16.09.2021, 08:47 Uhr
Die Ölpreise haben leider gestern weiter zulegen können und starten auch heute morgen mit fester Tendenz. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben leider gestern weiter zulegen können und starten auch heute morgen mit fester Tendenz. In Folge geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen, die mittlerweile auf dem höchsten Stand seit genau zwei Jahren geklettert sind, weiter nach oben.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 75,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,60 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar weitgehend unverändert und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1805 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt gibt es für die Rohölpreise in den letzten Wochen leider nur eine Richtung. Auch gestern gab es wieder deutliche Aufschläge, sodass der höchste Stand seit Ende Juli erreicht wurde. 
Die Versorgungslage ist seit Wochen angespannt und dürfte sich wohl auch in nächster Zeit nicht bessern, da sich die globale Wirtschaft und somit die Nachfrage nach Öl weiter auf Erholungskurs befindet, während das Angebot begrenzt bleibt und die globalen Ölvorräte immer weiter zurückgehen. 
Vor allem die unvorhersehbaren Ausfälle in der US-Ölindustrie sorgen derzeit für ein klar bullishes Marktumfeld. Auch wenn der neue Hurrikan "Nicolas" wohl keine größeren Schäden verursachen wird, so gibt es immer noch beträchtliche Ausfälle, die dem Hurrikan "Ida" zuzuschreiben sind. 
Entsprechend bleibt die US-Ölproduktion nach den gestrigen Zahlen des Department of Energy (DOE) auf einem recht niedrigen Niveau von rund 10 Millionen Barrel pro Tag. Im September 2019 lag diese bei 12,4 Millionen Fass täglich. Die Bestände sind logischerweise weiter deutlich um in Summe knapp 9 Millionen Barrel zurückgegangen und liegen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit März 2019.
Der einzige preisdrückende Aspekt an den gestrigen DOE-Ölbestandsdaten war die vergleichsweise schwache Gesamtnachfrage, die auch weiterhin knapp unter 20 Millionen Barrel pro Tag lag.
Die Ölpreise legten gestern aber bereits vor Bekanntgabe der Zahlen zu, was zum einen mit technischen Faktoren, zum anderen auch mit insgesamt recht guten Konjunkturdaten zu erklären ist. Vor allem die EU-Industrieproduktion konnte per Juli mit einem Plus von 7,7 Prozent positiv überraschen.

Am Devisenmarkt wirkte sich das aber kaum auf das Handelsgeschehen aus. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar nur vorübergehend leicht zulegen, fiel gegen Handelsschluss aber wieder zurück und auch heute Morgen bleibt unsere Gemeinschaftswährung leicht unter Druck.

Erneut also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mittlerweile auf den höchsten Stand seit September 2019 geklettert sind. Heute kommen voraussichtlich weitere Aufschläge in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter hinzu. Nachdem sich der Sommer nun wohl endgültig verabschieden wird, zieht auch die Nachfrage wieder an und diese dürfte auch in den nächsten Wochen recht hoch bleiben. Viele Verbraucher haben in den vergangenen Monaten auf zurückgehende Notierungen gehofft und mit der Bestellung gewartet. Nun bleibt leider keine Zeit mehr zum Spekulieren, die Tanks müssen gefüllt werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
15.09.2021, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben gestern keine größeren Kurssprünge vollzogen und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Auch am Devisenmarkt blieb es ruhig, sodass die Heizöl-Notierungen heute stabil in den Tag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine größeren Kurssprünge vollzogen und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Auch am Devisenmarkt blieb es recht ruhig, sodass die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach stabil in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde weiterhin knapp 71 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1805 US-Dollar gehandelt.

