Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
48,06 $ -2,53 %
Dollarkurs
0,8577 € -0,23 %
Gasölpreis
452,75 $ -1,20 %
* Stand: 23.07.2017, 02:44 Uhr
21.07.2017, 07:42 Uhr
Die Ölpreise haben gestern die frühen Gewinne wieder vollständig abgegeben und sind mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Gleichzeitig kletterte der Euro auf den höchsten Stand seit Januar 2015, sodass die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf die frühen Gewinne wieder vollständig abgegeben und sind schlussendlich sogar mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Gleichzeitig kletterte der Euro auf den höchsten Stand seit Januar 2015, sodass die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 49,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46,90 Dollar. Der Euro kann nach der gestrigen EZB-Sitzung kräftig zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1630 US-Dollar gehandelt.

Noch unter dem Einfluss der extrem bullishen DOE-Ölbestandsdaten und der Unsicherheiten bezüglich der anstehenden OPEC-Meetings, starteten die Rohölpreise gestern deutlich fester in den europäisch geprägten Handel und die Brentöl-Futures konnten zweitweise sogar, erstmals seit Anfang Juni, über die 50-Dollar-Marke klettern. Doch bereits am späten Nachmittag setzten wieder Gewinnmitnahmen ein und schlussendlich standen bis Handelsschluss sogar deutliche Minuszeichen an den Kurstafeln.
Nach wie vor ist die Skepsis groß, dass die bislang von der OPEC beschlossenen Kürzungsmaßnahmen ausreichen, um den Ölmarkt in ein Gleichgewicht zu bringen und die hohen Bestände abbauen zu können.
Am kommenden Wochenende treffen sich Vertreter des Kartells in Sankt Petersburg, um die bisherigen Produktionsbegrenzungen zu bewerten. Beim anschließenden Ministertreffen am Montag sollen, neben Nicht-OPEC-Ländern auch Vertreter aus Libyen und Nigeria mit am Tisch sitzen, die bislang von Kürzungsmaßnahmen ausgenommen waren. Am Donnerstag soll es dann eventuell noch ein weiteres Treffen geben. Man darf also gespannt sein, ob es der OPEC gelingen wird, nochmals nachzubessern.
Ansonsten gab es gestern gemischt ausgefallene Konjunkturdaten. In den USA gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 248.000 auf 233.000 zurück, dafür enttäuschte der Philadelphia Fed Herstellungsindex mit einem Wert von 19,5 statt wie erwartet 24 Punkten. Auch das EU-Verbrauchervertrauen lag per Mai mit minus 1,7 unter der Schätzung von minus 1,1 Zählern.

Richtig was los war gestern am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar einen kräftigen Satz nach oben machen konnte. Dies, obwohl die Kommentare von EZB-Chef Mario Draghi im Anschluss an die gestrige Ratssitzung keine Hinweise auf ein baldiges Ende der lockeren Geldpolitik brachten und diese eigentlich preisdrückend für die Gemeinschaftswährung zu werten waren.

Dank des Rückganges der Rohölpreise und dem deutlich gestiegenen Eurokurs, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach mit schönen Abschlägen in den heutigen Handel starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Auch in den nächsten Tagen dürfte der Markt, angesichts der bevorstehenden OPEC-Treffen, recht schwankungsanfällig bleiben.
20.07.2017, 08:52 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe der neuesten US-Ölbestandsdaten durch das DOE wieder deutlich zugelegt. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit kräftigen Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der neuesten US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) wieder deutlich zugelegt und stehen derzeit auf dem höchsten Stand seit Anfang Juni. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit kräftigen Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 49,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 47,10 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und wird derzeit zu Kursen um 1,1505 US-Dollar gehandelt.

