12.07.2024, 09:03 Uhr
Die Ölpreise konnten sich gestern nicht für eine klare Richtung entscheiden, und starten damit unter dem Strich wenig verändert in den Tag. In Folge könnte es auch bei den Heizöl-Notierungen heute bestenfalls zu weiteren leichten Abschlägen kommen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich gestern nicht für eine klare Richtung entscheiden, und starten damit unter dem Strich wenig verändert in den Tag. In Folge könnte es auch bei den Heizöl-Notierungen heute bestenfalls zu weiteren leichten Abschlägen kommen.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent” bei 85,88 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 778,25 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollarcweiter auf der Stelle und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0867 US-Dollar gehandelt.

Trotz Anzeichen einer nachlassenden Inflation in den USA, dem größten Ölverbraucher der Welt, bewegen sich Brent und WTI auf einen leichten Wochenverlust zu – den ersten seit vier Wochen.

Gestern veröffentlichte Verbraucherpreise aus den USA zeigten, dass die Inflation stärker als erwartet zurückgegangen ist. Dies stärkt die Hoffnung der Anleger auf eine baldige Zinssenkung der Fed. Der Dollar geriet unter Druck, was Öl in Dollar günstiger macht.

Eine mögliche Zinssenkung könnte das Wirtschaftswachstum ankurbeln und die Nachfrage nach Öl steigern. Die sich abkühlenden Inflationszahlen könnten jedoch auch auf eine Abschwächung der US-Wirtschaft hinweisen.

Die Fed bleibt vorsichtig und betonte diese Woche, dass noch mehr Daten abgewartet werden müssen, bevor eine Zinssenkung erfolgen kann.

Der Markt wird durch gegensätzliche Kräfte in einer engen Handelsspanne gehalten: die erwartete Nachfrageerholung und die anhaltende wirtschaftliche Schwäche.

Die fundamentale Ausgangslage bleibt mit der Aussicht auf eine mögliche Zinssenkung in den USA leicht bullisch.
 
Dennoch können sich leichte Preisabschläge im Inland im Vergleich zu gestern Vormittag ergeben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Minus von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten.
11.07.2024, 08:46 Uhr
Die Ölpreise sind nach einigen verlustreichen Tagen gestern mit einem Plus aus dem Handel gegangen und auch heute Morgen sind bislang Aufschläge zu beobachten. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande heute ebenfalls etwas höher. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach einigen verlustreichen Tagen gestern mit einem Plus aus dem Handel gegangen und auch heute Morgen sind bislang Aufschläge zu beobachten. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande heute ebenfalls etwas höher.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,75 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 781  Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0830 US-Dollar gehandelt.

Nachdem neue Nachfragesorgen und der relativ glimpfliche Verlauf von Hurrikan Beryl die Rohölpreise in den letzten Tagen etwas unter Druck gebracht hatten, übernahmen gestern wieder die "Bullen" das Zepter.
Gestützt wurde deren handeln durch einen preistreibend zu wertenden Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) und einen durch das American Petroleum Institute (API) vermeldeten US-Bestandsrückgang. Auch der Monatsbericht der OPEC wirkte eher stützend, auch wenn es hier keine gravierenden Veränderungen im Vergleich zum Vormonat gegeben hat, ebenso nach wie vor die Waldbrände in Kanada.
Die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen gemischt aus. Während bei Rohöl ein deutlich stärker als erwarteter Rückgang von 3,4 Millionen Barrel vermeldete wurde, gab es einen ebenso überraschenden Aufbau von 4,9 Millionen Fass bei den Destillaten, also Heizöl und Diesel. Der Rückgang bei Benzin fiel mit zwei Millionen Fass in etwa im Rahmen der Erwartungen aus. Die Gesamtnachfrage ging um 0,3 auf 20,7 Millionen Barrel pro Tag etwas zurück, die Ölförderung stieg um 0,1 Millionen Fass pro Tag.
Obwohl der Bericht eher als unspektakulär zu werten ist, setzten nach Bekanntgabe doch verstärkt Käufe ein, die den Ölkomplex schlussendlich ins Plus trieben. 



Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter auf Richtungssuche. Die von den Händlern erhofften Signale auf eine baldige US-Leitzinssenkung durch die Reden von US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem US-Kongress und dem Repräsentantenhaus blieben aus, sodass eine erste Lockerung immer noch nicht greifbar scheint.

