Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
56,29 $ +0,43 %
Dollarkurs
0,8768 € -0,32 %
Gasölpreis
527,75 $ +0,76 %
* Stand: 19.12.2018, 14:58 Uhr
19.12.2018, 08:00 Uhr
Die Ölpreise haben im Laufe des gestrigen Tages weitere deutliche Verluste hinnehmen müssen und stehen derzeit auf dem tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen erneut mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im Laufe des gestrigen Tages weitere deutliche Verluste hinnehmen müssen und stehen derzeit auf dem tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr. In Folge werden erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen erneut mit Abschlägen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 56,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde nur 46,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1385 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt sind die Käufer derzeit dünn gesäht, was angesichts der unsicheren Lage bei Angebot und Nachfrage durchaus verständlich ist. In Folge rutschen die Rohölpreise immer weiter ab.
Nachdem am Montag die Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA) von einer weiter deutlich gestiegenen Schieferölproduktion berichtet hatte  und die Zahl der angebohrten Ölquellen auf ein absolutes Rekordniveau gestiegen ist, belastete gestern in den Mittagsstunden zusätzlich eine Meldung, wonach Russland in den ersten zwei Dezember-Wochen soviel Öl gefördert hat wie noch nie.
Dies bestärkt natürlich die Zweifel, ob die ab Januar vereinbarten Förderkürzungen von OPEC und Co. ausreichen werden, um den Ölmarkt langsam wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. 
Gerade Russland kommt dabei sicherlich mit seinem sehr hohen Marktanteil eine entscheidende Rolle zu, denn die OPEC-Staaten wollen in Summe ja nur 800.000 Barrel pro Tag weniger fördern. Das Problem ist, dass Moskau schon kurz nach Bekanntwerden der Vereinbarung erklärt hatte, dass das Herunterfahren der Förderung einige Wochen in Anspruch nehmen wird. Umso überraschender ist natürlich die Nachricht über die aktuelle Rekordproduktion.
So brachen die Ölpreise gestern am späten Nachmittag wieder einmal ein und die nach Börsenschluss vermeldeten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) werden den Markt heute wohl ebenfalls nicht drehen können. 
Eher im Gegenteil - im Vergleich zur Vorwoche sind die US-Ölbestände in Summe nämlich um knapp zwei Millionen Barrel gestiegen, während die Analysten im Vorfeld mit einem Rückgang von rund eineinhalb Millionen Fass gerechnet hatten. 
Man darf gespannt sein, ob der Bestandsaufbau von den heute Nachmittag erwarteten Zahlen des Department of Energy (DOE) bestätigt wird.
 
Am Devisenmarkt startete der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern am Morgen mit schönen Gewinnen. Dabei wurden der zum vierten Mal in Folge gefallene deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex zunächst ignoriert. Erst am Nachmittag konnte der Greenback wieder etwas aufholen, nachdem ingesamt recht gute Zahlen vom US-Immobilienmarkt veröffentlicht wurden.
 
Erneut also wieder sehr gute Vorgaben für den heimischen Ölmarkt, wo die Heizölpreise ihre Reise nach unten aller Voraussicht nach auch heute weiter fortsetzen werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben bis dreiviertel Cent pro Liter erwarten. Etwas gebremst wird der Abwärtstrend von der anhaltend guten Nachfrage. Die Heizölhändler sind auf Wochen hinaus ausgebucht und die bevorstehenden Feiertage, die ja in diesem Jahr hauptsächlich auf Wochentage fallen, werden die Lieferzeiten tendenziell noch weiter ansteigen lassen. Wer also spekulieren will, sollte den eigenen Tankvorrat gut im Auge behalten und die Lieferdauer ausreichend berücksichtigen. Eilbestellungen sind vielerorts nicht mehr verfügbar oder aber extrem teuer.
18.12.2018, 08:16 Uhr
Die Ölpreise haben im Laufe des gestrigen Tages weiter nachgeben und auch der US-Dollar verlor im Vergleich zum Euro etwas an Wert. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute mit schönen Abschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im Laufe des gestrigen Tages weiter nachgeben und auch der US-Dollar verlor im Vergleich zum Euro etwas an Wert. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute mit schönen Abschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 58,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde nur noch knapp 49 Dollar. Der Euro zieht im Vergleich zum US-Dollar etwas an und wird derzeit zu Kursen um 1,1340 US-Dollar gehandelt.

