Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
68,70 $ +2,48 %
Dollarkurs
0,8235 € -0,53 %
Gasölpreis
558,00 $ +2,01 %
* Stand: 14.05.2021, 21:24 Uhr
14.05.2021, 09:16 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen müssen. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen hierzulande in Folge mit schönen Abschlägen in den heutigen Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen müssen. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen hierzulande in Folge ebenfalls mit schönen Abschlägen in den heutigen, letzten Handeltag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,65 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin wenig verändert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2110 US-Dollar gehandelt.

Mit einem schwachen Start der europäischen Aktienmärkte ging es am gestrigen Donnerstag auch mit dem Ölkomplex nach unten. Im Laufe des Tages wurden die Verluste immer weiter ausgebaut, ohne dass es hierfür einen erkennbaren Grund gegeben hätte. Die einzige logische Erklärung sind Gewinnmitnahmen, nachdem technische Widerstände und die 70-Dollar-Marke bei der Rohölsorte "Brent" nicht geknackt werden konnten.
Ansonsten blieben die Meldungen wie schon zuletzt eher preistreibend. Der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) lässt erwarten, dass die Nachfrage längerfristig weiter deutlich zunehmen wird und es nur im Mai kurzfristig zu einem leichten Überangebot kommen könnte. Ab Juni sollte sich der Abbau der globalen Ölbestände weiter fortsetzen.
Druck auf die Ölpreise brachten dann die mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE). Hier gab es zwar weitgehend unspektakuläre Veränderungen bei den Rohöl- und Produktvorräten, dafür aber einen weiteren deutlichen und unerwarteten Rückgang bei der Gesamtnachfrage. Diese war bereits vor einer Woche zurückgegangen.
Sorgen bereiten den Börsianern weiterhin die hohen Infektionszahlen in Indien, aber auch in Brasilien und Japan. Außerdem gehen an den Börsen langsam Inflationsängste um, da die Verbraucherpreise in den USA per April unerwartet deutlich um 4,2 Prozent gestiegen sind.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber trotzdem recht wacker schlagen und heute Morgen sogar wieder über die 1,21-Dollar-Marke ansteigen. Dies obwohl in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stärker als erwartet im Vergleich zur Vorwoche um 34.000 auf nun nur noch 473.000 zurückgegangen sind.

Somit können die gefallenen Rohölpreise heute erfreulicherweise voll auf die Heizölpreise in Deutschland durchschlagen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem Cent pro Liter erwarten, wobei automatische Preismechanismen regional bereits gestern einen Rückgang bescherten. Trotz dieser schönen Entwicklung kann natürlich nicht von einer Trendwende gesprochen werden. Es ist eher zu erwarten, dass die Notierungen in nächster Zeit tendenziell wieder zulegen werden. Somit ergäbe sich aktuell eine gute Kaufgelegenheit!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
12.05.2021, 08:11 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages wieder deutliche Gewinne erzielen können, obwohl es an den Aktienmärkten gleichzeitig massive Verluste gegeben hat. In Folge werden sich die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach wieder spürbar verte Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages wieder deutliche Gewinne erzielen können, obwohl es an den Aktienmärkten gleichzeitig massive Verluste gegeben hat. In Folge werden sich die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach leider wieder spürbar verteuern.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 65,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2125 US-Dollar gehandelt.