Bereits zum Start in den europäisch geprägten Handel schlugen die Rohölpreise gestern die Richtung nach oben ein. Die anstehenden OPEC Treffen in der nächsten Woche, sowie die Erwartung weiter gefallener US-Ölbestände sorgten für die entsprechenden Käufe.
Als das Department of Energy (DOE) ihre Version dann um 16.30 Uhr veröffentlichte, machten die Futures nochmals einen kräftigen Schub und gingen schlussendlich auf Tageshoch aus dem Handel.
Kein Wunder, denn im Vergleich zur Vorwoche gingen die Vorräte in allen Bereichen kräftig zurück. Vor allem bei Rohöl und Benzin gab es ein dickes Minus von über vier Millionen Fass, sodass in Summe ein Abbau von 11,2 Millionen Barrel bekannt gegeben wurde. Dies ist nun der vierte deutliche Rückgang in Folge!
Außerdem macht wohl Ecuador einen Rückzug und will sich nach eine Gespräch von Ölminister Perez mit seinem saudischen Amtskolllegen nun doch wieder an die Vorgaben des OPEC-Abkommens halten.
Ansonsten gab es am Nachmittag noch gute Zahlen vom US-Immobilienmarkt, wo die Zahl der Wohnbaugenehmigungen per Juni mit 1,25 Mio. Einheiten über der Erwartung von 1,20 Mio. lag, ebenso wie die Wohnbaubeginne, von denen 1,22 statt 1,16 Mio. gezählt wurden.

Vor der heute stattfindenden Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) ging es gestern mit dem Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas nach unten, was im Wesentlichen auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen war. Außerdem halfen dem Greenback die guten Daten zum US-Wohnungsbau.

Keine guten Vorgaben also heute für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit kräftigen Aufschlägen in den Handel gehen werden. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus von knapp einen Cent pro Liter erwarten. Angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit, dass die OPEC kurzfristig weitere Förderkürzungen beschließen wird, sollten gerade sicherheitsorientierte Verbraucher das aktuell immer noch sehr günstige Preisniveau zur Bevorratung nutzen.
19.07.2017, 09:14 Uhr
Die Ölpreise konnten ihre gestern zunächst erzielten Gewinne nicht halten und sind bis Börsenschluss in etwa wieder auf Ausgangsniveau zurückgefallen. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen werden auch die Heizöl-Notierungen heute kaum verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten ihre gestern zunächst erzielten Gewinne nicht halten und sind bis Börsenschluss in etwa wieder auf Ausgangsniveau zurückgefallen. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen heute kaum verändert in den Handel starten.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1540 US-Dollar gehandelt.

Die Unsicherheit, was die OPEC nächste Woche vor hat bzw. beschließen könnte, bleibt auch nach dem ergebnislosen Treffen vom Montag bestehen.
So zogen die Rohölpreise nach einem verhaltenen Start in den europäisch geprägten Handel gestern am Vormittag bald wieder an, obwohl es einen schwachen ZEW Konjunkturerwartungsindex aus der EU zur Kenntnis zu nehmen galt. Dieser konnte per Juli die Erwartung von 37,2 Punkten mit 35,6 Zählern nicht erfüllen.
Auch die Prognose einer im August deutlich steigenden US-Schieferölproduktion, herausgegeben durch die us-amerikanische EIA (Energy Information Administration), konnte den Aufwärtstrend zunächst nicht stoppen.
Preistreibend wirkte zu diesem Zeitpunkt sicherlich der stark steigende Eurokurs, der Ölkäufe in US-Dollar verbilligte und so die Nachfrage ankurbelte. Auch die Erwartung weiter gefallender US-Ölbestände sorgte für Käufe.
Noch bevor das American Petroleum Institute (API) nach Börsenschluss ihre wöchentlichen Vorratsdaten dann bekannt gab, fielen die Öl-Futures aber schon wieder zurück.
Tatsächlich wurde dann erneut einen deutlichen Rückgang von in Summe 6,7 Millionen Barrel vermeldet, während die Analysten im Vorfeld lediglich ein Rückgang von drei Millionen Fass erwarteten.
Allerdings wurde der überraschende Aufbau bei den Rohölbeständen von 1,6 Millionen Fass leicht bearish gewertet. Die Marktteilnehmer warten nun auf die Bestandsdaten des Department of Energy, die heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar zunächst weiter deutlich zulegen und machte erst kurz vor der 1,16-Dollar-Marke kehrt, sodass im Tagesvergleich nur ein kleines Plus übrig blieb. Das Scheitern der Gesundheitsreform von US-Präsident Trump, sowie die zurückgehenden Erwartungen, was eine weitere Zinsanhebung in den USA anbetrifft, drücken derzeit auf den Kurs des "Greenback".