Die Nachrichtenlage am Ölmarkt bleibt bullish, also preistreibend, sodass die Rohölpreise derzeit kaum Potenzial nach unten haben.
Neben der aktuellen Hurrikan-Situation, die der US-Ölindustrie im Golf von Mexiko arg zu schaffen macht und immer noch teils erhebliche Produktionsausfälle beschert, haben die Monatsreports der Energy Information Administration (EIA) und der OPEC kaum Hoffnung auf fallende Notierungen gemacht.
Auch im gestern veröffentlichten Report der Internationalen Energieagentur (IEA) wird von einer weiterhin knappen Versorgungslage in den nächsten Monaten ausgegangen. Erst Anfang des nächsten Jahres rechnen die Experten mit einer zögerlichen Aufstockung der OECD-Bestände.
Weiter nach unten geht es auch mit den Ölvorräten in den USA. Wie das American Petroleum Institute (API) gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldet hat, sind die Rohölbestände im Vergleich zur Vorwoche um 5,4 Millionen Barrel zurückgegangen. Bei Heizöl bzw. Diesel und Benzin gab es einen Abbau von jeweils knapp drei Millionen Barrel. Alle Werte lagen teilweise klar über der Analystenschätzung, sodass die Zahlen - trotz des einkalkulierten Einflusses von Hurrikan Ida - durchweg bullish, also preistreibend zu werten sind. Heute Nachmittag folgen die umfang- und auch einflussreicheren Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE).
Preisdrückende  Meldungen kommen derzeit lediglich aus China, wo es wieder neue Corona-Einschränkungen gibt. Außerdem fielen die heute Morgen veröffentlichten Zahlen zur Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen eher enttäuschend aus.

Weiterhin kaum bewegt präsentiert sich der Devisenmarkt, zumindest was das Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar anbelangt. Unsere Gemeinschaftswährung pendelte den ganzen Tag über knapp oberhalb der 1,18-Dollar-Marke.

Kein Wunder, dass auch die Heizölpreise hierzulande heute kaum verändert in den Tag starten werden. Wenn es Veränderungen gibt, dann könnten diese leicht nach unten gerichtet sein, denn aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Miniminus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Da die Aussichten auf fallende Notierungen weiterhin sehr trübe sind, sollten gerade Ölheizer mit geringem Tankvorrat mit der Bestellung nicht mehr warten. Der für die nächsten Tagen prognostizierte Wetterumschwung könnte die erste große Bestellwelle der aktuellen Bevorratungssaison auslösen und die Lieferzeiten deutlich nach oben treiben. Bestenfalls nur die Lieferzeiten…!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
14.09.2021, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihre Gewinne verteidigen können und starten heute Morgen erneut mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Die Aufschläge halten sich bislang aber in Grenzen, sodass die Heizöl-Notierungen wohl stabil starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihre Gewinne verteidigen können und starten heute Morgen erneut mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Die Aufschläge halten sich bislang aber in Grenzen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach stabil bis leicht fester in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 74 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1810 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt bleiben die preistreibenden Meldungen überwiegend. Während die Versorgungslage aufgrund der Förderbeschränkungen der OPEC+ Gruppe ohnehin angespannt ist, gibt es Sonderereignisse wie Hurrikan "Ida", der seit Anfang des Monats für beträchtliche Ausfälle in der US-Ölindustrie sorgt. Nun nimmt bereits ein neuer Tropensturm namens "Nicolas" mit großem Umwetterpotenzial Kurs auf den Golf von Mexiko, was sicherlich ein Hauptgrund der aktuell recht festen Rohölpreise ist.
Ein weiterer Grund ist die weiter anziehende Nachfrage. Gestern korrigierte die OPEC in ihrem Monatsbericht diese für nächstes Jahr deutlich nach oben und erwartet auch in den nächsten Monaten eine Unterversorgung des Marktes. Auch wenn die Delta-Variante weiterhin Probleme bereitet, so scheint sich das globale Infektionsgeschehen aktuell doch etwas abzuflauen und weitere größere Lockdowns dürften eher unwahrscheinlich sein.
Neue Hoffnung gibt es in Sachen Atomabkommen. Die iranische Regierung will den Inspekteuren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Zugriff auf die Überwachungstechnik der Atomanlagen geben, was einen Neustart der Verhandlungen begünstigen könnte. Kurzfristig ist aber natürlich nicht mit einer Erhöhung der iranischen Ölexporte zu rechnen.
Heute warten die Marktteilnehmer auf den Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) und natürlich auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die das American Petroleum Institute (API) heute Abend nach Börsenschluss vermelden wird.