Die Skepsis unter den Marktteilnehmern, ob die beschlossene Förderkürzung von OPEC und Co ausreichen wird, um das derzeitige Überangebot am Ölmarkt in den nächsten Wochen und Monaten zu verringern bzw. abzubauen, ist weiterhin sehr groß. Entsprechend bleiben die Rohölpreise in diesen Tagen tendenziell unter Druck.
Vor allem der Schieferöl-Boom in den USA scheint kein Ende zu nehmen. Gestern wurde der monatliche EIA-Produktionsbericht aus den Fracking-Regionen veröffentlicht, der für Dezember eine Produktionssteigerung von 200.000 Barrel pro Tag und für Januar eine weitere Zunahme um über 100.000 Fass erwarten lässt.
Die Zahl der angebohrten Ölquellen stieg per November auf ein absolutes Rekordhoch von 8.723 Einheiten. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von über 60 Prozent, was verdeutlicht, wie es mit den Fördermengen in den USA künftig weitergehen wird.
Auf der anderen Seite bleibt auch die Unsicherheit bezüglich der künftigen globalen Nachfrageentwicklung weiter groß. Gestern gab es wieder ein deutliches Minus an den Aktienmärkten, was vermuten lässt, dass die weltweite Konjunktur demnächst deutlich abkühlen wird und in einigen Ländern auch eine Rezession drohen könnte. Vor allem das nachlassende Wachstum in China bereitet vielen Marktbeobachtern Kopfzerbrechen, ist dieses doch stark auf "Pump" aufgebaut. Weiter steigende US-Zinsen könnten hier bald zum Problem werden und die Blase platzen lassen.
 
Womit wir auch schon beim Devisenmarkt wären, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern etwas überraschend zulegen konnte. Zum einen gibt es Bewegung im Haushaltsstreit zwischen der EU und Italien, zum anderen fielen die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA wieder enttäuschend aus, was den "Greenback" unter Druck brachte. Morgen findet das nächste Treffen der US-Notenbank statt, wo allgemein der vierte Zinsschritt in diesem Jahr erwartet wird.
 
Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben mit schönen Abschlägen in den heutigen Tag starten. Zumindest lassen erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen ein Minus in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten. Pünktlich zum Weihnachtsfest haben die Notierungen somit ein sehr attraktives Niveau erreicht, dass gerade von vorsichtigen, eher weniger risikofreudigen Ölheizern zur Bevorratung genutzt werden kann und sollte. Spekulativ orientierte Verbraucher mit komfortablen Tankvorrat - Achtung, die Lieferzeiten bleiben lang - zocken noch ein wenig und hoffen auf weitere Abschläge im Januar.
17.12.2018, 08:15 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im späten Handel deutlich nachgegeben und in Nähe der Tagestiefstände geschlossen. Obwohl sich der Euro weiter schwach präsentiert, werden die Heizöl-Notierungen in Folge mit schönen Abschlägen in die neue Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten Handel deutlich nachgegeben und in Nähe der Tagestiefstände geschlossen. Obwohl sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter von der schwachen Seite präsentiert, werden die Heizöl-Notierungen in Folge mit schönen Abschlägen in die letzte volle Handelswoche des Jahres starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,30 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1310 US-Dollar gehandelt.

Die schlechte Stimmung an den weltweiten Aktienmärkten hat am Freitag auch auf die Rohölpreise gedrückt. Mit Eröffnung des US-Handels ging es mit den Dow-Jones-Index, der ja schon in den letzten Wochen deutlich nachgegeben hatte, erneut kräftig nach unten und nahm die Öl-Futures, die sich bis dahin eher seitwärts orientiert hatten, mit nach unten.
Zuvor gab es nahezu durchweg schlechte Konjunkturdaten. Den Anfang machte am Morgen eine sich abschwächende Industrieproduktion in China, die per November nur um 5,4 statt wie erwartet 5,9 Prozent gestiegen ist. Dann enttäuschten die EU-Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor, bevor auch die Vergleichszahlen aus den USA teilweise deutlich unter den Prognosen lagen. Lediglich die US-Industrieproduktion konnte mit einem Plus von 0,6 Prozent die Analystenschätzung von 0,3 Prozent übertreffen.
Vom Ölmarkt selbst kamen nur wenig Impulse. Die Marktteilnehmer wollen anscheinend beobachten, wie sich Nachfrage und Angebot in den nächsten Wochen entwickeln und halten sich mit Engagements derzeit eher zurück. 
Auch wenn OPEC und Co. die Fördermengen ab Januar um 1,2 Millionen Barrel pro Tag kürzen wollen, wird von vielen Marktbeobachtern bezweifelt, ob dies ausreichen wird, um den Markt ins Gleichgewicht zu bringen. Außerdem wird die Umsetzung, wie von Russland schon angekündigt, nicht von heute auf morgen erfolgen können und vor allem die USA wird die Fördermengen in der Zwischenzeit weiter erhöhen, auch wenn die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in dieser Woche laut Baker Hughes zum zweiten Mal in Folge um vier auf nunmehr 873 Anlagen zurückgegangen ist.
Die Energy Information Administration (EIA) erwartet, dass die Ölförderung spätestens im April auf 12 Millionen Barrel pro Tag steigen und längere Zeit auf diesem Niveau bleiben wird. 
Damit steigt die USA, dank der umstrittenen Fracking-Methode, wohl nun endgültig und unangefochten zum größten Ölproduzenten der Welt auf.