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach dem schönen Rückgang von gestern, heute nur wenig verändert in den Handel starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht lediglich ein Miniplus von 0,1 bis 0,2 Cent pro Liter erwarten. Viele Verbraucher hoffen immer noch auf einen Preisrückgang wie in den letzten beiden Jahren und so bleibt die Nachfrage relativ schwach.


18.07.2017, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Nachmittags deutlich nachgegeben. Gleichzeitig kann der Euro im Vergleich zum US-Dollar zulegen und über die 1,15-Dollar-Marke klettern, sodass die Heizöl-Notierungen mit kräftigen Abschlägen in den Handel gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags deutlich nachgegeben. Gleichzeitig kann der Euro heute Morgen im Vergleich zum US-Dollar kräftig zulegen und über die 1,15-Dollar-Marke klettern, sodass die Heizöl-Notierungen mit sehr schönen Abschlägen in den Handel gehen werden.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,95 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar an Wert gewinnen und wird derzeit bei Kursen um 1,1530 US-Dollar auf dem höchsten Niveau der letzten zweieinhalb Jahre gehandelt.

Mit den sehr guten Konjunkturdaten aus China und dem bevorstehenden Treffen von OPEC-Vertretern in Wien, starteten die Rohölpreise gestern stabil bis leicht steigend in den europäisch geprägten Handel.
Die erwarteten Neuigkeiten aus Kartell-Kreisen blieben dann aber aus und so bröckelten die Futures immer weiter ab. Angeblich soll es am nächsten Donnerstag ein Ministertreffen geben, was bislang aber noch nicht offiziell bestätigt wurde.
Am 24. Juli, als drei Tage früher, trifft man sich in Sankt Petersburg, zur Bewertung der bisherigen Produktionskürzungen, wobei hierzu auch Vertreter Nigerias und Libyens eingeladen sind. Der nigerianische Ölminister hat seine Teilnahme aber bereits abgesagt, was nicht unbedingt auf kooperatives Verhalten schließen lässt. Nigeria und Libyen wurden aufgrund langjähriger politischer Probleme bislang von den Produktionskürzungen ausgenommen.
Ansonsten gibt es noch zu vermelden, dass Ecuador einseitig aus dem OPEC-Abkommen ausgestiegen ist, da das Land große finanzielle Probleme hat. Auch wenn der Produktionsanteil der Südamerikaner bei nur 1,6 Prozent der gesamten OPEC-Produktion liegt und diese Mengen somit kaum ins Gewicht fallen dürften, geht es hier doch um eine gewisse Signalwirkung für eventuell weitere Ausstiege anderer Länder.
So blieb der Ölkomplex auch am Nachmittag und Abend unter Druck und die Rohöl-Futures verabschiedeten sich auf Tagestief aus dem Handel.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar heute Morgen einen kräftigen Satz nach oben machen und die 1,15-Dollar-Marke quasi im Sturm erobern. Eine auslösende Meldung gibt es bislang nicht, sodass hier technische Faktoren anzuführen sind. Allerdings entwickelte sich das fundamentale Umfeld bereits in den letzten Tagen tendenziell eher bullish für die Gemeinschaftswährung.

