03.12.2020, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Nachmittags Gewinne erzielen können und starten heute weitgehend stabil in den europäisch geprägten Handel. Für die Heizöl-Notierungen hierzulande werden keine größeren Veränderungen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags Gewinne erzielen können und starten heute weitgehend stabil in den europäisch geprägten Handel. Dank weiterer Währungsgewinne werden bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute, zumindest aus morgendlicher Sicht, keine größeren Veränderungen erwartet.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,20 Dollar. Der Euro im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2120 US-Dollar gehandelt.

Im Vorfeld der heute erwarteten Entscheidung der OPEC+-Gruppe, wie es ab Januar mit den Fördermengen weitergehen wird, tendierten die Rohölpreise gestern lange Zeit seitwärts. Erst mit dem einsetzendem US-Handel kam Bewegung in den Markt und die Notierungen legten bis zum frühen Abend hin deutlich zu.
Für gute Stimmung sorgte wieder einmal das Corona-Impfstoff-Thema, denn Großbritannien hat gestern eine Notfallzulassung erteilt, sodass der Wirkstoff von BionTech/Pfizer wohl schon in der nächsten Woche erstmals in der Breite verabreicht werden kann.
Dass die Zahl der neugeschaffenen Jobs in den USA mit einem Plus von 307.000 deutlich unter der Prognose von 410.000 neuen Stellen lag, wirkte sich zumindet nicht bzw. nicht spürbar auf das Börsengeschehen aus.
Auch die Reaktion auf die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) blieb zunächst verhalten. Hier gab es bei Rohöl einen leichten Rückgang, dafür aber bei Heizöl/Diesel und bei Benzin einen deutlichen Zuwachs. Die US-Ölproduktion hat leicht zugenommen, die Gesamtnachfrage ging im Vergleich zu Vorwoche erneut deutlich um 0,7 Millionen Barrel zurück.
Eigentlich fielen die Zahlen unterm Strich bearish, also preisdrückend aus, aber die Ölpreise legten am frühen Abend erstaunlicherweise weiter zu.
 
Auch der Euro konnte gestern im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und sogar über die 1,21-Dollar-Marke klettern. Weiterhin sprechen die Händler am Devisenmarkt von einer ausgeprägten Dollar-Schwäche, was gestern durch die schlechten US-Arbeitsmarktdaten untermauert wurde. Außerdem ist die generelle Risikobereitschaft an den Börsen in letzter Zeit deutlich gestiegen, sodass unsere Gemeinschaftswährung weiter gesucht bleibt.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen gemischten Vorgaben heute ohne große Veränderung in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur ein kleines Plus von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Allerdings wirft die CO2-Abgabe, die ab dem 1. Januar auf alle fossilen Energieträger erhoben wird, ihre Schatten voraus. In immer mehr Gebieten ist keine Lieferung im alten Jahr mehr möglich, sodass die Notierungen bereits jetzt um knapp 8 Cent pro Liter angehoben werden müssen. In einigen Regionen kann aber noch geliefert, oder eine Eillieferung angeboten werden. Hier muss abgewägt werden, ob sich der Mehrpreis dafür auch rechnet.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
02.12.2020, 07:57 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst deutlich zugelegt, in der zweiten Tageshälfte aber wieder an Wert verloren und den Handel mit leichten Verlusten beendet. Da der Euro aber deutlich zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern am Vormittag zunächst deutlich zugelegt, in der zweiten Tageshälfte aber wieder an Wert verloren und den Handel mit leichten Verlusten beendet. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber deutlich zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 47,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 44,20 Dollar. Der Euro kann, wie bereits erwähnt, im Vergleich zum US-Dollar kräftige Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2070 US-Dollar gehandelt.

