16.10.2019, 08:26 Uhr
Die Ölpreise sind gestern kaum verändert aus dem Handel gegangen, obwohl es im Laufe des Tages durchaus größere Kursbewegungen gegeben hat. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen ihren Seitwärtstrend auf attraktivem Niveau fortsetzen können. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern kaum verändert aus dem Handel gegangen, obwohl es im Laufe des Tages durchaus größere Kursbewegungen gegeben hat. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen ihren Seitwärtstrend auf attraktivem Niveau fortsetzen können.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" wie auch gestern Morgen bei 58,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,90 Dollar. Der Euro bewegt sich weiterhin kaum und wird im Vergleich zum US-Dollar wie schon in den letzten beiden Tagen zu Kursen um 1,1030 Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise, aufgrund des enttäuschenden Ergebnisses bei den Verhandlungen im Handelsstreit zwischen den USA und China, zum Wochenstart unter Druck geraten sind, konnten sich die Futures gestern wieder stabilisieren, wenngleich die Volatilität recht hoch war und die Umsätze deutlich über dem Durchschnitt lagen.
Langsam richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer wieder auf die OPEC, die sich Anfang Dezember auch mit den am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Ländern treffen will, um über die künftige Produktionsmenge zu beraten und wohl auch zu entscheiden. Gestern hatte Generalsekretär Mohammed Barkindo erneut betont, dass man alles tun werde, um den Ölmarkt stabil zu halten.
Zuvor gerieten die Ölpreise vorübergehend unter Druck, als der saudische Energieminister bin Salman eine leichte Anhebung der Ölproduktion für Oktober und November angekündigt hatte.
Bearish wirkte auch die neueste Konjunkturprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF). Für dieses Jahr wurde das globale Wachstum um 0,3 auf nun nur noch 3 Prozent korrigiert, was der niedrigste Wert seit der Finanzkrise 2009 ist. Im nächsten Jahr rechnet man aber wieder mit einem Plus von 3,4 Prozent.
Immer mehr zum Problem werden die stark steigenden Frachtkosten für Tankertransporte, die vor allem durch die Sanktionen der USA gegen einen der größten Transportunternehmen COSCO verursacht werden. Dadurch sind die Tankerkapazitäten sehr knapp, sodass sich die Frachten teilweise vervielfacht haben. Dies betrifft natürlich vor allem Raffinerien, die auf Importe von weit entfernten Lieferanten angewiesen sind.
Die US-Ölbestandsdaten werden aufgrund eines Feiertages in dieser Woche mit einem Tag Verspätung veröffentlicht. So kommen die API-Zahlen erst heute Abend nach Börsenschluss, die DOE-Daten morgen Nachmittag gegen 16.30 Uhr.

Auch am Devisenmarkt stieg gestern die Volatilität, der Euro ging im Vergleich zum US-Dollar aber kaum verändert aus dem Handel. Bestimmendes Thema ist und bleibt natürlich der Brexit, der nun auf die Zielgerade geht. Derzeit wird ein neuer Vertragsentwurf vorbereitet, der morgen Donnerstag beim EU-Gipfel ratifiziert werden könnte. Danach müsste aber auch noch das britische Parlament zustimmen. Der Ausgang bleibt also weiter offen, auch wenn sich die Chancen auf einen Brexit-Deal wohl weiter verbessert haben.  

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen wieder recht stabilen Vorgaben heute wenig verändert bis leicht höher in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Notierungen, die sich nicht nur auf dem niedrigsten Stand der letzten vier Wochen, sondern auch deutlich unter dem Durchschnittspreis der letzten zwölf Monate bewegen, haben die Nachfrage gestern wieder etwas belebt. Insgesamt kann aber von einem ruhigem Herbstgeschäft berichtet werden, bei dem nach wie vor die langen Lieferzeiten berücksichtigt werden sollten.
15.10.2019, 08:00 Uhr
Die Ölpreise sind gestern im Laufe des Tages wieder deutlich unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit leichten Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen weiter nachgebend erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Laufe des Tages wieder deutlich unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit leichten Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nachgebend erwartet.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 58,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 53,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin behaupten und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1030 Dollar gehandelt.

