22.02.2024, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern uneinheitlich entwickelt. Während Rohöl stärkere Aufschläge verzeichnet hat, blieb das Plus bei Gasöl moderat. In Folge werden die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert bis leicht höher in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern uneinheitlich entwickelt. Während Rohöl stärkere Aufschläge verzeichnet hat, blieb das Plus bei Gasöl eher moderat. Da es auch noch leichte Währungsgewinne gibt, werden die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert bis leicht höher in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 841 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0840 US-Dollar gehandelt.

Nichts Neues vom Ölmarkt. Gestern gab es nach dem Rückgang des Vortages wieder leichte Gewinne, so dass sich der Seitwärtstrend der letzten Wochen weiter fortsetzt.
Insgesamt bleibt die Grundstimmung in diesen Tagen aber eher bullish. Neben der unsicheren Lage im Nahen Osten und den ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen, kommen neuerdings auch wieder Hiobsbotschaften aus Libyen. Hier gibt es seit Jahren immer wieder Streiks und Kämpfe um die Öleinnahmen des Landes. Gestern wurde vermeldet, dass eine Raffinerie mit einer täglichen Verarbeitungskapazität von 120.000 Barrel belagert wird und somit außer Betrieb ist.
Eher bearish, also preisrückend fielen die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) aus. Hier gab es bei Rohöl einen deutlichen Zuwachs, bei Benzin ein leichtes aber unerwartetes Plus. Lediglich die Destillat-Vorräte gingen stärker zurück als erwartet. Bislang reagierten die Börsianer aber kaum auf die Zahlen und warten wohl vorsichtshalber auf die heute Nachmittag auf der Agenda stehenden Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern weitere leichte Gewinne erzielen. Das EU Verbrauchervertrauen entwickelte sich per Februar etwas besser als erwartet. Zudem bestätigte das Sitzungsprotokoll des letzten Treffens der US-Notenbank die Erwartung, dass es in den Staaten mit der ersten Zinssenkung wohl noch etwas dauern könnte.

Auch dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute wohl nur mit leichten Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen weiterhin in der schon gewohnten Seitwärtsbewegung, die sich auch in nächster Zeit durchaus weiter fortsetzen könnte. Voraussetzung hierfür ist aber, dass die Lage im Nahen Osten nicht eskaliert.
21.02.2024, 08:13 Uhr
Die Ölpreise sind nach dem Anstieg zu Wochenbeginn gestern wieder zurückgefallen. Besonders deutlich ging es mit Gasöl nach unten, sodass in Folge die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen in den heutigen Tag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach dem Anstieg zu Wochenbeginn gestern wieder zurückgefallen. Besonders deutlich ging es mit Gasöl nach unten, sodass in Folge die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen in den heutigen Tag starten werden.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 840 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0815 US-Dollar gehandelt.

Nach einem impulslosen Handel am Montag, bei dem auch noch feiertagsbedingt die Händler aus den USA fehlten, gab es auch gestern wenig neue marktbewegende Nachrichten. Weiterhin ist die Grundstimmung am Ölmarkt eher bullish, was natürlich vor allem an der nach wie vor extrem unsicheren Lage im Nahen Osten liegt. Aber auch die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen sorgen dafür, dass die Rohölpreise in diesen Tagen und Wochen wohl nur wenig Potenzial nach unten haben.
Gestern waren die meisten Börsianer aber anscheinend der Meinung, dass die geopolitischen Risiken derzeit ausreichend berücksichtigt sind und nahmen mit einem schwachen Start der US-Aktienmärkte erstmal die Gewinne der letzten Tage mit.
Heute warten die Marktteilnehmer auf das Sitzungsprotokoll des letzten Treffens der US-Notenbank, das Aufschluss über die Chance einer baldigen Senkung des Leitzinses geben soll. Die zuletzt geschwundene Hoffnung auf eine Zinswende schon im Frühjahr ist derzeit sicherlich einer der wichtigsten preisdrückenden Aspekte.
Nach Börsenschluss werden die wöchentlichen US-Ölbestandsdatan des American Petroleum Institute (API) bekanntgegeben, morgen Nachmittag folgen dann die Zahlen des Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern zulegen und dabei den höchsten Stand seit knapp drei Wochen erreichen. Unsere Gemeinschaftswährung profitiert  dabei von einem weiterhin hohen Lohnkostendruck, der auch baldige Zinssenkungen durch die EZB verhindern könnte.

