Die Ölpreise haben gestern im Handelsverlauf leider wieder deutlich ins Plus gedreht und auf Tageshoch geschlossen. In logischer Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter an.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Handelsverlauf leider wieder deutlich ins Plus gedreht und auf Tageshoch geschlossen. In logischer Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter an.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 91,60 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im September kostet zur Stunde 1.306 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1575 Dollar gehandelt.
Ein Frieden im Nahen Osten ist wieder in weite Ferne gerückt und die gegenseitigen Drohungen nehmen wieder zu. Weiterhin geht es vorrangig um die Herrschaft über die Straße von Hormus, die US-Präsident Trump nach einem Ende des Krieges für sich beziehungsweise die USA beansprucht hat.
Dies steht natürlich im krassen Widerspruch zu den Plänen des Iran, der zuletzt gemeinsam mit dem Oman eine Regelung ins Spiel gebracht hat. Nun hat Trump gestern auch Letzterem mit einem Militärschlag gedroht und dabei die bekannte üble Rhetorik verwendet, die sicherlich nicht zur Befriedung der Region beitragen dürfte.
Die neue Strategie der USA ist nun offenbar darauf ausgerichtet, den Iran über die Seeblockade wirtschaftlich immer stärker unter Druck zu setzen. Eine Verlängerung des Rahmenabkommens wird mittlerweile von beiden Seiten nicht mehr angestrebt und so muss man sich am Ölmarkt wohl noch auf eine längere Blockade der Meerenge einstellen.
Ebenso muss mit deutlich reduzierten Ölexporten aus Russland gerechnet werden, wo ein erheblicher Teil der Raffineriekapazitäten durch ukrainische Drohnenangriffe zerstört wurde, was eine Treibstoffknappheit ausgelöst hat.
Hinzu kommen die niedrigen Pegelstände in der Binnenschifffahrt, die zu hohen Frachtraten geführt haben. Somit bleiben die Aussichten auf fallende Heizölpreise äußerst schlecht.
Am Devisenmarkt musste der Euro gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar leichte Verluste hinnehmen, die sich ebenfalls mit den schwindenden Aussichten auf eine diplomatische Lösung im Nahen Osten erklären lassen.
Die Heizölpreise ziehen heute deutlich an. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Weiterhin besorgniserregend ist die anhaltende Kaufzurückhaltung der Verbraucher, die weiter auf fallende Notierungen hoffen und bei knappen Vorräten dabei Gefahr laufen, zu Beginn der Heizperiode leer zulaufen, da die Logistik des Handels spätestens in zwei bis drei Wochen komplett überlastet sein wird.
Die Ölpreise setzen ihren Seitwärtstrend der letzten Tage auch zum Start in die neue Handelswoche fort. Bei den Heizöl-Notierungen sind leichte Abschläge zu beobachten. Ingesamt bleibt das Abwärtspotenzial aber stark begrenzt.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten setzen ihren Seitwärtstrend der letzten Tage auch zum Start in die neue Handelswoche fort. Bei den Heizöl-Notierungen sind leichte Abschläge zu beobachten. Ingesamt bleibt das Abwärtspotenzial aber stark begrenzt.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 1.247 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1590 Dollar gehandelt.
Auch wenn US-Präsident Trump wieder einmal reißerisch angekündigt hat, dass die USA die Straße von Hormus nach einem Sieg gegen den Iran zu US-Territorium erklären wird und Finanzminister Bessent von "beispiellosen Maßnahmen" zur Isolation des Gegners gesprochen hat, bleibt die Situation im Nahen Osten unverändert und die Öltransporte aus dem Persischen Golf eher die Ausnahme als die Regel. Am Freitag wurde wohl erneut ein Tanker aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) angegriffen.
Auch der Krieg zwischen Russland und der Ukraine bleibt am Ölmarkt ein großes Thema, nachdem es immer wieder neue Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen gibt und hier mittlerweile ein großer Teil der Raffinerien zerstört oder zumindest beschädigt wurde. Auch Angriffe auf den großen russischen Onlinehändler Wildberries und andere Ziel in Nähe von Moskau waren zuletzt sehr erfolgreich und setzen den Kreml entsprechend unter Druck. Währenddessen hat Russland wieder einen großen Angriff mit ballistischen Raketen, unter anderem auf Kiew durchgeführt.