Die Heizölpreise werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten, nachdem es ja in dieser Woche bislang zu einem schönen Rückgang gekommen ist. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht aber lediglich ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat gestern preisbedingt sofort wieder etwas angezogen was verdeutlicht, wie preissensibel der Heizöl-Markt derzeit reagiert.
10.07.2024, 09:03 Uhr
Die Ölpreise sind gestern im späten Handel gefallen. Heute Morgen starten die Notierungen ebenfalls mit Abschlägen in den asiatischen Handel, sodass auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande Abschläge zu erwarten sind. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im späten Handel gefallen. Heute Morgen starten die Notierungen ebenfalls mit Abschlägen in den asiatischen Handel, sodass auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande Abschläge zu erwarten sind.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,07 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Juli kostet zur Stunde 766,50 Dollar. Der Euro behauptet sich gegenüber dem US-Dollar und wird heute Morgen zu Kursen von etwa 1,0819 US-Dollar gehandelt.
 
Nach einer Phase der Überbewertung bullischer Faktoren konzentrieren sich die Marktteilnehmer nun auf bärische Aspekte. Negative chinesische Wirtschaftsdaten verstärken die Nachfragesorgen. Der aktuelle EIA-Monatsbericht zeigt eine deutlich bullischere Perspektive und prognostiziert, dass die globale Ölnachfrage im Jahr 2025 das Angebot um 80.000 Barrel pro Tag übersteigen wird. Trotz dieser Prognosen reagieren die Anleger an ICE und NYMEX kaum und blicken stattdessen auf schwache Konjunkturdaten aus China, die Zweifel an der Nachfrageentwicklung aufkommen lassen.
 
Das American Petroleum Institute meldet für die Woche vom 5. Juli erneut einen Rückgang der US-Rohölvorräte um 1,9 Mio. Barrel und der Benzinbestände um 3,0 Mio. Barrel, was auf eine steigende Benzinnachfrage hindeutet. Trotz dieser bullischen Daten bleiben die Ölpreise im frühen Handel unverändert, da die entscheidenden Zahlen erst vom DOE-Bericht erwartet werden.
 
Hurrikan Beryl hat nur geringe Schäden verursacht, und die meisten US-Ölanlagen konnten ihren Betrieb schnell wieder aufnehmen.
 
Insgesamt ist die fundamentale Einschätzung heute leicht bärisch. Dies führt zu Abschlägen bei den Inlandspreisen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht einen Rückgang von bis zu einem Cent pro Liter erwarten.
09.07.2024, 08:44 Uhr
Die Ölpreise konnten sich gestern nicht für eine klare Richtung entscheiden, gingen letztendlich aber dann doch mit einem leichten Minus aus dem Handel. In Folge könnte es auch bei den Heizöl-Notierungen heute bestenfalls zu leichten Abschlägen kommen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich gestern nicht für eine klare Richtung entscheiden, gingen letztendlich aber dann doch mit einem leichten Minus aus dem Handel. In Folge könnte es auch bei den Heizöl-Notierungen heute bestenfalls zu weiteren leichten Abschlägen kommen.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,80 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 787 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0830 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt hat sich die Lage in den letzten Tagen etwas verändert und die Chancen auf einen Rückgang der Rohölpreise und der Gasöl-Notierungen haben sich etwas verbessert.
Hauptgründe sind die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas bezüglich einer Waffenruhe in und um Gaza, aber auch die Aussicht, dass die Atomverhandlungen mit einer gemäßigteren iranischen Regierung wieder aufgenommen werden könnten. In Folge wäre eine Erhöhung der iranischen Ölförderung zu erwarten.
Weitere preisdrückende Themen sind die Wiederaufnahme der Öllieferungen über die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline, sowie der im Großen und Ganzen glimpfliche weitere Verlauf von Hurrikan Beryl, der wohl keine größeren Schäden in der Ölinfrastrukur im und am Golf von Mexiko hinterlassen hat.
Auf der bullishen, also preistreibenden Seite sind nach wie vor die Waldbrände in Kanada anzuführen und die insgesamt weiterhin knappe globale Versorgungslage.
Neue Impulse erwarten sich die Marktteilnehmer vom heute Abend zur Veröffentlichung anstehenden Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA). Auch die API-Ölbestandsdaten stehen nach US-Börsenschluss auf der Agenda, bevor morgen dann die wesentlich wichtigeren Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) über die Ticker laufen werden. 



Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder keine größeren Veränderungen im Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Der Ausgang der Frankreich-Wahlen hatte kaum Einfluss auf das Marktgeschehen, ebenso die gestern nicht unbedingt überzeugenden Konjunkturdaten aus Deutschland und der EU. Heute warten die Händler auf die Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell anlässlich einer halbjährlichen Kongressanhörung in Washington.

Insgesamt recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute kaum verändert bis leicht schwächer in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls einen Rückgang von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Das Interesse der Verbraucher am Heizölkauf hält sich dabei weiterhin in Grenzen und dürfte erst dann wieder geweckt werden, wenn die Notierungen nochmals um 3 bis 5 Cent pro Liter nachgeben würden. Ob dies in nächster Zeit der Fall sein wird, ist aktuell schwer abschätzbar. Es liegt aber durchaus im Bereich des Möglichen.
08.07.2024, 08:31 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag ihre Gewinne nicht halten können und sind im späten Handel wieder etwas zurückgefallen. Heute Morgen stehen bislang leichte Verluste angeschrieben, sodass es bei den Heizöl-Notierungen ebenfalls Abschläge gibt. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag ihre zwischenzeitlichen Gewinne nicht halten können und sind im späten Handel wieder etwas zurückgefallen. Heute Morgen stehen an den asiatischen Kurstafeln bislang leichte Verluste angeschrieben, sodass bei den Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls Abschläge zu erwarten sind.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 86,10 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 789 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0820 US-Dollar gehandelt.

In der vergangenen Woche ist den "Bullen" am Ölmarkt etwas die Luft ausgegangen und trotz preistreibend zu wertenden US-Ölbestandsdaten haben die Rohölpreise ab Wochenmitte nachgegeben.
Gründe hierfür sind neue Hoffnungen auf eine Waffenruhe zwischen den Hamas und Israel, aber auch die Tatsache, dass sich im Iran der als gemäßigt geltende Präsidentschaftskandidat Pezeshkian durchgesetzt hat. Somit könnte es eventuell zu einer Wiederaufnahme der Atomverhandlungen und in einem weiteren Schritt zur Lockerung der Sanktionen gegen Teheran kommen. Ein weiterer Faktor, der die Ölpreise belastet ist die Wiederinbetriebnahme der Kirkuk-Ceyhan-Pipeline, durch die nach einem Streit zwischen dem Irak und der Türkei seit März 2023 kein Öl mehr aus dem Irak in den türkischen Hafen Ceyhan geflossen ist. Hier geht es immerhin um eine tägliche Menge von rund 0,4 Millionen Barrel.
Preistreibend wirkt leider weiterhin Hurrikan Beryl, der übers Wochenende wieder an Fahrt aufgenommen hat und dadurch verstärkt eine ernsthafte Bedrohung für die Ölanlagen im Golf von Mexiko geworden ist. Außerdem toben in Kanada wieder Waldbrände, die regional für Förder- und Lieferausfälle sorgen.
Der wöchentliche Baker-Hughes-Bericht über die Entwicklung der aktiven US-Bohranlagen ist neutral ausgefallen.
In dieser Woche warten die Marktteilnehmer neben den US-Bestandsdaten vor allem auf die neuen Monatsberichte von der Energy Information Administration (EIA), der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA).



Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar leichte Gewinne verbuchen, obwohl die deutsche Industrieproduktion per Mai überraschend um 2,5 Prozent zurückgegangen ist. Am Nachmittag gab es dann erneut eher schwache Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, was wiederum den Dollar belastete. Heute Morgen fällt unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas zurück, obwohl der überraschende Wahlausgang in Frankreich eher stimulierend wirken sollte.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach mit leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der mittlerweile seit gut drei Wochen existente Seitwärtstrend vorerst weiter fort. Der Heizöl-Markt steckt dabei nach wie vor im Sommerloch.
05.07.2024, 09:45 Uhr
Nachdem die Ölpreise gestern Nachmittag zunächst zulegten, gaben die Futures im asiatisch geprägten Handel wieder etwas nach. Die Heizöl-Notierungen bleiben somit vorerst in einer Seitwärtsbewegung. Mehr
Nachdem die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gestern Nachmittag zunächst zulegten, gaben die Futures im asiatisch geprägten Handel wieder etwas nach. Die Heizöl-Notierungen bleiben somit vorerst in einer Seitwärtsbewegung.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent” bei 87,35 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Juli kostet zur Stunde 800,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0822 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die Rohölpreise am Freitagmorgen leicht sinken, wird ein vierter Wochenanstieg in Folge wahrscheinlich. Brent erreichte gestern ein neues Mehrmonatshoch. Die Preise werden durch Erwartungen auf eine starke Sommernachfrage und eine mögliche Angebotsverknappung im dritten Quartal gestützt.