Das zwischen den USA und China verhandelte Teilabkommen ist sicherlich die minimalste Lösung, die man hatte erwarten können und ist obendrein auch noch nicht in trockenen Tüchern. Die bereits beschlossenen Strafzölle bleiben unvermindert bestehen und auch die bis Dezember verschobenen Einfuhrauflagen wurden nicht aufgehoben. Obendrein sieht China noch weiteren Verhandlungsbedarf, bis der "kleine Deal" abgeschlossen ist. Bereits in der Vergangenheit sah es immer wieder mal nach einer Annäherung der beiden wirtschaftlichen Supermächte aus, die sich dann jedoch wieder zerschlagen hat.
Entsprechend kritisch wird der "Deal" und folglich auch die weitere Entwicklung der globalen Konjunkturentwicklung gesehen. Allgemein ist damit zu rechnen, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) heute Nachmittag seine Prognose zum Wachstum der Weltwirtschaft für dieses und nächstes Jahr weiter nach unten korrigieren wird. Die Frage ist nur wie stark.
Bei den gestern veröffentlichten Außenhandelszahlen aus China hinterließ der Handelskonflikt bereits deutliche Spuren. Sowohl die Importe, als auch die Exporte gingen um 8,5 bzw. 3,2 Prozent zurück. Auch die EU-Industrieproduktion sackte per August um 2,8 Prozent ab. Im Vormonat lag der Rückgang noch bei 2 Prozent.
Auch heute werden einige wichtige Konjunkturdaten aus Europa und den USA erwartet, bevor nach Handelsschluss auch die neuen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) über die Ticker rollen werden.

Am Devisenmarkt gab es gestern im Wechselkursverhältnis zwischen dem US-Dollar und dem Euro keine größere Veränderungen. Der anstehende Brexit gleicht schon fast einem Hitchcock-Krimi. Es wird nach aktuellem Stand wohl beim Austrittstermin 31. Oktober bleiben. Fraglich ist aber immer noch, ob es doch noch ein Abkommen mit der Europäischen Union geben wird, oder ob es tatsächlich ein "harter" Ausstieg wird.

Insgesamt bleiben die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt also gut. Aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen zufolge werden die Heizölpreise auch heute wieder mit Abschlägen in einer Größenordnung von mindestens einem halben Cent pro Liter in den Tag starten. Mittlerweile stehen die Notierungen auf dem günstigsten Niveau seit gut vier Wochen und auch unterhalb des Durchschnittspreises der letzten drei Monate. Trotzdem bleibt die Nachfrage in diesen Tagen schwach, was dem Handel weiter Gelegenheit bietet, den Auftragsboom vom September abzuarbeiten.
14.10.2019, 08:28 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag zwischenzeitlich deutliche Gewinne erzielt, starten heute Morgen aber mit schwacher Tendenz in den europäisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in die neue Woche gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag zwischenzeitlich deutliche Gewinne verbucht, starten heute Morgen aber eher mit schwacher Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in die neue Woche gehen.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 54,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1030 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt haben die bullish, also preistreibend zu wertenden Meldungen zuletzt wieder zugenommen.
Die OPEC hatte in ihrem Monatsreport die erwartete Produktion der Nicht-OPEC-Länder nach unten korrigiert und hält sich in Summe weiter sehr diszipliniert an das Förderabkommen. Dieses soll nach Ankündigung von Generalsekretär Mohammed Barkindo bereits im Dezember überarbeitet werden und dabei soll es eine "starke Entscheidung" geben. Es ist also weiterhin davon auszugehen, dass das Kartell auf das zurückgehende Nachfragewachstum geschlossen reagieren wird.
Zudem wurde den Börsianern am Freitagvormittag die nach wie vor instabile Lage im Nahen Osten wieder ins Bewusstsein gerufen, als es eine Explosion an einem iranischen Öltanker gab. Die Lage hat sich dann aber schnell wieder beruhigt und die Rohölpreise bröckelten, nach einem in erste Reaktion spontanen Anstieg, im Laufe des Nachmittags wieder ab.
Im späten Handel setzten dann aber erneute wieder verstärkt Käufe ein, als US-Präsident Trump am Abend im Rahmen der Handelsgespräche mit China ein Teilabkommen verkündet hatte. Tatsächlich handelt es sich aber wohl nur um einen Minideal, bei dem sich China verpflichtet hat, binnen zwei Jahren Agrar-Produkte mit einem Volumen von 40 bis 50 Milliarden US-Dollar aus den USA zu beziehen. Im Gegenzug wird auf die angedrohte Erhöhung der Strafzölle verzichtet. Ein Durchbruch ist dies sicherlich nicht, aber zumindest haben beide Parteien den Willen und die Fähigkeit zu einer Einigung demonstriert.
An den Börsen wurde diese Erkenntnis am Freitag noch gefeiert, heute morgen ist die Euphorie aber schon wieder verfolgen und zumindest am Ölmarkt zeigen die Kurspfeile tendenziell nach unten.
Vielleicht auch deshalb, weil die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche erstmals seit Mitte August wieder leicht angestiegen ist.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag vorübergehend deutliche Gewinne verbuchen, nachdem im Brexit-Streit zwischen der EU und Großbritannien nun doch nochmal Bewegung zu kommen scheint und eine Einigung kurz vor dem Austrittstermin am 31. Oktober zumindest nicht auszuschließen ist. Heute Morgen fällt die Gemeinschaftswährung aber ebenfalls wieder etwas zurück.