Gute Vorgaben also heute für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit schönen Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem Cent pro Liter erwarten. Bereits gestern drehte der Markt nach anfänglichen leichten Aufschlägen noch in die Verlustzone, was sich sofort auf die Nachfrage auswirkte, die sich zum Wochenstart zwar etwas erholt hat, generell aber immer noch auf einem recht niedrigem Niveau verharrt.
20.02.2024, 08:21 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf wieder angezogen und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Anfang November. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls mit Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf wieder angezogen und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Anfang November. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls mit Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 855 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt haben die bullish, also preistreibend zu wertenden Einflüsse zuletzt wieder die Oberhand gewonnen. Die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer, der Gaza-Konflikt und nicht zuletzt die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen lassen wenig Spielraum nach unten. Hinzu kommt, dass aus China zuletzt eher positive Signale gekommen sind, die auf eine weiterhin robuste Ölnachfrage schließen lassen und die Einhaltung der Preisobergrenze für russisches Öl zuletzt wohl stärker überwacht und sanktioniert wird. So haben die Rohölpreise gestern wieder dann höchste Niveau der letzten Monate erreicht.
Derzeit gibt es auch wenig Hoffnung auf einen stärkeren Rückgang der Ölpreise. Die lange bezweifelten, da freiwilligen zusätzlichen Förderkürzungen der OPEC+ werden wohl im Großen und Ganzen konsequent umgesetzt, sodass der Markt derzeit wohl eher ausgeglichen statt überversorgt ist. Sollte die Fördervereinigung bei ihrem nächsten Treffen eine Fortführung ihrer restriktiven Förderpolitik beschließen, würde dies wohl zwangsläufig weiter steigende Notierungen zur Folge haben, da ja der globale Ölverbrauch, trotz aller Bemühungen der CO2-Reduzierung, auch in diesem und im nächsten Jahr weiter ansteigen soll. Nur ein starker wirtschaftlicher Einbruch könnte aus heutiger Sicht zu einem gravierenderen Rückgang der Ölpreise führen.

Am Devisenmarkt gab es gestern aufgrund des Feiertages in den USA einen recht impulslosen Handel, bei dem die Ölwährung US-Dollar im Vergleich zum Euro etwas zulegen konnte. Nachdem erste Zinssenkungen nun nicht mehr für das Frühjahr, sondern erst im Sommer erwartete werden stellt sich für die Händler derzeit die Frage, ob diese zuerst in den USA oder in Europa starten werden.

Aufgrund der gestiegenen Rohöl- und Gasöl-Notierungen werden die Heizölpreise hierzulande heute leider wieder mit Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit Wochen existente Seitwärtstrend weiter fort. Da es nur wenig Hoffnung auf deutlich fallende Kurse, dafür aber ein latentes Risiko einer Eskalation der Lage im Nahen Osten gibt, sollten gerade sicherheitsorientierte Ölheizer durchaus einen vorgezogenen Bevorratungskauf in Erwägung ziehen.
19.02.2024, 08:44 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag zum Start zurückgefallen, haben in der zweiten Tageshälfte die Verluste aber wieder wettgemacht um heute morgen wieder etwas schwächer in den Handel zu gehen. Mit etwas Glück werden die Heizöl-Notierungen heute etwas nachgeben Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag zum Start deutlich zurückgefallen, haben in der zweiten Tageshälfte die Verluste aber wieder wettgemacht um heute morgen wiederum etwas schwächer in die neue Handelswoche zu gehen. Mit etwas Glück werden die Heizöl-Notierungen heute also etwas nachgeben.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,80 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 848 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0790 US-Dollar gehandelt.