Dies alles sorgt dafür, dass die Ölversorgung knapp und auf wackeligen Beinen bleibt. Hinzu kommt, dass durch das extreme Niedrigwasser kaum mehr Öl aus dem ARA-Raum Richtung Süden verschifft werden kann und daher zu wesentlich höheren Kosten über die Straße transportiert werden muss. Bei einem Anstieg der Nachfrage könnte dies schnell zu logistischen Problemen bei der Versorgung mit Heizöl, Diesel oder Benzin führen.
Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum Dollar im Aufwind. Schwache US-Einzelhandelsumsätze und ein überraschend zurückgegangenes Verbrauchervertrauen, ermittelt von der Uni Michigan, hat die US-Währung weiter unter Druck gebracht.
Trotz der nach wie vor sehr angespannten Versorgungssituation fallen die Heizölpreise heute zum Wochenstart leicht zurück. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. In wenigen Wochen beginnt die Heizperiode und noch immer hat der Großteil der Ölheizer nicht bestellt. Daher muss im Herbst mit sehr langen Lieferzeiten gerechnet werden. Wer nur noch über einen geringen Tankvorrat verfügt, sollte daher möglichst schnell bestellen.
Die Ölpreise starten nach einigen Schwankungen im gestrigen Handelsverlauf heute Morgen auf Vortagsniveau in den asiatisch geprägten Handel. Auch die Heizölpreise zeigen sich zunächst stabil und besitzen Potenzial für weitere Preisnachlässe.
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13.08.2026, 09:02 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zwar zwischenzeitlich nachgegeben, starten heute aber wieder fester in den Handel. Insgesamt bewegen sich die Notierungen damit auf Vortagesniveau seitwärts. Die Heizölpreise befinden sich generell ebenfalls in einem Seitwärtstr
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zwar zwischenzeitlich nachgegeben, starten heute aber wieder fester in den Handel. Insgesamt bewegen sich die Notierungen damit auf Vortagesniveau seitwärts. Die Heizölpreise befinden sich generell ebenfalls in einem Seitwärtstrend haben aber Potential für leichte Abschläge.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung September kostet zur Stunde 1.236 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1518 Dollar gehandelt.
Die Monatsberichte von EIA, IEA und OPEC haben die Prognosen für die weltweite Ölnachfrage im Jahr 2026 zwar nach unten angepasst, was den Markt zunächst etwas entlastet hat. Allerdings ist die geringere Nachfrage nicht auf eine schwächere Konjunktur zurückzuführen. Vielmehr fehlt aufgrund des knappen Angebots ein Teil des tatsächlichen Ölbedarfs.
Im Mittelpunkt steht daher weiterhin die angespannte Angebotslage. Die Blockade der Straße von Hormus, die ukrainischen Angriffe auf russische Ölanlagen sowie die Sanktionen der EU und USA gegen Russland haben das verfügbare Angebot deutlich reduziert. Zusätzliche Unsicherheit könnte entstehen, falls Russland seine jüngsten Drohungen wahr macht und Schiffe aus der EU beschlagnahmt.
Zudem bleibt unklar, wie viel Öl derzeit tatsächlich über die Straße von Hormus transportiert wird. Weil viele Schiffe ihre Ortungssysteme abgeschaltet haben, lässt sich das Exportvolumen aus dem Persischen Golf nur schwer einschätzen. Möglicherweise gelangt mehr Öl auf den Weltmarkt als bisher vermutet, gesicherte Erkenntnisse gibt es dazu jedoch nicht. Klar ist lediglich, dass die Gespräche zwischen den USA und dem Iran offenbar festgefahren sind und sich die Sicherheitslage nach den jüngsten Angriffen auf Handelsschiffe weiter verschlechtert hat.
Analysten sehen deshalb weiterhin eine hohe Unsicherheit. Durch das Abschalten der Transpondersignale fehle dem Markt ein verlässlicher Überblick über die tatsächliche Versorgungslage. Marktbeobachter rechene damit, dass die Ölpreise volatil bleiben, solange die Straße von Hormus nicht wieder vollständig geöffnet ist und mehr Klarheit über das tatsächliche Angebot herrscht. Preisdämpfende Faktoren wie die zuletzt deutlich gestiegenen US-Ölbestände spielen deshalb derzeit kaum eine Rolle.