Trotz der heftigen Kämpfe am Gaza-Streifen und der Sorge vor einer Destabilisierung des gesamten Nahen Ostens, gingen die Rohölpreise gestern ohne klare Richtung in den europäisch geprägten Handel. Drückend wirkte dabei sicherlich die eher schlechte Stimmung an den Aktienmärkte, wo es teilweise kräftige Verluste gab.
Dies, obwohl der gestern am Vormittag veröffentlichte ZEW-Konjunkturerwartungsindex für die EU per Mai mit 84 Punkten deutlich über der Analystenschätzung von 66,3 Zählern lag.
Der am frühen Nachmittag veröffentlichte Monatsreport der OPEC fiel ebenfalls eher preistreibend aus. Hier wurde die Prognose zur globalen Ölnachfrage unverändert belassen, gleichzeitig aber das verfügbare globale Ölangebot leicht rückläufig gesehen. Der wenig später erschienene EIA-Monatsreport fiel ebenfalls leicht bullish, im Großen und Ganzen aber eher unspektakulär aus.
Trotzdem zogen die Futures zum Abend hin an und gingen mit einem schönen Plus auf Tageshoch aus dem Handel.
Nach Börsenschluss gab es dann noch die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die eher gemischt ausgefallen sind. Während die Rohölvorräte um 2,5 Millionen Barrel und somit etwas stärker als erwartet gefallen sind, stiegen die Benzin-Bestände deutlich und überraschend um 5,6 Millionen Fass an.
Man darf gespannt sein, wie die heute Nachmittag erwarteten, wesentlich umfangreicher und höher gewichteten Zahlen des Department of Energy (DOE) ausfallen werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nur kurzzeitig vom guten ZEW-Konjunkturerwartungsindex profitieren. Mit der Eskalation und der unsicheren Lage im Nahen Osten und den deutlichen Verlusten an den Aktienmärkten, war der US-Dollar als "sicherer Hafen" wohl wieder verstärkt gesucht.

Insgesamt also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen in etwa auf dem höchsten Niveau seit Januar letzten Jahres und es sieht leider weiter nicht danach aus, als dass es hier in nächster Zeit zu einer Trendwende kommen könnte. Wer also weitere Preissteigerungen vermeiden möchte, sollte jetzt bestellen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
11.05.2021, 08:29 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages leicht nachgegeben und starten auch heute Morgen mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit leichten Minuszeichen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages etwas nachgegeben und starten auch heute Morgen - trotz der neuen Gewalt im Nahen Osten - mit weiteren Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls mit leichten Minuszeichen in den Tag gehen.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 64,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2150 US-Dollar gehandelt.

Der seit Jahren bestehende Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern am Gazastreifen ist wieder eskaliert und in der vergangenen Nacht gab es massive Raketengefechte. Auch wenn es hier nicht ums Öl geht, so besteht doch die Gefahr, dass andere Länder miteinbezogen und die gesamte Region destabilisiert werden könnte.
An den Börsen wirkte sich die neue Gewalt bislang nicht auf die Rohölpreise aus. Diese gerieten gestern im Laufe des Tages leicht unter Druck, da man am Markt mittlerweile davon ausgeht, dass die durch einen Hackerangriff teilweise lahmgelegte Colonial Pipeline in den USA bis Ende der Woche wieder weitgehend hergestellt sein sollte und somit keine größeren Versorgungsengpässe zu erwarten sind.
Neue Wirtschaftsindikationen lieferte gestern der Sentix-Konjunkturindex für die Europäische Union, der per Mai mit einem Wert von 21 statt wie erwartet 14 Punkten veröffentlicht wurde.
Ansonsten gab es gestern wieder einen recht ruhigen und unspektakulären Handel, den es an neuen Impulsen mangelte. Diese erwarten sich die Marktteilnehmer aber heute von den neuen Monatsberichten der Energy Information Administration (EIA) und der OPEC. Außerdem werden heute Abend nach Börsenschluss wieder neue US-Ölbestandsdaten vermeldet (API).

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro gestern lange Zeit recht wacker schlagen und im Vergleich zum US-Dollar zweitweise leichte Gewinne erzielen. Erst zu Handelsschluss verlor die Gemeinschaftswährung etwas an Wert. Heute warten die Händler mit Spannung auf den zur Veröffentlichung anstehenden ZEW Konjunkturerwartungsindex.