Nachdem die Heizölpreise hierzulande am Freitag deutlich stärker angezogen haben, als dies noch am frühen Morgen absehbar war, dürfte diese Aufschläge heute wieder zumindest zum Teil wieder korrigiert werden. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen einen Rückgang in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt dürfte sich wohl auch in dieser Woche der allgemeine Seitwärtstrend fortsetzen. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen deutlich abgeschwächt, was darauf hoffen lässt, dass sich auch die Lieferzeiten bald wieder wesentlich verkürzen werden.


11.10.2019, 08:08 Uhr
Die Ölpreise haben gestern deutliche Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den europäisch geprägten Handel. In Folge wird es heute auch am heimischen Heizöl-Markt zu spürbaren Aufschlägen kommen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern deutliche Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den europäisch geprägten Handel. In Folge wird es heute auch am heimischen Heizöl-Markt zu spürbaren Aufschlägen kommen.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 54,15 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verteuern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1020 Dollar gehandelt.

Nachdem die US-Ölbestandsdaten von API und DOE, sowie der Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) die Rohölpreise kaum spürbar beeinflussen konnte, rückten gestern die beginnenden Verhandlungen zwischen den USA und China, sowie der Monatsreport der OPEC in den Fokus der Börsianer.
Letzterer brachte durchaus eine Überraschung und sorgte für spontan steigende Ölpreise. Zwar wurde auch hier die Prognose zur globalen Ölnachfrage leicht nach unten korrigiert, noch deutlicher aber auch die erwartete Ölproduktion der Nicht-OPEC-Länder. So sieht man für dieses und nächstes Jahr eine höhere Nachfrage nach OPEC-Öl. Gleichzeitig zeigten die neuesten Zahlen, dass die Ölproduktion der OPEC im September im Vergleich zum Vormonat deutlich zurückgegangen ist.
OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo hatte bereits vor Veröffentlichung des Berichtes eine "starke Entscheidung" des Kartells beim nächsten Treffen im Dezember in Aussicht gestellt und dabei explizit auch die Möglichkeit einer stärkeren Produktionskürzung erwähnt. Eigentlich läuft das aktuelle Förderabkommen noch bis März 2020, doch angesichts der schwächelnden globalen Wirtschaft wird es nun wohl bereits früher zu einer Korrektur, sprich Anpassung nach unten kommen.
Wie sich die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten künftig entwickeln wird, dürfte maßgeblich vom Ausgang der aktuellen Verhandlungen über ein Abkommen zwischen China und den USA abhängig sein. US-Präsident Donald Trump machte diese kurzfristig zur Chefsache und ließ verlauten, dass die Gespräche "wirklich gut" verlaufen. Ob es tatsächlich so ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Sollte erneut keine Einigung erzielt werden, will die USA die Einfuhrzölle auf chinesische Waren weiter von 25 auf 30 Prozent erhöhen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern gleich zum Start in den europäischen Handel deutlich zulegen und seit längerem wieder über die 1,10-Dollar-Marke klettern. Auslöser waren wohl neue Hoffnungen auf einen Brexit-Deal in letzter Minute. Auch heute morgen kann sich die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten.

Trotzdem werden die Heizölpreise hierzulande heute erstmals seit längerer Zeit wieder mit spürbaren Aufschlägen in den Handel gehen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Wer auf der sicheren Seite stehen will und daran glaubt, dass es eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China geben wird, sollte daher mit der Bestellung nicht zögern, vor allem auch, weil derzeit mit Lieferzeiten von mehreren Wochen gerechnet werden muss. Wer über einen komfortablen Heizöl-Vorrat verfügt und zudem mit einem Scheitern der Gespräche rechnet, sollte den Markt weiter beobachten und mit der Ordereingabe ehr noch warten.
10.10.2019, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder keine großen Sprünge gemacht und sind auch nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten wenig verändert aus dem Handel gegangen. Die Heizöl-Notierungen werden ihren Seitwärtstrend also weiter fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder keine großen Sprünge gemacht und sind auch nach Bekanntgabe der US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) wenig verändert aus dem Handel gegangen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande den Seitwärtstrend der letzten Tage aller Voraussicht nach weiter fortsetzen.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 58,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0980 Dollar gehandelt.