Die Risiken rund um die Straße von Hormus scheinen inzwischen weitgehend eingepreist zu sein. Auch Putins Drohungen sind bislang zu unkonkret, um die Märkte nachhaltig zu belasten.
Für den Heizölmarkt deutet sich daher zunächst etwas Spielraum für leichte Preisrückgänge an. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Minus von einem Cent als möglich erscheinen.
12.08.2026, 09:03 Uhr
Die Ölpreise sind gestern deutlich gestiegen und starten auch heute auf einem entsprechend hohem Niveau in den Handelstag. In Folge bleiben auch die Heizölpreise hierzulande hoch.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern deutlich gestiegen und starten auch heute auf einem entsprechend hohem Niveau in den Handelstag. In Folge bleiben auch die Heizölpreise hierzulande hoch.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 89 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 1.328 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1534 Dollar gehandelt.
Marktbeobachter schenken den API-Daten derzeit kaum Aufmerksamkeit, obwohl diese mit einem überraschenden Anstieg der US-Ölbestände eigentlich für sinkende Preise sprechen würden. Der Markt wird aktuell jedoch fast ausschließlich von der angespannten Lage rund um die Straße von Hormus und der Versorgung aus dem Nahen Osten bestimmt.
Eine Entspannung ist dort weiterhin nicht in Sicht. Im Gegenteil: Sowohl der Iran als auch die USA haben ihre Forderungen in den laufenden Verhandlungen verschärft, wodurch eine schnelle Einigung immer unwahrscheinlicher wird. Gleichzeitig stehen Trumps Aussagen, die Schifffahrt durch die Straße von Hormus sei unter Kontrolle, im Widerspruch zu den jüngsten Angriffen auf Handelsschiffe in der Region.
Auch viele Analysten sehen die Risiken weiter auf der Oberseite. Solange es keine Fortschritte in den Verhandlungen gibt und der Iran an seinem Machtanspruch über die Meerenge festhält, dürften die Ölpreise hoch bleiben. Sollte sich die Versorgungslage zusätzlich verschärfen und die weltweiten Lagerbestände weiter sinken, könnte der Brent-Preis sogar wieder die Marke von 100 Dollar je Barrel erreichen.
Vor dem Hintergrund der festgefahrenen Verhandlungen, neuer Angriffe auf Schiffe und weiterer Drohungen des Irans bleibt die Lage für den Ölmarkt vorerst bullisch.
Bei den Heizölpreisen sind heute nur geringe Veränderungen zu erwarten, da sich die Gasöl-Notierungen über Nacht auf hohem Niveau gehalten haben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht allenfalls leichte Abschläge von bis zu 0,25 Cent pro Liter im Tagesverlauf erwarten.
11.08.2026, 08:52 Uhr
Die Ölpreise starten leider mit deutlichen Aufschlägen in den Handelstag, nachdem die angespannte Lage im Nahen Osten die Hoffnung auf einen baldigen Frieden weiter schwinden lässt. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten leider mit deutlichen Aufschlägen in den Handelstag, nachdem die angespannte Lage im Nahen Osten die Hoffnung auf einen baldigen Frieden weiter schwinden lässt. In Folge geht es auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 89 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 1.336 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1535 Dollar gehandelt.
Die Rohölpreise sind mit Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Ausschlaggebend ist vor allem, dass die Hoffnung auf eine baldige Wiederöffnung der Straße von Hormus erneut einen Dämpfer erhalten hat. Der Iran macht die Freigabe der strategisch wichtigen Schifffahrtsroute von mehreren Bedingungen abhängig, weshalb eine rasche Entspannung derzeit unwahrscheinlich erscheint.
Auch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, vorerst auf wirtschaftliche Sanktionen statt auf weitere militärische Maßnahmen zu setzen, konnte den Ölmarkt bislang kaum entlasten. Solange das Risiko möglicher Lieferunterbrechungen bestehen bleibt, dürfte der geopolitische Risikoaufschlag die Ölpreise weiter stützen.
