigen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber leicht zur Schwäche. In Folge starten die Heizöl-Notierungen vor dem morgigen Feiertag mit leichten Abschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern unter teils größeren Schwankungen seitwärts entwickelt, neigen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber leicht zur Schwäche. In Folge starten die Heizöl-Notierungen vor dem morgigen Feiertag mit leichten Abschlägen.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,60 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Mai kostet zur Stunde 747 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0740 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt ist derzeit etwas hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung auf eine weitere Beruhigung der Lage im Nahen Osten und der sich abzeichnenden Verlängerung der Förderkürzungen durch die OPEC+ Länder.
Sollte es doch noch zu einem Waffenstillstand im Gazastreifen geben, was derzeit wohl noch im Bereich des Möglichen liegt, könnte die Risikoprämie für die Rohölpreise weiter reduziert werden. In Verbindung mit zuletzt eher schwachen Zahlen zur weltweiten Ölnachfrage würde das wohl weiter auf die Ölpreise drücken.
Auf der anderen Seite zeichnet sich immer mehr ab, dass die OPEC+ bei ihrem nächsten Treffen am ersten Juni die aktuellen Förderkürzungen auch im dritten Quartal beibehalten wird und es durch zusätzliche Kompensationsmengen sogar noch zu einer Verringerung des Angebotes kommen könnte.
Der gestrigen Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) nahm den Marktteilnehmern aber die Sorge vor einer knappen Versorgungslage. Im Vergleich zum letzen Report wurde die Prognose zum globalen Ölverbrauch für dieses Jahr leicht nach unten korrigiert und man erwartet nur noch eine sehr geringe Unterversorgung von 80.000 Barrel pro Tag, was angesichts eines täglichen Ölverbrauchs von knapp 103 Millionen Fass sehr gering ist.
Die nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen ebenfalls eher preisdrückend aus. Hier gab es über alle Produktbereiche leichte Aufbauten. Heute Nachmittag werden die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) bekanntgegeben.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern leichte Verluste hinnehmen und auch heute Morgen geht es bislang gen Süden. Ein Faktor hierfür dürfte die Aussage des Präsidenten einer regionalen Notenbank sein, der angesichts der sich hartnäckig haltenden Inflation es als wahrscheinlich ansieht, dass die Federal Reserve die Zinsen noch für eine längere Zeit auf dem aktuellen Niveau belassen wird.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute stabil, regional eventuell auch mit weiteren leichten Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von maximal einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleiben die Notierungen somit weiter auf einem sehr attraktiven Niveau, das von vielen Verbrauchern derzeti weiterhin fleißig zur rechtzeitigen Einlagerung genutzt wird.