Die Richtungssuche am Ölmarkt geht weiter. Nachdem sowohl die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) und auch der Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) keine klare Reaktion hervorrufen konnten, starten die Rohölpreise gestern nur wenig verändert in den europäisch geprägten Handel.
Produktionsausfälle in Ecuador sorgten dann im Laufe des Vormittags für eine leichten Anstieg der Notierungen, ein klarer Trend nach oben bildete sich aber nicht heraus.
Spontane Käufe gab es jedoch nach der Meldung über türkische Luftangriffe in Syrien. Diese waren nach dem Rückzug der US-Streitkräfte zwar erwartet worden, jedoch dürfte dies das Risiko einer erneuten Destabilisierung des Nahen Ostens weiter erhöhen.
Die gegen 16.30 Uhr veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy ergaben ein gemischtes Bild. Während die Rohölvorräte um knapp drei Millionen Barrel zulegen konnten, gab es bei den Produkten einen Rückgang von gut fünf Millionen Fass. Wie schon die API-Daten vom Vortag, wären diese Zahlen ein leicht preistreibendes Signal gewesen. Jedoch ist die US-Ölförderung mit 12,6 Millionen Barrel pro Tag gleichzeitig auf ein neues Allzeithoch geklettert, was den Bestandsrückgang wieder neutralisierte.
In den nächsten Tagen können sich die Börsianer nun voll und ganz auf die Monatsreports von OPEC und IEA, sowie die heutige Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den USA und China konzentrieren. Da US-Präsident Trump bereits im Vorfeld ein Ultimatum gestellt und bereits für kommenden Dienstag eine weitere Anhebung der Zölle auf chinesische Importe von 25 auf 30 Prozent angedroht hat, stehen die Chancen auf eine Einigung aber eher schlecht.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im gestrigen Handelsverlauf im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern. Das mit Spannung erwartete Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung brachte keine wesentlich neuen Erkenntnisse und wirkte sich auch nicht auf die Kurse aus. Der weitere Kursverlauf der Gemeinschaftswährung wird nun wohl wieder vom anstehenden Brexit und den Handelsgesprächen zwischen den USA und China bestimmt werden.

Die Heizölpreise in Deutschland starten nach diesen Vorgaben auch heute wieder recht stabil in den Handel. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht leichte Aufschläge erwarten, die aber mit den ersten Preistendenzen noch nicht bestätigt werden. Die Notierungen treten nun seit gut einer Woche auf der Stelle und stehen derzeit exakt auf dem Durchschnittsniveau der letzten drei Monate. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Preisvorteil jedoch enorm. Die Nachfrage war zu Wochenbeginn sehr hoch, lässt nun aber etwas nach. Die Lieferzeiten bleiben vorerst aber ungewöhnlich lang und betragen mancherorts bis zu sechs Wochen.
09.10.2019, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zwischenzeitlich deutlich nachgegeben, sich bis Handelsschluss aber wieder etwas erholen können. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zwischenzeitlich deutlich nachgegeben, sich bis Handelsschluss aber wieder etwas erholen können. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande, die derzeit deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen, mit leichten Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 58 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,40 Dollar. Der Euro musste im Vergleich zum US-Dollar leichte Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0960 Dollar gehandelt.