Zusätzliche Unsicherheit geht weiterhin von den Huthi-Rebellen aus. Medienberichten zufolge wurde am Wochenende erneut eine Raffinerie im saudi-arabischen Dschizan angegriffen. Zwar erklärte Saudi Aramco zuletzt, dass die Ölproduktion bislang nicht nennenswert beeinträchtigt wurde, dennoch bleibt das Risiko einer weiteren Eskalation bestehen.
Etwas positivere Signale kommen dagegen aus dem Ukraine-Krieg. Nach Angaben eines US-Regierungsvertreters hat Kiew zugesichert, Ölinfrastruktur und Tanker im Schwarzen Meer außerhalb Russlands nicht anzugreifen. Davon könnte insbesondere Kasachstan profitieren, dessen Rohölexporte zuletzt unter den Angriffen gelitten hatten.
Unterstützung erhalten die Ölpreise zudem durch die jüngsten US-Konjunkturdaten. Schwächere Arbeitsmarktzahlen haben die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank gedämpft. Niedrigere Zinsen gelten als förderlich für die Konjunktur und damit auch für die Nachfrage nach Rohöl.
Die Heizölpreise starten deshalb heute leider mit deutlichen Aufschlägen in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 3 bis 4 Cent pro Liter erwarten.
10.08.2026, 09:09 Uhr
Die Ölpreise starten fester in die neue Handelswoche. Die Heizölpreise in Deutschland bleiben hingegen weitgehend stabil und bewegen sich weiter auf dem Niveau vom Freitag.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten fester in die neue Handelswoche. Die Heizölpreise in Deutschland bleiben hingegen weitgehend stabil und bewegen sich weiter auf dem Niveau vom Freitag.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,4 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 1.210 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1555 Dollar gehandelt.
Die Rohölpreise sind mit moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche gestartet. Ausschlaggebend ist vor allem, dass die Hoffnung auf eine baldige Wiederöffnung der Straße von Hormus erneut einen Dämpfer erhalten hat. Der Iran macht die Freigabe der strategisch wichtigen Schifffahrtsroute von mehreren Bedingungen abhängig, weshalb eine rasche Entspannung derzeit unwahrscheinlich erscheint.
Auch die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, vorerst auf wirtschaftliche Sanktionen statt auf weitere militärische Maßnahmen zu setzen, konnte den Ölmarkt bislang kaum entlasten. Solange das Risiko möglicher Lieferunterbrechungen bestehen bleibt, dürfte der geopolitische Risikoaufschlag die Ölpreise weiter stützen.
Zusätzliche Unsicherheit geht weiterhin von den Huthi-Rebellen aus. Medienberichten zufolge wurde am Wochenende erneut eine Raffinerie im saudi-arabischen Dschizan angegriffen. Zwar erklärte Saudi Aramco zuletzt, dass die Ölproduktion bislang nicht nennenswert beeinträchtigt wurde, dennoch bleibt das Risiko einer weiteren Eskalation bestehen.
Etwas positivere Signale kommen dagegen aus dem Ukraine-Krieg. Nach Angaben eines US-Regierungsvertreters hat Kiew zugesichert, Ölinfrastruktur und Tanker im Schwarzen Meer außerhalb Russlands nicht anzugreifen. Davon könnte insbesondere Kasachstan profitieren, dessen Rohölexporte zuletzt unter den Angriffen gelitten hatten.
Unterstützung erhalten die Ölpreise zudem durch die jüngsten US-Konjunkturdaten. Schwächere Arbeitsmarktzahlen haben die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank gedämpft. Niedrigere Zinsen gelten als förderlich für die Konjunktur und damit auch für die Nachfrage nach Rohöl.
Die Heizölpreise entwickeln sich zum Wochenstart besser als die Rohölpreise und zeigen sich trotz der höheren Rohölpreise weitgehend stabil. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus heutiger Sicht Preisbewegungen von rund einem halben Cent pro Liter erwarten.
07.08.2026, 08:25 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weiter deutlich zugelegt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Folglich tendieren auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weiter deutlich zugelegt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Folglich tendieren auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 1.199 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1520 Dollar gehandelt.
Die neuen Hoffnungen, dass zumindest die Straße von Hormus bald wieder passierbar sein wird, scheinen sich erneut zu zerschlagen. Zwar wurde gestern diesbezüglich eine Einigung zwischen dem Iran und dem Oman verkündet, der Teufel steckt aber wie so oft im Detail.