Die Meldung, dass es innerhalb der OPEC+-Gruppe anscheinend noch größeren Abstimmungsbedarf gibt und die Entscheidung über die ab Januar geltenden Fördermengen erst am Donnerstag zu erwarten ist, hat die Rohölpreise gestern kaum berührt. Angetrieben von guten Arbeitsmarktdaten aus Deutschland und einem mit 53,8 Punkten etwas besser als erwartet ausgefallenen EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe konnten die Öl-Futures am Vormittag sogar deutlich zulegen.
Am Nachmittag fielen die Notierungen dann aber doch wieder etwas stärker zurück. In den USA konnte der ISM-Einkaufsmanagerindex die Analystenschätzung von 58 Zählern mit 57,5 Punkten nicht erreichten, dafür lagen die Bauausgaben per Oktober mit einem Plus von 1,3 Prozent über den Erwartungen.
Stark preisdrückend wirkte aber sicherlich die Meldung, wonach Norwegen seine Ölproduktion ab Januar nicht mehr drosseln wird. Unabhängig von der OPEC+-Gruppe hatten die Nordeuropäer ihre Förderung nach dem kräftigen Preisrutsch im Frühjahr solidarisch zurückgefahren, was nun Ende des Jahres auslaufen soll.
Die nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen ebenfalls bearish aus. In Summe gab es nämlich einen Aufbau von knapp acht Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld mit eine leichten Rückgang gerechnet hatten.
 
Die Musik spielte gestern zweifelsohne am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar kräftig zulegen und mit Werten deutlich jenseits der 1,20-Dollar-Marke auf den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2018 klettern konnte. Marktbeobachter stehen als Hauptgrund für die schöne Entwicklung unserer Gemeinschaftswährung die zuletzt wieder zugenommen Risikobereitschaft der Anleger und auch technische Faktoren.

Auch dank der deutlichen Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland heute mit Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Ob sich dies dann vollständig auf die Notierungen durchschlagen wird bleibt abzuwarten, denn immer mehr Händler hissen die weiße Flagge und melden einen für das alte Jahr ausgebuchten Terminkalender. Für Lieferungen ab Januar muss aber bereis die CO2-Abgabe von knapp 8 Cent pro Liter eingerechnet werden, was für einen entsprechenden Anstieg der Heizölpreise sorgt. Es ist also durchaus möglich, dass die Kurse in einigen Regionen fallen, in anderen aber zulegen - je nach Liefermögichkeiten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
01.12.2020, 08:29 Uhr
Die Ölpreise haben gestern unter relativ großen Schwankungen eine Seitwärtsbewegung vollzogen und starten auch heute Morgen ohne klare Richtung in den asiatischen Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen stabil bis etwas fester in den Handel gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern unter relativ großen Schwankungen eine Seitwärtsbewegung vollzogen und starten auch heute Morgen ohne eine klare Richtung in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande stabil bis etwas fester in den Handel gehen.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 47,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 45 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1960 US-Dollar gehandelt.

Trotz guter Konjunkturdaten aus China starteten die Rohölpreise gestern mit schwacher Tendenz in den Handel, konnten sich dann aber im Laufe des Tages gut erholen und sogar mit leichten Gewinnen diesen beenden.
Dabei blickten die Marktteilnehmer mit Spannung auf das Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), bei dem es im Wesentlichen um die Fördermengen für die nächsten Monate ging. Zwar wurde hier wohl ein Konsens erzielt, die aktuellen Quoten für die nächsten drei Monate beizubehalten, doch bedarf dies auch noch der Zustimmung der in der OPEC+-Gruppe beteiligten Nicht-OPEC-Länder. Hier hat vor allem Russland ein gewaltiges Wort mitzureden und anscheinend konnte man sich gestern noch nicht anschließen. Ursprünglich war geplant, dass es heute im Laufe des Tages eine Entscheidung geben soll, doch nun hat man sich auf Donnerstag vertagt. Es gibt anscheinend noch Einiges zu diskutieren und abzustimmen.
Die Ölpreise reagierten bislang kaum auf die Ergebnisse aus Wien, rechnet man in Analystenkreisen doch weiterhin nicht mit einer Überraschung. Der Druck ist angesichts der stark gestiegenen Ölexporte Libyens einfach zu groß. Mittlerweile liegt hier die Produktion nach neuesten Zahlen bei 1,25 Millionen Barrel pro Tag.
Ansonsten gab es gestern schwache Konjunkturdaten aus den USA, wo der Chicagoer Einkaufsmanagerindex per November mit 58,2 Punkten veröffentlicht wurde. Die Analysten hatten im Vorfeld mit 59 nach 61,1 Zählern im Vormonat gerechnet. Auch die Zahl der anstehenden Häuserverkäufe ging per Oktober unerwartet um 1,1 Prozent zurück.
 