Zum Start in den asiatisch und europäisch geprägten Handel zogen die Rohölpreise gestern zunächst etwas an. In den Mittagsstunden brachen die Futures dann aber plötzlich ein.
Die USA hatte zu Wochenbeginn weitere chinesische Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt, die von US-Unternehmen nicht mehr mit Waren oder Dienstleistungen beliefert werden dürfen. Zwar wurde dies offiziell mit Verstöße gegen die Menschenrechte begründet, der ohnehin schon angespannten Stimmung zwischen den USA und China kurz vor Wiederaufnahme der Gespräche zur Beilegung des Handelskonfliktes tat dies aber sicherlich nicht gut und aus Peking wurden auch schon Gegenmaßnahmen angekündigt. Ein Deal zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt scheint derzeit in weiter Ferne zu liegen.
Am frühen Nachmittag konnten sich die Futures dann aber wieder stabilisieren. Die Marktteilnehmer warteten auf den Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) und die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API). Diese fielen dann eher neutral aus. Zwar gab es bei Rohöl einen deutlichen Aufbau von 4,1 Millionen Barrel, dafür aber nicht zu verachtende Rückgänge bei den Produkten von in Summe knapp zehn Millionen Fass.
Auch der EIA-Monatsreport lieferte den Börsianern gemischte Signale. Zwar wurde die Prognose zur globalen Ölnachfrage für nächstes Jahr weiter um 0,1 Millionen Barrel pro Tag nach unten korrigiert, die globale Fördermenge aber sogar um 0,13 Mio. Fass. Man rechnet damit, dass die OPEC ihre Produktion weiter drosseln wird und sieht daher zurückgehende Bestände in den OECD-Ländern. Trotzdem wurden die Preisprognosen für das erste Halbjahr 2020 deutlich nach unten korrigiert.
Eine stärker Reaktion der Marktteilnehmer blieb bislang aus. Man wartet wohl auf die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr veröffentlicht werden.

Auch am Devisenmarkt war gestern wieder Zurückhaltung angesagt. Die Händler erhoffen sich erst heute Abend mit Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der letzten US-Notenbanksitzung neue Hinweise auf die weitere Zinspolitik der Fed. In Sachen Brexit läuft die Zeit und derzeit sieht es nicht nach einer Verlängerung der Austrittsfrist aus. Ein "harter" Brexit wird immer wahrscheinlicher, worauf sich die Händler aber nun wohl lang genug einstellen konnten.

Dank der leicht gefallenen Rohölpreise sollte es auch am heimischen Heizöl-Markt heute zu leichten Abschlägen kommen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Das Preisniveau bleibt also im Großen und Ganzen recht stabil, die Notierungen liegen genau auf dem Durchschnittspreis der letzten drei Monate. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich derzeit ein Preisvorteil von gut fünf Cent pro Liter. Entsprechend bleibt die Nachfrage recht robust.
08.10.2019, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf zunächst etwas angezogen, schlossen dann aber nur wenig verändert. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande wieder keine größeren Sprünge machen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf zunächst etwas angezogen, schlossen dann aber nur wenig verändert. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande wohl wieder keine größeren Sprünge machen.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 58,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 53,20 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin recht stabil und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,0975 Dollar gehandelt.

Nachdem der Risikoaufschlag, nach dem Anschlag auf die saudischen Ölanlagen und den politischen Spannungen im Nahen Osten, mittlerweile weitgehend aus den Kursen entwichen ist, suchen die Rohölpreise eine neue Richtung.
Dabei spielen die am kommenden Donnerstag wieder beginnenden Gespräche zwischen den USA und China eine entscheidende Rolle. Sollte es hier erneut keine Annäherung geben und somit ein Handelsabkommen unwahrscheinlich werden, dürfte dies die globale Konjunktur noch stärker belasten und entsprechend auf die weltweite Ölnachfrage drücken.
Auch in den Monatsreports von EIA, IEA und OPEC wird sich die schwache wirtschaftliche Entwicklung wahrscheinlich erneut niederschlagen. Allgemein wird damit gerechnet, dass die Prognosen zu Nachfrageentwicklung weiter nach unten korrigiert werden. Heute Abend erwarten die Börsianer den Bericht der Energy Information Administration (EIA), bevor nach Handelsschluss die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) über die Ticker rollen werden.
Bis dahin dürften die Rohölpreise ihren Seitwärtstrend der letzten Tage fortsetzen.
Gestern gab es wieder recht schwache Daten aus der deutschen Industrie, wo die Arbeitsaufträge per August um 0,6 Prozent zurückgegangen sind. Besser sehen heute Morgen die August-Zahlen zur Industrieproduktion aus. Hier gab es ein Plus von 0,3 Prozent, während die Analysten ein Minus von 0,2 Prozent erwartet hatten. Unter den Schätzungen lag der Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex aus China mit einem Wert von 51,3 Punkten.

Auch am Devisenmarkt blieben die Kursausschläge gestern wieder recht gering. Die Händler warten auf das Sitzungsprotokoll der letzten US-Notenbanksitzung, das morgen Abend veröffentlicht werden soll. Hieraus erhoffen sich die Marktteilnehmer neue Hinweise auf die künftige Zinsentwicklung in den Staaten. Währenddessen deutet sich eine erneute Aufschiebung des Brexit an. Neuer Termin könnte der 31.01.2020 sein.

Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben wenig verändert bis leicht höher in den heutigen Handelstag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage ist zu Wochenbeginn wieder sprunghaft angestiegen, was zum einen den relativ kühlen Temperaturen, zu anderen aber sicherlich auch den aktuell durchaus attraktiven Konditionen zuzuschreiben ist. In Folge werden die Lieferzeiten bis auf weiteres ungewöhnlich lang blieben.
07.10.2019, 08:48 Uhr
Die Ölpreise konnten sich am Freitag weiter stabilisieren und zeigten sich im Großen und Ganzen kaum verändert. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande auf dem Niveau der vergangenen Tage in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich am Freitag weiter stabilisieren und zeigten sich im Großen und Ganzen kaum verändert. Da es auch keine stärkeren Währungsschwankungen gab, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande auf dem Niveau der vergangenen Tage in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 58,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,80 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0975 Dollar gehandelt.

An den Ölmärkten ist man nach dem Anschlag auf die saudische Ölindustrie vor rund drei Wochen wieder auf "Normalbetrieb" übergeschwenkt. Schon erstaunlich, wie ruhig es um Drohungen und Vergeltung in Richtung Iran geworden ist.
Nun geht es vorrangig wieder um Angebot und Nachfrage. Derzeit gehen die meisten Experten für dieses und nächstes Jahr von einer Überversorgung des Marktes aus, sollte die OPEC die Produktion nicht weiter spürbar drosseln. Die wichtigsten Akteure des Förderabkommens, Saudi-Arabien und Russland, sehen derzeit aber keine Notwendigkeit, ein Sondermeeting einzuberufen und beschreiben den Markt als ausgeglichen.
Große Unsicherheiten bestehen nach wie vor auf der Nachfrageseite. Zwar sollen die Gespräche zur Beilegung des Handelskonfliktes zwischen den USA und China noch in dieser Woche wieder aufgenommen werden, ein Scheitern ist jedoch nicht auszuschließen und die bisher auferlegten Handelsbeschränkungen haben bereits zu einer merklichen Abkühlung der globalen Wirtschaftsentwicklung geführt.
Dies wird sich wohl auch in den Monatsberichten der Energy Informationen Administration (EIA), der Internationalen Energieagentur (IEA) und der OPEC niederschlagen, die ebenfalls in dieser Woche veröffentlicht werden.
Entsprechend schwach entwickelten sich in letzter Zeit die Rohöl-Notierungen, die derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang August stehen. Einen weiteren Rückgang verhindern derzeit die Spannungen im Irak, dem zweitgrößten Ölproduzenten der OPEC, und die immer weiter zurückgehende Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Laut dem neuesten Baker-Hughes-Bericht ist diese in der vergangenen Woche zum siebten Mal in Folge um weitere drei, auf nunmehr nur noch 710 Einheiten zurückgegangen. Seit Jahresbeginn ist somit eine Reduzierung um knapp 20 Prozent zu beobachten, was sich mit einer Verzögerung von sechs bis neun Monaten auf die tatsächliche Ölproduktion niederschlägt.

Auch am Devisenmarkt gab es am Freitag keine größeren Ausschläge im Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und der "Ölwährung" US-Dollar. Während eine Verlängerung der Austrittsfrist Großbritanniens aus der EU immer wahrscheinlicher wird, gab es gemischt ausgefallene Arbeitsmarktdaten aus den USA. Beides wirkte sich aber nicht spürbar auf den Handel aus.

Ingesamt also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise wenig verändert in die neue Handelswoche starten werden. Während die Notierungen mittlerweile wieder auf ein sehr attraktives Niveau zurückgefunden haben, bleibt die Nachfrage weiterhin recht hoch und somit die Lieferzeiten überdurchschnittlich lang. Derzeit muss vielerorts mit einer Wartezeit von mehreren Wochen gerechnet werden. Bestellen Sie also unbedingt rechtzeitig, um teuere Eilzuschläge zu vermeiden.
04.10.2019, 08:52 Uhr
Die Ölpreise haben nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten am Mittwoch deutlich nachgegeben. Da auch der Euro wieder etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach Bekanntgabe der wichtigen DOE-Ölbestandsdaten am Mittwoch deutlich nachgegeben. Da gleichzeitig der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche gehen.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 57,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0975 Dollar gehandelt.