Die Heizölpreise hierzulande werden mit diesen Vorgaben aller Voraussicht nach etwas leichter in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Trotzdem bewegen sich die Notierungen, bei nach wie vor recht schwacher Nachfrage, weiterhin in Nähe des höchsten Standes seit Januar letzten Jahres und derzeit deutet wenig darauf hin, dass es in nächster Zeit zu einer Trendwende kommen könnte. Im Gegenteil - es ist zu befürchten, dass es mit der Entspannung der Corona-Lage zu weiteren Verteuerungen kommen wird.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


10.05.2021, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag seitwärts entwickelt, starten heute Morgen mit leichten Aufschlägen und bewegen sich insgesamt weiter auf einem relativ hohen Niveau. Auch bei den Heizöl-Notierungen bleiben die Aussichten auf fallende Kurse eher trübe. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag lange Zeit seitwärts entwickelt, starten heute Morgen mit leichten Aufschlägen und bewegen sich insgesamt weiter auf einem relativ hohen Niveau. Auch bei den Heizöl-Notierungen bleiben die Aussichten auf fallende Kurse eher trübe.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 65,30 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert gewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2160 US-Dollar gehandelt.

Am Freitag gab es einen recht unspektakulären Handel mit nur geringen Umsätzen. Die Kursausschläge blieben gering und die Rohölpreise gingen dann folgerichtig nur wenig verändert aus dem Handel.
In der Nacht vom Freitag auf Samstag gab es dann aber einen Hacker-Angriff auf ein Pipeline-System, der die Versorgung der Ostküste kurz vor Beginn der US-Fahrsaison massiv beeinträchtigen könnte. Derzeit kann der Betreiber noch nicht sagen, wann die Leitung wieder im vollen Umfang Benzin, Diesel und Kerosin von Houston befördern kann. Hier geht es um Mengen von täglich rund 2,5 Millionen Barrel.
Die Auswirkungen auf die globalen Ölpreise bleiben bislang zwar eher gering, jedoch verdeutlicht die Cyber-Attacke, wie abhängig mittlerweile auch die Energieversorgung von Computer-Systemen ist und es hier Risiken gibt, die es zu beachten und unter Umständen auch zu bepreisen gilt.
Ansonsten blieb der Markt im Spannungsfeld zwischen der sich insgesamt weiter deutlich erholenden Ölnachfrage einerseits und der nach wie vor dramatischen Corona-Lage in Indien, das ja das drittgrößte Ölverbrauchsland der Erde ist.
Weiterhin positive Signale kommen von den Verhandlungen zwischen dem Iran und der westlichen Staatengemeinschaft zum Thema Atomabkommen. Laut dem iranischen Präsidenten Rohani sollen fast alle Sanktionen gegen sein Land aufgehoben werden und somit auch die Ölexporte bald wieder im vollen Umfang möglich sein.
Währenddessen ist die Zahl der aktiven US-Bohranlagen laut Baker Hughes in der vergangenen Woche um 2 auf 344 Anlagen gestiegen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag einen deutlichen Satz nach oben machen, nachdem der monatliche Arbeitsmarktbericht der Regierung sehr enttäuschend ausgefallen war. Statt der erwarteten 978.000 wurden per April nur 266.000 neue Jobs geschaffen. Die Arbeitslosenquote stieg von 6,0 auf 6,1 Prozent. Die Prognose lag hier allerdings bei 5,8 Prozent!

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben leider mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen in Nähe des höchsten Standes seit Januar 2020 und die Aussichten auf fallende Kurse eher trübe. Daher ist gerade sicherheitsorientierten Verbrauchern anzuraten, sich lieber früher als später zu bevorraten, zumal die Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte deutlich anziehen dürfte.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
07.05.2021, 08:02 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im frühen Handel nochmals einen Anlauf auf die 70-Dollar-Marke (Brent-Öl) genommen, sind im weiteren Verlauf aber dann doch zurückgefallen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im frühen Handel nochmals einen Anlauf auf die 70-Dollar-Marke (Brent-Öl) genommen, sind im weiteren Verlauf aber dann doch wieder etwas zurückgefallen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Abschlägen in den letzten Tag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 65,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2010 US-Dollar gehandelt.