Am Devisenmarkt sackte der Euro im Vergleich zum US-Dollar kurz nach Veröffentlichung der schwachen Konjunkturdaten aus der EU ab und konnte sich den ganzen Tag über kaum mehr erholen. Das fundamentale Umfeld dürfte für unsere Gemeinschaftswährung wohl auch in den kommenden Wochen und Monaten eher schwierig bleiben, denn nicht nur die Zinsdifferenz zum Greenback lässt kaum Spielraum nach oben, auch der anstehende Brexit und die Haushaltssorgen in Italien lasten schwer.
 
Trotz der Währungsverluste können die Heizölpreise hierzulande ihren Abwärtstrend auch zu Beginn der neuen Handelswoche erfreulicherweise weiter fortsetzen. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von einem halben bis zu einem ganzen Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen wieder ein Niveau erreicht, dass von den Verbrauchern recht rege zur Bevorratung genutzt wird. Die Nachfrage bleibt somit auf einem relativ hohen Niveau und in Folge auch die Lieferzeiten.


14.12.2018, 08:43 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern im Laufe des Tages stabilisieren und bis Handelsschluss deutliche Gewinne verbuchen können. Da der Euro gleichzeitig leicht nachgegeben hat, werden die Heizöl-Notierungen heute mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Laufe des Tages stabilisieren und bis Handelsschluss deutliche Gewinne verbuchen können. Da zudem der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas nachgegeben hat, werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 61 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,40 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und wird derzeit zu Kursen um 1,1350 US-Dollar gehandelt.

In den vergangenen sieben Tagen gab es am Ölmarkt gleich ein ganzes Feuerwerk an neuen Einflüssen, doch die Rohölpreise zeigten sich davon relativ unbeeindruckt und veränderten sich auf Wochensicht kaum. Es scheint so, als würde sich der Ölkomplex auf dem jetzigen Niveau weiter stabilisieren können.
Gestern gaben die Futures zunächst etwas nach, was wohl an der derzeitigen Krisenstimmung innerhalb der OPEC lag, die vom iranischen Ölminister Zanganeh nach außen getragen wurde. Bereits seit einiger Zeit fühlen sich kleinere Mitglieder gegenüber Saudi-Arabien und Russland zurückgesetzt und Katar war erst kürzlich aus dem Kartell ausgetreten.
Der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) brachte am Vormittag dann keine neuen wesentlichen Erkenntnisse und bestätigte im Wesentlichen die Einschätzungen des US-Energieministeriums und der OPEC. Auch in Paris rechnet man damit, dass der Ölmarkt in nächster Zeit leicht überversorgt bleiben wird.
In den Mittagsstunden drehte der Markt dann aber plötzlich ins Plus, ohne dass es dazu neue Meldungen gegeben hätte. Bis zum Abend hin ging es stetig bergauf und technische Widerstände wurden gleich reihenweise zügig überschritten.
Laut Informanten, die Einblick in die saudischen Ölexport-Pläne haben sollen, plant das Königreich die Ausfuhren in die USA in den nächsten Wochen deutlich zu kürzen. Ob dies aber ein Indiz für einen generellen Rückgang der Förderung sein kann, ist eher nicht anzunehmen.
So gehen die Ölpreise heute Morgen auch schon wieder ein Stück weit zurück und setzen somit ihren nunmehr seit rund drei Wochen existenten Seitwärtstrend fort.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar, nach dem gestrigen Meeting der Europäischen Zentralbank, leichte Verluste hinnehmen, aber auch hier bewegt sich die Gemeinschaftswährung weiter in einer Range zwischen 1,13 und 1,14 US-Dollar. EZB-Chef Mario Draghi hatte verlauten lassen, dass das Wachstum in der EU im nächsten Jahr schwächer ausfallen dürfte und die Inflation dabei unter zwei Prozent liegen sollte. Somit gibt es für die EZB wohl auch weiterhin keinen Grund, ihre Zinspolitik künftig zu ändern.
 
Die Heizölpreise in Deutschland werden aufgrund der etwas gestiegenen Rohölpreise und des leichtern Euros heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von maximal einem halben Cent pro Liter erwarten. Obwohl sich das Preisgefüge insgesamt weiter harmonisiert, sind auch heute frachtbedingt wieder regionale Ausschläge nach unten möglich. Die Nachfrage bleibt dabei auf hohem Niveau und die folglich auch die Lieferzeiten. Bestellen Sie also rechtzeitig!