Trotz niedriger Kraftstoffnachfrage in den USA zeigte der DOE-Bericht am Mittwoch einen starken Rückgang der Rohölbestände und eine leicht gestiegene Produktnachfrage, was die Hoffnung auf ein Angebotsdefizit bestätigte.

Die aktuelle Hurrikan-Saison, insbesondere Hurrikan "Beryl", stellt ein Risiko dar und könnte in den kommenden Monaten zu weiteren Stürmen führen. Beryl, der sich der mexikanischen Halbinsel Yucatán nähert, hat zuvor in der Karibik Verwüstungen hinterlassen und erreicht ungewöhnlich früh in der Saison die höchste Hurrikanstufe 5, was auf eine extrem aktive Saison hindeutet. Auch wenn die US-Ölindustrie bisher verschont bleibt, könnten größere Ausfälle folgen.

Aramco hat die Preise für alle Ölsorten nach Asien zum zweiten Mal in Folge gesenkt, was auf eine schwache Nachfrage, insbesondere in China, hinweist, wobei der Preis für Arab Light im August um 60 Cent pro Barrel reduziert wird. Gleichzeitig wurden die Preise für andere Regionen erhöht, während Saudi-Arabien seine Fördermengen und Exporte im Rahmen der OPEC-Quoten und freiwilligen Kürzungen reduziert hat.

Chinas schwächelnde Wirtschaft zeigt sich in den gesunkenen Aramco-Verkaufspreisen für Asien. In den USA beeinflusst die Zinspolitik der Fed die Nachfrageerwartungen, da sie bei Zinssenkungen zurückhaltend bleibt.

Die Anleger achten heute auf die US-Arbeitsmarktstatistik für Juni, da sie die Zinspolitik beeinflussen könnte. Steigende Arbeitslosenzahlen könnten die Fed zu früheren Zinssenkungen bewegen, was die Wirtschaft und damit die Ölnachfrage stärken würde. Ein schwächerer Dollar würde zudem die Attraktivität von in Dollar gehandelten Ölfutures erhöhen.

Insgesamt bleibt die Marktlage neutral, da sich bullische und bärische Faktoren ausgleichen. Die Anleger gewichten jedoch die bullische Seite stärker, sodass der Aufwärtstrend bei den Ölbörsen anhält.

Die Heizölpreise hierzulande bleiben zu Wochenschluss weitgehend unverändert. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Plus von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleibt das Marktgeschehen ruhig, die Zahl der Bestellungen auf einem überschaubaren Niveau, was um diese Jahreszeit aber auch nicht ungewöhnlich ist.
04.07.2024, 08:14 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst nachgegeben, nach preistreibend zu wertenden DOE-Ölbestandsdaten konnte Rohöl dann aber sogar Gewinne verbuchen, während Gasöl leicht verloren hat. In Folge starten die Heizöl-Notierungen heute stabil bis etwas leichter Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im frühen Handel zunächst nachgegeben, nach preistreibend zu wertenden DOE-Ölbestandsdaten konnte Rohöl dann aber sogar Gewinne verbuchen, während Gasöl leicht im Minus schloss. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute stabil bis etwas scshwächer in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 86,80 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 797 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0790 US-Dollar gehandelt.