Trotz dieser schlechten Zahlen aus den USA konnte sich der US-Dollar im Vergleich zum Euro gestern gut behaupten und bis Handelsschluss sogar deutlich zulegen, nachdem unsere Gemeinschaftswährung beim Versuch die 1,20-Dollar-Marke zu überqueren gescheitert war. Heute Morgen zeichnet sich hier aber schon wieder eine Erholung ab.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach keine großen Sprünge machen und den Seitwärtstrend der letzten Tage fortsetzen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur ein Miniplus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Gestern gab es wieder ein relativ hohes Bestellaufkommen was zum einen wohl an den zurückgehenden Temperaturen, sicherlich aber auch am nach wie vor recht attraktiven Preisniveau liegt. Und natürlich bringt auch die zum Jahreswechsel kommende CO2-Abgabe zusätzlich Käufe in den Markt. Nur wer seinen Tank noch im alten Jahr gefüllt bekommt, kann den Mehrpreis von rund 8 Cent pro Liter und die wieder höhere Mehrwertsteuer sparen. Liefertermine sind aber nicht mehr überall verfügbar. Die Zeit drängt!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


30.11.2020, 08:47 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag leichte Gewinne verbuchen können, fallen heute Morgen vor Beginn des OPEC-Treffens aber deutlich zurück. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag leichte Gewinne verbuchen können, fallen heute Morgen vor Beginn des OPEC-Treffens aber deutlich zurück. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 47 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 44,60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1970 US-Dollar gehandelt.

Da sich die meisten Börsianer in den USA ein verlängertes Thanksgiving-Wochenende gönnten und hier die Handelszeiten deutlich verkürzt waren, gab es auch am Freitag einen recht ruhigen Handel mit nur sehr geringen Kursausschlägen.
Für etwas Verwirrung sorgte am Nachmittag sicherlich die Meldung, dass Saudi-Arabien und Russland ein informelles Treffen noch kurz vor der OPEC-Vollversammlung einberufen haben. Ursprünglich wollte man sich am Samstag treffen, der Termin wurde dann aber auf Sonntag verschoben. Dabei sollen die Teilnehmer nach anonymen Informanten aber keine Einigung erzielt haben, was die Spannung für das heute beginnende offizielle Treffen natürlich erhöht. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Kasachstan sollen gegen eine Beibehaltung der aktuellen Förderkürzung um weitere drei Monate sein. Allerdings gehen die meisten Marktbeobachter dennoch davon aus, dass es bei den aktuellen Quoten bleiben wird. Es bleibt spannend!
Ansonsten gab es am Freitag gute Wirtschaftsindikationen aus der EU, wo das Geschäfts- und Verbrauchervertrauen per November bei 87,6 Punkten und somit über den Erwartungen der Analysten lag. Heute Morgen wurden die chinesischen Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor veröffentlicht, die beide ebenfalls leicht über den Prognosen lagen.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche um bemerkenswerte 10 auf nun 241 Einheiten angestiegen. Dies drückte heute Morgen sicherlich ebenfalls leicht auf die Ölpreise.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro bei schwachen Umsätzen im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und auf den höchsten Stand seit mehr als zweieinhalb Jahren klettern. Marktexperten sprechen dabei eher von einer aktuellen Dollar-Schwäche als von einer Euro-Stärke.

Sehr gute Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise zum Wochenstart deutlich nachgeben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Allerdings dürfte der Handel heute aufgrund der laufenden OPEC-Verhandlungen recht schwankungsanfällig sein, sodass es durchaus nochmals zu Richtungsänderungen kommen kann. Wer aktuell mit dem Gedanken spielt, den Tank vor dem Jahreswechsel aufzufüllen, sollte mit der Auftragseingabe nicht mehr warten, denn die Liefertermin werden immer knapper. Erfolgt die Lieferung erst im neuen Jahr, muss die neue CO2-Abgabe in Höhe von knapp 8 Cent pro Liter und die höhere Mehrwertsteuer aufgeschlagen werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
27.11.2020, 08:24 Uhr
Die Ölpreise mussten gestern bereits im frühen europäisch geprägten Handel deutliche Verluste hinnehmen, tendierten dann im Laufe des Tages aber seitwärts. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den letzten Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten mussten gestern bereits im frühen europäisch geprägten Handel deutliche Verluste hinnehmen, tendierten dann im Laufe des Tages aber seitwärts bzw. wieder leicht aufwärts gerichtet. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 47,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,1930 US-Dollar gehandelt.