13.12.2018, 10:35 Uhr
Die Ölpreise setzen ihren Abwärtstrend weiter fort. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen, sodass auch die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten setzten ihren Abwärtstrend weiter fort. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen, sodass auch die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,30 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1390 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das American Petroleum Institute (API) gestern nach Börsenschluss einen überraschend deutlichen Abbau der US-Ölbestände vermeldet hatte, starteten die Rohölpreis gestern zunächst mit Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel.
In den Mittagsstunden wurde dann der Monatsbericht der OPEC veröffentlicht, der wie schon der API-Report vom Vortag bearish, also preisdrückend zu werten war. Während die Prognose zum Nachfragewachstum für nächstes Jahr unverändert belassen wurde, sieht das Kartell das globale Ölangebot um 0,5 Millionen Barrel pro Tag höher als noch zuletzt.
Am späten Nachmittag gab es dann noch die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die sich aber kaum auf die Notierungen auswirkten. Zwar wurde auch hier ein leichter Rückgang von in Summe 0,6 Millionen Barrel ausgewiesen, dies war aber deutlich weniger als das Zahlenmaterial vom API hätte erwarten lassen. Allerdings ist auch die Gesamtnachfrage gestiegen, sodass der Report unterm Strich eher neutral gewertet wurde.
Verantwortlich für den gestrigen Rückgang waren aber wohl vor allem Äußerungen des iranischen Ölministers Zanganeh, wonach es innerhalb der OPEC große Risse geben soll, da sich die kleineren Ölförderländer gegenüber Saudi-Arabien und dem Nicht-OPEC-Land Russland benachteiligt sehen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar zulegen, nachdem die britische Premierministerin Theresa May ein Misstrauensvotum überstanden hat und somit weitere Turbulenzen beim Brexit zumindest vorerst vermieden werden konnten.
 
Beste Vorgaben also auch heute wieder für den heimischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit schönen Abschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis knapp einem Cent pro Liter erwarten. Dies nehmen Ölheizer wohlwollend zur Kenntnis und bestellen weiter äußerst rege. Entsprechend bleiben die Lieferzeiten auf einem sehr hohen Niveau. Termine vor Weihnachten werden immer knapper.
12.12.2018, 08:45 Uhr
Die Ölpreise starten heute Morgen mit deutlichen Gewinnen, nachdem die US-Ölbestände nach aktuellen Zahlen des American Petroleum Institute (API) deutlich zurück gegangen sind. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten heute Morgen mit deutlichen Gewinnen, nachdem die US-Ölbestände nach aktuellen Zahlen des American Petroleum Institute (API) im Vergleich zur Vorwoche deutlich zurück gegangen sind. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Tag gehen.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,25 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1325 US-Dollar gehandelt.

Auch wenn die Rohölpreise nach dem Förderkürzungsbeschluss von OPEC und Co. nicht durch die Decke gegangen ist, so ist am Ölmarkt nun doch eine gewisse Stabilisierung bzw. Bodenbildung zu beobachten. Bereits am Vormittag ging es mit den Futures deutlich nach oben, ohne dass es neue Markt bewegende Meldungen gegeben hätte.
Diese kamen gestern dann erst spät am Abend aus den USA. Die Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA) veröffentlichte ihren Monatsreport, der zunächst noch leicht preisdrückend gewertet werden konnte. Im Vergleich zum Vormonat wurde nämlich die Prognose zum globalen Ölverbrauch für das nächste Jahr um 100.000 Barrel pro Tag angehoben und gleichzeitig die Schätzung zur weltweiten Ölförderung für 2019 um 300.000 Barrel zurückgenommen. Dennoch geht man von einem weiter leicht überversorgten Markt aus und entsprechend wurden die Preiserwartungen für die Sorten WTI und Brent deutlich nach unten korrigiert.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) einen kräftigen und überraschenden Rückgang der US-Ölbestände von in Summe 12 Millionen Barrel. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem leichten Aufbau gerechnet. Entsprechend zieht der Ölkomplex auch heute Morgen weiter an.
Man darf gespannt sein, wie nun die Daten des Department of Energy (DOE) heute Nachmittag ausfallen werden, die ja in der letzten Woche stark von den API-Zahlen abgewichen waren.
Ansonsten gab es gestern einen besser als erwartet ausgefallenen ZEW-Konjunturerwartungsindex aus der EU und eher enttäuschende Einzelhandelsumsätze aus den USA, was sich aber kaum auf das Handelsgeschehen am Ölmarkt ausgewirkt hat.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nur kurzzeitig vom guten ZEW-Index profitieren und musste dann im Vergleich zum US-Dollar im weiteren Tagesverlauf wieder deutliche Verluste hinnehmen. Zum einen belastet weiterhin die Unklarheiten zum Brexit, zum anderen bereitet der Kurswechsel des französischen Präsidenten Macron Sorgen, der mit Zugeständnissen in der Sozialpolitik die Protestwelle abebben lassen will, gleichzeitig damit aber den Haushalt stark belastet. So könnte es sein, dass Frankreich die Stabilitätsvorgaben der EU im nächsten Jahr nicht erreichen wird.
 