Nach dem vom American Petroleum Institute (API) veröffentlichten US-Bestandsrückgang starteten die Rohölpreise gestern wenig verändert und neigten zum Start in den europäisch geprägten Handel sogar eher zur Schwäche. Bei Gasöl fiel der Rückgang dabei wesentlich deutlicher aus, was allgemein mit technischen Faktoren begründet wurde.
Die am späten Nachmittag veröffentlichten Bestandszahlen des Department of Energy (DOE) bestätigten dann die API-Zahlen vom Vortag. Hier fiel der Rückgang bei Rohöl mit minus 12,2 Millionen Barrel sogar noch deutlich stärker aus, aber auch bei Benzin und Destillaten gab es einen Abbau, sodass der Ölkomplex nach einem kurzen Rücksetzer wieder den Weg nach oben suchten.
Heute Morgen sind in Asien bislang wieder eher leichte Rückgänge zu beobachten, was wohl auch mit Hurrikan Beryl zu tun hat, der sich mittlerweile abgeschwächt hat und nach aktuellem Stand der Dinge keine ernsthafte Bedrohung für die Ölanlagen im Golf vom Mexiko mehr darstellt.
Außerdem fielen die gestern vermeldeten Konjunkturdaten aus den USA eher schwach aus. Der ISM-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor konnte per Juni nur 48,8 Punkte erreichen, erwartet wurden aber 52,5 Zähler. Auch neue Zahlen vom Arbeitsmarkt deuten auf eine Konjunkturabkühlung hin.



Am Devisenmarkt brachte dies den US-Dollar im Vergleich zum Euro etwas unter Druck. Zwar könnte vor allem ein schwacher Arbeitsmarkt eine baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank begünstigen, allgemein wird nach jüngsten Aussagen von Fed-Vertretern und dem gestern veröffentlichten Protokollen der letzten Notenbanksitzung vorerst noch nicht mit einer Lockerung im Juli gerechnet.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls ein kleines Minus von maximal einen halben Cent pro Liter erwarten. Auch wenn sich die Notierungen derzeit immer noch deutlich unter dem Durchschnittswert der letzten 12 Monate bewegen, zeigen sich die Verbraucher von der jüngsten Preisentwicklung enttäuscht und halten sich mit Bestellungen weiter zurück.
03.07.2024, 08:11 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst ihren Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen fortgesetzt, am Nachmittag setzten dann aber Gewinnmitnahmen ein. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen erwartet. Mehr

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zunächst ihren Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen fortgesetzt, am Nachmittag setzten dann aber Gewinnmitnahmen ein. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute in der Eröffnung mit leichten bis moderaten Abschlägen erwartet.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 86,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 806 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0740 US-Dollar gehandelt.

Die Erwartung einer Unterversorgung in den nächsten Wochen und Monaten, die angespannte geopolitische Lage und zuletzt auch Hurrikan "Beryl", der bis zum Wochenende Kurs auf die Ölanlagen im Golf von Mexiko nehmen könnte, haben die Rohölpreise auch zu Beginn der neuen Handelswoche weiter nach oben getrieben.
Mit der Meldung, dass die russischen Ölexporte in letzter Zeit deutlich angestiegen sind, setzten dann aber noch vor Bekanntgabe der neuen API-Ölbestandsdaten Gewinnmitnahmen ein, die bei Gasöl die Tagesgewinne mehr oder weniger wieder ausgeglichen haben, die Rohöl-Futures beendeten den Handel sogar leicht im Minus. Die Zahlen selbst fielen dann eher bullish, also preistreibend aus, da bei Rohöl ein deutlicher Abbau vermeldet wurde, bei Benzin hingegen ein moderater, aber unerwarteter Anstieg.
Bislang reagiert der Markt in Asien kaum auf die Zahlen und auch der Start in Europa dürfte eher unspektakulär verlaufen. Die Händler warten wie üblich auf die wesentlich wichtigeren und umfangreicheren Daten vom Department of Energy (DOE), die heute am späten Nachmittag veröffentlicht werden.
Heute Morgen wurde in China der Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor für den Monat Juni mit einem Wert von 51,2 Punkte veröffentlicht. Die Erwartung lag bei 53,4 Zählern nach 54 im Vormonat.



Am Devisenmarkt gab es gestern keine größeren Kursschwankungen zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Der EU-Verbraucherpreisindex fiel mit plus 2,5 Prozent per Juni im Rahmen der Erwartungen aus, neue Jobdaten aus den USA deuten auf einen weiterhin robusten Arbeitsmarkt in den Staaten hin. Dies könnte die US-Notenbank daran hindern, die Zinsen vorschnell zu senken.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Damit bleiben die Notierungen aber auf dem höchsten Niveau seit Mitte April, bewegen sich dabei aber immer noch deutlich unter dem Durchschnittswert der letzten 12 Monate - trotz Erhöhung der CO2-Abgabe zum Jahreswechsel!