Die am Mittwoch Nachmittag veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) konnten die API-Zahlen vom Vortag nicht in Gänze bestätigen und brachten unterm Strich sogar preisdrückende Impulse in den Handel. Dies und die Tatsache, dass die Corona-Lage in Indien weiterhin völlig außer Kontrolle ist, drückte gestern im Laufe des Tages immer stärker auf die Rohölpreise, ohne dass es jedoch stärkere Verluste gegeben hätte.
Bremsend wirken sicherlich auch die Fortschritte in den Verhandlungen zwischen der westlichen Staatengemeinschaft und dem Iran. Nach jetzigem Stand scheint es durchaus möglich zu sein, dass der Atomstreit schon in den nächsten Wochen beigelegt und die Sanktionen weitgehend aufgehoben werden könnten. Dies hätte zur Folge, dass dem Ölmarkt bedeutenden Mengen zugeführt werden könnten, die sicherlich die OPEC+ Gruppe vor eine neue Herausforderung stellen würden.
Währenddessen setzt sich die Konjunkturerholung in China, den USA und langsam auch in Europa weiter fort. Die gestern und heute Morgen veröffentlichten Konjunkturdaten bestätigen dies und lassen erwarten, dass der Ölverbrauch auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter deutlich anziehen wird.
Dies ist ein Marktumfeld, das sicherlich keinen größeren Preisrückgang erwarten lässt. Inwieweit die Notierungen noch Luft nach oben haben, ist derzeit aufgrund der unsicheren Lage in Indien allerdings schwer abschätzbar.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern am Vormittag von guten Konjunkturdaten profitieren und im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas Boden gutmachen. Die Arbeitsaufträge der deutschen Industrie sind per März um 3 Prozent gestiegen, erwartet wurden lediglich ein Plus von 1,7 Prozent. Auch die EU-Einzelhandelsumsätze zogen mit 12 Prozent stärker an als prognostiziert.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Auch wenn die nach wie vor viel zu kühlen Temperaturen die Heizungen weiter auf Hochtouren laufen lassen, bleibt die Nachfrage auch in diesen Tagen auf einem recht überschaubaren Niveau. Alles läuft darauf hinaus, dass es in der zweiten Jahreshälfte, spätestens aber ab September ein extrem hohes Bestellaufkommen geben wird. Dass die Notierungen im Herbst niedriger sein sollten als heute, ist daher aus jetziger Sicht nur schwer vorstellbar!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
06.05.2021, 07:57 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten einen kurzen und kräftigen Rücksetzer gemacht, ziehen heute Morgen in Asien aber schon wieder an. Die Heizöl-Notierungen stehen aktuell auf dem höchsten Stand seit Januar 2020. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten zwar einen kurzen und kräftigen Rücksetzer gemacht, ziehen heute Morgen im asiatisch geprägten Handel aber schon wieder an und bleiben ingesamt auf hohem Niveau. Gleiches gilt für die Heizöl-Notierungen, die sich aktuell auf dem höchsten Stand seit Januar 2020 befinden.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 65,70 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,2010 US-Dollar gehandelt.