Denn es steht die Forderung aus Teheran im Raum, dass Schiffen aus den USA und Israel die Durchfahrt komplett verboten werden soll und feindlich eingestufte Staaten Entschädigungszahlungen von bis zu 20 Prozent des Frachtwerts leisten sollen. Davon wären wohl auch im großen Stil Ölexporte aus anderen arabischen Ländern betroffen.
Eine Zustimmung aus Washington ist hierzu wohl kaum zu erwarten, auch wenn US-Präsident Trump wieder einmal ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht gestellt hat. Aber wer nimmt diese Aussagen noch ernst?
Währenddessen werden weiterhin Schiffe auf ihrer Route zum oder durch das Rote Meer von der Huthi-Miliz angegriffen. Am Mittwochabend wurde ein saudischer Öltanker mit einem Marschflugkörper beschossen.
Auch im Krieg zwischen Russland und der Ukraine bleiben vor allem russische Ölanlagen ein wichtiges Angriffsziel ukrainischer Drohnen. In der Nacht zum Donnerstag wurden zwei weitere Raffinerien getroffen. Über das Ausmaß der Schäden ist bislang aber wenig bekannt.
Preisdrückend wirkte lediglich die Preissenkung des saudischen Ölkonzerns Aramco für Lieferungen im September. Diese ging im allgemein bullischen Marktumfeld allerdings unter.
Am Devisenmarkt blieb die neuerliche Wendung im Streit um die Straße von Hormus ebenfalls nicht ohne Wirkung. Der Euro musste einen Teil seiner zuletzt erzielten Gewinne wieder abgeben, kann sich heute Morgen aber noch deutlich über der 1,15-Dollar-Marke stabilisieren.
Die Heizölpreise ziehen heute infolge der gestiegenen Öl-Futures deutlich an. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von drei bis fünf Cent pro Liter erwarten. Gleichzeitig steigen Nachfrage und auch die Transportkosten aufgrund des extremen Niedrigwassers an. Daher sollten gerade Ölheizer mit knappem Tankvorrat nicht länger auf eine Preiswende spekulieren und rechtzeitig zumindest eine Teilmenge bestellen.
06.08.2026, 09:10 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern von den starken Verlusten der Vortage erholt. Rohöl tendierte seitwärts, Gasöl ging etwas höher aus dem Handel. Trotzdem geben die Heizöl-Notierungen hierzulande in der Eröffnung nach.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern von den starken Verlusten der Vortage erholt. Rohöl tendierte seitwärts, Gasöl ging etwas höher aus dem Handel. Trotzdem geben die Heizöl-Notierungen hierzulande in der Eröffnung weiter nach.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,40 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im August kostet zur Stunde 1.140 Dollar. Der Euro kann sich gegenüber dem US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1550 Dollar gehandelt.
Nach aktuellen Meldungen haben sich der Iran und der Oman auf eine sichere Route für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus geeinigt. Dabei geht es um geografische Parameter und eine Einmischung von Drittstaaten ist ausdrücklich nicht gewünscht. US-Präsident Trump bleiben nur seine schon gewohnten Drohungen und er steht dabei wieder einmal als Verlierer an der Seitenlinie, denn von einer US-Kontrolle über die Meerenge ist man wohl weiter denn je entfernt.
Trotzdem startet der Ölkomplex in Summe heute etwas fester in den Tag. Zum einen wurde dies nach Ankündigungen von verschiedenen Seiten bereits erwartet und eingepreist, zum anderen reißen auch die negativen Meldungen nicht ab.
So gab es erneut einen Angriff auf einen saudischen Öltanker durch Huthi-Rebellen im Roten Meer und auch in der Meerenge von Hormus kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, sodass die Durchfahrt zumindest nach aktueller Lage wohl ein Risiko bleibt. Außerdem mussten die Verladungen über das CPC-Terminal in Noworossijsk aufgrund von Sicherheitsbedenken schon wieder eingestellt werden, was die Ölexporte aus Kasachstan massiv nach unten drückt. Die Probleme der russischen Ölindustrie sind zudem hinlänglich bekannt.