Schlechte Vorgaben also heute für den heimischen Heizöl-Markt, wo die Notierungen mit Aufschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,5 bis 0,7 Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen lassen aber hoffen, dass dieses auch etwas geringer ausfallen könnte. Entlastung kommt derzeit nämlich immer noch von den zuletzt deutlich gefallenen Inlandsfrachten. Insgesamt ist aber auch bei den Heizöl-Notierungen ein Stabilisierung zu beobachten. Die Nachfrage hat etwas nachgelassen, kann aber immer noch als sehr rege bezeichnet werden, sodass die Lieferzeiten weiterhin auf hohem Niveau bleiben.
11.12.2018, 08:23 Uhr
Die Ölpreise sind gestern, nach einem relativ stabilen Start, im Laufe des Tages wieder unter Druck gekommen. Bei einem leicht schwächeren Euro, werden heute in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern, nach einem relativ stabilen Start, im Laufe des Tages wieder unter Druck gekommen und auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen. Bei einem leicht schwächeren Euro, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen erwartet.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch rund 60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar Verluste hinnehmen und wird derzeit zu Kursen um 1,1360 US-Dollar gehandelt.

Wie gestern an dieser Stelle schon gemutmaßt, hat der Deal von OPEC und Co. bislang nicht die von den Protagonisten eventuell erwartete Wirkung gezeigt.
Nach einer ersten heftigen Reaktion nach oben, kurz nach dem Bekanntwerden der Förderkürzungsvereinbarung, starteten die Rohölpreise gestern noch relativ stabil in den europäisch geprägten Handel. Doch schon im Laufe des Vormittages setzten die ersten Gewinnmitnahmen ein und auch am späten Abend ging es dann noch einmal deutlich gen Süden.
Dies zeigt, dass der Markt wenig Vertrauen in die konsequente Umsetzung des Abkommens hat, oder aber der Deal zu kurzfristig angelegt ist. Auch die Tatsache, dass Russland für die Drosselung der Produktion mehrere Wochen braucht, lassen Zweifel aufkommen, dass der Ölmarkt in den nächsten Wochen sein Gleichgewicht finden wird. Das Ausmaß der Förderkürzung lag eigentlich oberhalb der Erwartungen, weshalb die erste Reaktion auch ein deutlicher Anstieg der Ölpreise war.
Doch es gibt nicht nur Fragezeichen auf der Angebotsseite, sondern vor allem auch, was die Entwicklung der Nachfrage betrifft. Vor allem der Handelsstreit zwischen China und den USA könnte die im ersten Quartal ohnehin eher schwache Nachfrage zusätzlich belasten.
Die Analysten von Goldman Sachs und Morgan Stanley meldeten sich gestern zu Wort. Beide Häuser sehen in der ersten Jahreshälfte 2019 einen relativ ausgeglichenen Markt und Preise, die etwas oberhalb des aktuellen Niveaus liegen sollen.
Nachdem das große Thema "Förderregulierung" nun durch zu sein scheint, können sich die Marktteilnehmer wieder auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Dazu gibt es heute Abend nach Börsenschluss die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) und morgen Nachmittag die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich nachgegeben als bekannt wurde, dass die britische Premierministerin Theresa May die Brexit-Abstimmung im britischen Parlament, die eigentlich heute stattfinden sollte, kurzerhand verschoben hat. Nun soll mit der EU und Einzelstaaten wieder nachverhandelt werden, was zum einen wenig Aussicht auf Erfolg hat, zum anderen einen ungeordneten Brexit noch wahrscheinlicher macht.
 
Trotz der leichten Währungsverluste, werden die Heizölpreise in Deutschland heute erfreulicherweise mit schönen Abschlägen in den Handel starten und so den Abwärtstrend der letzten Tage und Wochen aller Voraussicht nach fortsetzen können. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis zu einen Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor ist die Nachfrage sehr rege, sodass die Lieferzeiten vielerorts sehr lang sind und bis auf weiteres auch bleiben werden. Bitte bestellen Sie also rechtzeitig!
10.12.2018, 08:06 Uhr
Die Ölpreise konnten am Freitag zeitweise kräftige Gewinne verbuchen, mussten bis zum Handelsschluss aber wieder einen Großteil der Gewinne abgeben. In Folge werden die Heizölpreise mit nur moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten am Freitag zeitweise kräftige Gewinne verbuchen, mussten bis zum Handelsschluss aber wieder einen Großteil der Gewinne abgeben. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig weiter zulegen konnte, werden die Heizölpreise hierzulande, aller Voraussicht nach, mit nur moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1440 US-Dollar gehandelt.