02.07.2024, 08:14 Uhr
Die Ölpreise haben sich aus Verbrauchersicht zum Wochenstart leider weiter in die falsche Richtung bewegt. In den Abendstunden zogen die Futures kräftig an und gingen auf Tageshoch aus dem Handel. In Folge starten die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich aus Verbrauchersicht zum Wochenstart leider weiter in die falsche Richtung bewegt. Nach einer Seitwärtsbewegung bis zum späten Nachmittag zogen die Futures in den Abendstunden erneut kräftig an und gingen auf Tageshoch aus dem Handel. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 86,80 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 805 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0730 US-Dollar gehandelt.

Auch zum Start in den Juli kennen die Rohölpreise leider nur eine Richtung. In Erwartung eines im dritten Quartal unterversorgten Marktes überwiegen, in einem zudem von politischer Unsicherheit geprägten Umfeld, die Käufe.
Dabei fielen die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten eher gemischt aus, was für die "Bullen" angesichts des begrenzten Angebotes aber wohl gut genug war. Die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe konnten in China und der EU die Erwartungen leicht übertreffen, in den USA wurden die Prognosen hingegen nicht erreicht.
Allerdings wird hier nun der erste Hurrikan des Jahres thematisiert, was gestern sicherlich auch zum Anstieg der Ölpreise beigetragen hat. Tropensturm"Beryl" nimmt aktuell Kurs auf den Golf von Mexiko und könnte in ein paar Tagen die Ölanlagen in Texas und Louisiana treffen.
Auch die weiterhin recht freundlicher Stimmung an den Aktienmärkten stützt tendenziell den Ölkomplex, sprich Rohöl, Benzin und das für unseren Heizöl-Markt besonders wichtige Gasöl.



Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern seine anfänglichen Gewinne im Vergleich zum Dollar nicht halten. Die Zuversicht, dass in Frankreich die Machtübernahme durch die Rechtsradikalen noch verhindert werden kann, ist im Laufe des Tages wieder etwas der Skepsis gewichen, da die Lage bis zur zweiten Runde der Parlamentswahlen doch noch recht unklar scheint. Zudem fiel der gestern veröffentlichte Verbraucherpreisindex aus Deutschland mit einem Plus von nur 2,2 statt der erwarteten 2,3 Prozent besser aus als erwartet, was tendenziell weitere Zinssenkungen begünstigt.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute leider mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten, nachdem auch schon gestern nichts aus dem erhofften leichten Rückgang wurde und der Markt im Laufe des Handels nach anfänglichen Verlusten noch ins Plus gedreht hat. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von mindestens einem Cent pro Liter erwarten. Leider scheinen sich die Befürchtung weiter steigender Notierungen zu bestätigen. Gerade sicherheitsorientierte Ölheizer, die "knapp bei Tank" sind, sollten deshalb mit der Bestellung nicht weiter warten, vor allem weil zur aktuellen angespannten Lage an den internationalen Ölmärkten in ein paar Wochen auch eine stark anziehenden Inlandsnachfrage hinzkommen dürfte.
01.07.2024, 08:24 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitagan Wert verloren und sind mit Abschlägen aus dem Handel gegangen. Solide Konjunkturdaten aus China sorgen heute Morgen dafür, dass sich die Futures aber erholen können. Die Heizöl-Notierungen bleiben in einer Seitwärtsbewegung Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im Laufe des Nachmittags an Wert verloren und sind mit Abschlägen aus dem Handel gegangen. Solide Konjunkturdaten aus China sorgen heute Morgen dafür, dass sich die Futures im asiatische geprägten Handel aber schon wieder erholen können. Die Heizöl-Notierungen bleiben somit vorerst in einer Seitwärtsbewegung.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,40 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 788 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0760 US-Dollar gehandelt.