Am Devisenmarkt gab es gestern nur wenig neue Impulse. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wieder über die 1,18-Dollar-Marke klettern. Etwas Auftrieb verlieh der Gemeinschaftswährung wohl die weiter stark gestiegenen deutschen Großhandelspreise, die den geldpolitischen Druck auf die EZB weiter verstärken könnten.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis leicht steigend in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen stehen mittlerweile auf dem höchsten Stand seit ziemlich genau zwei Jahren und es sieht auch weiterhin nicht danach aus, als dass es in den nächsten Wochen und Monaten zu einem größeren Preisdruck kommen wird. Das Ende der Ferien in den letzten Bundesländern hat die Nachfrage zum Wochenstart etwas belebt.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


13.09.2021, 09:00 Uhr
Die Ölpreise haben zum Schluss der letzten Woche am Freitag nochmals kräftig angezogen und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit rund sechs Wochen. In Folge geht es heuteleider auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zum Schluss der letzten Woche am Freitag nochmals kräftig angezogen und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit rund sechs Wochen. In Folge geht es heute zum Start in die neue Handelswoche leider auch mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1785 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt haben die "Bullen" das Zepter weiter fest in der Hand. Die Rohölpreise haben seit dem 20. August um rund 13 Prozent zugelegt und alles deutet darauf hin, dass die Notierungen auch im Herbst und im Winter auf einem relativ hohen Niveau bleiben werden.
Bis dahin hat sich nämlich die OPEC+ Gruppe mehr oder weniger festgelegt, welche Produktionsmengen von den einzelnen Ländern gefahren werden und nach heutigem Stand der Dinge bleibt es wohl in nächster Zeit eher bei einem Angebotsdefizit und somit einem weiteren Rückgang der globalen Ölbestände.
Hinzu kommen dann zu allem Überfluss noch Sonderereignisse wie Hurrikan "Ida", der für erhebliche Ausfälle der Ölproduktion im Golf von Mexiko gesorgt hat. Rund zwei Wochen nach der Katastrophe fehlt dem Markt immer noch rund die Hälfte der sonst üblichen knapp 1,8 Millionen Barrel pro Tag und der nächste Tropensturm "Nicolas" nimmt Kurs auf die Küstenregion des Bundesstaates Texas, wo sich ebenfalls ein Großteil der Anlagen im Golf vom Mexiko befinden.
Da wirkt sich die Meldung, dass die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche um 7 auf nun 401 Einheiten gestiegen ist, wie ein Stein auf den heißen Tropfen.
Ansonsten gab es am Freitag keine gravierenden neuen Meldungen. Erwähnenswert ist aber sicherlich, dass die Mehrzahl der Analysen den Verkauf strategischer Ölreserven in China mittlerweile bullish, also preistreibend bewertet. Sie sehen hier nur eine Verschiebung der Nachfrage in das vierte Quartal.

Am Devisenmarkt tat sich am Freitag nicht viel und der Euro pendelte im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar den ganzen Tag über mehr oder weniger um sein Ausgangsniveau. Heute morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung aber deutlich nach unten, obwohl ja die EZB ihre Geldpolitik bald leicht straffen will.

Alles andere als gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise zum Wochenstart leider weiter anziehen und wohl im Laufe des Tages ein neues Langzeithoch erreichen werden. Dies lassen zumindest aktuelle Berechnungen und erst Preistendenzen aus morgendlicher Sicht so erwarten. Die Notierungen dürften im Schnitt einen halben bis einen ganzen Cent pro Liter zulegen. Dies drückt sicherlich noch mehr auf die Kauflaune der Verbraucher, sodass sich Nachfrage immer mehr in den Herbst hinein verlagert. Verbrauchern mit geringem Tankvorrat sollten daher unbedingt rechtzeitig bestellen, denn die Lieferzeiten werden spätestens ab Oktober deutlich länger werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

10.09.2021, 08:13 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten überraschend nachgegeben, ziehen heute morgen im asiatisch geprägten Handel aber bereits wieder etwas an. In Folge wird es bei den Heizöl-Notierungen bestenfalls nur zu einem kleinen Minu Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten überraschend nachgegeben, ziehen heute morgen im asiatisch geprägten Handel aber bereits wieder etwas an. In Folge wird es bei den Heizöl-Notierungen heute in der Eröffnung bestenfalls nur zu einem kleinen Minus reichen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 72 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1830 US-Dollar gehandelt.