Nach den extrem bullish, also preistreibend ausgefallenen Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API)  vom Vortag, tendierten die Rohölpreise gestern lange Zeit seitwärts. Zum Durchstoßen der psychologisch wichtigen 70-Dollar-Marke (Ölsorte Brent) reicht es aber nicht ganz. Immer wieder prallten die Futures an den Widerständen ab.
Außerdem blieben die Marktteilnehmer vor Bekanntgabe der viel beachteten Zahlen des Department of Energy (DOE) etwas zurückhaltend und vorsichtig.
Diese fielen dann in der Tat nicht ganz so klar aus, wie die API-Daten vom Vortag. Zwar gab es auch hier massive Abbauten bei Rohöl von 8 Millionen Barrel und Destillaten von 2,9 Millionen Fass, bei Benzin aber wurde sogar ein kleines Plus errechnet. Außerdem ging die Gesamtnachfrage überraschend um 0,7 Millionen Barrel pro Tag auf 19,7 Millionen zurück. Die US-Ölförderung fiel dabei nur leicht um 0,1 Millionen Fass zurück.
Alles in allem gab es also ein eher gemischtes Bild, sodass zum Abend hin Gewinnmitnahmen einsetzten und der Ölkomplex schlussendlich sogar mit einem Minus auf Tagestief aus dem Handel ging.
Grundsätzlich bleibt die Stimmung an den Börsen aber durchaus positiv, denn es ist weiter mit einem starken Aufschwung in den USA und China zu rechnen und auch in Europa werden die Beschränkungen immer stärker gelockert. Als nächstes wird mit einem deutlichen Anstieg des Kerosin-Verbrauchs gerechnet.
Heute Morgen geht es mit den Ölpreisen im asiatische geprägten Handel entsprechend auch schon wieder deutlich nach oben.

Am Devisenmarkt tat sich gestern trotz zahlreich vermeldeter Konjunkturdaten weiterhin nicht viel. Der Euro wurde durch einen leicht über den Erwartungen liegenden EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor gestützt, der Dollar konnte sein Niveau aber trotz eher gemischt ausgefallene Wirtschaftsindikationen gut halten. Auch heute gibt es wieder eine ganze Reihe wichtiger Zahlen, die den Händlern neue Impulse liefern könnten.

Insgesamt also weitgehend stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Leider haben die Notierungen mittlerweile den höchsten Stand seit Anfang letzten Jahres erreicht und es ist durchaus zu befürchten, dass es in der Euphorie der Corona-Lockerungen in nächster Zeit noch weiter nach oben gehen könnte.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
05.05.2021, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages weitere kräftige Gewinne erzielen können und heute Morgen wurde bei Brentöl zwischenzeitlich der höchste Stand seit Ende Mai 2019 erreicht. In Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen weiter deutlich an Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages weitere kräftige Gewinne erzielen können und heute Morgen wurde bei Brentöl zwischenzeitlich sogar der höchste Stand seit Ende Mai 2019 erreicht. In Folge ziehen leider auch die Heizöl-Notierungen weiter deutlich an!

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 66,20 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere leichte Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2010 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise drohen nach einigen Wochen Seitwärtsbewegung nun nach oben auszubrechen und das Erreichen der 70-Dollar-Marke scheint bei der für Europa maßgebenden Sorte "Brent" nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Angetrieben werden die Futures weiter von guten Nachfrageprognosen und fallenden Ölbeständen. Gestern Abend nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) einen im Vergleich zur Vorwoche gewaltigen und unerwarteten Rückgang der US-Ölvorräte von in Summe 16,5 Millionen Fass, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit einem Minus von gut 4 Millionen Barrel gerechnet hatten.
Die hohe Nachfrage kommt nicht von ungefähr, denn in China und den USA läuft die Wirtschaft mittlerweile wieder auf Hochtouren und die Aufhebungen der Corona-Beschränkungen erhöhen den Reiseverkehr gleichzeitig massiv. Auch in Europa entwickelt sich die Lage mittlerweile recht positiv, sodass auch hier in wenigen Wochen mit einer schrittweisen Lockerung zu rechnen ist, die den globalen Ölbedarf zusätzlich erhöhen wird.
Auch wenn die OPEC+ Länder die Förderung in den nächsten Wochen schrittweise erhöhen, so könnte der Nachfrageboom die globalen Ölbestände zumindest kurzfristig weiter deutlich reduzieren.
Einzig und allein die katastrophale und besorgniserregende Lage in Indien trübt derzeit etwas die Partylaune an den Ölmärkten.
Heute erwarten die Börsianer mit Spannung die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die auch wichtige Hinweise zur Nachfrageentwicklung und Ölproduktion in den USA enthalten.