Nachdem Saudi-Arabien die Ölproduktion nach dem Anschlag Mitte September überraschend schnell wieder hochfahren konnte, sich die politische Lage im Nahen Osten in letzer Zeit eher entspannt hat und es nach wie vor nicht nach einem baldigen Handelsabkommen zwischen den USA und China aussieht, spricht derzeit nicht viel für steigende Notierungen an den Warenterminmärkten.
Die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) bremste den Rückgang der Rohölpreise zwar vorübergehend etwas, am Mittwochnachmittag, kurz nach Veröffentlichung der US-Vorratsdaten des Department of Energy (DOE), ging es dann aber schon wieder deutlich gen Süden.
Das staatliche DOE ermittelte nämlich einen überraschenden Aufbau bei den Rohölbeständen und eine deutlichen Rückgang der Nachfrage um 0,4 Millionen Barrel, während die Rohöproduktion nur um 0,1 Mio. Fass rückläufig war.
Bereits zuvor gab es schwache US-Arbeitsmarktdaten, die ebenfalls auf die Stimmung der Börsianer drückten. Per September konnten nur 135.000 neue Jobs geschaffen werden, während es im Vormonat noch knapp 200.000 waren.
Wenig Einfluss auf das Handelsgeschehen hatte die Ankündigung Ecuadors, aus der OPEC austreten zu wollen, um sich künftig nicht mehr an die Beschränkungen durch das Förderabkommen halten zu müssen. Mit einer Produktionsmenge von rund 0,5 Millionen Barrel pro Tag haben die Südamerikaner innerhalb des Kartells aber eher wenig Gewicht.
Währenddessen verstärken sich aber die Unruhen im Irak, wo die Bevölkerung seit Tagen gegen Misswirtschaft und Korruption protestiert. Sollte es hier zu einer Beeinträchtigung der Ölexporte kommen, hätte dies sicherlich erhebliche Auswirkungen, denn die irakische Fördermengen belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Barrel pro Tag. Innerhalb der OPEC produziert nur Saudi-Arabien mehr.

Am Devisenmarkt konnte der Euro in den letzten beiden Tagen im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zulegen. Neben technischen Faktoren war dafür sicherlich auch die Erwartung weiter fallender US-Zinsen verantwortlich. Wie es mit der Gemeinschaftswährung in nächster Zeit weitergeht, ist aber nur schwer vorhersehbar. Der anstehende Brexit, sowie die Gefahr eines Handelskonfliktes zwischen der EU und den USA bergen derzeit viel Unsicherheit.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen durchaus sehr guten Vorgaben mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten. Somit werden die Notierungen, die derzeit in etwa auf dem Durchschnittspreis der letzten drei Monate liegen, wohl bereits drei Wochen nach dem Anschlag auf die saudische Ölindustrie wieder "Normalniveau" erreichen. Wer hätte das gedacht?
02.10.2019, 08:31 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weiter nachgegeben, zu Handelsschluss aber mit gefallenen Ölbeständen in den USA wieder Boden gutmachen können. Dank eines etwas stärkeren Euro, werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages weiter nachgegeben, zu Handelsschluss aber mit gefallenen Ölbeständen in den USA wieder Boden gutmachen können. Dank eines etwas stärkeren Euro, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande auch heute wieder mit leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 54,30 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0930 Dollar gehandelt.