Nach dem deutlichen Anstieg der Rohölpreise im Laufe des Junis ist den Bullen gegen Monatsende etwas die Luft ausgegangen. Die Öl-Futures stehen aber immer noch auf dem höchsten Niveau seit April, was im Wesentlichen mit der knappen Versorgungslage und der gleichzeitig angespannten geopolitischen Lage zu begründen ist.
Für das gerade angebrochene dritte Quartal wird allgemein mit einer deutlichen Unterversorgung gerechnet, sodass das Abwärtspotenzial am Ölmarkt weiterhin stark begrenzt sein dürfte und eher noch mit weiter steigenden Ölpreisen gerechnet werden muss.
Auch weil zudem die Zahl der aktiven US-Bohranlagen seit geraumer Zeit rückläufig ist. Für die vergangene Woche meldete Baker Hughes einen weiteren Rückgang um 6 auf nun nur noch 479 Einheiten. Mitte April wurden noch deutlich über 500 Anlagen gezählt. Das Thema ist deshalb nicht zu unterschätzen, da die USA der weltweit größte Ölproduzent ist und sich die Zahl der aktiven Bohranlagen mit einer zeitlichen Verzögerung von rund 6 Monaten auch auf die physische Fördermenge des Landes auswirkt.
In dieser Woche ist der Fokus der Börsianer vor allem wieder auf die neuen US-Ölbestandsdaten gerichtet, die ja in der letzten Woche eher preisdrückend zu werten waren. Nächste Woche gibt es dann schon wieder die neuen Monatsberichte der Energy Information Administration (EIA), der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA).



Am Devisenmarkt wurde die erste Runde der Parlamentswahlen in Frankreich positiv aufgenommen und der Euro konnte im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar deutlich zulegen. Die Händler begründeten dies damit, dass die Rechtsradikalen diese nicht ganz so deutlich gewinnen konnten, wie dies ursprünglich befürchtet worden war. Man hofft, dass Präsident Macron in Allianz mit dem linken Lager bei der Stichwahl einen Sieg der Rechten noch verhindern kann

Die Heizölpreise hierzulande werden mit diesen Vorgaben heute weitgehend unverändert, bestenfalls mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleibt das Marktgeschehen ruhig, die Zahl der Bestellungen auf einem überschaubaren Niveau, was um diese Jahreszeit aber auch nicht ungewöhnlich ist.
28.06.2024, 08:39 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich leider auch gestern wieder verteuert und dabei ein neues Mehrwochenhoch erreicht. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen immer weiter noch oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich leider auch gestern wieder verteuert und dabei ein neues Mehrwochenhoch erreicht. In Folge geht es leider mit den Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls immer weiter noch oben.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 86,90 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juli kostet zur Stunde 797 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird heute Morgen weiter zu Kursen um 1,0695 US-Dollar gehandelt.

Seit dem vierten Juni haben die Rohölpreise der Sorte Brent um knapp 10 Dollar pro Barrel zugelegt und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Anfang Mai. Die Gründe hierfür sind vor allem und nach wie vor auf der Angebotsseite zu suchen und finden.
Die zuletzt sich wieder verschärfende politische Lage im Nahen Osten und die zunehmenden ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen haben die Risikoprämie am Ölmarkt zuletzt wieder ansteigen lassen. Die Markteilnehmer handelt hier sehr sensibel, denn die Versorgungslage ist angesichts der Förderkürzungen der OPEC+, die bislang weiterhin große Geschlossenheit zeigt, angespannt und in den nächsten Wochen wird aufgrund der um diese Jahreszeit erhöhten Nachfrage ein deutliches Defizit erwartet. Zudem geht auch noch die Hurrikan-Saison in ihre Hochphase, sodass auch von dieser Seite zumindest mit zeitweisen Störungen auf der Angebotsseite gerechnet werden muss.
Dass die "Bullen" das Zepter weiter klar in der Hand haben zeigt auch die Tatsache, dass der Ölkomplex auch in dieser Woche wieder ein Plus erzielt hat, obwohl die Ölbeständen in den USA entgegen den Erwartungen angestiegen sind.



Am Devisenmarkt war auch gestern, trotz der Veröffentlichung zahlreicher Konjunkturdaten, wieder wenig Bewegung zu vermelden. Insgesamt fielen die Zahlen gemischt aus und neutralisierten sich teilweise gegenseitig. Heute warten die Marktteilnehmer auf den sehr wichtigen PCE-Preisindex aus den USA, der ein nicht unwesentlicher Entscheidungsfaktor für die US-Notenbank bezüglich einer eventuellen Zinssenkung sein könnte.

Die Heizölpreise hierzulande versteuern sich leider jeden Tag ein bisschen mehr und auch heute muss wieder mit Aufschlägen gerechnet werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein weiteres Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Verbraucher zeigen sich enttäuscht über die Preisentwicklung der letzten Wochen und sind in den Käuferstreik getreten. Davon zeigt sich der globale Ölmarkt natürlich unbeeindruckt und nach jetzigem Stand der Dinge ist durchaus auch in nächster Zeit mit weiteren Aufschlägen zu rechnen.