Während es an den Aktienmärkten bereits am Mittwoch Gewinnmitnahmen gab, zeigten sich die Rohölpreise noch etwas länger stabil. Gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel kam es aber auch am Ölmarkt zu stärkeren Verkäufen, nachdem technische Faktoren ein Verkaufssignal generiert hatten.
Aus fundamentaler Sicht gab es gestern kaum neue Markt bewegende Meldungen. Die Händler warten auf das am Montag stattfindenden OPEC-Meeting, bei dem es im Wesentlichen darum geht, ob die aktuellen Förderkürzungen bis über den Jahreswechsel hinaus verlängert werden sollen. Die meisten Marktbeobachter rechnen mit einer Fortführung im ersten Quartal, also um drei Monate. Eine Überraschung ist aber dennoch nicht auszuschließen, zumal es im Vorfeld zu Spannungen gekommen war. Während die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine stärkere Einhaltung der Quoten von allen beteiligten Ländern fordern, will der Irak erreichen, dass es bei der Mengenzuteilung eine differenziertere Betrachtung gibt und verstärkt auch die Leistungsfähigkeit und die Möglichkeiten der Förderländer Berücksichtigung finden.
Die Entscheidung, wie hoch die Produktionsmenge ab Januar sein soll, wird aber wohl erst am Dienstag getroffen werden, wenn auch die beteiligten Nicht-OPEC-Staaten hinzustoßen und sich in der sogenannten OPEC+Gruppe treffen.
Ansonsten fehlt es dem Markt an neuen Impulsen aus Übersee. Hier wurde ja gestern Thanksgiving gefeiert und auch heute am "Black Friday" wird in den Staaten nicht viel los sein.
 
Sehr unspektakulär verlief gestern auch der Handel am Devisenmarkt. Der Euro pendelte im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über eng am Ausgangsniveau und notierte damit weiterhin auf dem höchsten Niveau seit rund drei Monaten. Heute stehen zwar einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, ob die aber Schwung in den Handelsgeschehen bringen, ist eher unwahrscheinlich.

Die Heizölpreise hierzulande befinden sich nach dem doch recht turbulenten Wochenauftakt nun wieder in einem etwas ruhigeren Fahrwasser und die Ausschläge halten sich Grenzen. Heute könnte es, wie bereits gestern, zu weiteren leichten Abschlägen kommen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Gebremst werden eventuell mögliche stärkere Rückgänge durch die derzeit recht robuste Nachfrage. Viele Ölheizer möchten die Tanks verständlicherweise noch vor dem 1. Januar gefüllt haben, denn die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer fordern bei allen Lieferungen im neuen Jahr einen Mehrpreis von rund 9 Cent pro Liter ein. Leider sind die Liefertermine für 2020 nur noch sehr begrenzt verfügbar und nicht überall ist sichergestellt, dass der Tankwagen noch im alten Jahr vor der Tür stehen wird.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.11.2020, 08:37 Uhr
Die Ölpreise sind auch gestern wieder mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen, tendieren heute Morgen aber etwas schwächer. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute weitgehend stabil, nur regional nochmal etwas höher in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind auch gestern wieder mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen, tendieren heute Morgen aber etwas schwächer. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute weitgehend stabil, nur regional nochmal etwas höher in den Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,80 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar nochmals etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1930 US-Dollar gehandelt.