Auch wenn sich der saudische Ölminister al Falih zu Sitzungsbeginn noch skeptisch zeigte, wurde am Freitag beim Treffen der OPEC-Länder mit anderen am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Ländern dann doch relativ schnell eine Einigung erzielt.
Den Weg dorthin hat sehr wahrscheinlich Russland geebnet, das die eigene Produktionsmenge ab dem Januar um 200.000 Barrel pro Tag zurückfahren will. Als dann am frühen Nachmittag auch noch der Iran, der ja aufgrund der USA-Sanktionen ebenso wie Venezuela und Libyen selbst von Kürzungsmaßnahmen befreit wurde, einer Reduzierung innerhalb des Kartells um 800.000 Barrel pro Tag zugestimmt hat, war der Deal dann in trockenen Tüchern. Da sich auch noch andere Nicht-OPEC-Länder an der Vereinbarung beteiligen, wird die Ölproduktion ab Januar offiziell um insgesamt 1,2 Millionen Fass pro Tag zurückgefahren, was sicherlich etwas mehr ist, als dies noch am Freitagmorgen allgemein erwartet wurde.
Dennoch blieb die große Preisrallye am Ölmarkt aus, wohl auch, weil die Zurücknahme der russischen Ölförderung laut Energieminister Nowak einige Monate in Anspruch nehmen wird. Bereits im April soll die Vereinbarung aber schon wieder auf den Prüfstand kommen und gegebenenfalls angepasst werden.
Es könnte also durchaus sein, dass die von OPEC und Co. erhoffte Preiswende bis auf weiteres nicht stattfinden wird, denn es gibt nicht wenige Marktexperten die der Meinung sind, dass der Kürzungsbeschluss vor allem im nachfrageschwachen ersten Quartal nicht ausreichen wird, um eine Überversorgung und steigende Lagerbestände zu verhindern.
Eher preisdrückend fielen am Freitag neue Konjunkturdaten aus Europa aus, wo das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal nur um 1,6 statt wie erwartet 1,7 Prozent gestiegen ist. Außerdem ist die Industrieproduktion in Deutschland per Oktober um 0,5 Prozent zurückgegangen. Auch aus den USA kamen am Nachmittag eher schwache Zahlen vom Arbeitsmarkt, wo die neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft per November nur um 155.000 statt 200.000 gestiegen sind.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangene Woche um 10 auf nunmehr 877 Einheiten zurückgegangen, was angesichts des insgesamt sehr hohen Niveaus wohl aber kein Beinbruch ist.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den enttäuschenden Arbeitsmarktzahlen aus den USA profitieren und im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen. Insgesamt rechnen immer mehr Marktbeobachter damit, dass die US-Zinsen im nächsten Jahr stabil bleiben könnten, was unsere Gemeinschaftswährung stützen sollte. Spannend bleibt es nach wie vor in Großbritannien, wo beim Thema Brexit mittlerweile alles möglich zu sein scheint.
 
Die Heizölpreise in Deutschland werden heute mit leichten bis moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten, nachdem ein Teil des Ölpreis-Anstieges bereits am Freitag in den Notierungen Berücksichtigung fand. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter, erste Preistendenzen deutlich weniger erwarten. Da die mittlerweile stark gefallenen Frachtkosten nun auch immer mehr bis zum Handel durchschlagen, ist es eventuell sogar möglich, dass es im Tagesvergleich regional zu weiteren leichten Abschlägen kommen könnte. Die Nachfrage nach Heizöl ist unterdessen weiterhin ausgesprochen hoch und die Lieferzeiten bleiben wohl auch über die Feiertage hinaus außerordentlich lang.
07.12.2018, 08:36 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf nachgegeben, nachdem die OPEC ihre Pressekonferenz auf heute Abend verschoben hat und bislang wohl kein Ergebnis erzielt hat. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf weiter nachgegeben, nachdem die OPEC ihre Pressekonferenz auf heute Abend verschoben hat und bislang wohl kein Ergebnis erzielt wurde. Da gleichzeitig der Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert hinzugewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise auch heute mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,1370 US-Dollar gehandelt.