Die unterm Strich bullish, also preistreibend zu wertenden API-Ölbestandsdaten haben dafür gesorgt, dass die Rohölpreise gestern mit fester Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel gestartet sind.
Am frühen Nachmittag gab es dann einen ersten Rücksetzer, obwohl in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung unerwartet deutlich von 345.000 in der Vorwoche auf 310.000 zurückgegangen sind. Allerdings fielen die weitergeführten Anträge etwas schlechter aus als prognostiziert.
Für Abgabedruck sorgte auch die Nachricht von Chinas Behörde für Nahrungsmittel und Strategische Reserven, wonach erstmals strategische Ölreserven verkauft werden sollen. Um welche Mengen es hierbei aber geht, wurde nicht bekannt.
Vor Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten zogen die Ölpreise nochmals kräftig an, um dann genauso schnell wieder zurückzufallen. Zwar wurde der Bericht insgesamt eher preistreibend gewertet, es gab aber auch bearishe, also preisdrückende Signale. So ist die Gesamtnachfrage auch in Folge der Unwetterkatastrophe deutlich um 2,8 auf nun knapp 20 Millionen Barrel zurückgegangen. Auch auf die Bestandsentwicklung hatte Hurrikan "Ida" Einfluss genommen. Hier gab es in Summe einen deutlichen Abbau der Vorräte. Auch die US-Ölproduktion ging deutlich von 11,5 auf 10 Millionen Barrel pro Tag zurück. Die gesamten Ölbestände in den USA haben mittlerweile den niedrigsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren erreicht.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nur leicht vom Ergebnis der gestrigen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) profitieren. Diese sieht die Konjunkturerholung in der EU auf einem guten Weg und will daher den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen im vierten Quartal moderat zurückfahren. Der Leitzins bleibt aber wie erwartet unverändert.

Insgesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise den Seitwärtstrend der letzten zehn Tage aller Voraussicht nach weiter fortsetzen werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht lediglich ein Miniminus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Die Verbraucher üben sich weiter in Zurückhaltung, die aber spätestens mit wieder kälteren Temperaturen aufgegeben werden dürfte. In den nächsten Wochen ist mit einem starken Bestellaufkommen und deutlich verlängerten Lieferzeiten zu rechnen. Wer "knapp bei Tank ist", sollte mit der Bestellung nicht mehr all zu lange warten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

09.09.2021, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern bereits in den Mittagsstunden wieder fest gezeigt und sind auf erhöhtem Niveau aus dem Handel gegangen. Da die Heizöl-Notierungen gestern aber bereits nachgezogen haben, werden heute keine größeren Kursbewegungen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern bereits in den Mittagsstunden wieder von der festen Seite gezeigt und sind auf erhöhtem Niveau aus dem Handel gegangen. Da die Heizöl-Notierungen den Anstieg aber bereits nachvollzogen haben, sind heute hier, zumindest in der Markteröffnung, keine größeren Kursbewegungen zu erwarten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,50 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1815 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt bleibt die Grundstimmung nach den verheerenden Schäden, die Hurrikan "Ida" der Öl-Infrastruktur im Golf von Mexiko zugefügt hat, und der schwindenden Hoffnung auf baldige zusätzliche Ölmengen aus dem Iran weiterhin bullish, also preistreibend.
In Erwartung weiter fallender US-Ölbestände zogen die Rohölpreise gestern bereits in den Mittagsstunden an und die nach Börsenschluss vermeldeten Zahlen des American Petroleum Institute (API) bestätigten dann auch die Schätzung der Analysten, zumindest bei Rohöl und Destillaten, wo die Vorräte um 2,9 bzw. 3,7 Millionen Barrel zurückgegangen sind. Einen etwas überraschenden Zuwachs von 6,4 Millionen Fass gab es bei Benzin, was aber durch den hurrikan-bedingten Notstand zu erklären ist, denn der Verkehr war in einigen Teilen der Staaten tagelang stark eingeschränkt.
Der gestern Abend ebenfalls veröffentlichte Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) hat wenig Neues zu bieten. Die Schätzung zum weltweiten Ölverbrauch wurde für nächstes Jahr zwar etwas nach unten korrigiert, es wird aber dennoch mit einem kräftigen Anstieg von 3,63 auf gut 101 Millionen Barrel pro Tag gerechnet. Die Preisprognosen blieben weitgehend unverändert.
Schwächer als noch im Juli entwickelte sich nach Zahlen von flightradar24.com der internationale Flugverkehr im August, was mit neuen Corona-Beschränkungen bezüglich der Delta-Variante zu erklären ist.
Heute warten die Marktteilnehmer auf die wichtigen und umfangreichen Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die gegen 16.30 Uhr veröffentlicht werden. Bis dahin sollten sich die Kursausschläge wohl in engen Grenzen halten.