Auch zum Start in die neue Woche bleiben die Themen am Ölmarkt die gleichen. Die extrem unsichere Lage im Nahen Osten sorgt dafür, dass die Rohölpreise auf hohem Niveau bleiben. Neue Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und eine durch Israel angedrohte Bodenoffensive lassen kaum Hoffnung auf eine Entspannung der Lage.
Zuletzt gab es zudem auch eher robuste Zahlen zur globalen Ölnachfrage, so wie beispielsweise am Freitag aus China. Dort ist die Zahl der Inlandsreisen zum asiatischen Mondneujahr im Vergleich zum Vorjahr um über 34 Prozent angestiegen und zum Jahr 2019 vor der Pandemie um 19 Prozent. Dies lässt auf einen erhöhten Kraftstoffverbrauch im größten Ölverbrauchsland der Welt schließen.
Der derzeit einzige preisdrückende Faktor ist die Tatsache, dass die Zinsen sowohl in den USA, als auch in Europa aufgrund der nach wie vor recht hohen Inflation bis auf Weiteres hoch bleiben werden. Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen blieb auch in der vergangenen Woche weiter relativ konstant bei knapp 500 Einheiten und hat somit kaum Einfluss auf die Preisfindung.
Heute ist auch wegen eines Feiertags in den USA mit einem eher ruhigen Handel zu rechnen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar am Freitag nach Veröffentlichung des neuen Erzeugerpreisindex aus den USA etwas zulegen. Dieser ist per Januar um 0,9 Prozent angestiegen, die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Plus von 0,6 Prozent gerechnet. Dies festigt die Annahme, dass es mit ersten Zinssenkungen durch die Fed wohl noch etwas länger dauern könnte.

Zum Wochenstart also insgesamt recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise wenig verändert bis leicht schwächer starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls Abschläge bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Weiterhin ist das Interesse am Heizölkauf recht gering, es fehlen aufgrund der stabilen Preisentwicklung die entsprechenden Impulse. Außerdem blieb der Verbrauch aufgrund der milden Witterung zuletzt geringer als es um diese Jahreszeit eigentlich üblich ist.
16.02.2024, 08:15 Uhr
Die Ölpreise haben nach dem schönen Rücksetzer vom Mittwoch gestern leider schon wieder deutlich zugelegt. Auch aufgrund von Währungsgewinnen dürften die heutigen Aufschläge bei den Heizöl-Notierungen hierzulande aber eher gering bis moderat ausfallen. Mehr

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach dem schönen Rücksetzer vom Mittwoch gestern leider schon wieder deutlich zugelegt. Auch aufgrund von Währungsgewinnen dürften die heute zu erwartenden Aufschläge bei den Heizöl-Notierungen hierzulande aber eher gering bis moderat ausfallen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,80 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 856 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0760 US-Dollar gehandelt.

Wie gewonnen so zerronnen, könnte man den gestrigen Tag am Ölmarkt aus Verbrauchersicht beschreiben. Die zarte Hoffnung auf eine Abwärtskorrektur wurde schon im Ansatz wieder zunichte gemacht, nachdem die Rohölpreise aufgrund eines schwächeren Dollarkurses am frühen Nachmittag wieder deutlich angezogen haben. Nach Veröffentlichung des Monatsreports der Internationalen Energieagentur (IEA), in dem für dieses Jahr mit einer leichten Überversorgung gerechnet wird, ging es mit dem Ölkomplex gestern am Vormittag zunächst nochmals etwas nach unten.
Am Nachmittag gab es dann aber schwache Wirtschaftsindikationen aus den USA, die neue Hoffnung auf baldige Zinssenkung durch die Federal Reserve machen, was wiederum die Konjunktur ankurbeln und den Ölverbrauch erhöhen soll. Außerdem verbilligt ein fallender "Greenback" Ölkäufe außerhalb des Dollarraumes.
Weiter preistreibend bzw. -stützend wirkt natürlich nach wie vor die Lage im Nahen Osten, wo Raketenangriffe der Hisbollah auf Ziele im Norden Israels die Sorge vor einer Ausweitung des Konfliktes weiter erhöht haben. Außerdem hat das US-Energieministerium gestern mitgeteilt, dass im Juni weitere drei Millionen Barrel in die strategischen Reserven zurückfließen sollen, wozu entsprechende Ausschreibungen platziert worden sind. Ein bald wieder gelöschter Brand in einer norwegischen Raffinerie dürfte nur vorübergehend für einen Wegfall von 240.000 Barrel pro Tag sorgen.

Am Devisenmarkt geriet der US-Dollar nach den bereits erwähnten schwachen Konjunkturdaten gestern im Vergleich zum Euro zeitweise deutlich unter Druck. Die Kernrate der Einzelhandelsumsätze ging per Januar überraschend um 0,6 Prozent zurück, erwartet wurde ein Plus von 0,2 Prozent. Ähnlich sah es bei der Industrieproduktion aus. Eine baldige Wende in der US-Zinspolitik ist dadurch wieder etwas wahrscheinlicher geworden, was zu Dollar-Verkäufen und Euro-Käufen geführt hat.