Besser können die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt heute also kaum sein, sodass die Heizölpreise mit deutlichen Abschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von 0,6 bis 0,8 Cent pro Liter erwarten. Der seit Anfang Juni existente Seitwärtstrend setzt sich somit bei derzeit recht schwacher Nachfrage fort.
17.07.2017, 08:35 Uhr
Die Ölpreise haben auch am Freitag wieder Gewinne verbuchen können und zeigen sich somit vor dem heute stattfindenden außerordentlichen OPEC-Meeting weiter fest. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch am Freitag wieder Gewinne verbuchen können und zeigen sich vor dem heute stattfindenden außerordentlichen OPEC-Meeting weiter recht fest. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 49 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46,55 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1460 Dollar gehandelt.

Nach dem deutlichen Anstieg der Rohölpreise am Donnerstagnachmittag starteten die Futures am Freitag zunächst recht verhalten in den europäisch geprägten Handel. Die Marktteilnehmer waren wohl immer noch hin und hergerissen zwischen den bullishen US-Ölbestandsdaten und den eher preisdrückend zu wertenden Monatsreports von EIA, OPEC und IEA.
Aber schon am späten Vormittag ging es dann wieder kräftig nach oben, was sicherlich auch mit der Unsicherheit bezüglich des heute stattfindenden Sondertreffens der OPEC zu begründen ist. Bislang wurden hier keine Einzelheiten bekannt, was durchaus ungewöhnlich ist und so wollte vor dem Wochenende wohl niemand auf dem falschen Fuß erwischt werden und man ging auf Nummer sicher.
Die aus den USA vermeldeten Konjunkturdaten fielen insgesamt eher schlecht aus. Die Einzelhandelsumsätze per Juni gingen unerwartet um 0,2 Prozent zurück und auch der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan wurde per Juli mit 93,1 Punkten angegeben, was unterhalb der Analysenschätzung von 95 Zählern lag. Lediglich die Industrieproduktion per Juni konnte leicht positiv überraschen.
Durchweg sehr gute Zahlen kamen heute Morgen hingegen aus China, wo das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal, sowie die Bauausgaben, Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion per Juni durchweg oberhalb der Prognosen veröffentlicht wurden.
Die am Freitag nach Börsenschluss vermeldeten Daten zu den aktiven US-Bohranlagen von Baker Hughes fielen eher neutral aus. Zwar gab es erneut einen Anstieg zum zwei Einheiten, jedoch scheint sich die Boom-Phase langsam dem Ende zu neigen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum "Greenback" deutlich zulegen. Der US-Kernverbraucherpreisindex fiel mit plus 1,7 Prozent zwar im Rahmen der Erwartungen aus, konnte die schlechten Konjunkturdaten aber nicht wettmachen. Vor allem die gefallenen Einzelhandelsumsätze belasten die auf Konsum ausgerichtete US-Wirtschaft nicht unerheblich.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizöl-Notierungen hierzulande wieder mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Plus von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Je nachdem, welche Nachrichten im Laufe des Tages aus Wien kommen werden, könnten sich die Preise aber sehr schnell in die eine oder andere Richtung bewegen.
14.07.2017, 08:11 Uhr
Die Ölpreise haben gestern deutlich zulegen können, obwohl auch der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur preisdrückend zu werten war. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern deutlich zulegen können, obwohl auch der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) preisdrückend zu werten war. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46,10 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar erneut an Wert und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1410 Dollar gehandelt.