Nach dem kräftigen Anstieg zu Wochenbeginn haben die Börsianer auf Konsolidierungsmodus umgeschaltet. Während es an den Aktienmärkten gestern leichte Gewinnmitnahmen gab, konnten die Rohölpreise nochmals etwas zulegen und stehen somit weiterhin auf dem höchsten Stand seit März diesen Jahres.
Preistreibend bzw. -stabilisierend wirkt weiterhin die Aussicht, dass schon bald ein hochwirksamer Corona-Impfstoff ausgerollt werden kann und es somit hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sich das öffentliche Leben und somit auch die Wirtschaft wieder normalisieren kann.
Doch bis dahin dürften noch einige Monate ins Land gehen und die zweite Welle hat vor allem die westliche Welt immer noch voll im Griff. Zumindest bis Weihnachten muss mit weiteren, teilweise verstärkten Lockdowns gerechnet werden, denn die Zahl der Neu-Infektionen ist weiterhin sehr hoch.
In der nächsten Woche werden die Augen der Marktteilnehmer auf das am Montag stattfindenden virtuelle Treffen der OPEC gerichtet sein. Am Dienstag soll dann gemeinsam in der OPEC+ Gruppe entschieden werden, ob und vor allem wie lang die aktuellen Förderkürzungen beibehalten werden. Im Vorfeld bahnt sich dabei Missstimmung an, den der Irak ist mit den Kriterien für die Quotenvergabe nicht einverstanden und hat diese in letzter Zeit auch nicht zur Gänze eingehalten. Man darf gespannt sein, ob es hier wieder zu einem geschlossenen Handeln kommen wird, was in aktuellen Marktsituation sicherlich alternativlos ist.
Wenig Wirkung auf die Ölpreise entfachten die gestern veröffentlichten DOE-Ölbestandsdaten. Bullish wirkte der leichte Rückgang bei den Rohöl- und Destillatvorräten, bearish hingegen die deutlich zurückgegangen Gesamtnachfrage und die leicht gestiegene Ölproduktion.
Heute wird in den USA Tanksgiving gefeiert, sodass von dieser Seite keine größeren Einflüsse zu erwarten sind.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und auf den höchsten Stand seit knapp drei Monaten klettern. Nach wie vor profitiert unsere Gemeinschaftswährung von der guten Börsenstimmung und der wieder gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert mit leicht steigend in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,4 Cent pro Liter erwarten. Seit gut einer Woche geht es mit den Notierungen nun nur noch bergauf und es ist nicht auszuschließen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird. Entscheidend wird sicherlich der Ausgang des OPEC-Treffens sein. Aber auch der Sondereffekt der CO2-Abgabe ist nicht zu vernachlässigen. Liefertermine für das alte Jahr sind nur noch sehr begrenzt verfügbar und ab dem 1. Januar verteuert der Klimaschutzaufschlag und die wohl wieder höhere Mehrwertsteuer den Liter Heizöl um rund 9 Cent. Hohe Nachfrage und knappes Angebot erhöhen den Preis!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
25.11.2020, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben gestern erneut deutliche Gewinne erzielt und sind auf den höchsten Stand seit März diesen Jahres geklettert. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Weg nach oben fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut deutliche Gewinne erzielt und sind auf den höchsten Stand seit März diesen Jahres geklettert. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Weg nach oben fortsetzen.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,10 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,19 US-Dollar gehandelt.

Es scheint so, als sei das Thema Corona erledigt. Zumindest für die Börsianer, denn diese sind nach den positiven Meldungen zu bald verfügbaren Impfstoffen und der nun endlich bald über die Bühne gehenden Machtübernahme in den USA in nahezu euphorischer Stimmung. Erstmals in seiner Geschichte hat der Dow-Jones-Index die 30.000-Punkte-Marke überschritten und auch die Rohölpreise kennen derzeit nur noch den Weg nach oben.
Zumindest zu einem gewissen Teil rechtfertigen die in letzter Zeit halbwegs gut ausgefallenen Konjunkturdaten diese Entwicklung. Auch gestern überraschte der Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland mit 90,7 Punkten positiv und auch das Bruttoinlandsprodukt ist im dritten Quartal nicht so stark zurückgegangen wie erwartet.
Bullish, also preistreibend wirkt sicherlich auch die recht robuste Nachfrage aus Asien auf die Ölpreise.
Dennoch beherrscht Corona weiterhin unser Alltagsleben und lässt unsere Wirtschaft schrumpfen. Zudem werden die öffentlichen Haushalte massiv belastet, was sich erst in den nächsten Jahren negativ auswirken wird.
Man wird sehen, wie nachhaltig die aktuelle Preisrallye ist und wie stark hier derzeit auch technische Faktoren eine Rolle spielen.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen mit einem Aufbau von in Summe über drei Millionen Barrel eigentlich bearish, also preisdrückend aus, doch auch das wird am Markt derzeit kaum zur Kenntnis genommen. Heute Nachmittag werden die wesentlich einflussreicheren und detaillierteren Zahlen des Department of Energy (DOE) über die Ticher rollen.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern unter anderem vom guten Ifo-Geschäftsklimaindex profitieren und im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen. Unsere Gemeinschaftswährung profitiert auch von der ingesamt wieder deutlich gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande auch heute wieder mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen den höchsten Stand seit mehr als vier Monaten erreicht, liegen im Vergleich zu den Vorjahren aber immer noch auf einem sehr attraktiven Niveau. Die Nachfrage zeigt sich in den letzten Tagen deutlich belebt, denn viele Ölheizer möchten ihren Tank verständlicherweise noch im alten Jahr befallen und so die CO2-Abgabe in Höhe von rund 8 Cent pro Liter vermeiden. Die Zeit drängt, denn die Liefertermin werden immer knapper!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
24.11.2020, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Handelsverlauf weiter leicht zugelegt und starten heute Morgen mit deutlichen Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen weiter auf den höchsten Stand seit gut vier Mona Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Handelsverlauf weiter leicht zugelegt und starten heute Morgen mit deutlichen Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter auf den höchsten Stand seit gut vier Monaten an.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 46,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 43,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1855 US-Dollar gehandelt.