Am Devisenmarkt wird im Vorfeld der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) zumindest am Vormittag ebenfalls ein ruhiger Handel erwartet. Am Nachmittag wird sich dann zeigen, ob die Notenbanker auf die zuletzt stark gestiegene Inflation, zumindest mit einer Reduzierung der Anleihekäufe, reagieren wird.

Wie eingangs bereits erwähnt, haben die Heizölpreise hierzulande bereits gestern auf den Anstieg der internationalen Ölpreise reagiert, sodass es heute wohl zum Start keine größeren Veränderungen geben wird. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht lediglich ein kleines Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Zahlen zur Marktauslastung sind im bisherigen September-Verlauf wieder deutlich zurückgegangen. Kaufaktivität und Lieferfristen sind auf niedrigem Niveau, die Marktbeobachtung im unteren mittleren Bereich. Dies sollte sich erfahrungsgemäß aber spätestens Anfang Oktober ändern. Wer vorher bestellt, profitiert von der aktuellen Lieferflexibilät der Händler!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
08.09.2021, 08:40 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zwar leichte Verluste hinnehmen müssen, einen größeren Abgabedruck gab es aber weiterhin nicht. So werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur mit einem kleinen Minus in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zwar leichte Verluste hinnehmen müssen, einen größeren Abgabedruck gab es aber weiterhin nicht. So werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach nur mit einem kleinen Minus in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 72 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,70 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1840 US-Dollar gehandelt.

Im Golf von Mexiko wird weiter an der Wiederinbetriebnahme der Ölinfrastruktur gearbeitet, doch noch immer gibt es bei der Ölförderung einen Ausfall von knapp 80 Prozent. Dies entspricht einer Menge von 1,44 Millionen Barrel pro Tag, die dem Ölmarkt derzeit nicht zur Verfügung steht und das derzeitige Angebotsdefizit weiter vergrößert.
Kein Wunder, dass es in diesen Tagen nur wenig Abgabedruck gibt und die Rohölpreise auf relativ hohem Niveau verharren.
Gestern wurden bei weiterhin recht dünner Nachrichtenlage zwar zeitweise einige Gewinne mitgenommen, bis Handelsschluss konnten sich die Futures aber wieder erholen und heute Morgen stehen überwiegend wieder Pluszeichen an den asiatischen Kurstafeln.
Preistreibend wirkt sicherlich auch die Nachricht, wonach die iranische Regierung eine Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) verweigert und die Produktion von hochangereichertem Uran deutlich erhöht hat. Dies schmälert natürlich die Hoffnung, dass der Iran schon bald wieder mehr Öl auf den Markt bringen kann.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während die "harten" Fakten in Form des EU-Bruttoinlandsproduktes für das zweite Quartal die Erwartung leicht übertreffen konnten, hat sich der ZEW Konjunkturerwartungsindex, der ja einen Ausblick auf die weitere Entwicklung geben soll, im Vergleich zum Vormonat deutlich verschlechtert. Per September wurde hier nur ein Wert von 31,1 ermittelt, im Vormonat lag dieser noch bei 42,7 Punkten.
Heute warten die Marktteilnehmer auf den Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) und die API-Ölbestandsdaten, die allerdings erst nach Börsenschluss vermeldet werden.

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach Bekanntgabe des ZEW-Index an Wert verloren und ist auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen. Auch heute Morgen zeigen die Kurspfeile für unsere Gemeinschaftswährung bislang weiter nach unten.