Die Verhandlungen in Wien gestalten sich offenbar schwierig, was aber abzusehen war. Gestern kam das Kartell noch zu keiner Entscheidung, obwohl man sich grundsätzlich über die Notwendigkeit einer Förderdrosselung einig sei, so Delegierte am Rande des Treffens.
Der größte Streitpunkt ist natürlich, wer künftig wieviel Öl vom Markt nehmen soll. Einige Mitgliedsstaaten wie der Iran, Venezuela und Libyen möchten gänzlich von einer Vereinbarung ausgenommen werden und sehen die Hauptverantwortung bei Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), die für einen Großteil der Fördererhöhung der letzten Wochen und Monate verantwortlich seinen. Saudi-Arabien möchte, dass sich alle Mitgliedsländer zu gleichen Anteilen an einer Produktionsdrosselung beteiligen.
Eine entscheidenden Rolle wird sicherlich auch Russland spielen, denn je höher der Anteil Moskaus ist, desto leichter dürfte eine Einigung innerhalb der OPEC möglich sein. Energieminister Alexander Nowak flog gestern zurück nach Moskau, um sich mit Präsident Putin zu beraten und zeigte sich dabei so wörtlich "nicht zuversichtlich", dass es zu einer Einigung kommen wird.
Entsprechend schwach entwickelten sich im Laufe des Tages auch die Öl-Futures. Die Nordseemarke "Brent" fiel zeitweise bis auf rund 58,50 US-Dollar und somit ein neues Langzeittief zurück. Mit Bekanntgabe der US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) konnten sich die Rohölpreise dann aber wieder erholen.
Etwas überraschend wurde hier nämlich ein Rückgang von in Summe knapp zwei Millionen Barrel vermeldet, was angesichts der API-Zahlen vom Dienstagabend von den meisten Marktteilnehmern so nicht erwartet wurde.
Heute Morgen startet der Ölkomplex mit seitwärts gerichteter Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Man muss aber kein Prophet sein um vorherzusagen, dass dies bis Handelsschluss nicht so bleiben wird.

Am Devisenmarkt bewegt sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiterhin in einer sehr engen Spanne zwischen 1,13 und 1,14 US-Dollar. Gestern und heute Morgen gab es gemischt ausgefallene Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks, die sich mehr oder weniger in ihrer Wirkung neutralisierten. Im Laufe des Tages werden weitere wichtige Wirtschaftsindikationen veröffentlicht, die etwas mehr Schwung in den Handel bringen dürften.
 
Die Heizölpreise sind mittlerweile auf den tiefsten Stand seit Mitte August gefallen und geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, werden die Notierungen auch heute weiter nachgeben. Aus morgendlicher Sicht sind derzeit Abschläge in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Neben den nachgebenden Rohölpreisen, bringt vor allem der Rückgang den Inlandsfrachten eine deutliche Entlastung, sodass die Logistikaufschläge zusehends geringer werden. Wer auf der sicheren Seite stehen möchte bestellt heute noch, bevor ein Ergebnis aus Wien vermeldet wird. Wer spekulieren und auf ein Scheitern von OPEC und Co. setzen will, sollte natürlich noch warten. Aber nur, wenn die Tanks gut gefüllt sind, denn die Lieferzeiten sind und bleiben lang!
06.12.2018, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben sich im Vergleich zu gestern Morgen kaum verändert und zeigen sich auch in diesen Stunden, vor Beginn des OPEC-Treffens, stabil. Die Heizöl-Notierungen starten ebenfalls wenig bewegt in den heutigen Handelstag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im Vergleich zu gestern Morgen kaum verändert und zeigen sich auch in diesen Stunden, kurz vor Beginn des mit Spannung erwarteten OPEC-Treffens, stabil. Da es auch keine großen Wechselkursschwankungen gab, werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls wenig bewegt in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,30 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar auf der Stelle und wird nach wie vor zu Kursen um 1,1330 US-Dollar gehandelt.

Vor dem heute in Wien beginnenden Treffen der OPEC bleibt die Unsicherheit groß, in welcher Größenordnung das Kartell in Zusammenarbeit mit anderen Nicht-OPEC-Ländern die Fördermenge reduzieren wird.
Dass es zu einem Kürzungsbeschluss kommt, bezweifeln derzeit die wenigsten Marktbeobachter. Auch Kommentare zum bereits gestern stattfindenden Treffens des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) bestätigten, dass man sich wohl geschlossen einig darüber ist, dass die Ölproduktion gesenkt werden müsse.
Angeblich soll Russland eine Förderkürzung von 150.000 Barrel pro Tag angeboten haben, während Saudi-Arabien eine Reduzierung um 250.000 bis 300.000 Barrel gefordert hat. Hier schein eine Einigung zwischen den wichtigsten teilnehmenden Ländern also durchaus möglich zu sein.
Ob es heute schon zu einem offiziellen Ergebnis kommen wird, oder aber erst morgen, wenn die Nicht-OPEC-Länder mit einbezogen werden, ist ebenfalls noch unklar. Fakt ist, dass der Markt mit Spannung ein Ergebnis erwartet, dass die Rohölpreise in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich in die ein oder andere Richtung lenken wird. Man darf also gespannt sein.
Die ebenfalls mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten werden, aufgrund der Trauerfeierlichkeiten zum Tod vom ehemaligen US-Präsidenten Bush, in dieser Woche einen Tag später, also heute gegen 16.30 Uhr veröffentlicht.
Ansonsten gab es gestern gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus der EU, wo der Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per November mit einem Wert von 53,4 Punkten positiv überraschte. Dafür fiel das erwartete Plus bei den Einzelhandelsumsätzen von 2,1 Prozent, per Oktober mit einem tatsächlichen Anstieg um nur 1,7 Prozent deutlich geringer aus.