Auch Dank der Währungsgewinn werden die Heizölpreise hierzulande heute nur mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Aufschläge in einer Größenordnung von einem halben bis maximal einem Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor bleibt das Interesse am Heizölkauf außerordentlich gering, was zum einen sicherlich an der unspektakulären Preisentwicklung liegt, zum anderen aber natürlich auch an der Tatsache, dass der Verbrauch in diesen milden Tagen sehr gering ist.

15.02.2024, 08:31 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Veröffentlichung der DOE-Bestandsdaten kräftig nachgegeben und sind auf Tagestief aus dem Handel gegangen. Auch heute starten die Futures schwach, sodass die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Abschlägen eröffnen werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Veröffentlichung der Bestandsdaten des Department of Energy (DOE) kräftig nachgegeben und sind auf Tagestief aus dem Handel gegangen. Auch heute starten die Futures schwach, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise ebenfalls mit deutlichen Abschlägen eröffnen werden.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,30 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 844 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar leicht zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0730 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise mit Start in den Februar bislang deutlich angezogen haben, gab es gestern nun eine Korrektur, was aber sicherlich noch keine Trendwende bedeutet.
Zu stark sind derzeit die bullishen, also preistreibenden Einflüsse durch die unsichere geopolitische Lage, die Förderkürzungen der OPEC+ und die gleichzeitig nach wie vor recht robuste globale Ölnachfrage, die in diesem und nächsten Jahr wohl noch weiter deutlich zunehmen wird, zumindest wenn es nach dem jüngst veröffentlichten Monatsbericht der OPEC geht. Wie die Internationale Energieagentur (IEA) die aktuelle Lage am Ölmarkt aktuell einschätzt, wird der heute Vormittag erwartete monatliche Report zeigen.
Die am Dienstagabend nach Börsenschluss vermeldeten US-Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen noch relativ neutral aus, da der Rückgang bei den Produkten den Zuwachs der Rohölvorräte im Großen und Ganzen ausgeglichen hat. Eindeutig bearish, also preisdrückend fielen hingegen die gestern veröffentlichten DOE-Zahlen aus. Hier gab es bei Rohöl einen enormen Aufbau von 12 Millionen Barrel und nur einen geringen Rückgang bei Destillaten. Die Benzin-Bestände gingen um 3,7 Millionen Barrel zurück, was um diese Jahreszeit aber eher weniger Beachtung findet. Eher schon die Gesamtnachfrage, die im Vergleich zur Vorwoche um fast eine Million Barrel pro Tag zurückgegangen ist. Gleichzeitig konnte die Ölförderung weiter leicht auf 13,3 Millionen Barrel pro Tag gesteigert werden. Kein Wunder, dass der Ölkomplex nach diesen Zahlen kräftig eingebrochen ist.

Am Devisenmarkt war zunächst der Dollar weiter gefragt, da nach den jüngsten US-Inflationsdaten eine baldige Senkung der Leitzinsen sehr unwahrscheinlich geworden ist. Überraschend gute Zahlen zur EU Industrieproduktion, die per Dezember nicht wie erwartet um 4,1 Prozent gefallen, sondern um 1,2 Prozent gestiegen ist, sorgten dann aber dafür, dass sich unsere Gemeinschaftswährung wieder erholen konnte.

Aufgrund der stark gefallenen Rohöl- und vor allem Gasöl-Notierungen, werden die Heizölpreise hierzulande heute mit kräftigen Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Einschätzung ein Minus in einer Größenordnung von rund zwei Cent pro Liter erwarten. Vielleicht kurbelt das die Nachfrage wieder etwas an, die mitten im Winter derzeit im "Sommerloch" steckt. Die meisten Ölheizer sind anscheinend noch gut eingedeckt und spekulieren auf fallende Notierungen. Außerdem war der Brennstoffverbrauch in den letzten Wochen aufgrund der milden Temperaturen eher gering.
14.02.2024, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst weitere Aufschläge erzielen können, gegen Handelsschluss setzten dann aber leichte Gewinnmitnahmen ein, vor allem bei Gasöl. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute tendenziell schwächer in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zunächst weitere Aufschläge erzielen können, gegen Handelsschluss setzten dann aber leichte Gewinnmitnahmen ein, vor allem bei Gasöl. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute tendenziell schwächer in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,60 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 872 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0720 US-Dollar gehandelt.