Auch aufgrund der Währungsverluste dürften die zu erwartenden Abschläge auf die Heizölpreise heute leider recht gering ausfallen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht lediglich ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen in Nähe der Jahreshöchststände und es ist auch in den nächsten Tagen und Wochen kein stärkerer Preisdruck zu erwarten. Daher sollten vor allem Verbraucher mit niedrigem Heizöl-Vorräte rechtzeitig bestellen, denn bis spätestens Anfang Oktober ist mit einer stark steigenden Nachfrage und in Folge mit deutlich verlängerten Lieferzeiten zu rechnen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
07.09.2021, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben nach den gestrigen frühen Verlusten diese schnell wieder aufgeholt und ziehen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel weiter an. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach den gestrigen frühen Verlusten diese schnell wieder aufgeholt und ziehen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel weiter an. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 69,35 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

Der Druck auf die internationalen Rohölpreise hält sich weiter in Grenzen. Verantwortlich hierfür ist eine robuste globale Ölnachfrage, die sich trotz vieler Corona-Beschränkungen weiter auf Erholungskurs befindet und auf ein nach wie vor begrenztes Angebot trifft.
Dieses wird aktuell durch die Auswirkungen des Hurrikans "Ida" zusätzlich stark eingeschränkt. Nach Daten des Bureau of Safety and Environmental Enforcement (BSEE) hat Ida die Rohölproduktion im Golf von Mexiko noch deutlich stärker, nämlich um gut 30 Prozent reduziert als der Katastrophen-Hurrikan "Katrina", der im Jahr 2005 unter anderem New Orleans stark getroffen hatte. Aktuell liegen die Ausfälle immer noch bei gut 80 Prozent, es fehlen rund 1,5 Millionen Barrel täglich.
Ein Indiz für den steigenden Ölbedarf ist die Benzinnachfrage in Europa, die laut dem Daten- und Informationsdienstleister IHS Markit im August auf den höchsten Stand der letzten zehn Jahre gestiegen ist.
Ansonsten gab es nur wenig neue Markt bewegende Meldungen. Die US-Börsen blieben aufgrund des Labor Feiertags geschlossen, weshalb die US-Ölbestandsdaten in dieser Woche einen Tag später veröffentlicht werden als üblich.
Heute Morgen kamen gute Außenhandelszahlen aus China. Hier stiegen die Exporte per August um 25,6 Prozent deutlich stärker als erwartet, ebenso die Importe. Das Plus der Handelsbilanz stieg auf 58,34 Milliarden US-Dollar. Die deutsche Industrieproduktion konnte per Juli ein Plus von einem Prozent verbuchen, nachdem es im Vormonat einen Rückgang gegeben hatte.