Derzeit tut sich der Ölmarkt schwer, die ganzen Einflüsse und Meldungen zu verarbeiten und die Reaktionen fallen darauf vermeintlich nicht immer logisch aus.
Ignorierten die Marktteilnehmer noch die zu Wochenmitte veröffentlichten bullish zu wertenden US-Ölbestandsdaten, so ging es gestern Nachmittag plötzlich nach oben, obwohl der am Vormittag veröffentlichte Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) dies nicht vermuten hätte lassen.
Denn auch in Paris ist man der Meinung, dass das weltweite Angebot zugenommen hat bzw. weiter zunehmen wird und es die OPEC derzeit nicht schafft, die Förderung wie beabsichtigte zu reduzieren. Im Juni soll die Quotentreue im Bezug auf das Förderabkommen lediglich bei 78 Prozent gelegen haben.
Nicht verwunderlich, dass das größte Kartell der Welt nun über entsprechende Maßnahmen beraten und sich dazu am Montag in Wien treffen will. Nach wie vor ist hier über Einzelheiten nichts bekannt.
Dies könnte auch der Grund für den deutlichen Anstieg der Rohölpreise am gestrigen Nachmittag gewesen sein. Die Händler möchten wohl für den Fall einer bullish zu wertenden Übereinkunft gewappnet sein und deckten sich vorsichtshalber ein.
Vielleicht riskierte man aber auch einen zweiten Blick auf die gestern am Morgen veröffentlichten chinesischen Importzahlen, die per Juni um 17,3 Prozent gestiegen sind.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im frühen Handel zunächst deutlich zulegen, um anschließend kurzzeitig unter die 1,14-Dollar-Marke zu rutschen. Derzeit scheint die Zeit für den Sprung über die 1,15-Dollar-Marke noch nicht reif zu sein. Heute warten die Händler auf den neuesten Verbraucherpreisindex aus den USA, der richtungweisend für die weitere Zinspolitik der US-Notenbank sein könnte.

Keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit Aufschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der kurzfristige Seitwärtstrend, auf einem nach wie vor sehr attraktiven Preisniveau, vorerst weiter fort.
13.07.2017, 08:08 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der wöchentlichen DOE-Ölbestandsdaten wieder an Wert verloren, sodass auch die Heizöl-Notierungen heute mit Abschlägen in den Handel starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der wöchentlichen DOE-Ölbestandsdaten wieder an Wert verloren, sodass auch die Heizöl-Notierungen heute mit Abschlägen in den Handel starten werden. Die OPEC hat derweil für nächsten Montag ein Sondermeeting einberufen!
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 47,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,35 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und wird derzeit zu Kursen um 1,1445 Dollar gehandelt.

Nach den bullish ausgefallenen API-Ölbestandsdaten vom Dienstagabend und dem eindeutig preisdrückend zu wertenden Monatsreport des US-Energieministeriums suchten die Rohölpreise gestern lange Zeit eine Richtung, die erst mit einsetzendem US-Handel nach oben zeigte.
Grund hierfür war wohl der Monatsreport der OPEC, der unterm Strich nicht ganz so bearish ausfiel, wie die Einschätzung des US-Energieministeriums (EIA) vom Vortag.
Als gegen 16.30 Uhr die viel beachteten Ölbestandszahlen des Department of Energy (DOE) über die Ticker rollten, ging es zunächst weiter nach oben, bevor der Markt dann plötzlich drehte und es deutliche Verluste gab. Dies, obwohl in Summe ein Rückgang von 6,1 Millionen Barrel vermeldet wurde und somit die API-Zahlen vom Vortag, zumindest von der Tendenz, bestätigt wurden und auch hier die Analysenschätzung von minus 1,9 Millionen Fass deutlich unterschritten wurde.
Wie schon in der Vorwoche gab es aber auch wieder eine gestiegene US-Ölproduktion bzw. Raffinerieauslastung, die zum Anlass genommen wurde, auf erhöhtem Niveau sofort wieder zu verkaufen.
Aus OPEC-Kreisen war gestern zu vernehmen, dass für nächsten Montag ein Sondermeeting einberufen wurde. Nähere Inhalte sind bislang nicht bekannt, aber man muss kein Prophet sein um zu erahnen, dass es um die Erörterung weiterer Maßnahmen zur Preisstabilisierung gehen dürfte. Nähere Einzelheiten werden heute oder morgen sicherlich noch durchsickern.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern Verluste hinnehmen, obwohl die Industrieproduktion in der EU per Mai mit einem Plus von vier Prozent über der Erwartung von 3,6 Prozent lag. Auch die jüngsten Äußerungen von US-Notenbankchefin Yellen lassen darauf schließen, dass weitere Zinsanhebungen in den USA vorerst nicht zu erwarten sind. Entsprechend konnte sich die Gemeinschaftswährung heute Morgen schon wieder etwas erholen.