Am Devisenmarkt verlor der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und auch heute Morgen geht es aktuell weiter nach unten, sodass die 1,20-Dollar-Marke in Gefahr ist. Marktbeobachter machen dafür die gestern zeitweise stark gefallenen Aktienkurse verantwortlich. Heute im Laufe des Tages stehen wieder einige wichtige Wirtschaftsindikationen auf der Agenda, die der Gemeinschaftswährung neue Impulse geben könnten.

Denkbar schlechte Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach den höchsten Stand seit Januar 2020 erreichen werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis sogar einem Cent pro Liter erwarten. Es ist durchaus zu befürchten, dass es in den nächsten Tagen und Wochen noch weiter nach oben gehen könnte, vor allem wenn es keine gravierenden Überraschungen bei der weltweiten Corona-Situation geben wird. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte daher möglichst schnell bestellen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
04.05.2021, 08:24 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern nach anfänglichen Verlusten stabilisieren können und am Nachmittag deutlich ins Plus gedreht. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute mit weiteren Aufschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach anfänglichen Verlusten wieder stabilisieren können und am Nachmittag dann sogar deutlich ins Plus gedreht. Bei weiterhin wenig veränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute erneut mit Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 64,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar leicht verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2035 US-Dollar gehandelt.

Der Optimismus an den Finanzmärkten nimmt wieder zu, da auch in Europa immer mehr Ländern die Corona-Beschränkungen bald lockern wollen.
Somit ist auch in dieser Region bald wieder mit einer steigenden Ölnachfrage zu rechnen, nachdem in den USA und weiten Teilen Asiens und hier vor allem in China, das Niveau vor der Pandemie erreicht bzw. sogar überschritten wurde. Lediglich in Indien, dem drittgrößten Ölverbrauchsland der Welt, bleibt die Lage weiterhin angespannt.
Die Umsätze lagen gestern allerdings weit unter normal, weil einige wichtige Handelsplätze feiertagsbedingt geschlossen waren. Trotzdem gab es an den wichtigsten Aktienmärkten wieder ein dickes Kursplus und neue Rekordwerte scheinen nur noch eine Frage der Zeit zu sein.
Dabei fielen die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten überwiegend enttäuschend aus.
Der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe konnte per April nur 62,9 statt der erwarteten 63,3 Punkte erreichen. Ein ähnliches Bild zeigt sich am Nachmittag in den USA, wo beim ISM-Index die Prognose von 65 Punkten mit nur 60,7 Zählern noch deutlicher verfehlt wurde. Auch die Bauausgaben konnten per März mit einem Miniplus von nur 0,2 Prozent nicht überzeugen.
Ab sofort rücken aber wieder die US-Ölbestandsdaten in den Fokus der Marktteilnehmer. Heute Abend nach Börsenschluss kommen die Zahlen vom American Petroleum Institute (API), morgen Nachmittag folgen dann die wesentlich einflussreicheren Daten vom Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und dabei sicherlich von den enttäuschenden US-Konjunkturdaten profitieren. Heute Morgen geht es im asiatisch geprägten Handel mit unserer Gemeinschaftswährung aber schon wieder nach unten, sodass es von dieser Seite keine Verbilligung der Ölimporte gibt.

Die Heizölpreise hierzulande werden daher die gestiegenen Rohölpreise aufnehmen und heute leider mit weiteren Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Aus dem wochenlangen Seitwärtstrend scheint sich nun langsam ein Aufwärtstrend zu entwickeln und die Aussichten auf eine Trendwende sind weiterhin trübe. Es ist daher anzuraten, lieber eher als später zu bestellen, zumal in der zweiten Jahreshälfte mit einer sehr großen Nachfragewelle zu rechnen ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
03.05.2021, 08:23 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen müssen. Da der Euro aber ebenfalls unter Druck geraten ist, werden die Heizöl-Notierungen heute nur mit moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen eher schwach in den asiatisch geprägten Handel. Da der Euro aber ebenfalls unter Druck geraten ist, werden die Heizöl-Notierungen heute nur mit moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche gehen.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 63,20 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2020 US-Dollar gehandelt.