Am Devisenmarkt wirkt sich dies bislang aber nicht aus. Der Euro zeigt sich, wie schon gestern, im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert bei Werten um 1,1870 US-Dollar. Vielleicht bringt der heute Vormittag erwartete ZEW Konjunkturerwartungsindex, der ja ein wichtiges Konjunkturbarometer ist, eine neue Richtung.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem gestrigen leichten Rückgang heute leider wieder mit Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Das derzeit recht milde Spätsommerwetter und die zuletzt deutlich gestiegenen Notierungen haben auf die Kauflaune der Verbraucher gedrückt. Nach der zwischenzeitlichen Belebung Ende August, ist das Bestellaufkommen derzeit als eher moderat zu beschreiben.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
06.09.2021, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im späten Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen mit schönen Abschlägen. In Folge geben auch die Heizöl-Notierungen zum Wochenstart deutlich nach. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen mit schönen Abschlägen. In Folge geben erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen zum Wochenstart deutlich nach, nachdem kürzlich noch ein neues Jahreshoch markiert wurde.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Ölbestände in den USA auch in der letzten Woche bei gleichzeitig steigender Nachfrage deutlich zurückgegangen waren und Hurrikan "Ida" weite Teile der US-Ölindustrie im Golf von Mexiko lahmgelegt hat, stiegen die Rohölpreise weiter an.
Erst am Freitag im späten Handel drehte der Markt, nachdem es eine Reihe enttäuschender Konjunkturdaten aus Europa und den USA gegeben hat, die dann wohl Gewinnmitnahmen ausgelöst haben.
Der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor konnte die Erwartung der Analysten mit 59 Punkten statt 59,7 nicht erfüllen. Bereits zuvor enttäuschten der Vergleichsindex aus China mit nur 46,7 Punkten. Hier lag der Wert im Vormonat noch bei 54,9 Zählern. Auch aus den USA kamen am Nachmittag wenig überzeugende Zahlen, u. a. vom Arbeitsmarkt.
Preisdrückend wirkte auch die Meldung, dass der saudische Ölkonzern Aramco die Preise für Lieferungen in den asiatischen Raum deutlich gesenkt hat, was auf eine dort schwächere Nachfrage hindeuten könnte.
Bullishe, also preistreibenden Zahlen kamen heute Morgen vom US-Dienstleister Baker Hughes, der für die vergangene Woche einen Rückgang bei den aktiven US-Bohranlagen von 16 auf nun nur noch 394 Einheiten bekannt gab. Außerdem konnte die deutsche Industrie per Juli einen deutlichen Zuwachs bei den Arbeitsaufträgen von 3,4 Prozent verbuchen. Die Erwartung lag hier bei einem leichten Rückgang von einem Prozent.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nur vorübergehend von enttäuschenden Arbeitsmarktdaten aus den USA profitieren. Hier gab es per August nur 235.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft. Analysten hatten im Vorfeld jedoch mit 750.000 nach 1.035.000 im Vormonat gerechnet. Somit könnte die US-Notenbank die geplante Straffung ihrer Geldpolitik weiter nach hinten verschieben.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute erfreulicherweise mit schönen Abschlägen in die neue Handelswoche starten, nachdem es in den letzten beiden nur nach oben gegangen war. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von einem halben bis knapp einem Cent pro Liter erwarten. Das könnte das Interesse am Heizölkauf wieder etwas beleben, das in den letzten Tagen leider deutlich zurückgegangen ist. Dies wäre wichtig, damit sich das Bestellaufkommen nicht zu sehr nach hinten in den Herbst hinein verschiebt und der Handel dann lieferfähig bleiben kann.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
03.09.2021, 08:19 Uhr
Die Ölpreise haben gestern leider wieder Gewinne verbuchen können und starten heute morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen, die das höchste Niveau seit fast zwei Jahren erreicht haben, weiter an Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern leider wieder Gewinne verbuchen können und starten auch heute morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge ziehen die Heizöl-Notierungen, die mittlerweile das höchste Niveau seit fast zwei Jahren erreicht haben, weiter an.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 70 Dollar. Der Euro befindet sich im Vergleich zum US-Dollar weiter im Aufwind und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1880 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt sind die Bullen wieder am Werk und treiben die Rohölpreise auf den höchsten Stand seit Anfang August.
Rückwind erhalten sie dabei von den in dieser Woche weiter gefallenden Ölbeständen in den USA und den doch recht beträchtlichen Schäden, die Hurrikan "Ida" der Öl-Infrastruktur im Golf von Mexiko zugefügt hat. Vier Tage nach dem Ereignis sind immer noch zahlreiche Ölanlagen nicht in Betrieb, gut 93 Prozent der Offshore-Ölproduktion ist ausgefallenen. In Louisiana sind Treibstoffe knapp und man plant mittlerweile sogar strategische Ölreserven anzuzapfen um den Betrieb der Großraffinerie Batan Rouge wieder aufnehmen zu können.
Die Entscheidung der OPEC+ Gruppe, die Fördermengen wie geplant monatlich um 400.000 Barrel pro Tag steigern zu wollen, war vom Großteil der Marktteilnehmer so erwartet worden und hatte tendenziell auch eher eine stützende Wirkung, da dies mit einer soliden Nachfrageentwicklung begründet wurde.
Ansonsten gab es gestern relativ gute Konjunkturdaten aus den USA, die auch die Aktienkurse weiter nach oben trieben. So fielen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche von 354.000 auf 340.000 zurück, die weitergeführten Anträge sogar von 2,91 auf 2,75 Millionen. Die Werksaufträge erreichten per Juli ein Plus von 0,4 Prozent, die Analysten hatten lediglich 0,3 Prozent erwartet.
Insgesamt sieht es derzeit nicht danach aus, als dass es mit dem Ölkomplex in nächster Zeit stärker nach unten gehen könnte.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder zulegen und dabei den höchsten Stand seit Anfang August erreichen. Unsere Gemeinschaftswährung profitiert weiter von den zuletzt schlechten Arbeitsmarktdaten aus den USA, die dort die Zinswende zeitlich nach hinten verschieben könnten. Zuvor hatte sich ja bereits Notenbankchef Powell zurückhaltend bezüglich einer raschen Änderung der US-Geldpolitik geäußert.