Die Heizölpreise in Deutschland werden heute mit Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies könnte sich im Laufe des Tages aber noch in die ein oder andere Richtung verändern, denn es steht der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) auf der Tagesordnung und auch aus OPEC-Kreisen sollte es bezüglich des Sondertreffens eventuell noch Details geben.
12.07.2017, 08:21 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf, bereits vor der Veröffentlichung erneut bearish zu wertender US-Ölbestände, kräftig zugelegt und bringen für die heimischen Heizöl-Notierungen heute deutliche Aufschläge. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf, bereits vor der Veröffentlichung erneut bearish zu wertender US-Ölbestände, zugelegt und bringen für die heimischen Heizöl-Notierungen heute deutliche Aufschläge. Ein sehr fester Euro federt den Preisanstieg allerdings etwas ab.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 48,35 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,90 Dollar. Der Euro klettert im Vergleich zum "Greenback" auf den höchsten Stand seit Mai letzten Jahres und wird derzeit zu Kursen um 1,1480 US-Dollar gehandelt.

Wie schon tags zuvor, konnten sich die Rohölpreise am Nachmittag wieder von den Verlusten im frühen europäisch geprägten Handel erholen, obwohl es eigentlich keine entsprechend bullish zu wertenden Nachrichten gab.
Ganz im Gegenteil! Aus dem Iran wurde vermeldet, dass die Förderkapazität in den nächsten fünf Jahren um ca. 800.000 Barrel pro Tag ausgebaut werden und dann fast fünf Millionen Fass pro Tag gefördert werden könnte. Das Investmenthaus Goldman Sachs hat vor einem Preisrutsch unter die 40-Dollar-Marke gewarnt und die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete außerdem, dass Saudi Arabien im Juni die vereinbarte Fördermenge um fast 200.000 Barrel überschritten haben soll.
In Erwartung von in dieser Woche erneut gefallener US-Ölbestände, ging es am Nachmittag aber dann überraschend deutlich nach oben.
Tatsächlich vermeldete das American Petroleum Institute (API) dann nach Börsenschluss einen kräftigen Rückgang von in Summe 6,8 Millionen Barrel. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich ein Abbau von knapp zwei Millionen Fass prognostiziert.
Preis drückend fiel allerdings der Monatsreport des US-Energieministeriums aus. Hier wurde die Schätzung zur globalen Ölnachfrage leicht nach unten korrigiert, gleichzeitig die Erwartung zur weltweiten Ölförderung aber angehoben. In logischer Konsequenz nahm man die Preisschätzung für das dritte Quartal 2017 deutlich um 3,68 US-Dollar pro Barrel zurück.
Heute bleibt es spannend, denn neben den Monatsreport der OPEC, werden auch die Bestandsdaten des Department of Energy (DOE) bekanntgegeben.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und die 1,15-Dollar-Marke könnte bald das nächste Ziel sein. Die Russland-Affäre von US-Präsident Trump, sowie guten Konjunkturdaten aus Italien wurden für den kräftigen Anstieg verantwortlich gemacht.