Mit einem positiven Signal aus der deutschen Wirtschaft, wo der ZEW Konjunkturerwartungsindex per Februar überraschend deutlich von 15,2 auf 19,9 Punkte angestiegen ist, und einem durchaus bullish, also preistreibend zu wertenden Monatsbericht der OPEC, zogen die Rohölpreise gestern bis zum Nachmittag hin weiter an. Das Ölkartell erwartet für dieses Jahr weiterhin ein globales Ölnachfragewachstum von 2,25 auf 104,40 Millionen Barrel pro Tag, im nächsten Jahr soll der tägliche weltweite Ölverbrauch sogar auf 106,25 Millionen Fass ansteigen.
Der wenig später veröffentlichte US Verbraucherpreisindex trübte dann die Stimmung an den Finanzmärkten und auch am Ölmarkt etwas ein. Per Januar gab es hier nämlich eine Plus von 3,1 Prozent, die Erwartung lag aber bei einer Teuerungsrate von nur 2,9 Prozent. Dies trübt die Hoffnung auf eine baldige Senkung der Leitzinsen durch die Federal Reserve weiter ein. Von da ab ging es mit dem Ölkomplex bergab.
Die nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen spektakulär, aber unterm Strich aber eher neutral bis leicht bullish aus. Einem kräftigen Anstieg bei Rohöl stand ein noch deutliches Minus bei den Produkten gegenüber, sodass die Zahlen eher für wieder steigende Futures sprechen würden. Die Händler warten aber wohl wie so oft auf die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Zahlen des Department of Energy (DOE).

Auch am Devisenmarkt verfehlten die neuen Inflationszahlen aus den USA ihre Wirkung nicht. Kurz nach Veröffentlichung sackte der Euro im Vergleich zum US-Dollar ab und bewegt sich seitdem nur noch knapp über der 1,07-Dollar-Marke seitwärts. Die vor kurzem noch schon für das Frühjahr erwartete Zinswende ist in den USA zumindest vorerst wohl vom Tisch.

Trotz der deutlichen Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute mit Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Das Heizöl-Geschäft bleibt weiterhin ungewöhnlich ruhig. Die Zahl der Marktbeobachter und die Lieferfrist liegt auf einem niedrigem Niveau, die Kaufaktivität sogar auf einem sehr niedrigem Stand.
13.02.2024, 08:09 Uhr
Die internationalen Ölpreise haben sich gestern wenig bewegt und starten auch heute Morgen weitgehend stabil in den asiatisch geprägten Handel. Auch bei den Heizöl-Notierungen wird es daher zumindest in der Eröffnung heute keine neue Richtung geben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern wenig bewegt und starten auch heute Morgen weitgehend stabil in den asiatisch geprägten Handel. Auch bei den Heizöl-Notierungen wird es daher zumindest in der Eröffnung heute keine eindeutig neue Richtung geben.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,20 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung März kostet zur Stunde 878 Dollar. Der Euro gibt im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas nach und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Auch zum Start in die neue Woche blieben die Themen am Ölmarkt die selben. Nach wie vor lässt die unsichere Lage im Nahen  Osten kaum Spielraum für deutlich nachgebende Rohölpreise. Auf der anderen Seite läuft es wirtschaftlich in einigen Regionen derzeit eher schlecht, sodass der globale Ölbedarf zumindest in diesen Wochen nicht so stark steigt, dass es trotz der Förderkürzungen der OPEC+ zu einer deutlichen Unterversorgung kommen sollte.
Die Marktteilnehmer warten nun auf neue Impulse, die gestern ausgeblieben sind. Der Rest der Woche ist jedoch gespickt von neuen wichtigen Indikationen. So gibt es heute den neuen Monatsbericht der OPEC und am Abend nach Börsenschluss die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API). Morgen folgen dann die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) und am Donnerstag der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA). Außerdem gibt es in den nächsten Tagen wichtige Konjunkturdaten aus den USA und der Europäischen Union.