Ein robuste Nachfrageentwicklung in den USA und China, untermauert von zuletzt sehr guten Konjunkturdaten, haben die Rohölpreise in den letzten Tagen deutlich nach oben auf den höchsten Stand seit sechs Wochen getrieben. Am Freitag war dann aber erstmal Kasse machen angesagt, zumal auch der US-Dollar kräftig anzog, was die Ölkäufe ausserhalb des Dollarraumes entsprechend verteuerte.
Dies, obwohl es wiederholt gute Wirtschaftsindikationen diesseits und jenseits des Atlantiks gab.
Das Bruttoinlandsprodukt in der EU ist im ersten Quartal nur um 1,8 Prozent zurückgegangen, während die Analysten im Vorfeld mit einem Minus von 2 Prozent gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote fiel per März auf 8,1 Prozent.
Am Nachmittag wurde dann der Chicagoer Einkaufsmanagerindex per April mit 72,1 statt wie prognostiziert 65,3 Punkte veröffentlicht und das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan mit 88,3 statt 87,4 Zählern.
Große Sorgen bereitet den Anlegern aber weiterhin die verheerende Corona-Lage in Indien. Unabhängig von der menschlichen Katastrophe geht dort natürlich auch die Ölnachfrage deutlich zurück.
Auch die im April etwas gestiegen Ölproduktion der OPEC drückte auf die Futures, während die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche erneut um eine auf 342 Einheiten zurückgegangen ist und somit keine Impulse liefert.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar von den sehr guten Konjunkturdaten in Amerika profitieren und im Vergleich zum Euro deutlich zulegen. Auch Gewinnmitnahmen könnten ein Grund für den Rückgang unserer Gemeinschaftswährung sein, denn noch am Mittwoch vergangener Woche konnte der höchste Stand seit Ende Februar erreicht werden und dies, obwohl die Aussichten in der US-Wirtschaft aktuell deutlich besser sind als in Europa.

Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande mit schönen Abschläge in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der mittlerweile seit Mitte Februar existente Seitwärtstrend weiter fort. Das Preisniveau ist dabei durchaus attraktiv vor allem wenn man bedenkt, dass seit Jahresbeginn die CO2-Abgabe in Höhe von rund 8 Cent in den Notierungen enthalten ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
30.04.2021, 08:26 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages den höchsten Stand seit eineinhalb Monaten erreicht. Da heute Morgen aber leichte Gewinnmitnahmen einsetzen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit kaum verändert in den letzten Tag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages den höchsten Stand seit rund eineinhalb Monaten erreicht. Da heute Morgen im asiatischen Handel aber leichte Gewinnmitnahmen einsetzen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 64,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2115 US-Dollar gehandelt.

In Erwartung, dass die Ölnachfrage bald auch in Europa wieder deutlich anziehen wird, starteten die Rohölpreise gestern mit kräftigen Aufschlägen in den Handel hierzulande.
Betätigt wurde dies von guten Konjunkturdaten aus der EU, wo die Geschäfts- und Verbraucherstimmung per April von 100,9 auf 110,3 Punkte zulegen konnte. Erwartet wurde lediglich ein Wert von 102,2 Zählern.
Auch in den USA geht es weiter bergauf. Das Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal legte hier um 6,3 Prozent zu und lag ebenfalls über der Analystenprognose. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ging im Vergleich zur Vorwoche aber nur leicht auf 553.000 zurück.
Solide Zahlen kommen heute Morgen auch aus China, wo die Einkaufsmangerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor per April deutlich über 50 Punkte liegen was signalisiert, dass die Wirtschaft auf Wachstumskurs ist.
Sorge bereitet den Anlegern aber weiterhin die Corona-Lage in Indien. Die Zahl der Neuinfektionen lag gestern bei knapp 390.000 wobei Experten davon ausgehen, dass die Dunkelziffer noch weitaus höher ist.
Insgesamt kann die Lage am Ölmarkt aber als vorsichtig optimistisch beschrieben werden, was sich in nächster Zeit durchaus in weiter steigenden Notierungen niederschlagen könnte. Gestern wurde zwischenzeitlich der höchste Stand seit Mitte März erreicht.