Auch am Devisenmarkt gab es gestern keine größeren Kursausschläge. Aufgrund des Staatstrauertages in den USA, werden erst heute sämtliche Wirtschaftszahlen nachgereicht, sodass in Laufe des Tages etwas mehr Bewegung in den Handel kommen sollte. Gestern pendelte die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über um den Vortagesschlusskurs.
 
Die Heizölpreise in Deutschland befinden sich erfreulicherweise wieder auf dem Weg nach unten, was hauptsächlich mit den fallenden Inlandsfrachten zusammenhängt. Diese kommen nun mehr und mehr bei den Händlern an, sodass auch heute, zumindest aus morgendlicher Sicht, wieder leichte Abschläge zu erwarten sind. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Je nach Nachrichtenlage vom OPEC-Treffen und der Veränderung bei den US-Ölbestandsdaten, könnte es aber im Laufe des Tages noch zu stärkeren Kursausschlägen kommen. Es gilt also, den Markt weiter gut zu beobachten. Ebenso wie den eigenen Tankvorrat, denn die Lieferzeiten bleiben bis auf Weiteres auf einem sehr hohen Niveau.
05.12.2018, 08:22 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Nachmittags wieder Verluste hinnehmen müssen und auch der Euro hat an Wert verloren. Da die Frachtkosten sinken, werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags wieder Verluste hinnehmen müssen und auch der Euro hat gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren. Da die Flusspegel nun aber wieder deutlich angestiegen sind und die Frachtkosten in Folge sinken, werden die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise mit deutlichen Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1330 US-Dollar gehandelt.

Mit der Erwartung, dass sich OPEC und Co. beim morgen beginnenden Treffen in Wien auf eine Förderkürzung einigen werden, starteten die Rohölpreise auch gestern wieder mit deutlichen Gewinnen in den europäisch geprägten Handel. Doch bereits in den Mittagsstunden drehte der Markt und bis Handelsschluss in New York standen dann sogar deutliche Minuszeichen auf den Kurstafeln.
Aussagen des saudischen Ölministers Khalid al-Falih wurden dahingehend interpretiert, dass es derzeit durchaus noch Uneinigkeiten innerhalb des Kartells gibt und eine Einigung noch nicht in trockenen Tüchern ist. Man müsse mit allen beteiligten Ländern reden und deren Meinung berücksichtigen, sagte al-Falih und vermied es auch, über konkrete Zahlen zu sprechen. Der kürzliche Austritt Katars zeigt hier offenbar Wirkung.
Viele OPEC-Mitglieder sehen es kritisch, dass Russland als Nicht-OPEC-Land einen großen Einfluss auf die Förderpolitik der Gemeinschaft hat und fühlen sich von Saudi-Arabien übergangen. Dies könnte zu einem Problem, nicht nur beim bevorstehenden Meeting am morgigen Donnerstag, werden.
Auch was den Handelskonflikt zwischen den USA und China betrifft, trat gestern etwas Ernüchterung ein, nachdem US-Präsident Trump in gewohnter Manier neue Drohungen ausgesprochen hat, die Zölle weiter anzuheben, sollte es innerhalb der 90 Tage nicht zu einem "echten Deal" kommen. Entsprechend schwach präsentierten sich auch die Aktienmärkte.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API), wie üblich am Dienstagabend, die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die überraschend bearish, also preisdrückend ausgefallen sind. In Summe gab es hier einen enormen Zuwachs von gut 13 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld sogar mit einem Rückgang von mehr als drei Millionen Fass gerechnet hatten.
Entsprechend schwach startet der Ölkomplex auch heute Morgen in den asiatischen Handel.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern wieder an Wert. Die schwindende Euphorie im Bezug auf den Handelsstreit zwischen den USA und China, sowie der drohende ungeordnete Austritt Großbritanniens aus der EU, lasteten auf der Gemeinschaftswährung. Es gab aber auch Lichtblicke, wie die Annäherung der EU im Haushaltsstreit mit Italien und die Einigung auf eine Reform der Währungsunion.
 
Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise in Deutschland heute, aller Voraussicht nach, deutlich nachgeben. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten. Neben den gefallenen internationalen Ölpreisen sind dafür auch die zurückgehenden Inlands-Frachten verantwortlich. Da es auch in den nächsten Tagen weitere Niederschläge geben soll, dürfte das Thema Niedrigwasser hoffentlich bald der Vergangenheit angehören. Die Nachfrage nach Heizöl bleibt unterdessen auf einem sehr hohen Niveau, was sich weiterhin negativ auf die Lieferzeiten auswirkt. Nach wie vor sollten Ölheizer also ihren Vorrat gut im Auge behalten und rechtzeitig bestellen, um teuere Eizuschläge nach Möglichkeit zu vermeiden.