Trotz der schönen Währungsgewinne werden die Heizöl-Notierungen hierzulande leider mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Nach aktuellen Berechnungen ist aus morgendlicher Sicht mit einem Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter zu rechnen. Aufgrund des derzeit recht unberechenbaren Ölmarktes sind bei den Heizölkäufern starke Nerven gefragt.
11.07.2017, 08:10 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf zunächst deutliche Verluste hinnehmen müssen, konnten sich in der zweiten Tageshälfte aber wieder erholen, sodass auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert bis leicht steigend in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf zunächst deutliche Verluste hinnehmen müssen, konnten sich in der zweiten Tageshälfte aber wieder erholen, sodass auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach kaum verändert bis leicht steigend in den heutigen Tag starten werden.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 47 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 44,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,1385 US-Dollar gehandelt.

Bei einer insgesamt recht dünnen Nachrichtenlage und unterdurchschnittlichen Umsätzen sah es gestern zunächst so aus, als würden die Rohölpreise ihre Talfahrt der letzten Tag fortsetzen.
Bis in die Mittagsstunden standen Verluste von rund einem US-Dollar pro Barrel an den Kurstafeln.
In den Mittagsstunden stabilisierten sich die Futures dann aber und bis zu Handelsschluss konnten der Ölkomplex in etwa wieder sein Ausgangsniveau erreichen.
Neben technischen Faktoren spielte dabei auch die Diskussion um eine mögliche Fördereinschränkung für Libyen und Nigeria eine Rolle. Beide Länder sollen am 24. Juli nach Petersburg kommen, um die Bereitschaft einer Begrenzung der Produktionsmengen zu erörtern bzw. zu diskutieren. Aufgrund politischer Unruhen galten bislang Ausnahmeregelungen, die wohl nun auf dem Prüfstand stehen. Beide OPEC-Mitglieder sind mit einer täglichen Förderung von 1 bzw. 1,5 Millionen Barrel pro Tag keine "Leichtgewichte" innerhalb des Kartells.
Zwar rechnet man am Markt allgemein nicht mit einer Revidierung, aber eine Überraschung ist natürlich nicht ganz auszuschließen.
Ansonsten dürfte es in den nächsten Tagen ein etwas lebhafteres Handelsgeschehen geben, denn neben den wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, stehen auch die Monatsreport von der Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA), der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Veröffentlichung an.

Am Devisenmarkt konnte der Euro die 1,14-Dollar-Marke gestern nicht halten und auch heute Morgen geht es mit der Gemeinschaftswährung leicht bergab. Insgesamt bleiben Marktbeobachter hier aber eher bullish eingestellt, was auch an der neuen Geschlossenheit der EU liegt, die beim G20-Treffen am Wochenende demonstriert wurde.

Relativ stabile Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute kaum verändert bis leicht höher in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus von maximal 0,2 Cent pro Liter erwarten. Das Preisniveau kann nach den Rückgängen der letzten Tage wieder als sehr attraktiv bezeichnet werden, was aber die meisten Verbraucher eher anders sehen. Zumindest lässt die derzeit recht schwache Nachfrage diesen Schluss zu.
10.07.2017, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben auch am Freitag weitere Verluste hinnehmen müssen und bleiben auch zum Wochenstart unter Druck. Bei einem etwas schwächeren Eurokurs, werden die Heizöl-Notierungen heute ohne große Veränderung in die neue Handelswoche gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch am Freitag weitere Verluste hinnehmen müssen und bleiben zum Wochenstart unter Druck. Bei einem etwas schwächeren Eurokurs, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Wahrscheinlichkeit nach ohne große Veränderung in die neue Handelswoche gehen.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 46,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 44,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1405 US-Dollar gehandelt.