Am Devisenmarkt blieben die Kursausschläge auch gestern wieder recht gering. Der Euro hangelte sich den ganzen Tag über knapp über der 1,21-Dollar-Marke entlang. Heute könnte etwas mehr Bewegung in den Handel kommen, denn es stehen zahlreiche wichtige Konjunkturdaten aus Ländern der EU und auch aus Übersee zur Veröffentlichung an.

Die Heizölpreise hierzulande werden weitgehend unverändert in den letzten Handelstag der Woche und auch des Monats gehen. Der April war, klammert man das Ausnahmejahr 2020 aus, ein durchaus normaler Monat mit wenig Kursbewegung und durchschnittlicher Nachfrage. Diese könnte auch noch in den nächsten zwei bis drei Monaten verhalten ausfallen, falls es keine größeren Preiskapriolen gibt. Im zweiten Halbjahr dürfte es dann einen starken Nachholeffekt geben, was auch die Preise weiter nach oben treiben könnte. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte daher schon in nächster Zeit bestellen. Das Preisniveau ist durchaus attraktiv!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
29.04.2021, 09:15 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages wieder Gewinne verbuchen können, die sich heute bislang auch halten. Trotz leichter Währungsgewinne werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages wieder Gewinne verbuchen können, die sich heute bislang auch halten. Trotz leichter Währungsverbesserungen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach mit Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 64 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2120 US-Dollar gehandelt.

Nach den leicht preisdrückend zu wertenden API-Ölbestandsdaten vom Vortag, starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel, die aber wenig später schon wieder egalisiert wurden. Ab den Mittagsstunden war dann ein deutlicher Aufwärtstrend zu beobachten, nachdem technische Widerstände durchbrochen wurden.
Generell scheint es so, als würden die Bullen langsam wieder etwas die Oberhand gewinnen, obwohl die Corona-Lage in Indien weiter besorgniserregend ist und hier das Schlimmste wohl noch bevor steht.
Auf der anderen Seite normalisiert sich die Leben und die Wirtschaft in anderen Regionen immer mehr und in den USA zieht die Ölnachfrage weiter deutlich an und und liegt schon wieder auf oder sogar über Vorkrisenniveau.
Das belegen auch die gestrigen Zahlen des Department of Energy (DOE). Hier gab es in Summe einen leichten Rückgang der Ölbestände und gleichzeitig einen Anstieg der Gesamtnachfrage auf knapp 20,4 Millionen Barrel pro Tag. Zum Vergleich: In der gleichen Woche 2019 lag die Nachfrage bei 20,1 Millionen Fass pro Tag. Die Ölproduktion ging minimal zurück. Insgesamt ist der Bericht somit eindeutig preistreibend zu werten.
Zusätzlich bullish wirkt auch ein drohender Streik auf den Shetland Inseln, der die Verladungen von Brent-Öl im Mai beeinträchtigen könnte. Hier dürfte aber das letzte Wort sicherlich noch nicht gesprochen sein.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder zulegen und über die 1,21-Dollar-Marke klettern. Dabei profitierte unsere Gemeinschaftswährung von den gestrigen Signalen der US-Notenbank, die derzeit keine Änderung der Geldpolitik ins Auge fasst.

Trotz der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande leider mit Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit Wochen existente Seitwärtstrend noch fort, allerdings liegen die Notierungen mittlerweile am oberen Ende der Bandbreite und es droht hier ein Ausbruch. Generell sieht es nach wie vor nicht danach aus, dass es größeres Potenzial nach unten geben könnte. Die Nachfrage bleibt gering, sodass im zweiten Halbjahr mit einem überdurchschnittlich hohen Bestellaufkommen zu rechnen ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.