Die Börsianer blicken wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Gestern legten die Aktienkurse, aber auch die Rohölpreise weiter zu. Getragen wird die gute Stimmung derzeit von der Aussicht auf einen in der Breite wohl bald verfügbaren Corona-Impfstoff und somit einem absehbaren Ende der Corona-Pandemie. Dass hier aber noch Monate oder gar Jahre ins Land gehen werden, bis das öffentliche Leben wieder weitgehend ohne größere Einschränkungen funktionieren bzw. möglich sein wird, ist derzeit eher nicht das große Thema.
Unterstützt wurde der feste Trend an den Börsen gestern auch von guten Konjunkturdaten. In der EU ist der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per November mit 53,6 Punkten veröffentlicht worden. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 53,1 Punkten gerechnet. Nicht ganz so gut ist die Stimmung allerdings im Dienstleistungssektor. Hier wurde die Prognose von 43,6 mit nur 41,3 Punkten deutlich verfehlt. Durchweg positiv fielen am Nachmittag die Vergleichszahlen aus den USA aus. Heute Morgen wurde aus Deutschland das Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal mit einem Minus von 3,9 Prozent vermeldet. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem Rückgang von 4,1 nach 11,3 Prozent im Vorquartal gerechnet.
Den größten Schwung verleiht den Börsen heute Morgen aber wohl das Einlenken des scheidenden US-Präsident Donald Trump, sodass die Amtsübergabe an den neuen Amtsinhaber Joe Biden eingeleitet werden kann.
Die Ölpreise haben mittlerweile den höchsten Stand seit März diesen Jahres erreicht.
 
Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar deutlich sichtbar von den guten Konjunkturdaten aus den Staaten profitieren und im Vergleich zum Euro am späten Nachmittag kräftig zulegen. Heute Morgen kann sich unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas erholen. Weiter richtungsweisend könnte der heute Vormittag zur Veröffentlichung anstehende Ifo-Geschäftsklimaindex sein.

Insgesamt also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen den höchsten Stand seit rund vier Monaten erreicht und es sieht ganz danach aus, also könnte es in den nächsten Wochen und Monaten noch weiter nach oben gehen. Wer noch etwas Platz im Tank hat sollte daher schnellstmöglich nachbestellen und sich, wenn möglich noch einen Zustelltermin im alten Jahr sichern. Für alle Lieferungen ab dem 1. Januar 2021 fällt nämlich die neue CO2-Abgabe und wohl auch die wieder höhere Mehrwertsteuer an. Dies verteuert den Liter Heizöl in Summe zusätzlich um rund 9 Cent pro Liter.  