Die gestern gemeldeten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen gemischt aus. Zwar gab es bei Rohöl einen moderaten Aufbau von 2,5 Millionen Barrel, dafür gingen aber die Destillat- und Benzinvorräte um 3,5 beziehungsweise 1,6 Millionen Fass zurück. Insgesamt bleiben die Gesamtbestände auf dem niedrigsten Niveau der letzten vier Jahre.
Am Devisenmarkt bleibt der Euro gegenüber dem US-Dollar in diesen Tagen auf der Gewinnerstraße. Gestern konnte unsere Gemeinschaftswährung von eher schwach ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten und der Hoffnung auf eine Annäherung im Iran-Krieg profitieren und weiter leicht zulegen.
Die Heizölpreise haben seit Monatsbeginn im Schnitt um rund acht Cent pro Liter nachgegeben und angesichts der allgemeinen Versorgungslage wieder ein halbwegs attraktives Niveau erreicht. Zu den Belastungsfaktoren gehören nämlich auch die weiterhin extrem niedrigen Pegelstände an Rhein und Donau, die die Frachten deutlich erhöht haben. Heute sieht es aus morgendlicher Sicht nach weiteren leichten Abschlägen aus. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen etwas belebt, bleibt aber für die Jahreszeit immer noch deutlich unter dem Durchschnitt.
05.08.2026, 08:07 Uhr
Die Ölpreise sind gestern weiter deutlich zurückgefallen und die Rohöl-Futures der Sorte Brent haben sich zuletzt um mehr als zwanzig Prozent verbilligt. Auch bei den Heizöl-Notierungen waren deutliche Abschläge zu beobachten.
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern weiter deutlich zurückgefallen und die Rohöl-Futures der Sorte Brent haben sich binnen knapp zwei Wochen um mehr als zwanzig Prozent verbilligt. Auch bei den Heizöl-Notierungen waren zuletzt deutliche Abschläge zu beobachten.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,70 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 1.102 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum Dollar weiter leicht hinzugewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1535 Dollar gehandelt.
Wieder einmal gibt es Hoffnung, dass es ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran geben könnte, das den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wieder ins Laufen bringen könnte. Laut dem Nachrichtenportal Axios könnte bereits heute eine derartige Vereinbarung konkret angekündigt werden. Inhaltlich soll diese im Wesentlichen mit dem vorläufigen Friedensabkommen von Juni übereinstimmen, sodass es für die Durchfahrt für eine Zeitdauer von 60 Tage keine Gebühren oder Abgaben geben soll.
Ob es tatsächlich dazu kommt wird man sehen, der Ölmarkt ist auf jeden Fall ein wiederholtes Mal auf den Zug aufgesprungen und so wurden die Rohölpreise in hoffnungsfroher Erwartung schon mal auf den niedrigsten Stand seit knapp vier Wochen nach unten gehandelt. Gleiches gilt für die Gasöl-Notierungen.
Dies ist umso erstaunlicher, als dass sich die Versorgungslage in den letzten Wochen durch die Angriffe der Huthi-Miliz auf die Schifffahrt durchs Rote Meer und weitere erfolgreiche ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen eher noch verschlechtert hat und eine Lösung für diese Probleme weiter nicht in Sicht ist.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute fielen allerdings leicht preisdrückend aus. Zwar wurde bei den Destillaten ein Rückgang vermeldet, gleichzeitig hat sich die Vorratslage bei Rohöl aber überraschend etwas verbessert. Heute Nachmittag werden die umfang- und auch einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) bekanntgegeben.
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zulegen. Auch hier war die Hoffnung auf eine Einigung im Iran-Krieg und die in Folge gefallenen Ölpreise der bestimmende Faktor.
Die Heizölpreise haben sich in den letzten Tagen erfreulicherweise nach unten entwickelt und werden heute mit weiteren Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem bis drei Cent pro Liter erwarten, je nachdem wie stark der gestrigen Rückgang regional bereits eingepreist wurde. Weiterhin ist die Kaufbereitschaft der Ölheizer aber gering. Die nächste Heizperiode naht und die Füllstände sind niedrig. In den nächsten Wochen ist daher mit einer extrem hohen Nachfrage zu rechnen, die von der Logistik kaum zu bewältigen sein wird.