Auch am Freitag konnten die in der letzten Woche deutlich gefallenen US-Ölbestände keine Wirkung entfachen und die Rohölpreise gerieten sofort nach Start in den europäisch geprägten Handel wieder unter Druck. Technische Faktoren und der fehlende Glaube, dass die OPEC es schaffen wird, den Markt spätestens im zweiten Halbjahr wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, waren die belastenden Elemente.
Zwischendurch nahm man aber auch mal kurz Kenntnis von guten Konjunkturdaten, die in Form einer per Mai um 1,2 Prozent gestiegenen deutschen Industrieproduktion und einer per Juni deutlich höheren Anzahl neuer Jobs außerhalb der US-Landwirtschaft kamen.
Dies stabilisierte dem Ölmarkt am Nachmittag und Abend, ebenso die Absicht der OPEC, Produktionsbegrenzungen für Nigeria und Libyen ins Auge zu fassen. Beide Mitgliedsländer waren bisher von den Kürzungsbeschlüssen ausgenommen.
Nach Börsenschluss vermeldetet das Dienstleistungsunternehmen Baker und Hughes die wöchentliche Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Nach dem minimalen Rückgang in der Vorwoche, ist diese in der vergangenen Woche wieder deutlich um sieben auf nun 763 Projekte angestiegen, was heute morgen schon wieder für leichten Preisdruck sorgt.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar kurzzeitig von den 222.000 neuen Jobs außerhalb der Landwirtschaft profitieren, denn erwartet wurden lediglich 179.000 neue Beschäftigungsverhältnisse. Im Vergleich zum Euro konnte der Greenback im Tagesvergleich schlussendlich aber dann doch nur leicht zulegen und die Gemeinschaftswährung sich im Umkehrverhältnis knapp über der 1,14-Dollar-Marke behaupten.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlcher Sicht minimale Abschläge in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass sich die Verluste im Laufe des Tages noch etwas erhöhen werden, denn auch die derzeit sehr schwache Nachfrage drückt tendenziell auf die Gewinnmargen von Raffinerien und Handel.
07.07.2017, 08:06 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf weiter deutlich an Wert verloren, obwohl auch die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) eindeutig bullish zu werten waren. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit kräftigen Abschlägen starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf und heute Morgen deutlich an Wert verloren, obwohl auch die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) eindeutig bullish ausgefallen sind. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise mit kräftigen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 47,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde genau 44,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1410 US-Dollar gehandelt.

Nach den überraschend deutlichen Rückgang der US-Ölbestände, vermeldet am Mittwochabend nach Börsenschluss durch das American Petroleum Institute (API), sah es gestern lange Zeit so aus, als würde sich das doch noch in den Notierungen bemerkbar machen. Bis Bekanntgabe der DOE-Daten stiegen die Rohölpreise langsam aber kontinuierlich an.
Danach gab es nochmals einen kleinen Ausbruch nach oben, da auch diese Zahlen eindeutig bullish zu werten waren. In Summe gingen die Vorräte nach DOE um fast 12 Millionen Barrel zurück, wobei der besonders deutliche Rückgang bei den Rohölbeständen von über sechs Millionen Fass ins Auge fiel.
Erstaunlicherweise drehte der Markt weniger später aber und es kam zu deutlichen Verlusten, die sich auch heute Morgen im asiatisch geprägten Handel fortsetzten.
Die Ablehnung Russlands bezüglich weiterer Förderkürzungen, sowie die deutlich gestiegene OPEC-Produktion im Juni drücken derzeit auf die Stimmung, die eindeutig bearish einzustufen ist.
Auch die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten enttäuschten, was die Kurse an den  Aktienmärkten weiter nach unten drückte.

Am Devisenmarkt gab es gestern die erhofften Kommentare seitens der Europäischen Zentralbank, die ein baldiges Ende der expansiven Geldpolitik erwarten lassen. Gleichzeitig enttäuschten am Nachmittag die Arbeitsmarktdaten aus den USA, sodass der Euro im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen und wieder über die 1,14-Dollar-Marke klettern konnte.

Beste Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen im Tagesverlauf ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Warten ist auch das Motto der Heizölkäufer, denn diese sind gestern scheinbar in Streik getreten und warten auf bessere Konditionen. Diese können heute Mittag bzw. Nachmittag schon mal geprüft werden.