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
23.11.2020, 08:32 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten am Freitag im späten Handel Gewinne erzielen und starten auch heute Morgen fest in den asiatischen Handel. In Folge sind auch bei den Heizöl-Notierungen weitere Aufschläge zu erwarten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten am Freitag im späten Handel Gewinne erzielen und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge sind hierzulande leider auch bei den Heizöl-Notierungen weitere Aufschläge zu erwarten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 45,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 42,90 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

An den Börsen wird bekanntlich die Zukunft gehandelt und so ist es nicht unbedingt verwunderlich, dass die Rohölpreise in letzter Zeit zulegen konnten, obwohl der Ölbedarf sich eher rückläufig entwickelt. Seit der Fahrplan für eine mögliche Impfung gegen Covid-19 immer konkreter wird, hellt sich auch die Stimmung immer mehr auf.
Am Freitag beflügelte die Meldung, dass BionTech und Pfizer in den USA eine Notfallzulassung für ihren Impfstoff beantragt haben. Experten halten es nun für möglich, dass hier nun bereits Mitte Dezember die ersten Personen gegen Corona geimpft werden können.
Gerade in den Staaten ist die Zahl der Neuinfektionen und auch der Todesfälle in letzter Zeit wieder stark gestiegen und das bevorstehende Thanksgiving-Wochenende wird diesen Trend sicherlich noch beschleunigen.
Ansonsten gab es am Freitag nur wenige neue Markt bewegende Meldungen. Bemerkenswert ist sicherlich der erste Rückgang bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen seit mehr als zwei Monaten. Wie das Dienstleistungsunternehmen Baker Hughes am Freitag Abend vermeldete, gibt es derzeit 231 produktive Einheiten und somit 5 weniger als noch vor einer Woche.
Dies unterstreicht den Trend, dass die Schieferölproduktion in Nordamerika wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten auf relativ niedrigem Niveau bleiben wird.
 
Am Devisenmarkt tat sich auch am Freitag nicht viel und der Euro pendelte im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über auf Ausgangsniveau. Heute könnte allerdings etwas mehr Bewegung in den Handel kommen, denn es stehen bereits am Vormittag einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Das Thema CO2-Abgabe wird in den Medien immer präsenter und dadurch auch die Nachfrage wieder stärker belebt. Viele Verbraucher nutzen die derzeit immer noch sehr attraktiven Notierungen, um den Vorräte im alten Jahr noch aufzustocken. Die Zeit wird dabei knapp, denn die verfügbaren Liefertermin sind begrenzt. Kann der Tank erst im neuen Jahr gefüllt werden, verteuert sich der Liter um rund 9 Cent, wenn gleichzeitig auch die Mehrwertsteuer wieder um 3 Prozentpunkte steigt.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
20.11.2020, 08:55 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendierten auch gestern den ganzen Tag über seitwärts. Entsprechend wird es auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach auch heute keine größeren Ausschläge geben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendierten auch gestern den ganzen Tag über seitwärts. Entsprechend wird es auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach auch heute keine größeren Ausschläge geben. Der Seitwärtstrend der letzten Tage setzt sich fort!

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 44,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,70 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt befindet sich weiterhin im Spannungsfeld zwischen der Hoffnung auf bald verfügbare Corona-Impfstoffe und der kurzfristig weiter steigenden Covid19-Neuinfektionen.
Das Ergebnis ist, dass die Rohölpreise derzeit nur sehr geringen Schwankungen unterliegen und seit mehr als zehn Tagen wie an der Schnur gezogen seitwärts tendieren.
Spekulation über einen möglichen Austritt der Vereinten Arabischen Emirate (VAE) aus der OPEC, die zuletzt durchaus etwas überrachend die Runde machten, wurden gestern durch deren Ölminister Al-Mazruei zumindest etwas abgeschwächt da er verlauten ließ, dass sein Land ein "verlässliches" Mitglied des Kartells sei.
Trotzdem darf man gespannt sein, wie es mit den Fördermengen künftig weitergehen wird. Das entscheidende Treffen findet am 30 November und 1. Dezember statt und der Focus der Marktteilnehmer verschiebt sich schon jetzt immer mehr hin zu diesem Datum.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen wieder einmal gemischt aus. Die EU-Leistungsbilanz weitete sich per September von 19,9 auf 25,2 Milliarden Euro aus und in den USA konnte der Philadelphia Fed Herstellungsindex per November die Erwartung von 22 Punkten mit 26,3 Zählern übertreffen. Keine klaren Hinweise liefert nach wie vor der US-Arbeitsmarkt. Hier ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche um 31.000 auf 742.000 angestiegen, die weitergeführten Jobgesuche gingen allerdings deutlich um mehr als 400.000 auf 6,37 Millionen zurück.
 
Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder einen recht ruhigen Handel, bei dem der Euro im Vergleich zum US-Dollar leichte Gewinne erzielen konnte. Da auch heute keine wichtigen Wirtschaftsindikationen auf der Agenda stehen, sind die Blicke auf angekündigte Kommentare aus der Führungsriege der Europäischen Zentralbank gerichtet.

Dank der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute eher Richtung Süden tendieren. Dies lassen zumindest aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht so erwarten. In Folge der in letzter Zeit recht geringen Preisschwankungen bleibt auch das Marktgeschehen eher ruhig und die Nachfrage auf einem überschaubaren Niveau. In Folge sind die Lieferzeiten in den letzten Tagen weiter zurückgegangen, sodass es regional immer noch Möglichkeiten gibt, Heizöl im alten Jahr geliefert zu bekommen. Dies ist insoweit wichtig, weil ja die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer ab dem ersten Januar einen Mehrpreis von rund 9 Cent pro Liter erfordern werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
19.11.2020, 08:40 Uhr
Die Ölpreise konnten sich auch gestern nicht für eine klare Richtung entscheiden und gingen schlussendlich in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel. Kein Wunder, dass die Ausschläge auch bei den Heizöl-Notierungen weiterhin gering bleiben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich auch gestern nicht für eine klare Richtung entscheiden und gingen schlussendlich in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel. Kein Wunder, dass die Ausschläge auch bei den Heizöl-Notierungen weiterhin recht gering bleiben.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 44,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,60 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) mit einem deutlichen Aufbau bei den Rohölvorräten überraschten, zogen die Rohölpreise gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel zunächst an. Auch sonst gab es eigentlich keine bullishe, also preistreibend zu wertenden Neuigkeiten.
Im Gegenteil. Das mit Spannung erwartete Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) der OPECplus-Gruppe brachte keine Hinweise, wie es mit den Förderquoten ab Anfang nächsten Jahres weitergehen wird, dafür aber Unstimmigkeit innerhalb der Organisation zu Tage. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) beklagten die teilweise Nichteinhaltung der zugeteilten Produktionsmengen und soll sogar über einen Austritt aus der OPEC nachdenken.
Auch die weiterhin sehr hohen Covid-19-Neuinfektionen belasten den Ölmarkt. Neue Daten zum US-Straßenverkehr belegen deutlich weniger gefahrene Meilen und in Folge auch einen entsprechenden Rückgang bei der Benzinnachfrage.
Lediglich die Meldung, dass der von BionTech/Pfizer entwickelte Corona-Impfstoff nach den letzten Tests sogar eine Wirksamkeit von 95 Prozent haben soll, rechtfertige die bis in den Nachmittag hinein steigenden Ölpreise.
Die um 16.30 Uhr veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) wurden unterm Strich leicht preisdrückend gewertet, obwohl es in Summe einen deutlichen Abbau gab. Allerdings ging die Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche um 0,5 Millionen Barrel pro Tag zurück und gleichzeitig stieg die US-Ölproduktion um 0,4 auf 10,9 Millionen Fass pro Tag an.
 
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder ein recht ruhiges Geschehen, dem es an neuen Impulsen mangelte. Der Euro konnte seine anfänglichen Gewinne im Vergleich zum US-Dollar nicht verteidigen und ging schlussendlich kaum verändert aus dem Handel. Heute könnte etwas Bewegung in den Markt kommen, da vor allem in den USA einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung anstehen.

Ingesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute stabil bis etwas fester in den Tag starten werden. Dies lassen zumindest aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht so erwarten. Insgesamt setzt sich aber der Seitwärtstrend der letzten Tage fort. Das weiterhin sehr attraktive Preisniveau wird von den Verbrauchern derzeit aber nur recht verhalten genutzt, da die Tanks in diesem Jahr bereits sehr gut gefüllt sind. Lediglich die neue CO2-Abgabe, die den Liter Heizöl zusammen mit der dann wohl wieder höheren Mehrwertsteuer für alle Lieferungen ab dem 1. Januar 2021 um rund 9 Cent verteuern wird, motiviert derzeit zum Kauf. Zu Recht, denn bei durchschnittlichen Bestellmengen geht es hier um 200 bis 270 Euro pro Lieferung.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.