04.08.2026, 09:19 Uhr
Die Ölpreise starten heute leider wieder fester in den Handel, nachdem die gestern aufgekeimte Hoffnung auf Verhandlungen einmal mehr zu Entäuschung führte. Trotz der steigenden Rohölpreise starten die Heizölpreise aufgrund niedrigerer Gasölpreise und des
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Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten heute leider wieder fester in den Handel, nachdem die gestern aufgekeimte Hoffnung auf Verhandlungen einmal mehr zu Entäuschung führte. Trotz der steigenden Rohölpreise starten die Heizölpreise aufgrund niedrigerer Gasölpreise und des günstigeren Euro-Dollar-Wechselkurses mit Abschlägen in den heutigen Handelstag.
Aktuell stehen die Oktober-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,45 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 1.170 Dollar. Der Euro wird heute Morgen zu Kursen um 1,1509 Dollar gehandelt.
Nach dem deutlichen Preisrückgang zum Wochenauftakt geht es mit den Ölpreisen inzwischen wieder nach oben. Trotz der von Donald Trump angekündigten Gespräche mit dem Iran bleibt eine diplomatische Lösung des Konflikts weiterhin fraglich. Zuletzt verschärfte der US-Präsident sogar wieder seine Rhetorik und bezeichnete sein Gesprächsangebot als "letzte Chance".
Die Ölpreise schwanken bereits seit Wochen stark. Hauptgrund ist der Konflikt am Persischen Golf, der sich nach dem Ende der Waffenruhe im Juni erneut verschärft und mittlerweile auch auf das Rote Meer ausgeweitet hat. Zwischenzeitlich gab es zwar immer wieder Hoffnungen auf eine diplomatische Annäherung, konkrete Fortschritte blieben bislang jedoch aus.
Am Montag sagte Trump einen geplanten größeren Angriff auf den Iran ab. Gleichzeitig erklärte er, der Iran und weitere Staaten im Nahen Osten hätten um Gespräche über ein Ende des Krieges und den Konflikt um die Straße von Hormus gebeten. Aus Teheran kam allerdings umgehend Widerspruch. Nach Angaben des iranischen Außenministeriums finden derzeit weder Verhandlungen mit den USA statt, noch seien entsprechende Treffen geplant.
Auch die Marktbeobachter bleiben deshalb vorsichtig. Ähnliche Hoffnungen auf eine Entspannung hat es bereits mehrfach gegeben, ohne dass daraus eine dauerhafte Lösung entstanden ist. Dass der Iran Gespräche dementiert und Trump gleichzeitig mit weiteren Konsequenzen droht, lässt das Risiko einer erneuten Eskalation weiterhin hoch erscheinen.
Viel Marktbeobachter erwartet anhaltend starke Preisschwankungen. Solange Öllieferungen auf andere Routen verlagert werden können und die Spannungen mit dem Iran bestehen bleiben, dürfte sich das Auf und Ab an den Ölmärkten fortsetzen.
Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch die ukrainischen Angriffe auf die russische Ölinfrastruktur. Im Juli wurden rund 30 Attacken auf Tanker, Raffinerien und andere Einrichtungen registriert. Damit war es einer der angriffsstärksten Monate seit Beginn des Krieges im Jahr 2022.
Etwas Entspannung gibt es dagegen an den wichtigen Schwarzmeerhäfen. Am Exportterminal des Caspian Pipeline Consortium (CPC) konnten in den vergangenen Tagen wieder vier Tanker beladen werden. Das Terminal spielt insbesondere für die kasachischen Ölexporte eine wichtige Rolle.
Insgesamt wird daher die Lage wieder leicht bullisch eingeschätzt. Solange konkrete Hinweise auf ernsthafte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran fehlen, bleibt weiteres Aufwärtspotenzial bei den Ölpreisen bestehen. Auch bei den Inlandspreisen zeichnet sich heute ein leichter Anstieg ab. Im Vergleich zu gestern Morgen bleiben aufgrund des kräftigen Preisrückgangs vom Montag jedoch weiterhin deutliche Abschläge bestehen.
Die Heizölpreise können heute von der aktuellen Entwicklung des Gasölpreises und des Euro-Dollar-Wechselkurses profitieren. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von bis zu drei Cent pro Liter erwarten.