Trotz der Währungsgewinne ziehen die Heizölpreise hierzulande weiter an. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Damit haben die Notierungen nicht nur ein neues Jahreshoch, sondern auch den höchsten Stand seit September 2019 erreicht. Die Verbraucher zeigen sich enttäuscht und genießen in diesen Tagen lieber das schöne Spätsommerwetter, als Heizöl zu ordern. Viele Heizungen laufen aber bereits und wer "knapp bei Tank" ist, sollte mit der Bestellung nicht zulange warten, denn in den nächsten Wochen ist mit einer großen Bestellwelle und stark steigenden Lieferzeiten zu rechnen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
02.09.2021, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur vorübergehend stärkere Verluste hinnehmen müssen und konnten sich nach den DOE-Bericht und der OPEC-Entscheidung wieder stabilisieren. In Folge wird es auch bei den Heizöl-Notierungen nur zu geringen Abschlägen kommen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur vorübergehend stärkere Verluste hinnehmen müssen und konnten sich nach den DOE-Bericht und der OPEC-Entscheidung wieder stabilisieren. In Folge wird es auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute wohl nur zu geringen Abschlägen kommen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1840 US-Dollar gehandelt.

Im Vorfeld der erwarteten Entscheidung der OPEC+ Gruppe und der DOE-Ölbestandsdaten starteten die Rohölpreise gestern recht verhalten in den Tag. Die API-Bestandszahlen fielen gemischt aus und gaben keine klare Richtung vor. Zudem war und ist immer noch nicht klar war, welches Ausmaß die Hurrikan-Schäden im Golf von Mexiko haben.
Am Nachmittag gab es dann aber einen plötzlichen Absturz um über einen US-Dollar pro Barrel innerhalb von nur wenigen Minuten. Auslöser waren enttäuschende Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Hier wurden per August außerhalb der Landwirtschaft nur 374.000 neue Jobs geschaffen, erwartet wurden aber 625.000 neue Stellen. Entsprechend schwach starteten auch die US-Aktienmärkte.
Als dann die mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten veröffentlicht wurden, ging es mit den Futures aber schnell wieder bergauf. Kein Wunder, denn im Vergleich zur Vorwoche gab es einen Rückgang von in Summe 13,6 Millionen Barrel. Vor allem der starke Abbau bei Rohöl von über 7 Millionen Fass war von den Analysten nicht erwartet worden. Zudem stieg die Gesamtnachfrage nochmals deutlich auf 22,8 Millionen Barrel pro Tag an, sodass der Verbrauch derzeit sogar deutlich über dem Vergleichswerten von 2019 liegt, Die Ölförderung stieg hingegen nur leicht von 11,4 auf 11,5 Millionen Fass pro Tag.
Wenig später gab dann die OPEC+ Gruppe bekannt, dass die geplante monatliche Förderanhebung um 400.000 Barrel pro Tag wie geplant fortgeführt werden soll, was wenig überraschend war und eher eine bullishe, also preistreibende Wirkung hatte, da dies mit der robusten globalen Nachfrageentwicklung begründet wurde.
So erholte sich der Ölkomplex im Laufe des Abends wieder weitgehend von den Verlusten des frühen Nachmittags und bis Handelsschluss wurde wieder in etwa das Ausgangsniveau erreicht.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar bereits am Vormittag leichte Gewinne erzielen und machte nach den enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen nochmals einen Satz nach oben auf den höchsten Stand seit rund vier Wochen. Für die US-Notenbank ist der Arbeitsmarkt im Hinblick auf die künftige Geldpolitik von sehr hoher Bedeutung, sodass hier eine Straffung eventuell weiter verschoben werden könnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit leichten bis moderaten Abschlägen in den heutigen Tag starten, was nach zehn Tagen im Plus auch längt überfällig ist. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht in Minus in einer Größenordnung von 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Die wieder ansteigenden Temperaturen und der Preisanstieg der letzten Tage hat auf die Kauflaune der Verbraucher gedrückt, sodass die Nachfrage in diesen Tagen für die Jahreszeit eher wieder als schwach bis moderat zu beschreiben ist. Die Aussichten auf deutlich fallende Notierungen haben sich mit dem gestrigen Tag nicht verbessert.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.