Auch am Devisenmarkt zeigt sich ein ähnliches Bild. Hier werden heute neue Einflüsse vom neuen Verbraucherpreisindex aus den USA kommen. Experten erwarten, dass hier die Inflationsrate auf unter drei Prozent gefallen ist. Gegen 14.30 Uhr wissen die Händler mehr. Gestern gab es, wie schon in den letzten Tagen, einen recht ruhigen Handel mit kaum größeren Kursbewegungen zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute kaum verändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht tendenziell ein leichtes Minus in einer Größenordnung von maximal einem halben Cent pro Liter erwarten. Auch hier geht es in diesen Tagen extrem ruhig zu, was natürlich im Wesentlichen an Fasching bzw. Karneval liegt, aber auch sicherlich zum Großteil der milden Witterung der letzten Tage und Wochen geschuldet ist. Die Zahl der Marktbeobachtern ist ebenso gering wie die Kaufaktivität. In Folge gehen auch die Lieferfristen weiter zurück.
09.02.2024, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben leider auch gestern wieder deutlich zugelegt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach den höchsten Stand des bisherigen Jahres erreichen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben leider auch gestern wieder deutlich zugelegt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Auch wenn die Futures heute Morgen im asiatisch geprägten Handel bislang wieder leicht nachgeben, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach den höchsten Stand des bisherigen Jahres erreichen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 888 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die zu Jahresbeginn erwartete "Ölschwemme" ausgeblieben ist und zur angespannten Lage im Nahen Osten nun auch noch die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen hinzugekommen sind, ziehen die Rohölpreise wieder deutlich an. Da in dieser Woche zudem auch die Produktbestände in den USA überraschend gefallen sind, geht es mit den Gasöl-Notierungen noch stärker nach oben.
Preistreiber in dieser Woche war außerdem die schwindende Hoffnung auf einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas und die Tötung eines Hisbollah-Kommandeurs durch einen Drohnenangriff der USA. Eine Beruhigung in der Region ist also nicht in Sicht.
Die Nachfrageseite bleibt relativ stabil, auch wenn die globale Konjunktur nicht unbedingt blüht. Trotzdem zeigt sich die Wirtschaft vor allem in den USA, aber auch in Teilen Asiens recht robust, so dass der weltweite Ölbedarf auf hohem Niveau bleibt und in diesem und im nächsten Jahr weiter ansteigen wird. Ob und wann die OPEC+ die Fördermengen wieder anheben wird, ist bislang noch unklar.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder einen recht ruhigen Handel. Nachdem die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 227.000 auf 218.000 zurückgegangen ist und sich somit der US-Arbeitsmarkt weiter recht robust präsentiert, knickte der Euro zwar kurz ein, konnte sich aber schnell wieder erholen.

Die Heizölpreise hierzulande werden leider auch heute wieder mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten, ein neues Jahreshoch ist somit wahrscheinlich. Wer knapp bei Tank ist und auf der sicheren Seite stehen will, sollte trotzdem vorsorglich bestellen, denn eine jederzeit mögliche Eskalation der Lage im Nahen Osten hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die Ölpreise.
08.02.2024, 08:51 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern weitere deutliche Gewinne erzielen können und Gasöl in Euro ist auf dem höchsten Stand seit drei Monaten geklettert. In Folge setzen leider auch die Heizöl-Notierungen ihren Aufwärtstrend der letzten Tag weiter fort. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern weitere deutliche Gewinne erzielen können und Gasöl in Euro ist auf dem höchsten Stand seit drei Monaten geklettert. In Folge setzen leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Aufwärtstrend der letzten Tag weiter fort.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,50 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 873 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0780 US-Dollar gehandelt.