Dank der raschen Wiederherstellung der saudischen Ölförderleistung, sowie den Tendenzen zur friedlichen Beilegung der Spannungen im Nahen Osten, haben die Rohölpreise in den letzten zwei Wochen deutlich an Wert verloren und notieren derzeit sogar wieder etwas unter dem Stand vor dem Anschlag.
Ein weiterer Belastungsfaktor ist nach wie vor der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Je länger dieser andauert, desto größer werden die Auswirkungen auf die globale wirtschaftliche Entwicklung und dadurch natürlich auch auf die weltweite Ölnachfrage. Die Internationalen Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris hat bereits angedeutet, dass man diese im nächsten Monatsreport, der in der kommenden Woche veröffentlicht wird, eventuell weiter nach unten korrigieren könnte.
Ansonsten gab es gestern zahlreiche neue Konjunkturdaten, die in Europa etwas besser ausfielen als dies von den Analysten erwartet worden war. In den USA gab es hingegen eher durchwachsene Zahlen, die sich dann am späten Nachmittag auch auf die Ölpreise auswirkten, die einen erneute Schwächeanfall erlitten.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) dann aber einen überraschend deutlichen Rückgang der US-Ölbestände von in Summe 5,5 Millionen Barrel. Die Analysten waren im Vorfeld von relativ konstanten Vorräten ausgegangen.
Entsprechend zogen die Öl-Futures nach Börsenschluss wieder etwas an und starten heute mit einem Seitwärtstrend in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Spannend wird es dann wieder heute Nachmittag, wenn die etwas einflussreicheren Bestandsdaten des Department of Energy (DOE) über die Ticker rollen werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern Vormittag zunächst vom leicht über den Erwartungen liegenden EU-Einkaufsmanagerindex aus der Industrie profitieren, am Nachmittag dann von eher schwach ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA. Außerdem war die Gemeinschaftswährung zuletzt wohl doch etwas überverkauft, was sicherlich auch mit dem bevorstehenden Brexit zusammenhängt.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland ihre Reise nach unten erfreulicherweise wohl auch heute fortsetzen können. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen haben nach dem kurzen Preissprung nach den Anschlag auf die saudische Ölindustrie, nun wieder auf das Niveau der letzten Monate eingependelt und bieten eine gute Möglichkeit den Heizöl-Vorrat aufzustocken. Dabei sollten auf jeden Fall die nach wie vor sehr langen Lieferzeiten berücksichtigt werden.
01.10.2019, 08:16 Uhr
Die Ölpreise bleiben zu Beginn der neuen Handelswoche unter Druck. Leider auch der Euro, der gegenüber dem US-Dollar ein neues Langzeittief markiert hat. Die Heizöl-Notierungen hierzulande werden mit Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben zu Beginn der neuen Handelswoche unter Druck. Leider auch der Euro, der gegenüber dem US-Dollar ein neues Langzeittief markiert hat. Die Heizöl-Notierungen hierzulande werden heute trotzdem wieder mit Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 54,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0890 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt haben die bearish, also preisdrückend zu wertenden Meldungen in den letzten Tagen deutlich die Oberhand gewonnen und die Rohölpreise entsprechend wieder den Weg nach unten eingeschlagen.
Vor allem die Tatsache, dass Saudi-Arabien nach neuesten Informationen mittlerweile schon wieder mehr Öl produziert als vor den Anschlägen, sorgte gestern im späten Handel verstärkt für Verkäufe bzw. Kaufzurückhaltung auf der anderen Seite.
Zudem sieht es derzeit nach einer Deeskalation im Nahen Osten aus. Saudi-Arabien hat mit den Houthi-Rebellen einen Waffenstillstand vereinbart und der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat gestern nochmals betont, dass man an einer politischen Lösung des Konfliktes mit dem Iran interessiert sei. Es soll hierzu auch eine Mitteilung an den Iran gegeben haben, über deren Inhalt aber nichts bekannt ist.
Zudem sieht es im Handelsstreit zwischen China und den USA weiterhin nicht nach einer schnellen Lösung aus, was die derzeit ohnehin schon schwächende Ölnachfrage weiter belasten dürfte. In der nächsten Woche werden hierzu neue Prognosen im Rahmen der Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA erwartet.
Dazu passte auch der gestern am Nachmittag veröffentlichte Chicagoer Einkaufsmanagerindex, der per September nur bei 47,1 statt wie erwartet 50,2 Punkten lag.
Lediglich die weiter deutlich rückläufige Zahl der aktiven US-Bohranlagen sorgt für leicht bullishe, also preistreibende Impulse.

Am Devisenmarkt war gestern der US-Dollar, angesichts der geplanten Kapitalmarktbeschränkungen für chinesische Unternehmen durch die USA, wieder einmal als sicherer Hafen gefragt und der Euro zeigte sich schwach, obwohl es guten Arbeitsmarktdaten aus Deutschland gab. Allerdings hat das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) den Ausblick für die deutsche Wirtschaftsentwicklung gesenkt, was unsere Gemeinschaftswährung entsprechend belastet, sodass erstmals seit über zweieinhalb Jahren die 1,09-Dollar-Marke nach unten durchstoßen wurde.

Trotz der Währungsverluste werden die Heizöl-Notierungen ihren Abwärtstrend der letzten zwei Wochen weiter fortsetzen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten, sodass auch hier allmählich das Preisniveau erreicht wird, das vor dem Anschlag auf die saudische Ölindustrie angeboten werden konnte. Der September, der dem Handel äußert hohe Umsätze beschert hatte, ging gestern mit einer weiter recht robusten Nachfrage zu Ende und so bleiben die Lieferzeiten zum Start in die "Wintersaison" außerordentlich lang.