Nach einem kurzen Rücksetzer in der letzten Woche haben die Rohölpreise nun leider wieder Fahrt aufgenommen und die Futures tendieren seit Mitte Dezember nach oben. Noch deutlicher ist die Entwicklung bei Gasöl, dem unversteuerten Vorprodukt und Diesel und Heizöl. Hier ist, wie eingangs bereits erwähnt, der höchste Stand seit Anfang November erreicht.
Die Gründe für den Anstieg liegen auf der Hand. Die extrem labile politische Lage im Nahen Osten mit den permanenten Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer, die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Ölanlagen und nicht zuletzt die Förderkürzungen der OPEC+ lassen kaum eine andere Richtung zu. Gleichzeitig bleibt der globale Ölbedarf hoch und die für das traditionell nachfrageschwache erste Quartal erwartete Überversorgung dürfte, wenn überhaupt, nicht besonders hoch ausfallen.
Seit gestern ist nun auch die zarte Hoffnung auf einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas zumindest vorerst gestorben, nachdem der israelischen Premierminister Netanjahu den Vorschlag der Gegenseite bzw. deren Änderungswünsche kategorisch abgelehnt und wieder sehr scharfe Rhetorik angewandt hat.
Die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen gestern uneinheitlich aus. Während es bei Rohöl einen unerwartet deutlichen Aufbau von 5,5 Millionen Barrel gegeben hat, gingen die Produktvorräte deutlich zurück. Hauptgrund hierfür dürfte die auf ein Langzeittief gefallene Raffinerieverbeitung sein, was wiederum größtenteils auf Wartungsarbeiten zurückzuführen ist.

Am Devisenmarkt tat sich gestern nicht viel. Der Euro konnte im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar ganz leicht zulegen, heute morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung bislang weiter nach oben. Nachdem in den USA die Erwartung baldiger Zinssenkungen einen Dämpfer verliehen bekommen hat, lassen jüngste Äußerungen von EZB-Direktorin Schnabel nun auch seitens der EZB keine baldigen Lockerungen erwarten.

Die Heizölpreise hierzulande kennen seit Tagen leider nur noch eine Richtung ist die ist steil nach oben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute weitere Aufschläge in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Noch ist das Preisniveau aber durchaus akzeptabel. Die Notierungen stehen derzeit genau am Durchschnittspreis der letzten drei Monate. Wer für die laufende Heizperiode nachtanken muss, sollte dies nicht weiter auf die lange Bank schieben.
07.02.2024, 08:44 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern vom Start weg nach oben entwickelt und sind in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel gegangen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern unter den üblichen Schwankungen vom Start weg nach oben entwickelt und sind in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel gegangen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag gehen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 846 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0770 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt haben die "Bullen", also die Händler die auf steigende Preise wetten, zuletzt wieder etwas die Oberhand gewonnen. Dies hat mehrere Gründe. Neben der extrem instabilen politischen Lage im Nahen Osten und dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine, haben zuletzt recht robuste Konjunkturdaten aus den USA nicht nur dafür gesorgt, dass der Markt nun nicht mehr mit einer baldigen Leitzinssenkung durch die Federal Reserve, sondern im Gegenzug wohl auch mit einer weiterhin robusten Ölnachfrage rechnet.
Dies wurde gestern im Großen und Ganzen auch vom aktuellen Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) bestätigt. Hier gab es keine größeren Korrekturen bezüglich der globalen Ölnachfrage und der Entwicklung der Rohölpreise. Für das Gesamtjahr 2024 erwarten die Experten sogar eine leichte Unterversorgung von 120.000 Barrel pro Tag, sodass die globalen Ölvorräte tendenziell zurückgehen dürften.
Die nach Börsenschluss vermeldeten wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) brachte keine größere Überraschung. Bei Rohöl gab es den erwartet leichten Aufbau, bei den Destillaten einen etwas stärkeren Rückgang. Überraschend deutlich fiel der Zuwachs bei Benzin aus. Heute warten die Marktteilnehmer auf die wesentlich umfang- und einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt startete der Euro gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar schwach in den Tag, obwohl am Morgen per Dezember ein überraschend deutliches Plus beim Auftragseingang der deutschen Industrie vermeldet wurde. Später konnte unsere Gemeinschaftswährung aber wieder etwas zulegen, was mit Aussagen des EZB-Direktoriumsmitglieds Isabel Schnabel in Verbindung zu bringen ist, die sich wiederholt gegen vorzeitige Zinssenkungen ausgesprochen hat.

Die Heizölpreise hierzulande starten leider auch heute wieder mit Aufschlägen und setzen somit den Aufwärtstrend der letzten Tage fort. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen deuten aber eher auf eine Verteuerung um lediglich einen halben Cent pro Liter hin. Ein Teil des Anstieges der internationalen Ölpreis wurde bereits gestern eingepreist. Die Nachfrage zeigt sich auch weiterhin von der schwachen Seite.